VomensBar digitale - (D)Eine offene feministische Bühne Archiv
72 Episoden
49 Minuten
Antifeminismus meint viel mehr, als eine Meinung oder Haltung gegen (vermeintliche) feministische Ziele. Vielmehr umfasst Antifeminismus (und die „moderne“ Variation Antigenderismus) eine misogyne und insofern menschenfeindliche Ideologie, die starke Intersektionen und Anknüpfungspunkte zu verschwörungstheoretischen Weltbildern mit sich bringt.
Trotzdem (oder deshalb?) ist Antifeminismus gesellschaftlich breit anschlussfähig: Laut der Autoritarismus Studie (2022) hat jeder dritte cis Mann und jede fünfte cis Frau ein geschlossenes antifeministisches Weltbild. Antifeminismus ist mehr als salonfähig – und eignet sich Freiheits- und Befreiungsnarrative à la „Ich lass mich nicht zum Gendern zwingen“ an.
Über diese gewaltvollen Diskurse sprechen in dieser Vomens Bar digitale:
Johanna Niendorf arbeitet und forscht beim Else-Frenkel-Brunswik-Institut, das Maßgeblich bei der Leipziger Autoritarismus-Studie mitwirkt. Sie ist psychoanalytische Sozialpsychologin mit den Schwerpunkten Feindbildungsprozessen und der Intersektion Antisemitismus und Antifeminismus.
Carolin Wiedemann ist Journalistin und Autorin. In ihrem Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ beleuchtet sie diverse Antifeminismen vom völkischen bis hin zum liberalen genauer: Wer wird hier als Feindbild imaginiert? Und in welchen gesellschaftlich-historischen Ist-Zustand findet die Ideologie statt?
Mehr Infos auf Instagram @vomensbar
Trotzdem (oder deshalb?) ist Antifeminismus gesellschaftlich breit anschlussfähig: Laut der Autoritarismus Studie (2022) hat jeder dritte cis Mann und jede fünfte cis Frau ein geschlossenes antifeministisches Weltbild. Antifeminismus ist mehr als salonfähig – und eignet sich Freiheits- und Befreiungsnarrative à la „Ich lass mich nicht zum Gendern zwingen“ an.
Über diese gewaltvollen Diskurse sprechen in dieser Vomens Bar digitale:
Johanna Niendorf arbeitet und forscht beim Else-Frenkel-Brunswik-Institut, das Maßgeblich bei der Leipziger Autoritarismus-Studie mitwirkt. Sie ist psychoanalytische Sozialpsychologin mit den Schwerpunkten Feindbildungsprozessen und der Intersektion Antisemitismus und Antifeminismus.
Carolin Wiedemann ist Journalistin und Autorin. In ihrem Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ beleuchtet sie diverse Antifeminismen vom völkischen bis hin zum liberalen genauer: Wer wird hier als Feindbild imaginiert? Und in welchen gesellschaftlich-historischen Ist-Zustand findet die Ideologie statt?
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57 Minuten
In dieser Vomens Bar digitale sprechen Steff vom Projekt RosaLinde aus Leipzig und Smin vom Projekt Sisters* aus Dresden. Die RosaLinde macht seit Jahren politische Bildungsarbeit an Schulen zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Diversität. Sisters* bietet ein breites Angebot für weiblich sozialisierte, junge BiPoC. Sie beide, wie viele weitere emanzipatorischen und genderbezogenen Projekte haben nach jahrelanger Arbeit eine Absage ihrer Förderung bekommen.
Was heißt das in der Realität?
Vor allem eine Lehrstelle junger Menschen, junger Queers.
Smin und Steff geben einen tiefen Einblick in die Prekarität dieses Fördersystems und leiten viele weitreichende soziale und gesellschaftliche Problematiken daraus ab. Außerdem ordnen sie die Absagen in die Realpolitik der Landtagswahl in Sachsen ein.
Außerdem erzählen viele Ehrenamtliche von ihrer Arbeit - und was das Ende jetzt für sie bedeutet.
https://www.maedchenarbeit-sachsen.de/seite/415660/projekt.html
https://www.rosalinde-leipzig.de/de/
***
Im Nachgang dieser Aufnahme wurde zumindest der RosaLinde die Förderung einer festen Stelle bewilligt. Das Bildungsprojekt läuft also weiter - aber auf absoluter Sparflamme. Das kann bei weitem nicht den Bedarf decken...
Was heißt das in der Realität?
Vor allem eine Lehrstelle junger Menschen, junger Queers.
Smin und Steff geben einen tiefen Einblick in die Prekarität dieses Fördersystems und leiten viele weitreichende soziale und gesellschaftliche Problematiken daraus ab. Außerdem ordnen sie die Absagen in die Realpolitik der Landtagswahl in Sachsen ein.
Außerdem erzählen viele Ehrenamtliche von ihrer Arbeit - und was das Ende jetzt für sie bedeutet.
https://www.maedchenarbeit-sachsen.de/seite/415660/projekt.html
https://www.rosalinde-leipzig.de/de/
***
Im Nachgang dieser Aufnahme wurde zumindest der RosaLinde die Förderung einer festen Stelle bewilligt. Das Bildungsprojekt läuft also weiter - aber auf absoluter Sparflamme. Das kann bei weitem nicht den Bedarf decken...
47 Minuten
EINEN KÄMPFERISCHEN 8. MÄRZ!
Zu dieser sehr besonderen Folge ist eine sehr besondere Person Gäst:in der Vomens Bar digitale. Diese Person spricht über das Schreiben und den Literaturbetrieb als Insitution. Wir sprechen über Erfolg und Ablehnung in einem System, das Erfolg scheinbar exponentiell denkt, das Arbeit fetischisiert und Community Care genauso wie Selbstfürsorge entwertet.
Wie ist es als FLINTA Person selbstständig zu sein? Aktivistisch zu sein? Zu schreiben oder Literatur produzierende Person zu sein?
Die Person erzählt von Ängsten und Selbstzweifeln, dem Imposter-Syndrom in einer patriarchalen Leistungsgesellschaft, die uns zu Konkurrent:innen macht, Missgunst und Neid schürt.
Und wir sprechen über Klarheit und Sucht.
Habt ihr es vielleicht schon erraten?
Gäst:in ist Autor:in, Podcaster:in und Journalist:in Svenja Gräfen.
Zu dieser sehr besonderen Folge ist eine sehr besondere Person Gäst:in der Vomens Bar digitale. Diese Person spricht über das Schreiben und den Literaturbetrieb als Insitution. Wir sprechen über Erfolg und Ablehnung in einem System, das Erfolg scheinbar exponentiell denkt, das Arbeit fetischisiert und Community Care genauso wie Selbstfürsorge entwertet.
Wie ist es als FLINTA Person selbstständig zu sein? Aktivistisch zu sein? Zu schreiben oder Literatur produzierende Person zu sein?
Die Person erzählt von Ängsten und Selbstzweifeln, dem Imposter-Syndrom in einer patriarchalen Leistungsgesellschaft, die uns zu Konkurrent:innen macht, Missgunst und Neid schürt.
Und wir sprechen über Klarheit und Sucht.
Habt ihr es vielleicht schon erraten?
Gäst:in ist Autor:in, Podcaster:in und Journalist:in Svenja Gräfen.
53 Minuten
Der öffentliche Raum. Orte die wir täglich begehen, durchqueren, an denen wir verweilen, die wir nutzen und oftmals nutzen müssen. Wie auch Bahnhöfe und andere Transitorte. Orte, die wir gebrauchen, auf deren Nutzen wir angewiesen sind.
Eher normal erscheint uns ihr Aufbau und ebenso normal das manchmal vordergründige aber beinahe immer hintergründige Unwohlsein als FLINTA oder auch anders marginalisierte Person. Für Anne sind (leichte) Angstgefühle, Sicherheitsvorkehrungen und größere Umwege normal um diesen Orten zu begegnen - oder sie zu umgehen.
Ist Annes Verhalten ein Einzelfall?
Wohl kaum. Wir alle kennen das oder Ähnliches.
Anne Kalthöner ist angehende Architektin. Sie beschäftigt sich mit der Architektur dieser Angst: Für wen sind städtische Räume geplant? Wer passt hinein und wessen Unwohlsein bleibt ungehört?
In dieser Vomens Bar nimmt uns Anne mit an den Gare du Nord, den Nordbahnhof in Brüssel, und erklärt uns an diesem Beispiel nicht nur, warum unsre Angst stadtplanerisch real ist, sondern auch welche antipatriarchalen Ansätze es gibt, öffentlichen Raum umzudenken.
Zu diesem Thema hat Anne ihre Thesis verfasst.
Im Gespräch mit der angehenden Architektin Anne Kaltöner.
Mit Raumplanerin in spe Emma Gisinger.
Eher normal erscheint uns ihr Aufbau und ebenso normal das manchmal vordergründige aber beinahe immer hintergründige Unwohlsein als FLINTA oder auch anders marginalisierte Person. Für Anne sind (leichte) Angstgefühle, Sicherheitsvorkehrungen und größere Umwege normal um diesen Orten zu begegnen - oder sie zu umgehen.
Ist Annes Verhalten ein Einzelfall?
Wohl kaum. Wir alle kennen das oder Ähnliches.
Anne Kalthöner ist angehende Architektin. Sie beschäftigt sich mit der Architektur dieser Angst: Für wen sind städtische Räume geplant? Wer passt hinein und wessen Unwohlsein bleibt ungehört?
In dieser Vomens Bar nimmt uns Anne mit an den Gare du Nord, den Nordbahnhof in Brüssel, und erklärt uns an diesem Beispiel nicht nur, warum unsre Angst stadtplanerisch real ist, sondern auch welche antipatriarchalen Ansätze es gibt, öffentlichen Raum umzudenken.
Zu diesem Thema hat Anne ihre Thesis verfasst.
Im Gespräch mit der angehenden Architektin Anne Kaltöner.
Mit Raumplanerin in spe Emma Gisinger.
41 Minuten
Fast keine zwischenmenschliche Beziehung ist so politisch, wie die heterosexuelle. Hier wird Heteronormativität, also das normativ binäre Gender(beziehungs-)verhältnis, sozial geübt und reproduziert. Es gibt tausende Stereotype, wie diese Form der Beziehung verläuft – alle eint die patriarchale Logik.
Oder?
(Queer-) Feministische Kritik an der Normativität von heterosexuellen Beziehungen sind nicht neu. Die Forderung nach egalitären Beziehungsverhältnissen (auch in romantischen und sexuellen) ist mittlerweile weit über feministische oder alternative Lebenskonzepte hinaus präsent. Und gleichzeitig demontiert die feministische Ablehnung von Straightness weniger die Norm, als dass sie sie Privatisiert: Wenn du das willst - dein Ding! Musst ja nicht.
Dass gerade das Private politisch ist, ist doch eigentlich die feministische Forderung schlechthin. Oder?
Dr. Ann-Madeleine Tietge setzt sich mit Heterobeziehungen auseinander, die sich selbst als heteronormativitätskritisch verorten. Was sie vorfindet, sind neue, aber nicht weniger patriarchale Geschlechterverhältnisse. Ann-Madeleine erzählt, was sie mit Mutter-Kind-Paradigmen meint, inwiefern Zeit und Raum Machtmechanismen in Beziehungen sein können und warum Selbstverwirklichung vs. Selbstaufopferung die großen patriarchalen Fragen alternativer Familien sind.
Die Folge thematisiert heterosexuelle Beziehungen, was nicht heißt, dass auch andere Beziehungsformen von Heteronormativität unberührt bleiben.
Oder?
(Queer-) Feministische Kritik an der Normativität von heterosexuellen Beziehungen sind nicht neu. Die Forderung nach egalitären Beziehungsverhältnissen (auch in romantischen und sexuellen) ist mittlerweile weit über feministische oder alternative Lebenskonzepte hinaus präsent. Und gleichzeitig demontiert die feministische Ablehnung von Straightness weniger die Norm, als dass sie sie Privatisiert: Wenn du das willst - dein Ding! Musst ja nicht.
Dass gerade das Private politisch ist, ist doch eigentlich die feministische Forderung schlechthin. Oder?
Dr. Ann-Madeleine Tietge setzt sich mit Heterobeziehungen auseinander, die sich selbst als heteronormativitätskritisch verorten. Was sie vorfindet, sind neue, aber nicht weniger patriarchale Geschlechterverhältnisse. Ann-Madeleine erzählt, was sie mit Mutter-Kind-Paradigmen meint, inwiefern Zeit und Raum Machtmechanismen in Beziehungen sein können und warum Selbstverwirklichung vs. Selbstaufopferung die großen patriarchalen Fragen alternativer Familien sind.
Die Folge thematisiert heterosexuelle Beziehungen, was nicht heißt, dass auch andere Beziehungsformen von Heteronormativität unberührt bleiben.
1 Stunde 15 Minuten
Die vorletzte Vomens Bar digitale 2023 hat eine prominente Gästin: Die preisnominierte Autorin Eva Reisinger spricht über ihren Roman „Männer töten“.
Triggerwarnung: Explizite Darstellung physischer und psychischer Gewalt. Patriarchale und häusliche Gewalt.
In ihrem Buch folgen wir Evas Protagonistin Anna Maria in die österreichische Provinz, nach Engelhardskirchen. Hier läuft vieles anders. Anna Maria kommt erst nicht drauf, was genau es ist: Ist es die ausgeprägte Präsenz und Raumnahme von weiblich gelesenen Personen? Oder die defensive und dennoch zufriedene Präsenz der Männer im Dorf? Irgendwie fehlen auch viele von ihnen…
Anna Maria ist in einem matriarchalen Dorf gelandet.
„Alle realen Matriarchate haben gezeigt: Das ist der einzige Weg, wie es funktioniert. Aber ich wollte nicht über einen perfekten Ort schreiben – einfach, weil das zu weit weg ist von meiner Realität. Mir geht es um diskriminierte Personen, die im jetzigen System einfach verlieren. Und bei jeder Grenzüberschreitung ist ja Rache mitunter ein Weg, um sich aus einer Opferposition heraus wieder zu ermächtigen.“
Das interessiert uns doch brennend!
Wir sprechen über Fantasien der Marginalisierten, tote und tötende Männer, Horror und Erlösung – und natürlich hören wir rein in den Roman.
Triggerwarnung: Explizite Darstellung physischer und psychischer Gewalt. Patriarchale und häusliche Gewalt.
In ihrem Buch folgen wir Evas Protagonistin Anna Maria in die österreichische Provinz, nach Engelhardskirchen. Hier läuft vieles anders. Anna Maria kommt erst nicht drauf, was genau es ist: Ist es die ausgeprägte Präsenz und Raumnahme von weiblich gelesenen Personen? Oder die defensive und dennoch zufriedene Präsenz der Männer im Dorf? Irgendwie fehlen auch viele von ihnen…
Anna Maria ist in einem matriarchalen Dorf gelandet.
„Alle realen Matriarchate haben gezeigt: Das ist der einzige Weg, wie es funktioniert. Aber ich wollte nicht über einen perfekten Ort schreiben – einfach, weil das zu weit weg ist von meiner Realität. Mir geht es um diskriminierte Personen, die im jetzigen System einfach verlieren. Und bei jeder Grenzüberschreitung ist ja Rache mitunter ein Weg, um sich aus einer Opferposition heraus wieder zu ermächtigen.“
Das interessiert uns doch brennend!
Wir sprechen über Fantasien der Marginalisierten, tote und tötende Männer, Horror und Erlösung – und natürlich hören wir rein in den Roman.
55 Minuten
Bei dieser Vomens Bar digitale hören wir rein in den queeren Audiowalk, der diesen Sommer in Leipzig stattgefunden hat. Doro hatte die Idee dazu – und ist selber einfach nur baff, wohin die Reise mit all den verletzlich-starken, ehrlichen Geschichten durch verschiedene Zeiten gegangen ist. Wir hören von ersten Funken, die überspringen. Dürfen lauschen, wie eine Person von Selbstzweifeln spricht, die aufkamen, als sie das eigene Begehren zuließ. Wir erfahren etwas über die blaue Uhr am Rathaus und … Nicht nur die vielen Personen, deren Stimmen einem auf dem Stadtspaziergang begleiten, sondern auf welche Weise der öffentliche Raum die Geschichten untermalt oder stört aber auf jeden Fall begleitet – all das macht das Medium Audiowalk zu einem intensiven Erlebnis, in dem man richtig versinkt. Wenke war bei einem dieser Walks und hat die Stimmung eingefangen.
Ab dem 6.10.2023 finden noch einmal Termine des queeren Audiowalks statt. Also kauft jetzt schnell noch Tickets!
Mehr Infos: Instagram @queer.voices.leipzig
Ein großes Dankeschön an Doro, Mim und alle weiteren Personen, die am Queeren Audiowalk beteiligt waren und an Wenke.
Ab dem 6.10.2023 finden noch einmal Termine des queeren Audiowalks statt. Also kauft jetzt schnell noch Tickets!
Mehr Infos: Instagram @queer.voices.leipzig
Ein großes Dankeschön an Doro, Mim und alle weiteren Personen, die am Queeren Audiowalk beteiligt waren und an Wenke.
37 Minuten
Für diese Folge der Vomens Bar digitale hat Steffi zwei queere Paare interviewt, die sich für die Familienform Co-Parenting entschieden haben.
Sie spricht mit den zwei Paaren über den Prozess des Kennenlernens als zukünftige gemeinsame Eltern und über das Zusammenfinden der einzelnen Bedürfnisse und Vorstellungen und über Elternrollen abseits heteronormativer Stereotype. Sie interessiert sich sowohl für die Herausforderungen als auch die Chancen des Neudenkens und insofern ist das Gespräch ein Ausschnitt aus einem Weg der Elternschaft abseits vorgefertigter Familienbilder.
Sie spricht mit den zwei Paaren über den Prozess des Kennenlernens als zukünftige gemeinsame Eltern und über das Zusammenfinden der einzelnen Bedürfnisse und Vorstellungen und über Elternrollen abseits heteronormativer Stereotype. Sie interessiert sich sowohl für die Herausforderungen als auch die Chancen des Neudenkens und insofern ist das Gespräch ein Ausschnitt aus einem Weg der Elternschaft abseits vorgefertigter Familienbilder.
58 Minuten
„Wenn man mir in einem philosophischen Fliegenglas sagt ‚Als das was du bist, bist du falsch‘, dann ist das ja ne Bombe. Dann bin ich ja danach kaputt.“
Täter. Das Männermagazin – Unter diesem sehr bewusst provokativen Titel veröffentlichten einige Personen im Dunstkreis des Essener Kollektiv denkodrom schon letztes Jahr ein Zine zu Männlichkeit(-skritik) und Patriarchat.
Das Zine ist eigentlich ein Magazin, voll bepackt mit höchst persönlichen Texten und sehr prominenten Gedanken. Es reihen sich Kim Posster, Jeja Klein oder Carolin Wiedemann neben weiteren angepissten, versöhnlichen, erstarkten und betroffenen Sichtweisen und Stimmen ein und beweisen wieder einmal, dass Emotionalität und konstruktive politische Analyse sich mehr befruchten als ausschließen – das scheint wohl eine patriarchale Mythe zu sein.
In dieser VomensBar-Folge sprechen Shanon und Xenia über den Produktionsprozess des Heftes, Ideen, was damit passieren kann und was es ihnen selbst bringt. Sie sprechen darüber, wieso sie Betroffenenperspektiven im Kontext von heteronormativer Männlichkeit und profeministischer Reflexionen verorten, über queeres Zwischen und weitere Intersektionen. Gemeinsam überlegen wir, wie man Verantwortung und Solidarität abseits patriarchaler Routinen neu lernen kann. Dabei rechnen die beiden brutal ehrlich ab mit fadenscheinigen kritischen Männlichkeitsgrüppchen, wobei sie dabei radikal optimistisch bleiben, denn: „Wenn das nicht klappt, was heißt das dann für uns?“.
Hier bestellen: https://xn--tter-magazin-gcb.de/?page_id=62
@denkodrom
@xenia_ende
@non.media
Täter. Das Männermagazin – Unter diesem sehr bewusst provokativen Titel veröffentlichten einige Personen im Dunstkreis des Essener Kollektiv denkodrom schon letztes Jahr ein Zine zu Männlichkeit(-skritik) und Patriarchat.
Das Zine ist eigentlich ein Magazin, voll bepackt mit höchst persönlichen Texten und sehr prominenten Gedanken. Es reihen sich Kim Posster, Jeja Klein oder Carolin Wiedemann neben weiteren angepissten, versöhnlichen, erstarkten und betroffenen Sichtweisen und Stimmen ein und beweisen wieder einmal, dass Emotionalität und konstruktive politische Analyse sich mehr befruchten als ausschließen – das scheint wohl eine patriarchale Mythe zu sein.
In dieser VomensBar-Folge sprechen Shanon und Xenia über den Produktionsprozess des Heftes, Ideen, was damit passieren kann und was es ihnen selbst bringt. Sie sprechen darüber, wieso sie Betroffenenperspektiven im Kontext von heteronormativer Männlichkeit und profeministischer Reflexionen verorten, über queeres Zwischen und weitere Intersektionen. Gemeinsam überlegen wir, wie man Verantwortung und Solidarität abseits patriarchaler Routinen neu lernen kann. Dabei rechnen die beiden brutal ehrlich ab mit fadenscheinigen kritischen Männlichkeitsgrüppchen, wobei sie dabei radikal optimistisch bleiben, denn: „Wenn das nicht klappt, was heißt das dann für uns?“.
Hier bestellen: https://xn--tter-magazin-gcb.de/?page_id=62
@denkodrom
@xenia_ende
@non.media
52 Minuten
Pride – das heißt Stolz.
Stolz, wer ich bin. Was ich darstelle und mache.
Außerhalb der Heteronorm bedeutet Stolz auch Mut, denn noch immer sind Personen, die Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität sprengen, die Familie, Beziehung, Liebe oder Sex abseits der Norm denken Aliens. Und leider bedeutet dieser Stolz weltweit noch immer auch die alltägliche Gefahr, Stigmatisierung und Diskriminierung ausesetzt zu sein bis hin zu Gewalt und Tod.
Umso wichtiger (und ebenso politischer!), dass wir unser Denken außerhalb der Norm feiern und unserem Mut so Bedeutung geben. Dass wir unsere Kämpfe belohnen und diesen Wert verleihen. Das finden zumindest Elena und Kerstin, weshalb sie 2020 das Projekt „Zeremonien für alle“ gegründet haben. Sie wollen Entscheidungen, Festen, Lebensabschnitten individuell zu etwas Besonderem machen. Ob Namensgebungsrituale, Adoptionen, queere Hochzeiten, Freund:innenschafts-Jubiläen oder Abschiede, Trauerfeiern, Trennungen – die beiden versuchen die richtigen, ja oft stolzen Worte zu finden.
In dieser VomensBar-Folge sprechen Elena und Kerstin über queere Feste und Zeremonien und warum gerade dieses Feiern oft sehr politisch sind. Dabei machen sie nicht nur Lust auf eine eigene Party, sondern lassen einen zärtlich und liebevoll auf die Personen blicken, die man am liebsten jeden Tag für ihren Stolz feiern würde.
Eine love story zum Pride Month.
@zeremonienfueralle
Stolz, wer ich bin. Was ich darstelle und mache.
Außerhalb der Heteronorm bedeutet Stolz auch Mut, denn noch immer sind Personen, die Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität sprengen, die Familie, Beziehung, Liebe oder Sex abseits der Norm denken Aliens. Und leider bedeutet dieser Stolz weltweit noch immer auch die alltägliche Gefahr, Stigmatisierung und Diskriminierung ausesetzt zu sein bis hin zu Gewalt und Tod.
Umso wichtiger (und ebenso politischer!), dass wir unser Denken außerhalb der Norm feiern und unserem Mut so Bedeutung geben. Dass wir unsere Kämpfe belohnen und diesen Wert verleihen. Das finden zumindest Elena und Kerstin, weshalb sie 2020 das Projekt „Zeremonien für alle“ gegründet haben. Sie wollen Entscheidungen, Festen, Lebensabschnitten individuell zu etwas Besonderem machen. Ob Namensgebungsrituale, Adoptionen, queere Hochzeiten, Freund:innenschafts-Jubiläen oder Abschiede, Trauerfeiern, Trennungen – die beiden versuchen die richtigen, ja oft stolzen Worte zu finden.
In dieser VomensBar-Folge sprechen Elena und Kerstin über queere Feste und Zeremonien und warum gerade dieses Feiern oft sehr politisch sind. Dabei machen sie nicht nur Lust auf eine eigene Party, sondern lassen einen zärtlich und liebevoll auf die Personen blicken, die man am liebsten jeden Tag für ihren Stolz feiern würde.
Eine love story zum Pride Month.
@zeremonienfueralle
1 Stunde 3 Minuten
Triggerwarnung: Beschreibung von Gewalt, Queer- und Transfeindlichkeit, Rassismus.
The recent death of Jina Mahsa Amini, a young Kurdish woman, in Iran on September 16, 2022, sparked a wave of protests both within the country and abroad. Although the protests have a strong feminist and queer focus, these topics are barely given attention in public discourse. As a response, a small group of organizers from Berlin and Leipzig initiated a panel discussion on the topic "Iran Revolution - A Queer Feminist Approach to Unity." Moderated by Yasemin Said, the panel features speakers from the diaspora who share their experiences, insights, and perspectives on the current situation. The panel also takes into account the revolution from the perspectives of trans* and non-binary individuals and contextualizes the need to achieve solidarity across communities. The speakers include Ozi Ozar, a queer professional theatre artist; Aylar, an intersectional queer feminist, LGBTQI+ rights activist, and photographer; and Arya, an LGBTQI+ rights activist and trans feminist, member of the #MeToo movement in Iran, and member of the Iran kink community.
Organisation: @boshrafard @zainsalamassaad
Moderation: @yazsaid
@ozi_ozar @aylar_rezaee @arya.yekta.nb
The recent death of Jina Mahsa Amini, a young Kurdish woman, in Iran on September 16, 2022, sparked a wave of protests both within the country and abroad. Although the protests have a strong feminist and queer focus, these topics are barely given attention in public discourse. As a response, a small group of organizers from Berlin and Leipzig initiated a panel discussion on the topic "Iran Revolution - A Queer Feminist Approach to Unity." Moderated by Yasemin Said, the panel features speakers from the diaspora who share their experiences, insights, and perspectives on the current situation. The panel also takes into account the revolution from the perspectives of trans* and non-binary individuals and contextualizes the need to achieve solidarity across communities. The speakers include Ozi Ozar, a queer professional theatre artist; Aylar, an intersectional queer feminist, LGBTQI+ rights activist, and photographer; and Arya, an LGBTQI+ rights activist and trans feminist, member of the #MeToo movement in Iran, and member of the Iran kink community.
Organisation: @boshrafard @zainsalamassaad
Moderation: @yazsaid
@ozi_ozar @aylar_rezaee @arya.yekta.nb
1 Stunde 4 Minuten
Autor:in Miku Sophie Kühmel stellt in der April-Episode der VomensBar digitale nicht nur ihren zweiten Roman Triskele vor, sondern spricht auch über die Herausforderungen aber auch großen Chancen feministischer Themen in fiktionale Literatur zu schreiben.
Mikus Roman thematisiert diverse feministische Themen wie beispielsweise lesbisches Outing, transgenerationale emanzipatorische Kämpfe, Endometriose und (alleinerziehende) Mutterschaft, er spielt während der Covid-19-Pandemie und hat einen großen ostdeutschen Bezugsrahmen. Das klingt viel – ist es auch und irgendwie auch wieder gar nicht, denn Miku schafft es diese Themen so ruhig und dennoch relevant zu beschreiben, wie sie eben auch passieren.
Miku erzählt uns darüber, wie sie ihre Charaktere Stück für Stück kennengelernt hat, wie sie stattfinden und fühlen. Außerdem über die Gründe, cis männliche Personen aus der Handlung ihres Buches weitestgehend zu exkludieren und wie ein solcher Roman gesamtgesellschaftlich ankommt. Außerdem ließt Mim Schneider einige Passagen und wir können eintauchen in die Gedanken dreier Schwestern, ihre Verbundenheit innerhalb einer „matriarchalen Dynastie“ und generationale und persönliche Abgrenzung zueinander.
Triskele ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen.
Außerdem ein Aufruf mit Bitte um Support @heuteistjetztfilm. Dieses Kurzfilm-Projekt möchte Sexismus und Menstruation als (coming of age) Themen sichtbarer machen: https://www.kickstarter.com/projects/heuteistjetzt/short-film-heute-ist-jetzt?ref=project_build&fbclid=PAAaar7JoYb9C2Ra79xuJ_IH1rf2aJYE-_vusCslTODrdPYdG2JY0W9ANIoHg
Mikus Roman thematisiert diverse feministische Themen wie beispielsweise lesbisches Outing, transgenerationale emanzipatorische Kämpfe, Endometriose und (alleinerziehende) Mutterschaft, er spielt während der Covid-19-Pandemie und hat einen großen ostdeutschen Bezugsrahmen. Das klingt viel – ist es auch und irgendwie auch wieder gar nicht, denn Miku schafft es diese Themen so ruhig und dennoch relevant zu beschreiben, wie sie eben auch passieren.
Miku erzählt uns darüber, wie sie ihre Charaktere Stück für Stück kennengelernt hat, wie sie stattfinden und fühlen. Außerdem über die Gründe, cis männliche Personen aus der Handlung ihres Buches weitestgehend zu exkludieren und wie ein solcher Roman gesamtgesellschaftlich ankommt. Außerdem ließt Mim Schneider einige Passagen und wir können eintauchen in die Gedanken dreier Schwestern, ihre Verbundenheit innerhalb einer „matriarchalen Dynastie“ und generationale und persönliche Abgrenzung zueinander.
Triskele ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen.
Außerdem ein Aufruf mit Bitte um Support @heuteistjetztfilm. Dieses Kurzfilm-Projekt möchte Sexismus und Menstruation als (coming of age) Themen sichtbarer machen: https://www.kickstarter.com/projects/heuteistjetzt/short-film-heute-ist-jetzt?ref=project_build&fbclid=PAAaar7JoYb9C2Ra79xuJ_IH1rf2aJYE-_vusCslTODrdPYdG2JY0W9ANIoHg
1 Stunde 57 Minuten
„Wenn wir streiken, steht die Welt still.“
Aber nicht nur am 8. März. Für mich steht sie still, wenn Menschen, aufstehen, wenn ich gecatcallt, entmachtet, gedemütigt werde und solidarisch sind, wenn wieder ein Fall sexualisierter Gewalt passieren musste. Sie steht still, wenn wir Banden bilden und das normal ist, was der Mainstream als extrem oder radikal labelt. Weil antipatriarchale Personen und Strukturen uns gesunden und stabilisieren. Sie steht still, wenn wir nicht gegeneinander, sondern miteinander kämpfen, wenn wir den kapitalistischen Wettbewerb entmachten. Wenn ein Pronomen, mein Aussehen oder die sexuelle Identität nicht darüber richtet, wie viel wir mitgemeint sind. Ob wir überhaupt mitgedacht sind.
Die Welt steht seit Monaten für viele mutige, kämpfende FLINTA und antipatriarchale Personen in Iran still. In Rojava. In Polen… Einen Herzschlag oder eine Revolution lang.
Feministischer Aktivismus hat viele Ausdrucksformen. Ist divers und vielschichtig. Und das Patriarchat checkt es nicht aber wir sehen das als Stärke. Wir müssen nicht uniform sein, nicht exakt dieselben Kämpfe kämpfen, weil uns mehr als eine Idee vereint.
Macht ihr mal eure Vereinzelungsgeschichten – wir stehen zusammen! Nicht nur am 8. März.
Diese Sendung ist das Produkt eines öffentlichen Aufrufs und sammelt viele Antworten auf die Frage: Was bedeutet für dich oder für euch feministischer Aktivismus?
Außerdem ein Feature mit dem Podcast Femmesplaining.
In der Sendung sprechen (in dieser Reihenfolge):
Die Autorin Lea Sauer,
Pauline von der VomensBar,
Alina und Nasti vom Podcast Femmesplaining,
zwei Personen von den RSL Leipzig Feministas,
Julie und Mai von ZORA,
Arezoo,
Kaja vom Feministischen Forum in Görlitz,
zwei Personen des feministischen Magazins VOLLKunst,
Rapper:in Lila Sovia,
Stevie,
Ali von FLINTA Corner Ost,
Aktivist:innen des Blutladen in Leipzig,
einige Personen aus der Feministischen Vernetzung Ost in Chemnitz,
und Anja von Radio Blau.
Flyer und Design by Resa Plank (@niloandmilo).
Außerdem mit Songs von Lila Sovia.
Danke an alle, eure tollen Gedanken, eure Emotionen, eure Kraft und euer Aktiv-Sein. Immer – nicht nur am feministischen Kampftag.
Aber nicht nur am 8. März. Für mich steht sie still, wenn Menschen, aufstehen, wenn ich gecatcallt, entmachtet, gedemütigt werde und solidarisch sind, wenn wieder ein Fall sexualisierter Gewalt passieren musste. Sie steht still, wenn wir Banden bilden und das normal ist, was der Mainstream als extrem oder radikal labelt. Weil antipatriarchale Personen und Strukturen uns gesunden und stabilisieren. Sie steht still, wenn wir nicht gegeneinander, sondern miteinander kämpfen, wenn wir den kapitalistischen Wettbewerb entmachten. Wenn ein Pronomen, mein Aussehen oder die sexuelle Identität nicht darüber richtet, wie viel wir mitgemeint sind. Ob wir überhaupt mitgedacht sind.
Die Welt steht seit Monaten für viele mutige, kämpfende FLINTA und antipatriarchale Personen in Iran still. In Rojava. In Polen… Einen Herzschlag oder eine Revolution lang.
Feministischer Aktivismus hat viele Ausdrucksformen. Ist divers und vielschichtig. Und das Patriarchat checkt es nicht aber wir sehen das als Stärke. Wir müssen nicht uniform sein, nicht exakt dieselben Kämpfe kämpfen, weil uns mehr als eine Idee vereint.
Macht ihr mal eure Vereinzelungsgeschichten – wir stehen zusammen! Nicht nur am 8. März.
Diese Sendung ist das Produkt eines öffentlichen Aufrufs und sammelt viele Antworten auf die Frage: Was bedeutet für dich oder für euch feministischer Aktivismus?
Außerdem ein Feature mit dem Podcast Femmesplaining.
In der Sendung sprechen (in dieser Reihenfolge):
Die Autorin Lea Sauer,
Pauline von der VomensBar,
Alina und Nasti vom Podcast Femmesplaining,
zwei Personen von den RSL Leipzig Feministas,
Julie und Mai von ZORA,
Arezoo,
Kaja vom Feministischen Forum in Görlitz,
zwei Personen des feministischen Magazins VOLLKunst,
Rapper:in Lila Sovia,
Stevie,
Ali von FLINTA Corner Ost,
Aktivist:innen des Blutladen in Leipzig,
einige Personen aus der Feministischen Vernetzung Ost in Chemnitz,
und Anja von Radio Blau.
Flyer und Design by Resa Plank (@niloandmilo).
Außerdem mit Songs von Lila Sovia.
Danke an alle, eure tollen Gedanken, eure Emotionen, eure Kraft und euer Aktiv-Sein. Immer – nicht nur am feministischen Kampftag.
41 Minuten
Julika Prantner-Weber und Judith Schreier sprechen in dieser VomensBar digitale über fat acceptance movement.
In einer von Äußerlichkeit und Wettbewerb geprägten Welt, sind dicke und fette Körper politisch. Ob sie es wollen oder nicht. Oft scheint es ein gesellschaftlich anerkanntes Anliegen zu sein, dicke und fette Menschen zu ihrer Unsichtbarkeit zu zwingen. Wobei sie gleichzeitig kaum sichtbar sein dürfen, sich am besten reduzieren zu haben.
Jetzt aber mal wirklich ein bisschen Disziplin. In 10 Übungen zum Traum body, beach body, Tempel.
Welchen Körper darf der beach denn (nicht) zu Gesicht bekommen?
Was soll ein Norm-Körper sein? Wer bestimmt die Normalität? Warum darfst du mir etwas zu meinem Gewicht sagen? Wieso darf ich ihn nicht lassen, einfach sein lassen?
Wer sagt was gesund für mich ist? Du? Warum?
Body positivity ist jetzt Trend. Wtf. Und wenn der Trend vorbei ist? Wieder body negativity?
Fat studies. Eine objektiv gesehen politische Wissenschaft. Ganz ähnlich wie die Queer Studies. Weil du mit meiner Normalität einfach nicht klarkommst. Wie kam’s dazu?
Hegemoniale Kunst zeigt weiblich gelesene Körper, triefend vom male gaze. Bauch einziehen. Wohin denn? Ich spuck in dir gleich in’s Gesicht, du Wurm. Berg. Tal.
Mit einem Text von Irina @nekrasowv.a .
@youdidscream
@julika.prantnerweber (Flyer Illustration)
In einer von Äußerlichkeit und Wettbewerb geprägten Welt, sind dicke und fette Körper politisch. Ob sie es wollen oder nicht. Oft scheint es ein gesellschaftlich anerkanntes Anliegen zu sein, dicke und fette Menschen zu ihrer Unsichtbarkeit zu zwingen. Wobei sie gleichzeitig kaum sichtbar sein dürfen, sich am besten reduzieren zu haben.
Jetzt aber mal wirklich ein bisschen Disziplin. In 10 Übungen zum Traum body, beach body, Tempel.
Welchen Körper darf der beach denn (nicht) zu Gesicht bekommen?
Was soll ein Norm-Körper sein? Wer bestimmt die Normalität? Warum darfst du mir etwas zu meinem Gewicht sagen? Wieso darf ich ihn nicht lassen, einfach sein lassen?
Wer sagt was gesund für mich ist? Du? Warum?
Body positivity ist jetzt Trend. Wtf. Und wenn der Trend vorbei ist? Wieder body negativity?
Fat studies. Eine objektiv gesehen politische Wissenschaft. Ganz ähnlich wie die Queer Studies. Weil du mit meiner Normalität einfach nicht klarkommst. Wie kam’s dazu?
Hegemoniale Kunst zeigt weiblich gelesene Körper, triefend vom male gaze. Bauch einziehen. Wohin denn? Ich spuck in dir gleich in’s Gesicht, du Wurm. Berg. Tal.
Mit einem Text von Irina @nekrasowv.a .
@youdidscream
@julika.prantnerweber (Flyer Illustration)
54 Minuten
Neues Jahr, neue VomensBar digitale!
In dieser Episode der VomensBar digitale sprechen Sally und Rese über die Motorsport-Szene. Beide fahren seit Jahren Motorrad und kennen unterschiedlichen Motorrad-Clubs von innen. Jetzt sind sie Mitglieder der Kuhlen Wampe, einem Verband aus verschiedenen Motorrad-Clubs in ganz Deutschland, die sich explizit politisch und antifaschistisch verstehen. Damit möchte der Verband eine Opposition darstellen zu hegemonialen Clubs. Die sind nämlich noch immer primär cis männlich und hierarchisch geprägt und überwiegend auf diversen Ebenen diskriminierend (ableistisch, klassistisch, rassistisch, sexistisch, homofeindlich usw.). Aufgrund dieser Clubs hält sich ein stark negatives Bild der Szene. Absurd, finden Sally und Rese aber auch Nico und Kerstin, die in der Szene auch ein Potential sehen. Außerdem räumen sie auf mit Klischees von weiblich und nicht-binär gelesenen Personen auf Motorrädern auf und setzen (angemessen pissed) neue Standards.
Ihr fahrt auch Motorrad und habt Interesse an einem FLINTA Club? Meldet euch gerne: fintaonbikes@riseup.net.
Mehr zur Kuhlen Wampe: https://www.kuhle-wampe.de/
In dieser Episode der VomensBar digitale sprechen Sally und Rese über die Motorsport-Szene. Beide fahren seit Jahren Motorrad und kennen unterschiedlichen Motorrad-Clubs von innen. Jetzt sind sie Mitglieder der Kuhlen Wampe, einem Verband aus verschiedenen Motorrad-Clubs in ganz Deutschland, die sich explizit politisch und antifaschistisch verstehen. Damit möchte der Verband eine Opposition darstellen zu hegemonialen Clubs. Die sind nämlich noch immer primär cis männlich und hierarchisch geprägt und überwiegend auf diversen Ebenen diskriminierend (ableistisch, klassistisch, rassistisch, sexistisch, homofeindlich usw.). Aufgrund dieser Clubs hält sich ein stark negatives Bild der Szene. Absurd, finden Sally und Rese aber auch Nico und Kerstin, die in der Szene auch ein Potential sehen. Außerdem räumen sie auf mit Klischees von weiblich und nicht-binär gelesenen Personen auf Motorrädern auf und setzen (angemessen pissed) neue Standards.
Ihr fahrt auch Motorrad und habt Interesse an einem FLINTA Club? Meldet euch gerne: fintaonbikes@riseup.net.
Mehr zur Kuhlen Wampe: https://www.kuhle-wampe.de/