Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung Archiv
170 Episoden
21 Minuten
Was verbirgt sich hinter dem Begriff «Entwicklungsorientierte Bildung»? Manche Bildungsfachleute sprechen sogar von einem neuen Lernparadigma. Ich wollte es genauer wissen und habe mich mit Christian Stalder unterhalten. Er ist gelernter Chemielaborant, Sozialpädagoge und Berufsschullehrer. Zusätzlich kennt er sich mit systemischer Schulsozialarbeit aus, hat sich in Schulleitung weitergebildet und leitet heute selbst eine Berufsfachschule und ist Leitungsmitglied der HfaB, Hochschule für agile Bildung. Er ist auch ein aktiver «Wortwerker» und hat u.a. 2022 im Beltz-Verlag das Fachbuch «Entwicklungsorientierte Bildung - ein Paradigmenwechsel» zusammen mit Co-Herausgeber Walter Burk veröffentlicht. In unserem Dialog wirft er die Frage auf, ob sich gerade ein neuer Paradigmenwechsel abzeichnet: hin zur «Entwicklungsorientierung», die ihrerseits die «Kompetenzorientierung» und die ihr vorangegangene Epoche der «Wissensorientierung» in sich aufnehmen und neu interpretieren könnte. Um dann wieder zum Ausgangspunkt eines neuen Paradigmenwechsels zu werden. Es entwickelt sich eine interessante Diskussion für Bildungsverantwortliche, Schulleitungen, Lehrende und Bildungsinteressierte. Im Prinzip ein Austausch über die agile Gestaltung von einladenden, potenzialentfaltenden Bildungsangeboten für alle, die neugierig sind, wohin sich Bildung entwickeln könnte. Weitere Themen im Gespräch: -Nach Wissensorientierung, Kompetenzorientierung und nun Entwicklungsorientierung: Neuer Wein in alten Schläuchen? -Christians Mission: Lehren und Lernen stärker von der Entwicklungsbedeutung der Lernenden aus zu denken -Mit Studierenden überlegen: Wo willst du hin, wo könntest du landen? -Wechselbeziehungen zwischen Entwicklungsorientierung und der eigenen Persönlichkeit -Die besondere Ausrichtung der Hochschule für agile Bildung und das damit verbundene internationale Netzwerk -Ausblick auf die Fortsetzung im Sommer 2023: das neue Buch Entwicklungsorientierte Bildung in der Praxis Reinhören lohnt sich. Christian Stalder erreichen Sie über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-stalder-wortwerkbank/ Twitter: https://twitter.com/wortwerkbank Oder über seine Webseite:https://www.wortwerkbank.ch/ Die Hochschule für agile Bildung: https://hfab.ch/ Das erwähnte Buch 2022: - Entwicklungsorientierte Bildung – ein Paradigmenwechsel - Entwicklungsorientierte Bildung in der Praxis, Erscheinungstermin 16.08.23: - Entwicklungsorientierte Bildung in der Praxis Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
39 Minuten
Kein Zweifel: die Ansprüche an die Qualität von Bild und Ton sind stark gestiegen. Seit immer mehr Menschen nicht nur privat sondern, auch beruflich regelmäßig und länger über Online-Konferenz-Systeme, früher war es Skype, später Zoom und Teams, austauschen, steigen die Ansprüche rasant. Darüber spreche ich heute mit Florian Gypser. Wir sind auf LinkedIn vernetzt, folge ihm schon länger und lese gerne seine Beiträge aus der Perspektive eines professionellen Tonmeisters. Als Spezialist für Videommunikation & -Technik bietet er individuelle Coachings und Beratung für Selbständige und Unternehmen an. Er ist der richtige Gesprächspartner, wenn es darum geht, wie Bildungsfachleute ihren Auftritt in Sachen Licht, Video und professionalisieren können. Ich wollte von ihm wissen: Worauf sollten Bildungsfachleute in Sachen Ton und Technik achten, damit sie überzeugend rüberkommen? Weitere Themen im Gespräch: -Erlebt ein Tonmeister - nach der Pandemie - gerade ein goldenes Zeitalter, weil alle auf Online-Konferenz-Systeme wechseln? -Employer Branding und worauf es dabei ankommt -Corporate Studios als Gamechanger für die digitale Unternehmenskommunikation -Ablauf einer typischen Video- und Tontechnik-Beratung bei Florian -Worauf kommt es beim Ton, sei es in einer Konferenz oder als Host einer Podcastreihe, wirklich an? Reinhören lohnt sich. Florion Gypser erreichen Sie am Besten direkt über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Oder über seine Webseite: https://audio-coach.com Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
34 Minuten
Wie gelingt uns in einer zunehmend überfrachteten Welt erfolgreiches persönliches Wissensmanagement? Darüber spreche ich mit Elisabeth Franc. Sie hat, genau wie ich, Spanisch und Englisch studiert, lebt aber nicht in der Schweiz, sondern in Österreich. Sie bringt rund fünf Jahre Erfahrung als Fremdsprachenlehrerin mit und ist gerade dabei, ein weiteres Studium im Bereich E-Learning und Wissensmanagement abzuschließen. Elisabeth wagte 2022 den Sprung in die Privatwirtschaft, wo sie in der IT gelandet ist und nun für ein Software-Unternehmen in der Kundenschulung sowie im Wissensmanagement tätig ist. Ihr bisher größtes Projekt war die Konzeption und Umsetzung eines neuen online Help Centers. Bei unserem Vorgespräch war bald klar, dass wir beide große LinkedIn-Fans sind. Elisabeth finalisiert gerade ihre Masterarbeit über die Lernmöglichkeiten, welche dieses berufsbezogene Soziale Netzwerk bietet. Ich wollte von ihr wissen: Im Zeitalter von LinkedIn-Learning und diversen anderen Online-Lernmöglichkeiten - Braucht es weiterhin Fachhochschulen, Universitäten und organisiertes Lernen? Oder kann einfach jede Person, die das möchte, sich ihr Wissen online holen? Weitere Themen im Gespräch: -Warum wir persönliches Wissensmanagement brauchen -Wie wir mit einer “Lifeline” Klarheit über den eigenen Wissensstand erlangen -Wie uns eine „Synergy Map“ beim Erreichen unserer Ziele hilft -Das Füllen akuter Wissenslücken vs. strategischer Wissensaufbau -Lob dem „Kompetenz-Portfolio“ -Der Nutzen des „Seek-Sense-Share-Frameworks“ von Harold Jarche -Selbststeuerung, Konnektivismus und Soziales Lernen im Kontext von LinkedIn -Erste Einblicke in die Ergebnisse von Elisabeths Interviewstudie über das berufsbezogene Lernen via LinkedIn Reinhören lohnt sich. Elisabeth Franc erreichen Sie am Besten direkt über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/elisabeth-franc-08337b194/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
17 Minuten
Über Networking und Personalgewinnung spreche ich im heutigen Gespräch mit Angela Jetter. Sie ist vom Hintergrund Primalehrerin, aber auch Hoteliere, dazu Reiseleiterin und inzwischen eine versierte, professionelle Netzwerkerin im Schulkontext. Unser Thema lautet “Employer Branding” und wie Schulen sich als Marke verstehen können. Es geht um eine neue Kultur der Zusammenarbeit, um das organisationale Selbstverständnis. Und wie die Beteiligten ein Bewusstsein erlangen, welches ihre Alleinstellungsmerkmal sind. Dabei kann es vorkommen, dass neue Wege in der Personalgewinnung exploriert werden. Oder dass sich Schulen aktiv mit ihrer pädagogischen Grundhaltung auseinandersetzen und vielleicht sogar wirtschaftlichen Ansätzen gegenüber öffnen. In einem solchen Prozess erlangen sie im besten Fall Klarheit darüber, was ihre Schule bieten kann, oder eben auch nicht. Dies ist eine ideale Grundlage, wenn eine Schule weiss, was sie als Arbeitgeberin ausmacht, um eine erfolgreiche Personalgewinnungs-Strategie aufzubauen. Weitere Themen im Gespräch: -Warum die Passung so wichtig ist -Stellenvermittlungsplattform “Vikariatsnetzwerk” -Was macht eine Schule attraktiv, welcher Spielraum lässt sich nutzen? -Didaktische Reduktion auch bei Stellenanzeigen -Bei Tinder und Bumbel funktioniert es, Angela baut es nach: Job-Speed-Dating auf Augenhöhe -Auftrag an die Schulen: Wer sind wir, was ist unser Profil, wofür stehen wir? Reinhören lohnt sich. Angela Jetter erreichen Sie hier: Webseite: https://angelaworks.ch/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/angelajetter/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
29 Minuten
Qualititätsmanagement ist oft ein Sorgenkind. Dies höre ich von Bildungsfachleuten aus meinem Netzwerk. Ich wollte es genauer wissen und fragte Jean-Claude Zollinger. Er ist Experte für Qualitätsmanagement und Business Excellence, Inhaber einer eigenen Firma und erfahren in der Beratung von Bildungsorganisationen. Bei der Anmoderation stelle ich Jean-Claude als “Spezialisten für Wissensmagement und Dozent an Höheren Fachschulen” vor und frage bald, ob es -didaktisch reduziert- nicht im Kern stets um plan, do, check und act geht. Mich interessiert seine didaktische Perspektive auf das Thema “Qualitätsentwicklung” und was seine Beobachtungen als Dozent und Kursleiter an mehreren Höheren Fachschulen ist. Dazu auch seine Erfahrung aus der Begleitung von Unternehmungen, die den Schritt in ein formelles Qualitätsmagemententsystem machen und sich zertifizieren wollen. Weitere Themen in diesem Gespräch: - Wie kommen die Spaghetti ins heisse Wasser? - Qualität in Lernangeboten verbessern - Grundlegende Elemente und Bestandteile eines guten Qualitätsmanagement-Systems - Jean-Claudes persönliches Motto: “Document what you do, do what you document and improve” - Blick in die Kristallkugel … und welchen Einfluss KI haben könnte Reinhören lohnt sich. Ressourcen: Webseite: https://www.p-o-s.ch LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jean-claude-zollinger/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
35 Minuten
Was braucht es für eine gesunde Arbeitskultur? Darüber spreche ich in der heutigen Episode mit Radha Isabelle Arnds. Sie ist vom Hintergrund Coach, Beraterin, Trainerin und Verb(Inderin). Wir hatten ein interessantes Vorgespräch, in dem sie mir sagte, dass sie fest daran glaube, dass wenn jede einzelne Person mehr Vertrauen in sich hätte und mehr Empathie für den anderen - die Motivation und Qualität in der Zusammenarbeit in einem Team wachsen würde. Und damit das Gefühl der "Psychologischen Sicherheit" in einer Abteilung oder Firma spürbar wird. Das hat mich neugierig gemacht. Im aufgezeichneten Gespräch habe ich mit Radha eine starke Frau kennen gelernt, die eine Vision hat und viel darüber weiss, was es braucht, damit Menschen im beruflichen Kontext besser miteinander umgehen können. Neben ihrer eigenen Migrationserfahrung und vielseitigen beruflichen Laufbahn mit Stärken in der Kommunikation, Marketing und Beratung, spricht sie in dieser Episode auch von ihrem Wechsel aus einer Festanstellung in die Selbständigkeit. Und über ihre persönliche Transformationsarbeit durch intensives Yoga und der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Ein interessantes Gespräch über Teamentwicklung, Change-Kommunikation und der Mehrwert einer längerfristigen Begleitung von Unternehmen entfaltet sich. Weitere Themen im Gespräch: -Wie können Bildungsfachleute Vertrauen und Empathie unter den Lernenden fördern -Hochsensibilität und mentale Gesundheit. -Psychologische Sicherheit und wie es uns gelingt, diese zu erhöhen -Abgrenzung ist wichtig -Neben "fachlicher Führung" braucht es auch "menschliche Führung" Reinhören lohnt sich. Radha Isabelle Arnds erreichen Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/radhaarnds/ Ihre Webseite: https://www.radhacoaching.de Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
26 Minuten
Emotionen sind Herzschrittmacher fürs Lernen. Dies behauptet mein heutiger Gast Michael Kühl-Lenjer. Er ist vom Hintergrund Trainer, Personal-Coach und Kommunikationsberater. Er hat ein neues Buch publiziert, mit dem Titel “Lernen mit Hirn - Neurodidaktische Impulse für eine gehirngerechte Aus und Weiterbildung”. Sein Buch unterstützt Bildungsfachleute, sprich Trainer, Ausbildende und Personalentwickelnde, Teilnehmende auch emotional mit ihren Lernangeboten anzusprechen, um damit den Lernerfolg zu sichern. Im Kern geht es darum, menschenfreundliche sowie gehirngerechte Lernsituationen zu gestalten, in denen vorhandenes oder neu aufgebautes Wissen mit positiven Emotionen verknüpft werden. Ein heiteres und anregendes Gespräch, aus dem wir vieles für die Praxis in der Erwachsenenbildung mitnehmen können. Weitere Themen in dieser Episode: -Das Gehirn ist kein Datenspeicher, sondern ein soziales Organ. -Lernen braucht den menschlichen Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden, besonders zwischen den Lernenden untereinander. -Drei zentrale Elemente für den Lernerfolg: Anknüpfen an Vorwissen, Wiederholung, Einbettung des Stoffes in positive Emotionen -Lernprozesse, die in soziale Situationen eingebunden und mit positiven Emotionen verbunden sind, verlaufen wirksamer. -Lernbegleiterin statt Lehrerin, Dozent oder Referentin Reinhören lohnt sich. Michael Kühl erreichen Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-kühl-lenjer-47a87763/ Seine Webseite: https://www.kuehl-lenjer-training.de Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
21 Minuten
Mein heutiger Gast ist der bisher jüngste "Bildungskopf" in der Podcast-Reihe "Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung". Eliane Cziumplik ist 23 Jahre alt und studiert an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Master Erwachsenenbildung. Sie bringt aktuelle und wertvolle Erfahrungen aus Praktika und ihrer Selbständigkeit im Bereich E-Learning mit. Wir tauschen uns über die Rolle von LMS und E-Learnings aus, die Bedeutung von Constructive Alignment und was es für ein erfolgreiches E-Learning-Design braucht. Wir hören, dass es in den Hörsälen der Universitäten und Hochschulen noch immer "betreutes Lesen" gibt. Doch Eliane verrät uns auch, was es mit ihrer persönlichen PPAE, sprich "Personal Philosophy of Adult Education", auf sich hat. Spoiler-Alarm: Es geht stark um Entwicklung. Das Gespräch mit Eliane ist ansteckend und inspirierend. Sie liefert interessante Hinweise, wie aus Sicht der neuen Generationen E-Learnings ansprechend und lehrreich gestaltet werden können. Und wie wir den Herausforderungen in der Bildungsarbeit begegnen können. Weitere Themen im Gespräch: -Elianes Definition von E-Learning -Unterschiede von LMS und E-Learning -Lob dem Constructive Aligment -Unterschiedliche Systeme und ihre Vor- und Nachteile -Reflektieren und Anwenden führt zum Erfolg Reinhören lohnt sich. Eliane Cziumplik erreichen Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/eliane-cziumplik-092718203/ Die im Dialog erwähnte Sendung zu "Biologie - didaktisch reduziert", findet sich hier: https://simpleclub.com/subjects/biologie Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
22 Minuten
Viele IT-Einführungen scheitern, weil nicht auf User Adoption achten. Dann heisst es schnell einmal: Die Anwender sind schuld! Darüber tausche ich mich heute mit Johannes Starke aus. Er ist Learning Consultant, lebt bei Berlin und arbeitet bei tts Learning Architects. Egal ob es die Einführung von Microsoft 365 oder SAP ist: Der Erfolg einer Software oder neuer Prozesse hängt davon ab, ob sie von den Mitarbeitenden im Sinne der Geschäftsstrategie eingesetzt werden, und zwar dauerhaft! Die User Adoption ist ein Gradmesser dafür, wie qualifiziert, in welchem Umfang, wie nah an den Geschäftsprozessen und wie strategieunterstützend Anwender:innen eine neue Lösung nutzen. Je höher die User Adoption ist, desto leichter finden sich die Mitarbeiter:innen im neuen System zurecht und desto problemloser können sie es bedienen. Dies zahlt sich in der Regel durch glatter laufende Prozesse und damit auch einer verbesserten Wertschöpfung aus. Im Gespräch zeigt sich: Johannes interessiert sich ebenfalls stark für die Wirksamkeit von Lernprozessen, “Didaktischen Reduktion” und agile Vorgehensweisen. Es geht darum, Lernangebote für Mitarbeitende so zu gestalten, dass sie ihre Arbeit besser erledigen können und auch wirklich die Ziele der Organisation unterstützen. Weitere Themen im Gespräch: -Warum Widerstand ein gutes Zeichen ist -Mitarbeitende wollen den Nutzen oder Mehrwert erkennen -Schluss mit den verhassten Klicktrainings -Die Bedeutung der Learner Journey oder der “Kund:innenreise” -Ein Support-System für den Lernerfolg Johannes erwähnt auch die von ihm mit seinen Kolleg:innen entwickelten Lerndesignkarten.. Das sind 70 Karten, jeweils mit einer Lernmethode, die es auch als App gibt und die Kund:innen bei der Überlegung hilft: welche Methode hilft, welchen Lernschritt zu realisieren. Sein Fazit: Lob der User Adoption … denn die User sind nie schuld! Reinhören lohnt sich. Johannes Starke erreichen Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-starke/ Die tts Lerndesignkarten gibt es kostenfrei hier gedruckt und als App: https://www.tt-s.com/de/learning-architects/lerndesignkarten Weitere Informationen zu User Adoption, eine kostenfreie Toolbox zum Download und ein Video von Johannes Starke zu den vier Zielen von User Adoption: https://www.tt-s.com/de/learning-architects/loesungen/die-user-sind-nie-schuld Im Gespräch erwähnte Podcasts: - #Initiate (das oberste Video) - Lernen durch Schreiben und Bloggen - https://lernxp.de/2021/04/11/lernen-durch-schreiben-und-bloggen/ - LERNLUST Podcast https://lernlust-podcast.podigee.io/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
29 Minuten
Der Ansatz wurde ursprünglich entwickelt für Kinder mit ADHS. Mein Gast ist hauptberuflicher Coach, Therapeut und Gewaltpädagoge. Andreas Treier und ich kennen uns seit über 30 Jahren. Er arbeitet mit Einzelpersonen, mit ganzen Familien oder im Auftrag von Schulen und Lehrpersonen, wenn diese mit hauseigenen Interventionen nicht mehr weiterkommen. Ich frage ihn, ob ich ihn mir beruflich korrekt als eine Art “Feuerlöscher” vorstellen soll. Im Gespräch vertiefen wir uns über seine Erfahrung und Expertise mit dem innovativen “Nurtured Heart Approach”. Ein Ansatz, bei dem Entwicklung durch Herznahrung begünstigt wird. Ich lerne viel bei unserem Austausch. Insbesondere, wie wichtig es ist, rasch einen Kontakt aufzubauen und wirklich in Beziehung mit dem Gegenüber zu treten. Weitere Themen in unserem Dialog: Keine Energie für Störungen verschwenden Wertschätzen bitte nicht mit Loben verwechseln Positives Verhalten kommentieren und fördern Die absolute Klarheit Reinhören lohnt sich. Andreas Treier erreichen Sie unter: Webseite: https://www.echtstark.ch LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreas-treier-nurturedheartapproach/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: http://www.education-minds.com
16 Minuten
Was steckt hinter der interessant klingenden "Marte Meo-Methode"? Das wollte ich herausfinden und verabredete mich mit Claudia Berther zu einem Gespräch. Claudia ist Expertin für das Thema, vom Hintergrund diplomierte Pflegefachfrau, Eltern- und Erwachsenbildnerin und lizenzierte Marte Meo Supervisorin. Ich wollte von ihr hören, um was es bei dieser Methode zur "Entwicklungsunterstützung" geht. Die Methode vermittelt praktische Kenntnisse mit Hilfe von Videoaufnahmen von Alltagsinteraktionen. Dabei lernen Menschen Möglichkeiten zu sehen, um Entwicklungsprozesse im Alltag anzuregen und zu unterstützen. Dies ist in unterschiedlichen psychosozialen, therapeutischen und pädagogischen Arbeitsfeldern, in pflegenden Berufen, der Behindertenhilfe, sowie im Gesundheitswesen sehr hilfreich. Denn dort dominiert oft ein hohes Tempo bei der Arbeit und auch in der Kommunikation. Vielfach sind die zu betreuenden Menschen jeden Alters davon überfordert. An diesem Punkt setzte die Erfinderin Maria Aarts, aus den Niederlanden, an. Mit ihrer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe und ihrem Engagement für das Potenzial von Menschen, startete sie in den 70-er Jahren die Methode und entwickelt sie inzwischen zusammen mit Fachleuten aus dem internationalen Marte Meo Netzwerk laufend weiter. Claudia Berther führt in Wallbach in der Nähe von Basel ein Ausbildungszentrum. Sie hat zum Thema publiziert und als Ausbildnerin der Marte Meo Methode ist sie auch in verschiedenen sozialen Einrichtungen in der ganzen Schweiz unterwegs. Darunter in Kinder- und Behinderten-, sowie Pflegeheimen. Weitere Themen im Gespräch: -Die Kernelemente der videobasierten Kommunikationsmethode -Ressourcen in der Kommunikation und Interaktion erkennen -Schrittweise die Qualität der Interaktionen verbessern -Verbindungen zur "Didaktischen Reduktion" -Registrieren kommt vor Regulieren Reinhören lohnt sich. Claudia Berther erreichen Sie unter: http://www.claudiaberther.ch/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/claudiaberther/Facebook: http://www.facebook.com/claudiaberther.ch Literatur: Die Marte Meo Methode. C. Berther / T.Niklaus Loosli. Hogrefe Verlag Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: http://www.education-minds.com
18 Minuten
Um was geht es beim Learning Experience Design? Darüber spreche ich in der heutigen Folge mit Stefanie Quade. Stefanie ist Expertin für Learning Experience Design und bringt Erfahrungen aus der Lernforschung und der Innovations- und Produktentwicklung mit. Dabei kombiniert sie Elemente aus dem Lean Product Development, Service Design Thinking und agilem Projektmanagement mit wissenschaftlichen Ansätzen aus Didaktik und Pädagogik. Immer mit dem Ziel, individuelle und auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Kund:innen ausgerichtete Lösungen zu gestalten. Im Gespräch halten wir kritisch fest: Vielen Firmen fehlt oft das entscheidende i-Tüpfelchen: sie sind keine Didaktiker und agile Lerngestalter. Es gibt zwar viele Inhalte und Tools, aber es fehlt der rote Faden, der die Motivation für die Menschen schafft, gleichzeitig die strategischen Ziele einbezieht und so die Themen sinnvoll zusammenhält. Weitere Themen in unserem Dialog: -Ein Blogartikel zu Blended Learning, der durch die Decke ging -Wie Learning Experience Design Magie ins Lernen bringt -Das wichtige Ziel “Value Creation” -Warum positive Lernerfahrungen zur Wertschöpfung bei Einzelperson wie auch beim Unternehmen beitragen Reinhören lohnt sich. Stefanie Quade erreichen Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefaniequade/ Blogbeitrag von Stefanie Quade im Hochschulforum für Digitalisierung: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/blended-learning-praxis Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: http://www.education-minds.com
27 Minuten
Was braucht es für eine gelungene Persönlichkeitsentwicklung in unserer komplexen Welt? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Janina Weingarth. Mein Gast ist vom Hintergrund BWLerin und ehemalige Unternehmensberaterin. Heute liegt ihr Arbeitsschwerpunkt auf der Begleitung tiefgreifender Veränderungsprozesse von Menschen und Organisationen. Dazu kennt sich Janina auch mit Yoga und Mediation aus. Beides Themen, die uns ebenfalls verbinden. Wir stellen in unserem Dialog rasch fest: Die Fähigkeit, Komplexität zu bearbeiten und das Thema "Selbstfürsorge" bilden die Grundlage für stimmige Entwicklungswege. Sei es für Einzelpersonen, oder in der Team- und Organisationsentwicklung. Im Kern geht es darum, immer wieder gut mit sich selbst in Verbindung zu gehen. Und um die Frage, wie es uns leichter gelingt, eigene Muster zu erkennen damit wir aktiv daran arbeiten können. Wir diskutieren kritisch das in unserem Kulturkreis hoch bewertete kognitive Verstehen und überlegen, welche Vorteile "Embodiment" oder ein verbesserter Zugang zum eigenen Körper haben könnte. Damit wir Menschen den eigenen Körper auch als Resonanz- und Interaktionsorgan wieder vermehrt zu schätzen wissen. Weitere Themen im Gespräch: Definition Didaktische Reduktion Statt Orientierung im Außen, Halt und Sicherheit im Inneren finden Statt "Autopilot" mehr im Hier und Jetzt ankommen Bewusste Wahrnehmung von Emotionen und deren Regulation Reinhören lohnt sich. Janina Weingarth erreichen Sie unter: Webseite: https://www.comea.works LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janinaweingarth/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://www.education-minds.com/
28 Minuten
Wie gelingt es uns “glasklar” zu kommunizieren? Darüber tausche ich mich mit meinem heutigen Gast Sahar Gasgari-Luu aus. Sie ist Gründerin, Diversity Coach, Interkulturelle Trainerin und Speakerin. Wir sind uns in der Fachgruppe #TranskulturelleKompetenz begegnet und ich war sofort fasziniert von ihrem interessanten fachlichen Hintergrund und beruflichen Werdegang. Im Iran geboren, in Deutschland aufgewachsen, schloss Sahar in UK ein Doppeldiplom in Internationaler Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing ab. Während vielen Jahren arbeitete sie in KMUs und bei Global Playern unterschiedlichen Industrien, in letzter Instanz als Produktmanagerin und Stv. Marketingleiterin. Inzwischen lebt sie seit mehr als 13 Jahren in der Schweiz. Sie ist verheiratet mit einem Schweizer mit chinesischen Wurzeln und Mutter von zwei Kindern. Im Gespräch reflektieren wir darüber, wie uns interkulturelle Kommunikation hilft, uns selbst, aber auch andere, besser zu verstehen. Immer mit dem Ziel, eine nachhaltige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit möglichst allen Beteiligten zu fördern. Wir stellen fest: Gerade die Herausforderungen und Verwerfungen rund um die Corona-Pandemie, zusammen mit der Globalisierung, verstärkten das Bedürfnis klar, wertschätzend und lösungsorientiert miteinander zu kommunizieren. Gerade auch weil bei all den Online-Konferenzen über den Bildschirm oft die Gestik und Mimik fehlen, oder die Akustik, Lautstärke oder Sprechgeschwindigkeit eine erfolgreiche Kommunikation erschweren. Weitere Themen im Gespräch: - Warum Zuhören, Empathie und Wertschätzung der Schlüssel für den gemeinsamen Unternehmenserfolg sind - Die Gefahr der Stereotypisierung bei einer ausschliesslich “interkulturellen” Betrachtung in diversen Teamkonstellationen - Wie uns der “cultural bias” laufend dazwischenfunkt - Was es für gelingende Onboarding-Prozesse braucht - Didaktische Reduktion bei der Planung von Trainings und Workshops Reinhören lohnt sich. Sahar Gasgari-Luu erreichen Sie unter: Webseite: https://wsion.ch/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sahar-gasgari-luu-91bbbb90/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
22 Minuten
Mein heutiger Gast im Gespräch heisst Stefanie Gründler. Vom Hintergrund Ingenieurin mit Erfahrung in der Produktionstechnik, hat sie an der Fernuniversität Hagen einen Bachelor in Bildungswissenschaft und an der Pädagogischen Hochschule Zürich gleich mehrere Abschlüsse in der Berufsbildung und höheren Berufsbildung absolviert. Stefanie war zudem rund 8 Jahre in unterschiedlichen Leitungspositionen in Höheren Fachschulen tätig und steuert heute aus Kantabrien, Nordspanien, ihre eigene Online-Schule fachausweis.online. In unserem Gespräch geht’s in der Folge um das System der beruflichen Weiterbildung in der Schweiz und um Fachausweise und Höhere Fachschulen, welche Berufsleute nicht nur fachspezifisch, sondern auch unternehmerisch weiterbringen. Einerseits ist dieses System fein ausdifferenziert und die Weiterbildungslandschaft entsprechend komplex. Andererseits gibt es auch eine gewisse Starrheit mit den Rahmenlehrplänen, deren Anpassungen oft mehrere Jahre dauern und eine flexible Reaktion auf den Markt fast verunmöglichen. Da eine individuelle und unabhängige Beratung oft fehlt, lassen sich Interessierte manchmal zu Lehrgängen überreden, die nicht zu ihnen passen. Weitere Themen im Gespräch -Innovationen in der Berufsbildung -Hybride Lernsettings statt vorgegebener Standort -Coaching-Modell für individuelle Lernpfade -Entschädigung der Dozierenden nach Anzahl der Teilnehmenden -Alternativen für den verstaubten Begriff “Dozierende” und neue Rollen in Online-Settings -Fluch der kostenlosen oder kostengünstigen Plattformen wie Moodle oder Teams -Die Lernplattform Maxbrain aus Zürich Reinhören lohnt sich. Stefanie Gründler erreichen Sie unter: Webseite: https://fachausweis.online LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefaniegruendler/ Stehen Sie als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich Sie gerne dabei. Buchen Sie hier gleich ein Kontaktgespräch: https://www.education-minds.com
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