ENDO Podcast - Good Morning Endoscopy! Archiv
122 Episoden
28 Minuten
Hans Seifert aus Oldenburg, der Pionier der transgastralen, direkten endoskopischen Nekrosektomie berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit der Methode, den Anfeindungen, die man ihm entgegen brachte und letztendlich auch den Erfolg im Sinne der Etablierung eines standardisierten Therapieverfahrens. Ein Stück endoskopischer Medizingeschichte: spannend und unterhaltsam.
22 Minuten
Von der Entwicklung der Endosonographie, der Kapselendoskopie und jede Menge weiterer Entwicklungen berichtet Annette Fritscher-Ravens, die Grand Dame der Endoskopie. Hören Sie rein – es lohnt sich.
20 Minuten
Ulrike Denzer, die neue Präsidentin der DGE-BV, gibt einen Ausblick auf den Kongress 2026 in Leipzig. Einer der Schwerpunkte: Diversität und fachübergreifendes Arbeiten.
23 Minuten
Die 5. „Reizdarm-Koloskopie“, die 6. „Bauchweh-Gastro“? Viele Untersuchungen ohne Erkenntnisgewinn, sondern nur zur Beruhigung der Patienten? Wie erkennen wir einen psychosomatischen Hintergrund der Beschwerden? Was kann der Gastroenterologe/ Endoskopiker unternehmen, und wann sollte der Kontakt mit der Psychosomatik erfolgen? Darüber berichtet Prof. Imad Maatouk aus Würzburg.
26 Minuten
„Gelb“ schneidet, „Blau“ koaguliert, prinzipiell sehr einfach, obwohl wesentlich mehr dahinter steckt. Wie die Grundsätze der Elektrophysik sich in die Endoskopie transferieren lassen, welche Innovationen uns hierbei helfen, und dass am Ende doch alles eine Frage individueller Vorlieben und Erfahrungen ist, darüber berichtet Professor Markus Enderle aus Tübingen, dem Firmensitz des „Weltmarktführers“.
21 Minuten
Viele reden darüber, aber um was es eigentlich genau geht, bleibt oft im Unklaren. Wer beschließt Mindestmengen in der Endoskopie ähnlich wie in der Chirurgie? Was für Auswirkungen hätte das auf die Patientenversorgung aber auch auf die fachärztliche Aus- und Weiterbildung? Darüber berichtet Bruno Neu, Chefarzt am Klinikum Landshut-Achdorf und damit wohl auch ein Betroffener, sollte es zu einer Mindestmengenregelung kommen.
20 Minuten
Was kommt nach der ESD und der Vollwandresektion? Wo liegen die technischen Limitationen? Können auch größere Läsionen mit tieferer Infiltration sinnvoll abgetragen werden. Und last not least: Wie lassen sich endoskopische Resektionen mit der Laparoskopie, der medikamentösen Therapie oder der Strahlentherapie kombinieren. Hierüber berichtet Thomas Rösch aus Hamburg.
22 Minuten
Die aktuelle Diskussion in der deutschen Endoskopie ist bestimmt von leeren Kassen, der Ambulantisierung, Mindestzahlen und mangelnder Ausbildung. Lange Zeit galt die Schweiz hier als Rettungsinsel für unzufriedene Ärzte und schlecht bezahltes Assistenzpersonal. Aber trifft das wirklich zu? Der renommierte Endoskopiker Peter Bauerfeind, selbst Deutscher aber seit 40 Jahren als Gastroenterologe in der Schweiz tätig, liefert die Antwort.
23 Minuten
Für das bisher eher Theorie-lastige Fach Hepatologie haben sich durch die interventionelle Endosonographie neue Perspektiven ergeben. Werden die EUS-gesteuerte Leberpunktion oder die Messung des portocavalen Druckgeradienten zum neuen Standard in der Abklärung hepatologischer Erkrankungen? Welche Methoden bieten sich sonst noch? Hierüber berichtet Matthias Dollinger aus Landshut: er ist Hepatologe UND Endoskopiker!
17 Minuten
Feiertage/ Jahreswechsel: Zeit auf das vergangene Jahr zurückzublicken und sich für das neue Jahr vorzubereiten. Kein Gast, nur ein paar Fakten und auch Gedanken.
21 Minuten
Die endoskopische Vakuumtherapie mittels Schwamm oder Folie zur Therapie postoperativer Leckagen erscheint mittlerweile schon fast Standard zu sein. Aber wie ging alles los vor knapp 20 Jahren? Was hat sich geändert? Und welche Tricks gilt es zu beachten? Hierüber unterhalte ich mich mit Jochen Wedemeyer aus Hannover, einem der Pioniere der Methode.
23 Minuten
Aus Australien haben wir gelernt, dass durch Nachkoagulation signifikant weniger Adenomrezidive beobachtet werden. Aber wie technisch aufwendig ist das? Muss das immer gemacht werden? Ist die APC überlegen, und last not least: ist die durch Nachkoagulation ergänzte EMR besser als die wesentlich komplexere ESD? Hierüber informiert uns Daniel von Renteln aus Montreal.
25 Minuten
Waren bisher Klipps unterschiedlicher Art unser bevorzugtes Werkzeug, so gibt es neuerdings eine ganze Reihe neuer endoskopischer Verfahren zum Nähen, Tackern und Adaptieren. Aber wann sind diese Methoden wirklich notwendig? Ist die Anwendung nicht oft zu komplex? Oder gibt es Tricks wann, wo und wie man die jeweiligen Techniken am besten anwenden sollte? Hierüber berichtet Torsten Beyna, Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf.
25 Minuten
Mit der Etablierung von Einmalendoskopen hat die Endoskopie der Gallengänge, aber auch des Pankreasgangs, eine neue Dimension erhalten. Das Cholangioskop dient hierbei vor allem als Vehikel zur Steintherapie, aber auch zur Diagnostik. Und dennoch: die Treffsicherheit in der Abklärung unklarer Gallengangstenosen ist immer noch zu optimieren. Gibt es hier Weiterentwicklungen? Hierzu berichtet Christian Gerges aus Essen, demnächst Krefeld.
25 Minuten
Wenn man genau nach ihr sucht, dann findet man sie auch häufig: die intestinale Metaplasie im Magen. Aber welchen Krankheitswert hat denn diese Metaplasie? Bedarf es bei Nachweis einer Verlaufskontrolle? Gibt es Unterschiede bezüglich der Lokalisation und wie oft kommt es zur Transformation von der Metaplasie zur Neoplasie? Hierüber spreche ich mit Jochen Weigt vom Universitätsklinikum Magdeburg.