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ALLES IM GRIFF im Online-Marketing Archiv

212 Episoden
29 Minuten
Ein neuer Kanal, ein neues Angebot, eine Weiterbildung, und dann fängt dein Kopf an zu rechnen. Ein Jahr, bis es steht, noch zwei, drei Jahre, bis es läuft, und dann bist du … Spätestens bei dieser Zahl meldet sich der Satz: „Es ist doch eh schon zu spät.“ Ich kenne diesen Satz ziemlich gut. Als ich mit 49 überlegt habe, ob ich die Ausbildung zum Neuro-Coach mache, klang er bei mir sehr vernünftig, erwachsen und abgeklärt. In dieser Folge schauen wir ihn uns gemeinsam ganz genau an, statt ihm einfach zu glauben.
22 Minuten
Du sitzt an deiner Angebotsseite, hast den ersten Satz schon zum fünften Mal umgeschrieben, und auf einmal merkst du: Die Schultern sind oben, der Kiefer ist fest, und du willst eigentlich nur noch mit dem Kopf durch die Wand. In dieser Folge spreche ich über genau dieses Schieben und Drücken im Marketing und vor allem darüber, was passiert, wenn du damit aufhörst. Denn darüber wird erstaunlich wenig geredet, und am Anfang fühlt es sich oft ganz anders an, als du es erwarten würdest.
25 Minuten
Eine Kundin bezahlt deine Rechnung, du freust dich eine Sekunde lang ehrlich darüber, und dann meldet sich so ein leises schlechtes Gewissen. „Ist das eigentlich in Ordnung, so viel zu nehmen?“ Laut aussprechen würde kaum jemand, dass viel Geld den Charakter verdirbt. Und trotzdem kann genau dieser Satz ganz tief in dir sitzen und mitentscheiden, wie du über dein Angebot sprichst, wie du verkaufst und ob Geld, das zu dir kommt, auch bleiben darf. In dieser Folge fange ich bei mir selbst an. Ich bin so groß geworden, dass Geld sich immer schwer angefühlt hat und „die Reichen“ eine ganz eigene Sorte Mensch waren. Erst mit Mitte dreißig habe ich angefangen zu verstehen, dass Geld etwas Gutes ist, und an dem Teil, dass es auch bleiben darf, arbeite ich bis heute. **Das erwartet dich** - Warum mein Geld lange nur kurz vorbeigeschaut hat und gleich wieder weitergezogen ist - Woher so ein Glaubenssatz kommt und warum du ihn dir nicht einfach ausreden kannst, auch wenn du es vom Kopf her längst besser weißt - Was Zugehörigkeit und Loyalität zu deiner Familie damit zu tun haben - Ein kurzer Einblick in den Ringtest, mit dem ich in meiner EMDR-Arbeit schaue, welche Sätze Stress auslösen - An welchen unauffälligen Stellen sich dieser Satz in deinem Marketing zeigt, vom versteckten Angebot bis zum Verkaufsgespräch - Was deine Reaktion auf die Umsatz-Posts anderer Frauen über dich verrät - Welche Frage ich dir statt „Darf ich so viel verdienen?“ mitgeben möchte - Ein Neuro-Impuls aus der EMDR-Arbeit, mit dem du prüfen kannst, wie stimmig sich ein neuer Satz über Geld für dich wirklich anfühlt - Eine kleine Sache beim Rechnungen-Bezahlen, die für mich selbst sehr viel verändert hat
18 Minuten
Kennst du das: Es ist Abend, du sitzt noch am Laptop, obwohl du eigentlich längst hättest aufhören wollen – und deine Liste für heute ist sogar abgehakt. Trotzdem stellt sich dieses Gefühl von „So, das war's für heute" einfach nicht ein. In dieser Folge spreche ich über genau diesen Zustand, den ich bei sehr vielen selbstständigen Frauen sehe, mit denen ich arbeite und der nichts mit Faulheit oder mangelnder Disziplin zu tun hat, eher im Gegenteil.
20 Minuten
Wahrscheinlich hast du sie auch schon gesehen: diese bunten, super durchdachten Contentplan-Vorlagen, die überall kursieren. Du lädst sie dir runter, willst ganz motiviert damit arbeiten und ein paar Tage später liegt die Datei ungenutzt irgendwo in einem Ordner, weil sich die Vorlage beim Ausfüllen doch nicht ganz so gut anfühlt. In dieser Folge erkläre ich dir, warum das kein Motivationsproblem ist, sondern daran liegt, dass jede fremde Vorlage viel mehr transportiert als nur eine Struktur. Und wie du stattdessen einen Contentplan baust, der wirklich zu dir passt.
22 Minuten
„Das Portemonnaie deines Gegenübers ist nicht dein Business“ – über Preise, Angst und wessen Rechnung du eigentlich aufmachst. Du sitzt vor einem leeren Angebot, der Cursor blinkt im Preisfeld – und irgendetwas in dir zieht sich zusammen, bevor du überhaupt eine Zahl geschrieben hast. Kommt dir das bekannt vor? In dieser Folge schaue ich mir an, was wirklich hinter dem Satz „Ich kann keine höheren Preise verlangen“ steckt – und erzähle dir dabei auch, wie es bei mir selbst zu meiner Pinterest-Marketing-Zeit war.
18 Minuten
Vor ein paar Wochen hat mich eine Kundin gefragt, ob ich eigentlich weiß, dass sich mein Podcast als Marketingkanal lohnt. Ich musste ehrlich zugeben: Ich schaue gar nicht in die Statistiken. Ich weiß nicht, wie oft eine Folge heruntergeladen oder gehört wird – und nicht jede Woche bekomme ich eine Reaktion. Genau darum geht es in dieser Folge: um den Denkfehler, der aus Schweigen ein Urteil macht, und warum „lohnt sich das" für mich die falsche Frage ist. **Das erwartet dich:** - Warum keine Rückmeldung nicht automatisch schlechte Rückmeldung bedeutet – und wieso unser Kopf beides trotzdem gleich behandelt - Warum ich die Return-on-Investment-Rechnung für meinen Podcast gar nicht sauber aufmachen kann – und warum das okay ist - Die zwei Fragen, die mir heute mehr sagen als jede Zahl - Warum Instagram für mich kein guter Marketingkanal ist, obwohl ich dort eine Weile sehr aktiv gepostet habe - Der Unterschied zwischen direkter und indirekter Rückmeldung – und warum auch ein Umweg über mehrere Kanäle zählt - Eine kleine Idee für einen „Reaktion"-Ordner in deinem E-Mail-Postfach - Die Pendel-Übung: wie du dein Nervensystem beruhigst, bevor du ein fehlendes Feedback vorschnell deutest
30 Minuten
Ich gehe eigentlich richtig gerne zu Netzwerktreffen und Barcamps – und trotzdem kenne ich dieses eine Gefühl in der Vorstellungsrunde: Sobald ich sagen soll, was ich mache, zieht sich etwas in mir zusammen. Dabei ist die Atmosphäre bei solchen Treffen fast immer wertschätzend. In dieser Folge erzähle ich dir, warum sich das trotzdem manchmal anfühlt, als würde ich mich ein Stück nackig machen – und warum dein Nervensystem nicht zwischen einer Gruppe am Lagerfeuer und deinen heutigen Followerinnen unterscheidet. Ich erkläre, warum sich Sichtbarkeit an manchen Tagen leicht anfühlt und an anderen unmöglich, warum du die Reaktionen anderer nie ganz kontrollieren kannst, und was stattdessen wirklich hilft. Außerdem bekommst du eine ganz konkrete, unspektakuläre Übung mit, die du direkt vor dem nächsten „Veröffentlichen"-Klick nutzen kannst.
19 Minuten
Kennst du das Gefühl, vor dem Bildschirm zu sitzen, den Cursor blinken zu sehen – und dir zu sagen: gleich, gleich fange ich an, nur noch schnell diesen einen Kurs zu Ende machen? In dieser Folge spreche ich über genau dieses Muster: den Satz „Ich muss erst noch was lernen, bevor ich starte" und darüber, warum er sich einfach nicht auflösen will, egal wie viel man schon gelernt hat. **Das erwartet dich:** Ich erkläre, warum dieses Aufschieben durch Lernen – ich nenne es auch gerne Powerprokrastination – nichts mit Faulheit zu tun hat, sondern ein System ist, das dich vor Sichtbarkeit und Angreifbarkeit schützen will. Du erfährst, woran du echten Lernbedarf von einem reinen Schutzraum unterscheidest, und warum sich Sicherheit im Sichtbar-Werden nicht durch mehr Wissen einstellt, sondern erst durch das Tun selbst. Außerdem nehme ich dich mit zu der Erkenntnis, dass Bereitschaft kein Zustand ist, den du vorher erreichst, sondern einer, der sich während des Handelns einstellt. Ich gebe dir einen kleinen persönlichen Einblick, wie ich selbst mit meinem FOMO umgehe, und am Ende gibt es einen körperlichen Neuro-Impuls – einen Ressourcenanker mit Hand aufs Brustbein –, den du dir für den Moment mitnehmen kannst, in dem der Aufschub-Impuls am lautesten ist.
15 Minuten
Du scrollst durch deinen Feed, eigentlich nur kurz – und auf einmal zieht sich alles in dir zusammen. Ein Bild, ein Launch, ein Satz wie „Ich habe gerade mein bestes Quartal aller Zeiten hingelegt", und dein eigener Weg fühlt sich mit einem Mal viel zu klein an. Genau darum geht es in dieser Folge: um Vergleicheritis, den Moment, in dem der Vergleich mit anderen dich nicht anspornt, sondern lähmt. Ich erkläre dir, warum dieser Reflex keine persönliche Schwäche ist, sondern ein sehr altes, ursprünglich überlebenswichtiges System deines Gehirns – und warum ausgerechnet Online-Vergleiche dieses System besonders in die Irre führen, weil du dein vollständiges Innenleben mit der Hochglanz-Auswahl anderer misst. Außerdem zeige ich dir den entscheidenden Wechsel vom Vergleichen zum Beobachten, mit dem du aus der Lähmung wieder herausfindest, sowie einen konkreten Neuro-Impuls fürs Nervensystem: die bewusste Erweiterung deines Blickfelds, die sich in wenigen Atemzügen spürbar beruhigend auswirkt.
22 Minuten
Der Redaktionsplan liegt vor dir, und in deinem Kopf läuft eine lange Liste an Dingen mit, die du angeblich tun **musst:** mehr Kanäle bespielen, jeden Trend mitnehmen, den perfekten Satz finden, jedes neue KI-Tool ausprobieren. In dieser Folge schaue ich mit dir darauf, woher dieses ganze Muss eigentlich kommt, was dabei in deinem Gehirn passiert – und wie du drei ganz konkrete Marketing-Musst in eine bewusste Entscheidung verwandelst. Ich erzähle dir außerdem ganz offen von meiner eigenen FOMO, der Angst, etwas zu verpassen, und wie sich bei mir über einen längeren Zeitraum die Erkenntnis eingeschlichen hat, aus der am Ende der Satz wurde, der dieser Folge ihren Namen gibt: Einen Scheiß muss ich.
23 Minuten
Kennst du diesen Moment, kurz bevor du auf „veröffentlichen" klickst? Der Post ist fertig, das Angebot geschrieben und trotzdem meldet sich diese eine Stimme: **Wer bin ich denn, dass ich das sagen kann?** In dieser Folge schaue ich mit dir gemeinsam auf das Imposter-Muster oder auch Imposter-Syndrom und darauf, warum es sich so hartnäckig hält, obwohl es sich nicht an dein tatsächliches Wissen hält, und woher dieses Bedürfnis nach äußerer Legitimation eigentlich kommt. Ich erzähle dir auch, wie sich das bei mir selbst zeigt, ganz ohne Marketing-Studium, dafür mit einem juristischen Background und der Erfahrung, dass Marketing lange keinen besonders guten Ruf in meiner eigenen Bubble hatte. Und ich gebe dir zwei ganz konkrete Impulse mit, was du in dem Moment tun kannst, in dem der Zweifel auftaucht – einen davon aus der EMDR-Methodik.
24 Minuten
Heute ist ein besonderer Tag: Folge 200 von ALLES IM GRIFF im Online-Marketing. Keine Konfetti-Liste, kein Best-of – sondern eine ehrliche Rückschau auf das, was mich in über vier Jahren Podcast wirklich weitergebracht hat. Ich erzähle dir, warum ich als Online-Marketing-Coach heute anders auf Marketing schaue als am Anfang, warum reine Strategie manchmal nicht reicht, selbst wenn der Fahrplan längst klar ist und was sich dadurch für dich verändert.
13 Minuten
Du bist fertig. Der Text ist gut – du weißt es eigentlich. Und trotzdem: kurz bevor du auf Veröffentlichen drückst passiert etwas. Ein kleines Zögern. Ein leises Gefühl das dich kurz zurückhält. In diesem Marketing-Moment spreche ich darüber was in diesem Moment wirklich vorgeht – und wann es okay ist einfach trotzdem zu drücken. **Das erwartet dich in dieser Episode** Ich nenne ihn den Veröffentlichungsmoment – und er ist eine der ehrlichsten Situationen im Marketing. Denn in diesem kurzen Augenblick passieren zwei Dinge gleichzeitig: Die rationale Überprüfung: Stimmt der Text? Sind alle Links richtig? Das ist sinnvoll und wichtig. Und dann gibt es eine zweite Schicht – die weniger rationale. Das leise Gefühl: Was werden die anderen denken? Was wenn niemand reagiert? Das ist kein inhaltliches Problem. Das ist das Bewusstsein, dass du dich gleich sichtbar machst. Und Sichtbarkeit bedeutet auch Beurteilbarkeit.
18 Minuten
Du hast nicht zu wenige Ideen. Du hast zu viele. Und trotzdem kommst du nicht in die Umsetzung. Das klingt paradox – hat aber einen sehr nachvollziehbaren Grund. In dieser Folge erkläre ich warum das Gehirn mit zu vielen gleichwertigen Optionen überfordert ist und was dir hilft, endlich eine klare Entscheidung zu treffen. Inklusive kostenlosem Entscheidungstool zum Download. **Das erwartet dich in dieser Episode** Das Gehirn liebt Routine und Orientierung. Wenn jede Idee gleich viel Gewicht hat und keine klarer leuchtet als die anderen, friert es ein. Das Ergebnis: Man öffnet die Ideenliste, schließt sie wieder und hat am Ende des Tages viel angefangen aber nichts fertig. Ich erkläre warum das Aussortieren von Ideen sich so schwer anfühlt – und warum eine mittlere Idee die wirklich fertig wird, zehn großartige Ideen auf der Warteliste schlägt.