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The Female Empowerment Podcast Archiv

79 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Sabine Hagen ist 32 Jahre alt, hat zwei Kinder und einen MBA und ist Diplom Pädagogin. 2017 gründete sie offiziell Niflosa. Niflosa ist ein digitales Netzwerk für Bildungseinrichtungen und Eltern, welches die Kommunikation zwischen den beiden Parteien erleichtert und als Intranet verwendet werden kann. Wie genau sie auf diese Idee gekommen ist und wie sie bei der Verwirklichung vorgegangen ist, erzählt Sabine uns heute. Viel Spaß beim Reinhören!

Weitere Fakten über Sabine:

Elternzeit: MBA

Elternzeit: offizielle Gründung Niflosa

Ideenentstehung:

Eigenes Kind in Krippe erkrankt an EHEC (Weihnachten in der Quarantäne-Zone)

Informations- und Bewertungsportal

Speisepläne, Eilinformationen

Erste Entwicklung im Rahmen ihres MBA-Studiums

Name: Niklas, Florian und Sabine

Tool dieser Art auf dem Markt à muss erstmal bekannt gemacht werden; viel Aufklärungsarbeit notwendig

Man braucht eine Alternative zu Facebook, WhatsApp,etc.

Problem:

Erzieher nicht in diesen WhatsApp-Gruppen

Verbreitung von Halbwahrheiten

Nichtrelevante Kommentare

Schwieriger Überblick, was wirklich wichtige Informationen sind und was nicht

 

Kundengewinnung:

Kontaktaufnahme KiTas / Trägern

Soziale Medien, um Eltern zu erreichen, damit diese das dem jeweiligen Kindergarten vorschlagen

Medienpädagogik wird immer wichtiger

Reaktion des sozialen Umfeldes bei Gründung:

Ihr Familienumfeld hatte erst viele Fragezeichen, aber viele Eltern haben es verstanden und die Idee für sehr gut befunden

Viele „bist Du Dir sicher? Willst Du das wirklich machen?“ -Fragen

Mit Niflosa aufhören:

Aus Zeitgründen; mehr Zeit für die Familie („Mama schreibt immer Mails vom Sofa“)

Entscheidungsprozess dauerte ca. ein Jahr

Sabine hat sich einen Coach zur Unterstützung geholt

Sie ist seit Sommer 2018 Kita-Geschäftsführerin in Teilzeit

Ende August 2019 wird Niflosa offziell mit Sabine beendet sein

Wurde offiziell im Januar 2019 kommuniziert --> sehr gutes Feedback durch Freunde und Community

Erleichtert und traurig zugleich

Es wurde ihr sehr respektvoll begegnet als sie sagte „ich höre auf“

9/10 Start-ups scheitern

Fuck up- Nights (in viele größeren Städten; Leuten berichten von ihrem eigenen scheitern)

Unternehmer-Eigenschaften:

Man kann alles erlernen

Man muss sich nur voll drauf einlassen

Viel Netzwerken und offen für Kritik sein

Warum gründen so wenig Frauen?

Zurückhaltend

Wenig Selbstvertrauen

Wie am besten durchstarten:

An Businessplan-Wettbewerben teilnehmen

Networking

Networking für Frauen

Global Digital Women

Global Media Women

Mompreneurs

Buchempfehlungen:

Frank Thelen: Die Autobiografie: Startup-DNA - Hinfallen, aufstehen, die Welt verändern (https://amzn.to/2ErBIJz)

Hubertus Bessau/ Philipp Kraiss/ Max Wittrock: Machen!: Das Startup-Buch der mymuesli-Gründer (https://amzn.to/2TaOoig)

Tijen Onaran: Die Netzwerkbibel: Zehn Gebote für erfolgreiches Networking (https://amzn.to/2SHz87v)

Erfolg:

„Erfolg ist für mich, wenn ich etwas nachhaltig bewege“

Website: https://www.niflosa.de/

 

 

 

 

 

 
1 Stunde 22 Minuten
Bettina (52) ist Diplom-Designerin und freie Art Direktorin mit Sitz in Hamburg. Neben zahlreichen Design-Tätigkeiten hat sie 2014 ihr eigenes Unternehmen Mooxi-Bike gegründet. Sie und ihre Geschäftspartnerin Cordula Holzmann (50) (ehemals Visual Merchandising und Store Mangerin), welche für den Vertrieb verantwortlich ist, fertigen Fahrradfolie und Panels die fix und preiswert Fahrrädern zu einem einzigartigem Design verhelfen. Wie Sie das alles geschafft haben, werden sie uns heute erzählen.

Interessante Facts über Cordula und Bettina

Ziehen gemeinsam an einem Mooxistrang

Mit Mitte 20 schon mal gemeinsam eine Werkstatt betrieben

Bessere Dynamik zu zweit

Design (Bettina) & Cordula (Vertrieb)

Gründen war schon immer eine Option für die beiden.

Klassisches Arbeitnehmer/ Arbeitsgeberverhältnis kommt für die beiden nicht in Frage

Bettina war auch schon immer freiberuflich / selbstständig tätig

Cordula: bewies stets, dass sie alles super für den AG macht. Was würde passieren, wenn Du Dein Wissen und Können für Dich selbst einsetzen würdest?

Vertriebschannel:

Soziale Medien & Messen

Zielgruppe: 20-60 (alle, die ein Fahrrad haben und es umdesignen möchten)

Produkt:

Gutes, solides Fahrrad, was einfach mal ein Update durch ein neues Design erfahren soll

2014 wurde nicht nur ein Produkt entwickelt, sondern auch ganz neu ein Markt dafür geschaffen

Kunden gestalten ihre Rädern individuell mit den eigenen Folien und senden Foto (dafür gibt es übrigens 15 % Rabatt)

Es gibt auch Leute, die bekleben ihre Gummistiefel mit Mooxi-Bike Klebern

Sie haben mit Mooxi-Bike eine kleine Bewegung angestoßen – großartiges Gefühl

Kollektion alle (1-2 Jahre); einzigartige + gemusterte Folie

Nachhaltigkeit:

PVC-Folie hält am besten (auch gegen Rost hervorragend). Sobald es eine umweltfreundliche Alternative gibt, würden sie gerne darauf umsteigen

Nachhaltigkeit ist ihnen wichtig: Dadurch, dass man sein Fahrrad stets neu designen kann, wird kein neues Fahrrad benötigt

Verzicht sollte aber nicht Spaßverzicht bedeuten

Die beiden tauschen regelmäßig mit anderen Klamotten aus

„angstfrei vor der Zukunft sein“

Weitere Schritte:

Versand soll automatisiert werden

Mitarbeiter in Planung

Reaktion des soziales Umfeldes:

T. durch die eigenen Kinder nicht ernst genommen

Zeit für die Familie fehlte

Jetzt überlegen die Kinder schon, wie sich das „viele“ Geld ausgeben können

Trotzdem machen, auch wenn man von außen keine Unterstützung erhält

Die beiden sind grunddiszipliniert

Stärken/ Schwächen:

Produkt bekannt machen war schwierig, da innovatives Produkt

80-90% des Fahrradmarktes ist männlich ausgerichtet

Fahrradhändler sind i.d.R. technisch orientierte Männer, die mit einem Designprodukt für Frauen nicht viel anfangen können

Der Fahrradmarkt bietet für weibliche Designprodukte sehr viel Luft nach oben

Fahrradhändler rufen nun bei Mooxi-Bike an & wollen ihr Produkt in ihre Länden stellen und nicht umgekehrt

 

Kurz vorm Hinschmeißen:

Einkaufmesse in der Newcomer-Ecke

Ideeklau durch großes Unternehmen, die dieses jetzt irgendwo in Asien fertigen lassen

Aber nicht so kreativ & flexibel wie Mooxi-Bike in Bezug auf Reaktion auf den Kunden und Designerstellung

Weisheiten:

„Wenn Du jung bist, kannst Du gut von einem 1.000er Leben – wenn man älter ist und Familie hat – wird das schwieriger“

„sich den Luxus/ Genuss gönnen in dieser schnellen Welt – langsam zu wachsen“

„man muss es einfach machen“

„machen
57 Minuten
Carola Antonia ist 29 Jahre alt und wohnt in Leipzig. Nach ihrem Studium des Kommunikationsdesigns und dem Masterstudium im Integrierten Design war sie als und Produktmanagerin und Designerin tätigt. In diesem Bereich wurde sie vielfach ausgezeichnet. 2017 gründete sie gemeinsam mit Philip Immanuel Rebarczyk das Unternehmen Smicy Appetit. Smicy Appetit produziert und vertreibt kleine herzhafte Pizza Bites, die fettarm und proteinreich sind. Wie ihr Unternehmen entstanden ist und was dahinter steckt, erzählt sie uns heute. Hört selbst J

Weitere Facts über Carola Antonia:

Kommt ursprünglich vom Bodensee

Bevor sie in Leipzig war, wusste Carola Antonia gar nicht, was ein Start-Up ist

Ideenentstehung:

Immanuel steht auf herzhafte Snacks; leider sind diese meist sehr kalorienreich , deshalb steckt er dann einfach ab und zu den Finger in Gemüsebrühe, um Heißhunger zu stillen. Bei der Überlegung einer anderen Lösung, kamen sie auf die Idee mit Smicies

Vollzeit oder Teilzeit:

Beide haben erst noch weiter in ihren alten Jobs gearbeitet; mittlerweile arbeiten beide Vollzeit für Smicy Appetit

Zielgruppe:

Ernährungsbewusste, fitnessaffine Personen, Sportler, Veganer (zwei der Bites-Sorten sind vegan)

Erreichung der Zielgruppe:

Soziale Medien, Messen und Veranstaltungen

Disziplin:

es wird eher eine Energie frei, weil man weiß, dass man es für sich tut. Durch diese Energie erhält man automatisch die benötige Disziplin.

Schlechte Zeiten:

Es gab Hürden und Herausforderungen, aber nicht, so dass die beide vor der Aufgabe von Smicies standen

Irgendwann wieder zurück ins klassische Arbeitsverhältnis:

Das würde wahrscheinlich sehr schwer werden. Wenn man einmal diese Freiheit gewohnt ist, will man sie ungern wieder abgeben

Stärken & Schwächen:

Innovatives Produkt birgt immer Herausforderungen & Chancen

immer etwas schwierig ins Lebensmitteleinzelhandel reinzukommen

Online Handel Vertrieb läuft sehr gut

Gründung zu zweit

Empfehlenswert; man ergänzt sich durch die unterschiedlichen Kernkompetenzen

Immanuel: Business Development; Kontakt & Austausch Produktionsstätte,…

Carola Antonia: Marketing, Design, Kundenkontakt, Social Media,…

Vorteil bei Gründung als Lebenspartner: man vertraut einander 100 % (mehr als einem Businesspartner oder Freund)

Kritik bei Unternehmensgründung

Anfangsskepsis bei Carola Antonias Familie

Aber: Wenn man etwas tut, von dem man überzeugt ist, kann man auch andere überzeugen

Zielerreichungstipps:

Man kann sehr viel durch pure Leidenschaft gepaart mit Struktur und Austausch mit anderen Menschen erreichen

Man darf keine Angst haben, sich Hilfe zu holen

Leitspruch:

„Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität.“ Marie Curie (1867 – 1934) / Pierre Curie

Empfehlungen:

Pocast: Taste Makers (https://itunes.apple.com/de/podcast/tastemakers-der-food-podcast/id1439351671?l=en&mt=2)

Buch: Dirk Rossmann: "... dann bin ich auf den Baum geklettert!": Von Aufstieg, Mut und Wandel (https://amzn.to/2Sa1uad).

Endziel:

dass Smicies das Synonym für herzhafte Bites wird

dass Smicies auf jedem Kontinent dieser Welt vertreten ist

Unternehmerdasein:

ist nicht für jeden was

man darf nicht bequem sein

man darf kein Unterschied zwischen Privat- und Berufsleben machen

man darf nicht öffentlichkeitsschau sein & muss kommunikationsfreudi
60 Minuten
Stella, Cathrin und Kaja kennen sich bereits seit der Schulzeit. 2017 gründeten sie gemeinsam das Unternehmen Tales&Tails. Tales&Tails stellt gesunde und nachhaltige Produkte für Hunde und Katzen aus Fisch aus Island her. Mit jedem Verkauf einer ihrer Produkte werden Tierschutzprojekte unterstützt. Was genau hinter Tales&Tails steckt und wie der Unternehmer-Weg entstanden ist, wird uns Stelle heute erzählen. Viel Spaß beim Reinhören!

Aufteilung der drei Gründerinnen:

Cathrin- Design & Kommunikation

Kaja – Marketing & Vertrieb

Stella – Finanzen & Buchhaltung

Vertriebkanäle:

Soziale Medien wichtig, aber auch Messen oder besondere Events für Hunde (z.B. Hundeweihnachtsmarkt in Berlin)

Konzept:

Fischfarm in Island

Spenden an Tierschutzprojekte

Ehemalige Eigentümer sind Freunde von Kajas Eltern

Nächsten Schritte:

Bisher gibt es Leckerlis und Nassfutter. Demnächst soll auch Trockenfutter dazu kommen.

Zu dritt gründen:

Jeder hat sein speziellen Bereich, in dem er Experte ist

Echter, ehrlicher Austausch

Bei drei Frauen gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten

Regionale Trennung:

Tägliche Telefonkonferenz

Regelmäßiges Zurückziehen für ein Wochenende um die nächsten Schritte durchplanen

Gründung  „froNatur“:

Frozen Yogurt zum Abwiegen

In Grindelallee direkt bei der Uni in Hamburg

Frozen Yoguhrt im Lebensmitteleinzelhandel

2014 mit anderem Frozen Yogurt-Anbieter zusammengetan

Sehr viel Wissen aus der ersten Gründung mitgenommen

Stärken/Schwächen:

Schwäche: geringes Preissegment

Stärke: Hunde werden verstärkt Partner und Teil der Familie (früher: Funktionstier)

Es gibt immer mehr Hunde mit Unverträglichkeiten

Arbeitszeit pro Woche:

50 Stunden

Erfolgsdefinition:

Freiheit sein Leben so zu gestalten, wie man es gerne haben möchte

Besondere Eigenschaften für Unternehmensgründung:

Hohe Willenskraft

Gewissen Ehrgeiz

Man muss fest an seine Idee glauben

Vorteile, die weibliche Gründerinnen haben

Menschen helfen gerne dem „schwachen“ Geschlecht

Wenn Stella jetzt nochmal 18 Jahre alt wäre:

Nicht so viel Stress machen – der Ernst des Lebens kommt früh genug

Mut haben

Wenn die Chance genau so hoch ist wie das Risiko, Mut haben die Sache umzusetzen

Was ist der worst case? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! J

 
1 Stunde 18 Minuten
Maike Engel ist 37 Jahre alt. Nach ihrer Ausbildung als Kommunikationswirtin arbeitete sie acht Jahre lang in einer Medienagentur. Eines Tages hat sie ihren Job gekündigt, für mehrere Monate Asien bereist und als sie wieder in Deutschland war hat sie 2016 Camp Breakout gegründet. Hierbei handelt es sich um ein Ferienlager für Erwachsene, um den Alltag zu entfliehen und einfach mal wieder Kind zu sein. Wie sie auf die Idee gekommen ist und was alles dahinter steckt, erzählt sie uns in dieser Podcast-Folge. Viel Spaß beim Reinhören!

 

Der Wunsch einfach mal wieder Kind sein zu können, legte den Grundstein für Camp Breakout.

Maike aka Häuptling zerstreuter Hase war schon stets ein selbständiger Typ. Sie hat nie an ihrer Idee gezweifelt. Ihr Organisationstalent und ihre Disziplin haben ihr bei der Umsetzung geholfen.

 

Camp Ablauf:

50 Personen (inkl. Teamer)

jeder bekommt einen Spitznamen

Handy wird versiegelt für das verlängerte Wochenende

Mehrbettzimmer (alternativ: Zelt)

Riesengelände u.a. mit See, Volleyballfeld, Wald

Angebot verschiedenster Workshops

wichtig ist hier: Diversifikation + Gemeinschaft

 

Vollzeit oder Teilzeit:

Teilzeit hilft bei der Finanzierung und bei der eigenen Effizienz

 

soziale Medien:

ja, aber in Maßen, da sie selbst ein digitales Produkt anbieten

 

Camp Breakout in Reisebranche:

Vorteil: innovatives Produkt Travel Start-Up 2018

Nachteil: Mithalten im niedrigen Preissegment (z.B. beim All-Incl. Reisen nach Ägypten etc.)

 

Erfolgsdefinition:

Frei sein

Jeden Tag etwas machen, worauf sie Lust hat

 

„Als Gründer hat man sehr viele Ups and Downs“

 

„Es fühlt sich nicht wie Arbeit an“

 

Zielerreichungsstrategie:

Meilensteine setzen (wie im Business Plan)

auf monatliche und noch kleinere Ziele runter brechen

Leitspruch: „Life begins at the end of your comfort zone.“

 

Website: https://www.camp-breakout.com/
1 Stunde 12 Minuten
Jasmin Redweik ist 30 Jahre alt und gebürtige Münchnerin. Anfang 2016 gründete sie gemeinsam mit Kristijan Krolo und Dr. Robert Redweik BALIS. BALIS ist ein innovatives, junges Unternehmen mit der Vision einzigartige Drinks aus den High-End Bars dieser Welt der Gastronomie und Endverbrauchern zugänglich zu machen. In diesem Zuge haben sie die erste Basilikum-Ingwer-Limonade erfunden, die man mit oder ohne Alkohol hervorragend genießen kann. Wie es zu der Entstehung von BALIS gekommen ist und was alles dahinter steckt Unternehmerin zu sein, das erzählt uns die Geschäftsführerin heute. Viel Spaß beim Reinhören!

Jasmin:

Wohnt zwischen Berlin & München

Vorherige Tätigkeiten: Start-ups, Medienagentur, Unternehmensberatung für Digitalisierung

Liebt Yoga und Wandern

Ideenentstehung:

Mitgründer Kris gehört die Loretta-Bar in München (http://www.loretta-bar.de/) und

Drinks mit Basilikum (mit oder ohne Alkohol) werden immer beliebter

Für die meisten Drinks ist sehr viel Basilikum erforderlich

Basilikum ist eine sensible Pflanze, die nicht lange gelagert werden kann

„Warum gibt es hier keinen Filler oder eine Limonade, das würde vieles vereinfachen?“ à Good drinks - made easy

Vollzeit oder Teilzeit:

Es kommt natürlich immer drauf an, wo man gerade im Leben steht. Jasmin rät auf jeden Fall erstmal in Teilzeit zu starten, so dass man noch einen anderen Job, der die Fixkosten deckt und einem auch eine gewisse Routine gibt. Außerdem hilft es zu Beginn eine gewisse Struktur zu haben und es sind auch Synergieeffekte möglich, wovon beide Jobs profitieren können.

Gründung:

Motivation: „etwas mit Sinn und Verstand machen und so umweltfreundlich wie möglich“

Push durch Kris: „Du wolltest doch schon immer selbstständig sein“

Richtiger Zeitpunkt: Der Markt war bereit für die erste Basilikum-Limonade

Mut zur Gründung: „Das schlimmste was passieren kann, ist, dass es nicht klappt und man sich einen neuen Job suchen muss“

Social Media:

Aktiv auf Instagram, Facebook und YouTube

Langfristiges Ziel: die eigenen Kanäle mehr bespielen und noch präsenter auf YouTube zu sein

Stärken & Schwächen der Branche:

Schwäche: Markt wird extrem geflutet von neuen Produkten, deshalb ist es sehr schwierig bei Getränkegroßhändlern reinzukommen

Stärke: innovatives Produkt mit Sinn, vegan, glutenfrei und mit natürlicher Fruchtsüße

Herausforderung und Chance zugleich war auf jeden Fall, dass es so eine Limonade zuvor noch nicht gab („endlich mal was neues“ vs. „Erklärung des Produktes notwendig“)

Gründung mit mehreren Personen:

Eindeutige Empfehlung von Jasmin

Dient der Vielfalt und den verschiedenen Perspektiven

Jeder bringt seine Vorteile und Wissensstände mit:

Kris (erfahrener Gastronom); Robert (Erfahrungen mit Start-Ups); Jasmin (Beratung, strukturiertes Arbeiten,Projektmanagement)

Wichtig ist, dass man Emotionen und Befindlichkeiten negativer und positiver Art miteinander ehrlich teilen kann

Mitarbeiter bei BALIS:

5 feste Mitarbeiter

3 Gründer

7 freie Handelsvertreter

Unternehmertum:

Es gibt stets was zu tun – selbst und ständig

Jeden Tag sein Bestes geben – und dabei die Freude nicht vergessen

 

Disziplin

Jasmin arbeitet 60-70 h pro Woche

Starkes Verantwortungsbewusstsein

Morgenroutine (Yoga, Meditation, erst danach Handy an und Mails checken)

man muss auch mal die Disziplin haben, nicht diszipliniert zu sein, um sich selbst zu schützen

3-4 Major To Do´s definieren, die man an dem Tag erledigen muss --> 
1 Stunde 2 Minuten
Marina Michaelis ist 28 Jahre alt, hat russische Wurzeln und lebt ebenfalls in der wunderschönen Hansestadt Hamburg. Die studierte Grafik- und Mediendesignerin (2013-2017) gründete 2015 das Unternehmen Wonderspot, welches zuerst als Dienstleistungsfirma, Portfolio und Blog diente. 2017 entwickelte sie ihren ersten Jahreskalender, den Wonder Planner. Seit dem ist aus dem Blog ein Online-Shop geworden, wo man verschiedenen Schreibwaren, Alltagshelfer Notizblöcke, Postkarten u.v.m. findet. Wie sie auf die Idee gekommen ist, was das Besondere an ihren Produkten ist und wie ihr Weg hin zum Unternehmertum aussah, wird sie uns heute erzählen. Viel Spaß beim Reinhören!

Was sie angeregt hat Wonderspot zu erschaffen:

Designs zu erstellen, die ihr selbst gefallen

Sie beschreibt sich selbst als "Organisationsfreak" und wollte ursprünglich einen Kalender für sich schaffen. Ihre Freunde waren so begeistert, dass diese auch alle einen habe wollten. Irgendwann kamen immer mehr Leute dazu, so dass sie ihren ersten Online-Shop erstellte

Mit ihren Produkten einen Ort zu schaffen, wo kleine Wunder entstehen, die ihre Fans bei z.B. der Anwendung ihres Kalenders selbst verwirklichen, daher auch der Name "Wonderspot"

Niederlagen bei denen Marina kurz davor war alles hinzuschmeißen, aber sie es dennoch nicht gemacht hat

Verlust ihres USB-Sticks mit allen Designs ihres ersten Kalenders

Ihre Internetseite wurde gehackt und alle Besucher an unseriöse Seiten weitergeleitet

Ihre Motti

Jedes Jahr hat Marina ein neues Motto, so dass sie sich jedes Jahr auf etwas anderes fokussiert, aber stets etwas von ihren alten Motti mi ins neue Jahr bringt:

2018: "Do more shit you are afraid of"

2019: "Love it, change it or leave it"

Bauch oder Kopf

Verstand etwas dominanter als Herz und Bauch

Teilzeit oder Vollzeit:

Definitiv in Teilzeit sagt Marina, so dass es nicht so schlimm ist, wenn mal etwas nicht klappt und dass man dann immer noch seine Miete zahlen kann. Zudem ist man dann gezwungen sich auch mal auf andere Dinge zu konzentrieren und das hilft bei der Komprimierung und Kreativität..

Wie funktioniert Marinas Konzept

alle Designs erstellt sie selbst

der Druck der Produkte ist ausgelagert

Untersützung bei Recherche und Bürotätigkeiten durch eine virtuelle Assistenz (gefunden auf https://www.machdudas.de/)

Empfehlungen:

Podcast: Laura Malina Seiler:; Happy, holy & confident  [https://itunes.apple.com/de/podcast/happy-holy-confident-dein-podcast-f%C3%BCrs-herz-und-den/id1091677215?mt=2]

Buch: Katharina Baumann; 100 Days: Vom Traum zum Start-up - Wie du in 100 Tagen ein Unternehmen gründest [https://amzn.to/2S6HHwk]

Macht alles mit Organisation und Disziplin, aber auch mit Herz

So könnt ihr Marina erreichen:

Facebook: https://www.facebook.com/wonderspot.de/

Instagram: https://www.instagram.com/wonderspot.de/

Internetseite: https://wonderspot.de/

 
33 Minuten
Lean in: Frauen und der Wille zum Erfolg von Sheryl Sanderberg von 2013.

Ist 49 Jahre alt und an der an der Harvard University und der Harvard Business School Wirtschaftswissenschaften studiert. Danach arbeitete sie im Rechercheteam der Weltbank. 1995-1996 arbeitete sie als Beraterin für McKinsey & Company. Dann als Stabschefin im US-Finanzministerium (1996-2001). Ab 2001 war sie Vizepräsidentin des globalen Online-Verkaufs für bei Google. 2007 wechselte sie zu Facebook und ist bis heute dort COO. (Co-Geschäftsführerin). Ihr Mann Dave Goldberg (CEO SuveryMonkey) ist 2015 an einem Herzinfarkt gestorben und sie lebt heute alleine mit ihren beiden Kindern.

Unterschiede Männer & Frauen:

Keiner schafft Dinge komplett alleine, aber dennoch steckt man ja sehr viel Arbeit in Dinge

Stereotypen starten schon zu Kindertage: Mädels rosa/ Jungs blau

Permanente Unterschätzung:

Frauen: Glück gehabt, Unterstützung der Familie

[caption id="attachment_177" align="alignnone" width="300"] Sheryl Sandberg ist COO von Facebook (Bild von CC0 License)[/caption]

Männer: Taten, Talente

Google Suche nach weiblicher Geschäftsführerin/ Führungskraft Facebook führt zur ihr

Wer aber googelt nach männlichen Führungskraft

Sheryl, ihr Bruder und eine Freundin müssen alle die gleiche Prüfung schreiben und lernen gemeinsam. Obwohl alle drei zusammen gelernt haben, waren sich Sheryl und ihre Freundin total unsicher nach der Prüfung, der Bruder total sicher, dass er eine eins hätte. Der Bruder hatte recht, die beiden Mädels nicht, alle drei hatten eine eins.

Karriere als Marathonlauf

Männer: „Toll. Weiter so!“

Frauen: „Du musst das hier nicht machen“

schlechte Mutter, teure Kinderbetreuung

Zweifel an der eigenen Karriere

Frauen planen bereits ihre Karriere nach ihren Kindern, wenn sie noch nicht mal einen festen Freunde haben à setzen sich selbst eigene Hemmschwellen, für den Fall, dass…

Für Frauen: Klingt es immer nach Entscheidung zwischen Karriere und Familie, wohingegen Männer beides haben können

„Sie ist sehr ehrgeizig“ --> negative Behaftung; bei Männern nicht so

Sheryl wurde als 5. Mächtigeste Frau (vor Michelle Obama) von der Forbes 500 zitiert. Ihre Mutter ruft sie an und sagt: „…Ich glaube ja auch, dass Du sehr mächtig bist, aber das Du mächtiger bist als Michelle Obama – da bin ich mir nicht ganz sicher“. Nicht sicher? Hätte sie das auch zu ihrem Sohn gesagt?

Männliche Bewerber zu gleichen Konditionen werden bevorzugt eingestellt

Verzerrung entsteht durch unsere Neigung mit Menschen arbeiten zu wollen, die uns änhlich sind --> dabei bringen gemischte Gruppen oftmals das beste Ergebnis

„Sie ist wirklich gut, in dem was sie tut, aber ihre Kollegen mögen sie nicht so gerne!“ --> würde das auch auf die männliche Version zu treffen? Immer überprüfen

Bloße Erwähnung anderer Prioritäten: weniger wertvoll als andere Angestellte

 

Heidi-/ Howard-Fall

Zwei identische Geschichten, nur das Geschlecht wurde ausgetauscht. Howard wurde von den Stundeten als deutlich bessere Führungskraft eingestuft als Heidi.

Abschätzende Bewertungen erfolgreicher Frauen

Margaret Thachtet à Attila, die Henne

Golda Meir à der einzige Mann im Kabinett

Angela Merkel à die eiserne Frau

Was kann man aus den Äußerungen Mitnehmen?

Frauen haben höhere Zweifel an ihren Talenten als Männer

Erfolgreiche Frauen werden von der Gesellschaft als nicht fürsorglich + loyal eingestuft; vielleicht a
39 Minuten
Anne Buch Anne ist 38 Jahre alt und zweifach-Mutter. 2013 hat sie die Online-Plattform EchtPost gegründet. Mit Hilfe dieser kann man tatsächliche Postkarten mit individuellem Text und verschieden wählbaren Motiven über das Internet an den jeweiligen Adressaten verschicken. Heute wird sie uns etwas zu Ihrem Unternehmen erzählen.

Anne´s Erfolgstipps:

Suche Dir einen Partner, der dich gut ergänzt

Unternehmereigenschaften, die man besitzen sollte:

Disziplin

Durchhaltevermögen

Optimismus

"machen" --> Umsetzung

Ersten Schritte:

Business Plan schreiben (nur für die Struktur)

sich mit anderen über die eigene Idee austauschen

Lesetipp:

Machen!: Das Startup-Buch der mymuesli-Gründer

 Leitspruch: 

"Machen ist wie wollen nur krasser!"

Viel Spaß beim Reinhören!!
40 Minuten
Harriet Rieper ist 25 Jahre alt hat Produktdesign studiert und anschließend Sportwissenschaften & BWL. 2017 hat sie ihr eigenes Unternehmen - den Fit Mum Club - gegründet. Hier hilft sie Schwangeren und Müttern in Form und gesund zu bleiben. "Nebenbei" ist sie auch noch Mutter eines einjährigen Sohnes. Wie sie das alles geschafft hat, erzählt sie uns heute.

Erfolgstipps: Harte Arbeit und einfach starten!

Buchempfehlung: Die Gesetze der Gewinner von Bodo Schäfer

Viel Spaß beim Reinhören! 

Website: https://fitmumclub.de/

Instagram: https://www.instagram.com/fitmumclub/

Facebook: https://de-de.facebook.com/fitmumclub/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCByNuxX599S3Vt-okWaNBHA
1 Stunde 14 Minuten
Conny Klotz (Kulturwissenschaftlerin) und Lotte Erhorn (Textildesignerin) haben (2016) ein Fair Fashion Label gegründet, in dem Menschen mit gesellschaftlichen Handycaps (Alter, fehlende Zeugnisse, fehlende Ausbildung, Fluchtgeschichte) hochwertiges Design  aus gebrauchten Denim-Stoffen erstellen. Zum Portfolio gehören vor allem Taschen und Interior Produkte, gefertigt wird das alles im lebendigen Wilhelmsburg in der wunderschönen Hansestadt Hamburg. Conny und Lotte sind heute hier und erzählen und über ihre Firma „Bridge&Tunnel“. 

Connys und Lottes Absichten sind es Brücken zu bauen für Menschen mit Nähkenntnissen. Besonders interessant fand ich Lottes Betrachtung von Angestelltenverhältnis und Selbstständigkeit. Wohingegen die meisten Menschen argumentieren würde, dass es Angestelltenverhältnis sicher ist, empfindet Lotte eher die Selbstständigkeit als sicher, denn man weiß selber wo man steht, in welche Richtung es gehen wird und man hat das Ruder selbst in der Hand, wohingegen man als Angestellter diese Informationen oftmals nicht hat. Ich selbst habe das noch nie so gehört und fand es aber total wahr und augenöffnend :)

Erfolgstipps/tricks:

sich zeitliche Grenzen bis zur Zielerreichung setzen

der Experte in seinem Bereich zu sein

nicht so streng mit sich zu sein

Podcast-Empfehlung:

https://mitvergnuegen.com/hotelmatze

So erreicht ihr die beiden:

Website: https://bridgeandtunnel.de/

Instagram: https://www.instagram.com/bridgeandtunnel.de/?hl=de

Facebook: https://www.facebook.com/bridgeandtunnel.de

Pinterest: https://www.pinterest.de/bridgetunnel/

 

Viel Spaß beim Reinhören!
50 Minuten
Doreen Huber ist reisefreudige Mehrfach-Gründerin und Mutter von einer Tochter. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und wollte eigentlich studieren. Da sich das nicht finanzieren ließ, fing sie an für Bereich Vertrieb bei der D-Trust GmbH, einer Hochtechnologie-Tochter der Bundesdruckerei zu arbeiten. Sie wechselte anschließend zu VeriSign., wo sie als Head of Sales DACH den Telesales und Key Account Sales leitete und fing an parallel ihre Wunschstudienfächer Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften zu studieren. Anschließend gründete sie ihr erstes eigenes Unternehmen:  Telesales Dienstleister Yields Sales & Services GmbH. Nach fünf Jahren hat sie dieses erfolgreich an eKomi Ltd verkauft und arbeite dort weiterhin als CSO. Danach arbeitete sie als CSO und COO für Lieferheld / Delivery Hero. Nach dem sie Mutter wurde haben sie und ihre Familie, die Welt bereist und sie hat anschließend ein neues Unternehmen gegründet: Lemoncat: Ein Online-Marktplatz für Business-Catering. Doreen hat viele Erfolgstipps und -tricks für uns auf Lager.

Viel Spaß beim Reinhören!

Doreens Buchempfehlungen:

Scaling Up von Verne Harnish

Delivering Happiness von Tony Hsieh
51 Minuten
Amber Riedl ist Kanadierin und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin. Nach einem Masterstudiengang in Politikwissenschaft in Vancouver kam sie der Liebe wegen nach Deutschland und stand vor dem großen Problem einen Job ohne Deutschkenntnisse zu finden. Nach zahlreichen Praktika, hat sie sich einen Job bei  Transparency International erarbeitet und hat wie sie selber sagt „per E-Mail gegen Korruption“ gekämpft. Zeitgleich unterrichtete sie erfolgreich Bikram-Yoga und bot verschiedene Kurse an. Im Rahmen ihrer Hochzeitsplanung gründetet sie aufgrund des mangelnden Online-Angebotes zur Informationen und Unterstützung der Vorbereitungen, ihr erstes Unternehmen: 1001hochzeiten.de. Nach 5 sehr intensiven, stressigen Jahren und zwei Geburten später, entdeckte sie das Nähen & Stricken für sich. Durch Gespräche mit einem Bekannten (Axel Heinz) entstand die Idee, dieses ein DIY-Business zu realisieren. So ist 2013 ihr zweites Unternehmen entstanden: Makerist. Heute wird sie uns von Ihrem Unternehmen erzählen und ihre Erfolgstipps- und tricks mit uns teilen.

Ambers Motto "Du schaffst was Du willst - solange Du weißt was Du willst!"

Viel Spaß beim Anhören.

Eure Ellen

 

Makerist: https://www.makerist.de/

Podcast-Empfehlungen:

https://www.gimletmedia.com/startup/all

https://www.gimletmedia.com/reply-all

https://www.stitcher.com/podcast/the-new-york-times/the-daily-10

Bücher-Empfehlungen:

Breaking The Habit of Being Yourself; Dr. Joe Dispenza:

https://www.amazon.com/Breaking-Habit-Being-Yourself-Create/dp/1401938094

I Have America Surrounded: The Life of Timothy Leary; John Higgs:

https://www.amazon.com/Have-America-Surrounded-Timothy-Leary/dp/1909609811

 
11 Minuten
Folge 7 – Rente – what the fuck?

Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von the female empowerment podcast. Heute möchte ich mit euch über ein Thema reden, welches mir sehr am Herzen liegt – eure Rente. Ihr denkt euch bestimmt, okay was will die Alte jetzt. Das ist noch Jahrzehnte von mir entfernt und außerdem zahl ich in die gesetzliche Rentenversicherung ein und mein Betrieb hat da auch was Aber lasst mich euch an das böse Märchen des demographischen Wandels erinnern…

Wie wir ja alle wissen, wird es in Zukunft immer mehr alte Menschen und immer weniger Nachwuchs geben. Bedauerlicherweise ist dieser Nachwuchs ebenfalls für unsere Rente verantwortlich und ich muss euch leider mitteilen, dass wir alle nur ein sehr kleines Stück vom Kuchen abgekommen werden. Das sieht schon mal düster aus für uns alle. Noch düsterer sieht es aus für diejenigen, die den Nachwuchs gebären und auch mal Zeit mit ihm verbringen möchten und somit eine Auszeit nehmen. Dieses sind i.d.R. die Frauen. Hier ist das Problem, dass diese wundervollen Damen, die ihre Kraft und Liebe in ihre Familien stecken leider hierfür kein Geld bekommen und somit nicht in die Rentenkasse einzahlen…

Ich sehe hier in Hamburg bereits viele ältere Herr- und Damschaften, die zusätzlich zu ihrer Rente einen 450€ Job machen müssen, einfach um ihren Lebensstandard zu halten oder auch um ihre Existenz zu sichern. Was mich wirklich traurig und auch wütend macht, ist die meisten davon haben bereits fast ihr ganzes Leben hart gearbeitet und selbst im Rentenalter reicht es nicht aus. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will im Rentenalter die Welt bereisen und meine gewonnene Freiheit genießen und nicht im Supermarkt aushelfen müssen oder finanziell von meinen potentiellen Kindern abhängig sein.

Ich gehe mal davon aus, dass es euch ähnlich geht und deshalb haben ich folgenden sehr ernstgemeinten Appell an euch: Ladies, kümmert euch um eure Finanzen und spart Geld für eure Rente.

Wie kann man das am besten angehen?

Wir müssen erstmal eine Grundstruktur euer Finanzen erstellen. Ganz klassisch ist der erste Schritt: Welche Einnahmen habt ihr, welche fixen oder ggf. auch variablen Ausgaben habt hier. Prüft  Sprich: Wie viel Geld habt ihr zu freien Verfügung. Spar mindestens 10 % von Deinem Nettoeinkommen und lege es in irgendeiner Form an, da man auf einen normalen Girokonto leider derzeit keine Zinsen bekommt und aufgrund Inflation wird das Geld dann nur auf dem Account verweilen und bedauerlicherweise an Wert verlieren. Also investiere es in was immer Du möchtest und mit welcher Investitionsstrategie Du Dich wohl und sicher fühlst z.B. Immobilen, Aktien oder ETF-Sparpläne. Für die verschiedenen Anlagemöglichkeiten werde ich euch sinnvolle Links geben, wo ihr eigenständig über die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten informieren können.

Das wäre also ein Zwei-Kontenmodell, man hat einmal sein Basiskonto und dann sein Sparkonto, welches man für seine Investments nutzt. Somit kann man seinen monatlichen Konsum und seine Rücklagen für die Rente gut trennen.

Des Weiteren sind ein Drei-Konten und ein Sechs-Konten-Modell weitverbreitet und strukturieren eure Finanzen noch stärker.

Das Drei-Konten-Modell ist vor allem durch den Buchautor Bodo Schäfer bekannt geworden. Hier hat man ebenfalls ein Basiskonto und Sparkonto mit mindestens 10 % (besser 20%) . Hinzu kommt ein Spaßkonto auf das man ebenfalls 10 % investiert und diese Geld wirklich nur für Dinge auszugeben, die einem Spaß machen. Ein Wellness-Tag, eine ausgedehnte Shoppingtour oder einen Tag einen Porsche mieten, was immer euer Herz begehrt. Zwingt euch hier ruhig das Geld für den jeweiligen Monat auf den Kopf zu hauen, von diesen 10 % soll nichts liegen bleiben.

Das sechs-Konten-Modell ist von T. Harv Eker ist sehr verbreitet und geht noch mehr in die Tiefe bzgl. der Aufteilung Deiner Nettoeinnahmen. Es teilt
10 Minuten
Wer kennt es nicht, man vertrödelt seine Zeit auf Sozialen Medien oder bei YouTube und ist nicht gerne so produktiv wie man es sein würde…Ich stelle heute 5 Ideen vor, die euch bei einem erfolgreichen Zeitmanagement unterstützen können. Es ist überhaupt nicht Rocket Science und vieles hat man schon mal gehört, aber manchmal hilft es an simple Tools erinnert zu werden und es erstaunlich, wie viel Zeit man durch sie gewinnen kann.

1. Notieren

Alles notieren, was man erledigen möchte

Ich schreibe hier meisten erstmal ganz ungefiltert alles auf, was ich irgendwann man erledigen möchte und sortieren dann, was ich bis wann erledigt haben will bzw. muss. Dieses mache ich für meine private Angelegenheiten sowie für meine geschäftlichen

Ich sortiere diese nach Prio

Wenn bei bestimme Tätigkeiten die Priorität auf derselben Ebene liegt, fange ich mit den Tätigkeiten an die am schnellsten erledigt sind bzw. mir am einfachsten fallen, denn dann bin ich bereits im Worflow und habe bereits viel geschafft, wenn ich mir die zeitintensiven oder schwerfälligen Aufgaben annehmen

Diese Methode ist super simpel und produktiv und wird im Allgemeinen „Getting Things Done“ genannt

Hier noch der Hinweis: Nehmt euch nicht zu viel vor, man fühlt sich wahnsinnig schlecht, wenn man nicht alle seine Tagesziele erreicht hat. Nehmt euch ca. 60 % der Zeit eures Arbeitstages vor. Es kommt immer irgendwas dazwischen

Ich setzte mir z.B. Muss- und Kann- Ziele, wenn ich zusätzlich einen meiner Kann-Ziele erreicht habe, fühle ich mich Epic

Oder setzt euch Wochenziele. Ich arbeite in einem sehr operativen Bereiche, wo jeder Tag anders ist und schnell agiert werden muss. Wenn ich mir Wochenziele setzte, bin ich flexibler und erreiche meine Ziele trotzdem in der jeweiligen Woche

Wenn wir wisst, dass ein Tag besonders verrückt bei euch ist, versucht alles ToDo´s bis dahin erledigt zu haben, so dass ihr euch vorbereitet fühlt

2. Fokus:

Ich finde man verliert den Fokus relativ schnell heutzutage. Es kommen ständig Anrufe rein. Man recherchiert irgendwas und dann stößt man auf andere interessant Sachen, die aber keine Prio haben und für den heutigen Tag nicht eingeplant sind. Des Weiteren, erhält man gefühlt jede Minuten zig Emails. Ich versuche erst die Arbeit zu erledigen an der ich gerade sitze und mich dann der nächsten zu widmen oder meine Mails zu bearbeiten. Wenn es jetzt aber etwas super wichtiges ist oder der Vorgesetzte sich bei einem meldet, dann bearbeite ich natürlich erst das und wende mich anschließend direkt wieder an das jeweilige To Do

Ablenkung reduzieren (es gibt Website Blocker z.B)); manchen hilft es auch aufzuschreiben, was sie heute nicht erreichen wollen (also eine sogenannten Not-To-Do List zu erstellen: Nicht auf Social Media, nicht zwei Stunden Mittagspause machen, etc.)

Fokus auch auf Kernkompetenzen (kann ich bestimmte Arbeit abgeben z.B. Werkstudenten, unterstellte Kollegen, Freelancer (hier liebe ich z.B. fiverr)

3. Eisenhower Prinzip:

 

Wichtig

Unwichtig

Eilig

mit Prio erledigen

Outsourcen

Nicht Eilig

Terminieren

Eliminieren

Matrix erstellen

Muss man üben; Entscheidungen zu treffen, was in welche Kategorie kommt

4. 80/20 Prinzip (Pareto)

80 % der Ergebnisse --> 20 % Gesamtaufwand

20 % der Ergebnisse --> 80 % Gesamtaufwand

Wie kann man die 80% reduzieren / ausl