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Unter freiem Himmel: Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen (RefLab) Archiv

72 Episoden
20 Minuten
Mit «Versuchung» ist nicht in erster Linie die Verlockung zu moralischen Sünden gemeint, etwa ungesundem Essen, Untreue oder dummen Kaufentscheiden. Sondern die Trennung von Gott – und deshalb könnte man auch beten: «Lass mich bitte nicht alleine, Gott.» Warum, erkläre ich in dieser Podcastfolge!
17 Minuten
Ist es Pflicht, jemandem zu vergeben, egal wie schlimm es ist, was die Person einem angetan hat? Jesus hat gepredigt, dass man grosszügig vergeben soll – immer wieder. Aber das ist keine starre Regel, sondern eine Lebenshaltung. Was heisst das? Und wie kannst du mit Schuld umgehen, die dich belastet? Spoiler: Vergebung bei Gott ist ein Geschenk, keine Leistung. ️ Was kommt dir zum Thema Schuld und Vergebung in den Sinn? Schreib’s mir auf contact@reflab.ch, kommentier auf reflab.ch oder auf dem RefLab-Instagram-Kanal! Diese Podcastfolge gibt's auch in Form eines Blogartikels bei reflab.ch. #Vergebung #Schuld #UnserVater #Vaterunser #Glaube #Spiritualität #Jesus #Glaubeteilen #Hoffnung #Christentum #JesusChristus #vergeben #Freiheit #spirituell #Inspiration #spiritualbypassing #spirituellerMissbrauch
17 Minuten
«Unser täglich Brot» – bedeutet das ganz konkret unser Essen, oder bezieht es sich auf geistige Nahrung? Evelyne glaubt, dass es tatsächlich um körperliche Grundbedürfnisse geht: essen, schlafen, Gesundheit. Was uns manchmal banal erscheint, ist Gott wichtig. Diese Zeile des "Unser Vater"-Gebets drückt aus, dass wir mit Gott über alles sprechen können – sei es auch noch so simpel. Selbst darum zu beten, dass man genug hat, nimmt einen auch in die Pflicht, für andere zu sorgen. Deswegen geht es hier in zweiter Linie auch um Solidarität und Verantwortung. Was denkst du? Schreib gerne einen Kommentar. Schriftlich gibt's diese Gedanken auch im Blogpost auf reflab.ch, ebenfalls ein Kurzvideo dazu.
13 Minuten
Liebe, Licht und Hoffnung: An Weihnachten wird viel mit grossen Begriffen gearbeitet, die emotionale Stimmungen hervorrufen. Bei näherer Betrachtung geht es dann jedoch oft um eine glitzernde Fassade für triste Verhältnisse oder um Kommerz und Kauflust – leere Schachteln, um die ein hübsches Geschenkpapier gewickelt ist. An Weihnachten wird gefeiert, dass Gott in einem kleinen Kind zu uns Menschen kam. Jesus Christus, über dessen späteres Leben viel in der Bibel zu lesen ist. Dieser Jesus, mit dem ich lange wenig anfangen konnte, ist Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens. In dieser Podcastfolge denke ich darüber nach, was es für die Begriffe Liebe, Licht und Hoffnung bedeutet, sie durch diese Linse zu betrachten. Schreib mir gerne einen Kommentar, was du davon hältst – auf Social Media oder per Mail an contact@reflab.ch.
11 Minuten
«Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden» – ein schwieriger Satz im UnserVater-Gebet. Man gibt damit ein Stück Kontrolle ab. Aber was bedeutet es genau, so zu beten? Im Video erkläre ich, warum diese Zeile vielleicht in der einen Variante des Gebets fehlt und warum sie doch so wichtig ist. Es geht um Demut, Vertrauen und die Frage, ob Gottes Wille tatsächlich besser ist als mein eigener...? Im Artikel auf reflab.ch findest du den Inhalt des Videos ausführlicher zum Nachlesen, und im RefLab-Youtube-Kanal ein kurzes Video dazu. *Korrektur: Am Ende spreche ich vom «Apostel Matthäus». Gemeint ist natürlich der Evangelist Matthäus.
12 Minuten
Das Gesicht in die Sonne halten ️ Das bedeutet es, zu beten, "Dein Reich komme". Jesus hat oft Geschichten vom "Himmelreich" erzählt. Dass ein Schimmer davon da und dort schon durchblitzt, immer stärker wird und irgendwann alles anstrahlt. "Die Liebe ist das Wesen der Zeit Gottes", predigte der Theologe Gerhard Ebeling. Zu beten, dass dieses Himmelreich Gottes die Erde umfassen soll, bedeutet deshalb, sich diesem Schimmer zuzuwenden. Das Gesicht in die Sonne zu halten, sich vom Licht Gottes anstrahlen und wärmen zu lassen und es in die Welt hinaus zu reflektieren. Damit überall kleine Lichter erstrahlen und die Welt heller wird. Dazu gibt es auch die Folge «Siehst du den Himmel schon?».
15 Minuten
«Geheiligt werde dein Name» – ein rätselhafter Satz im Unser-Vater-Gebet. Was bedeutet er genau? Bei dieser Bitte ist es zentral, die jüdische Herkunft dieser Gebetszeile zu betrachten. Deshalb zum Einstieg in diese Folge auch eine Geschichte aus dem Talmud. Den zweiten Teil dieser Podcastfolge bildet eine Meditation von Janna Horstmann: «Kann mein Name heilig sein?» Auf reflab.ch findest du den Inhalt dieser Podcastfolge als Blogartikel zum Nachlesen, und auf YouTube bei RefLab ein kurzes Video dazu.
16 Minuten
Auf reflab.ch findest du den Inhalt dieses Podcasts auch schriftlich als Artikel, und auf dem YouTube-Account von RefLab gibt's ein kurzes Video desselben Inhalts. «Vater» – ein sehr persönliches Bild für Gott. Jesus hat sich beim Vaterunser, in dieser Gebetsanleitung, bewusst für diesen Vergleich entschieden. Hier geht es um eine ganz eigene Beziehung: Es ist eine persönliche Anrede, die grosses Vertrauen ausdrückt. Am Ende der Podcastfolge kannst du mit einem poetischen Text von Janna Horstmann diese Zeile des Gebets noch einmal anders auf dich wirken lassen. / Kennst du schon den neusten RefLab-Podcast: «RefLab To Go»? Dort liest dir jede Woche ein Autor oder eine Autorin einen Blogpost vor. / Erwähnte Bibelstellen: Hosea 11,3; Hosea 13,8. Das «Unser Vater»-Gebet steht bei Matthäus 6,9-13 und in einer kürzeren Variante bei Lukas 11,2-4 (dort steht am Anfang nur «Vater»). Auch Manuel Schmid und Stephan Jütte haben in der neusten Folge des Podcasts «Ausgeglaubt» über das Bild von Gott als Vater gesprochen.
16 Minuten
Das bekannteste christliche Gebet: "Unser Vater" oder "Vaterunser". In dieser Staffel von "Unter freiem Himmel" gehen wir es Zeile für Zeile durch: Was steht da, wie lautet es im Grundtext, was sind unterschiedliche Interpretationen, und was bedeutet es für uns, heute? In dieser Einführungsfolge wird der Kontext erklärt: Woher kommt dieses Gebet? Es steht zweimal in der Bibel, bei Matthäus 6,9–13, und bei Lukas 11,2–4. Die Versionen sind unterschiedlich, und der Schluss, wie wir ihn heute kennen, steht gar nicht dort – der stammt nämlich aus dem Alten Testament (1. Chronik 29,11). Warum das so ist, erfährst du in dieser Folge.
10 Minuten
Jahr für Jahr habe ich versucht zu verstehen, was Karfreitag und Ostern bedeuten. Was das Ganze eigentlich mit mir zu tun hat. Aber mittlerweile weiss ich: Ob ich das jetzt rational verstehe oder nicht, ist ziemlich irrelevant. Es geht um die Geschichte als Mythos: Als Geschichte, in der Zusammenhänge erahnbar werden, die sehr viel grösser sind als ich – und die gleichzeitig fundamental mit mir zu tun haben. Möglichkeiten, dies zu spüren, sind sinnliche Zugänge zu Ostern. Fasten, Passionskonzerte, symbolische Handlungen, Lieder, ein Osterfeuer, Osterlachen. Mir helfen auch Filme dabei, in die Geschichte einzutauchen – zum Beispiel: Maria Magdalena (2018) Auferstanden ("Risen", 2015) Das 1. Evangelium nach Matthäus (1964) Das neue Evangelium (2021) Silence (2016) Klassiker, der "Jesus-Film" (1979)
9 Minuten
Was geschieht mit uns, wenn wir gestorben sind? Was passiert nach dem Tod? Niemand weiss das – ich natürlich auch nicht. In dieser Folge erzähle ich dir jedoch, was ich mir vorstelle und was ich als Theologin darüber denke. Es interessiert mich, was du denkst! Ich bin gespannt darauf, was in den Kommentaren zusammenkommt; direkt auf Spotify oder auf reflab.ch.
12 Minuten
Was ist das Wort, das im Zusammenhang mit dem Christentum am meisten umstritten ist? Mission. Es ist etwas Persönliches, aber man wird schnell in eine Schublade gesteckt. Mission hat heute auch einen kolonialen und übergriffigen Beigeschmack. Also einfach den Glauben Privatsache sein lassen? In der Bibel heißt es immer wieder, man solle weitererzählen, wie gut Gott ist. Und dann der Missionsbefehl und so weiter... Wie damit umgehen, wenn man sich unwohl fühlt damit, anderen vom eigenen Glauben zu erzählen?
15 Minuten
Fakten und Argumente sind wichtig – aber in den Social-Media-Kommentarspalten überzeugen sie leider niemanden. Deswegen braucht es eine andere Strategie. Und als Bonus: 5 Besonderheiten von Konflikten im digitalen Raum (ab Min. 9.25): 1. Zeit 2. Shitstorm-Gefahr 3. Machtverteilung und Algorithmen 4. Block-Funktion etc. 5. Emojis statt Körpersprache
11 Minuten
Aus der Community kam die Bitte, mal was über diese Frage zu machen. Hier also theologische Puzzleteile zur Auseinandersetzung damit, u. a. der antike Kontext, Reinheitsvorstellungen und Prophetien aus dem Alten Testament. Kommst du ans RefLab-Festival «Expedition WIRklichkeit» am 8./9. März in Zürich?
10 Minuten
Hast du dir für 2024 vorgenommen, mit dem Laufen anzufangen? Beim Jogging gibt's am Anfang eine steile Erfolgskurve, dann erreicht man irgendwann ein Level, wo man nicht mehr schneller wird. Der Grund dafür ist simpel – aber schwierig umzusetzen. Und es hat viel mit unserem Lebensstil zu tun. Hast du dein Ticket fürs RefLab-Festival «Expedition Wirklichkeit» schon? Momentan gelten noch Early-Bird-Preise. 8./9. März 2024, Zürich. Hier gibt's alle Infos und Tickets: www.reflab-festival.ch
Unter freiem Himmel: Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen (RefLab)

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Das Lagerfeuer für Nomaden-Christ:innen