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Lebe gut Archiv
64 Episoden
43 Minuten
Was passiert, wenn wir ein Jahr lang schweigen, uns auf den Weg machen und anderen Menschen einfach nur zuhören? Daniel Beerstecher, Performance-Künstler und Achtsamkeitslehrer, hat dieses außergewöhnliche Experiment gewagt: 365 Tage lang wanderte er rund 3.500 Kilometer durch Deutschland – schweigend, aber mit offenen Ohren und offenem Herzen.
Im Gespräch mit Andreas Rieck erzählt er von den bewegenden Begegnungen und überraschenden Erkenntnissen dieser Reise. Sein Projekt war dabei weit mehr als eine persönliche Achtsamkeitsübung: Es war eine künstlerische Performance im öffentlichen Raum. Wie bei seinen Installationen sowie internationalen Reise- und Video-Performances verlässt Beerstecher die klassischen Kunstorte. Seine Kunst entsteht im Prozess, durch zufällige Begegnungen und den unmittelbaren Kontakt mit Menschen. So schafft er neue Interpretationsräume und stellt gewohnte Sichtweisen und gesellschaftliche Ordnungen infrage.
Was geschieht, wenn wir einem Menschen wirklich zuhören – ohne zu bewerten, zu unterbrechen oder Ratschläge zu geben? Beerstecher erlebte, wie tief Menschen sich öffnen, wenn sie sich gesehen und gehört fühlen. Zugleich wurde die Stille zu einer Begegnung mit sich selbst: Ängste, Sorgen und innere Glaubenssätze traten deutlicher hervor. Er lernte, Kontrolle loszulassen, Unveränderliches anzunehmen und dem Leben mehr zu vertrauen.
Eine weitere überraschende Erkenntnis: Wie viel Hilfsbereitschaft, Offenheit und Menschlichkeit ihm unterwegs begegneten.
Ein inspirierendes Gespräch über die Kraft des Zuhörens, die Kunst der Begegnung, den Mut zur Stille und die Frage, wie wir im Alltag mehr Achtsamkeit und Vertrauen entwickeln können.
Denn manchmal beginnt ein gutes Leben genau dort, wo wir aufhören, sofort zu antworten, und anfangen, wirklich zuzuhören.
https://ich-hoere-zu.com/
https://danielbeerstecher.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
Im Gespräch mit Andreas Rieck erzählt er von den bewegenden Begegnungen und überraschenden Erkenntnissen dieser Reise. Sein Projekt war dabei weit mehr als eine persönliche Achtsamkeitsübung: Es war eine künstlerische Performance im öffentlichen Raum. Wie bei seinen Installationen sowie internationalen Reise- und Video-Performances verlässt Beerstecher die klassischen Kunstorte. Seine Kunst entsteht im Prozess, durch zufällige Begegnungen und den unmittelbaren Kontakt mit Menschen. So schafft er neue Interpretationsräume und stellt gewohnte Sichtweisen und gesellschaftliche Ordnungen infrage.
Was geschieht, wenn wir einem Menschen wirklich zuhören – ohne zu bewerten, zu unterbrechen oder Ratschläge zu geben? Beerstecher erlebte, wie tief Menschen sich öffnen, wenn sie sich gesehen und gehört fühlen. Zugleich wurde die Stille zu einer Begegnung mit sich selbst: Ängste, Sorgen und innere Glaubenssätze traten deutlicher hervor. Er lernte, Kontrolle loszulassen, Unveränderliches anzunehmen und dem Leben mehr zu vertrauen.
Eine weitere überraschende Erkenntnis: Wie viel Hilfsbereitschaft, Offenheit und Menschlichkeit ihm unterwegs begegneten.
Ein inspirierendes Gespräch über die Kraft des Zuhörens, die Kunst der Begegnung, den Mut zur Stille und die Frage, wie wir im Alltag mehr Achtsamkeit und Vertrauen entwickeln können.
Denn manchmal beginnt ein gutes Leben genau dort, wo wir aufhören, sofort zu antworten, und anfangen, wirklich zuzuhören.
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1 Stunde 1 Minute
Vier Töchter, Hunderte wissenschaftliche Studien und viele Jahre Erfahrung als Familienjournalist: Tillmann Prüfer hat sich auf die Suche nach Antworten auf die großen Fragen der Erziehung gemacht. In seinem Buch, „Was Sie (wirklich) über Erziehung wissen müssen“ zeigt er, welche Erkenntnisse wissenschaftlich fundiert sind und warum Eltern nicht perfekt sein müssen. Das Buch versteht sich nicht als klassischer Erziehungsratgeber mit einfachen Patentlösungen, sondern als Orientierungshilfe im Dschungel der vielen Theorien, Trends und gut gemeinten Ratschläge. Tillmann Prüfer wertet Studien aus, spricht mit Expertinnen und Experten und fragt danach, was wir über Erziehung tatsächlich wissen können.
Über diese Erkenntnisse, über Gelassenheit im Familienalltag und darüber, was Kinder wirklich brauchen, sprechen Tillmann Prüfer und Andreas Rieck. Gemeinsam bringen sie die Erfahrung aus sieben Kindern mit und tauschen sich offen über die Herausforderungen, Freuden und Erkenntnisse des Familienlebens aus.
Tillmann Prüfer
Was Sie (wirklich) über Erziehung wissen müssen
Das Wichtigste für alle Eltern aus den entscheidenden Studien
Ein erhellendes, hilfreiches Buch, das von Denkschablonen befreit – der Kompass für die Erziehung auf der Basis von allen wissenschaftlichen Studien zum Thema.
https://www.dtv.de/autor/tillmann-pruefer-21704
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
Über diese Erkenntnisse, über Gelassenheit im Familienalltag und darüber, was Kinder wirklich brauchen, sprechen Tillmann Prüfer und Andreas Rieck. Gemeinsam bringen sie die Erfahrung aus sieben Kindern mit und tauschen sich offen über die Herausforderungen, Freuden und Erkenntnisse des Familienlebens aus.
Tillmann Prüfer
Was Sie (wirklich) über Erziehung wissen müssen
Das Wichtigste für alle Eltern aus den entscheidenden Studien
Ein erhellendes, hilfreiches Buch, das von Denkschablonen befreit – der Kompass für die Erziehung auf der Basis von allen wissenschaftlichen Studien zum Thema.
https://www.dtv.de/autor/tillmann-pruefer-21704
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36 Minuten
Was geschieht, wenn das Leben von einer Sekunde auf die andere aus den Fugen gerät? Wenn eine Tür geöffnet wird und nichts mehr so ist wie zuvor?
In dieser berührenden Episode von „Lebe gut“ spricht Moderator Andreas Rieck mit Niki Gabel, der über 16 Jahre als Notfallseelsorger Menschen in ihren dunkelsten Stunden begleitet hat. Aus seinen Erfahrungen ist das bewegende Buch „Am Puls des Menschseins“ entstanden – eine Sammlung wahrer Begegnungen, die von Verlust, Abschied, Hoffnung und menschlicher Nähe erzählen.
Niki Gabel nimmt uns mit in eine Welt, die den meisten verborgen bleibt: zu Familien, deren Alltag durch einen plötzlichen Todesfall erschüttert wird, zu Menschen, die unfassbare Nachrichten verkraften müssen, und zu jenen stillen Momenten, in denen Worte oft nicht ausreichen. Dabei erzählt er mit großer Sensibilität und Respekt von den Schicksalen, denen er begegnet ist – ohne Sensationslust, dafür mit tiefem Mitgefühl.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie man Notfallseelsorger wird, welche Herausforderungen dieses besondere Ehrenamt mit sich bringt und warum Stille manchmal mehr Trost spenden kann als jede gut gemeinte Aussage. Besonders bewegend ist die Geschichte einer jungen Familie, deren vermeintlich perfektes Leben durch einen tragischen Unfall plötzlich zerbricht. Sie zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich Erwachsene und Kinder mit Trauer umgehen und welche Kraft in echter menschlicher Präsenz liegt.
Darüber hinaus spricht Niki offen über den persönlichen Wendepunkt, der ihn dazu brachte, seine Einsätze aufzuschreiben. Das Schreiben wurde für ihn zu einem Weg des Abschieds, der Verarbeitung und der Dankbarkeit für all die Begegnungen, die ihn geprägt haben.
Eine Folge über die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Bedeutung von Mitgefühl und die Erkenntnis, dass das Leben nicht irgendwann später stattfindet, sondern jetzt.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/am-puls-des-menschseins-520272.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/niki-gabel-3991
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
https://www.niki-gabel.de/
In dieser berührenden Episode von „Lebe gut“ spricht Moderator Andreas Rieck mit Niki Gabel, der über 16 Jahre als Notfallseelsorger Menschen in ihren dunkelsten Stunden begleitet hat. Aus seinen Erfahrungen ist das bewegende Buch „Am Puls des Menschseins“ entstanden – eine Sammlung wahrer Begegnungen, die von Verlust, Abschied, Hoffnung und menschlicher Nähe erzählen.
Niki Gabel nimmt uns mit in eine Welt, die den meisten verborgen bleibt: zu Familien, deren Alltag durch einen plötzlichen Todesfall erschüttert wird, zu Menschen, die unfassbare Nachrichten verkraften müssen, und zu jenen stillen Momenten, in denen Worte oft nicht ausreichen. Dabei erzählt er mit großer Sensibilität und Respekt von den Schicksalen, denen er begegnet ist – ohne Sensationslust, dafür mit tiefem Mitgefühl.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie man Notfallseelsorger wird, welche Herausforderungen dieses besondere Ehrenamt mit sich bringt und warum Stille manchmal mehr Trost spenden kann als jede gut gemeinte Aussage. Besonders bewegend ist die Geschichte einer jungen Familie, deren vermeintlich perfektes Leben durch einen tragischen Unfall plötzlich zerbricht. Sie zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich Erwachsene und Kinder mit Trauer umgehen und welche Kraft in echter menschlicher Präsenz liegt.
Darüber hinaus spricht Niki offen über den persönlichen Wendepunkt, der ihn dazu brachte, seine Einsätze aufzuschreiben. Das Schreiben wurde für ihn zu einem Weg des Abschieds, der Verarbeitung und der Dankbarkeit für all die Begegnungen, die ihn geprägt haben.
Eine Folge über die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Bedeutung von Mitgefühl und die Erkenntnis, dass das Leben nicht irgendwann später stattfindet, sondern jetzt.
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29 Minuten
Was passiert eigentlich in den Momenten, die wir fast übersehen? Genau dort setzt Wolfgang Krinninger an – Journalist, Chefredakteur des Passauer Bistumsblatts, Kolumnist und Autor.
In dieser Folge spricht Angela Neis mit ihm über sein aktuelles Buch „Wo der Himmel die Erde berührt – Eine Liebeserklärung ans Leben“ und über die Geschichten, die zwischen Alltag, Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit entstehen. Krinninger erzählt von dem besonderen Augenblick, als die Kiste mit seinen druckfrischen Büchern bei ihm ankam – ein Moment, der sich trotz aller Erfahrung jedes Mal wie ein kleines Wunder anfühlt. Dabei begann seine Reise als Erzähler nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern mitten im Familienalltag: während seiner Elternzeit, zwischen Kinderzimmer und Küchenzeile. Aus persönlichen Beobachtungen wurden Kolumnen, aus Kolumnen Geschichten über das Leben selbst.
Und genau diese kleinen Geschichten machen dieses Gespräch so besonders. Da ist die Begegnung mit einer ukrainischen Familie auf einem Motorradgespann – zunächst wirkt alles wie der Beginn eines Abenteuers, bis sich herausstellt, dass die Familie auf der Flucht ist und Schutz sucht. Oder die stille Begegnung auf dem Friedhof am Grab seiner Mutter. Oder ein altes Sofa, das plötzlich Erinnerungen und Gefühle wachruft. Kleine Szenen, die lange nachhallen.
Wolfgang Krinninger schreibt ohne große Gesten, aber mit einem feinen Blick für das Wesentliche. Seine Texte zeigen, wie viel Menschlichkeit in den unscheinbaren Momenten steckt – wenn jemand innehält, zuhört oder einfach da ist. Gerade darin liegt die Kraft seines neuen Buches: Es erklärt das Leben nicht, sondern macht aufmerksam auf das, was wir im Alltag oft übersehen.
Eine Folge über Begegnungen, Erinnerungen, Mitgefühl und die Frage, warum das Wesentliche oft genau dort zu finden ist, wo wir nicht sofort weitergehen.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/wo-der-himmel-die-erde-beruehrt-520256.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/wolfgang-krinninger-3528
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
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In dieser Folge spricht Angela Neis mit ihm über sein aktuelles Buch „Wo der Himmel die Erde berührt – Eine Liebeserklärung ans Leben“ und über die Geschichten, die zwischen Alltag, Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit entstehen. Krinninger erzählt von dem besonderen Augenblick, als die Kiste mit seinen druckfrischen Büchern bei ihm ankam – ein Moment, der sich trotz aller Erfahrung jedes Mal wie ein kleines Wunder anfühlt. Dabei begann seine Reise als Erzähler nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern mitten im Familienalltag: während seiner Elternzeit, zwischen Kinderzimmer und Küchenzeile. Aus persönlichen Beobachtungen wurden Kolumnen, aus Kolumnen Geschichten über das Leben selbst.
Und genau diese kleinen Geschichten machen dieses Gespräch so besonders. Da ist die Begegnung mit einer ukrainischen Familie auf einem Motorradgespann – zunächst wirkt alles wie der Beginn eines Abenteuers, bis sich herausstellt, dass die Familie auf der Flucht ist und Schutz sucht. Oder die stille Begegnung auf dem Friedhof am Grab seiner Mutter. Oder ein altes Sofa, das plötzlich Erinnerungen und Gefühle wachruft. Kleine Szenen, die lange nachhallen.
Wolfgang Krinninger schreibt ohne große Gesten, aber mit einem feinen Blick für das Wesentliche. Seine Texte zeigen, wie viel Menschlichkeit in den unscheinbaren Momenten steckt – wenn jemand innehält, zuhört oder einfach da ist. Gerade darin liegt die Kraft seines neuen Buches: Es erklärt das Leben nicht, sondern macht aufmerksam auf das, was wir im Alltag oft übersehen.
Eine Folge über Begegnungen, Erinnerungen, Mitgefühl und die Frage, warum das Wesentliche oft genau dort zu finden ist, wo wir nicht sofort weitergehen.
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38 Minuten
Zwischen Horizont und Hoffnung entscheidet sich täglich Leben oder Tod. Während das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden ist, spielt sich im zentralen Mittelmeer eine der größten humanitären Krisen unserer Zeit ab – leise, unsichtbar, tödlich. Allein der Januar dieses Jahres war der verheerendste seit Beginn der Aufzeichnungen: Hunderte Menschen verloren ihr Leben, viele erfroren, andere wurden nie gefunden. Die offiziellen Zahlen sind nur ein Bruchteil der Realität.
In dieser Stille arbeiten Menschen wie Olaf Oehmichen. Architekt, Familienvater, Segler – und seit 2016 ziviler Seenotretter. Er hat geholfen rund 2000 Menschen aus akuter Lebensgefahr zu bergen. Doch was er erlebt, lässt sich kaum in Zahlen fassen. Es sind Bilder, Geräusche und Gerüche, die bleiben: überfüllte Boote, verbrannte Haut durch ein toxisches Gemisch aus Benzin, Salzwasser und Verzweiflung. Und Geschichten, die sich unauslöschlich einprägen – wie die eines achtjährigen Jungen, der im Meer verschwand und Monate später anonym an einer fremden Küste begraben wurde.
„Wenn man helfen kann, dann muss man helfen“, sagt Oehmichen. Ein Satz, der einfach klingt, aber schwer wiegt. Denn die zivile Seenotrettung füllt eine Lücke, die politisch gewollt scheint. Staatliche Hilfe? Fehlanzeige. Stattdessen werden Menschen abgefangen und zurückgedrängt – oft in unsichere Verhältnisse.
Dieser Podcast gibt Einblick in eine Realität, die wir allzu leicht verdrängen. Er erzählt von Mut und Ohnmacht, von Wut und Verantwortung. Und er stellt eine unbequeme Frage: Was können wir tun?
Die Antwort beginnt im Kleinen. Im Hinschauen. Im Handeln. Denn Menschlichkeit endet nicht an Europas Grenzen.
SARAH gemeinnützige UG
Bahnhofstraße 14
88605 Meßkirch
https://sarah-seenotrettung.org/
mail@sarah-seenotrettung.org
Spendenkonto:
Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch
Verwendungszweck: Spende
IBAN: DE68 6905 1620 0000 5949 86
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
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In dieser Stille arbeiten Menschen wie Olaf Oehmichen. Architekt, Familienvater, Segler – und seit 2016 ziviler Seenotretter. Er hat geholfen rund 2000 Menschen aus akuter Lebensgefahr zu bergen. Doch was er erlebt, lässt sich kaum in Zahlen fassen. Es sind Bilder, Geräusche und Gerüche, die bleiben: überfüllte Boote, verbrannte Haut durch ein toxisches Gemisch aus Benzin, Salzwasser und Verzweiflung. Und Geschichten, die sich unauslöschlich einprägen – wie die eines achtjährigen Jungen, der im Meer verschwand und Monate später anonym an einer fremden Küste begraben wurde.
„Wenn man helfen kann, dann muss man helfen“, sagt Oehmichen. Ein Satz, der einfach klingt, aber schwer wiegt. Denn die zivile Seenotrettung füllt eine Lücke, die politisch gewollt scheint. Staatliche Hilfe? Fehlanzeige. Stattdessen werden Menschen abgefangen und zurückgedrängt – oft in unsichere Verhältnisse.
Dieser Podcast gibt Einblick in eine Realität, die wir allzu leicht verdrängen. Er erzählt von Mut und Ohnmacht, von Wut und Verantwortung. Und er stellt eine unbequeme Frage: Was können wir tun?
Die Antwort beginnt im Kleinen. Im Hinschauen. Im Handeln. Denn Menschlichkeit endet nicht an Europas Grenzen.
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42 Minuten
Zwischen Weihrauch und Widerstand – und irgendwo dazwischen eine überraschend frische Brise: In dieser Folge spricht Gastgeber Andreas Rieck mit Bestsellerautor Jan Frerichs über eine Gebetspraxis, die viele längst in die Mottenkiste sortiert hatten – und die nun ein erstaunliches Comeback erlebt.
Der Rosenkranz, das klingt für manche nach strengen Kirchenbänken und endlosen Wiederholungen. Frerichs nennt das augenzwinkernd eine „Rosenkranzallergie“ – ein Gefühl, das er lange selbst kannte. Umso überraschender ist seine heutige Begeisterung: Denn was viele für ein starres Ritual halten, entpuppt sich im Gespräch als bewegliche, fast anarchische Meditationsform. Eine spirituelle Praxis, die nie exklusiv war, sondern immer schon den „einfachen Leuten“ gehörte – tragbar, alltagstauglich und offen für eigene Zugänge.
Im Dialog entfaltet sich der franziskanische Rosenkranz als eine Art inneres Treppengeländer: Sieben Perlen, sieben Bilder, sieben Geheimnisse. Statt dogmatischer Enge geht es um Bilder aus dem Leben, um Erfahrungen von Freude, Leid und Hoffnung. Perle für Perle entsteht so eine meditative Reise – ein „Evangelium am Schnürchen“, wie Frerichs es formuliert.
Besonders spannend: der kreative Umgang mit Tradition. Frerichs bleibt nicht beim Überlieferten stehen, sondern entwickelt eigene Texte, die näher an heutige Lebenswirklichkeiten heranreichen. Aus dem klassischen „Bitte für uns Sünder“ wird etwa ein „Bitte für unsere Heilung“. Ein kleiner sprachlicher Dreh – mit großer Wirkung. Denn plötzlich geht es nicht mehr um moralische Defizite, sondern um Ganzwerden, um einen heilsamen Blick auf das eigene Leben.
Ein Podcast für alle, die neugierig sind auf Spiritualität jenseits von Klischees – und die bereit sind, dem vermeintlich Verstaubten eine zweite Chance zu geben.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/sieben-geheimnisse-011635.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/jan-frerichs-3158
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Der Rosenkranz, das klingt für manche nach strengen Kirchenbänken und endlosen Wiederholungen. Frerichs nennt das augenzwinkernd eine „Rosenkranzallergie“ – ein Gefühl, das er lange selbst kannte. Umso überraschender ist seine heutige Begeisterung: Denn was viele für ein starres Ritual halten, entpuppt sich im Gespräch als bewegliche, fast anarchische Meditationsform. Eine spirituelle Praxis, die nie exklusiv war, sondern immer schon den „einfachen Leuten“ gehörte – tragbar, alltagstauglich und offen für eigene Zugänge.
Im Dialog entfaltet sich der franziskanische Rosenkranz als eine Art inneres Treppengeländer: Sieben Perlen, sieben Bilder, sieben Geheimnisse. Statt dogmatischer Enge geht es um Bilder aus dem Leben, um Erfahrungen von Freude, Leid und Hoffnung. Perle für Perle entsteht so eine meditative Reise – ein „Evangelium am Schnürchen“, wie Frerichs es formuliert.
Besonders spannend: der kreative Umgang mit Tradition. Frerichs bleibt nicht beim Überlieferten stehen, sondern entwickelt eigene Texte, die näher an heutige Lebenswirklichkeiten heranreichen. Aus dem klassischen „Bitte für uns Sünder“ wird etwa ein „Bitte für unsere Heilung“. Ein kleiner sprachlicher Dreh – mit großer Wirkung. Denn plötzlich geht es nicht mehr um moralische Defizite, sondern um Ganzwerden, um einen heilsamen Blick auf das eigene Leben.
Ein Podcast für alle, die neugierig sind auf Spiritualität jenseits von Klischees – und die bereit sind, dem vermeintlich Verstaubten eine zweite Chance zu geben.
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31 Minuten
Geschwister – man teilt mit ihnen Kindheitserinnerungen, das letzte Stück Kuchen und gelegentlich auch jahrzehntelange Rivalität. In unserer aktuellen Folge spricht Angela Neis mit dem Pädagogen und Bestsellerautor Heinz-Peter Röhr über ein Thema, das viele kennen: schwierige Geschwisterbeziehungen. Oder, um es etwas salopp zu sagen: Warum der Familienfrieden manchmal schon beim Anblick der eigenen Schwester oder des eigenen Bruders leicht ins Wanken gerät.
Röhr war über 30 Jahre lang an einer Fachklinik tätig und hat dort Menschen mit Suchtproblemen psychotherapeutisch begleitet. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit Themen wie Narzissmus, Borderline oder emotionaler Abhängigkeit. Sein aktuelles Werk widmet sich jedoch einer Beziehung, die fast jeder Mensch hat – und die trotzdem erstaunlich kompliziert sein kann: der zwischen Geschwistern.
Im Gespräch mit Angela Neis erklärt Röhr, warum Konkurrenz zwischen Geschwistern fast unvermeidlich ist, weshalb alte Kränkungen aus der Kindheit manchmal ein Leben lang nachhallen – und warum man auf Familienfeiern plötzlich wieder das Gefühl hat, zwölf Jahre alt zu sein. Von biblischen Brüderpaaren bis zu modernen Patchwork-Familien zeigt sich: Geschwisterkonflikte haben Tradition.
Mit vielen anschaulichen Beispielen aus seiner therapeutischen Arbeit zeigt Röhr, wie solche Konflikte entstehen – und vor allem, wie man sich aus alten Rollenmustern lösen kann. Dabei geht es um Selbstwert, um alte Verletzungen und manchmal auch um die durchaus befreiende Erkenntnis, dass Abstand auch eine Lösung sein kann.
Eine Folge für alle, die Geschwister haben, einmal Geschwister waren – oder einfach wissen möchten, warum Familiengeschichten selten so harmonisch sind wie im Märchen. Wobei: Auch Märchen spielen in diesem Gespräch eine überraschend wichtige Rolle.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/schwierige-geschwisterbeziehungen-und-wie-man-sie-bewaeltigt-011651.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/heinz-peter-roehr-2049
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
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Röhr war über 30 Jahre lang an einer Fachklinik tätig und hat dort Menschen mit Suchtproblemen psychotherapeutisch begleitet. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit Themen wie Narzissmus, Borderline oder emotionaler Abhängigkeit. Sein aktuelles Werk widmet sich jedoch einer Beziehung, die fast jeder Mensch hat – und die trotzdem erstaunlich kompliziert sein kann: der zwischen Geschwistern.
Im Gespräch mit Angela Neis erklärt Röhr, warum Konkurrenz zwischen Geschwistern fast unvermeidlich ist, weshalb alte Kränkungen aus der Kindheit manchmal ein Leben lang nachhallen – und warum man auf Familienfeiern plötzlich wieder das Gefühl hat, zwölf Jahre alt zu sein. Von biblischen Brüderpaaren bis zu modernen Patchwork-Familien zeigt sich: Geschwisterkonflikte haben Tradition.
Mit vielen anschaulichen Beispielen aus seiner therapeutischen Arbeit zeigt Röhr, wie solche Konflikte entstehen – und vor allem, wie man sich aus alten Rollenmustern lösen kann. Dabei geht es um Selbstwert, um alte Verletzungen und manchmal auch um die durchaus befreiende Erkenntnis, dass Abstand auch eine Lösung sein kann.
Eine Folge für alle, die Geschwister haben, einmal Geschwister waren – oder einfach wissen möchten, warum Familiengeschichten selten so harmonisch sind wie im Märchen. Wobei: Auch Märchen spielen in diesem Gespräch eine überraschend wichtige Rolle.
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44 Minuten
Superfood aus dem Flugzeug? Oder doch lieber direkt von der Wiese nebenan? In der neuen Folge von „Lebe gut – der Podcast mit Angela Neis“ geht es ordentlich ins Grüne – und zwar mit Humor, Herz und einer großen Portion Wildkräuter-Wissen.
Moderatorin Angela Neis begrüßt zum Jahresauftakt die eineiigen Zwillingsschwestern Vera Mücke und Alexandra Gröbner live aus dem Südschwarzwald. Die beiden sind zertifizierte Wildkräuter-Coaches, Workshop-Leiterinnen – und Autorinnen des Buches „Wildkräuter Vielfalt: Wildkräuter entdecken, bestimmen und genießen“. Was als persönliches Kräuter-Experiment mit Rotklee begann, entwickelte sich zu einer echten Leidenschaft, die heute Gesundheit, Genuss und Natur verbindet.
Im Gespräch wird schnell klar: Superfoods müssen nicht um die halbe Welt reisen – sie wachsen oft direkt vor unserer Haustür. Löwenzahn als Powerpaket, Brennnessel als Stoffwechsel-Booster und Giersch mit mehr Vitamin C als Zitronen sorgen für staunende Ohren (und vermutlich juckende Sammelhände). Dazu erzählen die Schwestern mit viel Charme von ihrem „wilden Weg“, von Workshops mit Sterneköchen bis zu Naturkindergärten – und warum eine Handvoll Kräuter am Tag manchmal besser wirkt als jede Wunderpille.
Das Buch erscheint ab 9. Februar 2026 im Jan Thorbecke Verlag und richtet sich an Neugierige, Genießer, Familien und Gesundheitsfans gleichermaßen.
Kurz gesagt: Diese Podcast-Folge macht Lust auf Wiese, Wissen und Wildkräuter – und beweist, dass Gesundheit manchmal einfach grün ist.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/wild-kraeuter-vielfalt-402117.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
https://herba2.de/
Moderatorin Angela Neis begrüßt zum Jahresauftakt die eineiigen Zwillingsschwestern Vera Mücke und Alexandra Gröbner live aus dem Südschwarzwald. Die beiden sind zertifizierte Wildkräuter-Coaches, Workshop-Leiterinnen – und Autorinnen des Buches „Wildkräuter Vielfalt: Wildkräuter entdecken, bestimmen und genießen“. Was als persönliches Kräuter-Experiment mit Rotklee begann, entwickelte sich zu einer echten Leidenschaft, die heute Gesundheit, Genuss und Natur verbindet.
Im Gespräch wird schnell klar: Superfoods müssen nicht um die halbe Welt reisen – sie wachsen oft direkt vor unserer Haustür. Löwenzahn als Powerpaket, Brennnessel als Stoffwechsel-Booster und Giersch mit mehr Vitamin C als Zitronen sorgen für staunende Ohren (und vermutlich juckende Sammelhände). Dazu erzählen die Schwestern mit viel Charme von ihrem „wilden Weg“, von Workshops mit Sterneköchen bis zu Naturkindergärten – und warum eine Handvoll Kräuter am Tag manchmal besser wirkt als jede Wunderpille.
Das Buch erscheint ab 9. Februar 2026 im Jan Thorbecke Verlag und richtet sich an Neugierige, Genießer, Familien und Gesundheitsfans gleichermaßen.
Kurz gesagt: Diese Podcast-Folge macht Lust auf Wiese, Wissen und Wildkräuter – und beweist, dass Gesundheit manchmal einfach grün ist.
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15 Minuten
Das Märchen von der Schneerose
Unsere Weihnachtsgeschichte 2025 von Uli Peters
Seit fernen Tagen blüht Jahr um Jahr die Schneerose zur Weihnachtszeit. Sie erinnert uns daran, dass etwas für unmöglich gehaltenes Wirklichkeit werden kann. So erzählt es auch diese Geschichte. In der Kraft der Schneerose entfaltet sich eine wärmende und ermutigende himmlische Botschaft:
Es gibt eine blühende Zukunft, eine Zukunft, die selbst die winterliche Welt verwandelt.
Eine Erzählung von Ulrich Peters, gelesen von Peter Haug-Lamersdorf. Musikalisch begleitet wird die Folge von der Kammermusikerin Silke Aichhorn.
https://silkeaichhorn.de
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
Unsere Weihnachtsgeschichte 2025 von Uli Peters
Seit fernen Tagen blüht Jahr um Jahr die Schneerose zur Weihnachtszeit. Sie erinnert uns daran, dass etwas für unmöglich gehaltenes Wirklichkeit werden kann. So erzählt es auch diese Geschichte. In der Kraft der Schneerose entfaltet sich eine wärmende und ermutigende himmlische Botschaft:
Es gibt eine blühende Zukunft, eine Zukunft, die selbst die winterliche Welt verwandelt.
Eine Erzählung von Ulrich Peters, gelesen von Peter Haug-Lamersdorf. Musikalisch begleitet wird die Folge von der Kammermusikerin Silke Aichhorn.
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31 Minuten
Einsamkeit, Depression, Suizidgedanken – schwere Themen, die leider immer häufiger an die Tür klopfen. Gott sei Dank gibt es Orte, an denen man nicht allein bleiben muss. Und einer davon hat sogar eine Telefonnummer. Genau genommen zwei. Und eine App. Und Mail. Und Chat. Kurz: Die Telefonseelsorge ist da – und zwar wirklich immer: 24 Stunden, 7 Tage, kostenlos, anonym und ohne Krankenkassenkarte.
Im Podcast „Lebe gut“ spricht Angela Neis gerne mit Menschen, die auch zuhören können, wirklich zuhören. Und diesmal mit Martina Rudolf-Zeller, der Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart e.V.
Die Wurzeln der Telefonseelsorge reichen zurück ins Jahr 1956, als ein Londoner Geistlicher, erschüttert über die hohen Suizidzahlen, kurzerhand einen Zettel in eine Telefonzelle hängte: “Call me before you do anything stupid.” Was damals als stille Einladung begann, ist heute eine internationale Welle der Menschlichkeit – und in Stuttgart sowie in vielen weiteren Städten Deutschlands ein professionelles, warmherziges Angebot für jede und jeden.
Ob Kinder, junge Erwachsene im Chat, Best Ager per Mail oder ältere Stimmen am Hörer: Hier findet jede/r einen Raum, in dem nichts bewertet wird. Keine Tipps, keine Ratschläge – nicht einmal Fragen. Nur echte, ungekünstelte Begegnung. Und kleine Schritte zurück zur eigenen Selbstwirksamkeit.
Getragen wird das Ganze von großem Engagement, der Evangelischen Landeskirche, der Stadt Stuttgart – und dem Drittel, das jedes Jahr aufs Neue durch Spenden und Stiftungsgelder zusammengetragen werden muss.
Martinas Wunsch? Dass diese unschätzbare Arbeit auch finanziell gewürdigt wird. Denn manchmal kann ein Gespräch nicht nur einen Abend retten – sondern ein Leben.
Kontakt rund um die Uhr: 0800 1110111, 0800 1110222, per Mail, Chat oder über die Krisen-App der Telefonseelsorge:
https://www.telefonseelsorge-stuttgart.de/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
https://www.schwabenverlag.de/
Im Podcast „Lebe gut“ spricht Angela Neis gerne mit Menschen, die auch zuhören können, wirklich zuhören. Und diesmal mit Martina Rudolf-Zeller, der Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart e.V.
Die Wurzeln der Telefonseelsorge reichen zurück ins Jahr 1956, als ein Londoner Geistlicher, erschüttert über die hohen Suizidzahlen, kurzerhand einen Zettel in eine Telefonzelle hängte: “Call me before you do anything stupid.” Was damals als stille Einladung begann, ist heute eine internationale Welle der Menschlichkeit – und in Stuttgart sowie in vielen weiteren Städten Deutschlands ein professionelles, warmherziges Angebot für jede und jeden.
Ob Kinder, junge Erwachsene im Chat, Best Ager per Mail oder ältere Stimmen am Hörer: Hier findet jede/r einen Raum, in dem nichts bewertet wird. Keine Tipps, keine Ratschläge – nicht einmal Fragen. Nur echte, ungekünstelte Begegnung. Und kleine Schritte zurück zur eigenen Selbstwirksamkeit.
Getragen wird das Ganze von großem Engagement, der Evangelischen Landeskirche, der Stadt Stuttgart – und dem Drittel, das jedes Jahr aufs Neue durch Spenden und Stiftungsgelder zusammengetragen werden muss.
Martinas Wunsch? Dass diese unschätzbare Arbeit auch finanziell gewürdigt wird. Denn manchmal kann ein Gespräch nicht nur einen Abend retten – sondern ein Leben.
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33 Minuten
In einer Welt, in der selbst das Entspannen zur Challenge geworden ist („Heute endlich mal erfolgreich gechillt!“), spricht Angela Neis in ihrem Podcast „Lebe gut“ mit Menschen, die den Mut haben, anders zu denken. In dieser ist das besonders hörenswert – zugeschaltet aus der Schweiz ist Lukas Niederberger, Autor des Buches „Vom Leisten zum Leben“. Und genau darum geht’s: um die große Frage, ob wir eigentlich noch leben – oder nur leisten.
Niederberger, der an seinem 60. Geburtstag beschlossen hat, der „dritten Lebensphase“ mit Neugier statt mit Leistungsdruck zu begegnen, erzählt charmant und nachdenklich, warum der Mensch mehr ist als sein Berufstitel. Wir definieren uns über Arbeit, sagt er – dabei war in der Antike die Muße das eigentliche Ideal. Platon hätte vermutlich verwundert geschaut, wenn er uns heute beim Multitasking beobachten würde.
Gemeinsam mit Angela Neis spricht Niederberger über alte Glaubenssätze wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – und warum gerade die jüngere Generation gut daran tut, diese Parolen zu hinterfragen. Denn vielleicht ist „Work-Life-Balance“ ja kein Zeichen von Faulheit, sondern schlicht von Vernunft.
Besonders schön wird es, wenn Niederberger das Bild einer Gesellschaft als Perlenkette zeichnet: Wer das schwächste Glied ständig entfernt, verliert am Ende die ganze Kette. Eine leise, aber eindringliche Erinnerung daran, dass Zusammenhalt wichtiger ist als Tempo.
Und was heißt es nun, „gut zu leben“? Für Niederberger ist das keine Frage des Bankkontos, sondern der Beziehungen. Gut leben heißt, beieinander zu sein, sich auszutauschen, vielleicht auch mal nichts zu tun – und das mit gutem Gewissen.
Ein inspirierendes Gespräch über Sinn, Zeit und das schöne Risiko, einfach Mensch zu sein – „Vom Leisten zum Leben“ ist eine Einladung, den eigenen Takt wieder selbst zu bestimmen.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/vom-leisten-zum-leben-011604.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/lukas-niederberger-1780
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
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Niederberger, der an seinem 60. Geburtstag beschlossen hat, der „dritten Lebensphase“ mit Neugier statt mit Leistungsdruck zu begegnen, erzählt charmant und nachdenklich, warum der Mensch mehr ist als sein Berufstitel. Wir definieren uns über Arbeit, sagt er – dabei war in der Antike die Muße das eigentliche Ideal. Platon hätte vermutlich verwundert geschaut, wenn er uns heute beim Multitasking beobachten würde.
Gemeinsam mit Angela Neis spricht Niederberger über alte Glaubenssätze wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – und warum gerade die jüngere Generation gut daran tut, diese Parolen zu hinterfragen. Denn vielleicht ist „Work-Life-Balance“ ja kein Zeichen von Faulheit, sondern schlicht von Vernunft.
Besonders schön wird es, wenn Niederberger das Bild einer Gesellschaft als Perlenkette zeichnet: Wer das schwächste Glied ständig entfernt, verliert am Ende die ganze Kette. Eine leise, aber eindringliche Erinnerung daran, dass Zusammenhalt wichtiger ist als Tempo.
Und was heißt es nun, „gut zu leben“? Für Niederberger ist das keine Frage des Bankkontos, sondern der Beziehungen. Gut leben heißt, beieinander zu sein, sich auszutauschen, vielleicht auch mal nichts zu tun – und das mit gutem Gewissen.
Ein inspirierendes Gespräch über Sinn, Zeit und das schöne Risiko, einfach Mensch zu sein – „Vom Leisten zum Leben“ ist eine Einladung, den eigenen Takt wieder selbst zu bestimmen.
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1 Stunde 33 Minuten
Was bedeutet Politik heute – und welchen Platz nimmt die Freiheit darin ein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines besonderen Abends in Stuttgart, den Sie nun auch als Podcast nachhören können.
Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches „Der Sinn von Politik ist Freiheit“ (Patmos Verlag) sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Hospitalhof Stuttgart mit Robert Habeck, Bundesminister und Vizekanzler a.D. Das Gespräch moderierte Peter Unfried, Chefredakteur von taz.FUTURZWEI.
Im Dialog spannen Kretschmann und Habeck den Bogen von Hannah Arendt über aktuelle politische Herausforderungen bis hin zur Frage, wie Philosophie und Politik zusammenfinden können. Kretschmann plädiert für eine Politik, die „klar in den Zielen, aber offen in den Wegen“ bleibt – eine Haltung, die gerade in unruhigen Zeiten Orientierung bietet.
Der Podcast bringt Ihnen die gesamte Diskussion nach Hause: authentisch, nachdenklich und zugleich voller persönlicher Momente.
Themen dieser Podcast-Folge:
* Warum Freiheit der Kern politischer Verantwortung ist
* Wie Philosophie Politik inspirieren kann
* Welche Rolle Werte in Krisenzeiten spielen
* Persönliche Einblicke von Winfried Kretschmann in sein politisches Handeln
Foto: (c) Ronny Schönebaum
Vielen Dank für das professionelle Feintuning während der Aufnahme an Marvin Roozbahani.
https://www.vlbtix.de/app/products/4c4c604b8c63473ba8f76905f8d7b5fd
Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches „Der Sinn von Politik ist Freiheit“ (Patmos Verlag) sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Hospitalhof Stuttgart mit Robert Habeck, Bundesminister und Vizekanzler a.D. Das Gespräch moderierte Peter Unfried, Chefredakteur von taz.FUTURZWEI.
Im Dialog spannen Kretschmann und Habeck den Bogen von Hannah Arendt über aktuelle politische Herausforderungen bis hin zur Frage, wie Philosophie und Politik zusammenfinden können. Kretschmann plädiert für eine Politik, die „klar in den Zielen, aber offen in den Wegen“ bleibt – eine Haltung, die gerade in unruhigen Zeiten Orientierung bietet.
Der Podcast bringt Ihnen die gesamte Diskussion nach Hause: authentisch, nachdenklich und zugleich voller persönlicher Momente.
Themen dieser Podcast-Folge:
* Warum Freiheit der Kern politischer Verantwortung ist
* Wie Philosophie Politik inspirieren kann
* Welche Rolle Werte in Krisenzeiten spielen
* Persönliche Einblicke von Winfried Kretschmann in sein politisches Handeln
Foto: (c) Ronny Schönebaum
Vielen Dank für das professionelle Feintuning während der Aufnahme an Marvin Roozbahani.
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41 Minuten
Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnen
Einsamkeit – dieses Gefühl, das sich anhört wie ein grauer Novembertag und doch mitten im sonnigen August zuschlagen kann. Darüber spricht Angela Neis in dieser Podcast-Folge mit der Autorin, Psychotherapeutin und Musikerin Irmtraud Tarr. Gerade ist ihr neues Buch im Patmos Verlag erschienen: „Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnen“.
Nun könnte man meinen: Wer 34 Sach- und Fachbücher veröffentlicht, auf den Bühnen der Welt musiziert hat und als Professorin in Salzburg und Liechtenstein lehrte, kennt eher das Problem der vollen Terminkalender als das der leeren Abende. Doch weit gefehlt. Auch eine Frau wie Irmtraud Tarr hat erfahren, wie schmerzhaft Einsamkeit sein kann – spätestens nach dem Verlust ihres Mannes. Und sie beschreibt dieses Gefühl so eindrücklich, dass man fast meint, es hätte eine eigene Partitur im Gehirn: Denn sozialer Schmerz wird im selben Areal verarbeitet wie körperlicher Schmerz.
Im Gespräch geht es um die großen und kleinen Seiten der Einsamkeit: Warum sie oft mit Scham einhergeht („Ich bin ein Loser!“), warum man sich manchmal lieber wegbeamen möchte und wie man trotzdem wieder Anschluss findet. Tarr verrät auch ganz praktische Tricks: von Plauderbänken bis hin zur guten alten Methode „Kannst du mir mal deine Nähmaschine leihen?“ – Hauptsache, man kommt ins Tun und ins Gespräch.
Natürlich darf auch die Musik nicht fehlen: Sie ist für Irmtraud Tarr nicht nur Lebensbegleiterin, sondern auch Türöffnerin zu anderen Menschen. Und so klingt am Ende die tröstliche Botschaft durch: Einsamkeit ist kein Makel, sondern ein Signal. Ein Hinweis, dass wir Menschen Nähe brauchen – Begegnung, Gespräch, Berührung.
Ein humorvolles, nachdenkliches und ermutigendes Gespräch also. Und wer danach noch tiefer eintauchen möchte, findet in Tarrs neuem Buch die Landkarte durch die „innere Landschaft der Einsamkeit“.
Denn wie Bertholt Brecht schon wusste: „die im Dunkeln sieht man nicht“. Aber manchmal reicht schon ein kleiner Schritt ins Licht.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/einsamkeit-vom-mut-sich-selbst-und-anderen-zu-begegnen-011588.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/irmtraud-tarr-3602
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Einsamkeit – dieses Gefühl, das sich anhört wie ein grauer Novembertag und doch mitten im sonnigen August zuschlagen kann. Darüber spricht Angela Neis in dieser Podcast-Folge mit der Autorin, Psychotherapeutin und Musikerin Irmtraud Tarr. Gerade ist ihr neues Buch im Patmos Verlag erschienen: „Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnen“.
Nun könnte man meinen: Wer 34 Sach- und Fachbücher veröffentlicht, auf den Bühnen der Welt musiziert hat und als Professorin in Salzburg und Liechtenstein lehrte, kennt eher das Problem der vollen Terminkalender als das der leeren Abende. Doch weit gefehlt. Auch eine Frau wie Irmtraud Tarr hat erfahren, wie schmerzhaft Einsamkeit sein kann – spätestens nach dem Verlust ihres Mannes. Und sie beschreibt dieses Gefühl so eindrücklich, dass man fast meint, es hätte eine eigene Partitur im Gehirn: Denn sozialer Schmerz wird im selben Areal verarbeitet wie körperlicher Schmerz.
Im Gespräch geht es um die großen und kleinen Seiten der Einsamkeit: Warum sie oft mit Scham einhergeht („Ich bin ein Loser!“), warum man sich manchmal lieber wegbeamen möchte und wie man trotzdem wieder Anschluss findet. Tarr verrät auch ganz praktische Tricks: von Plauderbänken bis hin zur guten alten Methode „Kannst du mir mal deine Nähmaschine leihen?“ – Hauptsache, man kommt ins Tun und ins Gespräch.
Natürlich darf auch die Musik nicht fehlen: Sie ist für Irmtraud Tarr nicht nur Lebensbegleiterin, sondern auch Türöffnerin zu anderen Menschen. Und so klingt am Ende die tröstliche Botschaft durch: Einsamkeit ist kein Makel, sondern ein Signal. Ein Hinweis, dass wir Menschen Nähe brauchen – Begegnung, Gespräch, Berührung.
Ein humorvolles, nachdenkliches und ermutigendes Gespräch also. Und wer danach noch tiefer eintauchen möchte, findet in Tarrs neuem Buch die Landkarte durch die „innere Landschaft der Einsamkeit“.
Denn wie Bertholt Brecht schon wusste: „die im Dunkeln sieht man nicht“. Aber manchmal reicht schon ein kleiner Schritt ins Licht.
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33 Minuten
In dieser neuen Folge begrüßt Angela Neis einen ganz besonderen Gast: Schauspieler, Theatermensch und – man glaubt es kaum – Sargträger mit Herz und Humor: Oliver Fleischer. Bekannt aus Film und Fernsehen, aber kaum jemand wusste: Seit zehn Jahren trägt er im Nebenberuf Menschen zu Grabe. Würde trifft Witz – und das mit einer Tiefe, die gleichermaßen berührt wie überrascht.
Aus seiner stillen Zweitkarriere ist nun auch ein Buch entstanden: „Der Oma hätte das gefallen“ – Bewegende und kuriose Erlebnisse eines Sargträgers. Und ja, der Titel ist so charmant wie das Gespräch, das Angela Neis mit ihrem Kollegen führt. Es geht um Abschiede, letzte Wege, um Käsekuchen beim Leichenschmaus, kuriose Grabreden und die Frage, warum "Von guten Mächten" wohl immer in den Top Ten der Beerdigungshits landet.
Dabei wird schnell klar: Der Tod ist zwar das Ende, aber längst kein Stimmungskiller. Oliver Fleischer nimmt uns mit hinter die Kulissen von Beerdigungen – mit einer großen Portion Empathie, einem Augenzwinkern und einer klaren Botschaft: Redet über den Tod, bevor er/es euch die Sprache verschlägt.
Denn: Wer rechtzeitig sagt, wie er bestattet werden möchte, macht es seinen Liebsten leichter. Ob bei einem Glas Wein, beim Spaziergang oder beim Bestatter deines Vertrauens – der Tod muss kein Tabu sein. In Ghana, in Mexiko, ja sogar in Olivers Wohnzimmer ist er längst Teil des Lebens.
Ein Gespräch über das Sterben, das Mut macht, zu leben – und über das Leben, das auch im Tod noch für eine Pointe gut ist. Und das alles zwischen zwei Schauspielkollegen, die beweisen: Auch der letzte Vorhang kann mit Applaus fallen.
Foto: privat
https://www.oliver-fleischer.de/
https://www.bonifatius-verlag.de/shop/der-oma-haette-das-gefallen/
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut
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Aus seiner stillen Zweitkarriere ist nun auch ein Buch entstanden: „Der Oma hätte das gefallen“ – Bewegende und kuriose Erlebnisse eines Sargträgers. Und ja, der Titel ist so charmant wie das Gespräch, das Angela Neis mit ihrem Kollegen führt. Es geht um Abschiede, letzte Wege, um Käsekuchen beim Leichenschmaus, kuriose Grabreden und die Frage, warum "Von guten Mächten" wohl immer in den Top Ten der Beerdigungshits landet.
Dabei wird schnell klar: Der Tod ist zwar das Ende, aber längst kein Stimmungskiller. Oliver Fleischer nimmt uns mit hinter die Kulissen von Beerdigungen – mit einer großen Portion Empathie, einem Augenzwinkern und einer klaren Botschaft: Redet über den Tod, bevor er/es euch die Sprache verschlägt.
Denn: Wer rechtzeitig sagt, wie er bestattet werden möchte, macht es seinen Liebsten leichter. Ob bei einem Glas Wein, beim Spaziergang oder beim Bestatter deines Vertrauens – der Tod muss kein Tabu sein. In Ghana, in Mexiko, ja sogar in Olivers Wohnzimmer ist er längst Teil des Lebens.
Ein Gespräch über das Sterben, das Mut macht, zu leben – und über das Leben, das auch im Tod noch für eine Pointe gut ist. Und das alles zwischen zwei Schauspielkollegen, die beweisen: Auch der letzte Vorhang kann mit Applaus fallen.
Foto: privat
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43 Minuten
Diesmal nimmt Moderatorin Angela Neis gemeinsam mit der Autorin und Psychologin Karin Bonner sowie dem ehemaligen Flugkapitän Fritz Klaiber Kurs auf ruhigere Lüfte – zumindest im Kopf. Die drei sprechen über ein Thema, das mehr Menschen betrifft als Turbulenzen über dem Atlantik: die Angst vorm Fliegen.
Ob verschwitzte Hände beim Boarding oder der Fluchtreflex vor dem Check-in – Karin und Fritz wissen, wie man die Panik elegant in den Sinkflug schickt. Denn: Karin hat als Diplompsychologin und Flugbegleiterin nicht nur ein Buch geschrieben („Nie wieder Flugangst“ – wie passend) sondern auch jahrelange Erfahrung mit Seminaren zur Angstbewältigung über den Wolken.
Kapitän Fritz Klaiber, ehemals mit ruhiger Stimme aus dem Cockpit („Meine Damen und Herren, wir erwarten einen angenehmen Flug nach Sao Paulo …“) unterwegs, kennt nicht nur die Technik aus dem Effeff, sondern auch die Ängste hinter den Fragen: Was war das für ein Geräusch? Wackelt das normal?
In dieser Folge gibt es nicht nur Fachwissen, sondern auch viele Anekdoten aus der Luft: Von Flugangstseminaren mit Start und Landung über enge Cockpit-Kabinenfreundschaften bis hin zu Tipps, wie man mit Atemtechniken eine Paniklandung im Kopf verhindert.
Ein bisschen wie Therapie, nur mit Bordservice – und Humor. Denn, obwohl die Angst echt ist, nehmen die drei das Thema nicht schwerfällig, sondern leichtfüßig und mit der Gelassenheit von Menschen, die wissen: Der sicherste Ort der Welt? Ist vielleicht doch auf 10.000 Metern Höhe.
Jetzt reinhören, durchatmen und entspannt abheben.
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/nie-mehr-flugangst-010189.html
https://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/karin-bonner-254
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Ob verschwitzte Hände beim Boarding oder der Fluchtreflex vor dem Check-in – Karin und Fritz wissen, wie man die Panik elegant in den Sinkflug schickt. Denn: Karin hat als Diplompsychologin und Flugbegleiterin nicht nur ein Buch geschrieben („Nie wieder Flugangst“ – wie passend) sondern auch jahrelange Erfahrung mit Seminaren zur Angstbewältigung über den Wolken.
Kapitän Fritz Klaiber, ehemals mit ruhiger Stimme aus dem Cockpit („Meine Damen und Herren, wir erwarten einen angenehmen Flug nach Sao Paulo …“) unterwegs, kennt nicht nur die Technik aus dem Effeff, sondern auch die Ängste hinter den Fragen: Was war das für ein Geräusch? Wackelt das normal?
In dieser Folge gibt es nicht nur Fachwissen, sondern auch viele Anekdoten aus der Luft: Von Flugangstseminaren mit Start und Landung über enge Cockpit-Kabinenfreundschaften bis hin zu Tipps, wie man mit Atemtechniken eine Paniklandung im Kopf verhindert.
Ein bisschen wie Therapie, nur mit Bordservice – und Humor. Denn, obwohl die Angst echt ist, nehmen die drei das Thema nicht schwerfällig, sondern leichtfüßig und mit der Gelassenheit von Menschen, die wissen: Der sicherste Ort der Welt? Ist vielleicht doch auf 10.000 Metern Höhe.
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