YOGA - OILS - LIFE! by urban yoga bremen Archiv
202 Episoden
10 Minuten
Gepresste Blüten in meinem Reisebuch bringen mich ins Nachdenken: Was möchte ich eigentlich festhalten? Die Pflanze, die Erinnerung oder das Gefühl dieses einen Moments? In dieser Folge geht es um Abhiniveśa, das fünfte Klesha: das Festklammern am Leben und die Angst vor dem Tod. Wir beginnen bei den kleinen Veränderungen, die uns begegnen, und schauen darauf, was uns Sicherheit gibt und warum uns das Loslassen manchmal so schwerfällt. Müssen wir diese Angst ganz überwinden? Oder kann das Wissen um unsere Vergänglichkeit uns auch zeigen, wie wertvoll das Leben gerade jetzt ist? Mit Gedanken aus der Yogaphilosophie, Asanas, begleitenden Aromen und Fragen zum Weiterdenken.
3 Minuten
Einfach. Ohne Getüddel. Ohne viel Brimborium. Manchmal sehne ich mich danach. Nach weniger Dingen, weniger Ablenkung, weniger von allem, was ständig nach meiner Aufmerksamkeit ruft. Doch so einfach ist die Einfachheit gar nicht. Denn was kann weg? Was ist wirklich wesentlich? Und wer bin ich eigentlich, wenn alles Mögliche wegfällt? Vielleicht muss ich gar nicht alles aussortieren oder irgendwohin weglaufen. Und dann gibt es da noch etwas, das für mich tatsächlich einfach sein darf: Lieben. Auch wenn es schwierig wird. Ich glaube, einfach ist gut.
8 Minuten
Manche Dinge lassen wir ewig liegen. Wir haben keine Lust darauf, ärgern uns darüber – und während wir nichts erledigen, beschäftigt uns die Sache trotzdem. In dieser Folge geht es um Dveṣa, das vierte Klesha: Abneigung und Widerwille. Von der lästigen Buchhaltung bis zu den Eigenschaften an uns, die wir nicht mögen, schauen wir darauf, wie unser inneres Dagegen etwas noch belastender machen kann. Was kostet uns mehr Kraft: die Sache selbst oder unser Widerstand dagegen? Und wie können wir einen ersten Schritt machen, ohne plötzlich alles mögen zu müssen? Mit Asanas, passenden ätehrischen Ölen und Fragen zur Selbstreflexion.
4 Minuten
7 Minuten
Das gefällt mir. Davon will ich mehr. Und noch mehr. Kommt dir das bekannt vor? In dieser Folge geht es um Raga, das Anhaften – und um den Moment, in dem aus Ich mag das ein Ich brauche das wird. Ob neue Schuhe, Lob, schöne Erlebnisse oder die Nähe eines Menschen: Manchmal sammeln wir all das wie Kletten am Pullover. Bis uns das Haben-Wollen schwerer macht, als wir zunächst bemerken. Ich frage mich: Was brauche ich wirklich? Wann ist es genug? Und kann ich mich an etwas freuen, ohne es festhalten oder besitzen zu müssen? Eine persönliche Folge über die Gier nach immer mehr, das liebevolle Loslassen und die Erlaubnis, zu genießen, was schon da ist.
3 Minuten
Manchmal fühlt sich das Leben schwer an. Und manchmal geht plötzlich alles wie von selbst. In dieser Folge geht es um diese unterschiedlichen Momente. Um Schwere, die mich kaum vom Fleck kommen lässt. Und um Leichtigkeit, die einfach da ist, ohne dass ich sie herbeirufen kann. Vielleicht kann ich sie gerade deshalb so gut fühlen, weil ich auch die Schwere kenne.
8 Minuten
Wer bin ich eigentlich, wenn Name, Beruf und Familienstand wegfallen? Eine knifflige Frage – und der Einstieg in diese Folge über Asmitā, das zweite Klesha aus Patañjalis Yoga-Sūtra. Mit dem Bild eines inneren Films schauen wir darauf, wie schnell wir unsere Gedanken, Rollen und Erfahrungen mit unserem ganzen Wesen gleichsetzen. Aus einem Fehler wird ein Urteil über uns. Mit einer Beziehung scheint auch ein Stück von uns selbst verloren zu gehen. Ich teile meine eigenen Fragen und Gedanken dazu – und Fragen, die dich durch die kommende Woche begleiten können. Wann bist du mitten in deinem Film? Und wann kannst du ihn beobachten?
2 Minuten
9 Minuten
Mit dieser Folge beginnt eine neue Serie über die fünf Kleshas aus Patañjalis Yoga-Sūtra. Den Anfang macht Avidyā, das Nichtwissen. Wie oft reagieren wir aus Gewohnheit und glauben schon zu wissen, was zu uns passt? Ich frage mich, was geschieht, wenn wir vor einem vertrauten Ja oder Nein kurz innehalten: Was fühle ich gerade wirklich? Und gilt das, was ich bisher über mich wusste, heute noch? Eine Folge über alte Selbstbilder, kleine Momente des Hinspürens und die Möglichkeit, sich immer wieder neu kennenzulernen.
2 Minuten
Aufbrechen Ich mag das Aufbrechen. Dieses Kribbeln, wenn etwas Neues beginnt. Die Begeisterung. Das schnelle: Los geht’s. Doch muss ich wirklich immer gleich los? Manchmal wäre eine Nacht darüber schlafen vielleicht gar nicht schlecht. Auch wenn mir das schon ziemlich lang vorkommt. Und dann ist da noch die Frage, warum mir das Aufbrechen eigentlich so viel besser gefällt als das Ankommen. Vielleicht, weil Ankommen ein bisschen nach Bleiben klingt. Und will ich das?
9 Minuten
Wann ist eigentlich genug? Ein Gespräch mit Bernd an seinem 85. Geburtstag hat mich über diese Frage nachdenken lassen. Er sagt von sich: „Ich bin total zufrieden.“ Ein Satz, den ich auch gern so aus vollem Herzen sagen können möchte. Denn selbst in wunderschönen Momenten meldet sich bei mir manchmal schon der Gedanke an ihr Ende – und damit der Wunsch nach mehr. In dieser Episode geht es um Santosha, die Zufriedenheit, um das Nicht-Festhalten und um eine vielleicht nicht ganz einfache Übung: Die Fülle sehen, bevor wir an den Mangel denken. Es ist genug.
2 Minuten
2 Minuten
11 Minuten
Was passiert eigentlich zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was bei uns ankommt? In dieser Episode geht es um Vikalpa – eine der fünf Bewegungen unseres Geistes, die Patanjali im Yoga Sutra beschreibt. Um Worte, die durch unsere Erinnerungen, Erfahrungen und Erwartungen plötzlich eine ganz eigene Bedeutung bekommen können. Und um die Frage, wie wir vielleicht ein bisschen klarer hören, feinfühliger sprechen und nicht aus jeder Interpretation gleich einen neuen Trampelpfad auf unserem Geistfeld machen.
2 Minuten
In dieser Folge von LEBEN. LIEBEN. geht es um Freiheit. Um die große Freiheit in der Welt – und um die kleinen Grenzen, die wir uns manchmal selbst setzen. Um Erwartungen, alte Vorstellungen und die Frage, wie frei wir eigentlich sind, wenn wir aufhören zu denken: zu alt, zu schwierig, darf ich nicht, sollte ich nicht. Miteinander. Füreinander. Frei. Und vielleicht bleibt am Ende nur noch die Frage: Will ich. Oder will ich nicht.