Zurück von Mars und Venus Archiv
24 Episoden
1 Stunde 44 Minuten
Warum wir selbst Männerhass bzw. Frauenhass in uns hatten, und wie wir da raus gefunden haben, darüber spreche ich mit der Influencerin und spirituellen Coachin Selina. Wir stellen fest: Mit Männerhass erhalten wir das Patriarchat aufrecht. Wenn wir doch eigentlich Gleichberechtigung und Gleichstellung wollen, erweist sich Hass als denkbar ungeeignetes Mittel. Denn statt Verbindung und Verstehen erzeugt Hass Abwehr und Gegendruck. Dass wir mit dem Erkennen unserer eigenen Wahlfreiheit, wie wir letztlich auch mit uns selbst umgehen, viel mehr Verbindung und Verbundenheit erreichen, erleben wir miteinander in diesem schönen Gespräch. Wenn ihr mehr von Selina erfahren wollt, folgt Ihr auf Instagram: instagram.com/selinasway_
1 Stunde 5 Minuten
**Jessica Lupp** und ich sind uns 2018 das erste mal begegnet. Seither haben wir uns eine zeitlang auf Facebook bis Ende 2022 immer wieder mal ausgetauscht zu Geschlechterzuschreibungen rund um Männer, Frauen und Menschen, die sich jenseits all dessen identifizieren. Aber inzwischen hat sich jeder von uns beiden weitgehend aus Social-Media zurückgezogen. Gemeinsam fragen wir uns nun: Was hat sich verändert seit 2018? Wir stellen eine Tendenz in Richtung Extreme fest, auf allen Seiten. Es gibt diese Grauzone und die Zwischenfarben nicht mehr. Die Schattentöne und Farben fehlen und es scheint, als würde sich diese Entwicklung auf Social Media nur noch beschleunigen durch ein Bemühen, dem etwas entgegenzusetzen. Wer differenziert, oder gar einmal seinen Standpunkt verändert, kann sich schnell einem Shitstorm aussetzen. Und das frisst ganz schön viel Energie. Und genau diese Energie wollen wir lieber ins reale Leben bringen, statt sie im Internet zu verlieren. **Denn gerade diese Zwischentöne und Farben sind wichtig**, wenn wir uns lebendig entwickeln wollen. Egal ob es ums Gendern geht, um Debatten übers Sexualstrafrecht oder um den Umgang mit Künstlern und ihrer Kunst. Wie be- und verurteilen wir zum Beispiel vor dem Hintergrund von Geschlechterzuschreibungen eigentlich Männer und Frauen im Kontext sexueller Gewalt? Wie sprechen wir über den Fall Til Lindemann von Rammstein, über Kachelmann, aber auch über Goethe und Nina Hagen? Die Bereitschaft, die Kunst vom Künstler getrennt zu betrachten, macht es möglich, einen Menschen mit all seinen Farben, Schattierungen, Licht und Schattenseiten zu sehen und zu würdigen. Unsere Vision: Dass wir das ganze Geschlechterthema irgendwann mal durchexerziert haben und das ganze dann endlich mal vergessen können.
1 Stunde 35 Minuten
Im Gespräch mit Mathias Kopetzki über: **Doppelmoral und die Bücher alter weißer Männer** "Bücher von alten weißen Männern zur Geschlechterdebatte? Das will doch keiner lesen!" ist von Verlagen derzeit überall zu hören, wenn man, wie Mathias Kopetzki – Schauspieler und Autor erfolgreicher Bücher über seine iranischen Wurzeln und sein Erleben als Adoptivkind in Deutschland – nun das eigene Mannsein in unserer Kultur reflektiert. Keine Frage: Wir wünschen uns eine Welt, in der Menschen gleichberechtigt miteinander leben können.Quoten für Frauen und Mitgranten, gendergerechte Sprache, all das mag ein Beitrag auf dem Weg dahin sein. Aber ist es allein damit getan, Stellen und Jobs nicht länger nur mit privilegierten Personen zu besetzen, Regenbogenflaggen an die Fassaden unserer Theater zu hängen und "alten weißen Männern" keine Stimme mehr zu geben? Im Gespräch miteinander stellen Mathias Kopetzki fest, dass Machtmissbrauch weder an Geschlecht noch an Herkunft geknüpft ist, und dass es keineswegs eine Lösung, sondern eher Teil des Problems ist, nun systematisch jenen Menschen, die als "alte weiße Männer" gelesen werden, die Beteiligung an den Debatten zu verweigern, die so dringend geführt werden müssen. Brauchen wir in der Debatte nicht gerade auch die Reflektion von Menschen, die den Mut haben, sich mit den Täter*innen-Aspekten ihres eigenen Handelns zu zeigen und auseinanderzusetzen. Dass dies Debatten sind, die wir künftig werden führen müssen, zeigt uns das Desaster um das aus dem Handel zurückgezogene Buch "Oh Boy", bei dessen Auswertung die Doppelmoral aus allen Ecken spürbar ist. Wir werden uns als Menschen eingestehen müssen, dass niemand von uns unfehlbar ist. Mathias Kopetzki findet ihr auch hier: https://www.mathiaskopetzki.de/blog Der im Gespräch erwähnte Facebook-Post ist hier zu finden: https://www.facebook.com/mattis.kopetzki/posts/pfbid06YDi2XNziNZe9BKRCs9RVc7xazXAHKodYQuQBhcpvdQqKpNFxJKtoM33bC2QBsnwl Mehr zu mir und meiner Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de/ https://www.beziehungsperspektive.de/ https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://beruehrend-lebendig.academy/
1 Stunde 15 Minuten
**Im Gespräch mit Andrea Bandelow** über: **Diskussionskultur am Beispiel: Genderneutralität versus Polarität** Insbesondere junge Menschen brauchen einen achtsamen Umgang mit ihren Fragen an Identität, und auch die Möglichkeit, sich in verschiedenen Zuschreibungen ohne Verurteilung ausprobieren zu können. Auf der anderen Seite möchten sich Menschen, die für sich und für andere Dinge erarbeitet haben, auch gesehen und gewertschätzt fühlen. Wir sprechen darüber, wie sich Diskussionen aufheizen und dabei Schubladen und Zuschreibungen zu Trennung und Abgrenzung führen. Wir stellen uns ferner die Frage, ob möglicherweise die Modelle der Polarity-Bewegung nicht unterschwellig doch wieder in Richtung patriarchale Strukturen führen, gerade dadurch, dass die Zuweisungen sanfter daherkommen, sickern sie dafür noch tiefer in die Menschen ein. Und auch populärwissenschaftlich wird allzuoft viel zu schnell von äußeren Merkmalen auf das innere Wesen geschlossen. Auf diese Weise entstehen unscharfe, "grobpixelige" Bilder von menschlicher Ganzheitlichkeit. Uns beschäftigen Gedanken, wie eine Kultur gemeinsamen Wachstums mit Respekt und Achsamkeit gelingen kann. Wachstum und Erkenntnis geschieht nicht linear, sondern gleicht eher einer dreidimensionalen Ausdehnung in alle Richtungen, während die Pixel immer feiner werden. In diesem Modell löschen sich möglicherweise gegensätzliche Erkenntnisse nicht aus, sondern können als Teil gemeinsamer Wahrheiten koexistieren. Auf diese Weise kann sogar ein feineres, und damit klareres Bild entstehen. Oft hilft uns dabei ein authentisches Mitteilen über unseren Werdegang, einander mit Respekt und Mitfühlen zu begegnen. Andrea Bandelow findet Ihr über ihren gleichnamigen Facebook-Account. Ihr könnt ihr auch schreiben an: realein32(at)gmx.de Mehr zu mir und meiner Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de/ https://www.beziehungsperspektive.de/ https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://beruehrend-lebendig.academy/
1 Stunde 23 Minuten
**Mit Ingo Diedrich** spreche ich über unser Gewordensein als Mann und über die früh von Frauenseite vermittelte Botschaft: "Sei nicht so wie ein normaler Mann. Sei so, wie wir dich brauchen." Wie war es, in diesem Spannungsfeld zum Mann heranzuwachsen? Was darin entsteht, ist eine große Sehnsucht und die Suche nach Lebendigkeit. Uns beschäftigt die Frage, die auch Auslöser für dieses Podcastgespräch war: Wann sind Kategorien, Schubladen oder Typisierungen hilfreich und nützlich? Und wann stehen sie uns im Weg? Über eine Typisierung zu Thema Gewalt-Täterschaft reflektieren wir das Spektrum des eigenen Aggressions-Potenzials und stellen fest: eine Typisierung kann dabei helfen, einen Zugang zu uns fremden Menschen und zum Individuum zu finden. Problematisch wird es erst, wenn wir in Kategorien hart werden, und die Gleichzeitigkeit von Typisierung und Individuum aus dem Blick verlieren. Im Grunde aber kreieren Menschen ständig Kategorien und Typen, um sich in ihrer Welt zu orientieren. Aber was hat die Typisierung "Mann" eigentlich mit uns gemacht? Wofür benutzen wir Kategorien? Und ist die Art, wie wir sie benutzen, immer konstruktiv? Darüber diskutieren wir zum Ende dieses erkenntnisreichen Gesprächs. Mehr über Ingo Diedrich und seine Arbeit erfahrt ihr hier: https://ingo-diedrich.de Mehr zu mir und meiner Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de/ https://www.beziehungsperspektive.de/ https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://beruehrend-lebendig.academy/
1 Stunde 11 Minuten
**"Elternsein als Weg“** Mit seinem gleichnamigen Buch geht Christopher End im wahrsten Sinne des Wortes einen anderen Weg als herkömmliche Elternratgeber. Statt Tipps fürs Streichen des Babyzimmers wendet es sich den Menschen zu, die da Eltern sind, werden oder waren. Was bringen wir aus unserer Kindheit bereits ins Elternsein mit? Was geben wir weiter an unsere Kinder? Was können wir von unseren Kindern lernen und was lernen sie von uns? Kinder sind dabei ein deutlicher Spiegel auch für unsere eigenen offen gebliebenen Bedürfnisse. Wie gehen wir mit all dem um? Das sind nur einige Aspekte, die das Buch für mich nicht nur für Eltern, sondern überhaupt als Impulsgeber für die eigene Persönlichkeitsentwicklung lesenswert macht. Im Gespräch spannen Christopher und ich einen großen Bogen durch viele Aspekte des Menschseins, beleuchten die Polarität von Bindung und Autonomie, fragen uns, welche Bedeutung das Geschlecht unseres Kindes für uns als Eltern haben kann, und wie wir mit großen Gefühlen umgehen können. Wir stellen fest, dass Eltern in unserer Gesellschaft viel zu allein gelassen werden. Für Mütter und Väter ist das eine "Einladung, sich in der Herausforderung des Elternseins zu verlieren“. Denn wenn wir das Kinderzimmer streichen und für alles im Außen sorgen, aber uns selbst vergessen, dann ist zwar im Außen materielle Fülle da, aber innen wird es leer. Deshalb ist es wichtig, dass wir über das Elternsein als Weg auch unseres eigenen Lebens sprechen. Mehr über Christopher End und seine Arbeit erfahrt ihr hier: https://christopher-end.de/ Dort findet Ihr auch sein Bücher „Der kleine Samurai“ Und „Elternsein als Weg. Mehr zu mir und meiner Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de/ https://www.beziehungsperspektive.de/ https://www.männer-frauen-wirsindmens... https://beruehrend-lebendig.academy/
1 Stunde 19 Minuten
Spätestens als Martin Noack im Begriff war, Vater zu werden, stellte er fest, dass es zur Frage, wie Beruf, Karriere und Vaterschaft zusammengehen sollen, aus der Arbeitswelt keine wirklichen Antworten gab. Grund genug für ihn, da Entwicklung mitzugestalten und als Coach Unternehmen dabei zu begleiten, sich auf verändernde Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einzulassen. Dass Elternschaft uns bisweilen auch an unsere Grenzen bringt, wird medial wenig erwähnt. Umso wichtiger ist es, durch authentischen Austausch erleben zu können, dass wir mit Überforderungsgefühlen nicht allein sind. Aber die Chancen, jetzt Veränderungen zu bewirken, sind groß. Denn Unternehmen sind gerade heute mehr denn je angewiesen auf kompetente Fachkräfte.Immer mehr Männern ist es wichtig, nicht nur Versorger zu sein, sondern Elternschaft auch selbst zu erleben und zu gestalten. Und auch die Unternehmen können von Kompetenzen profitieren, die Väter in ihrer Elternschaft entwickeln können. Wichtig ist es dabei, dazu passende Arbeitsbedingungen auch selbstbewusst einzufordern. Dafür ist es oft auch notwendig, alte Prägungen zu erkennen und zum Teil auch zu überwinden. Martin Noack und seine Arbeit findet Ihr auch über seine Webseite https://martin-noack.de/ Mehr zu mir und meiner Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.männer-frauen-wirsindmens... https://www.beziehungsperspektive.de https://beruehrend-lebendig.academy
1 Stunde 18 Minuten
**1 von 10 Frauen ist von Endometriose betroffen.** Ich finde, das Thema geht uns daher alle etwas an. Denn mit hoher Sicherheit kennen wir alle Frauen, die davon betroffen sind. Oft dauert es 6 bis 10 Jahre, bis Endometriose diagnostiziert wird. Das hat oft damit zu tun, dass die damit eingehenden Schmerzen nicht von normalen Schmerzen - etwa während der Menstruation - unterschieden werden. **Aber SIND Schmerzen überhaupt "normal"?** Sind unsere Körper eigentlich überhaupt darauf ausgelegt, Schmerzen zu haben, auch wenn wir gesund sind? Oder sind Schmerzen nicht eben doch ein Symptom dafür, dass etwas nicht stimmt? **Katja Lustenberger geht mit mir in die Tiefe dieser Fragen hinein** und zeigt Wege aus dem Schmerz auf, die nicht nur für Betroffene, sondern für alle Menschen hilfreich sein können. Mehr zu Katja Lustenberger und ihrer Arbeit findet Ihr hier: https://katjalustenberger.com https://www.instagram.com/katjalustenberger/ https://www.facebook.com/katja.lustenberger Mehr zu mir und meiner Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://www.beziehungsperspektive.de https://beruehrend-lebendig.academy
1 Stunde 20 Minuten
Christina und ich kennen uns schon eine Weile und sind zwei der vier Gründungsmitglieder der Akademie in der Mühle. Mit Christina spreche ich darüber, wie wir uns begegnen, und wie es gelingen kann, auch bei Konflikten oder Momenten des getriggert Seins die Verbindung zu halten. Wir forschen gemeinsam danach, Worte und Bilder zu finden, in denen erfahrbar uns spürbar wird, was für uns eine neue Kultur der berührend lebendigen Begegnung auszeichnet, und was für uns das "neue" daran ist und werden dabei ungeplant zu lebendigen Beispielen dafür, wie Konturierung, Grenzen setzen und Verbindung halten gelingen kann. Wir beleuchten das kulturell geächtete Gefühl der Wut und wiederentdecken die Würde und das Liebende, das sich in der Wut ausdrückt. Was braucht es, im Wind der Wut unseres Gegenübers stehenzubleiben und uns beide mit allem, was in uns ist, zu würdigen? Das "neue" an dieser Version einer Kultur der berührend lebendigen Begegnung finden wir auch darin, das Forschen auch in den dunkelsten und beschämtesten Ecken mit Liebe und Würdigung für unser Geworden-Sein zu tun. Wenn Ihr mehr zu uns und unserer Arbeit in der Akademie in der Mühle erfahren möchtet, schaut gern auf unsere Webseite https://beruehrend-lebendig.academy
1 Stunde 31 Minuten
Ein Gespräch mit Martin Kruzig voller Humor und Empathie, aber auch in großer Ehrlichkeit und Offenheit. Wir sprechen darüber, warum es gut ist, weinen zu können, bevor wir auf das eigentliche Thema unseres Gespräches kommen: sexueller Missbrauch durch die Mutter. Martin beschreibt, wie machtvoll Verdrängung funktioniert und spricht über Echos, die plötzlich hochkommen. Uns beschäftigte die Frage, wo eigentlich die Grenzschwelle liegt, ab dem wir von Missbrauch sprechen wollen, und wie wichtig das ausgesprochene Anerkenntnis des Erlebten für uns war. Denn das Zweifeln am eigenen Erleben unterminiert das eigene Urvertrauen, das Vertrauen in sich selbst. Zugleich gilt es anzuerkennen, dass wir durch erlebten Missbrauch Fähigkeiten entwickelt haben, die wir für uns und für andere zum Vorteil Nutzen können. Wir reflektieren, wo die Gewalt hingeht, die mal in uns rein gekommen ist. Und wir sprechen darüber, wie sich Sexualität nach erlebtem Missbrauch entwickeln kann, und wie heilsam es ist, wenn Menschen über ihre Sexualität offen reden können. Mehr zu mir und meiner Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://www.beziehungsperspektive.de
1 Stunde 19 Minuten
Eigentlich wollten Gundula Schildhauer und ich über Sex im Alter sprechen, aber Sexualität fängt ja bereits im Kindesalter an. Gemeinsam sprechen wir ein paar heiße Eisen an: Wie sollten wir als Erwachsene mit Kindern über Sexualität reden? Sollten wir das überhaupt? Es braucht an dieser Stelle eine große Aufmerksamkeit, auch weil sich hier die Sorge um die Entwicklung von Kindern aus politischen Motivationen heraus leicht manipulieren lässt. Wir stellen fest, wie individuell sich Sexualität beim Einzelnen entwickelt und diskutieren die Frage, ob und inwieweit Sexualität im Lebenslauf verändern kann. Was bedeutet das für uns, wenn wir älter werden, und was wirkt von außen und innen auf unsere Sexualität und unser Identitätsempfinden ein? Und dann erörtern wir noch die Frage, inwieweit allgemeine Erkenntnisse der Wissenschaft anwendbar sind, wenn es um die Individualität von Menschen geht, und kommen zu dem Schluss, dass in der Arbeit mit Menschen der Blick auf Individualität und auf Situativität unerlässlich ist, um einem Menschen in seiner Lebenswirklichkeit gerecht werden zu können. Gundula Schildhauer, bzw. die "Liebhabereien" findet Ihr hier: https://liebhabereien.com Als Sexualberaterin ist sie hier zu finden: https://liebhabereien.com/pages/beratung Mehr über mich und meine Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.beziehungsperspektive.de und natürlich https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de
1 Stunde 20 Minuten
Martin Braun hat mich Anfang 2022 für den Mann-Sein-Kongress interviewt. Mit ihm spreche ich von meinem Weg vom Klavierbauer zum Paar- und Sexualthepeuten und Buchautor, und was mich dazu bewogen hat, Bücher zu schreiben, die dazu einladen, sexuelle Glaubenssätze und Geschlechterklischees zu hinterfragen. Wir sprechen über den Entstehungsprozess beiden Bücher huMANNoid | Männer sind Menschen und WOMANoid | Frauen sind Menschen, die dazu einladen, dem individuellen Menschen hinter der Rolle Mann bzw. Frau zu begegnen. Wir sprechen über Geschlechterzuschreibungen und die damit einhergehende gesellschaftliche Spaltung von Menschen in Männer und Frauen. Männer lernen darin: Achte nicht auf Deine Grenzen, aber lerne Dich zu wehren. während Frauen bereits von klein auf lernen, zwar auf ihre Grenzen zu achten, aber zugleich auch, sich selbst zum Objekt zu machen. Wir erörtern die Frage: Wo geht eigentlich Gewalt hin, die in uns hineinkommt? Als Martin mich nach Bücherempfehlungen fragt, kommen wir über Ilan Stephanis Buch "Lieb und Teuer" noch darauf zu sprechen, was viele Männer in den Puff treibt, und wie schwer es für viele Männer ist, körperliche Nähe zu erleben. Mehr über Martin Braun und seine Arbeit erfahrt Ihr hier: https://mannreifung.de https://maenner-kongress.de Mehr über mich und meine Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.beziehungsperspektive.de und natürlich https://www.männer-frauen-wirsindmensche.de/
1 Stunde 17 Minuten
"Was ist für Dich eigentlich ein potenter Mann?" Das war meine erste Frage an Jonas Rothlaender, dem Regisseur des Films "Das starke Geschlecht", in dem Männer mit ihm über Sexualität, Übergriffigkeit, Rollenbilder und auch sich selbst reflektieren. Ähnlich,, wie wir bei dieser ersten Frage durch die Bilder im Kopf bereits voreingenommen sind, während sich noch die Antwort formt, reagiert die Öffentlichkeit offenbar oft mit Voreingenommenheit darauf, wenn Männer den Diskurs um eine neue Geschlechterkultur mitgestalten wollen. Zweifelsohne ist es wichtig und richtig, dass Frauen endlich gehört werden, und dass Männer ihren Anteil an einer überkommenen Geschlechterkultur reflektieren. Ebenso wichtig wäre es aber auch, dass Männer in ihrer Verletzlichkeit sichtbar werden, und wir uns alle, Männer wie Frauen, der Herausforderung stellen, unseren Anteil an überkommenen Strukturen zu reflektieren. Dafür braucht es aber wohlwollende Räume, in denen wir auf Belehrungen verzichten, sondern einander Zeit geben und mit Milde begegnen. Denn grundlegende Veränderungen entstehen nicht von heute auf morgen. Mehr zu Jonas Rothlaender findet Ihr auf seiner Webseite https://jonasrothlaender.com Mehr zu mir und meiner Arbeit gibt es hier: https://eilert-bartels.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://www.beziehungsperspektive.de
1 Stunde 36 Minuten
Im Verein MOGiS e.V. haben sich Betroffene sexuellen Missbrauchs, sexueller Ausbeutung, sexualisierter Gewalt und von Zwangseingriffen an den Genitalien zusammengeschlossen, um ihren Interessen eine Stimme zu geben. Mit Victor Schiering vom Mogis e.V. spreche ich über genitale Selbstbestimmung und das Achten der Individuellen Selbstempfindung. Die Vorhaut ist das männliche Körperteil mit der höchsten Dichte spezialisierter Nervenenden und damit eine hocherogene Zone. Wir erörtern, warum etwa 99 Prozent faktisch aller Beschneidungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung verletzen, und dass es eigentlich keine Beschneidung, sondern eine Vorhaut-Abschneidung ist. Wir stellen fest, dass die gesellschaftliche Legitimation von Jungenbeschneidung auch den Schutz von Mädchen vor Eingriffen in die genitale Selbstbestimmung auf dünnes Eis stellt. Wir fragen uns, woher der Widerstand auch vieler Männer kommt, die Verletzbarkeit männlich-sexueller Selbstbestimmung anzuerkennen, sogar dann, wenn sie sich selbst eigentlich die Überwindung des Patriarchats auf die Fahnen schreiben. Anhand eines Erfahrungsberichts eines noch nicht einmal unmittelbar Betroffenen spüren wir den möglichen Auswirkungen der Vorhautabschneidung auf uns als Gesellschaft nach. Die Webseite des Mogis e.V. findet ihr hier: https://mogis.info Mehr zu mir und meiner Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://www.beziehungsperspektive.de
1 Stunde 29 Minuten
Es ist bedeutsam, wie wie geboren werden und wie mir und als Eltern umgegangen wird. Das ist der Tenor des Gesprächs mit der Pädagogin Jeannine Vogel, auf das ich mich schon lange gefreut habe. Jeannine stellt heraus, dass Männer - also werdende Väter rund um die Geburt und die Zeit davor und danach überhaupt nicht wahrgenommen werden, wie sehr sich in der derzeitigen Geburtskultur die Separierung von Mann und Frau abbildet und was das für das Familiensystem bedeutet. Über die Fragen, Was Stuhlgang und Geburtsvorgang miteinander zu tun haben, und wie es sich anfühlt, zu penetrieren, finden wir Brücken für das Verstehen körperlicher Empfindungen bei Mann und Frau über die Geschlechtergrenzen hinweg. Welchen Einfluss haben kulturelle Prägungen auf biologische Abläufe? Sind z.B. Menstruationsschmerzen Folge kultureller Prägung? Und wir reden darüber, warum es wichtig ist, unsere Geschichte zu würdigen, wenn wir schauen wollen, wohin wir unsere Kultur gestalten können. Wie können wir das, was geschehen ist, in guter Weise vollenden? Dieses Gespräch scheint mir ein guter und fruchbarer Nährboden zu sein. Großen Dank an Dich Jeannine, für Deine Zeit! Es ist bedeutsam, wie wie geboren werden und wie mir und als Eltern umgegangen wird. Das ist der Tenor des Gesprächs mit der Pädagogin Jeannine Vogel, auf das ich mich schon lange gefreut habe. Jeannine stellt heraus, dass Männer - also werdende Väter rund um die Geburt und die Zeit davor und danach überhaupt nicht wahrgenommen werden, wie sehr sich in der derzeitigen Geburtskultur die Separierung von Mann und Frau abbildet und was das für das Familiensystem bedeutet. Über die Fragen, Was Stuhlgang und Geburtsvorgang miteinander zu tun haben, und wie es sich anfühlt, zu penetrieren, finden wir Brücken für das Verstehen körperlicher Empfindungen bei Mann und Frau über die Geschlechtergrenzen hinweg. Welchen Einfluss haben kulturelle Prägungen auf biologische Abläufe? Sind z.B. Menstruationsschmerzen Folge kultureller Prägung? Und wir reden darüber, warum es wichtig ist, unsere Geschichte zu würdigen, wenn wir schauen wollen, wohin wir unsere Kultur gestalten können. Wie können wir das, was geschehen ist, in guter Weise vollenden? Dieses Gespräch scheint mir ein guter und fruchbarer Nährboden zu sein. Großen Dank an Dich Jeannine, für Deine Zeit! Mehr über mich und meine Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de https://www.beziehungsperspektive.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen