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Vieraugengespräch Archiv

74 Episoden
36 Minuten
Can Keke und Stefan Seefeldt blicken im Silvestergespräch

2015 auf die Ereignisse des Jahres zurück. Sie sprechen u.a. über das Verhalten

der Journalisten bei der Berichterstattung über den Anschlag auf das

Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den vorsätzlich herbeigeführten Absturz des

A320.

Mit Blick auf den schweren Anschlag in Ankara mit über

500 Verletzen fragen sie sich, ob es moralisch fragwürdig ist, weniger Anteil

an Unglücken zu nehmen, die weiter entfernt stattfinden.

Außerdem sprechen sie über den Werteverfall der EU und

die paradoxe Einstellung, dass die Mehrheit der Deutschen die Beteiligung am

Syrienkrieg ablehnt, aber alle den IS beseitigt sehen möchten.

Der Inhalt auf

einen Blick: 00:00: Der Mindestlohn in Deutschland

04:13: Anschlag auf Charlie Hebdo

07:00: gezielter Absturz des Airbus

A320 vs. Anschlag in Ankara

11:53: Das Betreuungsgeld wurde für verfassungswidrig

erklärt

13:45: Die Flüchtlingskrise: Ist sie eine Gefahr für

unseren Wohlstand?

19:00: VW-Skandal, Fifa-Skandal, Europäische Werte

23:44: Anschläge in Paris

26:20: Krieg gegen den IS

30:05: Positiver Blick auf 2015
37 Minuten
Schizophrenie ist eine weitestgehend stigmatisierte Krankheit.

Die Mehrheit der Bevölkerung weiß wenig darüber. Das wenige Wissen ist meist

bloß gefährliches Halbwissen, das aus Filmen oder den Medien kommt. Doch dort

wird die Krankheit oftmals nicht korrekt dargestellt. Man gewinnt oft den

Eindruck, als seien Schizophrene gefährliche Irre. Dies ist nicht der Fall!

Ich habe mir Ben in die Sendung eingeladen. Ben ist seit

seiner Jugend schizophren und spricht mit mir über seine Krankheit. Er erzählt

mir in einem Gespräch unter vier Augen, wie sich die Krankheit anfangs

bemerkbar machte, wie er damit umging und wie der lange Weg von einer

ärztlichen Diagnose bis zu einer hilfreichen Therapie verlief. 

Der Inhalt aufeinen Blick:

00:00: Ben bemerkt, dass er schizophren ist

06:54: Die Symptome von Schizophrenie

12:40: Reaktionen von Bens Familie und Freunden

19:03: Die ärztliche Behandlung

28:28: So geht es Ben heute
34 Minuten
Am 06. November hat sich der Deutsche Bundestag für einen Gesetzesentwurf entschieden, der geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe stellt. Mit dieser neuen gesetzlichen Regelung soll der Missbrauch bei der Sterbehilfe eingedämmt werden. Doch inwiefern sind die vier im Deutschen Bundestag diskutierten Gesetzesentwürfe – und damit auch jener, für den sich der Bundestag entschieden hat – zur Eindämmung des Missbrauchspotenzials geeignet?

Der Inhalt auf einen Blick: 00:00: Die vier Arten von Sterbehilfe

08:02: Möglichkeit zum Missbrauch

15:25: Gesetzesentwürfe I und II

22:56: Gesetzesentwürfe III und IV

30:10: Krisenzentrum Dortmund  
36 Minuten
Der Inhalt auf einen Blick: 00:00: Was ist ein Roboter? Wohin geht die künftige Entwicklung? Ab wann wird ein Roboter menschlich?

08:40: Roboter in der Pflege und Medizin; geht Mitmenschlichkeit verloren?; sind Medizinroboter gefährlich?

17:04: Roboter in der Wirtschaft/Arbeitsleben; können künftige Robotergenerationen kreative Arbeiten übernehmen?

26:44: Roboter zur Unterhaltung; Können und sollten Roboter Menschen simulieren?

33:29: Roboterforschung an der TU Dortmund
27 Minuten
Wie leben Hörgeschädigte und Gehörlose in unserer Gesellschaft? Dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und habe mir Jan-Lukas Schütte – selbst hörgeschädigt – zu einem Gespräch unter vier Augen eingeladen. Dabei kam heraus, dass sich Hörgeschädigte (Menschen, deren Hörvermögen eingeschränkt ist) und Gehörlose (Menschen, die gar nichts hören können) gegenseitig diskriminieren. Über die Frage, warum das so ist, kamen wir zudem auf das spannende Phänomen zu sprechen, dass sich Gehörlose mit Kinderwunsch mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik (PID) gezielt für ein Kind mit Hörbehinderung entscheiden. Die Diskussion über die ethische Tragweite dieser Handlung und weitere Aspekte des Themas gibt´s in der aktuellen Folge des Vieraugengesprächs:

Inhalt auf einen Blick:

00:00: Über den Gast Lukas Schütte; Diskriminierung aufgrund der Sprache

06:56: Arten von Gebärdensprachen

09:40: Inklusions- und Integrationsprogramme

14:41: Wie soll man als Hörender mit Hörgeschädigten und Gehörlosen umgehen?

17:28: Gezielte Entscheidung für ein Kind mit Hörbehinderung

24:10: Diskriminierungsgrund: Die Gehörlosenkultur sterbe aus

#8 Geocaching

34 Minuten
Geocaching ist ein Hobby von Can und mir. Deshalb wollen

wir euch dieses Hobby in dieser Folge vorstellen und empfehlen. Bei bestem

Sommerwetter bietet es sich an, loszuziehen und ein paar Caches zu suchen. Wie Geocaching funktioniert, was man dafür benötigt und

für wen es ein geeignetes Hobby sein könnte, erfahrt ihr in dieser Folge.

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Was ist Geocaching? Was sind Caches?

07:50: Ausrüstung; Wissenswertes; Einzelhobby oder Gemeinschaftsaktion?

15:10: Natur vs. Stadt

22:35: Eigene Erfahrungen; Ist Geocaching ein Indikator für Zivilisation?

29:20: Tipps für Anfänger; Geocaching in Dortmund

 
27 Minuten
Vor einer Woche stimmte die griechische Bevölkerung im

Referendum für „Nein“. Dieses „Nein“ bedeutet, dass die Auflagen der Geldgeber

für ein neues Rettungspaket nicht akzeptiert wurden und neu ausgehandelt werden

sollen. Diese Verhandlungen, die an Vorschläge der griechischen Regierung

gekoppelt sind, finden momentan statt.

In dieser Ausgabe wollen wir zum einen Überblick über den Verlauf der

Krise geben und zum anderen darüber diskutieren, wie der Betrug an den

Euroländern zustande kommen konnte. Außerdem wollen wir den Fokus auf die

griechische Bevölkerung lenken, die die Auswirkungen der Krise direkt zu spüren

bekommt, und über das System sprechen, das ohne Krisen wie diese nicht

auskommen kann.

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Unsere Wahrnehmung

07:50: Rückblick I; Sollte der Maastrichter Vertrag gültig bleiben?

15:24: Rückblick II; Die neue Regierung/Folgen für die Bevölkerung

21:20: Offenbart die Krise ein grundsätzliches Problem?
36 Minuten
Ampelmännchen, Unisex-Toiletten und eine gendergerechte

Sprache: die Forderungen nach Gleichbehandlung nehmen laut Ansicht einiger

Menschen sonderbare und übertriebene Formen an. Selbst viele Frauen, die von

der gendergerechten Sprache profitieren sollen, können die Forderung nach eben

dieser Sprache nicht nachvollziehen und halten z.B. die Umbenennung von

„Studentenwerk“ in „Studierendenwerk“ für überflüssig. Dennoch setzen sich queere Personen und Betreiber von

Genderforschung leidenschaftlich für solche Forderungen ein.

 

Um etwas mehr Klarheit in die oft sehr emotional geführte

Debatte zu bekommen, habe ich mir Jannis Steinke zu einem Gespräch unter vier

Augen eingeladen. Jannis setzt sich in Köln mit dem Projekt „SchLAu NRW“ für Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung in

NRW ein und kennt die Ideen hinter den Forderungen der queeren Community.

Was steckt dahinter? Machen die Forderungen Sinn? Wird Menschen, die

traditionelle Rollenbilder bevorzugen, etwas weggenommen? Diese Fragen werden

in dieser Ausgabe des Vieraugengesprächs beantwortet.

00:00: Was ist „queer“? Was ist „gender“?

07:45: Was bringen Maßnahmen wie gendergerechte Sprache oder Unisex-Duschen?

15:16: Kategorie „Mann“, Kategorie „Frau“ – warum sollte man das „soziale Geschlecht“ dekonstruieren?

22:16: Chancen und Risiken der Queer- und Genderdebatte

31:32: Zusammenfassung
35 Minuten
In der heutigen Zeit stehen wir alle in der Pflicht ein

verantwortungsvolles Leben zu führen. Tierschutz, Umweltschutz, Inklusion und

Integration von Minderheiten, Konsum von Fair-Trade-Produkten, damit

Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden und unsere eigene Gesundheit nicht

gefährdet wird – all diese Aspekte berühren unseren Alltag. Wir müssen uns

permanent darüber informieren, wie mir mit bestimmten Minderheiten umgehen

sollten, welche Produkte wir bedenkenlos kaufen und essen können und wie wir mit

unserem Verhalten am effektivsten die Umwelt schonen.

Gleichzeitig wollen wir unseren hohen Lebensstandard

nicht aufgeben. Fleisch, Kleidung und Elektronik soll weiterhin billig sein.

Wir wollen trotz der starken Umweltbelastung weiterhin billig mit dem Flugzeug

verreisen können und uns nicht vorschreiben lassen, wie wir politisch korrekt

zu sprechen haben. Denn all diese Dinge zu beachten, scheint uns zu

überfordern.  Doch ist dem tatsächlich so

und sind wir überhaupt moralisch dazu verpflichtet, unser Leben nach all diesen

Aspekten auszurichten?

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Seit wann ist das Leben so kompliziert?

08:19: Umgang mit Frauen und Minderheiten

17:15: Umgang mit der Umwelt und Tieren

25:00: korrekt konsumieren; sind wir überfordert?

31:03: Wie soll ich mich verhalten?
31 Minuten
Anfang des Jahres litt ganz Deutschland unter einer

schweren Grippewelle. Außerdem breiteten sich von Berlin aus die Masern in

einigen Städten – besonders in Ostdeutschland – aus. Hätten sich alle Menschen

geimpft hätten beide Krankheiten nicht in dem Maße um sich gegriffen. Doch genau

das bezweifeln Impfgegner. Neben einem Blick auf die Geschichte des Impfens

sprechen Stefan Seefeldt und sein Gast Florian Hilf über die Argumente der

Impfgegner und diskutieren, welche davon stimmen und welche schlichtweg falsch

sind. Zum Schluss der Sendung sprechen sie kurz über Allergien.

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Grippewelle und Arten von Impfungen

07:50: Impfung früher und heute

14:27: Kritik an Impfungen

20:30: Pro Impfung

26:40: Allergien 
26 Minuten
Betrachtet man die Pegida-Demonstrationen in den letzten

Monaten und die gestiegenen Wahlergebnisse für rechte Parteien in Deutschland,

bekommt man den Eindruck, als sei die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland

sehr gestiegen. Doch die Motive der Pegida- und DDfE-Demonstranten ist

komplexer, als man denkt. Auch die Meinung der schweigenden Mehrheit darf nicht

außer Acht gelassen werden.

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Grund und Überblick über Pegida

06:03: Die DDfE und ihre Forderungen

12:25: Misserfolg beider Bewegungen und die Folgen

19:05: Fazit: Wie islam-/ausländerfeindlich sind die Deutschen?

 
30 Minuten
Der

Anschlag in Frankreich zu Beginn des Jahres löste in ganz Deutschland erneut

eine Debatte über die scheinbar gestiegene Ausländer- und Islamfeindlichkeit

aus. Während sich Anhänger der Pegida-Demonstrationen in ihren Befürchtungen

bestätigt sehen, steigen Anzahl und Größer der Gegendemonstrationen. In dieser

Ausgabe wird ein genauerer Blick auf die Pegida-Forderungen geworfen, es werden

Fakten genannt, die zeigen, dass Ausländer wichtig für unser Land sind und es

wird ein kritischer Blick auf die Streitkultur der Deutschen geworfen.

02:35: Der Anschlag in Paris

06:24: Die Forderungen von Pegida

12:20: Darum sind Ausländer wichtig

16:23: Der Kommentar von Can Keke

20:02: Streitkultur in Deutschland

25:14: Erkenntnisse und Fazit

#1 Datenschutz

47 Minuten
Die erste Ausgabe des Vieraugengesprächs dreht sich um den NSA-Abhörskandal, der noch immer brandaktuell ist – obwohl ihn viele Bürger aus Gewohnheit schon gar nicht mehr so ernst nehmen.

Der Inhalt auf einen Blick:

00:00: Willkommen – die Moderatoren stellen sich vor

08:17: Einführung in den NSA-Skandal – Warum das Thema relevant ist!

10:23: Der Auftrag der NSA

15:20: Verharmlosung des Skandals und die Gegendarstellung (Ich habe nichts zu verbergen, Meine Daten gehen eh unter, Man kann sich nicht dagegen wehren, Ich nutze doch bei Facebook die Privat-Einstellungen)

24:30: Spionage als Gefahr für die Demokratie

27:14: So kann man sich schützen

34:12: Was unternimmt die Politik?

38:19: Deutschland als abhängiges Land wehrt sich nicht

gegen Überwachung

41:24: Hintergrundwissen – wie Internet-Verschlüsselung funktioniert
9 Minuten
Dies ist noch nicht die erste Folge von “Das Vieraugengespräch”. Hier erzähle ich, was euch in diesem Podcast erwartet. Das heißt: ich gebe einen Ausblick auf die Themen der ersten Ausgaben und worum es im Allgemeinen gehen soll.