ENDO Podcast - Good Morning Endoscopy! Archiv
122 Episoden
24 Minuten
„Muskuloskelettale Beschwerden treten bei 2/3 aller Endoskopierenden auf und betreffen Untersucher wie auch Assistenz. Ursachen sind vor allem Fehlhaltungen sowie sich ständig wiederholende Bewegungsabläufe. Um chronische Schäden und Schmerzen zu vermeiden, sollte das gesamte Setup im Endoskopieraum allen Bedürfnissen angepasst werden, die Endoskope idealerweise modifiziert werden (nicht „one-size-fits-all“) und durch geeignete Übungen die Muskulatur gezielt trainiert werden. Hierüber unterhalte ich mich mit Herr Prof. Benjamin Walter aus Ulm.
22 Minuten
Die Spiralenteroskopie wurde lange erwartet. Endlich sollte sich der Dünndarm einfach und schnell endoskopisch erschließen lassen. Die Resonanz war demzufolge riesig. In vielen Einheiten wurde nun begeistert spiralenteroskopiert. Und dann? Plötzlich war die Methode nicht mehr verfügbar. Gekaufte Geräte wurden wieder eingesammelt. Was war da passiert? Was bedeutet der tiefe Fall der Methode für die endoskopische Community? Lässt sich der Vorgang wieder rückgängig machen, oder war’s das jetzt? Unser heutiger Gast Siegbert Faiss klärt auf.
23 Minuten
Fünf Jahre von der Planung bis zu Fertigstellung, mehr als drei Jahre für die Umsetzung – und dann müssen ja währenddessen auch noch Patienten versorgt werden. Worauf muss geachtet werden? Wer muss alles mitentscheiden, und wo liegen die Fallstricke? Jürgen Hochberger aus Berlin berichtet über seine Erfahrungen.
26 Minuten
Die erste Folge der vierten Staffel liegt vor! Thomas Frieling, einer der renommiertesten Neurogastroenterologen, spricht über ein häufiges aber komplexes gastroenterologisches Krankheitsbild: den Reizdarm. Kann man durch neue endoskopische Verfahren Funktionsstörungen diagnostizieren, oder bleibt es doch bei der Diagnose durch Ausschluss anderer Pathologien?
15 Minuten
Zwischen den Staffeln 3 und 4: wo und von wem der Podcast gehört wird, was die erfolgreichsten Folgen von Staffel 3 waren und was uns in Staffel 4 erwarten wird.
23 Minuten
Zum Abschluss von Staffel 3 erneut ein medizinhistorischer Podcast. Peter Malfertheiner berichtet über seine Erfahrung mit einer medizinische Entdeckung, die heute selbstverständlich erscheint. Wie es Widerstände innerhalb der Fachgesellschaft gab, wie eine Pharmafirma offensichtliche Erkenntnisse nicht wahrhaben wollte, und wie letztendlich Zweifler und Verweigerer doch überzeugt werden konnten. Amüsant, spannend und lehrreich.
26 Minuten
Vor mehr als 50 Jahren wurden die ersten ERCP-Untersuchungen in Deutschland durchgeführt – zunächst nur diagnostisch, später auch interventionell. Eine neue Ära der minimal-invasiven Therapie begann. Aber wie war das genau? Welche Probleme traten auf? Und wie war das in der damaligen DDR, als man weder Endoskope noch Instrumente noch Trainingsmöglichkeiten in ausreichender Menge zur Verfügung hatte? Darüber spreche ich mit demjenigen, der es am besten wissen muss: Herrn Prof. Hans-Joachim Schulz aus Berlin.
23 Minuten
Bereits vor 17 Jahren haben sich Frauen in der Viszeralmedizin organisiert, um sich stärker für ihre Belange einzusetzen. Mittlerweile gibt es auf unterschiedlichen Ebenen Organisationen und Kongresse, die sich nur mit dem Thema befassen. Was war/ist hierfür die Motivation? Was wurde bisher erreicht? Und warum ist gerade die Endoskopie für Frauen ein reizvolles Betätigungsfeld? Darüber spreche ich mit Frau Professor Andrea Riphaus aus Offenbach.
18 Minuten
Wie kam es überhaupt dazu, Einmalendoskope zu konstruieren? Was sind die Vor- und Nachteile? Und ist der vermeintliche Hype in Anbetracht etwaiger Limitationen schon wieder vorbei? Sind nun Hybridendoskope – also die Kombination zwischen Mehrweg und Einweg, die Lösung?
24 Minuten
Endoskopie ist spannend und innovativ – auch für die Assistenz. Dennoch ist das Betätigungsspektrum des nicht-ärztlichen Personals in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern limitiert. Woran liegt das, und wie lässt sich das ändern? Darüber spreche ich mit Kathrina Edenharter aus Regensburg.
20 Minuten
Die Vertretung von Interessen ist ein wesentliches Merkmal der repräsentativen Demokratie. Nur dadurch ist gesichert, dass wir unsere Pluralität wahrnehmen. Aber wie sieht es mit der Interessenvertretung in der Endoskopie und Gastroenterologie aus? Wie können unterschiedliche Interessengruppen wie Assistenzpersonal, Niedergelassene, Klinikärzte oder auch Unternehmen sich Gehör verschaffen? Darüber spreche ich mit Frau Dr. Leonie Uhl aus München, promovierte Politikwissenschaftlerin und im Bereich „Government Relations“ in der Gesundheitspolitik aktiv.
28 Minuten
Der Pate der Endoskopie in Österreich beendet sein aktives Berufsleben. Wie hat sich die Endoskopie weiterentwickelt? Welche Rolle spielt hierbei das Verhältnis Österreich zu Deutschland? Viele Gründe mit Rainer Schöfl Revue passieren zu lassen. Und zum Abschluss gibt es auch noch Tipps für Endoskopierende, die einen Wienbesuch planen.
21 Minuten
Impressionen von der erfolgreichen Jahrestagung zum „Nachhören“. Als Gäste hören Sie: Martina Wiederkrantz, Till Wehrmann, Joey Kelly (ja, der von der Kelly Family), Dirk Hartmann, Siegbert Faiss, Simone Graf und Andrea Riphaus.
26 Minuten
PPI und sonst nichts? Und wann muss überhaupt endoskopiert werden? Gibt es neue Verfahren und Medikamente? Eine vermeintliche simple gastrointestinale Erkrankung ist scheinbar doch komplexer als gedacht. Darüber spreche ich mit Herrn Prof. Joachim Labenz, einen der Koordinatoren der aktuellen Leitlinie zum Thema.
24 Minuten
Die Endoskopie hat zur Beurteilung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine zunehmende Bedeutung bekommen. Von der simplen Stufen-Biopsie-Entnahme ging die Entwicklung zur Risikoprädiktion, der Dysplasie-Diagnostik und des individuellen Therapieansprechens. Hierzu werden immer mehr Scores verlangt, um eine objektive Einschätzung zu bekommen. Aber wie objektiv können Scores sein? Bedarf es hierzu neuer Verfahren wie künstliche Intelligenz in der Bilderkennung? Oder sollten wir uns nicht vielleicht auch mehr auf andere Faktoren wie Vollständigkeit der Untersuchung, Berücksichtigung anderer Daten (Anamnese, Labor, Histologie, ...) fokussieren? Viele Fragen, die uns Prof. Daniel Baumgart aus Potsdam beantworten wird. Show notes: https://www.nature.com/articles/s41746-024-01005-y , https://hu-berlin.de/daniel-baumgart