Benjamin Georg Schröder, den alle Benny nennen, gehört zu den Spielern, die ihren Weg im Basketball mit viel Arbeit, Rückschlägen und neuen Anläufen gegangen sind. In der neuen Folge von Talkin’ Basketball sprechen Oliver Dütschke und Stefan Koch mit dem Forward der Basketball Löwen Braunschweig über seine aktuelle Sprunggelenksverletzung, den schwierigen Pokalauftritt gegen Chemnitz und den überraschend starken Saisonstart der Löwen. Warum die Mannschaft trotz der sportlich enttäuschenden Vorsaison mit einer ganz anderen Energie auftritt und weshalb der Zusammenhalt im Team dabei eine entscheidende Rolle spielt, erklärt Schröder im ausführlichen Gespräch.
Ein großer Schwerpunkt ist sein Weg durch den amerikanischen College-Basketball. Nach erfolgreichen Jahren in der Jugend des FC Bayern München und starken Leistungen in Deutschland ging Schröder in die USA – zunächst nach Oklahoma, später an die George Washington University. Doch schwere Verletzungen, schwierige sportliche Situationen und falsche Entscheidungen machten die Zeit zu einer großen Herausforderung. Offen erzählt er, warum er sich in den USA irgendwann nicht mehr wohlfühlte, welche Rolle seine Familie und ein Sportpsychologe spielten und weshalb er die Erfahrungen trotz aller Schwierigkeiten nicht bereut. Jungen Spielern, die heute über einen College-Wechsel nachdenken, gibt er einen wichtigen Rat mit: Nicht nur das Geld sollte entscheiden, sondern vor allem die sportliche Perspektive und das passende Umfeld.
Zurück in Deutschland fand Schröder bei den Basketball Löwen Braunschweig einen klaren Entwicklungsplan. Seitdem hat er sich Schritt für Schritt gesteigert und glaubt, dass noch mehr in ihm steckt. Mit Blick auf die aktuelle Saison zeigt er sich selbstbewusst: Die Löwen seien deutlich stärker, als viele vor Saisonbeginn erwartet hätten. Über konkrete Karriereziele denkt er dabei anders als früher. Statt sich auf bestimmte Ligen, Verträge oder Zahlen festzulegen, möchte er das Maximum aus seinem Talent herausholen und sich am Ende seiner Karriere nichts vorwerfen müssen. Auch die Möglichkeit, eines Tages gemeinsam mit NBA-Star Dennis Schröder in Braunschweig zu spielen, kommt zur Sprache.
Natürlich lernen wir Benny Schröder auch abseits des Basketballs kennen: Er liebt Kino, interessiert sich für Mode, hört musikalisch nahezu alles und steht gerne am Herd. Sein selbstbewusstestes Gericht? Risotto – wahlweise mit Scampi oder Hähnchen. Eine persönliche Folge über Talent, harte Arbeit, schwierige Entscheidungen und die Kunst, auch nach Rückschlägen den eigenen Weg weiterzugehen.
Jetzt die neue Folge von Talkin’ Basketball hören – mit Benny Schröder, Oliver Dütschke und Stefan Koch!
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