Einfach Komplex – Der Software- und IT-Podcast Archiv
121 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Wir sprechen mit Andreas Richter, Geschäftsführer bei TIQ Solutions, über die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Diese erfordert mehr als visuelle Drag-and-drop-Oberflächen. Die Wahl des richtigen Tools bestimmt maßgeblich die IT-Architektur und Flexibilität eines Unternehmens für Jahre.
Während Microsoft Power Automate eine nahtlose, aber stark geschlossene Integration in das eigene Office-Ökosystem erzwingt, bietet n8n durch Self-Hosting und Open-Source-Ansätze maximale Freiheit – erfordert auf der anderen Seite aber auch mehr technische Eigenverantwortung. Unabhängig vom Tool gilt jedoch: Wer seine Prozesslandschaft nicht sauber definiert und Datenqualität („garbage in, garbage out“) ignoriert, skaliert mit Low-Code lediglich fehlerhafte Workflows.
Zudem offenbaren klassische Automatisierungs-Lösungen eine massive Schwachstelle: Spätestens an der Fabriktür kapitulieren sie. Sobald alte Maschinensteuerungen, heterogene Industrieprotokolle und komplexe Werker-Interaktionen aufeinandertreffen, stoßen Office-Tools an eine harte Wand. Um diese Lücke auf dem Shopfloor zu schließen, erfordert es spezialisierte Plattformen wie Heisenware, die exakt für die rauen Anforderungen der echten Produktion gebaut sind und die Business-IT mit den Maschinen vernetzen.
Gleichzeitig verändert sich das Handwerk der Softwareentwicklung grundlegend. Durch KI und Vibe-Coding tritt das reine Programmieren in den Hintergrund. Vielmehr wird die Rolle des IT-Architekten entscheidend, der fertige Bausteine intelligent orchestriert und bewertet.
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Andreas auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreas-richter-178213b3/
Website TIQ Solutions: https://www.tiq-solutions.de/
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Einfach Komplex ist ein Podcast von Heisenware.
Teste Heisenware kostenlos unter https://heisenware.com/einfach-komplex
Während Microsoft Power Automate eine nahtlose, aber stark geschlossene Integration in das eigene Office-Ökosystem erzwingt, bietet n8n durch Self-Hosting und Open-Source-Ansätze maximale Freiheit – erfordert auf der anderen Seite aber auch mehr technische Eigenverantwortung. Unabhängig vom Tool gilt jedoch: Wer seine Prozesslandschaft nicht sauber definiert und Datenqualität („garbage in, garbage out“) ignoriert, skaliert mit Low-Code lediglich fehlerhafte Workflows.
Zudem offenbaren klassische Automatisierungs-Lösungen eine massive Schwachstelle: Spätestens an der Fabriktür kapitulieren sie. Sobald alte Maschinensteuerungen, heterogene Industrieprotokolle und komplexe Werker-Interaktionen aufeinandertreffen, stoßen Office-Tools an eine harte Wand. Um diese Lücke auf dem Shopfloor zu schließen, erfordert es spezialisierte Plattformen wie Heisenware, die exakt für die rauen Anforderungen der echten Produktion gebaut sind und die Business-IT mit den Maschinen vernetzen.
Gleichzeitig verändert sich das Handwerk der Softwareentwicklung grundlegend. Durch KI und Vibe-Coding tritt das reine Programmieren in den Hintergrund. Vielmehr wird die Rolle des IT-Architekten entscheidend, der fertige Bausteine intelligent orchestriert und bewertet.
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1 Stunde 11 Minuten
Mobile Apps haben sich seit dem ersten iPhone vom reinen Consumer-Gimmick zur kritischen Infrastruktur im Unternehmensalltag entwickelt. Aber wie baut man heute eine App, die skalierbar, wartbar und tief in die Hardware integriert ist?
In dieser Folge haben wir Mirco Stickan, Gründer und Geschäftsführer der WAPP GmbH, zu Gast. Mirco entwickelt seit 2012 mobile Anwendungen und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Evolution der App-Entwicklung: von den "Wild West"-Zeiten mit Objective-C, Java und XML-Layouts hin zu modernen, deklarativen Ansätzen mit Swift und Kotlin.
Wir diskutieren die architektonischen Grundlagen – warum eine App eigentlich "nur" ein weiteres Frontend für ein zentrales REST-Backend ist – und widmen uns der ewigen Gretchenfrage: Nativ, Cross-Platform (wie Flutter oder React Native) oder doch eine Progressive Web App (PWA)? Mirco erklärt, warum seine Agentur bei komplexen Projekten weiterhin auf die native Entwicklung setzt, sobald tiefe Sensor-Integrationen, Background-Tasks und maximale Performance gefordert sind.
Außerdem werfen wir einen Blick auf die wirtschaftliche Realität: Die Zeiten, in denen kleine Teams mit einer einfachen B2C-App über Nacht Millionen verdient haben, sind weitgehend vorbei. Der wahre Wert liegt heute im B2B-Sektor. Smartphones und Tablets fungieren in der Industrie als erschwingliche, hochgradig vernetzte Sensorik- und Eingabegeräte für den Shopfloor. Wir klären, wie man solche internen Firmen-Apps am öffentlichen App Store vorbei über Mobile Device Management (MDM) oder "Unlisted Distributions" sicher auf die Geräte der Mitarbeiter bekommt.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wann sich eine App wirklich lohnt und mit welchem Tech-Stack man sie strategisch richtig aufsetzt.
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Mirco auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mirco-stickan-278922181/
Website WAPP: wapp.gmbh
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In dieser Folge haben wir Mirco Stickan, Gründer und Geschäftsführer der WAPP GmbH, zu Gast. Mirco entwickelt seit 2012 mobile Anwendungen und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Evolution der App-Entwicklung: von den "Wild West"-Zeiten mit Objective-C, Java und XML-Layouts hin zu modernen, deklarativen Ansätzen mit Swift und Kotlin.
Wir diskutieren die architektonischen Grundlagen – warum eine App eigentlich "nur" ein weiteres Frontend für ein zentrales REST-Backend ist – und widmen uns der ewigen Gretchenfrage: Nativ, Cross-Platform (wie Flutter oder React Native) oder doch eine Progressive Web App (PWA)? Mirco erklärt, warum seine Agentur bei komplexen Projekten weiterhin auf die native Entwicklung setzt, sobald tiefe Sensor-Integrationen, Background-Tasks und maximale Performance gefordert sind.
Außerdem werfen wir einen Blick auf die wirtschaftliche Realität: Die Zeiten, in denen kleine Teams mit einer einfachen B2C-App über Nacht Millionen verdient haben, sind weitgehend vorbei. Der wahre Wert liegt heute im B2B-Sektor. Smartphones und Tablets fungieren in der Industrie als erschwingliche, hochgradig vernetzte Sensorik- und Eingabegeräte für den Shopfloor. Wir klären, wie man solche internen Firmen-Apps am öffentlichen App Store vorbei über Mobile Device Management (MDM) oder "Unlisted Distributions" sicher auf die Geräte der Mitarbeiter bekommt.
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47 Minuten
Cloud-Services bilden das Fundament moderner IT-Infrastrukturen. Ohne skalierbare Cloud-Lösungen stoßen wachsende Anwendungen schnell an Hardware-Grenzen und erfordern massiven administrativen Aufwand. Die Nutzung dieser Dienste ist deshalb eine notwendige Investition in die Flexibilität und Ausfallsicherheit von Systemen.
Dabei muss man klar zwischen klassischem „Bare Metal“ Hosting und echter Managed Cloud unterscheiden. Während bei der reinen Server-Miete die volle Verantwortung für Betriebssystem, Sicherheit und Wartung beim Kunden liegt, übernehmen Hyperscaler wie AWS, Azure oder Google Cloud diese Aufgaben weitgehend. Das Angebot lässt sich dabei funktional in vier Kernsäulen gliedern: Compute, Storage, Database und Networking.
In dieser Folge erklären wir die grundlegende Architektur der Cloud mit einem speziellen Fokus auf Object Storage am Beispiel von Amazon S3. Anstatt Daten – wie in klassischen RAID-Systemen üblich – simpel und speicherintensiv zu spiegeln, setzt die Cloud auf fortgeschrittene mathematische Verfahren wie das sogenannte Erasure Coding.
Dabei werden Dateien in kleine Segmente („Chunks“) zerlegt, um errechnete Paritätsdaten ergänzt und über verschiedene physikalische Server verteilt. Dieses System schützt die Daten effizient vor Hardwareausfällen oder schleichender Datenkorruption („Bitrotting“) durch kosmische Strahlung. So lässt sich selbst bei enormen globalen Datenmengen eine extrem hohe Ausfallsicherheit und Langlebigkeit garantieren, ohne die benötigten Speicherkapazitäten unverhältnismäßig zu belasten.
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Dabei muss man klar zwischen klassischem „Bare Metal“ Hosting und echter Managed Cloud unterscheiden. Während bei der reinen Server-Miete die volle Verantwortung für Betriebssystem, Sicherheit und Wartung beim Kunden liegt, übernehmen Hyperscaler wie AWS, Azure oder Google Cloud diese Aufgaben weitgehend. Das Angebot lässt sich dabei funktional in vier Kernsäulen gliedern: Compute, Storage, Database und Networking.
In dieser Folge erklären wir die grundlegende Architektur der Cloud mit einem speziellen Fokus auf Object Storage am Beispiel von Amazon S3. Anstatt Daten – wie in klassischen RAID-Systemen üblich – simpel und speicherintensiv zu spiegeln, setzt die Cloud auf fortgeschrittene mathematische Verfahren wie das sogenannte Erasure Coding.
Dabei werden Dateien in kleine Segmente („Chunks“) zerlegt, um errechnete Paritätsdaten ergänzt und über verschiedene physikalische Server verteilt. Dieses System schützt die Daten effizient vor Hardwareausfällen oder schleichender Datenkorruption („Bitrotting“) durch kosmische Strahlung. So lässt sich selbst bei enormen globalen Datenmengen eine extrem hohe Ausfallsicherheit und Langlebigkeit garantieren, ohne die benötigten Speicherkapazitäten unverhältnismäßig zu belasten.
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46 Minuten
Software-Testing ist das Sicherheitsnetz jeder modernen Entwicklung. Ohne automatisierte Tests sinkt die Geschwindigkeit eines Teams massiv. Die Angst vor Fehlern bei jeder Änderung wächst. Testing ist deshalb eine notwendige Investition in die Skalierbarkeit und Wartbarkeit von Systemen.
Dabei muss man klar zwischen Testing und Qualitätssicherung (QA) unterscheiden. Während die QA oft den gesamten Prozess und die Nutzererfahrung bewertet, bestätigt Testing die rein technische Korrektheit des geschriebenen Codes.
In dieser Folge erklären wir, warum sich der Fokus von der klassischen Testpyramide hin zum Testdiamanten verschiebt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Integration-Tests. Diese prüfen, ob verschiedene Dienste, Datenbanken und Schnittstellen korrekt zusammenarbeiten. Unit-Tests sichern weiterhin atomare Funktionen ab, während End-to-End-Tests die gesamte Kette aus Nutzersicht simulieren.
Um Fehler noch früher und kostengünstiger abzufangen, gewinnen Methoden wie Shift Left an Bedeutung. Dabei wird Testing direkt an den Anfang des Entwicklungsprozesses gerückt. So werden Probleme gelöst, bevor sie teuer in der Produktion geflickt werden müssen. Moderne KI-Tools unterstützen heute dabei, diese Testfälle effizienter zu generieren und den Wartungsaufwand gering zu halten.
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️ Einfach Komplex wird präsentiert von Heisenware.
Heisenware ist die Industrial-App-Plattform für technische Teams. Schluss mit fragilen DIY-Stacks und starrer Standard-Software. Baue genau die Apps, die euer Betrieb benötigt. Schnell, wartbar und für alle im Team nachvollziehbar.
Jetzt kostenlos anmelden unter https://heisenware.com/einfach-komplex
Dabei muss man klar zwischen Testing und Qualitätssicherung (QA) unterscheiden. Während die QA oft den gesamten Prozess und die Nutzererfahrung bewertet, bestätigt Testing die rein technische Korrektheit des geschriebenen Codes.
In dieser Folge erklären wir, warum sich der Fokus von der klassischen Testpyramide hin zum Testdiamanten verschiebt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Integration-Tests. Diese prüfen, ob verschiedene Dienste, Datenbanken und Schnittstellen korrekt zusammenarbeiten. Unit-Tests sichern weiterhin atomare Funktionen ab, während End-to-End-Tests die gesamte Kette aus Nutzersicht simulieren.
Um Fehler noch früher und kostengünstiger abzufangen, gewinnen Methoden wie Shift Left an Bedeutung. Dabei wird Testing direkt an den Anfang des Entwicklungsprozesses gerückt. So werden Probleme gelöst, bevor sie teuer in der Produktion geflickt werden müssen. Moderne KI-Tools unterstützen heute dabei, diese Testfälle effizienter zu generieren und den Wartungsaufwand gering zu halten.
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54 Minuten
Gemeinsam mit Tobias Rebert von Tentris sprechen wir über Wissensgraphen. Diese Technologie bildet das Rückgrat von Unternehmen wie Google oder Netflix, wird aber im deutschen Mittelstand oft noch unterschätzt.
Jahrzehntelang wurden Daten primär in relationalen SQL-Datenbanken gespeichert. Tobias erklärt, warum dieser tabellarische Ansatz in Zeiten von Big Data und KI an seine Grenzen stößt. Wer komplexe Beziehungen abbilden will – etwa Abhängigkeiten zwischen Bauteilen, Lieferanten und Maschinenausfällen – zwingt klassische Datenbanken schnell in die Knie. Graphdatenbanken hingegen lösen dieses Problem: Sie speichern Daten als Netzwerk, ähnlich wie das menschliche Gehirn.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem aktuellen Trendthema GraphRAG. Wir diskutieren den Unterschied zu Vektordatenbanken. Während Vektoren Ähnlichkeiten finden, liefern Graphen präzise und erklärbare Fakten. Das ist entscheidend, um Halluzinationen bei KI-Modellen zu minimieren.
Anhand von Beispielen aus der Praxis erfahren wir, warum Netflix bessere Empfehlungen liefert als Amazon Prime und wie IKEA das Wissen seiner Mitarbeiter digitalisiert hat. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Daten nicht nur speichert, sondern intelligent verknüpft.
Links zur Folge
Tobias auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/tobias-rebert/
Tentris Website https://tentris.io/
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Jahrzehntelang wurden Daten primär in relationalen SQL-Datenbanken gespeichert. Tobias erklärt, warum dieser tabellarische Ansatz in Zeiten von Big Data und KI an seine Grenzen stößt. Wer komplexe Beziehungen abbilden will – etwa Abhängigkeiten zwischen Bauteilen, Lieferanten und Maschinenausfällen – zwingt klassische Datenbanken schnell in die Knie. Graphdatenbanken hingegen lösen dieses Problem: Sie speichern Daten als Netzwerk, ähnlich wie das menschliche Gehirn.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem aktuellen Trendthema GraphRAG. Wir diskutieren den Unterschied zu Vektordatenbanken. Während Vektoren Ähnlichkeiten finden, liefern Graphen präzise und erklärbare Fakten. Das ist entscheidend, um Halluzinationen bei KI-Modellen zu minimieren.
Anhand von Beispielen aus der Praxis erfahren wir, warum Netflix bessere Empfehlungen liefert als Amazon Prime und wie IKEA das Wissen seiner Mitarbeiter digitalisiert hat. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Daten nicht nur speichert, sondern intelligent verknüpft.
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1 Stunde 19 Minuten
Gemeinsam mit Klaus Landsdorf, CEO von Iniationware, tauchen wir tief in eine Technologie ein, die für die moderne Industrie absolute Schlüsseltechnologie ist: Edge Computing.
Viele IT-Abteilungen wollten lokale Hardware jahrelang abschaffen, doch die Realität in der Fabrik zeigt, dass die Edge physikalisch und ökonomisch unverzichtbar ist. Sie fungiert als notwendiger Realitätsfilter zwischen der trägen Cloud und dem harten Takt der Maschine. Während die Cloud für langfristige Analysen steht, garantiert nur die Edge die Autonomie der Fabrik und ermöglicht Entscheidungen in Millisekunden – auch wenn die Internetverbindung abreißt.
Ökonomisch betrachtet ist eine intelligente Edge-Strategie die effizienteste Versicherung gegen explodierende Cloud-Kosten. Klaus verdeutlicht das eindrucksvoll am Beispiel der Lebensmittelindustrie. Wer hochfrequente Rohdaten lokal für 30 Tage puffert, statt sie teuer und ungefiltert in die Cloud zu schieben, kann bei Qualitätsmängeln chirurgisch genau ermitteln, welche Charge betroffen ist. So wird bei einem Rückruf statt ganzer LKW-Ladungen nur der tatsächliche Ausschuss vernichtet.
Technologisch bedeutet professionelles Edge Computing heute den Abschied vom „Bastel-Rechner“. Wir diskutieren, warum containerisierte Anwendungen mit Docker und zentrales Flottenmanagement über Tools wie Portainer heute der Standard sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sicherheit: Wer in der Produktion auf ungeprüfte Open-Source-Skripte oder schnelles „Vibe Coding“ setzt, riskiert nicht nur die Stabilität der Anlage, sondern haftet im Zweifel persönlich für Sicherheitslücken.
Ein Deep Dive für alle, die verstehen wollen, warum die Cloud allein die Probleme auf dem Shopfloor nicht lösen kann.
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Website Iniationware: https://www.iniationware.eu/de/
Klaus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/klaus-landsdorf-iniationware-gmbh
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Ökonomisch betrachtet ist eine intelligente Edge-Strategie die effizienteste Versicherung gegen explodierende Cloud-Kosten. Klaus verdeutlicht das eindrucksvoll am Beispiel der Lebensmittelindustrie. Wer hochfrequente Rohdaten lokal für 30 Tage puffert, statt sie teuer und ungefiltert in die Cloud zu schieben, kann bei Qualitätsmängeln chirurgisch genau ermitteln, welche Charge betroffen ist. So wird bei einem Rückruf statt ganzer LKW-Ladungen nur der tatsächliche Ausschuss vernichtet.
Technologisch bedeutet professionelles Edge Computing heute den Abschied vom „Bastel-Rechner“. Wir diskutieren, warum containerisierte Anwendungen mit Docker und zentrales Flottenmanagement über Tools wie Portainer heute der Standard sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sicherheit: Wer in der Produktion auf ungeprüfte Open-Source-Skripte oder schnelles „Vibe Coding“ setzt, riskiert nicht nur die Stabilität der Anlage, sondern haftet im Zweifel persönlich für Sicherheitslücken.
Ein Deep Dive für alle, die verstehen wollen, warum die Cloud allein die Probleme auf dem Shopfloor nicht lösen kann.
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1 Stunde 13 Minuten
100 Folgen Einfach Komplex!
Zum Jubiläum öffnen wir die Motorhaube unserer eigenen Plattform. Wir beantworten die Frage: Wie baut man eigentlich einen Industrial Low-Code App Builder, der skalierbar, sicher und mandantenfähig ist? Burkhard lässt uns tief in seine Architektur blicken – das Ergebnis von 20 Jahren Software-Erfahrung.
Das Kernkonzept ist nicht klassisches „Visual Programming“, sondern der „digitale Zwilling“ einer Funktion. Wir erklären, wie Heisenware echten Code (Klassen, Instanzen, Funktionen) in visuelle Bausteine übersetzt, ohne die Logik zu verstecken. Im Zentrum steht der „Executor" – die Klasse, die als Proxy für jede ausgeführte Funktion im Backend dient.
Wir gehen tief in den Tech-Stack: Warum wir auf JSON, MQTT und VRPC setzen und wie wir Funktionen so standardisieren (Constructor, Destructor, Static), dass sie universell kompatibel sind.
Außerdem lösen wir das wohl komplexeste Problem einer SaaS-Plattform: Multi-Tenancy. Wir zeigen, wie wir für jeden Account isolierte Docker-Container und Volumes on-the-fly hochfahren. Das garantiert, dass Daten strikt getrennt bleiben und der Systemzustand selbst nach einem Absturz sofort wiederhergestellt ist. Ein Deep Dive für jeden Software-Architekten und interessierte Laien.
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Heisenware ist die Industrial App Plattform für technische Teams. Schluss mit starrer Standard-Software. Baut genau die Apps, die euer Betrieb braucht. Schnell, wartbar und für alle im Team nachvollziehbar.
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Zum Jubiläum öffnen wir die Motorhaube unserer eigenen Plattform. Wir beantworten die Frage: Wie baut man eigentlich einen Industrial Low-Code App Builder, der skalierbar, sicher und mandantenfähig ist? Burkhard lässt uns tief in seine Architektur blicken – das Ergebnis von 20 Jahren Software-Erfahrung.
Das Kernkonzept ist nicht klassisches „Visual Programming“, sondern der „digitale Zwilling“ einer Funktion. Wir erklären, wie Heisenware echten Code (Klassen, Instanzen, Funktionen) in visuelle Bausteine übersetzt, ohne die Logik zu verstecken. Im Zentrum steht der „Executor" – die Klasse, die als Proxy für jede ausgeführte Funktion im Backend dient.
Wir gehen tief in den Tech-Stack: Warum wir auf JSON, MQTT und VRPC setzen und wie wir Funktionen so standardisieren (Constructor, Destructor, Static), dass sie universell kompatibel sind.
Außerdem lösen wir das wohl komplexeste Problem einer SaaS-Plattform: Multi-Tenancy. Wir zeigen, wie wir für jeden Account isolierte Docker-Container und Volumes on-the-fly hochfahren. Das garantiert, dass Daten strikt getrennt bleiben und der Systemzustand selbst nach einem Absturz sofort wiederhergestellt ist. Ein Deep Dive für jeden Software-Architekten und interessierte Laien.
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1 Stunde 1 Minute
Gemeinsam mit Dr. Svenja Schröder von der msg Plaut widmen wir uns einer Disziplin, die in vielen Köpfen zu Unrecht als bloße Bürokratie abgespeichert ist: Requirements Engineering.
Dabei ist die Definition im Kern simpel und hochgradig wirtschaftlich: Requirements Engineering ist der systematische Prozess, das „Was“ glasklar zu definieren, bevor das erste „Wie“ programmiert wird. Es fungiert als methodischer Dolmetscher zwischen zwei Welten, die oft aneinander vorbeireden. Während der Fachbereich in Umsatzzielen und vagen Wünschen („Wir brauchen einen blinkenden Button“) denkt, übersetzt das Engineering diese Anforderungen in technische Spezifikationen, mit denen Entwickler wirklich arbeiten können.
Ökonomisch betrachtet ist es eine Versicherung gegen die berühmte „1-10-100-Regel“. Diese besagt, dass ein Fehler in der Analysephase nur einen Euro kostet, in der Entwicklung bereits zehn – und im laufenden Betrieb hundertmal so viel, wenn er nicht gar das ganze Projekt gefährdet. Auch in der modernen, agilen Entwicklung ersetzt „Agilität“ nicht den Plan. Wer auf visuelles Prototyping (Klick-Dummies) und sauber definierte Abnahmekriterien setzt, verhindert teure Missverständnisse und schafft erst die Grundlage für echte Qualitätssicherung – besonders, wenn externe Teams oder Offshoring im Spiel sind.
Links zur Folge
Svenja auf LInkedIn https://www.linkedin.com/in/svenjaschroeder
msg Plaut Requirements Engineering https://www.msg-plaut.com/en/solutions/requirements-engineering
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Heisenware ist Low-Code für die Fabrik. Schluss mit starrer Standard-Software. Baut genau die Apps, die eure Fertigung und eure Kunden brauchen. Skalierbar, wartbar und in Rekordzeit.
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Dabei ist die Definition im Kern simpel und hochgradig wirtschaftlich: Requirements Engineering ist der systematische Prozess, das „Was“ glasklar zu definieren, bevor das erste „Wie“ programmiert wird. Es fungiert als methodischer Dolmetscher zwischen zwei Welten, die oft aneinander vorbeireden. Während der Fachbereich in Umsatzzielen und vagen Wünschen („Wir brauchen einen blinkenden Button“) denkt, übersetzt das Engineering diese Anforderungen in technische Spezifikationen, mit denen Entwickler wirklich arbeiten können.
Ökonomisch betrachtet ist es eine Versicherung gegen die berühmte „1-10-100-Regel“. Diese besagt, dass ein Fehler in der Analysephase nur einen Euro kostet, in der Entwicklung bereits zehn – und im laufenden Betrieb hundertmal so viel, wenn er nicht gar das ganze Projekt gefährdet. Auch in der modernen, agilen Entwicklung ersetzt „Agilität“ nicht den Plan. Wer auf visuelles Prototyping (Klick-Dummies) und sauber definierte Abnahmekriterien setzt, verhindert teure Missverständnisse und schafft erst die Grundlage für echte Qualitätssicherung – besonders, wenn externe Teams oder Offshoring im Spiel sind.
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msg Plaut Requirements Engineering https://www.msg-plaut.com/en/solutions/requirements-engineering
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45 Minuten
Alle reden davon, dass KI bald SPS-Code generiert. Aber Michael Grollmus (Grollmus GmbH) tritt auf die Bremse: Bevor wir automatisieren können, müssen wir unsere Hausaufgaben machen.
Das Problem: KI und Code-Generatoren sind nur so gut wie die Struktur, die man ihnen gibt. Wenn ein Ventil im mechanischen Plan anders heißt als im EPLAN und im TIA-Portal wieder eine andere Variable nutzt, scheitert jede moderne Technologie.
In dieser Folge diskutieren wir, warum Standardisierung kein reines Software-Thema ist, sondern bei der Mechanik anfängt. Wir sprechen über die Notwendigkeit einer durchgängigen "Toolchain" (TIA Selection -> EPLAN -> TIA Portal via AML) und warum manuelle Datenübertragung der Tod jeder Skalierung ist.
Außerdem ein Reality-Check zur IT/OT-Konvergenz: Warum Hochsprachen und komplexe IT-Konzepte zwar modern sind, aber dem Instandhalter an der Anlage das Leben zur Hölle machen können ("KOP/FUP vs. SCL").
Fazit: Wer morgen KI nutzen will, muss heute standardisieren.
Links zur Folge
Grollmus Website https://www.grollmus.de/
Grollmus auf YouTube https://www.youtube.com/c/Grollmus_Automation
Michael auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/grollmus
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Das Problem: KI und Code-Generatoren sind nur so gut wie die Struktur, die man ihnen gibt. Wenn ein Ventil im mechanischen Plan anders heißt als im EPLAN und im TIA-Portal wieder eine andere Variable nutzt, scheitert jede moderne Technologie.
In dieser Folge diskutieren wir, warum Standardisierung kein reines Software-Thema ist, sondern bei der Mechanik anfängt. Wir sprechen über die Notwendigkeit einer durchgängigen "Toolchain" (TIA Selection -> EPLAN -> TIA Portal via AML) und warum manuelle Datenübertragung der Tod jeder Skalierung ist.
Außerdem ein Reality-Check zur IT/OT-Konvergenz: Warum Hochsprachen und komplexe IT-Konzepte zwar modern sind, aber dem Instandhalter an der Anlage das Leben zur Hölle machen können ("KOP/FUP vs. SCL").
Fazit: Wer morgen KI nutzen will, muss heute standardisieren.
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44 Minuten
Die Software-Entwicklung wandelt sich vom Schreiben zum Orchestrieren. Wir geben einen Einblick in den KI-Einsatz bei Heisenware: Die Kombination aus strategischem Sparring mit Chat-Modellen (Google Gemini) und integrierter Code-Generierung in der IDE (Cursor).
Die Erkenntnis: Wer KI nutzt, schreibt weniger Code, muss aber tiefer verstehen. Die Verantwortung verschiebt sich massiv auf Review und Architektur. Seniorität und Erfahrung werden zur entscheidenden Instanz, um die Geschwindigkeit der KI mit der nötigen Qualitätssicherung zu verbinden und „Halluzinationen“ zu verhindern.
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Die Erkenntnis: Wer KI nutzt, schreibt weniger Code, muss aber tiefer verstehen. Die Verantwortung verschiebt sich massiv auf Review und Architektur. Seniorität und Erfahrung werden zur entscheidenden Instanz, um die Geschwindigkeit der KI mit der nötigen Qualitätssicherung zu verbinden und „Halluzinationen“ zu verhindern.
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56 Minuten
"Die IT blockiert." – Dieser Satz ist oft das Ende für schnelle Digitalisierungsprojekte in der Fabrik. Der vermeintliche Zielkonflikt zwischen IT (Sicherheit, Stabilität) und OT (Produktion, Geschwindigkeit) ist jedoch ein Missverständnis. Letztlich wollen beide den Erfolg des Unternehmens.
Das wahre Problem ist nicht ob On-Prem, sondern wie.
"On-Premise" – also Software, die lokal in der Fabrik läuft – ist kein altes Eisen, sondern oft die einzige Lösung. Und wir reden hier nicht von altbackenen Desktop-Anwendungen, sondern davon, moderne Web-Software sicher in die Werkshalle zu bringen. In dieser Folge zeigen wir, wie man es richtig macht.
Wir erklären, wie moderne Softwareanbieter die Nachteile von On-Prem (z.B. komplexe Updates, Sicherheit) mit cleveren Methoden von vornherein auflösen. Der Schlüssel liegt in "Bundles" (z.B. mit Docker), die Installationen und Updates radikal vereinfachen, indem sie alle Abhängigkeiten kappen.
Außerdem geben wir Software-Anbietern einen klaren Tipp: Echte On-Prem-Fähigkeit erfordert eine bewusste Architektur. Man kann nur Komponenten nutzen, die man selbst hosten kann. Das kostet anfangs mehr Zeit, ist aber in der Industrie die Voraussetzung für skalierbaren Erfolg.
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Das wahre Problem ist nicht ob On-Prem, sondern wie.
"On-Premise" – also Software, die lokal in der Fabrik läuft – ist kein altes Eisen, sondern oft die einzige Lösung. Und wir reden hier nicht von altbackenen Desktop-Anwendungen, sondern davon, moderne Web-Software sicher in die Werkshalle zu bringen. In dieser Folge zeigen wir, wie man es richtig macht.
Wir erklären, wie moderne Softwareanbieter die Nachteile von On-Prem (z.B. komplexe Updates, Sicherheit) mit cleveren Methoden von vornherein auflösen. Der Schlüssel liegt in "Bundles" (z.B. mit Docker), die Installationen und Updates radikal vereinfachen, indem sie alle Abhängigkeiten kappen.
Außerdem geben wir Software-Anbietern einen klaren Tipp: Echte On-Prem-Fähigkeit erfordert eine bewusste Architektur. Man kann nur Komponenten nutzen, die man selbst hosten kann. Das kostet anfangs mehr Zeit, ist aber in der Industrie die Voraussetzung für skalierbaren Erfolg.
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54 Minuten
Machine Learning (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) werden oft synonym verwendet, sind aber nicht dasselbe. Man kann es sich wie Matroschka-Puppen vorstellen: KI ist die äußerste Puppe, die große Vision einer denkenden Maschine. Machine Learning ist die Puppe darin – der erfolgreichste Ansatz, bei dem die Maschine nicht programmiert wird, sondern selbst aus Daten lernt. Deep Learning ist der innerste Kern, die mächtigste ML-Technik hinter den aktuellen Durchbrüchen.
Diese Ideen sind nicht neu. Nach der "Geburt" in den 1950ern und einem langen "KI-Winter" kam der "Big Bang" um 2012: Erst das Zusammentreffen von Big Data, schnellen Gaming-Grafikkarten (GPUs) und reiferen Algorithmen machte die heutigen Erfolge möglich.
Im Kern gibt es drei Lernmethoden: Beim Überwachten Lernen (Supervised) trainiert man das Modell mit einem "Spickzettel", also gelabelten Daten (z.B. Spam-Mails). Diese Labels werden oft von einer riesigen, unsichtbaren Industrie von menschlichen KI-Trainern erstellt. Beim Unüberwachten Lernen (Unsupervised) agiert das Modell wie ein Detektiv, der ohne Spickzettel Muster in chaotischen Daten finden muss (z.B. Kundengruppen). Beim Bestärkenden Lernen (Reinforcement) lernt ein Agent wie ein Hund durch Belohnung und Bestrafung (z.B. eine KI, die lernt, Go zu spielen).
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Diese Ideen sind nicht neu. Nach der "Geburt" in den 1950ern und einem langen "KI-Winter" kam der "Big Bang" um 2012: Erst das Zusammentreffen von Big Data, schnellen Gaming-Grafikkarten (GPUs) und reiferen Algorithmen machte die heutigen Erfolge möglich.
Im Kern gibt es drei Lernmethoden: Beim Überwachten Lernen (Supervised) trainiert man das Modell mit einem "Spickzettel", also gelabelten Daten (z.B. Spam-Mails). Diese Labels werden oft von einer riesigen, unsichtbaren Industrie von menschlichen KI-Trainern erstellt. Beim Unüberwachten Lernen (Unsupervised) agiert das Modell wie ein Detektiv, der ohne Spickzettel Muster in chaotischen Daten finden muss (z.B. Kundengruppen). Beim Bestärkenden Lernen (Reinforcement) lernt ein Agent wie ein Hund durch Belohnung und Bestrafung (z.B. eine KI, die lernt, Go zu spielen).
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1 Stunde 5 Minuten
REST APIs sind der Standard für die Kommunikation im Web, doch für Entwickler bedeuten sie oft ein starres Korsett: Semantisch reichhaltige Aktionen müssen in umständliche CRUD-Operationen gepresst werden, während moderne Anforderungen wie Event-Handling, Asynchronität oder Service Discovery nur mit viel "Klempnerarbeit" realisierbar sind.
In dieser Folge stellt Burkhard sein eigenes Open-Source-Projekt vor: VRPC (Variadic Remote Procedure Calls), eine direkte Alternative, die genau diese Schmerzpunkte adressiert. Die gesamte Heisenware-Plattform basiert auf dieser Technologie.
Der Kern von VRPC löst die alten Probleme durch zwei entscheidende Änderungen: Statt einer direkten Client-Server-Verbindung wird ein Message Broker (MQTT) als Vermittler genutzt, was die Inbound-Problematik in IoT-Szenarien beseitigt. Statt manueller API-Definitionen macht VRPC bestehenden Code mittels Reflection direkt und non-invasiv über das Netzwerk verfügbar. Funktionen können wieder als Verben (startMotor()) aufgerufen werden, statt sie in Substantive (PUT /motor/state) zu pressen.
Das Ergebnis ist eine extrem flexible und entkoppelte Architektur, die Entwicklungsgeschwindigkeit drastisch erhöht und in der asynchrone Prozesse und Echtzeit-Events zu nativen Konzepten werden. Burkhard erklärt die Kompromisse des Ansatzes und ordnet VRPC im Vergleich zu REST und gRPC ein.
Links:
VRPC Docs - https://docs.heisenware.com/developers/vrpc
VRPC on Github - https://github.com/heisenware/vrpc-js
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Das Ergebnis ist eine extrem flexible und entkoppelte Architektur, die Entwicklungsgeschwindigkeit drastisch erhöht und in der asynchrone Prozesse und Echtzeit-Events zu nativen Konzepten werden. Burkhard erklärt die Kompromisse des Ansatzes und ordnet VRPC im Vergleich zu REST und gRPC ein.
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58 Minuten
In fast jeder Fabrikhalle, jedem Kraftwerk und auf jedem Flughafen verrichtet ein unsichtbares Gehirn seine Arbeit: die Simatic SPS von Siemens. Das S7-Protokoll ist die Sprache, die dieses Gehirn spricht, und die als zentrales Nervensystem die globale Produktion am Laufen hält.
Wir tauchen in die Geschichte ein: von der legendären Vorgänger-Steuerung Simatic S5, über die jahrzehntelang dominierenden Arbeitspferde S7-300 und S7-400, bis in die moderne Ära des TIA Portals. Diese wird heute durch die leistungsfähigen S7-1200 und S7-1500 Steuerungen geprägt.
Dabei beleuchten wir den Wandel von einem in sich geschlossenen, auf pure Zuverlässigkeit getrimmten Protokoll zu einer vernetzten Komponente im Zeitalter von Industrie 4.0. Moderne Standards wie OPC UA sorgen heute dafür, dass die Welt der Automatisierung (OT) sicher und standardisiert mit der IT-Welt kommunizieren kann.
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und im Linktree https://linktr.ee/heisenware.
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Dabei beleuchten wir den Wandel von einem in sich geschlossenen, auf pure Zuverlässigkeit getrimmten Protokoll zu einer vernetzten Komponente im Zeitalter von Industrie 4.0. Moderne Standards wie OPC UA sorgen heute dafür, dass die Welt der Automatisierung (OT) sicher und standardisiert mit der IT-Welt kommunizieren kann.
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1 Stunde 4 Minuten
Wie können in der Industrie 4.0 Maschinen, Bauteile und Anlagen verschiedenster Hersteller nahtlos miteinander kommunizieren? Um diese zentrale Frage zu klären, sprechen wir mit Aaron Zielstorff vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE).
Die Antwort liegt in der Asset Administration Shell (AAS), einem standardisierten Digitalen Zwilling für jede Art von industriellem Gut ("Asset"). Man kann sie sich als eine digitale Visitenkarte für jede Komponente vorstellen, die über eine standardisierte Schnittstelle (API) nicht nur ihre Stammdaten (z.B. das Digitale Typenschild) preisgibt, sondern auch ihre Fähigkeiten, Anleitungen oder Echtzeit-Daten.
Das große Ziel dahinter: Echte Interoperabilität und das Versprechen von "Plug & Produce", bei dem neue Komponenten einfach ins System integriert werden und sofort funktionieren. Aaron erklärt den aktuellen Stand des Standards, die Rolle der Industrial Digital Twin Association (IDTA) und wie diese Technologie die Grundlage für Konzepte wie den digitalen Batterie- oder Produktpass bildet.
Links zur Folge
Fraunhofer IESE https://www.iese.fraunhofer.de/
Aaron auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/aaron-zielstorff/
Eclipse BaSyx https://eclipse.dev/basyx/
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Aaron, Burkhard und Gerrit sprechen heute über:
(00:00:00) Intro Aaron & AAS
(00:10:00) Submodel & Submodel Templates
(00:26:00) Definition eines Assets
(00:29:00) Technologie und Implementierungen
(00:37:00) OpenSource Implementierung Eclipse BaSyx
(00:40:00) AAS als Unternehmen einführen
(00:44:00) Bridging IT and OT
(00:51:00) Mehrwerte und Erfolgsgeschichten
(01:00:00) Angebot Fraunhofer IESE
Die Antwort liegt in der Asset Administration Shell (AAS), einem standardisierten Digitalen Zwilling für jede Art von industriellem Gut ("Asset"). Man kann sie sich als eine digitale Visitenkarte für jede Komponente vorstellen, die über eine standardisierte Schnittstelle (API) nicht nur ihre Stammdaten (z.B. das Digitale Typenschild) preisgibt, sondern auch ihre Fähigkeiten, Anleitungen oder Echtzeit-Daten.
Das große Ziel dahinter: Echte Interoperabilität und das Versprechen von "Plug & Produce", bei dem neue Komponenten einfach ins System integriert werden und sofort funktionieren. Aaron erklärt den aktuellen Stand des Standards, die Rolle der Industrial Digital Twin Association (IDTA) und wie diese Technologie die Grundlage für Konzepte wie den digitalen Batterie- oder Produktpass bildet.
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