Digitacheles KI Archiv
145 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Nach rund zwei Jahren wird Digitacheles dreistellig – die hunderste Folge ist draußen! Die typischen Hörerinnen und Hörer sind um die 30, zu gleichen Teilen männlich und weiblich und sie leben in Süddeutschland. Die spannendsten Folgen erreichen fast 5.000 Menschen!
Jens und Ekkehard erinnern sich an die beeindruckendsten Gäste, an die lustigsten Folgen, die bewegendsten Themen. Und sie sprechen darüber, wie die Erkenntnisse aus den Sessions ihr Leben verändert haben.
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Jens und Ekkehard erinnern sich an die beeindruckendsten Gäste, an die lustigsten Folgen, die bewegendsten Themen. Und sie sprechen darüber, wie die Erkenntnisse aus den Sessions ihr Leben verändert haben.
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56 Minuten
Lena Faecks ist Chief Operating Officer bei PlayTheHype. Ihre Kollegen und Kolleginnen gehören zur Generation Z, sind also rund um die Jahrtausendwende geboren. Lena selbst ist 28. Das heißt, dass sie schon früh viel Verantwortung übernimmt. Wie geht eine junge Führungskraft mit dieser Herausforderung um?
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51 Minuten
Wirtschaftliches Wachstum ist Selbstzweck geworden. Ein Paradigma. Untermalt von Platitüden wie “Stillstand ist Rückschritt”. Dabei ist längst klar: Auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen wird Wirtschaftswachstum endlich sein. Das ist an allen Ecken und Enden der Erde längst sichtbar. Die Gier als Gewohnheit hat ausgedient.
Aber schrumpfen geht nicht, zumal in der IT, wo Gehaltserhöhungen nicht ausfallen dürfen. Die Lösung: Wir müssen den Begriff Wachstum umdeuten. Neue Perspektiven einbringen, wie etwa ökologisches Wachstum. Oder das persönliche Wachstum über die eigenen Grenzen hinaus.
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Aber schrumpfen geht nicht, zumal in der IT, wo Gehaltserhöhungen nicht ausfallen dürfen. Die Lösung: Wir müssen den Begriff Wachstum umdeuten. Neue Perspektiven einbringen, wie etwa ökologisches Wachstum. Oder das persönliche Wachstum über die eigenen Grenzen hinaus.
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60 Minuten
Teams arbeiten nach Corona grundsätzlich anders zusammen als davor. Wir treffen uns online, wo auch immer wir gerade sind. Wir nutzen ausgereifte Tools für Kommunikatiion und Team-Arbeit. Das bringt enorme Vorteile.
Doch in reinen Online-Settings bleibt einiges auf der Strecke, von ungeplanter Inspiration über spontanen Humor bis hin zu Serendipity, den glücklichen Zufällen an der Kaffeemaschine.
Jens und Ekkehard verhandeln, was online funktioniert und was nur in Präsenz. Und was es für hybride Settings braucht. Schließlich präsentieren die beiden ihre Life Hacks aus der täglichen Praxis.
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Doch in reinen Online-Settings bleibt einiges auf der Strecke, von ungeplanter Inspiration über spontanen Humor bis hin zu Serendipity, den glücklichen Zufällen an der Kaffeemaschine.
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49 Minuten
Tim Beier ist Gründer einer Konzertagentur, einer Stiftung für Kinder und Jugendliche und CEO der Firmen Bearpaw und Buckle&Seam. Und: Er ist Legastheniker.
Die Kindheit hat den heute knapp 30-Jährigen gezeichnet: Stottern, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten passen nicht in die Welt der Leistungsorientierten.
Seine Erfahrungen haben Tim Beier zu Offenheit und Durchsetzungsstärke geführt. “Ich traue jedem dasselbe zu, und zwar alles. Ich schaue bei Menschen auf Haltung und Stärken. Es geht mir um Potenziale, nicht um Vergangenheit”. Bam!
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Die Kindheit hat den heute knapp 30-Jährigen gezeichnet: Stottern, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten passen nicht in die Welt der Leistungsorientierten.
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57 Minuten
“Hast du’s schon mal mit Essigessenz probiert?” Warum belehren wir? Belehren hängt eng mit dem Bevormunden zusammen. Die Augenhöhe geht verloren, wenn du belehrst. Dasselbe gilt für wertendes Lob. Wo nehmen wir die Berechtigung her? Wieso ignorieren wir so oft, dass unser Normal nicht das Normal unseres Gegenübers ist? Ist Belehren gut gemeint? Wie übergriffig kann es werden? Jens und Ekkehard stellen fest, dass ungefragtes Helfen verkehrt ist - auch wenn es noch so richtig, wichtig und dringend scheint.
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55 Minuten
Streaming ist wie Chips essen. Es befriedigt nicht, aber du kannst nicht aufhören. Im Ernst: Gibt es bei Netflix noch künstlerische Ambitionen oder geht es rein ums Geldverdienen? Sind technische Perfektion, Bildgewalt und Dramaturgie wichtiger geworden als die Story? Jens und Ekkehard einigen sich wenig verblüffend: Es ist Geschmackssache. Außerdem gibt Jens einen Life Hack für Binger zum Besten – für Leute also, die gar nicht mehr vom Streamen lassen können.
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58 Minuten
Anna Schneider ist introvertiert. Was sie nicht davon abgehalten hat, bei Eishockeyweltmeisterschaften mitzuspielen, weltweit HR-Positionen zu besetzen und ein erfolgreiches Startup zu gründen.
“Ich mag Menschen und bin gerne in Gruppen”, sagt die junge Österreicherin und strahlt von innen heraus. Ihre Kraft bezieht sie aber nicht aus dem Miteinander. “Ich muss mir immer wieder aktiv Ruheräume schaffen, sonst werde ich grantig. Das muss ich klar kommunizieren”.
Sie ist ein positiver Mensch, sagt sie, und deshalb falle ihr das leichter als anderen. Und: “Mit Charme hat man einen Vorteil”. Ihr Life Hack für Intro- wie auch Extrovertierte: Klare Kommunikation und den Mut dazu. Menschen nicht sofort bewerten, sondern erstmal Zeit geben.
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“Ich mag Menschen und bin gerne in Gruppen”, sagt die junge Österreicherin und strahlt von innen heraus. Ihre Kraft bezieht sie aber nicht aus dem Miteinander. “Ich muss mir immer wieder aktiv Ruheräume schaffen, sonst werde ich grantig. Das muss ich klar kommunizieren”.
Sie ist ein positiver Mensch, sagt sie, und deshalb falle ihr das leichter als anderen. Und: “Mit Charme hat man einen Vorteil”. Ihr Life Hack für Intro- wie auch Extrovertierte: Klare Kommunikation und den Mut dazu. Menschen nicht sofort bewerten, sondern erstmal Zeit geben.
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53 Minuten
Energie kannst du nicht machen. Sie ist immer da. Manchmal muss sie freigesetzt werden. Oder umgewandelt. Wenn du dich schlapp fühlst, zum Beispiel. Dazu braucht es Fokus. Existenzielle Erfahrungen. Einen Anstoß von außen. Es gibt auch ein kollektives Niedergeschlagensein. Da hilft Gruppenzugehörigkeit. Ein gemeinsames Thema. Und gutes Timing.
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1 Stunde 13 Minuten
Alle Jahre kommt sie wieder, die Einkommenssteuererklärung. Doch es tut sich was: Wir müssen keine Papierberge mehr durch den Briefschlitz des Finanzamts quetschen. Ein riesiger Fortschritt. “ELSTER” nennt sich das bundesweite “Online-Finanzamt” – so jedenfalls der eigene Anspruch. Was schlau klingt, scheitert im Detail an lustlos dahingestückelter Benutzerführung, garniert mit Stilblüten im besten Amtsdeutsch, vom sperrigen Nominalstil über unverständliche Querverweise bis hin zur dreifachen Verneinung.
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58 Minuten
Loslassen ist eine der schwersten Übungen im Leben. Klarheit hilft. Aber es gehört noch mehr dazu. Jens und Ekkehard umkreisen das Thema mit seinen vielen Schichten und Schattierungen. Es geht um Schwere und Leichtigkeit. Wir lernen Depro-Norbert kennen, verstehen, warum Ekkehards Sohn nicht mehr Fahrrad fährt und wie einfach man sich von einem Jugendfreund trennen kann. Die Ohrklappe von Ekkehards Fahrradhelm ist übrigens wieder aufgetaucht!
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54 Minuten
Smarte Küchen gehören zu den feuchten Träumen von Digitaldeutschland. Es gibt nichts, was auch nur annäherungsweise diesen Namen verdienen würde. Jens und Ekkehard amüsieren sich anekdotisch durch ihre Erfahrungen mit Vorstadtküchenstudios und durchsichtigen Kühlschränken.
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59 Minuten
Lesen. Sich langsam mit einem Thema auseinandersetzen. Sich Zeit nehmen. Versinken. Jens und Ekkehard genießen das. Wenn auch immer nur phasenweise. Für Jens gehört die Haptik eines Buchs dazu. Ekkehard liest am liebsten auf dem Smartphone. Diese Folge von Digitacheles dreht sich um das Lesen – analog wie digital, von Toggolino über Kindle bis hin zum sandverklebten Buch am Strand.
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57 Minuten
Wer bist du eigentlich? Bist du, wie du sein möchtest? Was ist, wenn du euphorisch bist? Was, wenn du mal schlecht gelaunt bist?
Der Begriff “authentisch” wird inflationär gebraucht. Er bringt mehr Fragen als Antworten mit sich. Sind angepasste Menschen etwa nicht authentisch? Passt das, was wir sehen, zu Rolle und Situation eines Menschen?
Authentisch sein hat mit Erwartungshaltung zu tun: Geschichten aus dem eigenen Leben einbringen, sich offenbaren kann als authentisch wahrgenommen werden. Über sich selbst lustig machen. Buzzwords und Hashtags weglassen – mit der eigenen Sprache sprechen.
Authentizität hat auch mit Klarheit zu tun. Du musst wissen, wofür du stehst. Und wo der Punkt überschritten ist, an dem du nicht mehr du selber bist. Nein sagen gehört zum authentisch sein. Die Übung lohnt sich: Authentisch sein zieht an.
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Authentisch sein hat mit Erwartungshaltung zu tun: Geschichten aus dem eigenen Leben einbringen, sich offenbaren kann als authentisch wahrgenommen werden. Über sich selbst lustig machen. Buzzwords und Hashtags weglassen – mit der eigenen Sprache sprechen.
Authentizität hat auch mit Klarheit zu tun. Du musst wissen, wofür du stehst. Und wo der Punkt überschritten ist, an dem du nicht mehr du selber bist. Nein sagen gehört zum authentisch sein. Die Übung lohnt sich: Authentisch sein zieht an.
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57 Minuten
Franziska Focken hat ein Startup für Voice-Dating gegründet. Die Nutzer nehmen es gut an. Ein klassischer Investment Case. Sollte man meinen.
Ein großer Investment-Player hat sich interessiert. Die Due Diligence war intensiv, es gab viele Gespräche, ein mündliches Angebot mit Preis folgte. Spät nachts bekommt Franziska den entscheidenden Anruf: Der Deal ist vom Tisch.
Und dann beginnt das Kämpfen.
Die Anschlussfinanzierung fehlt. Mitarbeitende müssen gekündigt werden, weil sonst Insolvenz droht. Der Co-Founder hat beschlossen: Das wars.
Franziska ringt um Haltung. Besinnt sich aufs Wesentliche. “Mein Kämpfen ist es, ruhig zu bleiben. Alleine die Entscheidungen zu treffen, fühlt sich klarer an. Ich habe Unsicherheiten abgelegt. Ich gehe weniger Kompromisse ein. Man muss extrem sein, um schneller zu sein, um Erfolg zu haben.”
“Die hundertprozentige Verantwortung übernehmen? Das geht nicht immer. Wir sind halt Menschen". Und: "Kämpfen macht auch Spaß. Da wird Energie frei!”
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Ein großer Investment-Player hat sich interessiert. Die Due Diligence war intensiv, es gab viele Gespräche, ein mündliches Angebot mit Preis folgte. Spät nachts bekommt Franziska den entscheidenden Anruf: Der Deal ist vom Tisch.
Und dann beginnt das Kämpfen.
Die Anschlussfinanzierung fehlt. Mitarbeitende müssen gekündigt werden, weil sonst Insolvenz droht. Der Co-Founder hat beschlossen: Das wars.
Franziska ringt um Haltung. Besinnt sich aufs Wesentliche. “Mein Kämpfen ist es, ruhig zu bleiben. Alleine die Entscheidungen zu treffen, fühlt sich klarer an. Ich habe Unsicherheiten abgelegt. Ich gehe weniger Kompromisse ein. Man muss extrem sein, um schneller zu sein, um Erfolg zu haben.”
“Die hundertprozentige Verantwortung übernehmen? Das geht nicht immer. Wir sind halt Menschen". Und: "Kämpfen macht auch Spaß. Da wird Energie frei!”
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