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Episoden

35 Minuten
Ab Jänner 2027 wird Österreich für zwei Jahre Mitglied im UNO-Sicherheitsrat. Das Gremium trägt die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit – ist jedoch seit Jahren durch Vetos immer wieder blockiert. Was kann Österreich dort tatsächlich bewirken? Und welche Themen sollten wir jetzt setzen? Darüber spricht Sybille Straubinger mit Ulrike Lunacek – langjährige Politikerin, ehemalige EU-Abgeordnete und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments sowie Kuratoriumsmitglied des VIDC. Lunacek war zudem eine von vier Sonderemissärinnen und -emissären, die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zur Bewerbung der österreichischen Kandidatur für den UNO-Sicherheitsrat 2027/28 ernannt hatte.
28 Minuten
Art and culture in times of war and displacement: Sudan’s ongoing political instability has forced millions of people — including countless cultural workers and artists — to flee their homes. At the same time, new artistic networks and forms of solidarity are emerging across borders. Sudanese artists combine political rap with regional sounds to address social change, resistance, and collective memory. Sybille Straubinger speaks with Sudanese artist Hiba Elgizouli, artist in residence at the cultural department of VIDC, about war, displacement, and the power of artistic cooperation.
33 Minuten
Seit über 100 Jahren steht der Internationale Frauentag für den Kampf um Gleichstellung, doch viele Fortschritte sind heute bedroht. Die UNO warnt vor einer globalen Notlage bei Gewalt gegen Frauen, während Femizide, Missbrauchsskandale und staatliche Unterdrückung zunehmen. Entwicklungen wie in Afghanistan zeigen, wie weit Rückschritte gehen können. Diese Tendenzen entstehen nicht plötzlich, sondern wachsen schrittweise – weltweit. Warum geraten Frauenrechte unter Druck, und welche Kräfte stehen dahinter? Darüber spricht VIDC-Direktorin Sybille Straubinger mit Luisa Maria Dietrich Ortega von der Frauen*solidarität und Stefanie Mayer vom Institut für Konfliktforschung.
31 Minuten
Die jüngsten Proteste im Iran haben tausende von Menschenleben gefordert. Das Regime fällt jedoch nicht. Wie kann man die Menschen im Iran unterstützen? Kann Druck ein militärisches Eingreifen von außen etwas bewirken? Und was sind die politischen Alternativen im Iran? Darüber spricht VIDC-Direktorin Sybille Straubinger mit der Politologin Diba Mirzaei. 
30 Minuten
25 Jahre nach dem ersten EU-AU-Gipfel in Kairo und fast zwei Jahrzehnte nach der gemeinsamen Strategie von Lissabon steht die Partnerschaft an einem Wendepunkt. Migration, Impfstoffgerechtigkeit, Sicherheitsfragen und geopolitische Verschiebungen haben das Verhältnis belastet – zugleich wächst aber auch der politische Wille zur Erneuerung. Im VIDC-Podcast diskutieren Franz Schmidjell, ehemaliger stv. Direktor und jetzt Konsulent für Afrika-Politik am VIDC, und Irene Horejs die über 20 Jahre für die EU tätig war, u.a. als Botschafterin in Niger und Mali diente, Erwartungen an die geplante österreichische Afrika-Strategie sowie die Frage, wie eine Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen kann.
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Über diesen Podcast

„Blickwechsel“, ist der Podcast des VIDC für einen anderen, einen neuen Blick auf die Welt. Wir wollen mit diesem Podcast jene Stimmen in den Blick rücken, die wir in Österreich nur selten hören: Aktivist*innen, Journalist*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Globalen Süden; Menschen, die direkt betroffen sind, mit denen wir bei Veranstaltungen oder Studien zusammenarbeiten. Deren Einblicke uns neue Einsichten eröffnen. Sybille Straubinger, Direktorin des Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation, führt durch diesen Podcast Das VIDC ist ein Think Tank, der 1962 vom späteren BK Bruno Kreisky gemeinsam mit prominenten Politikern des s.g. Globalen Südens gegründet wurde. Im Dialog sein, immer auf der Basis von Gleichberechtigung und Respekt und den Stimmen aus dem Süden in Österreich Gehör verschaffen, statt über sie zu reden, das ist die Grundprämisse unserer Arbeit - und dieses Podcasts.
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