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Nerdfunk (m4a)

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Matthias Schüssler, Kevin Rechsteiner, Christian Schmid, Markus Huggler 459 Episoden Neueste vor 1 Woche

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Episoden

28 Minuten
Kevin unterstützt regelmässig kleinere Unternehmen bei Digitalisierung, Automatisierung und der Integration von KI. Dabei stellt er fest, dass das grösste Hindernis häufig gar nicht die Technik ist: Viele Unternehmen wissen schlicht nicht, was heute möglich ist, welche ihrer Arbeitsabläufe sich verbessern liessen und wo sie überhaupt anfangen sollen. Wie geht man vor, um eingespielte Routinen zu hinterfragen? Wir debattieren die Tücken der Digitalisierung anhand konkreter Beispiele: vom Reservationsbuch im Restaurant über Arbeitsrapporte im Gartenbau bis zum Excel-Chaos, bei dem vier Leute damit beschäftigt sind, Zahlen von einer Tabelle in die nächste zu übertragen. Dabei zeigt sich, dass digital nicht automatisch besser ist. Manchmal ist ein Notizzettel praktischer als eine App, und eine ausgeklügelte Software kann mehr Probleme schaffen, als sie löst. Auch die KI kommt zur Sprache: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, lästige Routinearbeiten zu automatisieren, ohne dass man dafür programmieren können muss. Allerdings muss man erst einmal wissen, was sich damit alles anstellen lässt. Und Matthias berichtet von einer überraschenden Erkenntnis: Seit sein Arbeitgeber eine moderne Software zur Zeiterfassung eingeführt hat, sehnt er sich nach den guten alten Stundenblättern aus Papier zurück. Ist die künstliche Intelligenz am Ende die Rache der Digitalisierungsverweigerer?
31 Minuten
Übers Wochenende konnte man den Eindruck bekommen, die Menschheit stünde kurz vor der Auslöschung. Doch nicht die Klimakatastrophe, der mögliche Zusammenbruch der Biodiversität oder die neuen rechten Potentaten werden uns mit ihren Kriegsgelüsten vom Angesicht der Erde tilgen. Nein, es ist die künstliche Intelligenz, die sich angeblich kein Stück um unser Wohlergehen sorgt. Am Anfang stand die Warnung eines ehemaligen Forschers beim KI-Unternehmen Anthropic. Jacob Coxon schrieb auf X, dass «die Menschen, die KI entwickeln, ernsthaft glauben, dass sie uns alle bis zum Ende des Jahrzehnts töten könnte». Nicht nur Anthropic-Chef Dario Amodei stimmte zu und forderte mehr Regulierung und ein langsameres Tempo bei der Entwicklung, sondern in der Folge auch Sam Altman, Demis Hassabis und Elon Musk. Manche Medien sprangen freudig auf: Manche (wie die FAZ, Euronews und Watson) räumten den Untergangsprophezeiungen viel Raum ein. Andere (wie «The Guardian») stellten sich auf den Standpunkt, die «Terminator-Szenarien würden von den wirklichen Gefahren ablenken». Unsere These: Die Extinktionsfrage ist nicht völlig absurd – aber sie ist derzeit die am schlechtesten belegte aller grossen KI-Gefahren. Gerade deshalb lohnt sich die Frage, warum ausgerechnet sie die Debatte dominiert. Darüber diskutieren wir: Was sind sie denn, die wirklichen Gefahren? Was können wir dagegen tun? Und warum findet es anscheinend niemand fragwürdig bzw. scheinheilig, wenn diejenige, die die Entwicklung so rasant vorantreiben, nun so auftreten, als hätten sie nichts mit der Sache zu tun?
29 Minuten
Nerds greifen angeblich einfach zum T-Shirt, das zuoberst liegt. Vielleicht ist das aber gar keine modische Bankrotterklärung, sondern eine erstaunlich effiziente Garderobenstrategie. Wir optimieren unseren Stil von Glatze bis Nerd-Socke – und entdecken nebenbei: Wer seine Kleider trägt, bis sie auseinanderfallen, ist der natürliche Feind von Fast Fashion. Übrigens, bei dieser Folge ist uns die Wahl des Titels besonders schwergefallen. Zur Debatte standen auch: Das T-Shirt muss noch zehn Jahre halten First in, first out im Kleiderschrank Ich bin der Fotograf und sehe darum so aus Nur das zum Überleben notwendige T-Shirt Gezielte Ausbrüche aus dem sicheren Korridor Dann scheissen dir die Hühner über die blankpolierten Schuhe Von der Tonne zum Modeidol Violett, das ist deine Farbe Wenn du eine Spinne tötest, bist du ein Held Das Äusserliche entscheidet Haare weg, Bart her Das Loch habe ich immer noch 91-mal geflickt und immer noch top Der Rollkragenpulli für 700 Dollar Man kann nicht nicht angezogen sein
30 Minuten
Unser neuer Assistent Ueli hat uns fast ein Dutzend Themen für die heutige Folge Patch Tuesday herausgesucht (ihr seht sie in der Themenliste in den Shownotes). Doch geschwätzig wie Kevin und Matthias sind, kamen sie nicht über die ersten drei Themen hinaus: Bei den Neuigkeiten, die es in die Sendung geschafft haben, dominiert der wegweisende Vergleich, den Meta mit fast allen US‑Bundesstaaten schloss. Wir diskutieren darüber, ob diese Busse und die neuen Jugendschutzmassnahmen nun tatsächlich mehr Sicherheit für die jungen Nutzerinnen und Nutzer bringen – und warum eigentlich die Erwachsenen den Risiken dieser sozialen Medien weiterhin ausgesetzt bleiben sollen. Wir sprechen auch über Roblox und die Frage, warum wir noch nie über diese Plattform gesprochen haben, nehmen uns den KI-Modus vor und fragen uns, warum im Zusammenhang mit den grossen KI-Konzernen eigentlich niemand das Wort «Urheberrecht» in den Mund nimmt.
37 Minuten
Jasskarten mit Firmenlogo, ein zerfleddertes Uno und irgendwo ganz hinten im Schrank Monopoly: Gesellschaftsspiele wirken wie Überlebende aus einer Zeit vor Smartphone, Playstation und Netflix. Doch tot sind sie ganz und gar nicht. Hunderte neue Spiele erscheinen jedes Jahr, Catan wurde mehr als 45 Millionen Mal verkauft und auf Kickstarter werden mit explodierenden Kätzchen Millionen verdient. Kevin mag Gesellschaftsspiele trotzdem nicht. Dummerweise hat er nun selbst eines erfunden. Grund genug, mit Matthias zu klären, wie viel Glück ein gutes Spiel braucht, wo der Jass zwischen «Mensch ärgere dich nicht» und Schach einzuordnen ist, wie lange ein Spieleabend dauern darf und warum ausgerechnet die Digitalisierung den analogen Spielen neues Leben eingehaucht hat.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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