49. Folge des WestLotto SpielStudios – mit Gastgeber Axel Weber und einem Gast, der seit über 30 Jahren erforscht, was Menschen ins Spiel zieht – und wann es sie nicht mehr loslässt: Dr. Stefan Poppelreuter, Diplompsychologe, Suchtforscher und Experte für Prävention bei der TÜV Rheinland Akademie. Poppelreuter erklärt, warum bei riskantem oder suchtgefährdetem Verhalten nicht das einzelne Merkmal entscheidet, sondern das Maß – und wo Prävention ansetzen sollte. Außerdem erläutert er, warum eine eindeutige Diagnose selbst bei stoffgebundenen Süchten so schwierig bleibt, dass fünf Ärzte schon mal sechs Meinungen hätten. Im Zentrum steht die Lebenswelt junger Menschen: warum die Grenze zwischen Gaming und Gambling verschwimmt, sobald Lootboxen und virtuelle Währungen ins Spiel kommen – und warum gerade Kinder oft nicht erkennen, wo das Spiel aufhört und der Glücksspielcharakter beginnt. Die Verantwortung dafür, so seine klare Haltung, tragen alle: Elternhaus, Schule, Anbieter und Staat. Eltern rät er nicht zum erhobenen Zeigefinger, sondern zum gemeinsamen Eintauchen ins Spiel – nicht am Beckenrand über das Schwimmen reden, sondern ins Becken springen. Eine Folge über Arbeitssucht und Selbstbestimmung, Gaming und Gambling, Elternrolle und Prävention – und warum digitale Freiheit vor allem Wissen und die Bereitschaft zur ehrlichen Selbstreflexion braucht. Wie das im Klassenzimmer gelingt, zeigen die von WestLotto und der TÜV Rheinland Akademie entwickelten Smart Camps, die Gaming und Gambling auf den Stundenplan bringen. Mehr Informationen zu WestLotto: https://www.westlotto.de/newsroom https://www.linkedin.com/company/westdeutsche-lotterie/ Vernetzung mit Axel Weber: https://www.linkedin.com/in/herraxelweber Sozialstiftung NRW: https://sozialstiftung.nrw/ Hinweis: Ein Zuspieler in diesem Podcast wurde mit einer künstlichen Stimme erzeugt, die von einem KI-System erstellt wurde.
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