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  3. Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung Podcast

Episoden

37 Minuten
Im Fernsehstudio fühlte sie sich wie daheim. Auf der großen Bühne war plötzlich alles anders. Silvia Pitz kennt beide Welten und weiß, was Menschen souverän wirken lässt, wenn alle Augen und Linsen auf sie gerichtet sind.

Takeaways

Mach den Raum zu deinem Wohnzimmer. Vertrautheit entsteht durch Wiederholung und einen bewussten Blick auf den Ort, bevor es losgeht.

Inhalt ist die Pflicht. Erst wenn deine Kernbotschaft sitzt, lohnt die Arbeit an Körpersprache und Auftritt. Wackelt der Inhalt, sucht das Publikum nach anderen Signalen und spürt ein Störgefühl.

Showtime beginnt, sobald du sichtbar bist. Das gilt schon in der ersten Reihe und nicht erst am Rednerpult.

Präsentieren ist Dienstleistung. Wende dich dem Publikum zu statt der Leinwand. Gute Präsentationen tragen der rhetorische Dreiklang aus Einstieg, Kernbotschaft und Abschluss.

Handout ist nicht Präsentation. Die Folien sind Robin und du bist Batman: viele Bilder, kaum Text. Und wenn die KI deine Folien vollschreibt, sag ihr, dass sie mehr visualisieren soll.

Bereite dich vor wie ein Profi. Kläre, wer du bist, zu wem du sprichst, worüber und mit welchem Ziel. Denk auch an Bühne, Kleidung, Anreise und Parkplatz. Kritische Fragen lassen sich zum Großteil vorhersehen.

Wärm dich auf. Spür deinen Atem und deine Füße. Dazu kommen Power-Posing, ein Stift quer im Mund und ein paar Sprechübungen. Kein Sportler geht ohne Aufwärmen auf die Bahn.

Über Silvia Pitz

Silvia B. Pitz ist Coach, Trainerin und Moderatorin. Sie stand jahrelang als TV-Moderatorin vor der Kamera und begleitet seit 25 Jahren Menschen, die professionell auftreten wollen: auf der Bühne, im Meeting, vor der Kamera und bei Pressekonferenzen. Zu ihrem Angebot gehören Coaching, Training, Medientraining und Moderation, persönlich wie virtuell. Sie lebt und arbeitet in Oberbayern.

Links zu Silvia

Website: https://www.pitz-coaching.de

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silviapitz/

Kapitelmarken (Zeiten aus der Rohaufnahme)

01:28 Beide Seiten der Kamera

02:07 Vom Studio-Wohnzimmer auf die große Bühne

05:15 Woran du Souveränität erkennst

08:21 Erst der Inhalt oder erst der Körper?

12:13 Die Kardinalfehler bei Präsentationen

13:40 KI-Folien und betreutes Vorlesen

15:35 Robin und Batman: Folien vs. Handout

17:29 Warum Präsentationen unterhalten dürfen

20:16 Vorbereitung: Rolle, Publikum, Ziel, Logistik

23:54 Was das Fernsehen über Teamarbeit lehrt

29:28 Präsenz, wenn das Rotlicht angeht

32:50 Kritische Fragen vorwegnehmen

34:15 Silvias Ritual vor dem Auftritt

36:37 Dank und Ausklang

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22 Minuten
Kennst du den Moment kurz vor dem Auftritt, in dem der Körper macht, was er will? Die Hände werden kalt, die Stimme klingt beim inneren Probesatz dünn und fremd, und der gut gemeinte Befehl „Nicht nervös sein“ verpufft. In dieser Folge geht es darum, warum das so ist – und wie du die Energie, die dein Körper dir gerade anbietet, in eine Richtung lenkst, die dir hilft.

Takeaways

Aufregung ist nicht das Problem, sondern Energie, die dein Körper bereitstellt. Das Problem ist der Kampf dagegen – und den verlierst du immer.

Lampenfieber ist psychologisch die Angst vor der Scham: zu scheitern, während alle hinschauen. Je höher der Anspruch, alles richtig zu machen, desto stärker die Nervosität.

Das vegetative Nervensystem hört nicht auf Befehle von oben. Du kannst deinem Herzen nicht sagen, es soll langsamer schlagen – der Weg führt über den Körper selbst.

Nervosität macht Gesten klein, die Stimme eng und erzeugt Sprechdruck. Die fehlenden Pausen sind der häufigste Grund, warum Zuhörer wegdriften.

Tipp 1, vor dem Auftritt: Blödeln. Grimassen, Faxen, Zungenbrecher vor dem Spiegel – wer seiner Scham ein Schnippchen schlägt, lockert Muskeln und programmiert das Gehirn auf Spiel statt Bedrohung.

Tipp 2, vor dem ersten Wort: Surfstand und Sense Focusing. Verwurzeln, Gewicht spüren, Schultern fallen lassen, Spannung wahrnehmen ohne zu bewerten – sie löst sich von selbst.

Tipp 3, in der Vorbereitung: Dialog statt Monolog. Fragen der Zuhörer statt eigene Punkte, erste Worte als Suggestion – und dann auf die Reaktion warten. Wer mit Menschen redet statt zu ihnen, hat keine Zeit mehr für Angst.

Der Tipp in einem Satz

Der Kloß im Hals ist kein Feind, sondern Energie, die eine Richtung sucht – gib ihr eine: in den Körper, in den Stand und zu den Menschen vor dir.

Zum Download

E-Book „Nie wieder nervös beim Auftreten und Reden“ – kostenlos unter arno-fischbacher.com/downloads

Kapitelmarken (Zeiten aus der Aufnahme; können sich im Schnitt leicht verschieben)

00:00 Intro: Noch zehn Minuten bis zum Auftritt

00:54 Die Situation: Kalte Hände, Kloß im Hals, dünne Stimme

02:30 Das Problem: Aufregung ist Energie – wir kämpfen dagegen

04:10 Lampenfieber ist die Angst vor der Scham

05:28 Was der Körper tut: Der uralte Schutzreflex

06:58 Was man hört und sieht: Gesten, Stimme, Sprechdruck

09:16 Tipp 1: Blödeln – die Geschichte der Abteilungsleiterin

12:35 Warum Blödeln wirkt

13:39 Tipp 2: Surfstand und Sense Focusing vor dem ersten Wort

16:30 Wenn die Unsicherheit mitten in der Rede kommt

17:17 Tipp 3: Dialog statt Monolog

19:27 Nach dem ersten Satz: Warten auf die Reaktion

20:19 Umsetzen: Der nächste Anlass und das E-Book

22:54 Schluss und Einladung in die Praxis-Community

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36 Minuten
Kinder haben keine Höflichkeit. Sie zeigen sofort, ob eine Stimme sie erreicht oder verschreckt. Gerold Wassmann hört seit 25 Jahren genau hin, in seiner Praxis und in integrativen Kindergärten. In dieser Folge geht es darum, was Erwachsene von diesem Spiegel lernen können: im Kinderzimmer, im Team und auf der Bühne.

Das nimmst du mit:

Sprache wächst aus dem Bedürfnis, sich mitzuteilen, und nicht aus Übungen. Das gilt für Erwachsene genauso.

Kinder hören die Zwischentöne zuerst. Passen Worte und Klang nicht zusammen, ziehen sie sich zurück.

Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke. Entscheidend ist, ob die Stimme von innen getragen ist.

Freude lässt sich nicht als Konzept verordnen. Wer sie schenken will, muss selbst darin stehen.

Deine Stimme zeigt in jedem Moment, wer du gerade bist. Heiserkeit oder Pressen sind eine Einladung zum Hinschauen und kein Urteil.

Kapitel:

00:50 Wer ist eigentlich gestört – das Kind oder die Erwachsenen?

03:55 Vom Tonstudio zum Atem-, Sprech- und Stimmlehrer

06:39 Ist Logopädie ein Missverständnis?

12:21 Hängematte statt Übungstisch

14:36 Sprechfreude im Kindergarten und im Business

18:40 Welche Erwachsenenstimme Kinder verstummen lässt

24:54 Getragen statt laut: ein „Stopp“ für 25 Kinder

28:47 Abtrainierte Lebendigkeit und was die Stimme verrät

Über den Gast:

Gerold Wassmann ist Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach der Schlaffhorst-Andersen-Methode und Musiker. Seine Praxis hat er in Walsrode. Seit 25 Jahren arbeitet er vor allem mit Kindern und betreut mit seinem Team sechs integrative Kindergärten und zwei Schulen mit besonderem Förderbedarf. Er veranstaltet den Sprechfreude-Kongress online, der im Februar 2027 stattfinden soll.

Sprechfreude-Kongress: https://kongress.sprechfreudeschenken.de (neuer Termin: ab 22. Februar 2027)

YouTube-Kanal „Sprechfreude schenken“: youtube.com/channel/UCB5UQqRtY3Dpdi3gM5Je3vQ

Musikvideo „Musik berührt“: youtu.be/-fA7ZwjYbhg

Praxis: sprechfreude-praxis.de

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19 Minuten
Shownotes

Kennst du den Moment, in dem du ein Meeting eröffnest und spürst: Ich hab den Raum nicht? Meist liegt es nicht an den ersten Worten, sondern daran, dass dein Kopf noch im letzten Call steckt. In dieser Folge geht es um die dreißig Sekunden vor der Tür – und um die drei Sekunden danach, die der Raum so genau liest.

Takeaways

Deine Wirkung ist entschieden, bevor dein erster Satz zu Ende ist – der Raum liest Haltung, Blick und Atem, nicht den Inhalt.

Präsenz braucht ein Gegenüber im Kopf. Wer mit dem eigenen Antreiber reinkommt, hat keinen Platz für die Menschen am Tisch.

Die Zwei-Punkte-Frage vor der Tür: Wo stehen die Leute gerade? Wohin will ich sie bewegen? Daraus ergeben sich die ersten Worte von selbst.

Der Atem folgt der Aufmerksamkeit, nicht umgekehrt – deshalb funktioniert kein Atemtrick ohne den Blick auf die anderen.

Stress aus Back-to-back-Meetings baut sich messbar auf; eine kurze Pause davor ist kein Luxus, sondern ein Reset.

Im Raum: Stand, Blick, Atem – und der Blick ist kein Abscannen, sondern ein Nachprüfen deiner Vermutung.

Üben nie im Ernstfall: Such dir ein Meeting ohne Druck als Experimentierfeld und prüfe danach zwei Dinge.

Der Tipp in einem Satz

Wisse, was du tust – und wisse, zu wem du sprichst: Die ersten drei Sekunden entscheiden sich bei deiner Neugier auf die anderen, nicht beim Reinkommen.

Kapitelmarken (Zeiten aus dem Mixdown; sie können sich im Schnitt noch leicht verschieben)

00:00 Intro: Du redest schon – aber bist du da?

01:00 Drei Sekunden Stille – und Montag, 9 Uhr

02:40 Was passiert da? Wirkung vor dem ersten Satz

03:26 Präsenz braucht ein Gegenüber im Kopf

04:10 Innere Ebene: Antreiber oder Blick auf die anderen

05:41 Von wo weg – wohin? Bezugsrahmen und Neugier

06:50 Körperliche Ebene: Der Atem folgt der Aufmerksamkeit

08:20 By the way: Die EEG-Studie von Microsoft

09:30 Frage an dich: Dein nächstes Meeting

10:06 Praxistipp Schritt 1: Die Zwei-Punkte-Frage vor der Tür

11:50 Stanislawski und die gegebenen Umstände

13:00 Schritt 2: Stand, Blick, Atem im Raum

14:51 Umsetzen: Experimentierfeld und zwei Prüffragen

17:20 Zusammenfassung und Einladung in die Praxis-Community

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32 Minuten
In dieser Folge erfährst du:

warum 70–80 % der Menschen seit Jahren einen Traum im Hinterkopf tragen und was ihn kleinhält

warum Veränderung nicht „alles oder nichts“ heißen muss

wie aus einem vagen Wunsch ein Ziel wird. Dabei hilft die Umkehrfrage „Was will ich nicht mehr?“

warum dein Neid ein ehrlicher Hinweis auf deine Sehnsüchte ist

wie Christina jede Entscheidung an drei Werten misst: Freude, Freiheit, Abenteuer

die Worst-Case-Frage, mit der die Angst ihren Schrecken verliert

warum für Führungskräfte oft ein paar kleine Stellschrauben reichen

wie sich innere Stimmigkeit in Körpersprache und Stimme zeigt und andere ansteckt

Kapitel

00:00 Intro

00:59 „Folge deinen Träumen“ – nur ein Kalenderspruch?

02:11 Die unbequeme Frage: Kann das alles gewesen sein?

03:31 Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?

05:21 Woher kommt der Mut? Aus der Angst, mit 80 etwas zu bereuen

06:51 Vom Sehnsuchtsort zum Plan: die Kraft der Mini-Schritte

08:13 Vom vagen Traum zum konkreten Ziel

09:16 Neid als Kompass

10:01 Berufungscoaching in der Praxis

11:40 Stärken, Werte und vergessene Leidenschaften verbinden

14:25 Happy Tiptoes: von kalten Zehen zum Start-up

16:34 Lebensenergie, die man hört

18:54 Christinas Weg: Freude, Freiheit, Abenteuer

20:37 Die Worst-Case-Frage

22:34 Werte als Entscheidungsfilter, auch mit Familie und Verpflichtungen

24:11 Führungskräfte: kleine Stellschrauben, große Wirkung

26:31 Der Leuchtturm-Effekt: Freude in Stimme und Körpersprache

28:17 Wenn der Tag schiefgeht: zurück in die Präsenz

29:51 Abschluss

Über Christina Strasser

Berufungscoach, Rednerin und Unternehmerin aus Wien. Sie ist 2012 ein Jahr lang um die Welt gereist. Heute begleitet sie Menschen aus der Anstellung in die Berufung, oft in die Selbstständigkeit. Ihre eigenen kalten Zehen haben das Start-up Happy Tiptoes hervorgebracht.

Links

Christina Strasser: christinastrasser.com

„Dream BIG“: christinastrasser.com/dream-big

Happy Tiptoes: happytiptoes.com

Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ auf LinkedIn: arno-fischbacher.com/praxis

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Über diesen Podcast

Im Stimme wirkt!-Podcast von Arno Fischbacher geht es um die Wirkung, die Deine Worte und Deine Stimme in uns auslösen. Wir sprechen über die unbewussten Gründe, die Menschen davon abhalten, interessiert zu sein. Du hörst, welche „unwiderstehlichen“ Sprachmuster Du einsetzen kannst, um mit schwierigen Kunden, Partnern oder Freunden gut und erfolgreich zu kommunizieren.  Egal, ob Du Einsteiger bist oder bereits viele Erfahrungen mit Stimme, Körpersprache und Rhetorik hast, hier findest Du auf jeden Fall nützliche Infos, Inspiration und praktische Tipps und Tools. Wir besprechen Beispiele aus der Praxis, Erkenntnissen aus der Psycholinguistik, Analysen von Stimmen, Interviews und natürlich Tipps, die Du direkt anwenden kannst - um die Wirkung Deiner Stimme auf das nächste Niveau zu heben. So wirst Du vom Stimmbesitzer zum Stimmbenutzer. Mehr Infos über Arno Fischbacher, sowie aktuelle Seminare und Praxistipps findest Du auf www.arno-fischbacher.com
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