Zurück von Mars und Venus Archiv
24 Episoden
1 Stunde 35 Minuten
Für die Dauer eines Fußballspiels, aber viel gehaltvoller - 2x 45 Minuten - nehmen wir uns den Raum für einen Austausch über die Hürden, als Mann die Überwindung patriarchaler Sturkturen mitzugestalten. In der ersten Hälfte reden darüber, mit welchen Männerbildern wir aufgewachsen sind, über die Macht dieser Prägung und wo uns Männern diese Kultur selber schadet, aber auch, wo auch Frauen als Teil dieser toxischen Geschlechterkultur dazu beitragen, dass sich eben nichts ändert. In der zweiten Hälfte fragen wir uns: Stimmt es, dass Männer nicht gern über ihre Sexualität sprechen? Wie ist es für Männer in unserer Kultur, über sexuelle Verletzlichkeit zu sprechen? Wir hinterfragen die Annahme, dass Männer von Natur aus zur Konkurrenz untereinander neigen würden und permanent auf Sex aus seien, und reden über den Erwartungsdruck, der auch von Frauenseite aus dieser Annahme heraus auf Männer wirkt. Wie schwer ist es, als Mann "nein" zu sagen? Wir stellen fest, wie wichtig es - auch gesellschaftlich - ist, als Männer über Gefühle zu reden und dass wir das etablieren. Mehr über Mathias Kopetzki findet Ihr hier: https://www.mathiaskopetzki.de Mehr über mich und meine Arbeit findet Ihr hier: https://eilert-bartels.de https://www.beziehungsperspektive.de https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de
1 Stunde 25 Minuten
Fabian Edzard Schneider und ich haben festgestellt: wir sind von diametral entgegengesetzten Seiten ins Mannsein gestartet, und haben uns zum gleichen Punkt hinentwickelt haben: Zu einem ganzheitlichen Menschenbild. Wir sprechen darüber, wo jeder von uns beiden herkommt und darüber, wie Fabian seine Verletzlichkeit und wie ich meine Aggression als Potential des Mannseins integrieren konnten.Gemeinsam überlegen wir, wie es gelingen kann, Männern - und überhaupt Menschen - die Integration beider Seiten zu ermöglichen, und was es dazu braucht. Wollen Männer "in Wahrheit" Frauen verstehen, in der Intention, dass wir mehr von der Frau wollen? Und was ist die Bedürfnis hinter dieser Absicht? Über diese Frage kommen auch wir zum alten Diskurs über Biologie und kultureller Prägung von Männlichkeit und Weiblichkeit, und finden heraus, dass das am Ende des Tages egal ist, weil es darum geht, ins Fühlen und in die Lebendigkeit zu kommen und im Kontakt mit den eigenen elementaren Bedürfnissen zu sein und Ausdruck dafür zu finden. Wir finden heraus, dass ebendiese Bedürfnisse zutiefst in unserer Biologie liegen, und die Kognitionen, die wir uns dazu machen, am Ende immer Erklärungen bleiben, die wir uns machen. Es ist die Frage, was wir aus diesen Erklärungen machen, und ob wir diese Erklärungen als spaltend oder als verbindend erleben. Inwieweit brauchen wir diesen kongnitiven Hebel eigentlich, um uns die Welt zu erklären? Männerarbeit und Frauenarbeit können zur Heilung kultureller Wunden beitragen. Um diese Heilung zuende zu bringen, ist es aber wichtig, künftig auch Männer- und Frauenarbeit zusammenzuführen. So kann Mannsein, so kann Menschsein mit Begeisterung gelingen. Ihr findet Fabian Edzard Schneider auch hier: https://fabianedzard.com Mehr zu meiner Arbeit findet Ihr hier: https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://eilert-bartels.de
1 Stunde 48 Minuten
"Eine Frau zum Sex zu überreden ist, wie einen Fisch zum Schwimmen überreden müssen." Dieser Satz aus einem Facebook-Post von Elinor gab uns Anlaß für ein - im wahrsten Sinne des Wortes - ungeschminktes und unrasiertes, und vielleicht gerade deshalb gedankensprühend spannendes Gespräch voller Freude und lustvollem Tiefgang auch in unbequeme Gefilde unserer Geschlechterkultur. Wir erleben hautnah, wie es ist, wenn wir uns ungeschminkt begegnen, Wir sprechen über die Machtverteilung zwischen den Geschlechtern, tauschen uns aus über erlebte und ausgeübte Gewalt und darüber, dass viele Frauen schon von klein auf lernen, Sexualität einzusetzen, um zu manipulieren und damit aber zugleich von der Quelle ihrer Lust beschnitten werden. Wie wichtig wäre es stattdessen, dass Frauen einander im Ausleben ihrer lustvollen Sexualität bestärken! Je wahrhaftiger, in sich sicherer und emanzipierter Männer sind, umso mehr Raum haben Frauen, vom Performen abzulassen. Und wir entdecken, wie wichtig das Bewusstsein auch für die eigenen Grenzen ist, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Wenn Elinor und ich zusammenkommen, geht uns der Gesprächsstoff nicht aus. Nehmt Euch die Zeit. Es lohnt sich! Ihr findet Elinor Petzold auch hier: https://tigerlilie.de Mehr zu meiner Arbeit findet Ihr hier: https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://eilert-bartels.de
1 Stunde 26 Minuten
Mit Stefan Fritz spreche ich über sein Buch "Wortlos". Wir sprechen darüber, wie unsichere frühkindliche Bindungen in die Unfähigkeit münden, "Nein" zu sagen, wie das Erfahren sexuellen Missbrauchs im weiteren Leben zum innerlichen Totstellreflex führen kann und schließlich, warum Verschwiegenheitsvereinbarungen, wie sie in manchen Männercoaching-Angeboten gefordert werden, das Potential für Retraumatisierung aktivieren können. Denn ganz im Gegenteil: Gerade das Überwinden der Wortlosigkeit, das Finden der eigenen Sprache für alles Erlebte bereitet den Boden für Heilung und das Sich-zurück-Erobern gesunder Grenzen. Ihr findet Stefan auf unter seiner Webseite: https://www.stefanfritz.org Mehr zu meiner Arbeit findet Ihr hier: https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de https://eilert-bartels.de
1 Stunde 16 Minuten
Mit Karin Brunschede geht es über die Frage, wie ihre Fähigkeit entstanden ist, die Aura von Menschen zu sehen, im Laufe des Gesprächs ganz tief rein: Missbrauchserleben kann bei jedem Menschen ganz unterschiedliche Gesichter haben. Das macht eine enge Definition schwierig. Auch Menschen mit erlebtem Missbrauch haben eine eigene Sexualität, die gelebt werden will. Die Verknüpfung von Lust und Trauma stellen dabei für viele dieser Menschen eine besondere Herausforderung dar. Wir sprechen schließlich darüber, warum Schweigen für uns keine Option mehr ist. Und wie tief Intimität gehen kann, wenn wir sein dürfen, wie wir sind. Du findest Karin Brunschede auch über ihre Webseite: https://zweierglueck.de Mehr zu meiner Arbeit gibt es auch unter https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de und eilert-bartels.de
46 Minuten
"Wenn ich mich dem Tod stelle, bin ich lebendig." sagt Martin Zimmer, Sterbebegleiter in Berlin, dem es ein Anliegen ist, den Tod aus der Schmuddelecke, aus der Tabuisierung zu holen. Mit Martin rede ich über verschiedene Eben des Verlustes und des Sterbens. Nicht nur Menschen sterben, sondern auch Beziehungen, Gesellschaftssysteme, aber auch Ideen, Projekte und vieles mehr. Sterben (lassen) bedeutet die Annahme von Wandel und damit die Öffnung für Neues. Für das Leben selbst. Martin Zimmer findest Du auch über seine Webseite https://sterbebegleitung-berlin.de
1 Stunde 6 Minuten
Kaiya Magdalena hat mich im letzten Jahr mit einem Post auf Facebook tief berührt. Darin beschreibt sie sehr authentisch und fühlbar ihre Empfindungen und Gefühle während der ersten eineinhalb Jahre Mutterschaft. Damit bricht sie ganz bewusst mit dem kulturellen Druck des Mutterideals und macht sich als den ganzheitlichen Menschen spürbar, die sie ja auch als Mutter ist. Im Gespräch tasten wir uns voran, vom allgemeinen und gesellschaftlichen, bis es schließlich ganz nah ans Menschsein geht. Wie wichtig gute Ressourcen für Elternschaft sind, und ob es dafür unbedingt monogame Beziehungen braucht, darum geht es in den letzten 15 Minuten. Als traumasensibler Coach begleitet Kaiya Menschen dabei, für sich herauszufinden, wie sie Beziehung und Partnerschaft leben möchten. https://www.kaiyamagdalena.com
1 Stunde 20 Minuten
Willkommen "Zurück von Mars und Venus" - der Podcast von Mensch zu Mensch von und mit Eilert Bartels Roland Troll ist ein Mann, der lange Zeit seines Lebens klare Vorstellungen davon hatte, wie ein Mann sein sollte. Führungsstark zu sein gehörte dazu. Sich selbst zu spüren - oder von jemandem Hilfe anzunehmen, war dabei kaum vorgesehen, bis er im letzten Jahr an seine Grenzen stieß. Seither ist vieles in seinem Leben in Veränderung. Was für ein kostbarer und berührender Moment für ein Gespräch zwischen altem und neuen Leben! Wir sprechen darüber, wie es ist, Hilfe anzunehmen, worum es beim Sex geht und forschen darüber nach, was es mit einer angeblich männlichen Sicht auf Sexualität auf sie hat. Im Gespräch hat Roland mich mit seiner Authentizität und Offenheit tief berührt. Als Numerologe berät er Menschen zu Fragen, die das Leben ihnen stellt. Du findest ihn auch über seine Webseite https://komm-dir-auf-die-schliche.de Mehr zu mir und meiner Arbeit findest Du unter https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de oder unter https://eilert-bartels.de
8 Minuten
Willkommen beim Podcast "Zurück von Mars und Venus" Männer sind vom Mars – Frauen von der Venus Frauen wollen Liebe – Männer wollen Sex Männer sind Täter – Frauen sind Opfer Frauen sind zart - Männer sind hart ... alle diese Botschaften haben Eines gemeinsam: sie trennen Menschen nach Geschlecht. Sie prägen uns und nehmen Einfluss darauf, wie wir einander begegnen. Vielen Menschen geht es nicht gut damit. Bei vielen Menschen – Männern wie Frauen – bleibt eine große Sehnsucht nach Ganzheitlichkeitund Verbundenheit. Es wird Zeit! Kehren wir zurück! "Zurück von Mars und Venus" - der Podcast von Mensch zu Mensch von und mit Eilert Bartels Mehr zu mir und meiner Arbeit findest Du unter https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de oder unter https://eilert-bartels.de