STUDIO KOMPLEX Archiv
66 Episoden
55 Minuten
Wir nehmen Drogen. Natürlich nicht jeder und jede von uns, aber unsere gesamte Geschichte über haben Menschen geraucht, gesoffen, geschmissen, gezogen und gespritzt. Heute wird so facettenreich geballert wie nie. Das kann man schlimm finden …
… oder man kann anfangen, der Realität ins Auge zu sehen. Die lautet nämlich: Wir wollen Drogen, wir brauchen Drogen – und wir sind in der Lage, damit verantwortungsvoll umzugehen. Was wir darum auch brauchen, ist eine pragmatische Diskussion über Drogen als Medikament und als Freizeitspaß. Und genau die führen wir – ohne Drogen zu verteufeln, aber auch ohne sie zu verherrlichen wie ein Haufen 16-jähriger Kiffer vom Gymnasium.
Mit dabei sind:
Felix Betzler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der AG Recreational Drugs an der Charité Berlin
Hagen Decker & John Cook, podcasten als "Sucht & Süchtig - Staffel 2" über ihre Kokainabhängigkeit
Anne Koopmann, Oberärztin an der Klinik Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI Mannheim
Olli, Gelegenheitskonsument von u. a. MDMA und LSD, "vorsichtiger Befürworter von Drogen"
Karina Chernenko, Kunsthistorikerin & Szene-Insiderin
Bernd Werse, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research an der Uni Frankfurt
Das Transkript dieser Folge findet hier.
Uns erzählen, was wir für verantwortungslose Schweine sind, macht ihr am besten über Twitter. Sonstiges Lob und Kritik erreichen uns gerne über Instagram oder per Mail: studiokomplex@hr.de
Gehabt euch wohl und übertreibt es nicht!
… oder man kann anfangen, der Realität ins Auge zu sehen. Die lautet nämlich: Wir wollen Drogen, wir brauchen Drogen – und wir sind in der Lage, damit verantwortungsvoll umzugehen. Was wir darum auch brauchen, ist eine pragmatische Diskussion über Drogen als Medikament und als Freizeitspaß. Und genau die führen wir – ohne Drogen zu verteufeln, aber auch ohne sie zu verherrlichen wie ein Haufen 16-jähriger Kiffer vom Gymnasium.
Mit dabei sind:
Felix Betzler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der AG Recreational Drugs an der Charité Berlin
Hagen Decker & John Cook, podcasten als "Sucht & Süchtig - Staffel 2" über ihre Kokainabhängigkeit
Anne Koopmann, Oberärztin an der Klinik Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI Mannheim
Olli, Gelegenheitskonsument von u. a. MDMA und LSD, "vorsichtiger Befürworter von Drogen"
Karina Chernenko, Kunsthistorikerin & Szene-Insiderin
Bernd Werse, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research an der Uni Frankfurt
Das Transkript dieser Folge findet hier.
Uns erzählen, was wir für verantwortungslose Schweine sind, macht ihr am besten über Twitter. Sonstiges Lob und Kritik erreichen uns gerne über Instagram oder per Mail: studiokomplex@hr.de
Gehabt euch wohl und übertreibt es nicht!
1 Stunde 14 Minuten
2022 ist so gut wie abgeschafft, und da lassen auch wir uns einen Jahresrückblick in STUDIO KOMPLEX-Manier nicht nehmen: Erinnerungen an 38 Folgen mit fast 200 unterschiedlichen Gesprächspartner*innen. Wir singen Euch unsere Lieblingsthesen vor, schauen noch mal, wie sich einige Lieblingsthemen so entwickelt haben und wir haben vier Lieblingsgäste nch einmal eingeladen: Mark Benecke spricht mit uns über die Schadenfreude am Scheitern anderer und über sein Silvester mit Domina. Die Autorin und Journalistin Mithu Sanyal erklärt, dass tatsächlich einiges besser werden könnte im Gesundheitswesen seit der letzten Folge mit ihr. Die Edel-Escort Hanna Lakomy ärgert sich über ihre Rolle als Medien-Prostituierte des Landes und der Autor und Musiker Dax Werner macht Schleichwerbung für Mastodon und gibt uns Hoffnung für die Internetkultur in 2023.
Jahresende, Galazeit. Die sollte bei Studio Komplex eigentlich im großen Rahmen ablaufen: doppelt so viele Hosts wie sonst, nämlich zwei. Aber einer war krank, und da haben wir in etwas kleinerem Rahmen gefeiert. Mit den vertonten steilsten Thesen des Vorjahres, mit einigen Lieblingsthemen und unseren völlig undemokratisch ausgewählten Lieblingsgäste:
Zum Weiterhören und – lesen: Mark Benecke über Mord, Spuren und Insekten, hier ist Hanna Lakomy aka Salome Balthus "Chez Krömer", da macht Dax Werner ein Review seiner eigenen Tweets und hier singt er mit "The Screenshots" und hier spricht Mithu Sanyal über Identität.
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Instagram
oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
Jahresende, Galazeit. Die sollte bei Studio Komplex eigentlich im großen Rahmen ablaufen: doppelt so viele Hosts wie sonst, nämlich zwei. Aber einer war krank, und da haben wir in etwas kleinerem Rahmen gefeiert. Mit den vertonten steilsten Thesen des Vorjahres, mit einigen Lieblingsthemen und unseren völlig undemokratisch ausgewählten Lieblingsgäste:
Zum Weiterhören und – lesen: Mark Benecke über Mord, Spuren und Insekten, hier ist Hanna Lakomy aka Salome Balthus "Chez Krömer", da macht Dax Werner ein Review seiner eigenen Tweets und hier singt er mit "The Screenshots" und hier spricht Mithu Sanyal über Identität.
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Instagram
oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
51 Minuten
Was war da denn los kurz nach Nikolaus? Reichsbürger-Razzia im ganzen Land! Alternde Militärs a. D., die unsere Demokratie stürzen wollten – angeführt von einem verbitterten Adligen im Tweed-Jacket! Sollte uns das Grund zur Sorge geben? Bedrohen Neonazi-Verschwörer die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Oder ist eigentlich alles easy, weil war ja nur eine „Rentner-Gang“, die sich da verschworen hat?
Diese Fragen diskutieren wir. Und wir gehen – in bewährter STUDIO-KOMPLEX-Manier – noch einen Schritt weiter. Wir behaupten: Die ganze Chose ist nicht nur kein Grund zur Panik, sondern Anlass für Optimismus! Und das nicht nur, weil Polizei und Sicherheitsdienste ihre Arbeit gemacht und die Rechtsextremen hochgenommen haben. Nee, da gibt’s noch mehr, was uns optimistisch stimmen sollte.
Unsere Gesprächspartner*innen … sind von dieser These, nun ja, nicht restlos überzeugt. Mit dabei sind:
Max Czollek, Autor „Desintegriert Euch!“
Julia Ebner, Journalistin, forscht in Oxford zu Rechtsextremismus
Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein, Mitherausgeberin der „Mitte-Studie“
Matthias Horx, Publizist und Zukunftsforscher
Das Transkript unserer Folge findet ihr hier.
Beleidigungen und Vorwürfe gegen die verdammte Systempresse erreichen uns am liebsten über Twitter. Lob, Kritik und Themenvorschläge gerne per Insta oder Mail an studiokomplex@hr.de
Diese Fragen diskutieren wir. Und wir gehen – in bewährter STUDIO-KOMPLEX-Manier – noch einen Schritt weiter. Wir behaupten: Die ganze Chose ist nicht nur kein Grund zur Panik, sondern Anlass für Optimismus! Und das nicht nur, weil Polizei und Sicherheitsdienste ihre Arbeit gemacht und die Rechtsextremen hochgenommen haben. Nee, da gibt’s noch mehr, was uns optimistisch stimmen sollte.
Unsere Gesprächspartner*innen … sind von dieser These, nun ja, nicht restlos überzeugt. Mit dabei sind:
Max Czollek, Autor „Desintegriert Euch!“
Julia Ebner, Journalistin, forscht in Oxford zu Rechtsextremismus
Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein, Mitherausgeberin der „Mitte-Studie“
Matthias Horx, Publizist und Zukunftsforscher
Das Transkript unserer Folge findet ihr hier.
Beleidigungen und Vorwürfe gegen die verdammte Systempresse erreichen uns am liebsten über Twitter. Lob, Kritik und Themenvorschläge gerne per Insta oder Mail an studiokomplex@hr.de
51 Minuten
Endlich hat eine Fußball-WM gezeigt, dass sie nicht nur Sport kann – sondern auch gesellschaftlichen Zündstoff in die breite Diskussion einbringen. Es war kein „Katar 2022“ in Deutschland denkbar, ohne den Zusatz „Wir müssen für mehr Gleichberechtigung, Menschenrechte und Schutz der LGBTQIA-Szene kämpfen“. Wow. Das eine ganze Gesellschaft nicht mehr die Augen vor den wirklich dringenden Problemen verschließen kann… Dafür sagen wir „Danke, Katar! Danke, FIFA!“
Oder ist es halt doch eher ein „Danke für nichts?“ Denkanstöße in Deutschland schön und gut. Aber was macht die Diskussion und die Kritik mit den Menschen in Katar und der ganzen Region? Hilft die One-Love-Symbolik einer katarischen LGBTQIA-Community? Hilft sie Menschen hierzulande? Wird tatsächlich künftig mehr über Menschenrechte nachgedacht und dementsprechend gehandelt? Oder hat am Ende die „Katar 2022“-Kritik sogar geschadet?
Darüber reden wir mit unseren Gästen:
Pia Mann, Mitbegründerin von Discover Football und LGBTQ-Aktivistin
Marvin Mendel, Podcast Fußball 2000
Rameza Monir, Journalistin
Tim Schreder, Journalist und Moderator
Dietrich Schulze-Marmeling, Mitinitiator der #BoycottQatar2022-Initiative
Nora Noralla, Menschenrechtlerin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Human Rights Watch (Korrektur: Im Podcast wird irrtümlich gesagt, sie arbeite noch bei HRW)
Das Transkript unserer Folge liegt hier.
Wünsche, Ideen, steile Thesen oder einfach Lob (okay: zur Not auch gute Kritik) gerne bei Twitter, Instagram oder wie früher per Mail: studiokomplex@hr.de
Oder ist es halt doch eher ein „Danke für nichts?“ Denkanstöße in Deutschland schön und gut. Aber was macht die Diskussion und die Kritik mit den Menschen in Katar und der ganzen Region? Hilft die One-Love-Symbolik einer katarischen LGBTQIA-Community? Hilft sie Menschen hierzulande? Wird tatsächlich künftig mehr über Menschenrechte nachgedacht und dementsprechend gehandelt? Oder hat am Ende die „Katar 2022“-Kritik sogar geschadet?
Darüber reden wir mit unseren Gästen:
Pia Mann, Mitbegründerin von Discover Football und LGBTQ-Aktivistin
Marvin Mendel, Podcast Fußball 2000
Rameza Monir, Journalistin
Tim Schreder, Journalist und Moderator
Dietrich Schulze-Marmeling, Mitinitiator der #BoycottQatar2022-Initiative
Nora Noralla, Menschenrechtlerin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Human Rights Watch (Korrektur: Im Podcast wird irrtümlich gesagt, sie arbeite noch bei HRW)
Das Transkript unserer Folge liegt hier.
Wünsche, Ideen, steile Thesen oder einfach Lob (okay: zur Not auch gute Kritik) gerne bei Twitter, Instagram oder wie früher per Mail: studiokomplex@hr.de
50 Minuten
Nur 15 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als "Feministin" oder "Feminist". Und das in Zeiten von Beyoncé und #iranrevolution! Wie kann das sein? Wir glauben: Es könnte was damit zu tun haben, wie der Feminismus in Deutschland in den letzten Jahren auftritt. Nämlich nicht als Movement, vereint im Kampf gegen das Patriarchat – sondern allzu oft als politisches Minenfeld. Zerstrittene Fraktionen, die sich maximal verachten und mit größtmöglicher Wucht verbal aufeinander eindreschen.
Machen wir uns mit dieser Diagnose nur Freund*innen? Natürlich nicht! Das Gros unserer Gesprächspartnerinnen sieht das komplett anders. Und genau dafür lieben wir unser Gästinnen-Lineup:
Emilia Roig, Politologin und Autorin ("Why We Matter"), forscht zu Unterdrückung und Intersektionalität
Marlen Hobrack, Journalistin und Autorin ("Klassenbeste")
Susan Djahangard, Journalistin und Host des Podcasts "Who the f*** is Alice?" über Alice Schwarzer
Gilda Sahebi, Journalistin und Iran-Expertin
Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin an der LMU München, unterrichtet Allgemeine Soziologie und Gender Studies
Hier geht's zum Transkript dieser Folge.
Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist – Überraschung – "Who the f*** is Alice" von Susan Djahangard und ihrer Kollegin Gabi Herpell beim Süddeutsche Zeitung Magazin.
Habt ihr Wünsche, Ideen für steile Thesen oder wollt uns einfach mal sagen, wie absolut daneben diese Folge war? Auf Twitter oder Instagram geht das am besten. Alternativ per Mail an: studiokomplex@hr.de
XOXO
Machen wir uns mit dieser Diagnose nur Freund*innen? Natürlich nicht! Das Gros unserer Gesprächspartnerinnen sieht das komplett anders. Und genau dafür lieben wir unser Gästinnen-Lineup:
Emilia Roig, Politologin und Autorin ("Why We Matter"), forscht zu Unterdrückung und Intersektionalität
Marlen Hobrack, Journalistin und Autorin ("Klassenbeste")
Susan Djahangard, Journalistin und Host des Podcasts "Who the f*** is Alice?" über Alice Schwarzer
Gilda Sahebi, Journalistin und Iran-Expertin
Paula-Irene Villa Braslavsky, Professorin an der LMU München, unterrichtet Allgemeine Soziologie und Gender Studies
Hier geht's zum Transkript dieser Folge.
Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist – Überraschung – "Who the f*** is Alice" von Susan Djahangard und ihrer Kollegin Gabi Herpell beim Süddeutsche Zeitung Magazin.
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XOXO
48 Minuten
Wir lieben das Homeoffice: Nicht mehr ins Büro gehen, Zeit sparen und flexibler sein, Arbeit und Privatleben scheinbar kombinieren. Aber eben nur scheinbar! Wir glauben: Was sich anfühlt, wie die Zukunft des modernen Arbeitens kann fatale Folgen haben. Wir erleben in dieser Folge, welche neuen Aufgaben auf jeden Einzelnen im Homeoffice zukommen: private und berufliche Räume und Rollen trennen, eine Struktur aufbauen und einhalten, Ersatz für fehlendes Zusammensein suchen und vieles mehr. Wir diskutieren, was sich auf Unternehmensseite verändern müsste. Warum es auch im Homeoffice emotionale Bindung braucht. Und wir klären, warum das Arbeiten von zu Hause zu neuer Ungleichheit führt und was das Ganze mit dem Klima zu tun hat. Ist die Rückkehr ins Büro wirklich die beste Lösung? Eines steht jetzt schon fest, mit dieser Folge lässt sich unsere Homeoffice-Alltag neu reflektieren.
Unsere Gäste sind in dieser Folge:
Laura & Finn, Reiseblogger und Digital Nomads
Björn Bröskamp, Teamleiter bei ClimatePartner
Florian Kunze, Inhaber des Lehrstuhls für Organisational Studies an der Universität Konstanz
Birgit Langebartels, Diplom-Psychologin
Christian Münch, Vorstand der Agentur planworx
Hier geht's zum Transkript dieser Folge!
Und hier geht’s zur Homeoffice Studie von Florian Kunze
Mehr zum Thema Homeoffice findet ihr im Netz hier:
https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/40716-heraus-aus-der-corona-depression.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/wir-sind-einer-homeoffice-luge-aufgesessen-warum-fur-viele-die-arbeit-zu-hause-zur-belastung-wird-322978.html
https://www.eveosblog.de/themen/mitarbeiter-koennen-entscheiden-wann-und-wo-sie-arbeiten-interview-mit-planworx-74464
https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/homeoffice-traegt-zum-klimaschutz-bei
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
Unsere Gäste sind in dieser Folge:
Laura & Finn, Reiseblogger und Digital Nomads
Björn Bröskamp, Teamleiter bei ClimatePartner
Florian Kunze, Inhaber des Lehrstuhls für Organisational Studies an der Universität Konstanz
Birgit Langebartels, Diplom-Psychologin
Christian Münch, Vorstand der Agentur planworx
Hier geht's zum Transkript dieser Folge!
Und hier geht’s zur Homeoffice Studie von Florian Kunze
Mehr zum Thema Homeoffice findet ihr im Netz hier:
https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/40716-heraus-aus-der-corona-depression.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/wir-sind-einer-homeoffice-luge-aufgesessen-warum-fur-viele-die-arbeit-zu-hause-zur-belastung-wird-322978.html
https://www.eveosblog.de/themen/mitarbeiter-koennen-entscheiden-wann-und-wo-sie-arbeiten-interview-mit-planworx-74464
https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/homeoffice-traegt-zum-klimaschutz-bei
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55 Minuten
Wir sprechen über Skandinavien. Dort leben sie im Einklang mit der Natur, haben die besten Schulen, die sozialsten Staaten, aber auch die gesündeste Wirtschaft. Und sind selber so gesund, wegen der guten Luft, aber auch wegen der Hygge. Und uns bringen sie deswegen auch nur Gutes: IKEA, Abba, Volvo, Popmusik, Spitzensportler. Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland sind die Streber in der europäischen Klasse - komischerweise mag sie aber fast jeder. Außer uns. Wir versalzen den perfekten Skandinaviern mal die Suppe. In dieser beinahe völlig ernst gemeinten und deswegen superpolemischen Folge geht es dem Skandi-Virus an den Kragen.
Unsere Gäste, die Skandinavien trotzdem lieben:
Kai Schwind, Autor, Regisseur, Podcaster, lebt in Norwegen
Wiebke Kolbe, Historikerin, lebt in Schweden
Stefan Peters, Skandinavien-Blogger
Arne Bartram, Journalist, ARD Stockholm
Martina Thiele, Medienwissenschaftlerin und Stereotypforscherin.
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Und was sonst noch interessant sein könnte:
Hier lästert einer richtig über Skandinavien ab, dort findet sich Wissenswertes über das Bullerbü-Syndrom. Hier erfahren wir Genaueres über die „skandinavischen Stereotype“, und da erklärt Martina Thiele, wie Stereotype und Vorurteile in Medien funktionieren.
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Instagram
oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
Unsere Gäste, die Skandinavien trotzdem lieben:
Kai Schwind, Autor, Regisseur, Podcaster, lebt in Norwegen
Wiebke Kolbe, Historikerin, lebt in Schweden
Stefan Peters, Skandinavien-Blogger
Arne Bartram, Journalist, ARD Stockholm
Martina Thiele, Medienwissenschaftlerin und Stereotypforscherin.
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Und was sonst noch interessant sein könnte:
Hier lästert einer richtig über Skandinavien ab, dort findet sich Wissenswertes über das Bullerbü-Syndrom. Hier erfahren wir Genaueres über die „skandinavischen Stereotype“, und da erklärt Martina Thiele, wie Stereotype und Vorurteile in Medien funktionieren.
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47 Minuten
Theater ist wichtig, es bildet – wer will da schon widersprechen?! Wer ins Theater oder in die Oper geht, fühlt sich intellektuell herausgefordert, verlässt den Saal im besten Fall beseelt. Doch ist das wirklich so? Langweilen uns nicht die immer gleichen Geschichten, die wir dort geboten bekommen? Debatten kommen dort viel zu spät an. Und ist Theater überhaupt gerecht? Wir alle subventionieren das Ticket für die staatliche oder städtische Bühne. Doch wer nutzt eigentlich das Angebot? Und woran liegt es, dass den Theatern und Opern immer mehr das Publikum davonläuft?
Darüber sprechen wir in dieser Folge mit folgenden Personen:
Esther Boldt, Theaterkritikerin
Francis Hüsers, Intendant Theater Hagen
Daniel Nicolai, English Theatre Frankfurt
Dieter Haselbach, Soziologe
Nima Bazrafkan, Schauspieler
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier schreibt Esther Boldt über den vergeblichen Versuch von Theatern tagespolitische Debatten auf der Bühne umzusetzen. Hier findet ihr den Kulturfinanzbericht von 2020. Eine Studie von Birgit Mandel über "Theater in der Legitimationskrise?".
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Instagram oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
Darüber sprechen wir in dieser Folge mit folgenden Personen:
Esther Boldt, Theaterkritikerin
Francis Hüsers, Intendant Theater Hagen
Daniel Nicolai, English Theatre Frankfurt
Dieter Haselbach, Soziologe
Nima Bazrafkan, Schauspieler
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier schreibt Esther Boldt über den vergeblichen Versuch von Theatern tagespolitische Debatten auf der Bühne umzusetzen. Hier findet ihr den Kulturfinanzbericht von 2020. Eine Studie von Birgit Mandel über "Theater in der Legitimationskrise?".
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50 Minuten
Wir reden diese Woche im Rahmen der ARD-Themenwoche "Wir gesucht - Was hält uns zusammen?" über die vielzitierte Spaltung der Gesellschaft. Gibt´s die überhaupt? Eine Mehrheit der Leute sagt: "ja" (und schuld sind irgendwelche anderen), die Mehrheit der Soziolog*innen sagt, "also empirisch eher nein". STUDIO KOMPLEX vermutet, dass die gefühlte Spaltung einen Zustand beschreibt, in dem die Interessen, Werte, Wünsche und Ängste so vielfältig sind und so vielfältig geäußert werden wie noch nie vorher. Debatte ist halt nicht mehr, wenn alle gesittet nacheinander reden und am Ende die Mitte gewinnt. Das Chaos samt Konflikt ist unser demokratisches Biotop, und wir sollten lernen, uns darin zu bewegen und zu streiten.
Das haben wir getan, mit
Jana Hensel, Autorin und Journalistin (ZEIT)
Michel Friedman, Publizist
Daniel Privitera, Geschäftsführer von streitgut
Bianca Hauda, Radio- und Fernsehmoderatorin
Dominik Rigoll, Historiker
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier erklärt Daniel Privitera, wie man mit der eigenen Familie streitet. Zum ominösen Wir-Gefühl geht’s hier und hier, und hier wird es zerlegt. Zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt es ein eigenes Forschungsinstitut, und viele, viele Aufsätze, Initiativen und auch Videos, in denen über ihn gestritten wird. Und da ist die in unserer Folge sehr gelobte ZDF-Reihe Auf der Couch.
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Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist Legion, da geht’s um das Hacker-Kollektiv Anonymous.
Das haben wir getan, mit
Jana Hensel, Autorin und Journalistin (ZEIT)
Michel Friedman, Publizist
Daniel Privitera, Geschäftsführer von streitgut
Bianca Hauda, Radio- und Fernsehmoderatorin
Dominik Rigoll, Historiker
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier erklärt Daniel Privitera, wie man mit der eigenen Familie streitet. Zum ominösen Wir-Gefühl geht’s hier und hier, und hier wird es zerlegt. Zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt es ein eigenes Forschungsinstitut, und viele, viele Aufsätze, Initiativen und auch Videos, in denen über ihn gestritten wird. Und da ist die in unserer Folge sehr gelobte ZDF-Reihe Auf der Couch.
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Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist Legion, da geht’s um das Hacker-Kollektiv Anonymous.
51 Minuten
Wir sprechen über Gefängnisse – denn die haben einen ziemlich schlechten Ruf. Kritiker*innen sind sich einig: Ihr Ziel, Menschen zu resozialisieren, verfehlen JVAs komplett. Im Gegenteil, das „System Gefängnis” verstärke soziale Ungleichheit und wirke strukturell diskriminierend.
Und überhaupt: Sind Konzepte wie „Strafe“ und „Vergeltung“ in einer zivilisierten Gesellschaft nicht längst überholt?
Wir glauben: Nö. Wir glauben, dass es Gefängnisse braucht. Dass Vergeltung kein niederes Motiv aus Urzeiten ist, sondern Ausdruck eines legitimes Bedürfnisses nach Gerechtigkeit.
Wie ihr euch denken könnt, sieht ein Großteil unserer Gesprächspartner*innen das anders. Mit dabei sind:
Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und Herausgeberin des Podcasts Verbrechen
Manuel Matzke, Ex-Häftling und Sprecher der Gefangenen Gewerkschaft
Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Uni Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof
Thomas Galli, Rechtsanwalt, Autor und ehemaliger Gefängnisdirektor
Daniel Loick, Professor für soziale und politische Philosophie an der Universität Amsterdam, Experte für Abolitionismus
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Die zitierten Studien findet ihr hier und hier. Die Zahlen zu den Kosten der Haftunterbringung stammen vom Bundesministerium der Justiz (BMJ).
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist Die Spur der Täter vom MDR.
Und überhaupt: Sind Konzepte wie „Strafe“ und „Vergeltung“ in einer zivilisierten Gesellschaft nicht längst überholt?
Wir glauben: Nö. Wir glauben, dass es Gefängnisse braucht. Dass Vergeltung kein niederes Motiv aus Urzeiten ist, sondern Ausdruck eines legitimes Bedürfnisses nach Gerechtigkeit.
Wie ihr euch denken könnt, sieht ein Großteil unserer Gesprächspartner*innen das anders. Mit dabei sind:
Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und Herausgeberin des Podcasts Verbrechen
Manuel Matzke, Ex-Häftling und Sprecher der Gefangenen Gewerkschaft
Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Uni Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof
Thomas Galli, Rechtsanwalt, Autor und ehemaliger Gefängnisdirektor
Daniel Loick, Professor für soziale und politische Philosophie an der Universität Amsterdam, Experte für Abolitionismus
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Die zitierten Studien findet ihr hier und hier. Die Zahlen zu den Kosten der Haftunterbringung stammen vom Bundesministerium der Justiz (BMJ).
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Unsere Podcast-Empfehlung für diese Woche ist Die Spur der Täter vom MDR.
54 Minuten
Wie der Chef da seit einer Viertelstunde monologisiert und dabei verstohlen seine Spiegelung im Fenster betrachtet… das ist doch nicht mehr normal, oder? Und wie die Freundin ihren Partner da nach Strich und Faden immer dahin manipuliert, wo sie ihn haben will? Toxisch, ganz klar! Andere vom Küchentisch aus zu pathologisieren, macht schon länger Spaß, im Augenblick ist „Narzissmus“ die Lieblingsdiagnose, und wenn man sich so umhört, wird es um uns herum immer toxischer. Aber gibt es denn wirklich immer mehr Narzisst*innen? Und was passiert eigentlich mit uns als Gesellschaft, wenn wir uns immer ungehemmter an psychologischen und medizinischen Begriffen bedienen, um unsere Mitmenschen zu pathologisieren?
Oder sind solche Fragen schon ein klares Symptom für Narzissmus unsererseits? Wir besprechen das mit folgenden Gäst*innen:
Pablo Hagemeyer, Psychiater und Buchautor
Gitta Jacob, Psychologin
Friedrich Weißbach, Philosoph und Journalist
Tara-Louise Wittwer, Content Creatorin
Das Transkript zur Folge findet ihr hier
Und mehr zum Thema in den Weiten des Cyberspace:
Deutschlandfunk-Feature: Sind wir alle gestört?
Quarks: was du über Narzissmus wissen musst
DLF über Psychopathie und Politik
Psychiatrische Diagnosen
Warum wir individuelle Eigenarten nicht pathologisieren sollten
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Instagram oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
Wir empfehlen diese Woche ganz ausdrücklich die Kolleginnen und Kollegen von „LEGION: HACKING ANONYMOUS“. In dem sechsteiligen Podcast mit Host Khesrau Behroz erzählen er und sein Team die aufregende Geschichte von Anonymous, der Hacker-Gruppe hinter der Maske. Mit ihrem „Hacktivism“ haben sie das Internet verändert, und ein bisschen auch die Welt. Jetzt legen sie sich mit Wladimir Putin an. Am 23.10. geht es los.
Oder sind solche Fragen schon ein klares Symptom für Narzissmus unsererseits? Wir besprechen das mit folgenden Gäst*innen:
Pablo Hagemeyer, Psychiater und Buchautor
Gitta Jacob, Psychologin
Friedrich Weißbach, Philosoph und Journalist
Tara-Louise Wittwer, Content Creatorin
Das Transkript zur Folge findet ihr hier
Und mehr zum Thema in den Weiten des Cyberspace:
Deutschlandfunk-Feature: Sind wir alle gestört?
Quarks: was du über Narzissmus wissen musst
DLF über Psychopathie und Politik
Psychiatrische Diagnosen
Warum wir individuelle Eigenarten nicht pathologisieren sollten
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Instagram oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
Wir empfehlen diese Woche ganz ausdrücklich die Kolleginnen und Kollegen von „LEGION: HACKING ANONYMOUS“. In dem sechsteiligen Podcast mit Host Khesrau Behroz erzählen er und sein Team die aufregende Geschichte von Anonymous, der Hacker-Gruppe hinter der Maske. Mit ihrem „Hacktivism“ haben sie das Internet verändert, und ein bisschen auch die Welt. Jetzt legen sie sich mit Wladimir Putin an. Am 23.10. geht es los.
48 Minuten
Immer weniger Menschen in Deutschland lesen Bücher. Völlig unbeeindruckt davon werden jedes Jahr zigtausend neue Buch-Titel produziert und darüber ist der Kulturbetrieb geradezu blind gegenüber neuen Medien, die gesellschaftlich immer relevanter werden. Nur dem Buch wird noch ein besonderer Zauber zugesprochen. Nicht nur auf der Frankfurter Buchmesse hört man ein Loblied auf das Buch als Kulturgut mit extremem Tiefgang und gesellschaftlicher Wirkung. Auch in dieser Folge hören wir von der Literaturfankurve in Form eines Verlagschefs und der Direktorin des deutschen Literaturarchivs welch beispiellose Kraft nur ein Buch entfalten kann. Einzigartig! Bloß: Ist das wirklich so? Wir glauben nicht und gehen sogar einen Schritt weiter: Das Image vom Buch als Kulturgut schadet uns als Gesellschaft sogar! Wir diskutieren warum die besondere Stellung des Buchs eigentlich Fiktion ist und welche Alternativen es für tiefgründige Inhalte gibt. Es geht um die Wirkung eines Buchs auf unser Gehirn und wie der Buchmarkt heute eigentlich wirklich aussieht.
Und ja: Nach dieser Folge werden wir sicherlich nicht mehr auf die Frankfurter Buchmesse eingeladen.
Darüber sprechen wir mit unseren Gästen:
Sandra Richter, Leiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Simone Ehmig, Leiterin Institut für Lese- und Medienforschung (Stiftung Lesen)
Jörg Sundermeier, Mitbegründer und Leiter des Verbrecher Verlags
Juri Susanne Pavlovic, Selfpublishing Coach
Ulf-Gunnar Switalski, Literaturagent und PR Berater
Gerhard Lauer, Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien
Lesen kann man nicht nur Bücher, sondern auch das Transkript dieser Folge!
Mehr zum Thema findet ihr im Netz hier:
https://www.zeit.de/2017/10/privatbibliotheken-professoren-buecher-besitzer/komplettansicht
https://www.deutschlandfunkkultur.de/verlagssterben-und-umsatzrueckgang-kulturgut-buch-broeckelt-100.html
https://merton-magazin.de/literatur-und-digitalisierung
https://www.publicbooks.org/what-counts-as-a-bestseller/?utm_content=buffer053d3&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
Und ja: Nach dieser Folge werden wir sicherlich nicht mehr auf die Frankfurter Buchmesse eingeladen.
Darüber sprechen wir mit unseren Gästen:
Sandra Richter, Leiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Simone Ehmig, Leiterin Institut für Lese- und Medienforschung (Stiftung Lesen)
Jörg Sundermeier, Mitbegründer und Leiter des Verbrecher Verlags
Juri Susanne Pavlovic, Selfpublishing Coach
Ulf-Gunnar Switalski, Literaturagent und PR Berater
Gerhard Lauer, Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien
Lesen kann man nicht nur Bücher, sondern auch das Transkript dieser Folge!
Mehr zum Thema findet ihr im Netz hier:
https://www.zeit.de/2017/10/privatbibliotheken-professoren-buecher-besitzer/komplettansicht
https://www.deutschlandfunkkultur.de/verlagssterben-und-umsatzrueckgang-kulturgut-buch-broeckelt-100.html
https://merton-magazin.de/literatur-und-digitalisierung
https://www.publicbooks.org/what-counts-as-a-bestseller/?utm_content=buffer053d3&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
46 Minuten
Haustiere – sind sie nicht niedlich? Unsere besten und treusten Freunde, die uns haarigen Trost spenden, wenn es uns schlecht geht und uns im Gegensatz zu Menschen einfach nehmen, wie wir sind. Wo wir aber die ketzerische Frage stellen müssen: Na ja ... Haben sie eine andere Wahl? Verbringen sie ihr Leben nicht vielmehr in einem – im besten Fall – goldenen Käfig? Haben Katze, Meerschweinchen und Co. genauso viel von der Beziehung zu uns wie andersrum? Und inwiefern ist das ein Problem?
Darüber sprechen wir mit folgenden Personen:
Vanessa Tamkan, Hundebesitzerin und Tierschützerin
Marcel Sebastian, Soziologe und Autor des Buches "Streicheln oder Schlachten"
Friederike Schmitz, Tierethikerin und Autorin des Buches "Anders satt"
Katja Lehmann, Tierärztin und Tierschutzlehrerin
Bernd Ladwig, Professor für Politische Philosophie
Und die Moral von der Geschicht? Die hört ihr, wenn ihr Play drückt oder könnt sie auch hier nachlesen: Zum Transkript dieser Folge.
Habt ihr Wünsche, Kritik oder Ideen für steile Thesen? Gerne her damit, über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de.
Darüber sprechen wir mit folgenden Personen:
Vanessa Tamkan, Hundebesitzerin und Tierschützerin
Marcel Sebastian, Soziologe und Autor des Buches "Streicheln oder Schlachten"
Friederike Schmitz, Tierethikerin und Autorin des Buches "Anders satt"
Katja Lehmann, Tierärztin und Tierschutzlehrerin
Bernd Ladwig, Professor für Politische Philosophie
Und die Moral von der Geschicht? Die hört ihr, wenn ihr Play drückt oder könnt sie auch hier nachlesen: Zum Transkript dieser Folge.
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53 Minuten
Deutschland ist kinderfeindlich, so viel steht mal fest. Während unsere Nachbarn im Süden Kinder mit Liebe nur so überschütten und unsere nordischen Nachbarn sowieso in allem perfekt sind, werden bei uns, im kalten Herzen von Europa, Kinder mit dem Luftgewehr vom Garagenhof gejagt. Und bitte keine Kinderwagen im Treppenhaus!
Aber ist es wirklich so schlimm? Diese Frage hat sich unser Hörer Fabian gestellt und ausgerechnet uns um eine Antwort gebeten. Wir dachten: „Wollen wir mal nicht so sein!“ Denn auch unser Host David hat so seine Zweifel. Was ist mit Errungenschaften wie Elterngeld und Gratisbetreuung im Kindergarten? Zählt das nicht? Wie geht es Kindern in Deutschland wirklich? Und was müsste passieren, damit es ihnen besser geht?
Herausgekommen ist eine actionreiche Reise – an traurige Abgründe und Orte der Hoffnung.
Mit dabei:
Nathalie Klüver, Journalistin und Autorin des Buchs „Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“
Mirna Funk, Journalistin, Essayistin und Drehbuchautorin
Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland
Bent Freiwald, Journalist, „Bildungsreporter“ bei Krautreporter
Anna Widdel, weltreisende Mutter von 5 Kindern
Hier geht’s zum Transkript dieser Folge.
Habt ihr auch Wünsche, Kritik oder Ideen? Gerne her damit, über Twitter, Insta oder per Mail an: studiokomplex@hr.de
Aber ist es wirklich so schlimm? Diese Frage hat sich unser Hörer Fabian gestellt und ausgerechnet uns um eine Antwort gebeten. Wir dachten: „Wollen wir mal nicht so sein!“ Denn auch unser Host David hat so seine Zweifel. Was ist mit Errungenschaften wie Elterngeld und Gratisbetreuung im Kindergarten? Zählt das nicht? Wie geht es Kindern in Deutschland wirklich? Und was müsste passieren, damit es ihnen besser geht?
Herausgekommen ist eine actionreiche Reise – an traurige Abgründe und Orte der Hoffnung.
Mit dabei:
Nathalie Klüver, Journalistin und Autorin des Buchs „Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“
Mirna Funk, Journalistin, Essayistin und Drehbuchautorin
Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland
Bent Freiwald, Journalist, „Bildungsreporter“ bei Krautreporter
Anna Widdel, weltreisende Mutter von 5 Kindern
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52 Minuten
Es geht ums Berufsbeamtentum. Und vor allem um seine vielen Privilegien, an denen wir Anstoß nehmen. Ist es noch zeitgemäß, dass Beamt*innen quasi nichts zu unserem Sozialversicherungssystem beitragen oder auf Lebenszeit angestellt werden? Und das auf Kosten der Steuerzahler*innen?
Kritiker*innen finden Nein! In einem immer prekäreren Arbeitsmarkt sei das Berufsbeamtentum ungerecht. Die Arbeit, die viele Beamt*innen an den Tag legen, stehe nicht im Verhältnis zum finanziellen Aufwand.
Wir sind ehrlich: Auch wir spüren viele dieser Vorurteile in uns. Glauben aber, oft sind es nicht mehr als das. Vorurteile aus einer Zeit, die schon längst überwunden sind. Dennoch werden wir in dieser Folge lernen, welches Optimierungspotenzial immer noch im Berufsbeamtentum liegt. Und ob wirklich alle, die heute Beamte sind, es wirklich sein sollten? Aber eben auch, dass es ohne sie vermutlich gar nicht geht.
Denn: Es braucht Beamt*innen. Sagen wir "optimierte Beamt*innen", die tatsächlich hoheitlichen Aufgaben nachgehen, ohne die unsere Gesellschaft kollabieren würde. Beamt*innen, die ungeachtet aller äußeren Einflüsse stets das Wohl der Gesamtgesellschaft im Blick haben. Kurzum: Wir machen Beamte great again!
Darüber haben wir gesprochen mit:
Luise Duda, Lehrerin
Franz Lehner, Sozialwissenschaftler
Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik im Deutschen Beamtenbund
Gisela Färber, Verwaltungswissenschaftlerin am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung
Dominik Fecht, Ex-Beamter und inzwischen Finanzcoach
Was euch noch interessieren könnte:
Armuts- und Reichtumsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Einkommensverteilung (Nettoäquivalenzeinkommen) in Deutschland
Besoldungstabellen des Hessischen Innenministeriums (Besoldungsordnung A)
Berufsgruppen der Abgeordneten des 19. Bundestags (2017-2021)
Hier geht's zum Transkript.
Diese Folge entspringt einem Hörerinnen-Wunsch. Habt ihr auch Wünsche, Ideen, Kritik? Her damit:
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Kritiker*innen finden Nein! In einem immer prekäreren Arbeitsmarkt sei das Berufsbeamtentum ungerecht. Die Arbeit, die viele Beamt*innen an den Tag legen, stehe nicht im Verhältnis zum finanziellen Aufwand.
Wir sind ehrlich: Auch wir spüren viele dieser Vorurteile in uns. Glauben aber, oft sind es nicht mehr als das. Vorurteile aus einer Zeit, die schon längst überwunden sind. Dennoch werden wir in dieser Folge lernen, welches Optimierungspotenzial immer noch im Berufsbeamtentum liegt. Und ob wirklich alle, die heute Beamte sind, es wirklich sein sollten? Aber eben auch, dass es ohne sie vermutlich gar nicht geht.
Denn: Es braucht Beamt*innen. Sagen wir "optimierte Beamt*innen", die tatsächlich hoheitlichen Aufgaben nachgehen, ohne die unsere Gesellschaft kollabieren würde. Beamt*innen, die ungeachtet aller äußeren Einflüsse stets das Wohl der Gesamtgesellschaft im Blick haben. Kurzum: Wir machen Beamte great again!
Darüber haben wir gesprochen mit:
Luise Duda, Lehrerin
Franz Lehner, Sozialwissenschaftler
Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik im Deutschen Beamtenbund
Gisela Färber, Verwaltungswissenschaftlerin am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung
Dominik Fecht, Ex-Beamter und inzwischen Finanzcoach
Was euch noch interessieren könnte:
Armuts- und Reichtumsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Einkommensverteilung (Nettoäquivalenzeinkommen) in Deutschland
Besoldungstabellen des Hessischen Innenministeriums (Besoldungsordnung A)
Berufsgruppen der Abgeordneten des 19. Bundestags (2017-2021)
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