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Kulturtransfer. Der Podcast der KUPF OÖ Archiv

97 Episoden
30 Minuten
Wenn Geld knapp ist – und das ist es im Sektor fast immer, kommt schon mal die Idee auf, Crowdfunding zu versuchen. Man sollte dabei aber wissen, worauf man sich einlässt, denn es kann ein enormer Arbeitsaufwand werden. Es hat aber mehr Nutzen, als nur Gelder zu lukrieren, denn damit kann man gleichzeitig ein Netzwerk aufbauen. Wenn das klappen soll, muss man gut und vor allem auch viel kommunizieren.

Patrick Kwasi von der IG Kultur hat dafür mit verschiedenen Menschen aus dem Kunst und Kulturbereich gesprochen, die Crowdfunding erfolgreich umgesetzt haben. Heute hören wir von zwei unterschiedlichen Projekten, die sich in ein Grundvoraussetzungen und Zielen unterscheiden. Einerseits hören wir von Mirjam Steinbock von der IG Kultur Vorarlberg und Niklas Koch vom Spielboden und ihrem „maniFEST für Kultur um 6“ aus Vorarlberg, da ging es darum, dass der Kulturauftrag des ORF gefährdet war und sie eine Protestaktion organisieren wollten. Andererseits habe ich mit Klaus vom Sub in Graz gesprochen, das vor der Schließung stand, weil sie sich notwendige Sanierungsarbeiten nicht leisten konnten.

Wir hören, wofür sie Geld gebraucht und warum sie sich für Crowdfunding entschieden haben, wie sie Plattform und Finanzierungsziel gewählt und Kommunikationsaktivitäten gestaltet haben, wie man eine Crowd aufbaut oder kanalisiert, was die größten Herausforderungen und auch positive Überraschungen waren und ob sie das ganze wieder machen würden.

Zum Beitrag

https://igkultur.at/praxis/crowdfunding-kunst-kultur

Zur Website der IG Kultur

https://igkultur.at/

Zur Website der IG Kultur Vorarlberg

https://vorarlberg.igkultur.at

Zur Website des Spielboden

https://www.spielboden.at/

Zur Website des SUB
30 Minuten
Heute bringt der Kulturtransfer einen Zusammenschnitt aus Marina Wetzlmairs Sendung „Live aus dem Radionest in Wels“.

Am Kulturgelände Alter Schlachthof Wels entsteht ein neuer gemeinschaftlich genutzter Raum für die Zivilgesellschaft: mit dabei Brigitte Knoll, Ralf Drack und Florian Schedlberger vom FreiRaumWels.

Marina Wetzlmaier und Michael Diesenreither sprechen mit den Gästen über gemeinsame Interessen des FreiRaums und Radio FRO, über die Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft in Wels, über Nachhaltigkeit und mögliche zukünftige Podcasts, die im neuen Außenstudio „Radionest Wels“ entstehen werden. Die Geschichte der Etablierung eines Außenstudios in Wels ist eine lange und geht schon über 20 Jahre, wie Michael Diesenreither in einem Kommentar zusammengefasst hat.
30 Minuten
Die gegenwärtige Existenzkrise des Kulturbetriebs hat es mit einer Kulturpolitik zu tun, weitgehend an den Realitäten vorbeiagiert. Wie hat sich die österreichische Kulturpolitik entwickelt? Was sind gegenwärtige Herausforderungen und welche Kursänderung wäre nötig? „Für eine neue Agenda der Kulturpolitik“ heißt der neue Band von Kulturwissenschafter Michael Wimmer. Wir haben mit ihm in unserem Webtalk „Wissen schafft Kultur“ gesprochen. Eine Nachbesprechung unseres moderierten Gesprächs.

 

Zum Artikel:

https://igkultur.at/politik/neue-agenda-kulturpolitik

Zu allen Radiosendungen der IG Kultur:

https://igkultur.at/medien/radio

Zum Webtalk „Wissen schafft Kultur“:

https://igkultur.at/medien/webtalk-wissen-schafft-kultur

Zur Website der IG Kultur:

https://igkultur.at/

Buch „Für eine neue Agenda der Kulturpolitik“

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110791723/html?lang=de
30 Minuten
Übernahme der IG Kultur.

„Tod oder Leben!“ ist der Titel des beschütteten Klimt Gemäldes im Leopold Museum und der Titel der Diskussionsveranstaltung über fehlenden Klimaschutz und die Rolle von Kunst und Kultur im Kunsthaus Graz, veranstaltet in Kooperation mit der IG Kultur Steiermark. Der Fokus war jedoch weniger auf den Aktionen und deren Legitimation, sondern mehr darauf, was Kunst und Kultur für den Klimaschutz leisten können – oder müssen. 

Es diskutierten Andreja Hribernik (Kunsthaus Graz), Heinz Wittenbrink (Aktivist und Kurator), Anja Windl (Letzte Generation) und Patrick Kwasi (IG Kultur), moderiert wurde von Katia Huemer und Leonhard Rabensteiner.

 

Zum Beitrag

https://igkultur.at/praxis/kunst-oder-klima

Zur Website des Kunsthaus Graz

https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz/ihr-besuch/programm/events/event/12285/tod-oder-leben

Zur Website der letzten Generation

https://letztegeneration.at
30 Minuten
Man muss sich schon einiges vornehmen, um etwas Großes zu schaffen. In der Politik gibt es dafür sogenannte Strategie- oder Entwicklungspläne. Wozu sind sie da? Wie laufen sie ab? Und wovon hängt es ab, ob sie Erfolg haben?

Gerade läuft so ein Prozess im Bund, wir haben uns bei Gabriele Gerbasits umgehört, wie der Stand der Dinge ist, aber auch mal geschaut, ob es nicht bereits positive Beispiele in der Vergangenheit gibt. Die haben wir gefunden, zum Beispiel bei der Stadt Linz, davon berichtet Thomas Diesenreiter von der Kulturplattform Oberösterreich und beim Land Salzburg, worüber wir mit Thomas Randisek vom Dachverband Salzburger Kulturstätten gesprochen haben.

Zum Beitrag

https://igkultur.at/politik/kulturstrategie-kulturentwicklungsplan

Website der IG Kultur

https://igkultur.at

Zur Website der KUPF OÖ

https://kupf.at

Zur Website des Dachverband Salzburger Kulturstätten

https://www.kultur.or.at

Alle Radiosendungen der IG Kultur

https://igkultur.at/medien/radio
30 Minuten
„Im Spätsommer 2022 legten regionale Medienberichte nahe, dass die Stadt Ried i. I. aufgrund von steigenden Kosten durch die Verteuerung am Energiesektor und der angespannten Budgetlage durch Korruptionsaffären der Ried Energie Kürzungen der Basisfinanzierung bei allen Vereinen vornehmen würde. Kunst-, Kultur- und Sportvereine schlossen sich daraufhin zusammen und forderten ein Treffen zur Klärung der Gerüchte mit Bürgermeister Zwielehner (ÖVP). Mitte November wurden Vertreter*innen der betroffenen Vereine zum Gespräch geladen, um ihnen mitzuteilen, dass bei allen Vereinen im Kunst-, Kultur- und Sportbereich Einsparungen von 30 % vorgenommen werden.“ berichtet Social Designerin und Kulturarbeiterin Katharina Spanlang in der KUPFzeitung im Artikel Drohendes Kultur-Blackout.

Unsere Redakteurin Renee Chvatal hat Katharina getroffen um mit ihr zu eruieren, warum Kulturarbeit in ländlichen Regionen so wichtig und einzigartig ist. Im Gespräch diskutieren die Städterin Renee und die am Land aufgewachsene Katharina über strukturelle, finanzielle, gesellschaftliche und orthografische Probleme aber auch Ansätze in Bezug auf Kulturprojekte am Land. Inwieweit die drastischen Kürzungen gemeinnützige Vereine in Ried im Innkreis nachhaltig treffen, konnte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewertet werden. Fest steht, dass auch im Fall des Ried Energie Skandals, bei dem noch ermittelt wird, die Kultur- aber auch Sportvereine darunter zu leiden haben werden. Dass Kulturarbeit vor allem auch außerhalb der großen Ballungszentren essentiell für Land, Leute, Tourismus und Wirtschaftswachstum ist, wird offenbar auch hier von der Politik vergessen.

 

Musik: Bibi Finster Album: oh limp, 1000

Erwähnte Vereine aus dem Innviertel:

www.wirbelfeld.at

www.kik-ried.com

www.20gerhaus.at

www.leischn.at
30 Minuten
Der Kulturbereich ist ja besonders vom Prekariat, Unterbezahlung, schlechter sozialer Absicherung und unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. Deshalb hat die IG Kultur schon vor über zwölf Jahren die Kampagne für Fair Pay im Kulturbereich gestartet. Fair Pay konnte nun erstmals ins Regierungsprogramm lobbyiert werden. Das ist nun drei Jahre her, das heißt die Legislaturperiode neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Wir haben nachgefragt, wie es in Bund und Ländern in Sachen Fair Pay gerade steht, mit Wortmeldungen von Yvonne Gimpel/IG Kultur, Thomas Randisek/Dachverband Salzburger Kulturstätten, Mirjam Steinbock/IG Kultur Vorarlberg, Lidija Krienzer-Radojevic/IG Kultur Steiermark, Helene Schnitzer/Tiroler Kulturinitiativen, Elena Stoisser/IG KIKK, Katharina Serles/IG Kultur Wien. 

Fair Pay | IG Kultur
31 Minuten
„Ich bin überzeugt, mit der Situation ist einfach jede*r überfordert.“

Krisztina Bálint, Vorsitzende des Migrations- und Integrationsbeirat Linz, spricht mit Redakteur*innen Vera Ecser und Aylin Yilmaz ganz offen über ihre Arbeit und die Herausforderung jüngere Generationen für Ehrenamt und interkulturelle Veranstaltungen zu gewinnen. Was ist der MIB überhaupt, wer wird hier vertreten und welche kulturpolitischen Ziele verfolgt er? Woher bekomme ich als migrantischer Verein Geld für meine Kulturveranstaltung? Wie erreiche ich mein Publikum, wenn es so viele unterschiedliche Gruppen gibt?

Thematisiert wird auch, wie sich Wörter wie „Migration“ und „Integration“ seit 2015 im österreichischen Bewusstsein verändert haben und ob Alternativen sinnvoll wären.

Hingewiesen wird auch auf den Fördercall Extra23, den das Land Oberösterreich und die Kulturplattform Oberösterreich zum zweiten Mal initiieren und der heuer mit 100.000 Euro dotiert ist. EXTRA 23 steht unter dem Motto „HEIMAT“. Dabei können Projekte aus allen Sparten eingereicht werden, die sich künstlerisch und kulturell mit den Identitäten des Bundeslandes Oberösterreich auseinandersetzen. Einreichen können unabhängige Kulturinitiativen und Kollektive unabhängig von Herkunft, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit. Einzelpersonen können im Kollektiv oder in Kooperation mit einer Kulturinitiative bis 31. März einreichen. Mehr Infos dazu findet ihr unter: kupf.at

Die Frühlingsausgabe der KUPFzeitung zum Schwerpunkt „UN_VEREINBARKEITEN“ erscheint am 16. März. Darin könnt ihr auch passend zu dieser Podcast Folge einen kritischen Beitrag von Thomas Diesenreiter zum Thema „Interkulturelle Volksfeste“ lesen. Violetta Parsini schreibt über Elternschaft und Care-Arbeit, es gibt wieder einige spannende Artikel zu entdecken – lest einfach rein!
42 Minuten
Viele der letzten (Pandemie-)Jahre wäre ohne Ehrenamt nicht möglich gewesen, gleichzeitig kämpfen einige Vereine (nicht nur im Kultursektor) mit einer Abwanderung der Ehrenamtlichen seit den verschiedenen Lockdowns.

Wie wichtig ist Ehrenamt für (Ober)Österreich? Wer betätigt sich ehrenamtlich und warum? Inwieweit nutzt der Staat Ehrenamtliche aus um die eigene politische Verantwortung abzugeben? Wer kann sich Ehrenamt leisten und welchen persönlichen Nutzen möchte ich daraus ziehen? Bedeutet ehrenamtlich zu arbeiten auch mehr Freiraum zu haben und unabhängiger zu sein? Kann Ehrenamt einen antikapitalistischen Versuchsraum ermöglichen? Dient das Ehrenamt auch der jungen Generation um niederschwellig Sachen ausprobieren und sich dann professionalisieren zu können? Diese und andere Fragen thematisiert der erste KULTURTRANSFER Podcast im Jahr 2023.

Redakteur Vinzenz Landl unterhält sich mit Tobias Spinka und Niklas Strassl (Verein KURVE) über den Einstieg ins Ehrenamt bei jungen Menschen, die Wichtigkeit von offener Kommunikation mit Politiker*innen und darüber im eigenen Ort etwas verbessern zu wollen.

Manuela Gruber und Magdalena Reiter (WurstVomHundBall) tauschen sich mit unserem Redakteur über gelungene gesellschaftspolitische ehrenamtliche Tätigkeiten und über Ehrenamt als Privileg aus.

Marlene Haider, die das Zine des Klangfestival jedes Jahr freiwillig gestaltet, gibt Einblicke über die Diskrepanz zwischen unsichtbarer und sichtbarer ehrenamtlicher Tätigkeit. Dieser Teil sowie die Folge in voller Länge kann in der on demand Version des Kulturtransfer gehört werden.
47 Minuten
Aufhebung der Covid-Maßnahmen, ausbleibende Besucher*innen, stark steigende Energiekosten und eine davongaloppierende Inflation, Fair Pay Versuche und so manch neue Projekte – Es war ein aufregendes und unsicheres Jahr für uns und die Kulturtätigen. Vor der Weihnachtspause und dem Jahreswechsel hat Sigrid Ecker noch einmal das KUPFbüro besucht um mit Thomas Auer (kupfticket & Podcast), Thomas Diesenreiter (Geschäftsführung), Verena Humer (stv. Geschäftsführung) und Katharina Serles (KUPFzeitung) über das Jahr 2022 zu plaudern.

Aus den vielfältigen Aufgabenbereichen gibt ein Teil des Büro-Teams einen Ein- und Ausblick. So wurde die KUPFradioshow 2022 zum Kulturtransfer-Podcast, die KUPFzeitung öffnete die Calls, kupfticket.at wurde zu kupfticket.com samt neuer Features, ein Erasmus+ Projekt wurde erstmalig gestartet, der Kulturmanagement Lehrgang in real life weitergeführt, in Pressekonferenzen auf Missstände hingewiesen und nicht zuletzt auf neue Hilfsmaßnahmen und Förderungen aufmerksam gemacht bzw. zu sämtlichen Themen beraten.

Die KUPF OÖ freut sich auf 2023 und darauf euch auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen! Frohe Feiertage!
30 Minuten
Übernahme der IG Kultur. Redaktion: Patrick Kwasi.

Und allen, die sich im Kulturbereich weiterbilden wollen, können wir natürlich den Kunst- und Kulturmanagement Lehrgang der KUPF OÖ und des BFI OÖ sehr ans Herz legen. Am 15.12.22 gibt es dazu eine Online Infoveranstaltung -> HIER MEHR INFOS.

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Die Anziehungskraft des Kulturbereich unterscheidet sich für alle ein wenig. Viele rutschen in ihrer Jugend aus Tatendrang in den Sektor, um etwas auf die Beine zu stellen, dass dem eigenen Empfinden nach fehlt. Aus dem klassischen Ehrenamt wird dann für viele irgenwann ein Job und für einige auch eine ganze Karriere. Ich habe bei Menschen in Kunst und Kultur aus verschiedenen Bundesländern, Ausrichtungen und verschiedenen Generationen, von den zarten Anfängen der Post-68er und der Hausbesetzungen bis zur jüngeren Generation Kulturtätiger umgehört, wie ihnen der Einstieg gelungen, bzw. meistens eher passiert ist.

Mitwirkende (u.a.)

Hans Oberlechner, Martin Wassermair, Yvonne Gimpel, Alina Zeichen, Simon Hafner, Jolanda de Wit, Richard Schachinger, David Prieth, Günther Friesinger, Michaela Schoissengeier, Klemens Pilsl, Andreas Fränzl, Serena Laker, Sebastian Linz

Zum Beitrag

https://igkultur.at/praxis/einstieg-kulturbereich-vom-ehrenamt-die-karriere

Zu allen Sendungen der IG Kultur

https://igkultur.at/medien/radio
39 Minuten
In Wels tut sich einiges in der Szene! Der Mietvertrag für den Freiraum Wels in der Altstadt wurde von der Stadtregierung nicht verlängert, die Bespielung des Medienkulturhauses in Wels wurde neu ausgeschrieben und eine der ältesten Locations der Freien Szene hostet wie jeden November das Unlimited Festival.

Das Podcaster*innen Team Renée, Verena, Thomas und Vinzenz haben sich auf den Weg nach Wels gemacht und mit ein paar Akteur*innen der Freien Welser Kulturszene gesprochen. Ralf Drack (Freiraum), Boris Schuld (MKH), Anna Rieder & Philipp Feichtinger (YOUKI) sowie Florian Walter (Alter Schl8hof Wels) teilen im Interview ihre Wünsche, Visionen und Befürchtungen.

Seit 2015 wird die zweitgrößte Stadt in Oberösterreich von Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) verwaltet. Wels ist somit die erste Statutarstadt in OÖ mit einem blauen Bürgermeister. Nach der Gemeinderatswahl 2021 hat die FPÖ 17, die SPÖ 9, ÖVP sowie die Grünen haben vier Sitze, NEOS und MFG einen.

Redakteurin Renée Chvatal hat sich einen Überblick verschafft und richtet am Ende dieser Podcast-Folge einen kulturpolitischen Liebesbrief an die Welser Stadtregierung!

Berichtigung: Das erste Raum-Angebot für den Freiraum seitens der Stadt Wels 2021 war unsaniert und nicht bespielbar. Dem Verein wurde aber noch 2022 vom Grünen Stadtrat Thomas Rammerstorfer ein passender Raum im Alten Schl8hof als Ersatz für den Raum in der Altstadt angeboten. Das wird in der Podcast-Folge missverständlich formuliert. Es gab hier somit seitens der Stadt Wels noch doch noch eine Lösung.

Ausschreibung MKH Wels. 

Musik: Mitschnitte vom Unlimited Festival in Wels.

Ahron Dahl – loosening orioncs belt https://www.danielledahl.com/releases#/lob-1/

Audrey Chen & Henrik Munkeby Nørstebø – Beam Splitter http://www.audreychen.com/beam-splitter-duo-with-henrik-munkeby-nrsteb

Tøyen Fil og Klafferi

Hanne Rekdal, Kristine Tjøgersen, Eira Bjørnstad Foss, Tove Margrethe Erikstad – Inga Aas

Self Portrait with Lynx and Moth (2022)

fl, cl, vln, vlc https://www.toyenfilogklafferi.no/
30 Minuten
Übernahme.

Die gegenwärtige Existenzkrise des Kulturbetriebs hat es mit einer Kulturpolitik zu tun, weitgehend an den Realitäten vorbeiagiert. Wie hat sich die österreichische Kulturpolitik entwickelt? Was sind gegenwärtige Herausforderungen und welche Kursänderung wäre nötig? „Für eine neue Agenda der Kulturpolitik“ heißt der neue Band von Kulturwissenschafter Michael Wimmer. Wir haben mit ihm in unserem Webtalk „Wissen schafft Kultur“ gesprochen. Eine Nachbesprechung unseres moderierten Gesprächs.

 

Zum Artikel:

https://igkultur.at/politik/neue-agenda-kulturpolitik

Zu allen Radiosendungen der IG Kultur:

https://igkultur.at/medien/radio

Zum Webtalk „Wissen schafft Kultur“:

https://igkultur.at/medien/webtalk-wissen-schafft-kultur

Zur Website der IG Kultur:

https://igkultur.at/

Buch „Für eine neue Agenda der Kulturpolitik“

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110791723/html?lang=de
30 Minuten
Um die 80 Helfer*innen, 5.500 dokumentierte ehrenamtliche Stunden, ein erfolgreiches Crowdfunding, viele Gespräche mit der Kulturdirektion OÖ und der Gemeinde Weyer haben dazu geführt, dass der Bertholdsaal in Weyer jetzt dem Trägerverein Frikulum gehört. Der Verein konnte „seine“ Location kaufen, aufwendig renovieren und Ende September eröffnen.

Die Bertholdsaal-Story

Den KV Frikulum – ein KUPF-Mitglied der ersten Stunde – gibt es schon lange im oberösterreichischen Weyer, bekannt auch durch das Sommerfestival Seewiesenfest. Als 2017 eine Kündigung des Veranstaltungsortes Bertholdsaal drohte, beschloss die Kulturinitiative – beflügelt durch ein sehr erfolgreiches Crowdfunding, das alte Haus zu kaufen.

Der Rückhalt in der Gemeinde war für dieses Projekt von Beginn an groß. Urbane Kultur in die Region zu bringen, lautet die Devise.

Unzählige Renovierungsstunden später feiert der Trägerverein Bertholdsaal ein Happy End. Der Bertholdsaal fungiert seit September als Konzertsaal, Theaterlocation, es gibt Proberäume aber auch Platz für Workshops oder für ein barrierefreies Generationencafe – Ziel ist eine offene und breite Nutzung. Am 17. September fuhr Sigrid Ecker deshalb ins schöne Ennstal, um sich anzuschauen, wer da die Subkultur so entschieden feiert. Obmann des Trägerverein Bertholdsaal Jürgen Aigner erzählt von aufreibenden aber auch schönen Wochenenden und Abenden während des gemeinsamen Umbaus. KUPF OÖ Vorstandsmitglied Bune berichtet über seine kulturelle Sozialisierung in diesem Haus und die Stimmung kurz vor Partybeginn wird durch den Soundchecks von Austrofred transportiert.

 

Gestaltung und Produktion: Sigrid Ecker

Das Interview zu Beginn des Umbaus mit Jürgen Aigner gibt es hier zu hören.
30 Minuten
Übernahme der IG Kultur – Bewegungsmelder Kultur

Die Documenta ist eine der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Die aktuelle Ausgabe war Sensation und Skandal zugleich. Die Documenta hat versucht, die institutionelle Schranken zu überwinden und es auch tatsächlich geschafft, die politischste, partizipativste, vielfältigste und dynamischste Documenta zu werden, die es je gab. So viel freie Szene gab es in der Hochkultur noch nie. Doch über die Kunstwelt hinaus drangen die Nachrichten antisemitischer Bilder und die Frage, was Kunst darf. Die Documenta ist auch ein Lehrstück über die Grenzen der Kunst. Nur nicht so, wie ihr denkt.

Ein Beitrag von Patrik Kwasi über kollektives Arbeiten und politische Kunst, den Antisemitismus Skandal bei der Documenta und mit der Caricatura aus der lokalen Kulturszene in Kassel, die dort nicht nur alle fünf Jahre arbeitet dazu, wie sie zur Documenta stehen.

Zum Beitrag

https://igkultur.at/praxis/grenzen-der-kunst-documenta15

Zur Website der IG Kultur

https://igkultur.at/

Zur Documenta

https://documenta-fifteen.de

Zur Caricatura

https://documenta-fifteen.de

 

Dazu auch als weiterführende Lektüre aus der aktuellen KUPFzeitung:

Antisemitische Kunst ohne Antisemit*innen?