SelbstVerständlich Politik Archiv
30 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Die Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung hat sich auch in diesem Jahr wieder als ein wichtiges Forum für Wissensvermittlung und Austausch im gemeinsamen Kampf gegen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präsentieren können. Auf Einladung der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Lübeck, die ihre 3. Demokratiekonferenz für die Regionalkonferenz geöffnet hatte, gestaltete ein gemeinsames Organisationsteam in der Baltic-Schule ein vielschichtiges Workshop- und Vortragprogramm, das von über 100 engagierten Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, Kirche und Verwaltung wahrgenommen wurde. Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Kultur- und Bildungssenatorin Monika Frank eröffneten die Konferenz mit einem eindringlichen Appell für mehr gesellschaftlichen Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus und für klare Positionen gegen alle Demokratieverächter.
Inhaltlich befasste sich die Regionalkonferenz mit ganz unterschiedlichen Themen. Es wurde über strukturellen Rassismus und Intersektionalität sowie über rassistische Mobilisierung gegen Geflüchtete referiert und gemeinsam diskutiert. Ebenso standen der verbreitete Hass in der Gesellschaft und die Diskriminierung von Sinti und Roma im Fokus der Workshops und einer begleitenden Ausstellung. Unter dem Titel ‚Erinnerungspolitische Kämpfe in Folge rassistischer Morde und Anschläge‘ wurde die Betroffenenperspektive in den Vordergrund gerückt, was in der heutigen Erinnerungskultur viel zu wenig beachtet wird. Hier kam der Appell, mit Betroffenen zu sprechen und eine gemeinsame Erinnerungskultur zu gestalten, statt über ihre Köpfe hinweg zu agieren. Prof. Dr. Vassilis Tsianos von der Fachhochschule Kiel referierte in einem Online-Einführungsvortrag über die Feinde der postmigrantischen Gesellschaft. Ganz vordergründig stand auf der Regionalkonferenz wieder die Vernetzung der engagierten Zivilgesellschaft auf der Agenda. Ein eigener Workshop befasste sich mit Vernetzungsstrategien und das Konferenzprogramm ließ viel Raum für persönlichen Austausch und Vernetzungsgespräche.
Inhaltlich befasste sich die Regionalkonferenz mit ganz unterschiedlichen Themen. Es wurde über strukturellen Rassismus und Intersektionalität sowie über rassistische Mobilisierung gegen Geflüchtete referiert und gemeinsam diskutiert. Ebenso standen der verbreitete Hass in der Gesellschaft und die Diskriminierung von Sinti und Roma im Fokus der Workshops und einer begleitenden Ausstellung. Unter dem Titel ‚Erinnerungspolitische Kämpfe in Folge rassistischer Morde und Anschläge‘ wurde die Betroffenenperspektive in den Vordergrund gerückt, was in der heutigen Erinnerungskultur viel zu wenig beachtet wird. Hier kam der Appell, mit Betroffenen zu sprechen und eine gemeinsame Erinnerungskultur zu gestalten, statt über ihre Köpfe hinweg zu agieren. Prof. Dr. Vassilis Tsianos von der Fachhochschule Kiel referierte in einem Online-Einführungsvortrag über die Feinde der postmigrantischen Gesellschaft. Ganz vordergründig stand auf der Regionalkonferenz wieder die Vernetzung der engagierten Zivilgesellschaft auf der Agenda. Ein eigener Workshop befasste sich mit Vernetzungsstrategien und das Konferenzprogramm ließ viel Raum für persönlichen Austausch und Vernetzungsgespräche.
27 Minuten
Die 14. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung macht am 11.11.2023 in Lübeck Station. Dieser Podcast gibt einen Einblick in das geplante Programm. Alle weitere Informationen sind unter www.regionalkonferenz.eu einzusehen.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Musik: 'Autonymous' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
Musik: 'Lightspeed' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
Musik: 'Stars' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Musik: 'Autonymous' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
Musik: 'Lightspeed' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
Musik: 'Stars' by Beat Mekanik
Free Music Archive (CC BY)
44 Minuten
Interview mit Dr.Markus Groth vom Climate Service Center Germany (GERICS)in der Sendereihe „SelbstVerständlich Politik“
Der menschengemachte Klimawandel wird seit Dekaden in wissenschaftlichen Studien beschrieben und ist eindeutig belegt. Anstatt die Klimafolgen nur im globalen Sinne zu beschreiben, ist es ebenso wichtig, auch die unmittelbaren und längerfristigen regionalen Folgen auf den Einzelnen zu beziehen. Wie bedroht mich der Klimawandel? Wie macht er mich ärmer? Wird mein Leben unsicherer und ungerechter? Die Klimaforschung geht diesen und weiteren Fragen nach und versucht durch regionale Berichte den vielfach unfassbaren und auch oftmals schleichenden Prozess des Klimawandels detailliert zu beschreiben.
Dr. Markus Groth vom Climate Service Center Germany (GERICS) des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht hat an zahlreichen solcher Studien mitgewirkt. Er befasst sich vor allem mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor und weitere „Kritische“ Infrastrukturen, mit der Analyse des politischen Rahmens der Energiewende im Hinblick auf die Berücksichtigung von Klimawandelfolgen, mit der Ermittlung und Einordnung unternehmerischer Chancen und Risiken in Folge des Klimawandels sowie der Beratung von Kommunen im Hinblick auf die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Der menschengemachte Klimawandel wird seit Dekaden in wissenschaftlichen Studien beschrieben und ist eindeutig belegt. Anstatt die Klimafolgen nur im globalen Sinne zu beschreiben, ist es ebenso wichtig, auch die unmittelbaren und längerfristigen regionalen Folgen auf den Einzelnen zu beziehen. Wie bedroht mich der Klimawandel? Wie macht er mich ärmer? Wird mein Leben unsicherer und ungerechter? Die Klimaforschung geht diesen und weiteren Fragen nach und versucht durch regionale Berichte den vielfach unfassbaren und auch oftmals schleichenden Prozess des Klimawandels detailliert zu beschreiben.
Dr. Markus Groth vom Climate Service Center Germany (GERICS) des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht hat an zahlreichen solcher Studien mitgewirkt. Er befasst sich vor allem mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor und weitere „Kritische“ Infrastrukturen, mit der Analyse des politischen Rahmens der Energiewende im Hinblick auf die Berücksichtigung von Klimawandelfolgen, mit der Ermittlung und Einordnung unternehmerischer Chancen und Risiken in Folge des Klimawandels sowie der Beratung von Kommunen im Hinblick auf die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
41 Minuten
Interview mit Journalistin und Buchautorin Andrea Röpke in der Sendereihe „SelbstVerständlich Politik“
Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung« zu verhindern. Wie in allen Bundesländern vernetzen sich auch in Schleswig-Holstein völkische Rechtsextreme unter anderem auch mit sogenannten Reichsbürgern und esoterisch-alternativen AnhängerInnen der russischen Anastasia-Bewegung. Aus diesen Netzwerken sind während der Pandemie Freilerner-Gruppen und freie Schulinitiativen von rechts entstanden.
Die ausgewiesene Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke verfolgt zusammen mit ihrem Kollegen Andreas Speit seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung« zu verhindern. Wie in allen Bundesländern vernetzen sich auch in Schleswig-Holstein völkische Rechtsextreme unter anderem auch mit sogenannten Reichsbürgern und esoterisch-alternativen AnhängerInnen der russischen Anastasia-Bewegung. Aus diesen Netzwerken sind während der Pandemie Freilerner-Gruppen und freie Schulinitiativen von rechts entstanden.
Die ausgewiesene Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke verfolgt zusammen mit ihrem Kollegen Andreas Speit seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
37 Minuten
Kolonialismus trägt ein langwährendes Erbe in sich. Die Machstrukturen aus der Kolonialzeit wirken bis heute in vielen Länder ganz tiefgreifend und behindern ihre Entwicklung. Die von den Kolonien erkämpfte Unabhängigkeit führte nicht oder nur ganz selten zu einem Neustart von Beziehungen mit den alten Kolonialmächten. Der als Dekolonialisierung bezeichnete Prozess, also die Aufhebung der Auswirkungen des Kolonialismus, muss daher auch heute immer noch als Fortsetzung der Kolonialgeschichte verstanden werden. Selbst ein halbes Jahrhundert nach dem Zusammenbruch der kolonialen Weltordnung ist nicht zu erkennen, ob es absehbar zu einem globalen Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Kulturen, Gruppen und Individuen kommt.
Genau das ist aber das Ziel von Dekolonialisierung. Es beinhaltet die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit, die Wiederherstellung der Autonomie der einheimischen Bevölkerungen, und die Aufwertung von unterdrückten Sprachen, Kulturen und Geschichten. Es bedeutet, dass die ehemaligen Kolonien die Kontrolle über ihre Produkte und Dienstleistungen erlangen und das Wirtschaftssystem nicht nur durch die Wirtschaftsmacht der ehemaligen Kolonialmächte bestimmt wird. Dazu gehören faire, freie und gleich Wettbewerbsbedingungen in Wertschöpfung, Handel, Dienstleistungen.
Es bleibt offen, ob der lange Atem der kolonialen Beziehungszusammenhänge im Zuge der Dekolonialisierung jemals überwunden werden kann oder ob nicht sogar ein Neokolonialismus erwächst, der genau diese kolonialen Strukturen zwischen Nord und Süd weiter zementiert. Dr. Günther Rusch analysiert diesen ernüchternden Prozess, aus europäischer und aus afrikanischer Perspektive.
Dr. Günther Rusch hat sich seit seinen Studienjahren in den 1960er und 70er Jahren in vielfältiger Weise mit nahezu allen Regionen Afrikas befasst, wissenschaftlich, als Berater, Referent und Delegierter von Hilfsorganisationen, als Dozent an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus, an zwei afrikanischen Hochschulen sowie in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Er verfolgt die Entwicklungen auf dem afrikanischen Kontinent genau, auch von seinem zweiten Wohnort in Ghana.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Genau das ist aber das Ziel von Dekolonialisierung. Es beinhaltet die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit, die Wiederherstellung der Autonomie der einheimischen Bevölkerungen, und die Aufwertung von unterdrückten Sprachen, Kulturen und Geschichten. Es bedeutet, dass die ehemaligen Kolonien die Kontrolle über ihre Produkte und Dienstleistungen erlangen und das Wirtschaftssystem nicht nur durch die Wirtschaftsmacht der ehemaligen Kolonialmächte bestimmt wird. Dazu gehören faire, freie und gleich Wettbewerbsbedingungen in Wertschöpfung, Handel, Dienstleistungen.
Es bleibt offen, ob der lange Atem der kolonialen Beziehungszusammenhänge im Zuge der Dekolonialisierung jemals überwunden werden kann oder ob nicht sogar ein Neokolonialismus erwächst, der genau diese kolonialen Strukturen zwischen Nord und Süd weiter zementiert. Dr. Günther Rusch analysiert diesen ernüchternden Prozess, aus europäischer und aus afrikanischer Perspektive.
Dr. Günther Rusch hat sich seit seinen Studienjahren in den 1960er und 70er Jahren in vielfältiger Weise mit nahezu allen Regionen Afrikas befasst, wissenschaftlich, als Berater, Referent und Delegierter von Hilfsorganisationen, als Dozent an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus, an zwei afrikanischen Hochschulen sowie in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Er verfolgt die Entwicklungen auf dem afrikanischen Kontinent genau, auch von seinem zweiten Wohnort in Ghana.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
37 Minuten
Der Begriff Postkolonialismus vermittelt die Vorstellung, dass der Kolonialismus mit den Unabhängigkeitserklärungen zu Ende gegangen sei. Das mag völkerrechtlich stimmen. Doch die Aus- und Nachwirkungen des Kolonialismus, den man vereinfacht als eine Epoche von Repression und Innovation betrachten kann, sind bis heute unverkennbar. Zur Repression zählt zuvorderst die Niederhaltung, wenn nicht gar die Vernichtung der afrikanischen Kultur. Sie wurde von Ausnahmen abgesehen nicht als die identitätsstiftende Einrichtung der unterworfenen Völker gesehen, sondern als Hort von Infragestellung, Ablehnung und potenziellem Widerstand gegen die Fremdherrschaft bekämpft. In diesem Zusammenhang gehört auch die Aneignung von afrikanischem Kulturgut, sei es durch Raub, Kauf oder als Unterwerfungsgeste. Auch blieb die Sprache der Kolonialherren die rechtlich gültige Amtssprache.
Das ehemalige koloniale Mutterland übt nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft aus, nicht nur für die Eliten, auch für die Masse der Arbeitssuchenden sind die Ex-Mutterländer die wichtigsten Migrationsadressen. Unbestritten sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Ex-Kolonien wirtschaftlich aufs Engste mit dem Ex-Mutterland verknüpft. Dessen Konzerne, wiewohl heute global vernetzt, prägen nach wie vor die Wirtschaft und Infrastruktur der früheren Besitztümer. Zahlreiche Ex-Kolonien haben Militär- und Kooperationsabkommen mit der früheren Kolonialmacht oder hängen wie die meisten früheren französischen Kolonien von deren Währungen ab.
In den ehemaligen Kolonialmächten selbst wird seit einigen Jahren unter dem Begriff „Postkolonialismus“ eine gesellschaftliche Debatte über die Aufarbeitung der eigenen kolonialen Vergangenheit und der damit verbundenen Verantwortung für begangenes Unrecht und um Wiedergutmachung geführt. In ihrem Kern steckt die entscheidende und weitreichende Frage, woher der Reichtum der europäischen Nationen wirklich kommt und mit welchen Methoden dieser erworben wurde. In der Praxis geht es aber häufig nur um kulturelle Fragen, wie die Rückgabe von afrikanischen Kunstschätzen. Eine Diskussion um wirtschaftliche Beziehungen und kulturellen Austausch auf Augenhöhe ist in einigen Ansätzen und Deklarationen erkennbar. Wird dies einem postkolonialen Verantwortungsbewusstsein tatsächlich gerecht oder zeigt sich hier nur eine weitere Facette von neokolonialen Verhältnissen? Die Sendung sucht dazu im Gespräch mit Afrikakenner Dr. Günther Rusch Antworten.
Dr. Günther Rusch hat sich seit seinen Studienjahren in den 1960er und 70er Jahren in vielfältiger Weise mit nahezu allen Regionen Afrikas befasst, wissenschaftlich, als Berater, Referent und Delegierter von Hilfsorganisationen, als Dozent an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus, an zwei afrikanischen Hochschulen sowie in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Das ehemalige koloniale Mutterland übt nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft aus, nicht nur für die Eliten, auch für die Masse der Arbeitssuchenden sind die Ex-Mutterländer die wichtigsten Migrationsadressen. Unbestritten sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Ex-Kolonien wirtschaftlich aufs Engste mit dem Ex-Mutterland verknüpft. Dessen Konzerne, wiewohl heute global vernetzt, prägen nach wie vor die Wirtschaft und Infrastruktur der früheren Besitztümer. Zahlreiche Ex-Kolonien haben Militär- und Kooperationsabkommen mit der früheren Kolonialmacht oder hängen wie die meisten früheren französischen Kolonien von deren Währungen ab.
In den ehemaligen Kolonialmächten selbst wird seit einigen Jahren unter dem Begriff „Postkolonialismus“ eine gesellschaftliche Debatte über die Aufarbeitung der eigenen kolonialen Vergangenheit und der damit verbundenen Verantwortung für begangenes Unrecht und um Wiedergutmachung geführt. In ihrem Kern steckt die entscheidende und weitreichende Frage, woher der Reichtum der europäischen Nationen wirklich kommt und mit welchen Methoden dieser erworben wurde. In der Praxis geht es aber häufig nur um kulturelle Fragen, wie die Rückgabe von afrikanischen Kunstschätzen. Eine Diskussion um wirtschaftliche Beziehungen und kulturellen Austausch auf Augenhöhe ist in einigen Ansätzen und Deklarationen erkennbar. Wird dies einem postkolonialen Verantwortungsbewusstsein tatsächlich gerecht oder zeigt sich hier nur eine weitere Facette von neokolonialen Verhältnissen? Die Sendung sucht dazu im Gespräch mit Afrikakenner Dr. Günther Rusch Antworten.
Dr. Günther Rusch hat sich seit seinen Studienjahren in den 1960er und 70er Jahren in vielfältiger Weise mit nahezu allen Regionen Afrikas befasst, wissenschaftlich, als Berater, Referent und Delegierter von Hilfsorganisationen, als Dozent an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus, an zwei afrikanischen Hochschulen sowie in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
50 Minuten
Seit 2012 treffen sich engagierte Menschen aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik, Schule und Verwaltung im länderübergreifenden Format der „Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung“, um gemeinschaftlich Wissen über demokratiefeindliche Strukturen im südöstlichen Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Mecklenburg-Vorpommern auszutauschen und um Wege zu diskutieren, wie Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus effektiv zurückgedrängt werden können. Rund 1.500 Teilnehmer*innen haben bislang diese Möglichkeit der demokratiestärkenden Vernetzung genutzt, welche die Regionalkonferenz einmal jährlich an jeweils wechselnden Orten im Einzugsbereich bietet.
Nach langer Coronapause trafen sich im September in Bargteheide viele engagierte Menschen der demokratischen Zivilgesellschaft erstmalig wieder persönlich zur Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung in ihrer nunmehr 13. Ausgabe. Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V. war für die Sendereihe „SelbstVerständlich Politik“ vor Ort und hat den Konferenzverlauf verfolgt.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Nach langer Coronapause trafen sich im September in Bargteheide viele engagierte Menschen der demokratischen Zivilgesellschaft erstmalig wieder persönlich zur Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung in ihrer nunmehr 13. Ausgabe. Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V. war für die Sendereihe „SelbstVerständlich Politik“ vor Ort und hat den Konferenzverlauf verfolgt.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
37 Minuten
Institutionellen Rassismus erfahren Menschen durch Ausgrenzung, Benachteiligung oder Herabsetzung in gesellschaftlich relevanten Einrichtungen, beispielsweise bei der politischen Beteiligung (Wahlrecht, Fehlende Repräsentanz in politischen Einrichtungen), im Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Wohnungsmarkt oder als Opfer von Racial Profiling. Im vorliegenden Vortrag von Konrad Erben von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V.), gehalten am 17.09.2021 auf dem Fachtag "Rassismus wirksam & konkret begegnen" der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen, wird eine Definition von Rassismus und institutionellem Rassismus erarbeitet. Konrad Erben macht dabei deutlich, wie rassistisches Denken und Handeln auch dann funktioniert, wenn die Einzelnen in der Gesellschaft sich einem rassismusfreien Wertekonzept verbunden fühlen. Des Weiteren werden wir Ansätze diskutieren, wie institutioneller Rassismus als auch individueller Rassismus zu erkennen und abzubauen ist.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
39 Minuten
Antisemitismus hat in sich den vergangenen Jahren in unserer Gesellschaft weiter verfestigen können. Dr. Olaf Kistenmacher gibt in der Sendung „Antisemitismus – immer gleich und immer anders“ einen Überblick zu den vielen, oft widersprüchlichen Grundströmungen, aus denen sich Antisemitismus scheinbar unersättlich nährt. Obwohl 73 Prozent der Menschen Antisemitismus nach eigener Aussage als gesamtgesellschaftliches Problem wahrnehmen, zirkulieren antisemitische Erzählungen im Netz, empören sich Menschen über die Politik israelischer Regierungen mehr als über die Regierungspolitik anderer Staaten, werden Jüdinnen und Juden attackiert. Seit Jahrzehnten muss jüdischen Leben in Deutschland unter Polizeischutz stattfinden. Antisemitismus erkennen, benennen und aktiv entgegentreten scheint somit dringender denn je.
Dr. Olaf Kistenmacher ist seit über 20 Jahren in der Pädagogik gegen Antisemitismus aktiv.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Dr. Olaf Kistenmacher ist seit über 20 Jahren in der Pädagogik gegen Antisemitismus aktiv.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
44 Minuten
Im neuen Beitrag der Podcastreihe „SelbstVerständlich Politik“ werden die Coronaproteste im Land thematisiert. Seit Beginn der Coronapandemie gehen Menschen gegen die Maßnahmen der Bundesregierung auf die Straße, im Winter 21/22, mitten in der Debatte um eine Impfpflicht, erleben diese Proteste bundesweit als sogenannte „Spaziergänge“ einen neuen Aufschwung und inszenieren sich als friedlicher „Widerstand“ gegen eine angebliche „Diktatur“. Die einen wähnen sich verfolgt wie einst Sophie Scholl, die anderen setzen auf eine friedliche Revolution wie 1989 in der DDR. Im Vortrag soll ein Blick auf diese heterogene Protestgruppe und ihre ideologischen Schnittmengen geworfen sowie Kontinuitäten von Protestformen und ihren Akteur*innen und Vereinnahmungen von historischen Bezügen diskutiert werden. Das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Lübeck des AWO Landesverbandes SH e.V. wirft einen Blick auf diese heterogene Protestgruppe, ihre ideologischen Schnittmengen sowie die Kontinuitäten von Protestformen, auch mit Blick auf die vielfach kritisch zu bewertenden Vereinnahmungen von historischen Bezügen.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
48 Minuten
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“, heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes. Und doch wird auf öffentlichen Demonstrationen, in sozialen Medien immer wieder behauptet, es gäbe keine Meinungsfreiheit in Deutschland. Es herrsche eine Meinungsdiktatur, in der Mehrheit der Gesellschaft, in den Mainstreammedien, gleichgeschaltet und mundtot machend. Man dürfe nicht mehr alles sagen, und wenn man dies wage, würde man diffamiert. Ist diese Darstellung schlüssig? Ist Meinungsfreiheit nicht mehr möglich in Deutschland? Ein Grundgesetz ausgehöhlt, durch den Staat, durch gesellschaftliche Intoleranz? Oder zeigt sich im Widerstreit von Meinung und Gegenmeinung nicht gerade die Stärke unserer Meinungsfreiheit, die Meinungsvielfalt? Wo setzt die streitbare Demokratie der Meinungsfreiheit tatsächlich Grenzen und inwiefern ist das ethisch geboten und politisch vertretbar? Wo schränkt der gesellschaftliche Umgang miteinander die Meinungsfreiheit ein? Wie steht es um unsere Debatten- und Dialogkultur? Diese Fragen analysiert Dr. Udo Metzinger im Gespräch mit Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V..
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
39 Minuten
Wir leben in „postfaktischen Zeiten“: Fakten zählen wenig, Gefühle sind alles. Durch soziale Medien und neue Kommunikationskanäle sind so viele Menschen erreichbar wie noch nie. Eine Informationsflut brandet auf uns ein – wir sind überfordert. Hier kommt hybride Kriegsführung ins Spiel: „Ziele sind nicht mehr allein mit konventioneller Feuerkraft zu erreichen, sondern durch den breit gestreuten Einsatz von Desinformationen“, so der russische Generalstabschef Gerassimow 2013. Westliche Geheimdienste und Regierungen sind überzeugt, dass diesen Worten Taten gefolgt sind: in Europa (u.a. beim Brexit-Referendum) und in den US-Wahlkämpfen 2016 und 2020: durch Russland, China und möglicherweise den Iran. Das Seminar nimmt diese und andere Fälle zum Anlass, über die Gefährdung der Demokratie (von innen und von außen) nachzudenken und die Frage zu stellen: welche strategischen Ziele stehen dahinter? Schon heute ist absehbar, dass die Konfliktfelder Geo-Politik und Geo-Ökonomie durch Geo-Tech ergänzt werden. Ist das der neue Kalte Krieg zwischen den USA und China? Politikwissenschaftler Dr. Udo Metzinger analysiert diese Fragen zusammen mit Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V..
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
42 Minuten
Die Welt ist unübersichtlich geworden. Geopolitik ist nicht mehr bipolar, wie zur Zeit des Kalten Krieges. Neue Machtansprüche und Einflusssphären entwickeln sich, regional wie global. China entwickelt mit Vehemenz einen Weltmachtanspruch und fordert damit die USA im Pazifik heraus. Auch Russland arbeitet mit offen kriegerischen Mitteln an der Rückkehr in die erste Liga der Weltmächte. Regionalmächte wie Nordkorea, die Türkei, Saudi-Arabien oder der Iran agieren offen machtpolitisch, frei von jeglicher Weltmachtsräson. Aber auch in Europa befindet sich vieles in Neuordnung, vor allem nach dem Austritt Großbritanniens aus dem der Europäischen Union und dem damit verbundenen Anspruch, ein „Global Britain“ zu entwickeln. In der Folge steigen die Konfliktpotentiale, potenziert durch den Klimawandel, die weltweiten Migrationsbewegungen, aber auch durch die fortschreitende Digitalisierung. Geopolitisch ein gefahrvoller Cocktail für den Weltfrieden, der besorgen muss. Politikwissenschaftler Dr. Udo Metzinger analysiert im Gespräch mit Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V. eine aus den Fugen geratenen Welt.
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
36 Minuten
Die amerikanische Präsidentschaftswahl 2020 hat einmal mehr die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft offengelegt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Da stehen wirtschaftliche Abstiegserfahrungen gegen den wachsenden Reichtum der „digital economy“, liberales Weltbürgertum gegen Globalisierungsängste, Rassismus und Überfremdungsmythen gegen das "bunte" Amerika. Während die genannten Problemlagen ausführlich analysiert und diskutiert werden, kommt ein Aspekt oft zu kurz: die zunehmende Politisierung christlich-fundamentalistischer Gruppen und deren wachsender Einfluss im politischen Establishment der USA. Evangelikale Kirchengemeinden haben in den vergangenen Jahren ein immer größeres Netzwerk in die GOP, die „Grand Old Party“ der Republikaner, aufbauen können. Ihre Arbeit beruht auf einer eigenen politischen Agenda, die sich strikt und ablehnend gegen jede Form des Liberalismus wendet und die an dessen Stelle ein gottesfürchtiges Leben nach dem unmittelbaren Wortlaut der Bibel setzt. Unterstützt durch milliardenschwere Sponsoren aus erzkonservativen Kreisen und ihrem Rückhalt in den freien Kirchengemeinden im ländlichen Amerika gewinnt diese evangelikale Bewegung stetig und messbar Einfluss in der amerikanischen Innen- und Außenpolitik.
Dr. Udo Metzinger hält es für wichtig, diesem Aspekt der amerikanischen Politik besondere Aufmerksamkeit zu widmen, der in Haltung und Auseinandersetzung die USA in eine völlige Dialogunfähigkeit führen könnte.
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Dr. Udo Metzinger hält es für wichtig, diesem Aspekt der amerikanischen Politik besondere Aufmerksamkeit zu widmen, der in Haltung und Auseinandersetzung die USA in eine völlige Dialogunfähigkeit führen könnte.
Dr. Udo Metzinger ist seit vielen Jahren in der Politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an verschiedenen Akademien und für viele freie Träger der Politischen Bildung
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
48 Minuten
Bis Anfang Juli 2021 sollen die letzten Soldaten der Bundeswehr Afghanistan verlassen haben. Damit endet der längste, verlustreichste und kostenintensivste Auslandseinsatz der Bundeswehr. Der Podcast mit Politikwissenschaftler Dr. Udo Metzinger gibt einen Überblick über die Gründe des deutschen Afghanistan-Engagements, über Verlauf, Erfolge und Misserfolge und analysiert die Ursachen für den nun doch recht abrupten Abzug.
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)
Titelmusik: 'Parole' by Jonas Hipper (CC)
Abspannmusik: 'Jazzy Lounge' by Maarten Schellekens (CC)