Extreme Zeiten Archiv
51 Episoden
40 Minuten
Antidemokratische Einstellungen und Verhaltensweisen gefährden das friedliche Zusammenleben einer Gesellschaft und erschüttern diese in ihren demokratischen Grundfesten. Den Schulen kommt als Ort gelebter Demokratie sowie als zentrale Sozialisationsinstanz eine besondere Rolle bei der Adressierung dieser gesellschaftlichen Gefährdungen zu. Berufliche Schulen im Speziellen werden dabei von politischen Bildungsangeboten bisher aber wenig beachtet. Sie stellen häufig die letzte Bildungsinstitution dar, die noch intentionale politische Bildungsangebote an junge Erwachsene richten kann. Das hessische Modellprojekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ an der Philipps-Universität Marburg hat Fortbildungsangebote für Lehrkräfte entwickelt, umgesetzt und wissenschaftlich begleitet. Bei uns waren Marie Schneider und Philipp Klingler, um von dem Projekt und aus der Praxis zu berichten. Im Zentrum steht neben der fachlichen Fortbildung von Lehrkräften zu den Themenfeldern Extremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auch die Möglichkeit, von externen Berater:innen unterstützt zu werden. Hier geht’s zum Modellprojekt: https://starkelehrer-starkeschueler.de/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns herzlichst bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die großartige Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
58 Minuten
Nach dem Geheimtreffen der AfD und der Veröffentlichung der Correctiv-Recherchen sind Millionen von Menschen auf die Straßen gegangen, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Doch was wird von diesen Protesten bleiben? Was braucht es, damit aus einem Protest eine soziale Bewegung entsteht? Und was ist mit den anderen Demonstrationen wie den sog. Bauernprotesten? Diese und weitere Fragen haben wir mit den beiden Wissenschaftlern Prof. Dr. Felix Anderl und Dr. Tareq Sydiq vom Zentrum für Konfliktforschung an der Philipps-Universität in Marburg besprochen. Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns herzlichst bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die großartige Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
44 Minuten
Hass im Netz und dessen Folgen sind leider ein weit verbreitetes Phänomen, das zunehmend unsere Demokratie und die Meinungsfreiheit gefährdet. Um diesem Problem etwas entgegenzusetzen, werden vermehrt Forschungsprojekte, neue Rechtsgrundlagen oder Meldestellen geschaffen. Doch auch für die politische Bildung ist der Umgang mit Hass im Netz ein wichtiges Thema. Gerade für Schülerinnen und Schüler aber auch für Lehrkräfte besteht eine zunehmende Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zu Gast ist Ann-Kathrin Mogge von dem Projekt #hatebreach des Vereines „Die Kopiloten“. Das Projekt bietet projektorientierte Lehr-Lern-Arrangements und Bildungsinterventionen für Schulen im Raum Nordhessen (Kassel, Landkreis Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis, Hersfeld-Rotenburg) an. Diese Angebote umfassen Projektwochen und -tage an allen Schulformen ab der 8. Klasse. Mehr zu dem Projekt #hatebreach erfahrt ihr hier: https://hatebreach.net/ Über die anderen Angebote des „Die Kopiloten e.V.“ erfahrt ihr hier mehr: https://www.diekopiloten.de/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdI, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
39 Minuten
Immer mehr Menschen wird bewusst, dass Demokratie aktive Mitarbeit benötigt. Doch wie können Menschen vor Ort gegen Rechtsextremismus und für unsere Demokratie aktiv werden? Andreas Balser von der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. aus Friedberg spricht in dieser Folge über die Aktivitäten, denen der Verein in der Wetterau nachgeht. Demonstrationen, Vorträge, Weiterbildungen, Konzerte, Aufklären und Informieren – die Palette an Möglichkeiten ist groß! Die Antifaschistische Bildungsinitiative ist ein demokratischer und gemeinnütziger Verein, der sich für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzt. Vielen Menschen fehlen das Problembewusstsein und die Strategien für den Umgang mit menschenverachtenden und verfassungsfeindlichen Einstellungen. Gerade in ländlichen Regionen wie der Wetterau ist es aus Mangel an anderen Angeboten für Neonazis und Rechtsextremisten einfach, Jugendliche und Erwachsene mit niedrigschwelligen Angeboten für sich zu vereinnahmen. Hierbei zeigt die AntifaBI auf, mit welchen Formaten und Angeboten Alternativen geschaffen werden können. Weitere Infos zum Verein: www.antifabi.de Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
46 Minuten
Rechtspopulistische Parteien wie die AfD haben eine klare Agenda, wie sie auf die Zivilgesellschaft und besonders zivilgesellschaftliche Träger im Bereich Kinder und Jugendarbeit einwirken können. Der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Benno Hafeneger hat zusammen mit seinem Team die Jugendpolitik der AfD anhand von parlamentarischen Interventionen wie Anträgen und Anfragen untersucht. Die AfD wünscht sich eine homogene und angepasste Jugend. Schulen sollten kein politisches Engagement fördern oder gar Aushänge zulassen. In Hamburg hat die Partei sogar dazu aufgerufen, Lehrkräfte zu denunzieren, die nicht in das Konzept eines rechten Weltbilds passen. Ein besonderes Mittel der AfD beim Umgang mit Trägern und Vereinen der außerschulischen Jugendarbeit, ist die Anfrage. Diese soll Aktive verunsichern und Narrative verankern, die langfristig eine finanzielle Förderung erschweren. Mehr Infos zu Studie „Die AfD und die Jugend. Wie die Rechtsaußenpartei die Jugend- und Bildungspolitik verändern will“ findest du hier: https://www.wochenschau-verlag.de/Die-AfD-und-die-Jugend/41200 Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
41 Minuten
In ihrem Buch "Empowerment als Erziehungsaufgabe" beschreibt die Soziologin Dr. Nkechi Madubuko die Folgen und den richtigen Umgang mit Rassismuserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen. Sie ist nicht nur als Wissenschaftlerin am Demokratiezentrum Hessen tätig und forscht zu dem Thema, sie ist ebenso als Diversity-Trainerin aktiv. Ihre Schwerpunkte als Trainerin sind Diversität und rassismuskritisches Denken, Flucht, Empowerment von Kindern und Jugendlichen, Powersharing und Umgang mit Rassismuserfahrungen. Durch ihre beeindruckende Expertise ist sie eine gefragte Referentin und Autorin, der es besonders darum geht, Eltern und MultiplikatorInnen für das Thema zu sensibilisieren. Mehr Infos zu Dr. Nkechi Madubuko findet du hier: https://www.nkechi-madubuko.de Eine Auflistung ihrer Publikationen findest du hier: https://www.nkechi-madubuko.de/publikationen/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
43 Minuten
„Haltung“ ist ein inflationärer Containerbegriff: Immer, wenn alle Stricke reißen, scheint der Ruf nach Haltung laut zu werden. In einer bestimmten Lesart ist Haltung nicht loszulösen von einer persönlichen oder gesellschaftlichen Krisenerfahrung. Doch schaut man sich einzelne Aspekte des Haltungsbegriffs näher auf dem Seziertisch an, lässt sich ein facettenreiches und spannendes Konzept entdecken, welches von einer gesinnungsethischen Nabelschau reichen kann, bis hin zur Frage nach Mut und Verantwortung in unsicheren Zeiten. Reiner Becker (Leiter des Demokratiezentrums Hessen) hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Frage „Was ist Haltung?“ mit Blick auf Pädagogik und Beratung auseinandergesetzt. Zusammen mit Susann Gessner hat er ein Themenheft „Haltung“ für die Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ herausgeben: https://www.wochenschau-verlag.de/Haltung/ZDgM2-21 Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
52 Minuten
Wie selten zuvor spielte Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie eine zentrale Rolle im öffentlichen Diskurs. Wissenschaft und ihre Akteur*innen sahen sich mitunter pauschalen Infragestellungen, Ablehnung oder gar schweren Anfeindungen ausgesetzt. Hinter diesen Formen von Wissenschaftsfeindlichkeit steckt oftmals eine Strategie, die das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Erkenntnisse und die dahinterliegenden Methoden und Prozesse zu delegitimieren. Gamze Damat (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Demokratiezentrum Hessen) und Sophie Einwächter ( Leiterin des DFG- Projekts: "Medienwissenschaftliche Formate und Praktiken im Kontext sozialer und digitaler Vernetzung: Eine ethnografische und netnografische Studie" am Institut für Medienwissenschaft der Universität Marburg) haben verschiedene Aspekte zum Thema Wissenschaftsfeindlichkeit untersucht und in zwei Themenheften der Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit" veröffentlicht. Die Ausgaben zu "Wissenschaftsfeindlichkeit" und "De/Legitimationen von Wissen" sind 2022 und 2023 im Wochenschau Verlag erschienen. Die Veröffentlichungen von Gamze Damat und Sophie Einwächter in Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit findet ihr hier: https://www.wochenschau-verlag.de/De-Legitimationen-von-Wissen/zdgm1-23 https://www.wochenschau-verlag.de/Wissenschaftsfeindlichkeit.-Angriffe-auf-Wissenschaft-ler-innen-und-ihre-Bedeutung-fuer-Bildung-und-Demokratie/ZDgM2-22 Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
42 Minuten
An der Philipps-Universität in Marburg wurde ein bundesweit einzigartiger Studiengang entwickelt und eingeführt: Seit dem Wintersemester 2022/23 kann dort der Weiterbildungsmaster „Beratung im Kontext Rechtsextremismus“ belegt werden. Der Master ist berufsbegleitend und richtet sich an Fachkräfte, sowohl aus der Mobilen Beratung als auch aus angrenzenden Feldern der Beratung gegen Rechtsextremismus. Verantwortlich für den Studiengang und dessen Akkreditierung sind Tina Dürr und Madeline Lockstedt, die im Rahmen dieses Projekts auch einige Anfeindungen von rechten Medien und Parteien ertragen mussten. Dennoch kann der Start des Weiterbildungsmasters als voller Erfolg gewertet werden - nicht zuletzt wegen der unbeabsichtigten Werbung der Rechten. Der Einstieg in den Studiengang findet alle zwei Jahre zum Wintersemester statt und die Kohorte ist auf 15-20 Studierende begrenzt. Ist dein Interesse nach dieser Folge geweckt? Die Bewerbungen für den Weiterbildungsmaster sind ab Frühjahr 2024 für das Wintersemester 2024/25 möglich. Alle Informationen zum Weiterbildungsmaster „Beratung im Kontext Rechtsextremismus“ findet ihr hier: https://www.uni-marburg.de/de/fb21/studium/studiengaenge/m-a-beratung-im-kontext-rechtsextremismus Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team des Medienzentrums der Universitätsbibliothek in Marburg für die tolle Zusammenarbeit sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Equipments. Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
35 Minuten
Serpil Temiz-Unvar verlor ihren Sohn Ferhat bei den rassistischen Morden am 19.02.2020 in Hanau, als ein Attentäter den damals 23-Jährigen in einem Kiosk erschoss. „Ferhat soll nicht umsonst gestorben sein“ sagte sie einst in einem Interview. Als Reaktion auf das grausame Attentat, welches zehn Menschen das Leben kostete, gründete sie die Bildungsinitiative Ferhat Unvar im November desselben Jahres. Die Initiative hat zum Ziel, „Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Eltern, die im Alltag Diskriminierung erfahren, eine Anlaufstelle zu bieten“. Ein besonderes Augenmerk liegt im Handlungsfeld Schule und den rassistischen Erfahrungen, die besonders junge Menschen mit Migrationshintergrund dort machen. In Antidiskriminierungsworkshops sollen junge Menschen Empowerment erfahren und einen Umgang mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen erlernen. Alle Informationen zur Bildungsinitiative Ferhat Unvar findet ihr hier: https://www.bildungsinitiative-ferhatunvar.de/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung
40 Minuten
Wie wollen wir unser gesellschaftliches Zusammenleben gestalten? Christa Kaletsch arbeitet in dem externen Projekt „Zusammenleben neu gestalten“, das zur Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) gehört. Sie ist federführend bei der konzeptionellen Entwicklung des Projekts und freiberufliche Fortbildnerin für Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Ziel des Projekts ist die Stärkung und Fortbildung von Personen in Schlüsselfunktionen aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen. Der Begriff „Institutionen“ ist in diesem Kontext weitgefächert: Das Verständnis umfasst Schulen und außerschulische Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Vereine, Verbände oder kirchliche Träger, aber ebenso Kommunen, Verwaltungen und besonders Behörden. Workshops und andere Angebote werden von dem Fortbildungsteam des Projekts individuell auf die Bedarfe der jeweiligen Institution bzw. Gruppe zugeschnitten. Dabei werden die zwei großen Themengebiete „Teilhabekultur“ und „Sensibilisierung für diverse Diskriminierungsformen“ behandelt, die eng miteinander verwoben sind. Alle Informationen zum Projekt „Zusammenleben neu gestalten“ findet ihr hier: https://degede.de/project/zusammenleben-neu-gestalten/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
43 Minuten
Sport ist und war schon immer politisch, denn die knapp 90.000 Sportvereine in Deutschland sind Orte der Demokratie und der Wertebildung. Das weiß niemand besser als die diplomierte Psychologin und Sportwissenschaftlerin Angelika Ribler, die als Referatsleiterin für Jugend- und Sportpolitik bei der Sportjugend Hessen tätig ist. Sie berät Vereine in diversen Belangen: Wie umgehen mit Rechtsextremismus im Sport? Was tun bei Rassismus oder Menschenverachtung im Verein? Sie berät sowohl bei unangemessenem Verhalten seitens Trainer*innen ebenso wie bei Kindeswohlgefährdung in der Familie. Sport kann viel zur Demokratieförderung beitragen. Besonders hilfreich ist dabei eine Leitbildentwicklung innerhalb von Sportvereinen, bei dessen Entwicklungsprozessen Angelika Ribler unterstützt und berät. Ihre Beratungs- und Bildungsarbeit basiert auf den Kinder- und Menschenrechten und der Erfolg gibt ihr Recht! Alle Informationen zur Sportjugend Hessen findet ihr hier: https://www.sportjugend-hessen.de/ Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
42 Minuten
Hanifa Haqani ist Geschäftsführerin des Rumi imPuls e.V. mit Sitz in Frankfurt. Der interkulturelle Verein betreut unter anderem radikalisierte Jugendliche mit Fluchterfahrungen in Hessen und hilft ihnen bei der Integration in die Gesellschaft. Einige der Jugendlichen, die nach Deutschland kommen, wurden in ihren Herkunftsländern mit anderen Werten, politischen Vorstellungen und Menschenbildern sozialisiert. Auch sind einige aufgrund von Krieg in ihren Heimatregionen traumatisiert und benötigen eine entsprechende Betreuung. Der Verein arbeitet sozialisationssensibel und nimmt Rücksicht auf die kulturellen und humanitären Begebenheiten in den Herkunftsländern. Um ihnen den Zugang zur deutschen Gesellschaft zu erleichtern hilft der Rumi imPuls e.V. mit Rat und Tat z.B. in Form von Beratung, Betreuung, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten. Auch die Förderung der Sprachkenntnisse und Unterstützung bei den schulischen Leistungen gehören zum Leistungsspektrum der Ehrenamtlichen. Mehr Infos zu Achtsegel findet ihr hier: www.rumi-impuls.de Sie haben Anregungen und Ideen? Schreiben Sie uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
38 Minuten
Achtsegel aus Frankfurt ist ein Büro für demokratische Kommunikation und politische Bildung. Die beiden Politikwissenschaftler Pit Reinesch und Fabian Jellonnek betreiben das Büro und verstehen sich als Dienstleister, die Inhalte und Produkte für Träger aus der Landschaft der politischen Bildung und Präventionsarbeit entwickeln. Ihre Konzepte und Produkte dienen der Vermittlung demokratischer Inhalte und nicht selten gehen die beiden dabei neue Wege und probieren theoretische Konzepte aus. Doch warum Gemischtwarenladen? Ganz einfach: es gibt nichts, was der Thinktank aus Frankfurt nicht konzipieren kann. Egal ob wissenschaftliche Aufträge (z.B. von Kirchen, Berufsverbänden oder der Landeszentrale für politische Bildung), die Monitoringberichte des Beratungsnetzwerks Hessen oder ein Podcast mit Insassen aus dem Strafvollzug, Achtsegel stellt sich jeder Herausforderung. Selbstverständlich gehören auch Vorträge, Workshops, Broschüren, Websites, Videos oder online Brainstorming-Spiele zu der Produktpalette der beiden Dienstleister. Mit viel Mut und Kreativität entwickelt das Unternehmen kundengerechte und nutzerfreundliche Produkte mit sehr erfolgreichen Resultaten. Mehr Infos zu Achtsegel findet ihr hier: www.achtsegel.org Sie haben Anregungen und Ideen? Schreiben Sie uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
31 Minuten
Besonders in der Pandemie haben sich neue aber auch alte gesellschaftspolitische Konflikte verschärft und machen sich innerhalb der Politik, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden bemerkbar. Gerade die Mobile Beratung ist am Puls von gesellschaftspolitischen Konflikten. Zu Gast bei unserer Moderatorin Angela Fitsch ist der Sozialpädagoge Christopher Vogel, der im Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus – für demokratische Kultur in Hessen e.V. – kurz MBT Hessen arbeitet. Das MBT Hessen war eines der ersten Beratungsteams in Westdeutschland und hat sich 2003 in Kassel gegründet. Seither übernimmt das MBT viele wichtige Aufgaben sowohl in der aktiven Beratung von Kommunen, Initiativen, Schulen, Vereinen und Betroffenen als auch bei Recherchen (z.B. in Form von Broschüren). Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Vorträge und Workshops zu diversen Themen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus oder Rassismus. Christopher Vogel berichtet von spannenden Fällen aus seiner Arbeit in der Mobilen Beratung. Mehr Infos zum Mobilen Beratungsteam Hessen findet ihr hier: https://mbt-hessen.org/home Sie haben Anregungen und Ideen? Schreiben Sie uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Extreme Zeiten
„Extreme Zeiten!“, der Podcast des Demokratiezentrums Hessen: Hier sprechen wir einmal im Monat mit Expert*innen und Berater*innen über Einblicke und Hintergründe zu ihrer Arbeit, geben Erfahrungsberi...