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Kunst musst Du nicht verstehen Archiv

103 Episoden
22 Minuten
Ein in der Schwärze schwebender Mädchenkopf in geheimnisvollem Polarlicht, der Nacht lauschend. So ähnlich lässt sich das zusammenfassen, was ich auf diesem Bild der japanischen Malerin, Graphikerin und Bildhauerin Leiko Ikemura sehe. Rot und Schwarz gehen in eine geheimnisvolle weiche Verbindung, getragen von durchscheinenden hellblauen breiten Pinselstrichen auf grobem, deutlich sichtbarem Jute-Gewebe. Night-Figure Polar 2 zieht in den Bann, bleibt für mich rätselhaft und deshalb spannend.

Das Bild findest Du auf der Website der Künstlerin unter https://leiko.info/works/painting/faces/

Wenn dieser Podcast Dein Leben bereichert und Du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst Du das hier tun: https://www.paypal.me/astridblohme. Ich freue mich über Deinen Beitrag!

Musik:

4 am von noxz

Peach fizz von noxz

Newspaper von Mountaineer
17 Minuten
Anspannung und Entspannung. Beides macht das Lebendige aus. In dieser Folge von Mindless Drawings brauchst Du neben einem Blatt Papier und einem Zeichenstift auch etwas Mut. Hast Du Höhenangst? Dann überleg’ es Dir noch einmal. Ansonsten - lass Dich mitnehmen an einen besonderen Ort.

Wenn Du magst, poste Deine Zeichnung auf Instagram @astridblohme #mindlessdrawings

Ich freue mich auf Bilder von Dir!

Links:

Astrid Blohme https://astridblohme.de/

https://www.instagram.com/astridblohme/

Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

Afterlife von Ambient Boy

Awakening von Roo Walker

Autumn von FASS
23 Minuten
Seit Februar 2022 gibt es „Kunst musst Du nicht verstehen“. Das Jahr ist zu Ende und in dieser Folge möchte ich in den Rückspiegel schauen, aber auch den Blick nach vorne richten. Du erfährst, welche drei Podcastfolgen am häufigsten gehört worden sind und ich berichte von meinen Erfahrungen, technischen Herausforderungen, aber auch von meinen Erkenntnissen aus dem Erforschen von KünstlerInnen-Biografien und Bildern.

2022 bin ich selbst auch zur begeisterten Hörerin anderer Kunstpodcasts geworden. Die Links dorthin findest Du hier:

https://www.zeit.de/serie/augen-zu

https://www.staedelmuseum.de/de/mixtape-podcast

https://www.art2life.com/podcast/

In Dialogform potenzieren sich die Schätze, die in Bildern verborgen sein können. Deshalb freue ich mich, wenn Du Lust hast, Dich mit mir über ein Bild Deiner Wahl - auch ein selbst gemaltes - zu unterhalten. Schreibe mich einfach an.

Meine E-Mailadresse findest Du auf meiner Website unter

https://astridblohme.de/kontakt/

Auch über Instagram kannst mich erreichen:

https://www.instagram.com/astridblohme/

Auch auf YouTube hast Du die Gelegenheit, Kommentare und Anregungen loszuwerden.

https://www.youtube.com/channel/UCiZwTCEbrA_ejfIzuPDxt6A

Musik:

Food for thought von III Kitchen

Cali Sunset von Richard Smithson

Orange Clouds von Oliver Massa
15 Minuten
Das neue Jahr ist taufrisch. Ein paar Glückssymbole, ganz locker mit geschlossenen Augen auf das Blatt geworfen, können Dich zwischendurch immer mal wieder daran erinnern, dass das Leben es gut meint. Mach' Dir ein Bild davon, ruhig mehrfach im Jahr. Viel Spaß dabei!

Wenn Du magst, poste Deine Zeichnung auf Instagram @astridblohme #mindlessdrawings

Ich freue mich auf Bilder von Dir!

Links:

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Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

Open Wings von Adi Goldstein

The Flower von RA

Autumn von FASS
27 Minuten
Ungewöhnlich modern wirkt dieses leicht und locker dahin geworfene Bild, gemalt 1827 von William Turner. Keine spektakulären Schiffskollisionen oder Naturkatastrophen, die Turner sonst gerne darstellte, begegnen uns hier, sondern zwei Billardspieler. Sie drehen uns den Rücken zu. Wir haben keinen Einblick in die Lage auf dem Billardtisch in einem hohen Raum mit reich verzierten Wänden und Decken in einem Herrenhaus, dem Petworth House in der Grafschaft West Sussex.

Ist das Leben nicht auch ein Billardspiel? Inwieweit können wir den Spielverlauf vorhersagen und beeinflussen? Das sind die Fragen, die ich mir stellte, als ich Turners kleines Gouache- und Aquarellbild sah und damit war es die erste Wahl für die Silvesterausgabe von „Kunst musst Du nicht verstehen“.

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Musik:

Food for thought von III Kitchen

Keep it easy von RA

Orange Clouds von Oliver Massa
16 Minuten
In dieser Folge führe ich Dich an einen Ort der Verbindung, aber auch der Trennung. Es ist der Raum dazwischen, offen, mit allen Möglichkeiten. Genau richtig zum Zeichnen ohne Verstand. Viel Spaß dabei! 

Verträgt Dein Bild eine lockere Koloration mit Aquarellfarbe, Buntstift oder Filzstift? Wie wäre es, beim nächsten Mal mit einem Blatt zu starten, das Du vorher schon mit einigen Flecken Aquarellfarbe versehen hast?

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Musik:

Lets's Go von Danijel Zambo

Meditation von Zimpzon

Introspection von Haquin

Autumn von FASS
25 Minuten
Checkout Time. Von den Farben her ein geheimnisvolles, ein fast weihnachtliches Bild, passend zur heutigen Heiligabend-Ausgabe von „Kunst musst Du nicht verstehen“. Wenn Du nach dem ersten, flüchtigen Eindruck weiterscrollst, hast Du etwas verpasst. Vielleicht hast Du auch etwas geahnt und hast schnell das Weite gesucht.

So leicht macht es Friedrich Kunath den BetrachterInnen nicht, einfach weiterzugehen, denn der spannende, beinahe regenbogenartige Farbverlauf ist ziemlich attraktiv und zusammen mit fein gezeichneten Details zog er zumindest mich ins Bild hinein - bis zum großen Erwachen. Ob am Ende alles gut wird? Du hast es in der Hand.

Mehr zu Friedrich Kunath gibt es hier: https://channel.louisiana.dk/video/friedrich-kunath-the-way-i-work

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Musik:

Food for thought von III Kitchen

Keep it easy von RA

Machinations von Roger Gabalda
20 Minuten
Lass' Dich auch dieses Mal wieder überraschen von Deinen inneren Bildern. Hast Du Lust, Deine Zeichnung z. B. mit Aquarellfarbe nachträglich zu kolorieren oder für eine Collage zu verwenden? Schneide das aus, was Dir gefällt, und klebe es in ein Journal. 

Höre die Folge ruhig mehrmals, auch mit größeren Abständen. Bei mir traten sehr unterschiedliche Bilder zutage. Wie ist es bei Dir?

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Lets's Go von Danijel Zambo

Autumn von FASS

Laniakea von Moire

Open Wings von Adi Goldstein
24 Minuten
Hunger auf süße österreichische Mehlspeisen - Sachertorte, Germknödel, Topfenpalatschinken? Beim Gedanken daran kann ein Gefühl von Heimeligkeit, Wärme und Gemütlichkeit aufkommen. Maria Lassnig hat diese Spezialitäten in zuckersüße, aber trotzdem nicht so richtig appetitanregende Farben getaucht. Das Büffet ist auf einer bügelbrettähnlichen Tischplatte angerichtet, die auf den Knien einer gealterten nackten Frau lagert. Wenn Du mehr wissen willst, hör’ Dir die neue Folge von „Kunst musst Du nicht verstehen“ an.

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19 Minuten
Ich wünsche Dir eine entspannte Zeichen-Reise. Hast Du Lust, das Bild z. B. mit Aquarellfarbe nachträglich zu kolorieren oder für eine Collage zu verwenden? Schneide das aus, was Dir gefällt, und klebe es in ein Journal. Vielleicht möchtest Du die Zeichnung mit geöffneten Augen fortsetzen.

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Lets's Go von Danijel Zambo

Autumn von FASS

Essential Mind von Ambient Boy

Crystal von Zimpzon
20 Minuten
Wer hat denn Zeit, sich mit einer Dithyrambe zu beschäftigen? Was soll das überhaupt sein? Eine Dithyrambe ist eine Gattung der antiken griechischen Chorlyrik, ein Wechselgesang zwischen Chor und Vorsänger. So ungefähr lautet die Definition bei Wikipedia. Der Maler Markus Lüpertz (Jg. 1941) sagt, er habe dem Wort eine neue Bedeutung gegeben. Mein Eindruck ist, dass er die Bedeutung nur in einen neuen Zusammenhang gebracht und dem Wort ein geniales Symbol hinzugefügt hat.

Die schwebende Dithyrambe, die Lüpertz 1964 großformatig, monumental und leuchtend gemalt hat, zieht ästhetisch in den Bann. Man geht dem Bild auf den Leim. Zufällig hat Lüpertz auch Leimfarbe dafür verwendet. Der Inhalt könnte zu einer klebrigen Angelegenheit werden. Das Bild ist offen für ganz unterschiedliche Assoziationen und meine hier im Podcast ist nur eine unter vielen.

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15 Minuten
Ich wünsche Dir eine entspannte Zeichen-Reise. Hast Du Lust, das Bild z. B. mit Aquarellfarbe nachträglich zu kolorieren? Wie wäre es, beim nächsten Mal mit einem Blatt zu starten, das Du vorher schon mit einigen Flecken Aquarellfarbe versehen hast?

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Musik:

Lets's Go von Danijel Zambo

Holding you von Prigida

Catch my breath von Ambient Boy

Autumn von FASS
21 Minuten
Jetzt ein Bad im Moorgraben? Otto Modersohns Panoramabild „Sommer am Moorkanal“ schafft es, die passende Stimmung und Wärme herbei zu zaubern. Einfachheit, Intimität und Innerlichkeit waren das, was Otto Modersohn in seiner Malerei anstrebte. Es ist alles da, in diesem Landschaftsbild von 1896. Einfachheit kann inhaltlich oder technisch gemeint sein. Im ersten Moment dachte ich nur an die malerische Seite, die ich bei seiner Frau Paula Modersohn-Becker radikaler umgesetzt sehe. Ottos Malweise ist differenzierter, aber der Ausdruck des einfachen, naturnahen Lebens ist ihm auch damit gelungen. Überzeuge Dich am besten selbst mit einem audiovisuellen Ausflug in die Gegend um Worpswede.

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14 Minuten
Zeichnen im SloMo-Tempo und das ist ganz und gar entspannend, so dass Du auch ohne jegliche künstlerische Ambitionen auf Deine Kosten kommst. Der Prozess steht im Mittelpunkt, aber Du bekommst immer auch ein Ergebnis. Prüfe für Dich, ob es einfach so stehen bleiben soll oder nicht. Dein Blatt kann eine Inspiration für weiterführende Arbeiten sein, z. B. eine Serie, eine farbige Gestaltung, eine Collage.

Du brauchst nur

ein Stück dickeres Papier oder ein Skizzenbuch

und einen FineLiner, Tuschestift, dünnen Filzstift, Bleistift, Kohle oder was auch immer Du gerne zum Zeichnen verwendest.

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Das wöchentliche SPECIAL von "Kunst musst Du nicht verstehen" kannst Du hier https://anchor.fm/astrid-blohme/subscribe für einen kleinen Beitrag abonnieren. Folge #01 und Folge #02 sind kostenlos.

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Astrid Blohme https://astridblohme.de/

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Lets's Go von Danijel Zambo

Autumn von FASS

Essential Mind von Ambient Boy

Orange Cloud von Oliver Massa
25 Minuten
Paula Modersohn-Becker hat den „Säugling mit der Hand der Mutter“ aus einem größeren Werk herausgeschnitten. Sichtbar von der Mutter sind nur ihre Hand und ihr Kleid. Alles andere dieser Person bleibt verborgen. Umso dominanter zeigt sich der Säugling, ein Mädchen. Paula malte dieses Bild 1903, als sie selbst noch nicht Mutter war, sich aber wohl ein Kind sehr wünschte. Tatsächlich bekam sie vier Jahre später eine Tochter, starb jedoch drei Wochen nach der Geburt an einer Embolie.

Paula Modersohn-Beckers Bilder haben - so ist mein Eindruck - genau diese Tragik und eine Form von Schwere von Beginn an in sich, auch wenn sie viel mit lebensfrohen Farben wie Orange und Gelb arbeitete. Diese Farben leuchten bei ihr, aber sie bleiben sanft und wie von innen heraus warm. Ganz anders als ihr Mann Otto malt Paula elementar, vereinfacht, erdverbunden, mit sehr dickem Farbauftrag. Neu und sehr mutig für die damalige Zeit! 

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