Constantly Changing Constantly K Archiv
162 Episoden
37 Minuten
Heute beantworte ich eure Fragen – ohne großes Konzept und ziemlich direkt aus meinem Alltag. Wie schaffe ich Sport, Arbeit und alles, was gerade gleichzeitig passiert? Wie gehe ich mit dem Druck hinter der Selbstständigkeit um? Wie viel Privates möchte ich eigentlich noch auf Social Media zeigen? Und warum werde ich euch ganz sicher nie erzählen, was ihr essen sollt?
33 Minuten
Seit wann ist eigentlich alles ein Deal geworden? Ich helf dir – aber was krieg ich dafür? Ich komm zu deinem Event – dafür kommst du zu meinem. Ich poste dich – also postest du mich auch. Ich tick einfach nicht so. Ich glaub daran, Dinge zu tun, weil sie sich richtig anfühlen. Jemandem helfen, Danke sagen, Menschen wahrnehmen – ohne ständig innerlich mitzurechnen. Aber – und das hab ich definitiv lernen müssen – großzügig sein heißt nicht, sich ausnutzen zu lassen. Genau über diesen schmalen Grat geht’s heute: übers Geben, übers Nein-Sagen, über Dankbarkeit und darüber, warum ich trotz einiger eingefahrener Kilometer nicht aufhören will, lieber einmal zu nett als einmal zu wenig nett zu sein.
55 Minuten
Eigentlich wollten wir über ganz andere Dinge reden – und plötzlich sind wir bei Georgs Fußballkarriere gelandet. Bei Eltern, die am Spielfeldrand vielleicht ein bisschen zu viel wollen. Bei Trainern, deren Worte man auch 20 Jahre später noch im Kopf hat. Und bei der Frage, warum Georg seine Zeit als Profi oft gar nicht richtig genießen konnte. Wir sprechen darüber, was Druck mit einem macht, warum Kinder Fehler machen dürfen müssen und wie schwierig es sein kann, nach einem Leben mit einem ganz klaren Traum plötzlich nicht mehr zu wissen, was der nächste ist. Und vielleicht ist die wichtigste Frage am Ende gar nicht: Was, wenn es schiefgeht? Sondern: Was, wenn es funktioniert?
59 Minuten
Mama sein ist schon Hardcore. Aber wie schaut’s aus, wenn du plötzlich wirklich alles alleine organisieren musst? Nina ist seit zwei Jahren alleinerziehend und sagt heute einen Satz, den wahrscheinlich nicht jeder erwartet: Die Trennung war eine der besten Entscheidungen ihres Lebens. Mit Lisa und Nina spreche ich über Mental Load, schlechtes Gewissen, Kinderbetreuung, Teilzeit, Arbeitgeber, Dating und darüber, warum wir endlich aufhören müssen, alleinerziehende Frauen automatisch zu bemitleiden.
33 Minuten
Ich hab diese Woche einen Satz gehört, der irgendwie hängen geblieben ist: „Karin, das nennt man Zufriedenheit.“ Und ich hab danach erst gemerkt, wie selten wir eigentlich darüber reden. Nicht über glücklich sein. Nicht über Erfolg. Sondern über dieses ehrliche Gefühl: Es ist gerade gut so, wie es ist. Warum Stress mittlerweile fast ein Statussymbol geworden ist, Social Media uns dauernd das Gefühl gibt, hinterherzuhinken und warum ich heute mehr Arbeit habe als früher – aber trotzdem entspannter bin. Vielleicht müssen wir nicht immer noch irgendwo hin. Vielleicht dürfen wir auch einmal kurz merken, wo wir eigentlich schon sind.
1 Stunde 33 Minuten
Sex ist noch immer so ein Thema, bei dem wir ganz schnell glauben: Mit mir stimmt irgendwas nicht. Warum habe ich keine Lust? Warum funktioniert ein Orgasmus alleine, aber nicht mit meinem Partner? Warum kann ich mich nicht fallen lassen? Und wie viel Sex „braucht“ eigentlich eine gute Beziehung? Ich habe mir dafür Dr. Gerhilt Kusatz und Chiara Riolfi eingeladen und eure Fragen mitgebracht. Und aus einer geplanten normalen Podcastfolge wurden eineinhalb Stunden, weil wir irgendwann gemerkt haben: Genau dafür braucht es diesen Raum. Es geht um Lust, Selbstbefriedigung, Orgasmusdruck, Körpergefühl, Beziehungen nach Kindern, unterschiedliche Bedürfnisse, Grenzen und um eine Erkenntnis, die ich aus dieser Folge wirklich mitnehme: Gute Sexualität ist nichts, was man entweder kann oder nicht kann. Wir können sie lernen. Und vielleicht ist mit dir viel weniger falsch, als du glaubst.
33 Minuten
Ich kann stundenlang in ein Mikro reden – aber jemanden einfach anrufen? Katastrophe. Treffen ausmachen, zurückschreiben, erreichbar sein … kostet mich teilweise absurd viel Energie. Und das, obwohl man von außen wahrscheinlich genau das Gegenteil über mich denkt. In dieser Folge geht’s deshalb ums Reden. Aber eigentlich noch viel mehr ums Zuhören, ums ehrlich Nachfragen, ums Handy-Weglegen, um Beziehungen und um die Frage, warum wir ständig miteinander kommunizieren und uns trotzdem manchmal kaum wirklich erreichen. Und ja – ich erzähle auch ziemlich offen darüber, was Georg in unserer Beziehung diesbezüglich deutlich besser kann als ich, warum eine einzige direkte Ansage vor Jahren mein Verhalten verändert hat und warum ich mit mir selbst manchmal viel schlimmer rede als mit jedem anderen Menschen. Vielleicht ist die einfachste Frage am Ende auch die wichtigste: Wie geht’s dir wirklich?
40 Minuten
Eigentlich war diese Folge gar nicht geplant. Und vielleicht ist genau deshalb das dabei rausgekommen, was bei uns wahrscheinlich am ehesten der Realität entspricht. Georg und ich stellen uns gegenseitig Fragen, bei denen wir gleichzeitig entscheiden müssen: Wer von uns ist nachtragender? Wer kann schlechter verlieren? Wer kauft mehr Blödsinn? Wer braucht mehr Aufmerksamkeit? Und wer fängt eigentlich Streit an, obwohl gar nichts ist? Eine ziemlich ungeplante Folge. Aber irgendwie sehr wir.
26 Minuten
Ich bin zurück aus Kopenhagen – müde, Social Battery ziemlich leer, aber gleichzeitig komplett inspiriert. Und zwar nicht nur von irgendwelchen Outfits. Mir ist dort wieder aufgefallen, wie befreiend es sein kann, wenn Menschen einfach machen. Anziehen, worauf sie Bock haben. Auffallen. Sachen kombinieren, bei denen andere vielleicht kurz die Augen verdrehen. Und dann hab ich mich gefragt: Wer entscheidet eigentlich, was man mit 25, 40 oder 60 noch tragen „darf“? Warum haben wir so Angst davor, gesehen und damit automatisch bewertet zu werden? Und gefällt uns Beige wirklich immer besser – oder ist es manchmal einfach sicherer? Eine Folge über Mode, die eigentlich ziemlich wenig nur mit Mode zu tun hat. Über Mut, Selbstbewusstsein, älter werden und darüber, sich vielleicht einfach ein bisschen weniger zu scheißen.
1 Stunde 2 Minuten
Ich dachte ja ehrlich gesagt, ich habe meinen Schlaf komplett im Griff. Gleiche Schlafenszeit, gleiche Aufstehzeit, Handy weg – richtig vorbildlich. Dann war ich im Schlaflabor bei Dr. Keck und habe gemerkt: So einfach ist das Ganze dann doch nicht. Denn nur weil wir schnell einschlafen oder acht Stunden im Bett liegen, heißt das noch lange nicht, dass unser Körper sich tatsächlich erholt. Dr. Keck erklärt, warum Schlafmangel Depressionen begünstigen kann, weshalb Schnarchen nicht immer harmlos ist und wie eine unerkannte Schlafapnoe Herz und Gehirn belastet. Wir sprechen außerdem darüber, warum man verlorenen Schlaf kaum nachholen kann, was Schichtarbeit mit der Lebenserwartung macht und welche Schlaftrends wirklich etwas bringen. Melatonin, Magnesium, Blaulichtbrillen, Gewichtsdecken, Nasenpflaster und Mouth-Taping: Was hilft – und wovon sollte man lieber die Finger lassen? Eine Folge für alle, die glauben, eigentlich eh ganz gut zu schlafen.
40 Minuten
Wir sehen ein Instagram-Profil, ein Auto, eine Tasche oder hören einen einzigen Satz – und zack, glauben wir zu wissen, wie ein Mensch ist. Ich nehme mich da überhaupt nicht aus. Bei den Salzburger Festspielen habe ich selbst eine ganze Terrasse voller Menschen in eine Schublade gesteckt, weil ich Angst hatte, dort nicht dazuzugehören. Gleichzeitig werde ich seit Jahren als blonde, oberflächliche und arrogante Influencerin abgestempelt – teilweise von Menschen, die noch nie ein Wort mit mir gesprochen haben. In dieser Folge geht es um die Frage, woher unsere Vorurteile eigentlich kommen: aus Unsicherheit, aus Dingen, die uns früher beigebracht wurden, oder aus einer einzigen schlechten Erfahrung, die wir plötzlich auf alle Menschen übertragen. 00:01:06 – Warum zwei schlechte Bewertungen mehr hängen bleiben als hundert gute 00:04:15 – Vorurteile: Wir machen es alle, obwohl wir es nicht wollen 00:06:47 – Blond, Prolet, Skilehrer: Wie Schubladen entstehen 00:07:52 – Studium oder Lehre: Wer bestimmt, was etwas wert ist? 00:11:04 – „Ich wollte deinen Vortrag eigentlich nicht sehen“ 00:14:00 – Salzburger Festspiele und die Angst, nicht dazuzugehören 00:19:04 – Vorurteil oder Bauchgefühl: Wo liegt der Unterschied? 00:20:33 – Wie wir fremde Meinungen und Klischees übernehmen 00:27:27 – Eine schlechte Erfahrung macht noch keine ganze Gruppe 00:29:40 – Social Media, schnelle Urteile und drei Fragen gegen Vorurteile
49 Minuten
Leute, ich sag’s euch ehrlich: Dieser Tag bei den Salzburger Festspielen war komplett surreal. Plötzlich stehe ich da im engsten Kreis rund um den Bundespräsidenten, gehe mit rein, sitze ganz vorne und denke mir nur: Wie bin ich bitte hier gelandet? Und irgendwann hat es mich richtig erwischt. Weil ich dort nicht nur als Karin gesessen bin, sondern irgendwie auch stellvertretend für eine Branche, die noch immer oft belächelt wird. Die Influencerin. Die Content Creatorin. Das Pupperl. Und dann sitzt du da, hörst diese Reden über Heimat, Freiheit, Zusammenhalt und Dialekt und merkst: Vielleicht war der ganze Weg doch für genau solche Momente. Kapitelübersicht: 00:01:04 – Telefonieren, Sprachnachrichten und echtes Zuhören 00:03:07 – Meine Einladung zu den Salzburger Festspielen 00:06:43 – Plötzlich im Inner Circle des Bundespräsidenten 00:12:00 – Als Content Creatorin endlich ernst genommen 00:15:32 – Zusammenhalt, Freiheit und inspirierende Reden 00:18:44 – Heimat, Dialekt und Stolz auf die eigenen Wurzeln 00:24:18 – Warum Menschen nur noch auf Fehler warten 00:26:28 – Wenn Hass sogar die eigene Oma trifft 00:33:56 – Ein Wochenende am Tappenkarsee 00:43:33 – Was wir von Kindern über Mut lernen können
1 Stunde 2 Minuten
Endometriose betrifft Millionen Frauen – und trotzdem dauert es bei vielen Jahre, bis ihre Schmerzen ernst genommen und richtig eingeordnet werden. In dieser Folge spreche ich mit Sängerin Mathea, Endometriose-Autorin Rita Hofmeister und Dr. Lejla Samson über eine Erkrankung, die noch immer viel zu oft als „starke Regelschmerzen“ abgetan wird. Wir sprechen über den langen Weg zur Diagnose, Schmerzen beim Sex, chronische Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden, Operationen, Hormone und Kinderwunsch. Mathea erzählt, warum sie bis kurz vor ihrer Operation überzeugt war, dass sie wahrscheinlich einfach wehleidig sei. Rita berichtet offen von einer schweren Operation, den langfristigen Folgen und ihrem Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Leila erklärt, warum Endometriose heute nicht mehr zwingend durch eine Operation diagnostiziert werden muss und weshalb jede Behandlung individuell entschieden werden sollte. Eine Folge über Schmerzen, die niemand aushalten muss, über das Gefühl, endlich eine Erklärung zu bekommen, und darüber, warum wir lernen müssen, unserem eigenen Körper zu glauben. Wenn Ihr Beschwerden habt, bitte geht zu eurem Arzt/Ärztin eures Vertrauens und lasst euch helfen!
49 Minuten
Wann wird Beobachten eigentlich zu Bewerten? Darf man Dinge noch direkt ansprechen, ohne dass sich sofort jemand angegriffen fühlt? Und wie bleibt man authentisch, ohne dabei unfair oder verletzend zu werden? Wir sprechen darüber, warum Feedback manchmal weh tut, weshalb wir so schnell in den Gegenangriff gehen und wie wichtig es ist, sich selbst immer wieder zu hinterfragen. Es geht um unsere eigenen Fehler, ums Älterwerden, um Werte, die uns Orientierung geben, und darum, warum nicht jede kritische Beobachtung automatisch ein Urteil ist. Vielleicht ist diese Folge auch eine kleine Einladung, den eigenen Wertekompass wieder einmal aufzuschreiben und genauer hinzusehen, wem und was wir eigentlich Glauben schenken. Viel Spaß beim Zuhören!
31 Minuten
Drei Wochen Ibiza haben mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, kurz stehen zu bleiben und wirklich wahrzunehmen, was gerade da ist. Ich spreche darüber, warum Dankbarkeit für mich nichts mit Perfektion zu tun hat, wie schnell wir uns mit vermeintlich perfekten Menschen vergleichen und weshalb ich auf keinen Fall zu einem NPC (Non playing character) werden möchte.