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Das VCA Hanf Gespräch Archiv

95 Episoden
29 Minuten
Endlich ist es wieder soweit! Eine neue Folge des Podcast Das VCA Hanf Gespräch ist online. Bitte reinhören und teilen!

Meine heutige Gesprächspartnerin heißt Olivia Mantwill und hat in Bamberg Soziologie studiert. Schon zu Beginn ihres Studiums, vor mittlerweile acht Jahren, hat sie sich auf Drogen- und Suchtsoziologie spezialisiert. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich mit einer soziologischen Erklärung für den steigenden (Freizeit-)Cannabiskonsum Jugendlicher in Deutschland in den letzten Jahrzehnten beschäftig. Direkt nach dem Studium hat sie die Weiterbildung zur Sachverständigen für Cannabismedikation absolviert. Inzwischen arbeitet sie hauptberuflich als Jugendsuchtberaterin und promoviert nebenher.

Als Jugendsuchtberaterin arbeitet sie mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, die in der Suchtberatungsstelle mit Olivia ein Gespräch führen können. Sie geht auch an Schulen, um dort über Sucht und Konsum unterschiedlicher Drogen zu sprechen. Dazu gehören auch Alkohol, Nikotin, die Spielsucht und Essstörungen. Olivia hat gute Erfahrung mit Schulprojekten gemacht, in denen es um Drogenkonsum geht. Dadurch können die Jugendlichen sehr gut erreicht werden. Die Projekte beginnen meist in der 7. Klasse. Da die Jugendlichen aber immer jünger mit Drogen in Berührung kommen, wäre eine noch frühere Aufklärung sicher sinnvoll. 

Dieses interessante Gespräch mit Olivia zeigt deutlich, wie wichtig eine gute und regelmäßige Aufklärung von Jugendlichen zum Thema Drogen ist. 

 

Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

 

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 
48 Minuten
Eine neue Folge des Podcast das VCA Hanf Gespräch ist wieder online.

Heute spreche ich mit Melanie und Alexander Daske.

Cannabis kann man auch äußerlich anwenden. Krankheitsbilder, die für eine äußere Anwendung in Frage kommen sind z.B. Psoriasis und Neurodermitis. Aber auch verschiedene Formen der Akne könnten sehr gut auf so eine Creme ansprechen. Es sind individuelle Rezepturen, die dann für den jeweiligen Patienten in der Apotheke angefertigt werden. Alexander Daske stellt gerade neuartige Rezepturen zur äußeren Anwendung mit Cannabis her. Diese Cannabis-Cremes enthalten sowohl THC also auch CBD.

Es besteht ein großer Unterschied zwischen CBD-Cremes, die man überall als Kosmetik kaufen kann und den Cremes die Alexander herstellt. Alex verfolgt einen therapeutischen Ansatz für Erkrankungen wie die Neurodermitis oder die Psoriasis.  Freikäufliche CBD-Cremes sind ein rein kosmetisches Hautpflegeprodukt. Da die Cannabis-Cremes von Alex THC enthalten brauchen interessierte Patienten im Moment noch ein Betäubungsmittel-Rezept. Das kann sich dann in 2024 ändern, wenn Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz rausgenommen wird. 

Melanie ist Psoriasis-Patientin. Ihre chronisch intestinale Pseudoobstruktion therapiert sie mit Medizinal-Cannabis. Dabei hat sie festgestellt, dass sich auch ihre Psoriasis verbessert hat. Deshalb ist sie an der Entwicklung von speziellen Cannabis-Cremes sehr interessiert. Sie möchte zukünftig ihre Schuppenflechte nicht mehr mit Kortison oder Biologika therapieren, die die körpereigene Immunreaktion unterdrücken. Leider haben diese Biologika auch einige Nebenwirkungen und werden nicht von allen Patient*innen vertragen. Auch Kortison hat bei langfristiger Anwendung Nebenwirkungen.

Eine spannende Folge mit neuen Einblicken in die topische (äußerliche) Therapie mit Cannabis!

 

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In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 

Mein Dank gilt wie immer der Firma Avextra. Avextra ermöglicht mir den technischen Support, den ich allein nicht leisten könnte!

 
34 Minuten
Heute spreche ich mit Manuel. Er ist 43 Jahre alt und ist Fachmann für Innovative Lösungen zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Zusätzlich hat er eine Firma für Coaching & Consulting.

Alles begann mit einer massiven Sehverschlechterung auf dem linken Auge. 

Die erste Diagnose hieß: Verdacht auf Entzündung des Sehnervs. Aber auch nach Monaten trat keine Besserung ein und zusätzlich hatte Manuel starke Schmerzen. Dann folgte eine weitergehende Untersuchung. Er kam ins MRT und es wurde Nervenwasser entnommen. Eine sogenannte Lumbalpunktion. Nach diesen Untersuchungen stand seine Diagnose fest. Er leidet unter Multipler Sklerose. Aufgrund von chronischen Schmerzen musste er hochdosiert verschiedenste Schmerzmittel nehmen. Dazu bekam er die typischen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol. Plötzlich hatte er so ein komisches Zwicken in der Brust, wie er es beschreibt. Zusätzlich kam auch Sekret aus der Brustwarze und die Brust schwoll an. Diagnose Brustentzündung, die trotz mehrerer Operationen immer wieder auftrat. 

Hören Sie sich diese Folge an, wie es weiterging und wie Manuel zu der Therapie mit Medizinal-Cannabis kam. Übrigens hat Manuel seit 2012 keine MS-Schübe mehr dank der Therapie mit Cannabis!

Manuel setzt sich für Aufklärung und Prävention ein. Er berät Patient*innen, Ärzt*innen und Apotheken bei der Therapie mit Medizinal-Cannabis. Die Aufklärung muss weitergehen, damit chronisch schwerkranke Patienten nicht stigmatisiert werden. Denn Patient*innen sind keine Kiffer auf Rezept!

 

Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

 

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 

Mein Dank gilt wie immer der Firma Avextra. Avextra ermöglicht mir den technischen Support, den ich allein nicht leisten könnte!
38 Minuten
Beim Drug-Checking können Interessenten Drogen wie Cannabis, Ecstasy, Speed, Koks und LSD auf Reinheit und Zusammensetzung testen lassen. In Berlin ist Drug-Checking bereits möglich. Lauterbach will das bisherige Verbot des Drug-Checking aus dem Betäubungsmittelgesetz streichen. Welchen Regeln das Verfahren dann unterliegt, sollen die Bundesländer selbst entscheiden. 

Da Berlin schon als Modellregion für Drug-Checking seit Juni am Start ist, könnten andere Modellregionen schnell nachgezogen werden. 

Welche Rolle könnten die Apotheken bei dem Thema Drug-Checking spielen?

Ist es überhaupt sinnvoll, dass auch Apotheken sich einbringen? Wie wird das finanziert und lohnt sich das überhaupt?

Diese und viele weitere Fragen kläre ich mit Lito Schulte und Alexander Daske.

Lito ist Rechtsanwalt und liefert regelmäßig Informationen zum Thema Legalisierung. Er kennt sich hervorragend im Bereich Betäubungsmittel-, Arzneimittel- und Lebensmittel- sowie Heilmittelwerbegesetz aus. Und er hat die Lito Law Akademie gegründet, in der es Beratung und Unterstützung zu diesen Rechtsthemen gibt.

Alexander ist Teamleiter in der Collini Apotheke in Mannheim und hat dort den Bereich Medizinalcannabis voll im Griff.  Im VCA Hanf Gespräch habe ich schon 2-mal mit Ihm gesprochen. Wer die Folgen mit Alexander noch nicht gehört hat, sollte in Folge 16 reinhören. Da geht es um das Thema Schmerz. Die Folge 19 beschäftigt sich mit dem Thema CBD. Hier spricht Alex zusammen mit dem Apotheker Sven Lobeda über das Thema CBD.

Ich mache eine kleine Sommerpause und bin dann im September mit neuen Folgen für euch da. 

Wie immer findet man alle Folgen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 

Danke Avextra, dass ihr mich bei meinem Podcast unterstützt, in dem ihr mir den technischen Support ermöglicht!

 

 

 

 

 
42 Minuten
+++ACHTUNG+++Neue Folge des VCA Hanf Gespräch ist da! +++PILOTPROJEKT SCHWEIZ+++FOLGE 30+++

 

Heute spreche ich mit Dr. Albert Ganz und Biagio Maceri aus der Schweiz. Dr. Albert Ganz ist der Präsident des Fachzirkels Cannabis und Biagio Maceri leitet eine Apotheke in Zürich, die an dem Pilotprojekt teilnimmt.  Es geht also um das Pilotprojekt in der Schweiz. In der letzten Folge habe ich mir das niederländische Projekt angeschaut, wer das noch nicht gehört hat, unbedingt in die Folge 29 reinhören! Da spreche ich mit Hannah und Fred von FYTA über die kontrollierte Belieferung der Coffee Shops. 

Das Gespräch mit Albert und Biagio gibt einen guten Einblick in das Pilotprojekt in der Schweiz. Vielleicht kann Deutschland aus den Erfahrungen der anderen Länder lernen und das eine oder andere übernehmen oder sogar besser machen. 

Wie immer findet man den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

 

In der nächsten Folge werde ich mir das Thema Drug Checking vornehmen. 

 

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig!

 
38 Minuten
Deutschland will in der 2. Säule der Legalisierung ein Pilotprojekt starten. Cannabis zu Genusszwecken soll in lizenzierten Geschäften kontrolliert abgegeben werden. Der Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause veröffentlicht werden. Wir sind alle gespannt... Ich bin der Meinung, dass Apotheken hier auch eine Rolle spielen sollten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie so etwas aussehen könnte, habe ich mir die Pilotprojekte in den Niederlanden und in der Schweiz angeschaut. Wie laufen die Projekte da und sind sie überhaupt schon angelaufen?

Beginnen möchte ich mit den Niederlanden.

Hierzu unterhalte ich mich mit Hannah und Fred von der FYTA Company.

Das niederländische Unternehmen Fyta steht in den Startlöchern, um Coffeeshops zu beliefern, die am Modellprojekt für legalisierten Handel mit Cannabis als Genussmittel teilnehmen.

FYTA ist in Waalwijk ansässig und arbeitet dort bereits seit Monaten an der Aufzucht von unterschiedlichen Cannabissorten. Die Company ist eine von zehn Herstellern, die eine Lizenz erhalten hat, um im Rahmen des nationalen Cannabis-Modellprojekts die Coffeeshops in zehn teilnehmenden Kommunen plus den Coffee Shops in Amsterdam West mit kontrolliert erzeugtem Cannabis zu beliefern. Ich hatte ein unglaublich interessantes Gespräch mit Hannah und Fred. Es bringt gute Einsichten in dieses Projekt…also unbedingt reinhören!!

Wie immer findet man den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

 

In der nächsten Folge werde ich meine Recherche fortführen und mir das Schweizer Pilotprojekt anschauen. 

 

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 

 
31 Minuten
Eine neue Folge des Podcast Das VCA Hanf Gespräch ist hochgeladen. Es ist die Folge 28. In dieser Folge spreche ich mit Camilla und sie bildet auch den Abschluss meiner Frauenreihe…

Camilla ist 53 Jahre alt und sie leidet unter Fibromyalgie. Seit Ende 2017 behandelt sie ihre Erkrankung mit Medizinal-Cannabis. Auch sie hatte einen langen Weg, bis sie eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse bekommen hat. Allein die lange Zeit und die Odyssee von Arzt zu Arzt, bis sie endlich die Diagnose Fibromyalgie bekam, ist unvorstellbar. Auf Medizinal-Cannabis wurde sie aufmerksam über einen Bekannten, den Sie in der Reha kennengelernt hat. Der hat ihr von dieser Therapieform erzählt. Nach längerer Suche fand Camilla dann auch einem Arzt, der sie bei der Therapie begleitet.

Außer der sehr schmerzhaften Erkrankung der Fibromyalgie hat Camilla noch mehrere andere Diagnosen, von denen sie mir in diesem Podcast erzählt.

Ich habe jetzt einige Patientinnen vor das Mikrophon locken können und sie haben mir offen über ihre Krankheitsgeschichten und die Therapie mit Medizinalcannabis berichtet. Diese Therapie hat alle wieder ins Leben zurückgebracht, sie erfahren wieder Lebensfreude und können teilweise sogar wieder arbeiten! Was für ein Erfolg! Also habe ich mal wieder festgestellt: PATIENTINNEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

In der nächsten Folge werde ich mir das Pilotprojekt in den Niederlanden anschauen. 

Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 

 

 

 
41 Minuten
Weiter geht es mit meiner Frauenreihe.

Heute spreche ich mit Laura.

Sie ist 28 Jahre jung und hat gleich mehrere Diagnosen. Sie hat eine Borderline -Persönlichkeitsstörung, sie hat ein Posttraumatisches-Belastungssyndrom, sie war magersüchtig, hat Depressionen, eine Angst-Panik-Störung und hatte schon einmal einen Burnout. Das sind nur ihre psychischen Erkrankungen, sie erzählt mir auch von ihren somatischen, also körperlichen Erkrankungen wie chronische Gastritis, Lebensmittel-Allergien, Asthma und von einer Faktor 5 Mutation, die zu Thrombosen führt. 

Das hört sich schrecklich an, wenn man diese ganzen Diagnosen von einer jungen Frau hört. Trotzdem schaut sie mich fröhlich und positiv an. 

Seit Januar 2022 ist sie Cannabis Patientin. Seit der Therapie mit Medizinal-Cannabis hat Laura eine bessere Kontrolle über ihre Emotionen. Sie ist ruhiger und entspannter. Ihre Familie und ihr soziales Umfeld steht der Therapie sehr offen gegenüber. Sie hat keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse und muss die Therapie selbst bezahlen.

Nach diesem Gespräch mit Laura habe ich mal wieder festgestellt, Patientinnen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!

Die nächste Folge erscheint wie gewohnt in 2 Wochen und ich werde meine Frauenreihe fortführen. Diese Folge wird dann den Abschluss meiner Frauenreihe bilden. Dann sind auch wieder Männer gefragt zu ihrer Therapie mit Medizinal-Cannabis.

Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.

 
31 Minuten
Es geht weiter mit meiner Frauenreihe. Allerdings ist mein heutiger Gast keine Patientin, Sie hat mit vielen Klienten zu tun. Allerdings ist sie keine Anwältin, sondern Petra Dahl ist Psychologin. Um sie zu beschreiben, habe ich auf Ihre Website geschaut. Dort fiel mir unter der Rubrik „Über mich“, gleich der erste Absatz auf, der die Überschrift „mein Weg“ trägt. Dort schreibt sie:

„Etwas zu oder über sich selbst zu sagen ist schwierig, auch oder besonders für eine Psychologin. Den Weg zu beschreiben, den ich in meinem Leben gegangen bin erscheint mir einfacher.“

Was für eine schöne Einleitung! Ich habe darüber nachgedacht und festgestellt, ich würde es, glaube ich, genauso machen. Als Psychologin hat sie eine langjährige Berufserfahrung und sie ist unglaublich flexibel. Denn sie arbeitet nicht nur im persönlichen Kontakt, sondern auch über die digitalen Medien und per Telefon. Auch vor einem Hausbesuch scheut sie sich nicht. Sie arbeitet flexibel in den Tageszeiten und auch am Wochenende, wenn sie dies für notwendig erachtet. 

Petra Dahl haben schon immer bestimmte Themen fasziniert und eins davon waren Heilpflanzen. So kam sie zu Cannabis. Dadurch konnte sie auch den verkehrspsychologischen Teil ihrer Arbeit mit den Kenntnissen über die Heilpflanze Cannabis verknüpfen.

Petra Dahl unterstützt unter anderem als Fachpsychologin für Verkehrspsychologie und Rechtspsychologie viele Patient:innen bei der Vorbereitung auf ihre MPU. Zusätzlich ist sie die Organisatorin der Deutschen Cannabis Akademie, wo sie mit noch vielen anderen die Ausbildung zum zertifizierten Sachverständigen Medizinalcannabis betreut.

Es war ein ausgesprochen interessantes und angenehmes Gespräch, was mir einen spannenden Einblick in einen ganz anderen Bereich ermöglichte.

Also unbedingt reinhören in diese Folge des VCA Hanf Gespräch. 

Die Frauenreihe wird wie gewohnt weitergehen und die nächste Folge wird, wie gewohnt in 2 Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA https://vca-deutschland.de/podcast erscheinen. In der nächsten Folge unterhalte ich mich wieder mit einer Patientin.

In diesem Sinne…Bleiben Sie neugierig.

 
30 Minuten
Es geht weiter mit meiner Frauenreihe. Heute spreche ich mit Vanessa. Vor mir sitzt eine fröhliche und lebenslustige junge Frau. Kaum zu glauben, welchen Leidensweg Vanessa hinter sich gebracht hat, bis sie durch Medizinal-Cannabis wieder diese Lebensfreude zurückerlangen konnte.

Vanessa hat durch einen Arbeitsunfall eine Knieverletzung erlitten. Eine OP führte dann leider zu chronischen Knie-Schmerzen und verschlimmerte das Ganze noch. Da sie zusätzlich eine Herzerkrankung hat, konnte nicht jede Leitliniengerechte Schmerztherapie bei ihr eingesetzt werden. Durch die chronischen Schmerzen, war es ihr auch nicht mehr möglich ein normales soziales Leben zu führen oder zu arbeiten. Auch ein Versuch die Schmerzen mit Dronabinol zu behandeln, führte nicht zum Erfolg. Erst als Vanessa über ein Schmerzseminar einen Arzt kennenlernte, der ihr Cannabinoid basierte Therapiemöglichkeiten aufzeigte, kam es zu einem Durchbruch. Jetzt behandelt Sie mit Cannabisblüten und kommt so gut klar, dass sie wieder arbeiten kann. Auch das soziale Leben kann sie wieder in vollen Zügen genießen. Also mal wieder ein toller Erfolg durch die Therapie mit Medizinalcannabis! Und auch dieses Gespräch hat gezeigt – Patientinnen sind KEINE KIFFER AUF REZEPT!

In diesem Sinne seien Sie gespannt und neugierig auf diese neue Folge des Podcast DAS VCA HANF GESPRÄCH. 

Wie immer erscheint der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, youTube und der Website des VCA https://vca-deutschland.de/podcast

 Auch heute gilt mein Dank wieder der Avextra Pharma, die mir den technischen Support des Podcast sponsert. Wie schön, dass ihr mich unterstützt und den Patient:innen ermöglicht die Stimme zu erheben.

 

Übrigens…in der nächsten Folge werde ich mich mit einer Verkehrspsychologin unterhalten. Wie immer in 14 Tagen!
42 Minuten
Es ist soweit, der 2. Teil des SPECIALS über die Cannabis Clubs ist da. In dieser Folge des VCA Hanf Gespräch spreche ich mit Dirk Heitepriem.

Er ist der Vizepräsident des Branchenverband Cannabiswirtschaft (BvCW) und er ist bei der Aurora Deutschland (GmbH) zuständig für die Außenbeziehungen in Europa. Aurora Deutschland ist einer der 3 Anbauer, die in Deutschland Medizinal-Cannabis anbauen dürfen. Mit Ihm lässt es sich natürlich hervorragend über die anstehende Legalisierung von Cannabis fachsimpeln. Wir haben uns über den 1. Schritt der Legalisierung unterhalten, also über die Cannabis Clubs. Bis jetzt ist noch kein endgültiger Gesetzentwurf verabschiedet, also haben wir zusammen in die Glaskugel geschaut. In unserem Gespräch haben wir über die Knackpunkte gesprochen, die es noch zu lösen gilt. Es ist und bleibt spannend! In dem Gespräch habe ich von Cannabis Social Clubs gesprochen. In Deutschland wird der soziale Aspekt des gemeinsamen Konsums so nicht umgesetzt werden. Deswegen spricht Herr Prof. Lauterbach von Cannabis Clubs. Man möge mir diesen Fehler nachsehen. Also jetzt unbedingt reinhören!

In diesem Sinne seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig…
39 Minuten
Es ist mal wieder soweit, eine neue Folge des VCA Hanf Gespräch ist da! Diesmal ist es ein SPECIAL mit dem Arzt Janosch Kratz. Wir unterhalten uns in diesem Podcast über Cannabis Social Clubs in Spanien. Da Janosch lange Zeit in Spanien gelebt hat und auch noch die dortigen Cannabis Social Clubs als Arzt betreut hat, kennt er sich sehr gut aus und kann mir viel darüber erzählen. Ich weiß so gut wie nichts über solche Clubs und möchte unbedingt mehr darüber erfahren, da die erste Säule der Legalisierung genau das vorsieht. Nämlich Cannabis Clubs und Eigenanbau. Aus diesem Grund interessiert mich, wie diese Clubs in Spanien organisiert sind und ob Deutschland dem Vorbild folgen könnte. Es ist eine sehr interessante Folge, die mir einen guten Einblick gegeben hat in die CSCs in Spanien. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Art der Clubs wohl kein Vorbild für Deutschland sein kann, obwohl ich die Aufklärung und Präventionsarbeit durch Ärzte einen sehr guten Ansatz finde. Diese Art der Betreuung würde ich mir auch in Deutschland wünschen. Was ich als erstes gelernt habe: in Deutschland wird es keine Social Clubs geben, da in den Clubs der Genuss von Cannabis nicht erlaubt werden soll. Also sprechen wir hier nur von Cannabis Clubs! Ich bitte diese Ungenauigkeit zu entschuldigen.  Aber jetzt machen Sie sich am besten selbst ein Bild und hören Sie rein in diese spannende Folge des Podcast…

Diese Folge ist der erste Teil des SPECIALS zu den CSCs. In dem 2. Teil habe ich mich mit Dirk Heitepriem darüber unterhalten, wie die Clubs wohl in Deutschland aussehen könnten und was es dafür noch alles zu bedenken und zu klären gibt. 

 

Also unbedingt auch in den Teil 2 reinhören.

In diesem Sinne seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig…

 

Mein besonderer Dank gilt Avextra Pharma, die mir einen professionellen technischen Support ermöglichen durch die Firma Audicolab GmbH.

Der Podcast erscheint wie immer auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA!
33 Minuten
Es geht es weiter mit meiner Frauenreihe. Heute spreche ich mit Renata. Renata ist 37 Jahre jung, verheiratet und sie ist Mama von 3 wunderbaren Jungs. Seit Dez. 2020 ist sie Cannabispatientin. Zu dieser Therapie kam sie durch ihren Mann Atilla. Wer da Hanf Gespräch verfolgt, kennt Atilla bereits. Er hat in der Folge 18 mit mir über seine Divertikulitis gesprochen.  Aber zurück zu Renata. Sie leidet an einem Posttraumatisches Belastungssyndrom, dazu kommen Depressionen und Migräne. Diese spannende Folge zeigt unter anderem, wie wichtig der offene Umgang mit der Therapie mit Cannabis sein kann, gerade wenn man Kinder hat. Renata und Atilla versuchen durch ihren offenen Umgang eine Entstigmatisierung zu erreichen, was Ihnen ganz gut gelingt. 

Renata litt seit ihrer Kindheit an Schlafstörungen. Durch einen Missbrauch wurde ein Posttraumatisches Belastungssyndrom bei ihr ausgelöst. Abgekürzt PTBS. Die Folge daraus waren die Schlafstörungen. Schon mit 15 hat sie dann eine Ausbildung in der Gastronomie begonnen, einfach um von zu Hause rauszukommen, wie sie sagt. 

Später kamen zu der PTBS noch Depressionen und Migräne. Mittlerweile hat sie auch noch Verdacht auf einen Morbus Bechterew. Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche, rheumatische Erkrankung und betrifft vorwiegend die Wirbelsäule. Durch die Therapie mit Medizinal-Cannabis hat sie Ihre Symptome so gut im Griff, dass sie sehr viel machen kann und vor allem für ihre Familie da sein kann, so wie sie es sich wünscht.

Auch diese Geschichte hat mich wieder sehr berührt und hat mir gezeigt, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist. 

Also habe ich auch wieder in dieser Folge festgestellt, dass Patientinnen KEINE KIFFER AUF REZEPT sind.

Die Frauenreihe wird wie gewohnt weitergehen und die nächste Folge wird, wie gewohnt in 2 Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA https://vca-deutschland.de/podcast erscheinen.

In diesem Sinne…Bleiben Sie neugierig.

 
31 Minuten
Ich habe festgestellt, dass Frauen unterrepräsentiert sind. Was nicht daran liegt, dass sie nicht mit Cannabis behandelt werden, sondern daran, dass Sie als Cannabis-Patientin oft nicht so gerne in der Öffentlichkeit stehen möchten. Deshalb habe ich versucht zu Frauen, die mit Cannabis therapieren, Kontakt aufzunehmen. Und heute möchte ich meine Frauenreihe mit Melanie beginnen. Seit der Therapie mit Medizinalcannabis erfreut sie sich einer unglaublichen und ungeahnten Lebensqualität.

Melanie hat eine schwere Erkrankung, eine sogenannte chronische intestinale Pseudoobstruktion, abgekürzt nennt man sie CIPO. Die Symptome sind heftige Bauchschmerzen, Stuhl-und Darmluftverhalt, ein stark aufgeblähter Bauch, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust.

Jeder Schub einer chronisch intestinalen Pseudoobstruktion bedeutet für sie unvorstellbare Schmerzen, nicht essen können, Übelkeit und Symptome, die so schlimm sind, dass Melanie sie gar nicht näher beschreiben möchte.

Nachdem sie zusammen mit ihrem Hausarzt eine Therapie mit Blüten begonnen hat kam der Durchbruch. Melanie geht es seitdem richtig gut. Sie hat ein neues Leben, wie sie sagt. Eine Stigmatisierung als Cannabis-Patientin erfährt Melanie trotzdem, obwohl jeder sehen müsste, wie gut es ihr dank dieser Therapie geht. 

Was klar festzustellen ist: PATIENTINNEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT!

 

In 2 Wochen spreche ich wieder mit einer Patientin. Es geht also weiter mit der Frauenreihe des VCA Hanf Gesprächs. 

In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig!

 

 
26 Minuten
Die neue Folge des VCA Hanf Gespräch ist da. Heute geht es um die Therapie mit Medizinalcannabis im Alter? Kann Cannabis eine Option in der Geriatrie sein? Dieser Frage werde ich heute nachgehen im Gespräch mit Dr. Thomas Vaterrodt.

Er ist Neurologe und seit 1997 Chefarzt der Neurologie und Frührehabilitation in den Kliniken Sonnenberg in Saarbrücken. Zusätzlich ist er medizinischer Betreuer von Selbsthilfenetzwerken, unter anderem für die deutsche Parkinson Vereinigung. Er hat aber auch weitere Qualifikationen in der Rehabilitationsmedizin, Palliativmedizin und Psychotherapie.

Im Jahr 2021 gründete er „Das Deutsche Zentrum für Medizinal-Cannabis“ abgekürzt DZMC. Das DZMC hat es sich zum Ziel gesetzt Ärzte, Apotheker, Patienten und pharmazeutische Unternehmen auf dem Gebiet der cannabinoidbasierten Therapien umfassend aufzuklären und zu beraten.

Ich habe ihn zu einem besonderen Thema befragt. Es geht um die Therapie mit Medizinalcannabis im Alter. Ist das überhaupt möglich in einem Alter von 80 oder noch älter seine Symptome mit Cannabis zu behandeln? Wenn ja, welche Symptome sprechen an auf diese Therapieform? Womit wird therapiert? Wird inhaliert oder gar ein Joint geraucht?

Aber vorher möchte ich natürlich von Dr. Thomas Vaterrodt wissen, wie er überhaupt zu dieser Therapie mit Cannabis gekommen ist.

Diese Folge ist unter anderem interessant für Angehörige oder Pflegekräfte, die sich um ältere Patient*innen kümmern. Sie zeigt, dass Medizinalcannabis sehr gut im Alter als Therapeutikum genutzt werden kann und auch sehr gut auch im hohen Alter vertragen wird.

Dieses Gespräch zeigt mal wieder, wie hilfreich Cannabis als Medizinform sein kann und wie wichtig es ist, dass sowohl die orale Therapie, wie auch die inhalative Therapie weiterhin von den Krankenkassen übernommen wird. Denn PATIENTEN SIND KEINE KIFFER AUF REZEPT.

Die nächste Folge erscheint wie gewohnt in 2 Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und unserer Website https://vca-deutschland.de/podcast

In 2 Wochen werde ich mich mit einer Patientin unterhalten. Ich versuche mal ein paar Frauen zu motivieren mit mir ein Hanf Gespräch zu führen, denn ich habe festgestellt, dass Frauen unterrepräsentiert sind. Was nicht daran liegt, dass sie nicht mit Cannabis behandelt werden, sondern daran, dass Sie oft nicht so gerne in die Öffentlichkeit möchten. Also werde ich mal versuchen, das zu ändern.

In diesem Sinne…bleiben sie neugierig

https://dzmc.de

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