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Talkin' Basketball - mit Stefan Koch, Olli D. + Gästen Archiv

112 Episoden
49 Minuten
Möglicherweise hatte die Affinität zum Breakdance David McCray zu einem sehr guten Basketballer gemacht. Nicht zuletzt durch die tänzerische Beweglichkeit und die notwendige Kreativität brachte es der gebürtige Speyerer auf 423 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse, extreme Situation wie die Insolvenz bei den Artland Dragons inklusive. In Ludwigsburg wurde er dank seiner überragenden Einstellung und seinen defensiven Qualitäten zur Legende, sein Trikot mit der Nummer 4 wurde nach seiner Karriere dort nicht mehr vergeben.

Fast schon logisch, dass er seine Trainerkarriere eben in Ludwigsburg begann. Als Assistant Coach war er vor allem an der Seite von John Patrick aktiv. Dieser Coach kommt nun nach Ludwigsburg zurück, aber dann wird David McCray nicht mehr da sein. Er wechselt nach Crailsheim zu seiner ersten verantwortlichen Position als Head Coach und will dort seine Trainerphilosphie seinem neuen Team weitergeben.

In der neuen Folge von "Talkin' Basketball" geht es auch um American Football, Musik, Mentoren und French Toast!

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56 Minuten
Norbert Thimm ist eine deutsche Basketball-Legende. Und da die olympischen Spiele in Paris vor der Tür stehen, blickt der gebürtige Dortmunder in der aktuellen Folge von "Talkin' Basketball"zurück auf Olympia 1972 mit dem sportlichen Turnierverlauf mit Ausflügen nach Schwabing, aber auch auf den schrecklichen Terroranschlag in München und auf das vielleicht skurrilste Basketballspiel der Geschichte, dem Finale zwischen USA und der damaligen UdSSR.

Aber auch die Anekdoten rundum den deutschen Basketball in seiner aktiven Zeit sind sehr hörenswert. Selbstverständlich fehlt auch nicht sein Wechsel ins Ausland. Als erster deutscher Profi spielt er für den europäischen Spitzenklub Real Madrid. Für Thimm ist die Zeit in Spanien eine unheimlich spannende Zeit mit diversen Titelgewinnen. Aber auch in Deutschland gewinnt er mit Leverkusen mehrmals den Meistertitel und den Pokal.

Nach seiner Karriere als Spieler bleibt er dem Basketball treu und wurde unter anderem Verfechter des Basketballs der Frauen, den er mit Herzblut begleitet. Gerne würde er auch noch bei Olympia 2024 in Paris für Deutschland aktiv teilnehmen, aber Thimm befürchtet, dass Head Coach Gordon Herbert keine Rolle für ihn vorsieht.

In der nostalgischen, aber auch humorvollen Podcast-Folge mit Norbert Thimm geht es dazu auch um Erbsensuppe, Günter Netzer und Hund Oskar.

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50 Minuten
Es war ein langer Kampf, ob Ingo Freyer mit in die Gebäudereinigungsfirma seines Vaters einsteigt oder mit Basketball sein Geld verdient. Am Ende wurde er Basketballprofi und später dann Trainer in der BBL.

Als Spieler erlebte er dreimal den Aufstieg in die höchste Spielklasse und feierte die größten Erfolge bei Alba Berlin inklusive Gewinn des Korac-Cups. Ingo Freyer war dabei, als zum ersten Mal ein deutsches Team international für Furore sorgte und einen Titel holte, das fast ausschliesslich mit deutschen Spielern.

Weitere Stationen waren dann noch Hagen, Ulm, der MBC, Ludwigsburg, Quakenbrück und Bremerhaven. Die kuriosesten Erlebnisse hatte Freyer allerdings bei seiner kurzen Station in Caserta in Süditalien.

Als Trainer startete er seine Karriere bei seinem Heimatverein in Wedel, ehe er fast 10 Jahre in Hagen coachte. Nach drei Jahren Gießen setzte Freyer dann in der BBL seine Zeichen als der Feuerwehrmann der Liga. Nacheinander rettete er Oldenburg, den MBC und Heidelberg vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Zurzeit ist er ohne Verein, würde aber gerne wieder mal ein Langzeitprojekt in Angriff nehmen.

Warum aber auch Mike Krüger und Prince in seinem Leben eine große Rolle spielen, verrät er in der neuen Folge von "Talkin' Basketball".

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46 Minuten
Fabian Bleck ist ein ganz besonderere Basketball-Spieler, denn er hat bisher nur drei Vereine in seiner Vita: Phoenix Hagen, Eisbären Bremerhaven und Crailsheim Merlins. Nach fünf Jahren ist aber nun Schluss in Crailsheim. Der Kapitän der Merlins verlässt aufgrund des Abstiegs in die Pro A aber nicht das sinkende Schiff, er sucht eine neue Herausforderung.

Die größte Challenge in seinem Leben musste er ab dem elften Lebensjahr antreten, denn er bekam die Diagnose Diabetes. Das Leben eines Sportlers wird durch diese Krankheit sehr kompliziert, aber Fabian Bleck hat sich mit Diabetes arrangiert und nach anfänglichen Zweifeln gemeistert. Nun gehört es einfach zum Alltag dazu. Beeindruckend! Nur zweimal konnte er wegen dieser Krankheit nicht an einem Spiel teilnehmen.

Eine Folge über Zwillinge, Fussball, Ruhrpott-Slang, Rindviecher und sportlichen Zielen.

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39 Minuten
Der Freundin eines ehemaligen Mitspielers in der Universität ist es zu verdanken, dass Chris Fleming die Basketball-Laufbahn einschlug, die es dann geworden ist. Denn eigentlich wollte er nicht nach Deutschland. Aber dort war nun mal sein amerikanischer Freund sehr einsam und brauchte unbedingt Gesellschaft. So nahm die Freundin des Kumpels die Fäden in die Hand und besorgte Chris Fleming einen Klub, ohne dass er davon wusste. Und dann war sein erster Ort in Deutschland das schöne und beschauliche Quakenbrück.

Es wurden dann tatsächlich 20 Jahre, zunächst als Spieler, dann als sehr erfolgreicher Head Coach. Vor allem in Bamberg hatte er an der Seitenlinie großen Erfolg. Unterm Strich gewann er als Vereinstrainer viermal die deutsche Meisterschaft und viermal wurde er dazu Pokalsieger.

Ab Sommer 2014 war er bei mehreren Klubs in der NBA im Trainerstab aktiv und übernahm zusätzlich am 01.12.2014 die deutsche Basketball-Nationalmannschaft und betreute diese bis Herbst 2017.

Aktuell sucht er in den USA eine neue Herausforderung, denn nach fünf Jahren ist das Kapitel bei den Chicago Bulls für Chris Fleming beendet.

Eine Folge über verlorenes Gepäck, Familie, den Vergleich zwischen BBL und NBA, Dirk Nowitzki und Arbeit im Gemüsegarten.

 

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57 Minuten
Paul Zipser ist jemand, der vermeintlich unwichtige Dinge schnell vergisst und sich auch nur auf das Nächste fokussiert, ohne schon an das Übernächste zu denken. Mit dieser Lebensweise ist der gebürtige Heidelberger hervorragend durch seine bisherige sportliche Laufbahn gekommen, die ihn zu Beginn über den USC Heidelberg mit 19 Jahren zum FC Bayern München geführt hat. Drei Jahre später ging es in die NBA zu den Chicago Bulls. Aus den ersten für ihn surrealen Wochen wurden drei Jahre. Und was war in Chicago mit Jordan, Pippen und Rodman?

Danach ging es wieder nach Europa und nach Burgos in die spanische ACB, um nach einem Jahr zu den Bayern zurückzukehren. Plötzlich war der Sport nur noch unwichtige Nebensache. Im Juni 2021 musste er wegen einer Hirnblutung operiert werden. Eine schlimme Zeit musste Paul Zipser durchleben, eher nach langen Monaten im März 2022 aufs Spielfeld zurück kam, als er gegen die Hamburg Towers 15 Sekunden zum Einsatz kam. Das war wahrscheinlich sein größtes Spiel, denn er hat tatsächlich nach diesem Schicksalsschlag mit viel Hoffen und Bangen, mit viel Kampf und positiver Energie, das ersehnte Comeback geschafft. Sehr beeindruckend!

Aktuell spielt er in seiner Heimat für die MLP Academics Heidelberg. Was kommt nach der Saison? Frei nach Zipsers Motto: Ich lasse es auf mich zukommen!

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55 Minuten
Im Berliner Kiez Steglitz wuchs Mithat Demirel auf. Aus sportlicher Sicht hatte er dort glücklicherweise Kontakt zu amerikanischen Soldaten und kam so zum Basketball. Erst zuschauen, dann mitspielen! Sein Weg ging in diverse Berliner Vereine, ehe er bei Alba Berlin landete! Die Erfolgsgeschichte als Basketballprofi begann! Fünfmal wurde er deutscher Meister, viermal Pokalsieger! Dazu trug er 100 Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Nicht zuletzt durch die Erfolge mit dem DBB-Team (WM-Bronze 2002; EM-Silber 2005) besteht noch heute ein freundschaftlicher Zusammenhalt mit den damaligen Kollegen.

Auch aufgrund seiner türkischen Wurzeln war auch die Türkei ein sportliches Ziel von Demirel. Trotz dieser Wurzeln war er in der Türkei immer der "Deutsche". In Istanbul bei Besiktas und Galatasaray erlebte er auch abseits des Sports sehr viel Emotionales. Über Italien (Scafati) ging es wieder nach Deutschland, allerdings zum damaligen großen Konkurrenten von Alba Berlin. Es ging nach Bamberg, wo er nicht unbedingt freundlich empfangen wurde. Aber der stets positive Demirel meisterte auch diese Herausforderung. Eine schwere Augenverletzung war am Ende der Auslöser für sein Karriereende als Spieler.

Seine nächste Karriere, diesmal als Funktionär, begann als Sportdirektor bei seinem Herzensklub Alba Berlin. Auch hier wechselte er nach über 5 Jahren in die Türkei zu Darüşşafaka SK Istanbul und holte dort als General Manager den Eurocup.

Seit 2019 hat er sich aus der ersten Reihe des Basketballs verabschiedet, fungiert aber noch als Berater. Allerdings ist es nicht auszuschliessen, dass Demirel dann doch irgendwann wieder in verantwortlicher Funktion zu sehen ist. Dem Basketball würde es sicherlich gut tun...

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1 Stunde 3 Minuten
Sein erstes gesprochenes Wort soll "Ball" gewesen sein! Das Talent eben mit diesem umzugehen wurde ihm wohl in die Wiege gelegt. In der Metropole Berlin wuchs er in einer Künstlerfamilie auf, da war Sport nicht zwingend die Nummer eins. Über Umwege kam er zum Basketball und damit zu einer neuen Leidenschaft. Möglicherweise auch durch die künstlerischen Einflüsse und durch sein einzigartiges Talent entwickelte sich eine beispiellose Karriere mit dem Weltmeistertitel als bisheriger Höhepunkt!

Von Berlin ging es für ihn erst in die Provinz, von einer Weltstadt in eine 15.000 Einwohner-Stadt in den USA. Aber auch dort in Wilbraham (Massachusetts) stand neben der "Prep School" Basketball im Fokus. Danach wartete die nächste Weltstadt auf Maodo Lo: New York City! Erfolgreiche Jahre im College reichten aber nicht für einen Kontrakt in der NBA.

In Deutschland spielte er in Bamberg, München und Berlin. Viermal wurde er an den drei Standorten deutscher Meister, eine Seltenheit im deutschen Basketball. Doch der Wunsch auch einmal im Ausland zu spielen, liess ihn zum Euroleague-Team nach Mailand wechseln. In der Modestadt in Norditalien beschäftigt er sich aktuell mit seinem nächsten Traum: Olympia in Paris!

Eine Folge des Podcasts über Kunst, Mode, Vorbilder, NBA-Träume und warum er die Energie von Metropolen benötigt. Außerdem blickt Maodo Lo schon mal ganz vorsichtig auf die Zeit nach seiner einzigartigen Karriere.

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45 Minuten
Wenn jemand ein Einser-Abitur hat, fünf Sprachen spricht, im amerikanischen Stanford an der Universität Biologie, Biophysik und Biochemie studierte, dann sind das genau die richtigen Voraussetzungen um eine erfolgreiche Berufslaufbahn einzuschlagen. Oder man wird Basketballer...

Oscar da Silva hat sich zunächst mal für den Sport entschieden und es scheint eine richtige Entscheidung gewesen zu sein. Neben seinem erfolgreichen Abschneiden im Studium verbunden sogar mit diversen Auszeichnungen und dem sportlichen Erfolg in Stanford, wechselte der Sohn eines brasilianischen Vaters und einer deutschen Mutter in die BBL. Dort spielte er für Ludwigsburg und holte dann mit Alba Berlin den Pokal und die deutsche Meisterschaft. Seit 2022 spielt er beim Euroleague-Team FC Barcelona.

In der deutschen Nationalmannschaft gilt er als Hoffnungsträger. Nachdem die Weltmeister zuletzt bei den EM-Quali-Spielen nicht zum Einsatz kamen, übernahm er direktim DBB-Team die Führungsrolle. Nicht zuletzt durch seine starke Performance bei diesen Spielen träumt er aktuell von Olympia.

Aber neben Biologie und Basketball geniesst da Silva das Leben in der katalonischen Metropole, denkt zurück an die Zeiten mit Capoeira und Saxophon.

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24 Minuten
Seit dem 12.Februar 2024 ist Satou Sabally nicht nur bei den Basketball-Experten in aller Munde, sondern auch in ganz Sport-Deutschland. Sie wurde an diesem Tage zu einer Heldin, denn trotz schwerer Verletzung an ihrer Schulter war sie im entscheidenden Spiel gegen die Brasilianerinnen die beste deutsche Spielerin mit starken Statistiken. Nicht zuletzt dank Satou Sabally darf das DBB-Team an den olympischen Spielen 2024 teilnehmen. Auch für sie geht damit ein Traum in Erfüllung.

Neben einem persönlichen Rückblick auf dieses Endspiel der Olympia-Qualifikation beschreibt Satou in der neuen Folge des Podcasts "Talkin' Basketball" die Gefühle und Erfahrungen aufgrund ihrer neuen und  prominenteren Bekanntheit in Deutschland, ihre sportliche, aber auch politische Entwicklung in den USA und wer basketballtechnisch früher Vorbilder waren. Natürlich geht es auch um ihre weiteren Ziele im Basketball. Aber Fragen zum Shopping und Eitelkeit haben nicht gefehlt...

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51 Minuten
Belém in Brasilien! Ort einer sportlichen Sensation! Genau hier schafften es die Frauen des DBB sich für Olympia zu qualifizieren. Spätestens seit diesem großen Erfolg sind die deutschen Basketballfrauen in aller Munde.

Eine davon ist Marie Gülich, die sich durch diese Überraschung einen großen Traum erfüllt. In den letzten Jahren war Olympia gar nicht in ihren Gedanken, plötzlich jedoch tatsächlich Realität. Das wird ihr bisheriger Höhepunkt einer erfolgreichen Karriere.

Früh ist sie in die USA gegangen, um am College nicht nur zu studieren, sondern auch Basketball zu spielen. Das macht sie so gut, dass sie sogar in die WNBA gedraftet wird. Nach Phoenix, Atlanta und Los Angeles geht es aber wieder nach Europa ins schöne Venedig. Über Polen landet Marie Gülich in Spanien. Seit vier Jahren spielt die Nationalspielerin mittlerweile in Valencia. Warum internationale Ligen statt ein Engagement bei einem deutschen Klub? Für sie ist die deutsche Liga im Vergleich zu den europäischen Ligen nicht wettbewerbsfähig. Über die Gründe dafür und wie man es ändern könnte, spricht sie in der neuen Folge des Podcasts "Talkin' Basketball".

Außerdem geht es um die berühmte Paella Valenciana, um das Getränk Agua de Valencia, Basketball in den unterschiedlichsten Ländern und das sportliche Ziel für Paris! Und wer ist eigentlich Otis?

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59 Minuten
Neben dem deutschen Agrarwissenschaftler Carl Fraas (1810 - 75) ist Steffen Hamann die berühmteste Persönlichkeit vom schönen Rattelsdorf. Er besuchte früher Basketballspiele in der Umgebung, beispielsweise in Breitengüßbach. Nicht zuletzt durch diese Besuche wurde er vom Basketball-Virus infiziert und spielte dann auch selbst. Der Start einer tollen Karriere mit den Stationen in Bamberg, Bologna, Berlin und München.

Dreimal wurde er deutscher Meister und natürlich auch ein erfolgreicher Nationalspieler. In 131 Spielen trug Hamann das Trikot des DBB-Teams.

Nach Ende seiner Laufbahn kümmerte er sich in München um den Nachwuchs und arbeitete somit zum ersten Mal als Trainer. Aktuell ist er in gleicher Funktion beim DBB als U15-Coach aktiv und beglückt zudem die Basketball-Fans als TV-Experte. Zudem ist er so genannter Ambassador des FC Bayern München Basketball. Und wenn er bei diesen vielen Aufgaben mal Zeit hat, besucht er sein schönes Rattelsdorf...

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54 Minuten
Natürlich sind Zwillingsbrüder etwas besonderes, aber wenn sie dann auch noch im gleichen BBL-Team Basketball spielen, dann ist das schon mehr als außergewöhnlich. Die Tischlers, Brandon und Nicholas, erleben gerade in Braunschweig bei den Basketball Löwen ihren Traum. Gemeinsam erstklassig, auf der gleichen Position, aber niemals als Konkurrenten.

Angefangen hat alles im Fränkischen. Auf dem Weg nach oben haben sie schon früh die Bekanntschaft mit Trainerlegende Holger Geschwindner gemacht. Anfangs trainierte der Coach 30 Kinder, am Ende blieben die Tischlers übrig. In Corona-Zeiten verzichteten die "Twins" auf ein Team, sondern trainierten nur mit dem sportlichen Ziehvater von Dirk Nowitzki. Bis, auch unter Mithilfe von NBA-Star Dennis Schröder, die Zwillinge Richtung Braunschweig aufbrachen und aktuell dort nicht wegzudenken sind. Ob sie aber beide noch länger dort bleiben werden, ist nicht geklärt. Möglicherweise wird sich der Weg der Tischlers auch mal trennen. Die NBA-Träume leben...

Eine Podcast-Folge über Gemeinsamkeiten im Sportlichen und im Privaten, Klischees, nervige Fragen und Zukunftsfragen.

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1 Stunde 5 Minuten
"Mein großer Traum war es, einmal für den FC Heckfeld zu spielen!" Wenn man in einem 400-Seelen-Dorf groß wird, sind auch die Träume überschaubar. Wie viele Basketballer hat auch Max Ugrai zunächst Fußball gespielt. Aber aufgrund einer Basketball-AG in der Schule wird es dann doch die Sportart mit dem Ball in orange. Bedanken muss sich Ugrai allerdings auch bei seiner Mutter, denn sie ist es, die ihren Sohn mehrmals die Woche nach Würzburg zum Training fährt. Und so nehmen die Dinge seinen Lauf: eigenes Zimmer in einer WG, alltäglich kulinarischer Wechsel zwischen Döner und Miracoli, erste BBL-Spiele, Vereinswechsel, Verletzungen, internationale Erfahrungen, danach vermeintlicher Rückschritt in die Pro A, Stammplatz in Heidelberg in der BBL, Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nach Würzburg. Dort bekommt er übrigens auch seinen Spitznamen "Irish". Es ist viel passiert in seiner Karriere. Nebenbei ist er einer, der immer für gute Laune sorgt, ob als Witzeerzähler oder Parodist. Einzig bleibt offen, ob er jemals den Traum, einmal für den FC Heckfeld zu spielen, erfüllen wird...

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1 Stunde 6 Minuten
Wenn man auf das Basketballjahr 2023 zurückschaut, dann kommt man unweigerlich an den deutschen Meister ratiopharm Ulm nicht vorbei. Dieser Titelgewinn gehört zu den größten Überraschungen des letzten Jahres. Thorsten Leibenath ist nicht nur der Architekt der Meistermannschaft, sondern zieht in allen sportlichen Bereichen der "Uuuulmer" erfolgreich die Fäden.

Wie gut, dass der gebürtige Leverkusener eine enge Freundschaft zu einem Gastgeber des Podcasts hat, nämlich mit Stefan Koch. So wird in der neuesten Folge von "Talkin' Basketball" die Vita von Leibenath auch aus besonderen Blickwinkeln besprochen, denn sein Lebenslauf kann man nicht unbedingt als stromlinienförmig beschreiben, zwischen Kreisliga und Eurocup. Spannend ist sicherlich seine erste Station als Head Coach in Glasgow im basketballerischen Entwicklungsland Schottland mit allen positiven wie negativen Erfahrungen. Danach verläuft seine Trainerkarriere so einigermassen, bis er dann in Ulm landet, wo seine persönliche Erfolgsgeschichte beginnt.

Aber die Krönung erlebt Leibenath 2023 nicht als Trainer, sondern als Sportdirektor, ein Wechsel der Funktion in einem Klub, der auch nicht alltäglich ist. Ob er ewig in Ulm bleiben wird, ist offen. Leibenath blickt auf mögliche Alternativen, aber auch auf viel Privates. Die erste Episode des Podcasts 2024 beschäftigt sich unter anderem auch mit Rap, Samba und Whiskey, mit Feierlichkeiten inklusive Filmriss und Rachegelüsten in Sachen Tischtennis. Und wer bis heute nicht weiß, wie ein altes Ehepaar miteinander umgeht, der sollte diese Folge mit Koch und Leibenath hören...

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