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Kunst musst Du nicht verstehen Archiv

103 Episoden
18 Minuten
Auch in dieser Folge begegnen Dir Symbole, die Dir den Weg in der kommenden Woche weisen werden. Du selbst kannst am besten eine Verbindung zwischen diesen Bildern und Deinem Leben aufbauen. Nebenbei entsteht eine inspirierende kleine Arbeit, mit der Du die Symbole noch stärker verankern kannst.

Wenn Du magst, poste Deine Zeichnung auf Instagram @astridblohme #mindlessdrawings. Damit trägst Du dazu bei, diese Form des meditativen Zeichnens weiterzutragen.

Ich freue mich auf Bilder von Dir!

Links:

Astrid Blohme https://astridblohme.de/

https://www.instagram.com/astridblohme/

Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

Catch My Breath von Ambient Boy

Open Wings von Adi Goldstein

Autumn von FASS
27 Minuten
Es ist März und die Sehnsucht nach sommerlichen Farben hält an. Wer kann helfen? Henri Matisse. Dass er handwerkliches Können und künstlerisches Talent besaß, hat er schon in seinem ersten Stillleben gezeigt. Es musste da aber noch mehr geben. Dadurch, dass man versucht, einen Gegenstand sehr detailliert und nah an der „Realität“ darzustellen, bildet man nicht mehr „Wahrheit“ ab. So ähnlich hat Matisse sich zur Malerei geäußert. Wichtiger war ihm die Essenz der Dinge, sein persönliches Destillat an Farben, Formen und Pinselführung. Es sollte eine neue Art des Ausdrucks sein, die Matisse damit anstrebte. Seine eigene Biografie war eng damit verwoben. Stoffmuster spielten darin eine zentrale Rolle. Wie er das alles zusammenbrachte, hörst Du in dieser Podcastfolge.

Hier kannst Du das Bild anschauen:

https://www.henrimatisse.org/the-pink-studio.jsp#prettyPhoto

Wenn dieser Podcast Dein Leben bereichert und Du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst Du das hier tun: https://www.paypal.me/astridblohme. Ich freue mich über Deinen Beitrag!

Musik:

4 am von noxz

Peach fizz von noxz

Sunday vibes von Richard Smithson
19 Minuten
Mit dieser Podcastfolge belohnst Du Dich dreifach:

Du zeichnest ein Bild, das garantiert gut wird, denn Du gehst nicht ständig mit Deinem Zeigefinger dazwischen Du kommst zur Ruhe, denn Zeichnen mit geschlossenen Augen ist meditativ Du zeichnest Symbole, die in diesem Moment eine besondere Bedeutung für Dich haben. Du wirst vielleicht nicht sofort wissen, worin diese besteht, aber Du wirst es früh genug erkennen.

Bist Du bereit? Viel Spaß!

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Astrid Blohme https://astridblohme.de/

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Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

Clear Skies von Ambient

Acorn von Haquin

Autumn von FASS
20 Minuten
Vielleicht gibt es so etwas wie Farbhunger. Die Sehnsucht nach Farbe ist in den ersten Monaten des Jahres bei mir besonders groß und aus diesem Grund bin ich wohl auf die Bilder der jungen kalifornischen Künstlerin Heather Day gestoßen.

Die Malerin bringt immer wieder neue lebendige Unterhaltungen in Gang aus Farbe in fettem Auftrag und dünner wässriger Imprägnierung, raumgreifenden und ganz zarten Linien, Flächen intensiver Leuchtkraft und feinen Pastelltönen. Das Geschehen ist niemals beliebig oder einfach dekorativ, sondern spannungsvoll, leicht und echt.

Das besprochene Bild findest Du auf der Website der Künstlerin:

https://heatherday.com/2020/2020/4/10/fever-dream

Um Farbe, Form, Linie und Expression geht es auch in diesen beiden Podcastfolgen:

#03 Mark Rothko, ohne Titel

#14 Clyfford Still, untitled (1959)

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Musik:

4 am von noxz

Peach fizz von noxz
15 Minuten
Was ist für Dich in der kommenden Woche wichtig? Worauf solltest Du Dich fokussieren? Auch wenn Du diese Podcastfolge zu einem anderen Zeitpunkt hörst als ich sie aufgenommen habe: Das vor dem inneren Auge Gesehene ist jetzt - im Moment des Hörens und Zeichnens - für Dich bedeutsam. Was sagen Dir die erhaltenen Symbole ganz persönlich? Das, womit Du in Resonanz gehst, was sich gut und leicht anfühlt, ist gerade richtig und wichtig für Dich. Wenn Du mit all dem gar nichts anfangen kannst, ist es dennoch eine inspirierende Zeichenübung mit geschlossenen Augen.

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Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

Living Waters von Brock Hewitt

Roses von Brock Hewitt

Shroud von Moire

Autumn von FASS
21 Minuten
Ein tropisches Sumpfgebiet in den beiden unteren Bilddritteln, ein verlassenes weißes Kanu, im oberen Bildbereich ein nordisch-kühles Nadelwald-Biotop, durchsetzt mit abgestorbenen Bäumen. Bei diesem 1990 von Peter Doig gemalten Bild gibt es mal wieder nichts zu verstehen, sondern es ist eine Einladung, näher hinzuschauen. Es gibt ganz Vieles zu entdecken: die faszinierenden Strukturen und Farben, die mystische, rätselhafte Stimmung - nicht nur bei diesem einen Werk („Swamped“) von Peter Doig.

Das Bild kannst Du zum Beispiel hier finden: https://www.christies.com/lot/lot-peter-doig-swamped-5895959/?

Das im Podcast erwähnte Video gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=CiB6yCX9TLA&t=4s

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4 am von noxz

Peach fizz von noxz

Mystic Forests von AK
14 Minuten
Jetzt ein warmes Bad mit duftenden Essenzen? Das kannst Du sofort haben. Schließe die Augen und folge mir in Deiner Vorstellung. Mach’ Dir ein Bild von Deinem Bad und bringe es auf’s Papier. Beim Anblick Deiner lockeren Zeichnung kannst Du in solche Entspannungsmomente immer wieder eintauchen.

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Let's Go von Danijel Zambo

Tranquility Base von Kevin McLeod

Autumn von FASS
20 Minuten
Wünschst Du Dir die ultimative Anweisung zur Kunstbetrachtung? Norbert Schwontkowski hat sie in seinem 2009 gemalten Bild „How to look at art“ geliefert. Ernst gemeint ist diese Anweisung sicher nicht. Viel Graues lässt das getigerte Gelb in diesem Bild noch stärker ins Auge springen, aber ist es deswegen und weil es als Exponat ausgewählt worden ist, Kunst? Diese Fragen kommen mir in den Sinn, wenn ich die ehrfürchtige und staunende Figur in Schwontkowskis Bild sehe. Wie schaust Du selbst auf Kunst? Traust Du Dich, Werke nicht zu beachten oder sogar „doof“ zu finden?

Das besprochene Bild findest Du z. B. hier: https://thunderstruck9.tumblr.com/image/154010160981

Die Bremer Kunsthalle hat 2020 eine umfassende Auswahl von Schwontkowskis Werken gezeigt: https://www.kunsthalle-bremen.de/de/view/exhibitions/exb-page/schwontkowski-2020

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4 am von noxz

Peach fizz von noxz

Check it out von Mountaineer
16 Minuten
Du bist in Deinem Atelier, der alte Holzfußboden knackt und knarrt beim Darüberlaufen. Tapeten gibt es schon lange nicht mehr, der Putz ist von den Wänden gefallen. Du brauchst auf nichts zu achten beim Malen. Farbspritzer verschönern Dich und Deine Werkstatt. Je mehr, desto besser. Bevor es farbig wird, darfst Du etwas zeichnen, was mit geöffneten Augen oft besonders schwer fällt. Schließe die Augen und mach’ einfach. Alles ist richtig und alles ist schön.

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Let's Go von Danijel Zambo

Breakaway von Tecnosine

Laniakea von Moire

Autumn von FASS
21 Minuten
Der Superlativ wird bei diesem und vielen anderen Bildern der amerikanischen Künstlerin Julie Mehretu stark strapaziert. Gigantische Flächen, eine unvorstellbare Vielfalt an Form- und Farbqualitäten, erzeugt mit einem extrem hohen technischen und personellen Aufwand. Was dabei herauskommt, habe ich mir an diesem Beispiel angeschaut und hörbar gemacht: Retopistics - A Renegade Excavation (2001). Wie die meisten anderen Arbeiten ist auch dieses Bild aus Schichten aufgebaut. Aus jeder Schicht schimmern Anteile hindurch. Das Ge-schichte ist Ausdruck von Geschichte.

Einblicke in die Arbeit von Julie Mehretu findest Du hier:

https://art21.org/watch/extended-play/julie-mehretu-politicized-landscapes-short/

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4 am von noxz

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Newspaper von Mountaineer
16 Minuten
In dieser Folge von Mindless Drawings kannst Du Dich doppelt entspannen, denn wir werden beim Friseur sein. Leise Musik im Hintergrund, raschelnde Frisierumhänge, der Geruch von Haarspray und Pflegeprodukten hängt in der Luft. Deine inneren Bilder dazu darfst Du wie immer mit geschlossenen Augen locker zu Papier bringen.

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Musik:

Let's Go von Danijel Zambo

All the Things von Soundroll

Venice von Ambient Boy

Autumn von FASS
22 Minuten
Ein Männerakt aus Finnland, gemalt von einer Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das kam selten vor. Die Frankfurter Schirn zeigte 2014/2015 eine umfassende Ausstellung mit Werken der finnischen Künstlerin Helene Schjerfbeck. Der „Räuber am Tor zum Paradies“ war Teil dieser Schau. Was hat der Mann, der uns den Rücken zukehrt, erbeutet? Auf mich macht er überhaupt nicht den Eindruck eines Räubers, zumindest nicht im üblichen Sinn. Können wir das Paradiesische wirklich dauerhaft empfinden oder brauchen wir ein bisschen Schatten und Dunkelheit als Kontrast? Das Bild wirft viele Fragen auf. Deine können ganz anders sein als meine.

Das besprochene Bild findest Du hier: https://www.schirn.de/magazin/kontext/halten_sie_sich_bedeckt_helene_schjerfbecks_maennerakte/

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4 am von noxz

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Serenity von Ilya Kuznetsov
15 Minuten
Rasende Geschwindigkeit außen, Langsamkeit innen, solange der nächste Bahnhof noch nicht angesagt worden ist. Wie kannst Du diesen Kontrast mit Schraffuren und Linien darstellen? Denke am besten gar nicht darüber nach, sondern lass’ Dich von Deinem Gefühl und den Bildern vor Deinem inneren Auge leiten.

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Let's Go von Danijel Zambo

Tranquility Base von Kevin Macleod

Autumn von FASS
23 Minuten
Eine Künstlerin, die mir dazwischen flog, ist Xylor Jane, geb. 1963 in Kalifornien. In einem Online-Kunstmagazin blieb ich an einem Bild von ihr hängen, fasziniert von den geometrischen Formen, die einer inneren Systematik folgen. Xylor Jane entwickelt Zahlenkonzepte, nach denen sie ihre farblich oft fein abgestuften Werke aufbaut. Sie teilt den Malgrund in ein engmaschiges Raster auf, in das sie kleine Elemente einfügt, immer wieder variiert und damit etwas komplex Erscheinendes erzeugt. Diesem Prinzip folgen auch natürliche Systeme, z. B. der genetische Code.

Du magst es nicht glauben: Mathematik kann schön sein. Schau Dir die Arbeiten von Xylor Jane an. Das Bild, auf das ich in dieser Podcastfolge näher eingehe, findest Du hier: https://fac.umass.edu/UMCA/Online/default.asp?BOparam::WScontent::loadArticle::permalink=xylorjane&BOparam::WScontent::loadArticle::context_id=

Mehr über die Künstlerin und ihr Werk kannst Du in diesem Video erfahren: https://www.youtube.com/watch?v=3wEtG90mO2s

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Machinations von Roger Gabalda
14 Minuten
Ein zeichnerischer Ausflug ins Blaue. Damit Du dort auch ankommst, musst Du kurz auftanken. Es ist laut, ungemütlich und riecht nach Benzin, aber Dein Auto verlangt danach. Welche Linien drücken Deine Vorstellung dazu aus?

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Let's Go von Danijel Zambo

Meditation von Zimpzon

Pause von noxz

Autumn von FASS