Feminismus für alle. Der Lila Podcast. Archiv
237 Episoden
35 Minuten
Warum ist es eigentlich immer noch so, dass Verhütung bei heterosexuellen Paaren in den allermeisten Fällen an der Frau hängen bleibt? Die Autorin und Aktivistin Franka Frei hat sich dieses Ungleichgewicht genauer angeschaut und nachgeforscht, welche anderen Verhütungsmöglichkeiten es für Menschen, die Samen produzieren – neben dem Kondom – noch geben könnte oder vielleicht sogar schon gibt.
In ihrem Buch „Überfällig“ hat sie ihre Erkenntnisse zusammengetragen. Katrin, Lena und Katharina haben Franka zu einem Hörer*innengespräch eingeladen, um mit ihr über geschlechtergerechte Verhütung zu sprechen.
Diese Folge ist im Rahmen des Lila Salons entstanden. Der Lila Salon ist eine Gesprächsreihe, bei der wir Autor*innen und Aktivist*innen mit unseren Hörer*innen zusammenbringen, um gemeinsam zu diskutieren und uns auszutauschen. Aktuell pausiert der Lila Salon. Auf Instagram und im Lila Newsletter erfahrt ihr als erstes da von, wenn es weitergeht.
Danke an alle, die den Lila Podcast mit ihrer Unterstützung am Leben halten!
Noch immer reichen die Crowdfunding-Einnahmen nicht, um alle 14 Tage eine Folge und einen Newsletter zu finanzieren. Wenn ihr könnt, lasst deswegen gern ein paar Euros da - verschiedene Wege dazu findet ihr auf unserer Unterstützen-Seite.
Links und Hintergründe
Franka Frei
„Überfällig“ von Franka Frei
Lila Podcast: Verhütung ist nicht nur Frauensache – wann kommt die „Pille für den Mann“?
Verhütungsring für Männer und andere Menschen, die Samen produzieren
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In ihrem Buch „Überfällig“ hat sie ihre Erkenntnisse zusammengetragen. Katrin, Lena und Katharina haben Franka zu einem Hörer*innengespräch eingeladen, um mit ihr über geschlechtergerechte Verhütung zu sprechen.
Diese Folge ist im Rahmen des Lila Salons entstanden. Der Lila Salon ist eine Gesprächsreihe, bei der wir Autor*innen und Aktivist*innen mit unseren Hörer*innen zusammenbringen, um gemeinsam zu diskutieren und uns auszutauschen. Aktuell pausiert der Lila Salon. Auf Instagram und im Lila Newsletter erfahrt ihr als erstes da von, wenn es weitergeht.
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Franka Frei
„Überfällig“ von Franka Frei
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60 Minuten
Diesmal spricht Laura mit der Kulturwissenschaftlerin, Geschlechterforscherin, Autorin und Podcasterin Beatrice Frasl über mentale Gesundheit im Patriarchat. Ob jemand psychisch erkrankt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Darunter auch das Geschlecht und die finanzielle Situation bzw. Klasse. Diese systemischen Faktoren finden aber noch zu wenig Beachtung.
Historisch gesehen sind Frausein und Weiblichkeit eng mit psychischen Erkrankungen verwoben. In ihrem Buch „Patriarchale Belastungssstörung”, das 2022 erschienen ist, schreibt Beatrice Frasl: „Frauen und Verrückte bewohnen dieselbe patriarchale Bedeutungsinsel.”
Ist Patriarchat nicht so etwas wie ein kollektives oder transgenerationales Trauma? Was macht uns aktuell krank? Wie kann eine Vermögenssteuer zur psychischen Gesundheit aller beitragen? Diese und weitere Fragen besprechen Laura und Beatrice in dieser Folge.
Links und Hintergründe
Beatrice Frasl: „Patriarchale Belastungsstörung – Geschlecht, Klasse und Psyche”
Jessica Taylor: „Sexy But Psycho – How the Patriarchy Uses Women’s Trauma Against Them“ (eng.)
Podcast „Große Töchter” von Beatrice Frasl, überall wo es Podcasts gibt
Zur psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland (Bundestag)
Wartezeiten auf eine Psychotherapie (Bundestag)
rbb-Recherche zu Wartezeiten
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Historisch gesehen sind Frausein und Weiblichkeit eng mit psychischen Erkrankungen verwoben. In ihrem Buch „Patriarchale Belastungssstörung”, das 2022 erschienen ist, schreibt Beatrice Frasl: „Frauen und Verrückte bewohnen dieselbe patriarchale Bedeutungsinsel.”
Ist Patriarchat nicht so etwas wie ein kollektives oder transgenerationales Trauma? Was macht uns aktuell krank? Wie kann eine Vermögenssteuer zur psychischen Gesundheit aller beitragen? Diese und weitere Fragen besprechen Laura und Beatrice in dieser Folge.
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Beatrice Frasl: „Patriarchale Belastungsstörung – Geschlecht, Klasse und Psyche”
Jessica Taylor: „Sexy But Psycho – How the Patriarchy Uses Women’s Trauma Against Them“ (eng.)
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1 Stunde 10 Minuten
Liebe auf den ersten Blick war es nicht - zwischen Laura, Lena und der toxischen Weiblichkeit. Der Titel des Buches von Sophia Fritz sorgte bei den beiden zunächst für großes Unbehagen. Die Befürchtung: hier wird der Begriff „Toxische Männlichkeit“ umgekehrt, um endlich auch mal weiblich sozialisierte Menschen als Schuldige zu entlarven.
Aber weit gefehlt. Autorin Sophia Fritz hat besseres vor. Sie begibt sich auf eine sehr persönliche Reise und untersucht anhand ihrer eigenen weiblichen Prägung, mit welchen patriarchalen Zuschreibungen und Beeinflussungen Frauen aufwachsen. Ihr gelingt damit der Spagat zwischen kritischer Auseinandersetzung mit Weiblichkeit einerseits und Empowerment andererseits.
Laura und Lena diskutieren anhand von Sophia Fritz messerscharfen und teils schmerzhaften Analysen, wo weiblich sozialisierte Menschen in Verantwortung für ihr Handeln genommen werden können und wo sie sich doch eine differenzierte Betrachtung von Diskriminierungs- und Machtdynamiken gewünscht hätten. Selten hat ein Buch die beiden so herausgefordert wie dieses.
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Sophia Fritz Instagram
Buch „Toxische Weiblichkeit“ von Sophia Fritz
Sophia Fritz zu Gast beim Podcast „Hotel Matze“
Sophia Fritz zu Gast bei „taz Talk meets Buchmesse Leipzig“
Buch „Prägungen - Nachdenken über Männlichkeit“ von Christian Dittloff
Buch „Morgen wird Sex wieder gut“ von Katherine Angel
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Aber weit gefehlt. Autorin Sophia Fritz hat besseres vor. Sie begibt sich auf eine sehr persönliche Reise und untersucht anhand ihrer eigenen weiblichen Prägung, mit welchen patriarchalen Zuschreibungen und Beeinflussungen Frauen aufwachsen. Ihr gelingt damit der Spagat zwischen kritischer Auseinandersetzung mit Weiblichkeit einerseits und Empowerment andererseits.
Laura und Lena diskutieren anhand von Sophia Fritz messerscharfen und teils schmerzhaften Analysen, wo weiblich sozialisierte Menschen in Verantwortung für ihr Handeln genommen werden können und wo sie sich doch eine differenzierte Betrachtung von Diskriminierungs- und Machtdynamiken gewünscht hätten. Selten hat ein Buch die beiden so herausgefordert wie dieses.
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Sophia Fritz Instagram
Buch „Toxische Weiblichkeit“ von Sophia Fritz
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Buch „Morgen wird Sex wieder gut“ von Katherine Angel
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58 Minuten
Auf Instagram und Tiktok kursieren Videos von Frauen, die beteuern, vollkommen zufrieden mit ihrem Alltag als Hausfrau und Mutter zu sein. Mehr noch: sie bewerben ihren Lebensstil und raten jungen Frauen, es ihnen gleich zu tun: Wieso arbeiten gehen, wenn man es ganz bequem zu Hause haben kann?
Was Frauen entscheiden, ist feministisch – oder?!
Was zunächst ganz harmlos aussieht, entpuppt sich als Romantisierung von Unterdrückung und Abhängigkeit. Trad Wives und ihre Anhänger*innen entspringen aus konservativen und Rechten Milieus und sehnen sich nach einer Vergangenheit, in der (Ehe-)Frauen ausschließlich dazu da waren, ihren Männern zu gefallen und damit ihrer „femininen Energie“ zu entsprechen.
Im Extremfall gehören dazu: Gehorsam, der Verlust jeder eigenen Entscheidungskraft, die Verfügbarkeit des weiblichen Körpers oder die Ablehnung von Verhütung. Männer werden auf ihre Rolle als Versorger reduziert und finanzieren die Familien.
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Zitierte Videos
Estee Williams Definiton von Tradwifes
Tradwifefactory: Sich dem Mann unterordnen
Christina Slonova: Warum ich niemals meinen Mann kritisiere
Christina Slonova: Lass ihn Mann sein
@nemacizkov: Ich wünschte, ich wäre Hausfrau
Tradwifefactory: Als ich noch Feministin war
Estee Williams über die Tradwifebewegung
Eine komplette Liste aller Links und Hintergründe findet ihr auf unserer Website.
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Was Frauen entscheiden, ist feministisch – oder?!
Was zunächst ganz harmlos aussieht, entpuppt sich als Romantisierung von Unterdrückung und Abhängigkeit. Trad Wives und ihre Anhänger*innen entspringen aus konservativen und Rechten Milieus und sehnen sich nach einer Vergangenheit, in der (Ehe-)Frauen ausschließlich dazu da waren, ihren Männern zu gefallen und damit ihrer „femininen Energie“ zu entsprechen.
Im Extremfall gehören dazu: Gehorsam, der Verlust jeder eigenen Entscheidungskraft, die Verfügbarkeit des weiblichen Körpers oder die Ablehnung von Verhütung. Männer werden auf ihre Rolle als Versorger reduziert und finanzieren die Familien.
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Tradwifefactory: Als ich noch Feministin war
Estee Williams über die Tradwifebewegung
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1 Stunde 3 Minuten
Im zweiten Teil rund ums feministisch Muttersein sprechen Laura Vorsatz und Laura Lucas über weitere Herausforderungen. Sie überlegen, wie Menschen mit Fürsorgeverantwortung zu helfen wäre: mit Geld, Haushaltshilfen, Essen auf Rädern? Oder doch gleich dem Umsturz des Systems, der Care-Revolution? Außerdem sprechen die beiden über feministische Erziehung und darüber, wie sie es schaffen, trotz all der Anforderungen an Mütter nicht komplett am Teller zu drehen.
In dieser Sendung ist häufig von Frauen und Müttern die Rede. Selbstverständlich beinhaltet ein intersektional-feministischer Blick auf Elternschaft noch viele Facetten mehr. Wir möchten euch daher noch einmal das Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft” ans Herz legen.
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Petition: Pflegegeld für behinderte Kinder auch bei stationärem Aufenthalt über 28 Tage!
Systemfehler: Familien bei Rente benachteiligt (ARD)
Shida Bazyar-Zitat aus: Susanne Mierau: Füreinander sorgen Doppelfolge bei “Feminismus mit Vorsatz” zu “Widerständig bleiben”
Almut Birken & Nicola Eschen (Hg.): Links leben mit Kindern
Factsheet Alleinerziehende (PDF)
Anne Dittmann: Solo, selbst und ständig
Eine vollständige Liste aller Quellen, Podcast- und Buchempfehlungen der Sendung findet ihr hier
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In dieser Sendung ist häufig von Frauen und Müttern die Rede. Selbstverständlich beinhaltet ein intersektional-feministischer Blick auf Elternschaft noch viele Facetten mehr. Wir möchten euch daher noch einmal das Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft” ans Herz legen.
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Anne Dittmann: Solo, selbst und ständig
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56 Minuten
Diese Folge ist eine Kooperation mit dem Podcast Feminismus mit Vorsatz von Laura Vorsatz. Zusammen mit Laura geht Laura vom Lila Podcast der Frage nach: Feministisch Muttersein – Geht das überhaupt? Und wenn ja wie?
Im ersten Teil dieser Doppelfolge sprechen Laura Lucas und Laura Vorsatz unter anderem übers Stillen, über Prägungen, die sie nicht an ihre Kinder weitergeben wollen, über die „Muttertät” und über den Mythos Mutterinstinkt.
Welche Mütter wollen wir sein?
Beide identifizieren sich als cis Frauen. Sie sind weiß und ohne sichtbare Behinderung. Und aus dieser Perspektive heraus sprechen sie über das Thema Feminismus und Muttersein. Sie bemühen sich, persönlichen Ansichten und Erfahrungen immer auch in ein großes Ganzes einzubetten.
Dennoch gibt es viele verschiedene Realitäten rund um das Thema Elternschaft, die in dieser Folge nicht abgebildet werden. Nicht nur Frauen können schwanger werden. Nicht alle Mütter haben Kinder. Und auch wer nicht geboren hat, kann Mutter sein. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
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Lila-Newsletter
WDR Zeitzeichen zur Entstehung des Muttertages
„Nicht Blumen, Rechte fordern wir!” – Interview mit der Historikerin Maria Mesner
Doppelfolge bei „Feminismus mit Vorsatz” zu „Kinder ja oder nee?”
Transgenerationales Trauma - Gewalt prägt (Medica Mondiale)
Transgenerationales Trauma: Wie NS-Rageber die Erziehung bis heute prägen (SWR)
alle weiteren Quellen findet ihr hier
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Im ersten Teil dieser Doppelfolge sprechen Laura Lucas und Laura Vorsatz unter anderem übers Stillen, über Prägungen, die sie nicht an ihre Kinder weitergeben wollen, über die „Muttertät” und über den Mythos Mutterinstinkt.
Welche Mütter wollen wir sein?
Beide identifizieren sich als cis Frauen. Sie sind weiß und ohne sichtbare Behinderung. Und aus dieser Perspektive heraus sprechen sie über das Thema Feminismus und Muttersein. Sie bemühen sich, persönlichen Ansichten und Erfahrungen immer auch in ein großes Ganzes einzubetten.
Dennoch gibt es viele verschiedene Realitäten rund um das Thema Elternschaft, die in dieser Folge nicht abgebildet werden. Nicht nur Frauen können schwanger werden. Nicht alle Mütter haben Kinder. Und auch wer nicht geboren hat, kann Mutter sein. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
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60 Minuten
Sport kann Spaß machen und ist gut für unsere körperliche und mentale Gesundheit. Aber leider haben viele Menschen – vor allem weiblich sozialisierte – kein einfaches Verhältnis zu Bewegung. Sei es die Botschaft der Diet Culture, dass Sport vor allem dazu dienen sollte, abzunehmen. Oder der Sportunterricht, der viel zu oft dazu führt, dass Menschen vorgeführt oder ausgegrenzt werden.
In dieser Folge macht Lena sich auf die Suche nach der Antwort, wie die Sportwelt inklusiver werden kann und wie wir es trotz Diet Culture schaffen, ein gesundes Verhältnis zu Sport und unseren Körpern aufzubauen.
Sport ist für alle da
„Auf Verbands- und Vereinsebene ist die Sportlandschaft durchweg weiß, männlich und konservativ geprägt”, so die ehemalige Basketballspielerin Ireti Amojo im Gespräch mit Lena. Sie berichtet, welche Auswirkungen das für sie als Schwarze Sportlerin hatte und wieso es empirisches Wissen bräuchte, um alteingesessene Strukturen zu verändern. Warum gibt es zum Beispiel immer noch viel zu wenig Forschung über den Einfluss des weiblichen Zyklus auf die sportlichen Leistungen?
Außerdem ist Yogalehrerin Sophie Schwarz aka Sophies Safe Space zu Gast, die online Yoga mit Fokus auf dicke Menschen anbietet. Warum das wichtig ist und wie wir sportliche Räume insgesamt zugänglicher und barriereärmer - für Frauen, dicke Menschen, nicht-binäre und trans Personen - gestalten könnten, hört ihr in dieser Episode.
Links und Hintergründe
Ireti Amojo
Buch „Unlearn Patriarchy 2”
Sophie Schwarz auf Instagram
Sophies Yogakurse
Caitlin Clark
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55 Minuten
In dieser Sendung sprechen wir über die Schnittstellen zwischen Klima-Politik und Feminismus.
Feminismus für alle unterstützen
Fossile Lobby vs. "woke" Energien
Christian Stöcker hat in seinem Buch "Männer, die die Welt verbrennen" untersucht, wer die Klimakatastrophe anheizt und stellt fest: Es sind fast alles weiße, mittelalte, extrem privilegierte Männer, für die in der fossilen Industrie enormer Reichtum liegt. Nicht wenige davon sind Autokraten und sie eint, dass ihre geschäftlichen Interessen durch Klimaschutz maximal gefährdet wären. Darum haben sie vor vielen Jahren eine Kampagne gestartet, in der sie erneuerbare Energien als "woke" framen. Und nicht zufällig kreuzen sich in den Anhängern fossiler Brennstoffe oft anti-emanzipatorische Ideologie mit Klimaleugnung.
Petromaskulinität
Eine, die sich die Identitätspolitik hinter Parolen wie "sei kein Penner, fahr Verbrenner" angeschaut hat, ist die Autorin Cara New Dagget. Ihr Buch "Petromaskulinität" untersucht die Schnittmenge zwischen klassischen Männlichkeitskonzepten und dem Kampf gegen Klimaschutzmaßnahmen und alles, was "woke" oder "grün" sein könnte. Warum hassen mittelalte weiße Männer Greta Thunberg? Wieso interessiert es sie nicht, dass der Klimawandel die zivilisatorischen Errungenschaften gefährdet?
Links und Hintergründe
Männer, die die Welt verbrennen - von Christian Stöcker (Ullstein)
Petromaskulinität - Cara New Dagget (Matthes und Seitz)
Gender und Mobilität mit Katja Diehl (Lila Podcast)
arte-Doku Kreatur
ZEIT: Ökofeminismus
MDR: Eco-Gender-Gap
UN Women: Klima und Gender
The Independent: über den Zusammenhang von Klimaleugnung und toxischer Männlichkeit
der Standard: Männerrechtler rufen zum Boykott auf
Youtube: Moritz Neumeier: Nicht links, sondern logisch
Wikipedia: Furiosa
Alle Shownotes findet ihr auf: lila-podcast.de/klima-feminismus...
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Fossile Lobby vs. "woke" Energien
Christian Stöcker hat in seinem Buch "Männer, die die Welt verbrennen" untersucht, wer die Klimakatastrophe anheizt und stellt fest: Es sind fast alles weiße, mittelalte, extrem privilegierte Männer, für die in der fossilen Industrie enormer Reichtum liegt. Nicht wenige davon sind Autokraten und sie eint, dass ihre geschäftlichen Interessen durch Klimaschutz maximal gefährdet wären. Darum haben sie vor vielen Jahren eine Kampagne gestartet, in der sie erneuerbare Energien als "woke" framen. Und nicht zufällig kreuzen sich in den Anhängern fossiler Brennstoffe oft anti-emanzipatorische Ideologie mit Klimaleugnung.
Petromaskulinität
Eine, die sich die Identitätspolitik hinter Parolen wie "sei kein Penner, fahr Verbrenner" angeschaut hat, ist die Autorin Cara New Dagget. Ihr Buch "Petromaskulinität" untersucht die Schnittmenge zwischen klassischen Männlichkeitskonzepten und dem Kampf gegen Klimaschutzmaßnahmen und alles, was "woke" oder "grün" sein könnte. Warum hassen mittelalte weiße Männer Greta Thunberg? Wieso interessiert es sie nicht, dass der Klimawandel die zivilisatorischen Errungenschaften gefährdet?
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Männer, die die Welt verbrennen - von Christian Stöcker (Ullstein)
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Gender und Mobilität mit Katja Diehl (Lila Podcast)
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UN Women: Klima und Gender
The Independent: über den Zusammenhang von Klimaleugnung und toxischer Männlichkeit
der Standard: Männerrechtler rufen zum Boykott auf
Youtube: Moritz Neumeier: Nicht links, sondern logisch
Wikipedia: Furiosa
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1 Stunde 12 Minuten
Happy Birthday?
Ahhh, Lena hat Geburtstag und wird.. düdüm.. 30! Für die einen einfach nur ein Grund zum Feiern und für die anderen ein großer Schreck! Muss man mit 30 nicht eigentlich erwachsen sein? Erwachsen sein im Sinne von Job, Altersvorsorge, Partnerschaft und Kind? Vor allem letzteres löst bei vielen Frauen in den 30ern enormen Druck aus. Eine Möglichkeit, um die Familienplanung länger offen zu halten, ist Social Freezing, also das Einfrieren junger Eizellen, die man sich später nach Wunsch befruchten lassen und einsetzten kann. Klingt easy, birgt aber wie so oft auch Risiken, Nebenwirkungen und kostet außerdem einen Batzen Kohle!
Social Freezing - why not?
Steffi und Lena tauschen sich in dieser Folge über ihre Gedanken, Ängste und Erfahrungen zu Social Freezing aus. Sie sprechen aber losgelöst von ihren Eizellen auch darüber, wie die Gesellschaft auf älter werdende Frauen schaut und wieso eine Studie aus Frankreich aus dem Jahr 2004 für großes Aufsehen sorgt. (Spoiler: Gender Health Gap is real!)
Zu Gast ist in dieser Episode Gynäkologin und Podcasterin Katrin Groß, die durch ihre medizinische Expertise mit einigen Mythen aufräumen kann.
Links und Hintergründe
Clitoria Secrets - “Social Freezing - wie du die biologische Uhr überlistest”https://clitoriassecrets.de/2023/09/15/80-social-freezing-wie-du-die-biologische-uhr-ueberlistest/
bpb: https://www.bpb.de/mediathek/video/250166/wie-funktioniert-social-freezing/
Süddeutsche Zeitung: "Wer hat genehmigt, dass Lisa grau wird?" https://www.sueddeutsche.de/panorama/lisa-laflamme-kanada-moderatorin-ctv-national-news-1.5645890
Der Standard: “Dürfen Frauen altern?” https://www.derstandard.de/story/2000139039175/duerfen-frauen-altern
Gynäkologe Mertci Usluer zur Fruchtbarkeit von Frauen: https://www.instagram.com/reel/CyOtV4lM0fw/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Y-Kollektiv: “Social-Freezing: Fruchtbare Eizellen einfrieren” https://www.youtube.com/watch?v=ru8iZU4qVwE
Alle Shownotes findet ihr auf der Sendungswebseite
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Ahhh, Lena hat Geburtstag und wird.. düdüm.. 30! Für die einen einfach nur ein Grund zum Feiern und für die anderen ein großer Schreck! Muss man mit 30 nicht eigentlich erwachsen sein? Erwachsen sein im Sinne von Job, Altersvorsorge, Partnerschaft und Kind? Vor allem letzteres löst bei vielen Frauen in den 30ern enormen Druck aus. Eine Möglichkeit, um die Familienplanung länger offen zu halten, ist Social Freezing, also das Einfrieren junger Eizellen, die man sich später nach Wunsch befruchten lassen und einsetzten kann. Klingt easy, birgt aber wie so oft auch Risiken, Nebenwirkungen und kostet außerdem einen Batzen Kohle!
Social Freezing - why not?
Steffi und Lena tauschen sich in dieser Folge über ihre Gedanken, Ängste und Erfahrungen zu Social Freezing aus. Sie sprechen aber losgelöst von ihren Eizellen auch darüber, wie die Gesellschaft auf älter werdende Frauen schaut und wieso eine Studie aus Frankreich aus dem Jahr 2004 für großes Aufsehen sorgt. (Spoiler: Gender Health Gap is real!)
Zu Gast ist in dieser Episode Gynäkologin und Podcasterin Katrin Groß, die durch ihre medizinische Expertise mit einigen Mythen aufräumen kann.
Links und Hintergründe
Clitoria Secrets - “Social Freezing - wie du die biologische Uhr überlistest”https://clitoriassecrets.de/2023/09/15/80-social-freezing-wie-du-die-biologische-uhr-ueberlistest/
bpb: https://www.bpb.de/mediathek/video/250166/wie-funktioniert-social-freezing/
Süddeutsche Zeitung: "Wer hat genehmigt, dass Lisa grau wird?" https://www.sueddeutsche.de/panorama/lisa-laflamme-kanada-moderatorin-ctv-national-news-1.5645890
Der Standard: “Dürfen Frauen altern?” https://www.derstandard.de/story/2000139039175/duerfen-frauen-altern
Gynäkologe Mertci Usluer zur Fruchtbarkeit von Frauen: https://www.instagram.com/reel/CyOtV4lM0fw/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Y-Kollektiv: “Social-Freezing: Fruchtbare Eizellen einfrieren” https://www.youtube.com/watch?v=ru8iZU4qVwE
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1 Stunde
Haare sind ein klasse Thema, um zu zeigen, wie vielschichtig feministische Diskurse sein können! Denn bei der Frage, wieviele Haare welche Menschen wo haben und haben sollen, dürfen oder gar müssen, kommen viele Stereotype ins Spiel. Sexistische Stereotype, rassistische Stereotype und die ganze koloniale Geschichte - man kann am Umgang mit unserem Haarwuchs einfach so vieles aufzeigen!
It's Racism, Baby!
Laura und Katrin haben sich für das Thema die Autorin, Journalistin und "Hairy Queen" Franziska Setare Koohestani eingeladen. In ihrem Buch beschreibt sie, wie sie schon in der Grundschule von ihren iranischen Tanten Bleichcreme nach Deutschland geschickt bekam, um den Oberlippenbart zu beseitigen. Heute weiß Franziska: Unser Umgang mit Körperbehaarung hat wenig mit Hygiene und Körperpflege zu tun, sondern vielmehr mit den patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Normen, die unsere Gesellschaft verinnerlicht hat.
Haare sind politisch
Ob man seine Haare lässt, wie sie sind, ist dabei leider oft keine freie Entscheidung. Der Drang nach sozialer Anerkennung endet in unserer Gesellschaft nicht selten darin, den eigenen Körper den Normen anzupassen. Weil wir teils unbewusst spüren, teils ganz genau wissen, dass wir aufgrund unseres Aussehens beurteilt werden. Insbesondere für Frauen kann Körperbehaarung zu Ausgrenzung und rassistischen Erfahrungen führen.
Franziska weist den Weg in eine Welt, in der Hairy Queens mit ihrem Körperhaar endlich so umgehen können wie mit Kleidung: selbstbewusst, spielerisch und kreativ.
Links und Hintergründe
Franzi Setare Koohestani auf Instagram
Ullstein: Hairy Queen - von Franziska Setare Koohestani
Moshtari Hilal: Hässlichkeit
Missy Magazine: Artikel über Colorism
Erik Fosnes Hansen: Das Löwenmädchen
NY Times: Hair Discrimination in News York City
Pinkstinks: Warum rasieren wir Körperhaare?
Corinne Luca: Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne
Chimamanda Ngozie Adichie über Michelle Obama
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Haare sind politisch
Ob man seine Haare lässt, wie sie sind, ist dabei leider oft keine freie Entscheidung. Der Drang nach sozialer Anerkennung endet in unserer Gesellschaft nicht selten darin, den eigenen Körper den Normen anzupassen. Weil wir teils unbewusst spüren, teils ganz genau wissen, dass wir aufgrund unseres Aussehens beurteilt werden. Insbesondere für Frauen kann Körperbehaarung zu Ausgrenzung und rassistischen Erfahrungen führen.
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50 Minuten
Was macht weibliche Solidarität wirklich aus? Was bedeutet Schwesterlichkeit, welche Voraussetzungen benötigt sie - und was macht Schwesterlichkeit erfolgreich? Julia Korbik setzt sich in ihrem neuen Buch kritisch mit dem Feminismus der letzten Jahre auseinander, und damit, wer überhaupt Teil des ›wir‹ ist oder sein darf.
Eine Politik der ausgestreckten Hand
Die feministische Bewegung ist ein gutes Beispiel dafür, dass Schwesterlichkeit und Solidarität unter Frauen nicht einfach gegeben sind. Denn soziale Bewegungen sind nun mal divers, und selbst wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, existieren doch unterschiedliche Ansichten darüber, wie es zu erreichen ist. Schwesterlichkeit ist mehr als Networking, mehr als weibliche Solidarität. Es ist eine politische Praxis. Und zu dieser Praxis gehört es auch, eine Politik der ausgestreckten Hand.
Wie Geschwisterliebe: Viel Streit und trotzdem Zusammenhalt
Geschwister kennen das: Sie streiten sich oft viel und gerne leidenschaftlich. Aber wenn drauf ankommt, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel - das kann ein Vorbild für feministische Kollektive werden, erklärt Julia im Gespräch mit Katrin.
Links und Hintergründe
Wikipedia: Julia Korbik
Rowohlt: Schwestern
This is Jane Wayne: Choice Feminism – ist jede persönliche Entscheidung automatisch feministisch?
Gender IQ: Weißer Feminismus: Was ist White Feminism?
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Eine Politik der ausgestreckten Hand
Die feministische Bewegung ist ein gutes Beispiel dafür, dass Schwesterlichkeit und Solidarität unter Frauen nicht einfach gegeben sind. Denn soziale Bewegungen sind nun mal divers, und selbst wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, existieren doch unterschiedliche Ansichten darüber, wie es zu erreichen ist. Schwesterlichkeit ist mehr als Networking, mehr als weibliche Solidarität. Es ist eine politische Praxis. Und zu dieser Praxis gehört es auch, eine Politik der ausgestreckten Hand.
Wie Geschwisterliebe: Viel Streit und trotzdem Zusammenhalt
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37 Minuten
Für viele Menschen, die Gewalt erfahren haben, ist es sehr schwer, sich an Außenstehende oder institutionelle Hilfestellen zu wenden. Die Angst, dass einem die Personen keinen Glauben schenken könnten, sorgt bei vielen Betroffenen dafür, dass sie ihr Erlebtes vorerst für sich behalten. Bei queeren und insbesondere bei lesbischen Betroffenen von Gewalt wirken diese Mechanismen sogar noch stärker, sagt Katrin Schultz. Sie ist im Vorstand von Lesbenring e.V., arbeitet außerdem bei Queerhome und beschäftigt sich dort viel mit (sexualisierter) Gewalt in queeren Kontexten.
Wie verbreitet ist Gewalt in lesbischen Beziehungen?
Gewalt unter Queers ist in unserer Gesellschaft ein riesiges Tabu. Dass es Gewalt auch unter Frauen gibt, ist – wenn man näher darüber nachdenkt – eigentlich logisch. Denn: wieso auch nicht? Machtdynamiken und Abhängigkeitsverhältnisse können überall entstehen. Und trotzdem beleuchten wir das Thema gesellschaftlich so gut wie gar nicht - es gibt auch kaum Forschung dazu.
Dabei weisen die wenigen Studien, die es gibt, darauf hin, dass das Gewaltpotenzial in lesbischen Beziehungen mindestens genauso groß ist, wie in heterosexuellen. Das konnte Lena bei der Recherche zu dem Thema fast nicht glauben! Gemeinsam mit Katrin Schultz geht sie in dieser Episode der Frage nach, wieso das Thema so unsichtbar ist und was es bräuchte, um Aufklärung zu betreiben und Beratungsstrukturen fit zu machen.
Links und Hintergründe
Lesbenring e.V.
Queerhome
SonntagsClub
L-Support (Hilfsangebot im Raum Berlin)
Gewaltfreileben (Constance Ohms)
Maneo (Hilfsangebot für schwule Männer)
Interview mit Jasmin Amelia von Princess Charming
Vorwürfe gegen Princess Charming
Aktionsplan Queer leben
weitere Quellen findet ihr hier
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Gewalt unter Queers ist in unserer Gesellschaft ein riesiges Tabu. Dass es Gewalt auch unter Frauen gibt, ist – wenn man näher darüber nachdenkt – eigentlich logisch. Denn: wieso auch nicht? Machtdynamiken und Abhängigkeitsverhältnisse können überall entstehen. Und trotzdem beleuchten wir das Thema gesellschaftlich so gut wie gar nicht - es gibt auch kaum Forschung dazu.
Dabei weisen die wenigen Studien, die es gibt, darauf hin, dass das Gewaltpotenzial in lesbischen Beziehungen mindestens genauso groß ist, wie in heterosexuellen. Das konnte Lena bei der Recherche zu dem Thema fast nicht glauben! Gemeinsam mit Katrin Schultz geht sie in dieser Episode der Frage nach, wieso das Thema so unsichtbar ist und was es bräuchte, um Aufklärung zu betreiben und Beratungsstrukturen fit zu machen.
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1 Stunde
Speziesismus: Dieser zugegeben sperrige Begriff beschreibt die Diskriminierung eines Lebewesens aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer Art. Speziesismus zeigt sich z.B. darin, dass es für viele Menschen normal ist, manche Tiere zu essen und andere bei sich im Bett schlafen zu lassen. Ob man sich nun selbst vegan, vegetarisch oder karnivor ernährt – in der postmodernen, patriarchal-kapitalistischen Tierindustrie lässt sich eines nicht leugnen: Tiere erfahren massives Leid und Gewalt, sie werden ausgebeutet und ihre Interessen werden ignoriert. Nun ist es mittlerweile weitgehend Konsens, dass der intersektionale Feminismus neben Sexismus und Rassismus weitere Diskriminierungsformen wie Ableismus, Klassismus oder Adultismus mit in den Blick nimmt. Wäre es da nicht nur konsequent, auch den Speziesismus als Feld für den intersektionalen Feminismus zu begreifen? Mit dieser Frage hat sich eine Hörerin an den Lila Podcast gewandt. Und Katrin und Laura gehen ihr in dieser Folge nach.
Selbstverständlich hängen an dieser Frage viele weitere Fragen: Haben wir keine drängenderen Probleme? Sollen sich Feminist*innen jetzt etwa auch noch um Tierrechte kümmern? Tatsächlich gibt es einige Verschränkungen zwischen Sexismus und Speziesismus. Und die Idee, dass Feminist*innen sich auch für Tierwohl einsetzen, ist keineswegs neu. Und trotzdem: Ist es nicht auch gefährlich, Tiere auf eine moralisch-ethische Stufe mit Menschen zu stellen? Ist es nicht zynisch, an Tierorganisationen zu spenden, während im Mittelmeer Menschen ertrinken? Vielleicht. Vielleicht müssen wir uns aber auch gar nicht immer entscheiden.
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Ein Artikel von an-schläge gibt einen guten Überblick
peta: Sind Eier, Milch und Käse sexistische Produkte?
Tier-Ethikerin Friederike Schmitz über Zusammenhänge von Sexismus und Speziesismus
Friederike Schmitz im Interview mit Deutschlandfunk Kultur
Buch „Ernährung ist politisch!” von Anna-Lena Klapp
Anna-Lena Klapp im Podcast „Bevegt”
die kompletten Shownotes findet auf unserer Website
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Selbstverständlich hängen an dieser Frage viele weitere Fragen: Haben wir keine drängenderen Probleme? Sollen sich Feminist*innen jetzt etwa auch noch um Tierrechte kümmern? Tatsächlich gibt es einige Verschränkungen zwischen Sexismus und Speziesismus. Und die Idee, dass Feminist*innen sich auch für Tierwohl einsetzen, ist keineswegs neu. Und trotzdem: Ist es nicht auch gefährlich, Tiere auf eine moralisch-ethische Stufe mit Menschen zu stellen? Ist es nicht zynisch, an Tierorganisationen zu spenden, während im Mittelmeer Menschen ertrinken? Vielleicht. Vielleicht müssen wir uns aber auch gar nicht immer entscheiden.
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Friederike Schmitz im Interview mit Deutschlandfunk Kultur
Buch „Ernährung ist politisch!” von Anna-Lena Klapp
Anna-Lena Klapp im Podcast „Bevegt”
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40 Minuten
Die allgegenwärtige Konfrontation mit vermeintlich perfekten Körpern, reiner Haut und der ständige Abgleich mit dem Eigenen, lösen Druck aus, dem Frauen nur schwer entkommen können. Saralisa Volm hat darüber ein ganzes Buch geschrieben. In „Das ewige Ungenügend – eine Bestandsaufnahme des weiblichen Körpers” analysiert sie ihr ambivalentes Verhältnis zu ihrem Körper und was es brauchte damit sie ihre eigenen Bedürfnisse richtig spüren konnte. Außerdem hinterfragt sie ihre Rolle als Feministin und wie ihre politischen Werte mit Hyaluron und glatt rasierten Beinen zusammenpassen.
Zusätzlich wird’s sehr emotional. Die beiden sprechen nämlich auch über Scham, Unsicherheiten und sexualisierte Gewalt. Saralisa Volm erzählt, welche Auswirkungen ein Übergriff in der Jugend auf ihr sexuelles Begehren hat und wie es ihr heute geht.
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„Das ewige Ungenügend - eine Bestandsaufnahme des weiblichen Körpers” von Saralisa Volm: https://www.ullstein.de/werke/das-ewige-ungenuegend/hardcover/9783550201752
„Hässlichkeit” von Moshtari Hilal: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/haesslichkeit/978-3-446-27682-6/
Studie zu Essstörung vom Robert Koch Institut: https://de.statista.com/themen/10246/essstoerungen/#topicOverview
Diese Folge ist mit Unterstützung von Kiwi entstanden. „Not Your Business, Babe“ von Verena Bogner findet ihr überall dort, wo es Bücher gibt.
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Zusätzlich wird’s sehr emotional. Die beiden sprechen nämlich auch über Scham, Unsicherheiten und sexualisierte Gewalt. Saralisa Volm erzählt, welche Auswirkungen ein Übergriff in der Jugend auf ihr sexuelles Begehren hat und wie es ihr heute geht.
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„Das ewige Ungenügend - eine Bestandsaufnahme des weiblichen Körpers” von Saralisa Volm: https://www.ullstein.de/werke/das-ewige-ungenuegend/hardcover/9783550201752
„Hässlichkeit” von Moshtari Hilal: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/haesslichkeit/978-3-446-27682-6/
Studie zu Essstörung vom Robert Koch Institut: https://de.statista.com/themen/10246/essstoerungen/#topicOverview
Diese Folge ist mit Unterstützung von Kiwi entstanden. „Not Your Business, Babe“ von Verena Bogner findet ihr überall dort, wo es Bücher gibt.
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1 Stunde 16 Minuten
In der letzten Sendung des Jahres schaut das Lila Team zurück auf 2023. Welche Themen haben uns beschäftigt, die im Podcast bisher keinen Platz gefunden haben?
Markus Söder verbietet das Gendern und Luke Mockridge ist zurück
Katrin lässt die Debatte rund ums Thema Gendern Revue passieren. Warum reden eigentlich gerade vor allem rechte und rechts-konservative Menschen darüber? Und was hat Mario Barth damit zu tun?
Laura schaut sich an, ob die sagenumwobene Cancel Culture dieses Jahr wirklich Karrieren beendet hat – und wenn ja, wer davon betroffen war. Neben Till Lindemann und Rammstein geht es dabei auch um das Comeback von Luke Mockridge.
Sophie Passmann, Pick Me Girls und Celebrating Girlhood
Lena hat ein Buch gelesen, über das die feministische Insta-Bubble dieses Jahr viel zu sagen hatte: „Pick Me Girls“ von Sophie Passmann. Anders als viele Kritiker*innen hat Lena das Buch gelesen und geht darauf ein, welche feministischen Lehren in dem Buch stecken – und welche nicht.
Katharina spricht über das year of the girl und Celebrating Girlhood, das Phänomen, dass dieses Jahr vor allem Popkultur von Frauen für eine weibliche Zielgruppe erfolgreich war. Es geht um Taylor Swift, Freundschaftsarmbänder und den Barbiefilm.
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Deutschlandfunk: Kulturkampf in den USA - Cancel Culture von Rechts
Annabelle: «Pick me Girls»: Warum mich Sophie Passmanns Buch zum Weinen brachte
Anekdotisch Evident: Heuchelei und Zufriedenheit
Guardian: Move over, lads! How the world turned girly
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Markus Söder verbietet das Gendern und Luke Mockridge ist zurück
Katrin lässt die Debatte rund ums Thema Gendern Revue passieren. Warum reden eigentlich gerade vor allem rechte und rechts-konservative Menschen darüber? Und was hat Mario Barth damit zu tun?
Laura schaut sich an, ob die sagenumwobene Cancel Culture dieses Jahr wirklich Karrieren beendet hat – und wenn ja, wer davon betroffen war. Neben Till Lindemann und Rammstein geht es dabei auch um das Comeback von Luke Mockridge.
Sophie Passmann, Pick Me Girls und Celebrating Girlhood
Lena hat ein Buch gelesen, über das die feministische Insta-Bubble dieses Jahr viel zu sagen hatte: „Pick Me Girls“ von Sophie Passmann. Anders als viele Kritiker*innen hat Lena das Buch gelesen und geht darauf ein, welche feministischen Lehren in dem Buch stecken – und welche nicht.
Katharina spricht über das year of the girl und Celebrating Girlhood, das Phänomen, dass dieses Jahr vor allem Popkultur von Frauen für eine weibliche Zielgruppe erfolgreich war. Es geht um Taylor Swift, Freundschaftsarmbänder und den Barbiefilm.
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