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61 Episoden
45 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu Friedrich Torbergs "Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten", zuerst erschienen 1975. Friedrich Torberg (1908-1979) sagte von sich, er habe schon mit 22 Jahren eine große Zukunft hinter gehabt. Als Wasserballer und (1932) als Autor von "Der Schüler Gerber" wurde er jung berühmt. "Die Tante Jolesch" aber ist eine Art Vermächtnis und sie ist ein Dauerbrenner, der immer wieder aufgelegt wird. Dennoch spricht man wenig von Friedrich Torberg. Wer weiß auch schon, dass er der wichtigste Übersetzer des besonders in Deutschland berühmten und millionenfach verkauften satirischen Schriftstellers Ephraim Kishon ist? Seine Anekdoten sind ein teils hochkomisches, teils berührendes, lebendiges Denkmal für Hunderte von Menschen. Viele von ihnen haben den Holocaust und den Krieg nicht überlebt. Die Anekdoten, die Torberg gesammelt hat und die er versucht hat, in verschiedene Sinnzusammenhänge zu bringen (was äußerst schwierig ist, weil irgendwie alles miteinander zusammenhängt, wie bei einer Sachertorte), sind kleine Erzählformen und Figurenportraits. Torberg hat bewiesen, dass Anekdoten als kulturelles Gedächtnis funktionieren können. Sein Archiv ist höchst lebendig und hoffentlich unsterblich. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, zuerst 1975, https://www.dtv.de/buch/die-tante-jolesch-1266 Die Tante Jolesch, vom Autor selbst gelesen (CD), https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/1250/Die%20Tante%20Jolesch%20%28CD%29/ Ephraim Kischon und Friedrich Torberg: "Dear Pappi - My beloved Sargnagel". Briefe einer Freundschaft. Hrsg. von Lisa Kishon und David Axmann, 2008: https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/212/Dear%20Pappi%20-%20My%20beloved%20Sargnagel/ Friedrich Torberg: Golems Wiederkehr und andere Erzählungen, 1977ff. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
40 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Friedrich Torbergs "Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten", zuerst erschienen 1975. Friedrich Torberg (1908-1979) sagte von sich, er habe schon mit 22 Jahren eine große Zukunft hinter sich gehabt. Als Wasserballer und (1932) als Autor von "Der Schüler Gerber" wurde er jung berühmt. "Die Tante Jolesch" aber ist eine Art Vermächtnis und sie ist ein Dauerbrenner, der immer wieder aufgelegt wird. Dennoch spricht man wenig von Friedrich Torberg. Wer weiß auch schon, dass er der wichtigste Übersetzer des besonders in Deutschland berühmten und millionenfach verkauften satirischen Schriftstellers Ephraim Kishon ist? Seine Anekdoten sind ein teils hochkomisches, teils berührendes, lebendiges Denkmal für Hunderte von Menschen. Viele von ihnen haben den Holocaust und den Krieg nicht überlebt. Die Anekdoten, die Torberg gesammelt hat, sind kleine Erzählformen und Figurenportraits. Torberg hat bewiesen, dass Anekdoten als kulturelles Gedächtnis funktionieren können. Sein Archiv ist höchst lebendig und hoffentlich unsterblich. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, zuerst 1975, https://www.dtv.de/buch/die-tante-jolesch-1266 Die Tante Jolesch, vom Autor selbst gelesen (CD), https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/1250/Die%20Tante%20Jolesch%20%28CD%29/ Ephraim Kischon und Friedrich Torberg: "Dear Pappi - My beloved Sargnagel". Briefe einer Freundschaft. Hrsg. von Lisa Kishon und David Axmann, 2008: https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/212/Dear%20Pappi%20-%20My%20beloved%20Sargnagel/ Friedrich Torberg: Golems Wiederkehr und andere Erzählungen, 1977ff. "Diese Drecksau" - Der Schriftsteller und Journalist Friedrich Torberg liest die Briefe von Franz Werfel an seine Frau Alma Mahler-Werfel - und ist entsetzt. Willi Winkler in der SZ am 15./16.2.2020: https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-diese-drecksau-1.4798202 Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
39 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu Alfred Polgar. Sie hören: "Antlitz" und "Leben und Kunst" aus dem Band "Anderseits. Erzählungen und Erwägungen" von 1948 sowie "Republikanischer Hofgarten" aus dem von Harry Rowohlt zusammengetragenen großen "Lesebuch", erschienen bei Kein & Aber in Zürich. Dort, in Zürich, starb Alfred Polgar 1955. Eigentlich war er aber Wiener und er zählt zu den bekanntesten Autoren der Wiener Moderne. Er war Essayist, Dramatiker und Aphoristiker, Journalist und Theaterkritiker. Seine kleinen Texte sind auch heute noch mehr als lesens- und hörenswert. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Zu Werk und Autor Alfred Polgar finden Sie hier alles wichtige: https://litkult1920er.aau.at/portraets/polgar-alfred/ Alfred Polgar, Das große Lesebuch. Zusammengetragen von Harry Rowohlt. 2. Auflage 2003 (Kein & Aber AG Zürich). Alfred Polgar, Anderseits. Erzählungen und Erwägungen, Amsterdam 1948. Ulrich Weinzierl: Alfred Polgar. Eine Biographie, 2005 (Löcker Verlag) Hörbuch: "Liebe und dennoch", Senta Bergers Lieblingstexte von Alfred Polgar, erschienen bei Kein & Aber, besprochen hier: https://www.perlentaucher.de/buch/alfred-polgar/liebe-und-dennoch.html Wenn man nicht alles überprüft! Das Zitat auf der schönen Karte mit Alfred Polgar scheint gar nicht von ihm zu stammen... Über das angebliche Polgar-Zitat "Die Österreicher sind ein Volk, das mit Zuversicht in die Vergangenheit blickt.": https://falschzitate.blogspot.com/2020/04/der-osterreicher-blickt-voller.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
46 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Alfred Polgar. Sie hören: "Die Maus" und "Ich bin Zeuge" aus dem von Harry Rowohlt zusammengetragenen großen "Lesebuch", erschienen bei Kein & Aber in Zürich. Dort, in Zürich, starb Alfred Polgar 1955. Eigentlich war er aber Wiener und er zählt zu den bekanntesten Autoren der Wiener Moderne. Er war Essayist, Dramatiker und Aphoristiker, Journalist und Theaterkritiker. Seine kleinen Texte sind auch heute noch mehr als lesens- und hörenswert. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Zu Werk und Autor Alfred Polgar finden Sie hier alles wichtige: https://litkult1920er.aau.at/portraets/polgar-alfred/ Alfred Polgar, Das große Lesebuch. Zusammengetragen von Harry Rowohlt. 2. Auflage 2003 (Kein & Aber AG Zürich). Ulrich Weinzierl: Alfred Polgar. Eine Biographie, 2005 (Löcker Verlag) Hörbuch: "Liebe und dennoch", Senta Bergers Lieblingstexte von Alfred Polgar, erschienen bei Kein & Aber, besprochen hier: https://www.perlentaucher.de/buch/alfred-polgar/liebe-und-dennoch.html Wenn man nicht alles überprüft! Das Zitat auf der schönen Karte mit Alfred Polgar scheint gar nicht von ihm zu stammen... Über das angebliche Polgar-Zitat "Die Österreicher sind ein Volk, das mit Zuversicht in die Vergangenheit blickt.": https://falschzitate.blogspot.com/2020/04/der-osterreicher-blickt-voller.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
43 Minuten
Dies ist die dritte von drei Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Hier im dritten Teil geht es auch um die "Jagd", die Bauschan im Schwemmgrund vollführt, indem er Fasanen, Hasen und Mäusen nachjagd. Thomas Mann hat hier ein großartiges Stück Literatur geschaffen und er hat sich sicherlich anregen lassen von den Spaziergängen mit seinem eigenen Hund, wobei wir argwöhnen müssen, dass auch dieser unangeleint und ungebremst, Wild aufgescheucht hat, so aussichtslos und letztlich gutmütig seine "Jagd" auch war. Das wäre heute undenkbar, und wenn es geschieht, ist es eine Ordnungswiedrigkeit: "Läuft ein Hund unbeaufsichtigt im Wald oder auf Feldern herum, stöbert ein Hund Wild nach, hetzt oder reißt er die Tiere, so liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Landesjagdgesetz vor. Hier wird durch die zuständige Behörde ein Bußgeld verhängt. Im Wiederholungsfall oder wenn der Hundeführer mit Vorsatz handelt, kann es sich sogar um eine Straftat handeln." (Jagdrecht.de) Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
49 Minuten
Dies ist die zweite von drei Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
1 Stunde 9 Minuten
Dies ist die erste Folge der Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. https://www.youtube.com/watch?v=onyN4VcqoQs Bei 0,51 können Sie den zweiteiligen "Ruf" hören: Der Herr ruft seinen Hund mit einem Pfiff von zwei Tönen, Grundton und tiefere Quart – so, „wie die Melodie des zweiten Satzes von Schuberts unvollendeter Sinfonie beginnt, – ein Signal, das etwa als Vertonung eines zweisilbigen Rufnamens gelten kann“. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
36 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu Otfried Preußlers "Die Flucht nach Ägypten. Königlich-böhmischer Teil", zuerst erschienen 1978. Es ist das einzige Buch für Erwachsene, das der berühmte Autor des "Räuber Hotzenplotz" verfasst hat. Hätte es jemand für möglich gehalten, dass der Weg der Heiligen Familie von Bethlehem nach Ägypten durch das Königreich Böhmen hindurchgeführt hat? Das wenig bekannte Buch ist ein literarisches Meisterwerk, das gleichermaßen heiter-vergnügliche wie ernsthafte Lesarten erlaubt. Im ersten Teil wurde der Autor Otfried Preußler vorgestellt und das erste Kapitel des Büchleins. Hier im zweiten Teil wird es spannend, weihnachtlich und berührend zugleich: Die Konfliktlinien des 19. und 20. Jahrhunderts zwischen deutschen Böhmen und tschechischen Böhmen werden ebenso aufgezeigt, wie all das, was sie verbunden hat. Gleichzeitig gewinnt man Einblicke in die Welt der k. u. k.-Hofbürokratie und in das bis in die heutige Zeit verbreitete Prinzip, dass ungeheuer wichtige Aufgaben von ganz oben nach ganz unten durchgereicht werden, wo dann am Ende der Wachtmeister Hawlitschek die Heilige Familie und damit letztlich die Welt retten muss. Und rettet. Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich-böhmischer Teil, by Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart. Ich danke dem Verlag für die Genehmigung Ausschnitte vorlesen zu dürfen. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil, zuerst 1978, by Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart (zur Zeit, Dezember 2022, nur antiquarisch erhältlich) Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil. Gelesen von Bernhard Setzwein, Lohrbär-Verlag: https://www.lohrbaerverlag.de/index.php/programm/die-flucht-nach-aegypten Otfried Preußler, Ich bin ein Geschichtenerzähler. Hrsg. von Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stiglohner, 2010 (Thienemann) Kateřina Kovačková, Otfried Preußlers Roman 'Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil' vor dem Hintergrund der Flucht und Vertreibung der Deutschböhmen aus der Tschechoslowakei nach 1945. In: Ernst Seibert und Kateřina Kovačková (Hrg.): Otfried Preußler – Werk und Wirkung: Von einer Poetik des Kleinen zum multimedialen Großprojekt, S. 109-127. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2013. (Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien: Theorie – Geschichte – Didaktik; Bd. 86) Zweisprachigkeit in Böhmen: Deutsch und Tschechisch im Spiegel soziokultureller Rahmenbedingungen. In: Ingrid Stöhr, Zweisprachigkeit in Böhmen. Deutsche Volksschulen und Gymnasien im Prag der Kafka-Zeit (Böhlau 2010) Ein sehr schöner, liebevoller Artikel von Wolfgang Fuhrmann in der F.A.Z. vom 06.01.2023: "Muss diese Kreuzigung denn wirklich sein?" https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/otfried-preusslers-roman-die-flucht-nach-aegypten-18580884.html Das sog. Prager Jesulein: https://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Jesulein Stationen der Reise der Heiligen Familie durch Ägypten:https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-07/aegypten-heiligefamilie-jungfraumaria-weg-kloster-weltkulturerbe.htmlhttps://www.netz-trends.de/id/2496/Heilige-Familie-in-Aegypten-Eine-Spurensuche-der-Flucht-nach-Aegypten/ Primärtexte und Sekundärlitertur von und über Otfried Preußler: https://literaturlandschaft.eu/authors/preu%C3%9Fler/material Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
41 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Otfried Preußlers "Die Flucht nach Ägypten. Königlich-böhmischer Teil", zuerst erschienen 1978. Es ist das einzige Buch für Erwachsene, das der berühmte Autor des "Räuber Hotzenplotz" verfasst hat. Hätte es jemand für möglich gehalten, dass der Weg der Heiligen Familie von Bethlehem nach Ägypten durch das Königreich Böhmen hindurchgeführt hat? Das wenig bekannte Buch ist ein literarisches Meisterwerk, das gleichermaßen heiter-vergnügliche wie ernsthafte Lesarten erlaubt. Im ersten Teil wird der Autor Otfried Preußler vorgestellt und das erste Kapitel des Büchleins. Im zweiten Teil (online ab dem 23.12.2022) wird es spannend, weihnachtlich und berührend zugleich: Die Konfliktlinien des 19. und 20. Jahrhunderts zwischen deutschen Böhmen und tschechischen Böhmen werden ebenso aufgezeigt, wie all das, was sie verbunden hat. Gleichzeitig gewinnt man Einblicke in die Welt der k. u. k.-Hofbürokratie und in das bis in die heutige Zeit verbreitete Prinzip, dass ungeheuer wichtige Aufgaben von ganz oben nach ganz unten durchgereicht werden, wo dann am Ende der Wachtmeister Hawlitschek die Heilige Familie und damit letztlich die Welt retten muss. Und rettet. Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich-böhmischer Teil, by Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart. Ich danke dem Verlag für die Genehmigung Ausschnitte vorlesen zu dürfen. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil, zuerst 1978, by Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart (zur Zeit, Dezember 2022, nur antiquarisch erhältlich) Otfried Preußler, Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil. Gelesen von Bernhard Setzwein, Lohrbär-Verlag: https://www.lohrbaerverlag.de/index.php/programm/die-flucht-nach-aegypten Otfried Preußler, Ich bin ein Geschichtenerzähler. Hrsg. von Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stiglohner, 2010 (Thienemann) Kateřina Kovačková, Otfried Preußlers Roman 'Die Flucht nach Ägypten. Königlich böhmischer Teil' vor dem Hintergrund der Flucht und Vertreibung der Deutschböhmen aus der Tschechoslowakei nach 1945. In: Ernst Seibert und Kateřina Kovačková (Hrg.): Otfried Preußler – Werk und Wirkung: Von einer Poetik des Kleinen zum multimedialen Großprojekt, S. 109-127. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2013. (Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien: Theorie – Geschichte – Didaktik; Bd. 86) Zweisprachickeit in Böhmen: Deutsch und Tschechisch im Spiegel soziokultureller Rahmenbedingungen. In: Ingrid Stöhr, Zweisprachigkeit in Böhmen. Deutsche Volksschulen und Gymnasien im Prag der Kafka-Zeit (Böhlau 2010) Ein sehr schöner, liebevoller Artikel von Wolfgang Fuhrmann in der F.A.Z. vom 06.01.2023: "Muss diese Kreuzigung denn wirklich sein?" https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/otfried-preusslers-roman-die-flucht-nach-aegypten-18580884.html Das sog. Prager Jesulein: https://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Jesulein Stationen der Reise der Heiligen Familie durch Ägypten:https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-07/aegypten-heiligefamilie-jungfraumaria-weg-kloster-weltkulturerbe.htmlhttps://www.netz-trends.de/id/2496/Heilige-Familie-in-Aegypten-Eine-Spurensuche-der-Flucht-nach-Aegypten/ Primärtexte und Sekundärlitertur von und über Otfried Preußler: https://literaturlandschaft.eu/authors/preu%C3%9Fler/material Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
33 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren mit einer Weihnachtsgeschichte aus dem Band "Der Baum brennt schon wieder. Literarisches zu Weihnachten", Frankfurt am Main 2012 (Verlag michason & may) Links Da die Weihnachtsgeschichte "Der Engel des Herrn" im Jahr 2012 erschienen ist, ist nicht ausgeschlossen, dass der extrem schneereiche Winter 2010, der zu "Schneechaos zu Weihnachten 2010" geführt hat, als Anregung diente: https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-rekordschneemengen-an-weihnachten-100.html Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
39 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren mit Weihnachtsgeschichten aus dem Band "Der Baum brennt schon wieder. Literarisches zu Weihnachten", Frankfurt am Main 2012 (Verlag michason & may) Links Der gemeinfreie Text von Guy de Maupassants "Weihnachtsgeschichte" ist hier abrufbar: https://www.projekt-gutenberg.org/maupassa/fifi/chap013.html Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
36 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren über E.T.A. Hoffmann und seine Erzählung "Der goldne Topf". Links Der gemeinfreie Text ist hier abrufbar: https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/goldtopf/goldtopf.html Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen.Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Die erste Vigilie aus "Der goldne Topf", sehr schön gelesen von Annabelle Krieg: https://www.vorleser.net/hoffmann_erste_vigilie/hoerbuch.html Die dritte Vigilie aus "Der goldne Topf", sehr schön gelesen von Annabelle Krieg: https://www.vorleser.net/hoffmann_drittevirgilie/hoerbuch.html Bücher Es gibt zahlreiche schöne Ausgaben im Buchhandel und antiquarisch. Besonders schön ist die des Zeichners und Illustrators Steffen Faust: http://www.steffen-faust.de/der_goldne_topf.php Rüdiger Safranski, "E.T.A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten, erstmals 1984, Neuauflage 2022 (Hanser Literaturverlage): https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/eta-hoffmann/978-3-446-27315-3/ Detlef Kremer (Hrsg.), "E.T.A. Hoffmann. Leben - Werk - Wirkung", 2. Auflage, 2012 (de Gruyter) 2011 in Bamberg Weitere Informationen E.T.A. Hoffmann Portal der Staatsbibliothek Berlin: https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/ Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
43 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren über E.T.A. Hoffmann und seine Erzählung "Der goldne Topf". Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen.Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Der gemeinfreie Text ist hier abrufbar: https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/goldtopf/goldtopf.html Die erste Vigilie aus "Der goldne Topf", sehr schön gelesen von Annabelle Krieg: https://www.vorleser.net/hoffmann_erste_vigilie/hoerbuch.html Die dritte Vigilie aus "Der goldne Topf", sehr schön gelesen von Annabelle Krieg: https://www.vorleser.net/hoffmann_drittevirgilie/hoerbuch.html Bücher Es gibt zahlreiche schöne Ausgaben im Buchhandel und antiquarisch. Besonders schön ist die des Zeichners und Illustrators Steffen Faust: http://www.steffen-faust.de/der_goldne_topf.php Rüdiger Safranski, "E.T.A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten, erstmals 1984, Neuauflage 2022 (Hanser Literaturverlage): https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/eta-hoffmann/978-3-446-27315-3/ Detlef Kremer (Hrsg.), "E.T.A. Hoffmann. Leben - Werk - Wirkung", 2. Auflage, 2012 (de Gruyter) 2011 in Bamberg Weitere Informationen E.T.A. Hoffmann Portal der Staatsbibliothek Berlin: https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/ Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
36 Minuten
Dies ist die zweite von zwei Lesekuren über Thomas Wolfe und seine Erzählung "Oktoberfest", erstmals aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Irma Wehrli, 2010, Manesse. Das Original erschien 1938. Links Bücher Thomas Wolfe, "Oktoberfest". Eine Erzählung / A Story. "München hat mich beinahe umgebracht." "Munich almost killed me." Ein Brief / A Letter. Herausgegeben von / Edited by Horst Maria Launinger. Manesse Verlag München. Ein literarisches Wiesn-Schmankerl anlässlich des 200-Jahr-Jubiläum 2010. (Das schöne Bändchen ist vergriffen.) Thomas Wolfe, "Oktoberfest", in: "Eine Deutschlandreise. Literarische Zeitbilder 1926–1936"mit 8 Originalseiten aus den Notizbüchern des Autors und 20 historischen Fotos, hrsg. von Oliver Lubrich, 2020, Manesse Verlag: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Eine-Deutschlandreise/Thomas-Wolfe/Manesse/e500934.rhd Das Jahr 1927 war in den USA ausgesprochen ereignisreich. Darüber informiert Bill Bryson in seinem Buch "1927": https://www.penguinrandomhouse.de/leseprobe/Sommer-1927/leseprobe_9783442158836.pdf https://www.youtube.com/watch?v=Z4R2A2WNO-4 „Trink, Brüderlein trink!“, gesungen von Harry Steier im Jahr 1927 – just in dem Jahr, von dem Thomas Wolfe in seiner Erzählung „Oktoberfest“ berichtet: "Und von drinnen hörte ich das druchdringende Schmettern einer mächtigen Blaskapelle und das Röhren aus fünftausend bierseligen Kehlen im Takt von "Trink, trink, Brüderlein, trink!"." (Oktoberfest, 2010, S. 17) Weitere Informationen Nur das Bier fehlt: https://jasminbehrouzi.files.wordpress.com/2017/08/wz-22-08-2017-dr-behrouzi-rc3bchl-literaturlesung.jpg Als Thomas Wolfe sich auf dem Oktoberfest prügelte, Artikel von Marc Reichwein, Welt, 21.09.2020: https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article216183276/Actionszenen-der-Weltliteratur-Thomas-Wolfe-beim-Oktoberfest.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
44 Minuten
Dies ist die erste von zwei Lesekuren über Thomas Wolfe und seine Erzählung "Oktoberfest", erstmals aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Irma Wehrli, 2010, Manesse. Das Original erschien 1938. Links Bücher Thomas Wolfe, "Oktoberfest". Eine Erzählung / A Story. "München hat mich beinahe umgebracht." "Munich almost killed me." Ein Brief / A Letter. Herausgegeben von / Edited by Horst Maria Launinger. Manesse Verlag München. Ein literarisches Wiesn-Schmankerl anlässlich des 200-Jahr-Jubiläum 2010. (Das schöne Bändchen ist vergriffen.) Thomas Wolfe, "Oktoberfest", in: "Eine Deutschlandreise. Literarische Zeitbilder 1926–1936"mit 8 Originalseiten aus den Notizbüchern des Autors und 20 historischen Fotos, hrsg. von Oliver Lubrich, 2020, Manesse Verlag: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Eine-Deutschlandreise/Thomas-Wolfe/Manesse/e500934.rhd Das Jahr 1927 war in den USA ausgesprochen ereignisreich. Darüber informiert Bill Bryson in seinem Buch "1927": https://www.penguinrandomhouse.de/leseprobe/Sommer-1927/leseprobe_9783442158836.pdf https://www.youtube.com/watch?v=Z4R2A2WNO-4 „Trink, Brüderlein trink!“, gesungen von Harry Steier im Jahr 1927 – just in dem Jahr, von dem Thomas Wolfe in seiner Erzählung „Oktoberfest“ berichtet: "Und von drinnen hörte ich das druchdringende Schmettern einer mächtigen Blaskapelle und das Röhren aus fünftausend bierseligen Kehlen im Takt von "Trink, trink, Brüderlein, trink!"." (Oktoberfest, 2010, S. 17) Weitere Informationen Nur das Bier fehlt: https://jasminbehrouzi.files.wordpress.com/2017/08/wz-22-08-2017-dr-behrouzi-rc3bchl-literaturlesung.jpg Als Thomas Wolfe sich auf dem Oktoberfest prügelte, Artikel von Marc Reichwein, Welt, 21.09.2020: https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article216183276/Actionszenen-der-Weltliteratur-Thomas-Wolfe-beim-Oktoberfest.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck
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