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Literaturhaus Heilbronn Podcasts Archiv

58 Episoden
19 Minuten
Von der Kritik wurde sein neuster Roman „Die Welt“ als „Gegenentwurf“ zu seinen bisherigen Romanen verstandenen. Arno Camenisch erzählt darin von den Nullerjahren, als die Welt im Wandel war, die Tage zu Nächten wurden und Moby gemeinsam mit den Rolling Stones den Soundtrack dieser Zeit lieferten. Im Januar 2023 war Arno Camenisch mit seinem Roman „Die Welt“ zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und verriet im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel unter anderem, wieso das Schreiben und das Reisen für ihn zusammengehören. Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren und aufgewachsen, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2009 erschien sein erster Roman, Sez Ner, dem elf weitere Bücher folgten. Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt, und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Paris und Buenos Aires bis nach New York. Im März 2015 entstand der Dokumentarfilm „Arno Carmenisch – Schreiben auf der Kante.“ Das Gespräch führte: Dr. Anton Knittel. Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner.
31 Minuten
Heinrich von Kleists Dramen haben es nicht nur auf die Bühnen, sondern auch in die Klassenzimmer dieser Welt geschafft. „Michael Kohlhaas“ oder auch „Der zerbrochne Krug“ waren bis vor wenigen Jahren in einigen Bundesländern noch Pflichtlektüre im Deutsch-Abitur. Aufgrund der Sprache, des Satzbaus und der anspruchsvollen Themen werden Kleists Werke für gewöhnlich erst in den Mittel- und Oberstufen behandelt. Doch es gibt Schriftsteller:innen und Kulturschaffende, die Kleists Texte auch für Grund- und Unterstufenschüler aufbereiten wollen. Eine von ihnen ist: Ilse Genthner.
30 Minuten
Kleists Werke sind in aller Munde; Dramen wie „Das Käthchen von Heilbronn“ oder Novellen wie „Michael Kohlhaas“ werden noch immer rezipiert und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Weit weniger Beachtung findet Kleists Wirken als Herausgeber und Journalist. Gemeinsam mit Adam Müller verlegt er die Kunstzeitschrift „Phöbus – Ein Journal für die Kunst“ und mit Julius Eduard Hitzig die Berliner Tagezeitung, „Berliner Abendblätter“. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel verrät die Journalistin Anna-Lena Scholz, warum sie sich vor allem für Kleists verlegerische Arbeit interessiert, ob nach heutigen Maßstäben überhaupt vom „Journalisten“ Kleist gesprochen werden kann und sie antwortet auf die Frage „Warum Kleist?“ Anna-Lena Scholz, Jahrgang 1984, studierte Germanistik und evangelische Theologie und wurde an der FU Berlin promoviert. Seitdem schreibt sie als Journalistin über Hochschulpolitik, Campusleben und Geisteswissenschaften; seit 2017 als Redakteurin im Wissen-Ressort der Wochenzeitung DIE ZEIT.
25 Minuten
Janine Adomeit wurde 1983 in Köln geboren, studierte an der LMU München Literatur- und Sprachwissenschaft und nahm an verschiedenen Schreib- und Autorenwerkstätten teil wie z. B. an der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung. Ihr Debüt „Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“ (2021) erhielt 2022 den Preis „Debüt des Jahres“. Mit ihrem preisgekrönten Debütroman „Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“ war sie im November 2022 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel
29 Minuten
Mit seinem Roman „Miami Punk“ war er im November 2022 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und sprach mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel unter anderem welche Bücher ihn als Teenager prägten und wieso er „Miami Punk“ nicht als „Dystopie“ verstanden wissen will. Juan Guse wurde 1989 in Seligenstadt geboren und studierte Kreatives Schreiben, Literaturwissenschaften und Soziologie an den Universitäten Hildesheim und Hannover. Für seinen Debütroman „Lärm und Wälder“ sowie für „Miami Punk“ erhielt er zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter den Literaturpreis der Stadt Hannover 2017 und zuletzt den KELAG-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2022. Guse promoviert derzeit im Bereich Soziologie. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel
33 Minuten
Mit seinem Roman „Termitenkönigin“ war er im November 2022 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und sprach mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel unter anderem über die Figurenkonstellation in „Termitenkönigin“. Philipp Brotz, geboren 1982 in Calw/Schwarzwald, studierte Germanistik und Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Politik- und Wirtschaftswissenschaft in Freiburg im Breisgau. Seit 2011 arbeitet er als Gymnasiallehrer in Freiburg. Für seine Prosa wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter 2016 mit dem Schwäbischen Literaturpreis und 2017 mit dem Jurypreis beim Wiener Book-Slam für das Romanmanuskript „Unter Maulwürfen“. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel
27 Minuten
Die Übertragung der Werke Kleists ins Ungarische zählt mit zu den umfassendsten Kleist-Übersetzungen. Woher kommt die Faszination der ungarischen Leserschaft für Kleists Stücke und Novellen? Der in Budapest geborene Autor und Übersetzer Akos Doma verrät, wie man Kleist mit seiner radikalen, maßlosen Sprache am besten in eine Fremdsprache übersetzt. Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, wuchs in Ungarn auf und kam mit seinen Eltern über Italien nach England und schließlich mit 14 Jahren nach Deutschland. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in München und Eichstätt. Akos Doma ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Übersetzer und übersetzt u. a. Werke von Péter Nádas, Sándor Márai und László Földényi vom Ungarischen ins Deutsche. 2023 ist Akos Doma einige Zeit Stadtschreiber in Magdeburg. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel antwortet Akos Doma auf die Frage „Warum Kleist?“
22 Minuten
Mit seinem Roman „Wie wir töten, wie wir sterben“ war er im Oktober 2022 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und sprach mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel unter anderem über die aufregende Recherchearbeit zum Algerienkrieg für seinen Roman. Martin von Arndt wurde 1968 in Ludwigsburg geboren, studierte Religionswissenschaft, Germanistik und Psychologie in Saarbrücken, Budapest und Würzburg. Er lebt heute als freier Schriftsteller, Musiker und Dozent in der Erwachsenenbildung in der Nähe von Stuttgart und in Essen. Martin von Arndt ist stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg, und Mitglied in PEN und Syndikat. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel
18 Minuten
Mit ihrem Roman „Diese ganzen belanglosen Wunder“ war sie im Oktober 2022 im Literaturhaus Heilbronn zu Gast. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel sprach sie nicht nur über ihren Roman, sondern verriet auch, wie sie Schreiben und Familie unter einen Hut bringt. Leona Stahlmann, geboren 1988, lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin am Staffelsee. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wortmeldungen Förderpreis 2019. Ihr viel beachteter erster Roman „Der Defekt“ erschien 2020. Für „Diese ganzen belanglosen Wunder“ erhielt sie unter anderen das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds. 2022 war sie außerdem Teilnehmerin an den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur des Ingeborg-Bachmann-Preises. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel. Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel.
24 Minuten
In der sechsten Folge des WORTSTATT-Podcasts geht Projektkoordinator Hannes Brünner noch einmal mit Selim Özdoğan ins Gespräch, um über die Auswirkungen des Bildungshintergrunds, Mängel im Bildungssystem, demokratische Grundwerte, die Rolle des Dialogs und das Bewusstmachen von Wertvorstellungen zu sprechen.
30 Minuten
Mit seinem neusten Roman „Das Schloss der Erinnerungen“ war er im September 2022 im Literaturhaus Heilbronn zu Gast. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht Rainer Moritz nicht nur über seinen Roman, sondern verriet auch, wie er es schafft, parallel an verschiedenen Genres zu schreiben. Rainer Moritz, 1958 in Heilbronn geboren, ist wohl das, was man breit aufgestellt nennt: Mit siebzehn Jahren ließ er sich zum Fußballschiedsrichter ausbilden, später promovierte er mit einer Arbeit über Hermann Lenz, arbeitete als Lektor unter anderem bei Reclam Leipzig und als Programmgeschäftsführer bei Hoffmann und Campe, ehe er 2005 die Leitung des Hamburger Literaturhauses übernahm. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel. Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel.
33 Minuten
Zu seinen Lebzeiten hatte Heinrich von Kleists mit seinen Werken wenig Erfolg. Seine Bühnenstücke erhielten kaum Resonanz oder fielen beim Publikum schlichtweg durch. Erst ab dem frühen 20. Jahrhundert erlebten Kleists Dramen eine Renaissance auf den Theaterbühnen. Theaterregisseurin und Dramaturgin Elsa-Sophie Jach hat sich intensiv mit den Werken Kleists befasst und bereits mehrere seiner Texte für die Bühne inszeniert. 2022 hat sie das „Käthchen von Heilbronn“ am Residenz Theater München auf die Bühne gebracht. Elsa-Sophie Jach, geboren 1991 in Vorwerk bei Bremen, studierte Regie an der Hamburger Theaterakademie und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Mehrere Kleist-Texte hat sie bereits erfolgreich auf die Bühne gebracht: Für ihr Studienprojekt „Das Erdbeben in Chili“ (Schauspielhaus Hamburg, 2018) wurde sie im Jahrbuch von „theater heute“ als „Nachwuchsregisseurin des Jahres 2018“ genannt. Regie führte sie bei „Wüst. Oder die Marquise von O.“ (UA im Theater Bremen). Es folgte „Amphitryon“ (Luzerner Theater, 2022) und „Das Käthchen von Heilbronn“ (Residenz Theater, 2022). Einleitung gesprochen von Nikolai Köppel.
25 Minuten
Mit ihrem von der Kritik hochgelobten Lyrikband „Ein Vogelruf trägt Fensterlicht“ war sie im September 2022 zu Gast im Literaturhaus. Im Gespräch mit Dr. Inka Knittel erklärte Christine Langer unter anderem, wieso sie ihre Gedichte als „offene Gebilde“ bezeichnet. Christine Langer, 1966 in Ulm geboren, ist Chefredakteurin der Literaturzeitschrift Konzepte“. Sie veröffentlicht ihre Gedichte regelmäßig in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen (unter anderem FAZ, Jahrbuch der Lyrik, Akzente, allmende, Das Gedicht). Ihre letzten vier Gedichtbände erschienen alle bei Klöpfer & Meyer: „Lichtrisse“ (2007), „Findelgesichter“ (2010), „Jazz in den Wolken“ (2015) und „Körperalphabet“ (2018). Das Gespräch führte: Dr. Inka Knittel. Einleitung und Biographie gesprochen von: Nicolai Köppel.
33 Minuten
In Folge 5 des WORTSTATT-Podcasts spricht Projektkoordinator Hannes Brünner mit den Kölner Schriftsteller Selim Özdoğan über die Fragen, wann Mehrsprachigkeit beginnt, ob man eine Sprache wirklich beherrschen kann, wie Schreibwerkstätten Kindern Vertrauen in ihre eigene Sprache geben können und was es eigentlich bedeutet, deutsch zu sein.
33 Minuten
Mit ihrem Debütroman „Liebe ist gewaltig“ war sie im September 2022 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel sprach sie unter anderem über die Darstellung von „gewaltiger Liebe“ in ihrem Roman. Claudia Schumacher, 1986 in Tübingen geboren, verbrachte ihre Jugend im Stuttgarter Speckgürtel. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft, Amerikanistik und Kunstgeschichte in Berlin folgten sieben Jahre in Zürich, wo sie als Journalistin arbeitete und Redakteurin bei der NZZ am Sonntag war. Heute lebt sie in Hamburg und schreibt unter anderem für DIE ZEIT. 2022 ist sie Literaturstipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr Debüt „Liebe ist gewaltig“ ist für den Klaus-Michael-Kühne-Preis nominiert.
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