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Lebe gut Archiv
64 Episoden
36 Minuten
Heimat – Geschichten von unterwegs
Für alle, die zu Fuß oder lesend pilgern
Jörg Steinert, Politologe und Bürgerrechtler, erzählt uns von seinen einmaligen Erfahrungen auf dem Jakobsweg. Für ihn ist Pilgern nicht nur das Ausbrechen aus dem Hamsterrad, sondern gleichzeitig auch die Entdeckung einer neuen Dimension des eigenen Ichs und das Über-sich-Hinauswachsen.
Er bezeichnet sich selbst als einen Luxuspilger, der lieber etwas mehr im Gepäck hat und dadurch in Kauf nimmt, ein paar Kilo mehr zu schleppen. Vielleicht keine Pfeffermühle wie sein Pilgerfreund, aber doch das ein oder andere Persönliche. Denn wer so lange unterwegs ist, will sich ja auch wohlfühlen.
Mindestens achtmal ist er bereits in Santiago de Compostela eingelaufen und entdeckt doch jedes Mal wieder neue Details, die es wertzuschätzen gilt. Und auch das Pilgern in der Heimat während Corona hat es ihm angetan. Um das Wegenetz in Berlin und Brandenburg auszuschildern und begehbar zu machen, hat er Initiativen gegründet und sich politische Unterstützung geholt.
So entstehen auch in der Heimat kuriose Geschichten wie beispielsweise die Aufforderung zum Wege-Zoll oder das Pilgern unter der Aufsicht des LKA. Für Jörg zählt beim Pilgern der Moment. Nicht das Zurückblicken auf Vergangenes oder Versäumtes und auch nicht die Angst vor dem, was vielleicht alles noch kommen kann. Für ihn zählt nur der Moment und genau das macht für ihn gutes Leben aus, auch wenn für diese Erkenntnis einige Hindernissen zu überwinden sind.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/heimat-pilgern-011381.html
Für alle, die zu Fuß oder lesend pilgern
Jörg Steinert, Politologe und Bürgerrechtler, erzählt uns von seinen einmaligen Erfahrungen auf dem Jakobsweg. Für ihn ist Pilgern nicht nur das Ausbrechen aus dem Hamsterrad, sondern gleichzeitig auch die Entdeckung einer neuen Dimension des eigenen Ichs und das Über-sich-Hinauswachsen.
Er bezeichnet sich selbst als einen Luxuspilger, der lieber etwas mehr im Gepäck hat und dadurch in Kauf nimmt, ein paar Kilo mehr zu schleppen. Vielleicht keine Pfeffermühle wie sein Pilgerfreund, aber doch das ein oder andere Persönliche. Denn wer so lange unterwegs ist, will sich ja auch wohlfühlen.
Mindestens achtmal ist er bereits in Santiago de Compostela eingelaufen und entdeckt doch jedes Mal wieder neue Details, die es wertzuschätzen gilt. Und auch das Pilgern in der Heimat während Corona hat es ihm angetan. Um das Wegenetz in Berlin und Brandenburg auszuschildern und begehbar zu machen, hat er Initiativen gegründet und sich politische Unterstützung geholt.
So entstehen auch in der Heimat kuriose Geschichten wie beispielsweise die Aufforderung zum Wege-Zoll oder das Pilgern unter der Aufsicht des LKA. Für Jörg zählt beim Pilgern der Moment. Nicht das Zurückblicken auf Vergangenes oder Versäumtes und auch nicht die Angst vor dem, was vielleicht alles noch kommen kann. Für ihn zählt nur der Moment und genau das macht für ihn gutes Leben aus, auch wenn für diese Erkenntnis einige Hindernissen zu überwinden sind.
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36 Minuten
Streu Glitzer drauf
Wo blitzt Gott im ganz normalen Alltag durch?
Kurzgeschichten von Schwester Marie-Pasquale Reuver
Schwester Marie-Pasquale ist Hochschul-Seelsorgerin, Pastoralreferentin und Buchautorin. Nebenbei promoviert sie noch und bringt gelegentlich ihre Botschaften in Form eines rhythmischen Slam-Gedichtes vor. Da stellt sich einem schon die Frage, wieviel Stunden hat denn ihr Tag?
Ihr neu erschienenes Buch „Streu Glitzer drauf! – Geschichten von Gottesbegegnungen im Alltag“ ist tiefgründig, spirituell und gleichzeitig humorvoll. Es handelt davon, wie man es schafft, immer wieder etwas Schönes ins Alltägliche oder auch in die gelegentliche Trübsal zu bringen. Am besten gelingt das, wenn es nicht alleine gemeistert werden muss.
Wir erfahren aber auch auf humorvolle Weise, wie der Ruf Gottes Schwester Marie-Pasquale erreichte und welche Opfer dafür notwendig waren. Sie empfindet heute ihr Leben im Kloster als reich und intensiv. Denn nicht die materiellen Dinge sind ausschlaggebend für ein gutes Leben, sondern die nicht materiellen Aspekte wie Zeit, Beziehungen, Kreativität, Spiritualität und eine lebendige, tragfähige Verbindung zu Gott und der Natur.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/streu-glitzer-drauf-011443.html
https://www.klostersiessen.de/
Wo blitzt Gott im ganz normalen Alltag durch?
Kurzgeschichten von Schwester Marie-Pasquale Reuver
Schwester Marie-Pasquale ist Hochschul-Seelsorgerin, Pastoralreferentin und Buchautorin. Nebenbei promoviert sie noch und bringt gelegentlich ihre Botschaften in Form eines rhythmischen Slam-Gedichtes vor. Da stellt sich einem schon die Frage, wieviel Stunden hat denn ihr Tag?
Ihr neu erschienenes Buch „Streu Glitzer drauf! – Geschichten von Gottesbegegnungen im Alltag“ ist tiefgründig, spirituell und gleichzeitig humorvoll. Es handelt davon, wie man es schafft, immer wieder etwas Schönes ins Alltägliche oder auch in die gelegentliche Trübsal zu bringen. Am besten gelingt das, wenn es nicht alleine gemeistert werden muss.
Wir erfahren aber auch auf humorvolle Weise, wie der Ruf Gottes Schwester Marie-Pasquale erreichte und welche Opfer dafür notwendig waren. Sie empfindet heute ihr Leben im Kloster als reich und intensiv. Denn nicht die materiellen Dinge sind ausschlaggebend für ein gutes Leben, sondern die nicht materiellen Aspekte wie Zeit, Beziehungen, Kreativität, Spiritualität und eine lebendige, tragfähige Verbindung zu Gott und der Natur.
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30 Minuten
»Mehr als miteinander spazieren gehen«
Julia Kohler ist Geistliche Begleiterin für suchende Menschen
In drängenden Lebens- und Glaubensfragen wünschen sich Menschen oft Vertrauenspersonen, die Fragen und Zweifel aushalten und zuhören können. Die Theologin und Autorin Julia Kohler ist ausgebildete Geistliche Begleiterin in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und war viele Jahre Leiterin einer Begegnungsstätte und Pilgerherberge in der Nähe von Ulm. Sie kennt sich also aus mit Menschen, die auf dem Weg sind. In ihren spirituellen Texten thematisiert sie Erfahrungen ihres eigenen Unterwegsseins. Im Gespräch mit Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller erzählt sie vom Abenteuer der Begegnung mit Suchenden und wie es ihr gelingt, auch im Angesicht von eigenen Zweifeln Kraft zu schöpfen. – Die Namen Geistlicher Begleiterinnen und Begleiter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind auf der Homepage des Instituts für Fort- und Weiterbildung unter der Rubrik »Unterstützungssysteme« zu finden.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin
https://www.institut-fwb.de
Julia Kohler ist Geistliche Begleiterin für suchende Menschen
In drängenden Lebens- und Glaubensfragen wünschen sich Menschen oft Vertrauenspersonen, die Fragen und Zweifel aushalten und zuhören können. Die Theologin und Autorin Julia Kohler ist ausgebildete Geistliche Begleiterin in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und war viele Jahre Leiterin einer Begegnungsstätte und Pilgerherberge in der Nähe von Ulm. Sie kennt sich also aus mit Menschen, die auf dem Weg sind. In ihren spirituellen Texten thematisiert sie Erfahrungen ihres eigenen Unterwegsseins. Im Gespräch mit Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller erzählt sie vom Abenteuer der Begegnung mit Suchenden und wie es ihr gelingt, auch im Angesicht von eigenen Zweifeln Kraft zu schöpfen. – Die Namen Geistlicher Begleiterinnen und Begleiter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind auf der Homepage des Instituts für Fort- und Weiterbildung unter der Rubrik »Unterstützungssysteme« zu finden.
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29 Minuten
Hildegard von Bingen (1098-1179) war eine hochgebildete Frau, die schon damals eine Vorreiterin für die Stärkung der Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft war. Sie verstand es, mit Feingefühl und großem Geschick, politischen Einfluss zu üben und von Persönlichkeiten wie Kaiser Barbarossa und Papst Alexander III. angehört zu werden. Durch ihr visionäres Denken und Handeln wurde sie bereits im Mittelalter als Heilige verehrt. Diesen Status erhielt sie dann offiziell im Jahre 2012 von Papst Benedikt XVI. und seitdem gehört sie neben Katharina von Siena, Teresa von Ávila sowie Thérèse von Lisieux zu den vier Frauen, die diesen besonderen Kirchentitel erhalten haben.
Heute gilt sie als Naturforscherin und Gelehrte, Dichterin, Komponistin und Theologin und dient vielen Menschen, die nach Ratschlägen für ein Leben in Einklang von Körper, Geist und Seele suchen als Quell der Inspiration.
Lebe gut-Moderatorin Manuela Pfann begibt sich mit der Theologin und Autorin Annette Heizmann auf Spurensuche: Warum ist Hildegard nach wie vor so gefragt? Wie kann man die Begriffe „Grünkraft“ und „Kraftort“ heute verstehen? Welche Hildegard-Kräuter wachsen gut im eigenen Garten und wie geht Fasten nach Hildegard? Durch Annette Heizmann werden diese Begriffe aufgeschlüsselt und greifbar gemacht. Sie verrät uns auch, was in ihrer Handtasche auf keinen Fall fehlen darf.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin
https://www.annetteheizmann.de
Heute gilt sie als Naturforscherin und Gelehrte, Dichterin, Komponistin und Theologin und dient vielen Menschen, die nach Ratschlägen für ein Leben in Einklang von Körper, Geist und Seele suchen als Quell der Inspiration.
Lebe gut-Moderatorin Manuela Pfann begibt sich mit der Theologin und Autorin Annette Heizmann auf Spurensuche: Warum ist Hildegard nach wie vor so gefragt? Wie kann man die Begriffe „Grünkraft“ und „Kraftort“ heute verstehen? Welche Hildegard-Kräuter wachsen gut im eigenen Garten und wie geht Fasten nach Hildegard? Durch Annette Heizmann werden diese Begriffe aufgeschlüsselt und greifbar gemacht. Sie verrät uns auch, was in ihrer Handtasche auf keinen Fall fehlen darf.
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28 Minuten
Lachen ist gesund. Das wissen Medizin und Psychologie. Humor und Witz helfen gegen Krisen aller Art, das sagt auch Pfarrer Michael Heil. Sowohl gegen die großen Krisen in Kirche und Welt – wie auch gegen die kleinen Missgeschicke im Alltag. In der Fasnet schlüpft der katholische Priester aus dem Stuttgarter Norden ins Gewand des Narren und hält den Menschen in seiner Gemeinde den Spiegel vor. Im Häs auf der Kanzel: das ermöglicht einen anderen Blick auf die Dinge des Lebens. – Dieser Podcast entstand vor einem Jahr kurz vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine, aus Respekt vor den Opfern wurde die Ausstrahlung verschoben. Doch seine Botschaft bleibt aktuell: Lachen ist ein Geschenk Gottes.
https://www.schwabenverlag.de/
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32 Minuten
Leuchten, strahlen, blenden – Geheimnisvolles Licht
Ohne Licht kein Leben: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Bedeutung des Lichts für uns Menschen bringen. Was fehlt, wenn die lichtspendende Energie ausbleibt, führen uns die kriegsbedingten Stromausfälle in der Ukraine drastisch vor Augen. Welche Erfahrungen Menschen früher und heute mit der Einwirkung des Lichtes machten und machen, findet ein Spiegelbild in den Werken der Kunst. Im Diözesanmuseum Rottenburg läuft noch bis 5. März unter dem Titel »Strahlkraft« eine Ausstellung, welche diesen Zusammenhang sichtbar macht. Im Gespräch mit Dr. Melanie Prange, der Leiterin des Museums, erkunden Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller irdische und überirdische Aspekte jenes Stoffs, dessen Erschaffung laut biblischem Bericht ganz am Anfang der Schöpfung stand.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazin
https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/
Ohne Licht kein Leben: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Bedeutung des Lichts für uns Menschen bringen. Was fehlt, wenn die lichtspendende Energie ausbleibt, führen uns die kriegsbedingten Stromausfälle in der Ukraine drastisch vor Augen. Welche Erfahrungen Menschen früher und heute mit der Einwirkung des Lichtes machten und machen, findet ein Spiegelbild in den Werken der Kunst. Im Diözesanmuseum Rottenburg läuft noch bis 5. März unter dem Titel »Strahlkraft« eine Ausstellung, welche diesen Zusammenhang sichtbar macht. Im Gespräch mit Dr. Melanie Prange, der Leiterin des Museums, erkunden Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller irdische und überirdische Aspekte jenes Stoffs, dessen Erschaffung laut biblischem Bericht ganz am Anfang der Schöpfung stand.
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31 Minuten
Sie folgten dem Stern – Was wissen wir über die Heiligen Drei Könige?
Beim Evangelisten Matthäus heißt es schlicht und einfach, zu Jesu Geburt seien »Sterndeuter aus dem Osten« nach Jerusalem gekommen. Weder nennt er deren Zahl noch deren Namen, und von Königen ist bei ihm schon gar nicht die Rede. Da stellt sich die Frage: Warum feiern wir alljährlich am 6. Januar ein Fest namens »Heilige Drei Könige« und nennen sie ganz selbstverständlich Kaspar, Melchior und Baltasar? Gemeinsam mit Hermann Merkle, Theologe und Pastoralreferent aus Tübingen, macht sich »Lebe Gut«-Moderator Thomas Moritz Müller am ersten Weihnachtsfeiertag auf Spurensuche nach der historischen Wahrheit um die drei geheimnisvollen Herren samt ihren kostbaren Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Beim Evangelisten Matthäus heißt es schlicht und einfach, zu Jesu Geburt seien »Sterndeuter aus dem Osten« nach Jerusalem gekommen. Weder nennt er deren Zahl noch deren Namen, und von Königen ist bei ihm schon gar nicht die Rede. Da stellt sich die Frage: Warum feiern wir alljährlich am 6. Januar ein Fest namens »Heilige Drei Könige« und nennen sie ganz selbstverständlich Kaspar, Melchior und Baltasar? Gemeinsam mit Hermann Merkle, Theologe und Pastoralreferent aus Tübingen, macht sich »Lebe Gut«-Moderator Thomas Moritz Müller am ersten Weihnachtsfeiertag auf Spurensuche nach der historischen Wahrheit um die drei geheimnisvollen Herren samt ihren kostbaren Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
18 Minuten
Der vergessene Weihnachtsengel
Gibt es das, einen vergessenen Engel? Ja, das gibt es. Nämlich dann, wenn in der Heiligen Nacht dieser ganz spezielle kleine Engel vor lauter Singen und Jubilieren an der Krippe im Stall sich selbst vergisst. Da sitzt er nun allein mit Maria und Josef und dem neu geborenen Jesuskind und fragt sich, wo all die anderen Engel hin sind, die mit ihm gekommen waren, und wie er allein in den Himmel zurückfinden soll, wo er doch den Weg gar nicht kennt … Da könnte selbst ein Engel verzweifeln. Unser Lebe Gut-Podcast präsentiert als vorweihnachtliche Überraschung eine liebenswerte Erzählung, aufgezeichnet von Ulrich Peters, gelesen von Torsten Hoffmann und mit musikalischer Untermalung von Ronald Kah. Zum Nachlesen und Verschenken gibt es »Das Märchen vom vergessenen Weihnachtsengel« aktuell für € 5 in einer Sonderedition beim Verlag am Eschbach.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/das-maerchen-vom-vergessenen-weihnachtsengel-510976.html
https://www.schauspieler-torsten-hoffmann.de/
https://ronaldkah.de/
Gibt es das, einen vergessenen Engel? Ja, das gibt es. Nämlich dann, wenn in der Heiligen Nacht dieser ganz spezielle kleine Engel vor lauter Singen und Jubilieren an der Krippe im Stall sich selbst vergisst. Da sitzt er nun allein mit Maria und Josef und dem neu geborenen Jesuskind und fragt sich, wo all die anderen Engel hin sind, die mit ihm gekommen waren, und wie er allein in den Himmel zurückfinden soll, wo er doch den Weg gar nicht kennt … Da könnte selbst ein Engel verzweifeln. Unser Lebe Gut-Podcast präsentiert als vorweihnachtliche Überraschung eine liebenswerte Erzählung, aufgezeichnet von Ulrich Peters, gelesen von Torsten Hoffmann und mit musikalischer Untermalung von Ronald Kah. Zum Nachlesen und Verschenken gibt es »Das Märchen vom vergessenen Weihnachtsengel« aktuell für € 5 in einer Sonderedition beim Verlag am Eschbach.
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29 Minuten
Leben als Eremitin - Einsam, aber nicht allein
Viele Menschen heute fühlen sich einsam und leiden darunter. Die Psychologie weiß: Einsamkeit kann krank machen. Aber wie geht es Menschen, die sich freiwillig für ein Dasein in Einsamkeit entschieden haben? »Lebe gut«-Moderatorin Manuela Pfann spricht darüber mit Maria Anna Leenen. Sie lebt zusammen mit sieben Ziegen, zwei Katzen und einem Hund zurückgezogen als katholische Eremitin auf einem alten Hof irgendwo zwischen Osnabrück und Bremen. Ihre Erfahrung nach 30 Jahren Einsiedelei mit einem Alltag zwischen Gebet, Sorge für die Tiere und Bücherschreiben: Bei sich selbst ankommen heißt Gott in sich ankommen lassen. Ihr Tipp für alle Hörer*innen: Täglich einmal für eine Viertelstunde innehalten und in sich hineinhören, um die eigenen Schwächen und Defizite wahr- und anzunehmen.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/allein-sein-lebensform-herausforderung-chance-011396.html
Viele Menschen heute fühlen sich einsam und leiden darunter. Die Psychologie weiß: Einsamkeit kann krank machen. Aber wie geht es Menschen, die sich freiwillig für ein Dasein in Einsamkeit entschieden haben? »Lebe gut«-Moderatorin Manuela Pfann spricht darüber mit Maria Anna Leenen. Sie lebt zusammen mit sieben Ziegen, zwei Katzen und einem Hund zurückgezogen als katholische Eremitin auf einem alten Hof irgendwo zwischen Osnabrück und Bremen. Ihre Erfahrung nach 30 Jahren Einsiedelei mit einem Alltag zwischen Gebet, Sorge für die Tiere und Bücherschreiben: Bei sich selbst ankommen heißt Gott in sich ankommen lassen. Ihr Tipp für alle Hörer*innen: Täglich einmal für eine Viertelstunde innehalten und in sich hineinhören, um die eigenen Schwächen und Defizite wahr- und anzunehmen.
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31 Minuten
Spricht Gott zu uns in Träumen?
Manchmal erschrecken sie uns. Ein anderes Mal machen sie sich anscheinend über uns lustig. Und dann wieder lassen sie uns mit ihrer rätselhaften Symbolik ratlos zurück. Die Rede ist von nächtlichen Träumen. Manche Menschen finden in Träumen wertvolle Anregungen fürs Leben; andere halten Träume für wirres Zeug. In der Bibel werden Träume ernst genommen. Ihre Autoren waren sich sicher: In manchen Träumen spricht Gott selbst zu uns. Aber ist das heute auch noch so? Und vor allem: Woran erkennt man das? Thomas Moritz Müller unterhält sich mit der Religionspädagogin und Geistlichen Begleiterin Gabriele Greiner-Jopp aus Wendlingen, die zeitweise sogar ein Traumtagebuch geführt hat.
https://www.schwabenverlag.de/
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Manchmal erschrecken sie uns. Ein anderes Mal machen sie sich anscheinend über uns lustig. Und dann wieder lassen sie uns mit ihrer rätselhaften Symbolik ratlos zurück. Die Rede ist von nächtlichen Träumen. Manche Menschen finden in Träumen wertvolle Anregungen fürs Leben; andere halten Träume für wirres Zeug. In der Bibel werden Träume ernst genommen. Ihre Autoren waren sich sicher: In manchen Träumen spricht Gott selbst zu uns. Aber ist das heute auch noch so? Und vor allem: Woran erkennt man das? Thomas Moritz Müller unterhält sich mit der Religionspädagogin und Geistlichen Begleiterin Gabriele Greiner-Jopp aus Wendlingen, die zeitweise sogar ein Traumtagebuch geführt hat.
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34 Minuten
Erzieht uns einfach! Erziehung ganz einfach?
Wie Erziehung auch in krisenhaften Zeiten gelingen kann, erklärt Elisabeth Raffauf
Kinder mahnen ihre Eltern, das Klima zu schützen und die Erde zu bewahren - und fordern: „Erzieht uns einfach!“ Was ist hier passiert? „Die Rollen in der Erziehung haben sich verkehrt“, sagt die Psychologin und Buchautorin Elisabeth Raffauf im Gespräch mit Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller. Sie erklärt dieses Phänomen der „Parentifizierung“, also wenn Kinder Aufgaben von Eltern übernehmen, und sagt, worauf Eltern achten müssen, damit sie ihrer Erziehungsverantwortung gerecht werden.
Ein gut erzogenes Kind sei eines, das, aus Sicht der Erziehungsexpertin „seinen Weg gehen und für sich selbst sorgen kann und sich trotzdem auch um die Gemeinschaft kümmert“. Damit ein Kind diese Chance hat, müssen Eltern immer wieder genau hinschauen bei der Erziehung und sich der Frage stellen: „Worum geht es mir eigentlich? Geht es mir um das Wohl meines Kindes oder geht’s mir um mich?“, so ihr Rat.
Elisabeth Raffauf lebt in Köln und ist seit 30 Jahren in der Erziehungsberatung tätig. Sie gehört zum Beratungsteam von LOGO, der Kindernachrichtensendung im ZDF.
https://www.schwabenverlag.de/
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Wie Erziehung auch in krisenhaften Zeiten gelingen kann, erklärt Elisabeth Raffauf
Kinder mahnen ihre Eltern, das Klima zu schützen und die Erde zu bewahren - und fordern: „Erzieht uns einfach!“ Was ist hier passiert? „Die Rollen in der Erziehung haben sich verkehrt“, sagt die Psychologin und Buchautorin Elisabeth Raffauf im Gespräch mit Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller. Sie erklärt dieses Phänomen der „Parentifizierung“, also wenn Kinder Aufgaben von Eltern übernehmen, und sagt, worauf Eltern achten müssen, damit sie ihrer Erziehungsverantwortung gerecht werden.
Ein gut erzogenes Kind sei eines, das, aus Sicht der Erziehungsexpertin „seinen Weg gehen und für sich selbst sorgen kann und sich trotzdem auch um die Gemeinschaft kümmert“. Damit ein Kind diese Chance hat, müssen Eltern immer wieder genau hinschauen bei der Erziehung und sich der Frage stellen: „Worum geht es mir eigentlich? Geht es mir um das Wohl meines Kindes oder geht’s mir um mich?“, so ihr Rat.
Elisabeth Raffauf lebt in Köln und ist seit 30 Jahren in der Erziehungsberatung tätig. Sie gehört zum Beratungsteam von LOGO, der Kindernachrichtensendung im ZDF.
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35 Minuten
»Lebe gut« – mehr als nur ein frommer Wunsch?
Seit einem halben Jahr ist unser Podcast auf Sendung. Lange genug, um nachzufragen, was sich hinter dem Namen »Lebe gut« verbirgt: Ein frommer Wunsch? Eine nette Einladung? Eine kernige Aufforderung? Tatsache ist, dass der Name aus dem Motto der christlich orientierten Verlagsgruppe Patmos hervorgegangen ist. Deswegen fragt Moderator Thomas Moritz Müller danach, wer hinter dem Motto steht und ob »Lebe gut« mehr als ein Werbeslogan ist. Gesprächsgast Ulrich Peters, Unternehmensvorstand, Buch- und Zeitschriftenverleger und selbst erfolgreicher Autor von Märchen, antwortet auf letztere Frage mit einem klaren »Ja«: »Lebe gut« sei eine Lebensart. Wir wollen es aber noch genauer wissen …
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Seit einem halben Jahr ist unser Podcast auf Sendung. Lange genug, um nachzufragen, was sich hinter dem Namen »Lebe gut« verbirgt: Ein frommer Wunsch? Eine nette Einladung? Eine kernige Aufforderung? Tatsache ist, dass der Name aus dem Motto der christlich orientierten Verlagsgruppe Patmos hervorgegangen ist. Deswegen fragt Moderator Thomas Moritz Müller danach, wer hinter dem Motto steht und ob »Lebe gut« mehr als ein Werbeslogan ist. Gesprächsgast Ulrich Peters, Unternehmensvorstand, Buch- und Zeitschriftenverleger und selbst erfolgreicher Autor von Märchen, antwortet auf letztere Frage mit einem klaren »Ja«: »Lebe gut« sei eine Lebensart. Wir wollen es aber noch genauer wissen …
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32 Minuten
Maria Magdalena – verdrängt oder nur verkannt?
Maria Magdalena gilt als vertraute Gefährtin Jesu und ist die Kronzeugin für wesentliche Inhalte des christlichen Glaubens. Denn sie ist nach der Bibel die Einzige, die bezeugen kann, dass Jesus gestorben, begraben und wieder auferstanden ist. Trotzdem spielt sie in der katholischen Kirche bisher keine entscheidende Rolle. Schlimmer noch: Die kirchliche Tradition hat die Frau aus dem galiläischen Fischerdorf Magdala als Sünderin lange in eine »Schmuddelecke« abgeschoben: Ein Akt bewusster Verdrängung oder nur leichtfertiges Verkennen der Wahrheit? Darüber sprechen Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller mit der Theologin und Seelsorgerin Gabriele Greiner-Jopp aus Wendlingen am Neckar, die als Geistliche Beirätin im Katholischen Deutschen Frauenbund sowie in der katholischen Frauenbewegung Maria 2.0 engagiert ist. Übrigens: Im Jahr 2016 hat Papst Franziskus den Gedenktag Maria Magdalenas am 22. Juli in den Rang eines kirchlichen Festes erhoben und die Heilige damit – zumindest liturgisch – den anderen Aposteln gleichgestellt.
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
Maria Magdalena gilt als vertraute Gefährtin Jesu und ist die Kronzeugin für wesentliche Inhalte des christlichen Glaubens. Denn sie ist nach der Bibel die Einzige, die bezeugen kann, dass Jesus gestorben, begraben und wieder auferstanden ist. Trotzdem spielt sie in der katholischen Kirche bisher keine entscheidende Rolle. Schlimmer noch: Die kirchliche Tradition hat die Frau aus dem galiläischen Fischerdorf Magdala als Sünderin lange in eine »Schmuddelecke« abgeschoben: Ein Akt bewusster Verdrängung oder nur leichtfertiges Verkennen der Wahrheit? Darüber sprechen Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller mit der Theologin und Seelsorgerin Gabriele Greiner-Jopp aus Wendlingen am Neckar, die als Geistliche Beirätin im Katholischen Deutschen Frauenbund sowie in der katholischen Frauenbewegung Maria 2.0 engagiert ist. Übrigens: Im Jahr 2016 hat Papst Franziskus den Gedenktag Maria Magdalenas am 22. Juli in den Rang eines kirchlichen Festes erhoben und die Heilige damit – zumindest liturgisch – den anderen Aposteln gleichgestellt.
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25 Minuten
Der Heilige Geist erscheint als eine schwer greifbare Gestalt Gottes. Jesus sagt im Johannes-Evangelium über ihn, er wehe, wo er will. Wie lässt sich dann herausfinden, wann er anwesend ist? Gibt es eindeutige Kriterien für sein Wirken? Ist er nur für Christinnen und Christen erfahrbar? Und müsste man, wenn man dem biblischen Ursprung des Wortes folgt, nicht eigentlich von der „Heiligen Geistin“ sprechen? Fragen, die der Theologe und Pastoralreferent Hermann Merkle aus Tübingen und „Lebe gut“-Moderator Thomas Moritz Müller im Gespräch zu klären versuchen.
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»Für viele ist die Zeit der Geduld vorbei«, sagt Pierre Stutz, ehemals Priester, jetzt einer der bekanntesten spirituellen Autoren im deutschsprachigen Raum und als queerer Mann aktiv in der Bewegung #OutinChurch. »Heilender Zorn« treibt ihn an, sich für grundlegende Veränderungen in der katholischen Kirche einzusetzen. Er hofft »in kämpferischer Gelassenheit«, dass die vom Katholikentag 2022 in Stuttgart ausgehenden Rufe nach Reform nicht verhallen. Im Gespräch mit Manuela Pfann und Thomas Moritz Müller bekennt er sich als »verzweifelt katholisch« und gibt trotzdem die Hoffnung nicht auf: »In der Mystik habe ich gelernt: Krisen sind Herausforderungen.«
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