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48 Episoden
28 Minuten
The situation of women in Afghanistan is getting increasingly worse. Just recently they were banned from speaking in public. Nevertheless, many women continue to fight for their rights at home and abroad. Although more action is needed, some recent decisions and resolutions by international institutions give ground for hope. Horia Mosadiq, an Afghan human rights defender who is currently working to legally recognise the term gender apartheid, has not given up hope for 30 years. In an interview with Sybille Straubinger, she explains why.
20 Minuten
In this episode host Sybille Straubinger engages with Tayo Alemi, known as Authentically Plastic, a pioneering electronic DJ and producer from Kampala, Uganda. Together, they delve into the profound role of music and art as forms of resistance against systemic oppression, particularly from the perspective of femme and queer artists. As Uganda faces one of the world's harshest anti-LGBTQ laws, Tayo reflects on their artistic journey, including a series of club nights that opened up spaces for the community. The conversation explores the interplay between creativity and activism, highlighting how artistic expression can challenge societal norms and foster resilience within marginalised groups.
36 Minuten
Sexuelle und reproduktive Rechte sind nicht nur Frauenrechte, sie sind Menschenrechte. Verankert in vielen internationalen Dokumenten, aber bei weitem nicht verwirklicht. Im Gegenteil, aktuell kommt es sogar zu Rückschritten. Sowohl im Globalen Süden wie auch im Globalen Norden. Wie sehr diese Rechte unter Druck sind, wie wesentlich ihre Durchsetzung für die persönliche, aber auch die gesellschaftliche Entwicklung ist und mit welchen Herausforderungen Projekte in Ostafrika zu kämpfen haben, darüber spricht VIDC-Direktorin Sybille Straubinger mit Ines Kohl, The RAIN WORKERS und Nadja Schuster, Genderexpertin am VIDC.
32 Minuten
Seit 2023 eskaliert der Krieg im Sudan und hat die, schon davor schwierige Lage, nochmals verschärft. 9 Millionen Menschen wurden vertrieben, die Menschen hungern, die medizinische Versorgung ist vielerorts zusammengebrochen. Von der Weltöffentlichkeit wird das weitgehend ignoriert. Ishraga Mustafa Hamid hat bereits 1989 den Sudan verlassen. Ein Gespräch über die politische Situation, aber auch über die Situation der Frauen, ihre persönliche Geschichte, und aktuelle Projekte.
33 Minuten
Taxes are essential for states, especially those with lower incomes, to generate revenue, finance expenditures, and redistribute wealth within and between states. They are probably one of the most important means of creating a more equal and just society. For a long time, civil society networks, such as Tax Justice Europe, have therefore promoted fair, transparent, and progressive tax systems, at the national and the international level. Sybille Straubinger talks with Tove Ryding, the Policy and Advocacy Manager for Tax Justice at the European Network on Debt and Development (EURODAD) and Martina Neuwirth (project officer and tax expert at the VIDC) about what has been achieved so far, what is still needed for more tax justice, and what the EU and Austria could do.
26 Minuten
In April a fundamental reform of the "Common European Asylum System" was adopted by the European Parliament. The core elements of the reform are asylum procedures to be carried out as quickly and "efficiently" as possible directly at the external borders, so that asylum seekers can be deported to their countries of origin and to so-called "safe third countries". Especially if they come from countries with a low chance of being accepted. The EU-Turkey deal of 18 March 2016 can be seen as a prototype for this third country regulation. Sybille Straubinger talks with Neva Öztürk, a Turkish lawyer and assistant professor at the Faculty of Law at Ankara University, about the effects of the EU-Turkey deal and the outsourcing of asylum policy.
24 Minuten
Die Zunahme an bewaffneten Konflikten und Kriegen und die Spaltung innerhalb der Gesellschaft fördert ein starkes Gefühl der Unsicherheit. Als Antwort darauf rüsten die Länder militärisch auf. Eine Außen- und Sicherheitspolitik die feministisch ist, nimmt jedoch nicht Grenzen, sondern die menschliche Sicherheit in den Fokus. Was kann und was will sie überhaupt leisten? Inwiefern kann sie präventiv gegen Krisen und Kriege wirken? VIDC Direktorin Sybille Straubinger im Gespräch mit Victoria Scheyer, die als Doktorandin am Monash Gender, Peace and Security Centre in Melbourne, Australien forscht.
30 Minuten
Es ist nicht nur ein Gefühl, dass Kriege und Krisen zunehmen. Jeder 6. Mensch lebte 2023 in einem Gebiet mit einem aktuellen Konflikt. Friedenspolitik ist also das Gebot der Stunde und ein Gespräch mit einem Friedens- und Konfliktforscher daher naheliegend. Über mögliche Wendepunkte in Konflikten, über Friedenspotentiale für Israel und Palästina, neue Vermittler auf der geopolitischen Bühne und mehr, darüber hat Sybille Straubinger, Direktorin des VIDC, mit Adham Hamed, Forschungsleiter am Austrian Center for Peace, gesprochen.
32 Minuten
Die Weltklimakonferenz 2023 ist vorbei und die Ergebnisse positiver als erwartet. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Veränderungen scheint inzwischen weltweit in unterschiedlichem Maße in die Politik vorgedrungen zu sein. Einen großen Anteil daran hat neben der Wissenschaft auch die Klimabewegung, die seit Jahren mit immer drastischeren Mitteln auf die Klimakrise aufmerksam macht. Wie die Zivilgesellschaft die Ergebnisse der COP28 beurteilt, aber auch wohin die Klimabewegung steuert und ob es wirklich sinnvoll ist, sich auf der Straße anzukleben, darüber sprechen die Klimaaktivistin Amina Guggenbichler von Earth Burns und Martin Krenn von der Allianz für Klimagerechtigkeit mit VIDC Direktorin Sybille Straubinger.
28 Minuten
Feministische Außenpolitik scheint das neue Schlagwort einer fortschrittlichen Außenpolitik zu sein. Nachdem Schweden 2014 als erstes Land verkündet hat seine Außenpolitik feministisch zu gestalten, folgten diesem Beispiel zahlreiche Staaten – von Kanada über Frankreich oder Mexiko bis Deutschland. Doch was macht eine Außenpolitik zu einer feministischen? Welche Potentiale bringt sie mit sich und wieso stehen viele Länder des Globalen Südens dem Konzept kritisch gegenüber? Die Politikwissenschafterin Miriam Mukalazi im Gespräch mit VIDC-Direktorin Sybille Straubinger.
47 Minuten
Die Welt ist in Bewegung geraten. Machtzentren verschieben sich, das Funktionieren internationaler Organisationen steht auf dem Prüfstand, die liberale Demokratie gerät zunehmend unter Druck. Afrika tritt geeinter und lauter auf, China ist nicht nur wirtschaftlich zu einem globalen Player geworden und regionale Mächte suchen sich je nach Interessenlage ihre Partner aus. Wie kann eine neue Weltordnung aussehen? Was braucht es dafür? Und wie könnte sich ein neutrales Österreich in diesem Gefüge positionieren? Die Politikwissenschaftler Heinz Gärtner und Belachew Gebrewold im Gespräch mit VIDC Direktorin Sybille Straubinger.
30 Minuten
Am 16. September jährt sich die Ermordung von Jina Mahsa Amini zum ersten Mal. Ihr Tod löste die andauernden Proteste gegen das Mullah-Regime aus, das seit 1979 im Iran an der Macht ist. „Frau, Leben, Freiheit“, lautet der bekannte Slogan der „Frauenrevolution“. Doch die Frauen im Iran kämpfen schon viel länger um ihre Freiheit und - auch - gegen den Kopftuchzwang. Ein Gespräch mit Mina Ahadi, die aufgrund von Demonstrationen 1980 fliehen musste, seitdem unermüdlich gegen das Regime kämpft und dadurch selbst zur Zielscheibe des iranischen Staatsapparats wurde.
29 Minuten
75 Jahre ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte heuer alt. Wie wird heute mit den Menschenrechten umgegangen und wer beurteilt ihre Einhaltung? Wie geht man mit neuen Entwicklungen um, die 1948 noch kein Thema waren, wie dem Klimawandel? Welche Rolle spielen die Menschenrechte beim Klimawandel, stellt dieser etwa einen Asylgrund dar und wird bei den immer häufigeren Klimaklagen auf die Menschenrechte Bezug genommen? Monika Mayrhofer, Senior Researcher am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte im Gespräch mit dem VIDC.
30 Minuten
Was braucht Europa, außer viel politischen Mut, um seine ehrgeizigen Klimaziele umzusetzen? Rohstoffe, die wir nicht haben. Für Solaranlagen, Batterien, Windräder u.a. braucht es davon unglaubliche Mengen und viele davon, wie Lithium oder Kobalt, gibt es in Europa kaum. Woher also kriegen und vor allem auch wie, ohne dass es zu einem neuen, diesmal „grünen“ Kolonialismus kommt, der die rohstoffreichen Länder des globalen Südens ausbeutet. Ein Gespräch mit Karin Küblböck, wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖFSE, die sich schon lange mit diesem essenziellen Zukunftsthema beschäftigt.
34 Minuten
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien wählt die Türkei am 14. Mai einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament und die AKP und Präsident Recep Tayyip Erdoğan wollen die Wahlen neuerlich gewinnen - aber sind diese diesmal auch eine Abstimmung über das Krisenmanagement der derzeitigen Machthaber und führen zu weitreichenden Veränderungen? Ein Gespräch mit der türkischen Sozialwissenschaftlerin Aslı Odman, die in Istanbul zu Stadtgeschichte, Industriesoziologie und zur politischen Ökologie forscht. Sie war nach dem Erbeben für mehrere Tage in der betroffenen Region der Türkei.
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