Ist das jetzt ein Ding? Archiv
136 Episoden
11 Minuten
Im Bett wird gezeugt, geboren und gestorben, von hier aus wurde auch Macht gezeigt und regiert. "Presse"-Autor Günther Haller über das Buch „Was im Bett geschah“ mit einem Kulturgeschichtlichen Überblick.
15 Minuten
Genau vor 100 Jahren stand Österreich am Höhepunkt der Hyperinflation. Historiker und Autor Roman Sandgruber erläutert mit einem Blick in diese Zeit, warum die heutigen Maßnahmen schon damals scheiterten. Das Ergebnis war: riesige Gewinne für einige wenige, Armut für fast alle. Ein Text aus dem Spectrum.
15 Minuten
Im Jahr des Zuhausebleibens machte die Deutsche Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel eine Entdeckung: Während der Corona-Lockdowns sah sie gerne schwedisches Slow TV. Da kann man 24 Stunden am Stück, ohne Kommentar oder Musik, nur die Geräusche der klaren Luft, das knisternde Fallen nassen Schnees, das Tauen des Flusses und die Wanderungen der Elche beobachten. Und sie sah: Elche eilen nicht.
12 Minuten
Der aus Syrien stammende Autor Jad Turjman ist am vergangenen Wochenende beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Er wurde 32. Wir erinnern an den Autor, der seit sieben Jahren in Salzburg gelebt hat und vertonen seinen berührenden Text über die Beziehung zu seiner Mutter, der im Mai in der "Presse" erschienen ist. Ein Satz ist besonders schmerzhaft. "Manches schätzt man erst, wenn man es verliert oder es verboten wird." Es liest Julia Pollak.
19 Minuten
Ressentiments und Vorurteile gegenüber Russen sind allgegenwärtig. Autor Vladimir Vertlib, der selbst russische Wurzeln hat, richtet seine Aufmerksamkeit auf das Verbindende anstatt das Trennende. Er will sich die Freiheit der Kunst und Kultur nicht nehmen oder verbieten lassen.
18 Minuten
Schönes und Nützliches stellen uns Pflanzen zur Verfügung, doch um manche hat sich eine besondere Kultur entwickelt: Es sind die, die uns psychoaktive Substanzen liefern, Kaffeebohnen oder Mohnkapseln etwa. Sie sind imstande, unser Bewusstsein zu verändern. Zwei Texte aus der "Presse" von Günther Haller, gelesen von Julia Pollak.
13 Minuten
Der tierische Kriegsdienst ist vielmehr als ein dunkles Kapitel aus den Geschichtsbüchern. Schätzungen gehen von 14 Millionen Pferden aus, die im Ersten Weltkrieg im Einsatz waren, mindestens jedes zweite ist getötet worden. Hunde, Wale und sogar Delfine spielen auch heute noch eine große Rolle in der Kriegsführung. Autorin Jana Volkmann über Tiere als Waffen. Gelesen von Andrey Arnold.
13 Minuten
Klimawandel, Überforderung und Veränderungsszenarien werfen einen Schatten auf unser momentanes Dasein. Physikerin und Autorin Olga Flor mit einem Ausschnitt aus Ihrer Rede, anläasslich der 150-Jahr-Feier der Boku Wien.
16 Minuten
Zum Sommerferienstart resümiert Schriftstellerin und Lehrerin Katharina Tiwald ihre Erfahrungen an einer ganz „normalen“ Mittelschule in Wien. Ein Erlebnisbericht oder vielmehr eine wahre Geschichte die unter die Haut geht.
16 Minuten
Hat die Literatur mitten im Krieg noch einen Stellenwert? Norbert Gstrein mit seinem Essay über das aktuelle Zeitgeschehen in Gesellschaft und Politik. Eine literarische Analyse.
14 Minuten
Die in Wien lebende Autorin Daniela Chana über literarische Guilty Pleasures und die Vorzüge von Trivialliteratur und Chic lit, geschrieben von Sophie Kinsella, Marian Keyes oder Jennifer Solows. Es liest Julia Pollak. Gastgeber: Michael Köttritsch.
14 Minuten
Mit dem Sommer kehrt die Italien-Sehnsucht zurück – und mit ihr eine Reihe von verzerrten Bildern: Dahinter steckt eine lange und komplizierte Beziehungsgeschichte voller Missverständnisse. Presse Autorin Susanna Bastaroli über ein bekanntes Land, das uns dennoch fremd bleibt..
14 Minuten
Millionen von Smartphone-Nutzer kennen den Moment, wenn sie vom Telefon eine Slideshow aus ihrer Vergangenheit vorgeschlagen bekommen. Digitalitätsforscher und Autor Simon Sahner geht es nicht anders. Er hat sich diese „Verzerrung der Geschichte“ genauer angeschaut. Seine Analyse liest Anna Wallner.
15 Minuten
Wer Geschäfte macht, kann nicht feindselig sein – haben wir das, mit Blick auf eine gemeinsame europäische Zukunft, nicht auch geglaubt? Autorin Dana Grigorcea über den Stummfilmklassiker „Nosferatu“ und seinen Bezug zu aktuellen Ereignissen.
17 Minuten
Die österreichische Schriftstellerin Sandra Gugić lebt seit einiger Zeit in Tel Aviv. Sie fragt sich: "Wer bin ich mit 25? Mit 45 oder 65?“ Bleiben wir dieselbe Person, egal, wo wir wohnen? Ist Schreiben mein Zuhause? Ein Text aus dem „Spectrum“ der „Presse“, gelesen von Julia Pollak.