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78 Episoden
16 Minuten
In dieser Folge setzen wir uns damit auseinander, wieso es so wichtig ist, sich um die schüchternen Kinder zu kümmern und sie mit ihren Gleichaltrigen (Peers) in Kontakt zu bringen. Zudem gehen wir der Frage nach, was Ursachen von Schüchternheit sein können. 

Eine:r unserer Hörer:innen hat uns angeregt, den schüchternen Kinder auf die Spur zu gehen: Was mache ich, wenn ein Kind zu schüchtern ist, um sich am Geschehen zu beteiligen? Dieser Frage gehen wir in dieser und der letzten Folge nach und versuchen die Hintergründe dieser Verhaltensweise zu beleuchten und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. 

Unsere Gästinnen sind Christa Urech und Anna Burkhardt. 

Christa Urech ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Primarlehrerin. Sie ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und unterrichtet Kinder einer 1. und 2. Primarschulklasse. Sie hat Weiterbildungen zum Thema Schüchternheit für Spielgruppenleitende durchgeführt. 

Anna Burkhardt ist Psychologin und promovierte Biopsychologin. Sie lehrt und forscht an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich. Sie ist Expertin für sogenannte internalisierende Verhaltensweisen und Initiantin und Mitherausgeberin des Buches «Schüchterne und sozial ängstliche Kinder in der Schule». 

Buchtipp aus der Folge:

Ahrens-Eipper, S. & Nelius, K. (2009). Mutig werden mit Til Tiger. Ein Ratgeber für Eltern, Erzieher und Lehrer von schüchternen Kindern. Bern: Hogrefe. LINK

Weiterführende Literatur:

Burkhardt, S. C. A., Uehli, B. & Amft, S. (Hrsg.). (2021). Schüchterne und sozial ängstliche Kinder in der Schule. Erkennen, verstehen, begleiten. Stuttgart: Kohlhammer. LINK
18 Minuten
Was mache ich, wenn ein Kind zu schüchtern ist, um sich am Geschehen zu beteiligen? Dieser Frage einer unserer Podcast-Höhrer:innen gehen wir in dieser und der nächsten Folge nach und versuchen die Hintergründe dieser Verhaltensweise zu beleuchten und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Schüchternheit ist ein Alltagsbegriff, der das Verhalten und Erleben von Personen in sozialen Situationen beschreibt, das von unbegründeter Ängstlichkeit geprägt ist.

In dieser Folge setzen wir uns damit auseinander, was Schüchternheit ist und wie sie sich zeigt und mit welchen Herausforderungen schüchterne Kinder konfrontiert sind und wie wir als Fachpersonen diese Kinder unterstützten können. Übrigens: Schüchternheit und Fremdeln sind nicht dasselbe – auch darauf gehen wir ein. 

Unsere Gästinnen sind Christa Urech und Anna Burkhardt. 

Christa Urech ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Primarlehrerin. Sie ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und unterrichtet Kinder einer 1. und 2. Primarschulklasse. Sie hat Weiterbildungen zum Thema Schüchternheit für Spielgruppenleitende durchgeführt. 

Anna Burkhardt ist Psychologin und promovierte Biopsychologin. Sie lehrt und forscht an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich. Sie ist Expertin für sogenannte internalisierende Verhaltensweisen und Initiantin und Mitherausgeberin des Buches «Schüchterne und sozial ängstliche Kinder in der Schule». 

Weiterführende Literatur:

Burkhardt, S. C. A., Uehli, B. & Amft, S. (Hrsg.). (2021). Schüchterne und sozial ängstliche Kinder in der Schule. Erkennen, verstehen, begleiten. Stuttgart: Kohlhammer. LINK
19 Minuten
Gleichaltrigenbeziehungen sind auch für die jungen Kinder sehr wichtig, aber kein Selbstläufer. In institutionellen Settings braucht es die Wachsamkeit der Erwachsenen, damit gewährleistet werden kann, dass es allen Kindern wohl ist. Je älter ein Kind wird, desto besser kann es seine Emotionen selbst regulieren. Es kann eigene und fremde Emotionen benennen und negative Emotionen immer eigenständiger bewältigen. 

Gleichaltrigenbeziehungen und Emotionsregulation: Diese beiden Themen werden anhand von Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis aufgeschlüsselt. 

Jasmine Wagner ist stellvertretende Kitaleitung in der GFZ-Kita 10 im Heizenholz in Zürich, wo nicht zuletzt anhand eines besonderen Spielkonzepts auf die alltägliche Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder geachtet wird. Prof. Dr. Sonja Perren hat die Brückenprofessur «Entwicklung und Bildung in der frühen Kindheit» an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und der Uni Konstanz inne und forscht zu diesem Themenbereich. 

 

Weiterführende Literatur:

Kalkusch, I. & Perren, S. (2022). Beziehungen zu Gleichaltrigen durch soziales Fantasiespiel fördern. undKinder 109, S. 3–10. LINK
17 Minuten
Wie würdest du ein sozial kompetentes Kind beschreiben? Eines das anderen Hilfe anbietet, tröstet, teilt und kooperiert? Diese Verhaltensweisen gehören zu den fremdorientierten Kompetenzen, die auf die Bedürfnisse der anderen ausgerichtet sind. Die fremdorientierten Kompetenzen sind erst die eine Seite der Medaille. Sie werden durch die selbstorientierten sozialen Kompetenzen ergänzt: eigene Ziele erreichen, eigene Bedürfnisse befriedigen, soziale Beziehungen initiieren, sich in der Gruppe wohlfühlen etc. In dieser Folge erhältst du Einblicke in die entwicklungspsychologischen Grundlagen zu sozialen Kompetenzen und es wird die Frage behandelt, wie soziale Kompetenzen in alltäglichen Situationen gefördert werden können. 

 

Die Folge ist in Kooperation mit zwei Gästinnen entstanden: Prof. Dr. Sonja Perren hat die Brückenprofessur «Entwicklung und Bildung in der frühen Kindheit» an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und der Uni Konstanz inne und forscht zu diesem Themenbereich. Jasmine Wagner ist stellvertretende Kitaleitung in der GFZ-Kita 10 im Heizenholz in Zürich, wo nicht zuletzt anhand eines besonderen Spielkonzepts auf die alltägliche Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder geachtet wird.

 

Weiterführende Literatur:

Kalkusch, I. & Perren, S. (2022). Beziehungen zu Gleichaltrigen durch soziales Fantasiespiel fördern. undKinder 109, S. 3–10. LINK
17 Minuten
«Redirect bedeutet, dass ich die Bitte oder Frage eines Kindes, die an mich als Bezugsperson gerichtet ist, an ein anderes Kind weiterleite. Das heisst, ich bringe die Kinder untereinander ins Gespräch. So haben sie viel mehr Möglichkeiten zum Gespräch», sagt Alexandra Waibel. Sie ist Coachin zu Sprachförderung im Zentrum Frühe Bildung an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. In dieser Podcastfolge zeigen wir auf, wie die Strategie «Redirect» passgenau für die Alltagsintegrierte Sprachförderung genutzt werden kann. 

Darin hat Doris Lorenzi viel Erfahrung. Sie ist diplomierte Kleinkindererzieherin und hat sich auf Sprachförderung spezialisiert. Zurzeit arbeitet sie an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen als Sprachförderfachperson im Projekt Kita-Integrierte Deutschförderung für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen (kurz KiD) in Zürich. In dieser Funktion besucht sie Kinder in der Kita bei Alltagsaktivitäten sowie im Spiel und unterstützt gleichzeitig die Kita-Fachpersonen durch Coaching und Weiterbildung. 

 

Coaching: Möchtest du jemanden wie Alexandra Waibel für ein Coaching zur Sprachförderung buchen? Mehr erfahren: https://www.phsg.ch/de/forschung-entwicklung/projekte/praxisbegleitung-vor-ort-kitas-und-spielgruppen

 

Literaturtipp aus der Folge:

Broschüre: 10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung: https://static.uni-graz.at/fileadmin/projekte/digitalisierte-kindheit/Begleitheft_sprachliche_Bildung_web_2019-2.pdf

Weiterführende Literatur:

Reichmann, E. (2020). Fünfte Strategie: Redirect. In: C. Löffler & F. Vogt (Hrsg.). Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag (S. 77-90). München: Reinhardt. https://www.reinhardt-verlag.de/54744_loeffler_strategien_der_sprachfoerderung_im_kita_alltag/
21 Minuten
Den eigenen Namen heraushören, das Wort für den Lieblingsgegenstand erkennen, ein erstes Wort sprechen: so beginnt der Wortschatzerwerb der Kinder. In dieser Folge erfährst du, was «echte Wörter» sind, warum der trianguläre Blickkontakt bei der Wortschatzförderung so wichtig ist und wie wir Kinder konkret beim Aufbau von neuem Wortschatz unterstützen können.

Darin hat Doris Lorenzi viel Erfahrung. Sie ist diplomierte Kleinkindererzieherin und hat sich auf Sprachförderung spezialisiert. Zurzeit arbeitet sie an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen als Sprachförderfachperson im Projekt Kita-Integrierte Deutschförderung (kurz KiD) für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen in Zürich. In dieser Funktion besucht sie Kinder in der Kita bei Alltagsaktivitäten sowie im Spiel und unterstützt gleichzeitig die Kita-Fachpersonen durch Coaching und Weiterbildung. Zudem teilt Prof. Dr. Andrea Haid viele spannende Informationen mit uns. Sie ist Logopädin, Linguistin und Rektorin der Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach und Mitautorin des Kapitels zur Wortschatzförderung im Buch «Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag» (siehe unten).

Literaturtipp aus der Folge: 

Broschüre: 10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung: LINK

Video zur Wortschatzförderung: LINK

Weiterführende Literatur:

Itel, N. & Haid, A. (2020). Zweite Strategie: Schritt für Schritt den Wortschatz fördern. In: C. Löffler & F. Vogt (Hrsg.). Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag (S. 50-69). München: Reinhardt. LINK
16 Minuten
Bei den ersten Schritten hin zum Rechnen geht es darum, «Mengen aus Teilmengen zusammenzusetzen, eine Menge in Teilmengen zu zerlegen und die Differenz zwischen zwei Mengen zu bestimmen”, erklärt Dr. Susi Kuratli Geeler. Jacline Widmer zeigt ganz praktisch auf, wie Kinder Schritt für Schritt bei der Ablösung vom zählenden Rechnen begleitet werden können.

Dr. Susi Kuratli Geeler ist Mathematikdidaktikerin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und hat sich in einem Forschungsprojekt und in ihrer Dissertation eingehend mit der mathematischen Entwicklung von Kindern im Kindergarten befasst. Zudem bildet sie angehende Kindergartenlehrpersonen in der Mathematikdidaktik aus.

Jacline Widmer ist schulische Heilpädagogin mit langjähriger Erfahrung im Kindergarten und Teil eines Schulleitungsteams. Die mathematische Entwicklung von Kindern lustvoll und alltagsnah zu unterstützen, ist ihr ein Herzensanliegen.

Mathespiele aus der Folge

Mathespiele werden vorgestellt: LINK

Mathespiele bestellen: LINK

Eventinfos aus der Folge

MatheEntdecken: LINK

Zentrum Mathematik an der PHSG: LINK

Weiterführende Literatur

Elisabeth Rathgeb-Schnierer (2020). Mathematische Bildung im Kindergarten. In B. Hauser, E. Rathgeb-Schnierer, R. Stebler, F. Vogt (Hrsg.). Mehr ist mehr. Mathematische Frühförderung mit Regelspielen (10-25). Seelze: Klett/Kallmayer. LINK

Hauser, B., Vogt, F., Stebler, R. & Rechsteiner, K. (2014). Förderung früher mathematischer Kompetenzen. Spielintegriert oder trainingsbasiert. Frühe Bildung. 3(3), 139-145.
22 Minuten
Warum Mathematik in der frühen Bildung? Weil Mathematik Spass macht! So fasst es Dr. Susi Kuratli Geeler zusammen und Jacline Widmer ist davon überzeugt, dass Kinder in Kita und Kindergarten nicht besonders für Mathematik motiviert werden müssen, sondern mit Freude dabei sind, wenn Mathematik immer wieder in den Alltag integriert wird. In dieser Folge befassen wir uns mit den Anfängen der mathematischen Entwicklung bei Kindern und wie wir diese begleiten können, damit alle Kinder vielfältige mathematische Erfahrungen machen können und so in die Welt der Mengen, Muster und Zahlen eintauchen. Dr. Susi Kuratli Geeler ist Mathematikdidaktikerin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und hat sich in einem Forschungsprojekt und in ihrer Dissertation eingehend mit der mathematischen Entwicklung von Kindern im Kindergarten befasst. Zudem bildet sie angehende Kindergartenlehrpersonen in der Mathematikdidaktik aus. Jacline Widmer ist schulische Heilpädagogin mit langjähriger Erfahrung im Kindergarten und Teil eines Schulleitungsteams. Die mathematische Entwicklung von Kindern lustvoll und alltagsnah zu unterstützen ist ihr ein Herzensanliegen. Mathespiele aus der Folge Mathespiele werden vorgestellt: Link  Mathespiele bestellen: Link  Eventinfos aus der Folge MatheEntdecken-Tag: Link  Zentrum Mathematik an der PHSG: Link Weiterführende Literatur Elisabeth Rathgeb-Schnierer (2020). Mathematische Bildung im Kindergarten. In B. Hauser, E. Rathgeb-Schnierer, R. Stebler, F. Vogt (Hrsg.). Mehr ist mehr. Mathematische Frühförderung mit Regelspielen (10-25). Seelze: Klett/Kallmayer. Link Hauser, B., Vogt, F., Stebler, R. & Rechsteiner, K. (2014). Förderung früher mathematischer Kompetenzen. Spielintegriert oder trainingsbasiert. Frühe Bildung. 3(3), 139-145.
29 Minuten
Unser Umfeld digitalisiert sich in rasantem Tempo und junge Kinder wachsen selbstverständlich mit diesen für uns neuen Technologien auf. Zeit, dass wir uns gemeinsam mit den Kindern auf eine Entdeckungsreise machen, wie denn was funktioniert, was Chancen und Gefahren sind und wie wir uns hilfreiche Tools zunutze machen können. In dieser Folge führen wir dich durch acht Erfahrungsbereiche, wie sie von Expertinnen beschrieben wurden (siehe Literaturverweis unten). Die Erfahrungsbereiche zeigen auf, wie Fachpersonen Lernangebote machen können und Situationen im Alltag nutzen können, damit sich Kinder im Bereich digitale Bildung weiterentwickeln können. Viel Spass beim Entdecken der facettenreichen Welt der Digitalisierung!

Damit jeder Erfahrungsbereich behandelt werden kann, ist diese Folge etwas länger als gewöhnlich. Die Folge eignet sich z.B. auch als Vorbereitung auf team-interne Auseinandersetzungen mit dem Thema «digitale Bildung».

Die Gästinnen im Podcast sind Symela Müller-Mistakidis und Susanne Grassmann. Symela Müller-Mistakidis hat langjährige Erfahrung als Kindergartenlehrperson und arbeitet zudem im Regionalen Didaktischen Zentrum der PHSG in Wattwil. Susanne Grassmann ist Entwicklungspsychologin und Sprachwissenschaftlerin. Sie hat sich intensiv in der Forschung damit beschäftigt, wie junge Kinder lernen. Mittlerweile ist sie Praxisbegleiterin und Weiterbildnerin für Kitas und Kindergärten. In ihren Angeboten über edu-RD dreht sich alles um die Frage "Wie Kinder lernen" und was pädagogische Fachkräfte tun können, um Kinder zum Beispiel beim Entdecken der digitalen Welt ganzheitlich zu begleiten und zu fördern.

Literatur aus der Folge:

Acht Erfahrungsbereiche: Grassmann, S., Vogt, F., Bauer, A., Bempreiksz-Luthardt, J. Westphal, J. & Walter-Laager, C. (2022). Digitale Bildung in der Elementarpädagogik. Erfahrungsbereiche und Lernumgebungen für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Link 

Metaanalyse: Egert, F., Cordes, A.-K. & Hartig, F. (2021). Abschlussbericht. Metaanalysen zu Nutzung und Wirkung von digitalen Medien in Kindertageseinrichtungen. Link 
15 Minuten
Die meisten von uns können wohl bestimmte Personen nennen, die in einem entscheidenden Moment für uns da waren oder uns im Leben besonders unterstützt haben. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Bezugspersonen im Sinne eines Schutzfaktors. Der zweite besonders bedeutsame Schutzfaktor, dem wir diese Folge widmen, ist die Selbstwirksamkeit. Diese können wir in Alltagssituationen stärken, indem wir Kindern Erfolgserlebnisse ermöglichen.

Unsere Gäste im Podcast sind Corina Wustmann-Seiler und Angelie Hirt. Corina Wustmann Seiler ist Professorin für Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Zürich und hat das Buch «Resilienz - Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern» geschrieben. Angelie Hirt ist Leiterin der Kita Zazabu in Bern, die sich seit mehreren Jahren mit der Stärkung von Resilienz im Alltag der Kinder beschäftigt.

Buch von Corina Wustmann-Seiler zu Resilienz:

Resilienz - Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern Link
17 Minuten
Das Leben ist nicht immer eitel Sonnenschein. Auch Kinder sind schon mit den Schattenseiten des Lebens konfrontiert. Wenn es darum geht, sich von Widrigkeiten nicht unterkriegen zu lassen, kommt die Resilienz ins Spiel. Resilienz ist die Fähigkeit, sich trotz widriger Umstände positiv weiterzuentwickeln. Dabei spielen Schutzfaktoren eine zentrale Rolle. In dieser Folge dreht sich alles um die Wechselwirkung von Risiko- und Schutzfaktoren und du erfährst, wie die Schutzfaktoren der Kinder im Alltag gestärkt werden können.

Unsere Gäste im Podcast sind Corina Wustmann-Seiler und Angelie Hirt. Corina Wustmann Seiler ist Professorin für Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Zürich und hat das Buch «Resilienz - Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern» geschrieben. Angelie Hirt ist Leiterin der Kita Zazabu in Bern, die sich seit mehreren Jahren mit der Stärkung von Resilienz im Alltag der Kinder beschäftigt.

Buch von Corina Wustmann-Seiler aus der Folge:

Resilienz - Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern Link

Quelle aus der Folge:

Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M. (2022). Resilienz. 6. Aufl. München: Ernst Reinhardt.
17 Minuten
Wie kann digitale Bildung in der frühen Bildung umgesetzt werden und welche Chancen ergeben sich daraus für die Kinder? Das zeigen wir anhand des Aspekts der digitalen Transformation auf. Keine Ahnung, was unter digitaler Transformation zu verstehen ist? Kein Problem – auch das wird im Podcast erläutert. Nur schon mal so viel vorneweg: der Billetverkauf bei der Bahn ist ein schönes Beispiel dafür.

Die Informationen und Ideen zur Umsetzung stammen aus dem Projekt «Wir spielen die Zukunft». Kindergärten haben das Spielen digitaler Transformationsprozesse erprobt. Lena Hollenstein von der Pädagogischen Hochschule St.Gallen gibt uns Einblicke in die Praxis und die theoretischen Überlegungen dazu. Lena Hollenstein ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und hat sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium der frühen Kindheit gewidmet.

Links aus der Folge:

Handreichung zu den Freispielimpulsen aus «Wir spielen die Zukunft» Link

Kurzfilme zu den Freispielimpulsen aus «Wir spielen die Zukunft» Link 

Zu den Lernkisten, die ausgeliehen werden können Link
16 Minuten
Die digitale Bildung als Teil der frühen Bildung wird sehr kontrovers diskutiert. In dieser Einstiegsfolge zum Thema gehen wir der Frage nach, was wir unter digitaler Bildung verstehen und wie diese auch ohne Bildschirme umgesetzt werden kann. Dafür erhalten wir wertvolle Impulse von Gästinnen Symela Müller-Mistakidis und Susanne Grassmann. Symela Müller hat langjährige Erfahrung als Kindergartenlehrperson und arbeitet zudem im Regionalen Didaktischen Zentrum der PHSG in Wattwil. Susanne Grassmann ist Entwicklungspsychologin und Sprachwissenschaftlerin. Sie hat sich viele Jahre in der Forschung damit beschäftigt, wie junge Kinder lernen. Mittlerweile ist sie Praxisbegleiterin und Weiterbildnerin für Kitas und Kindergärten. In ihren Angeboten über edu-RD dreht sich alles um die Frage "Wie Kinder lernen" und was pädagogische Fachkräfte tun können, um Kinder zum Beispiel beim Entdecken der digitalen Welt ganzheitlich zu begleiten und zu fördern.

Link zu Publikation mit 8 Erfahrungsbereichen für die digitale Bildung von Susanne Grassmann, Franziska Vogt u.a. Link
18 Minuten
Nachdem wir in der ersten Folge zum Thema Logopädie aufgezeigt haben, wie die Logopädie uns bei der Unterstützung des Spracherwerbs von Kindern weiterbringen kann, geht es in dieser Folge darum, wie eine Abklärung ins Rollen kommt, wie diese abläuft und wie bei einer allfälligen Therapie die Zusammenarbeit zwischen der logopädischen Praxis und den Fachpersonen der frühen Bildung aussehen kann. Zudem wird aufgezeigt, wie man als Spielgruppenleiterin, Kita-Fachperson und Kindergartenlehrperson das betroffene Kind unterstützen kann. Die Logopädin der Kleinkinderpraxis für Logopädie Mathieu & Meister in Zürich gibt uns zu diesen Themen fachkundige Einblicke. Barbara Vischer ist zudem Dozentin im Weiterbildungsangebot Frühe Bildung der PHSG und an der Schweizerischen Hochschule für Logopädie Rorschach.

Link aus der Folge:

Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband Link

Buch zu den Sprachförderstrategien:

Strategien der Sprachförderung im Kita Alltag von Cordula Löffler und Franziska Vogt Link
17 Minuten
Hast du dich auch schon gefragt, wann bei einem Kind eine logopädische Abklärung sinnvoll ist? Wie kannst du die Anzeichen erkennen und wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Abklärung ins Rollen zu bringen? Im Gespräch mit Barbara Vischer gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Barbara Vischer ist Logopädin in der Kleinkinderpraxis für Logopädie Mathieu & Meister in Zürich und Dozentin im Weiterbildungsangebot Frühe Bildung der PHSG und an der Schweizerischen Hochschule für Logopädie Rorschach.

Literatur aus der Folge: Broschüre «hinschauen und hinhören» Link