ENDO Podcast - Good Morning Endoscopy! Archiv
122 Episoden
26 Minuten
Ist ein Barrett-Ösophagus überhaupt noch relevant? Was sollte bei der Diagnostik – was bei der Therapie beachtet werden? Darüber informiert Herr Professor Pech aus Regensburg, der sich trotz seines noch relativ jungen Alters nun schon seit fast 30 Jahren mit dem Barrett klinisch und wissenschaftlich beschäftigt.
23 Minuten
Vor jeder Endoskopie Patientendaten, Risiken, Zubehör und Ablauf gemeinsam erörtern. Ist das wirklich notwendig, oder kostet das nur unnötig Zeit? Was bringt es dem Team, und was können wir aus der Luftfahrt lernen? Darüber spreche ich mit Benjamin Walter aus Ulm. Wer mehr zu Möglichkeiten einer teaminternen Schulung haben möchte (analog zum Uniklinikum Ulm) – hier der Kontakt: info@endofuture.de
25 Minuten
Früher war es eine Schlinge und entweder das blaue oder das gelbe Pedal. Heute gibt es ESD, EMR, Kaltabtragung, Vollwandresektion, Hybridtechniken, Koagulation, Unterwasserresektion ... Wer behält da noch den Überblick? Unser Gast Arthur Schmidt aus Stuttgart gibt hierzu klare Antworten auf knifflige Fragen!
27 Minuten
Der Altmeister der Endoskopie, Friedrich Hagenmüller, war Gast der ersten Podcast-Folge im September 2021. Jetzt, fast 1,5 Jahre später, gilt es erneut ein Zwischenfazit zu ziehen. Er berichtet, warum endoskopische Live-Demos als deutsches Weltkulturerbe anzusehen sind, und warum es doch oft die Fallzahl und die richtige Schule ist, die einem hilft, sein endoskopisches Handwerk am optimalsten auszuüben.
20 Minuten
Die Endoskopie ist lange Zeit eine rein praktische Disziplin in der Gastroenterologie gewesen – weit weg von Wissenschaft und akademischen Weihen. Woran liegt das? Und: wird sich das ändern? Hierüber spreche ich mit Markus Lerch – Grundlagenwissenschaftler, Endoskopiker, ehemals Klinikdirektor in Greifswald, DGVS-Präsident und aktuell Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikum München.
20 Minuten
Früher wurden endoskopische Komplikationen fast ausschließlich chirurgisch therapiert. Mittlerweile hat sich das Verhältnis geändert. Der Endoskopiker wird vermehrt für die Therapie chirurgischer Komplikationen benötigt. Woran liegt das? An der Weiterentwicklungen chirurgischer Eingriffe, am Fortschritt der interventionellen Endoskopie oder an den beteiligten Personen? Hierüber unterhalte ich mich mit Herrn Prof. Christoph Germer aus Würzburg.
25 Minuten
Die Endosonographie hat die stärkste Wachstumsrate bemessen an der Zahl der durchgeführten endoskopischen Untersuchungen. Hierbei spielt vor allem die EUS-gesteuerte Intervention eine maßgebende Rolle. Die Person, die wohl am meisten Erfahrung mit diesen Eingriffen hat, ist der Gesprächspartner der aktuellen Podcast-Folge: Uwe Will aus Gera. Freuen Sie sich auf Professor Will, seine Erfahrungen und Tipps bei der Durchführung dieser immer noch komplexen Eingriffe.
22 Minuten
Müll vermeiden, Emissionen verhindern aber gleichzeitig Keimübertragungen von Assistenz, Arzt und Patient verhindern. Wie ist das möglich? Einmalkittel, Mehrfachkittel, gar kein Kittel, und was kann „Wickede-Wimbern“ zur Lösung beitragen? Hierüber spreche ich mit Ulrike Beilenhoff.
22 Minuten
Der aktuelle Vizepräsident und mit 2024 Präsident der UEG ist dieses Mal mein Gast. Matthias Löhr aus Stockholm spricht darüber, was sich in der Diagnose und Therapie von Pankreaserkrankungen geändert hat. Nebenbei erfahren wir auch noch so einiges über die Unterschiede zwischen Schweden und Deutschland.
26 Minuten
Schaum im Ösophagus, Speisereste im Magen, galliges Nüchternsekret, … alles Dinge, die wir beim Endoskopieren sehen, denen wir jedoch keine Krankheitsrelevanz zugestehen. Zurecht? Oder können wir auch endoskopisch Störungen der gastrointestinalen Motilität erkennen und klassifizieren? Wie ist der Vergleich der Endoskopie mit der üblichen Funktionsdiagnostik? Welche technischen Entwicklungen kommen diesbezüglich auf uns zu? Hierzu unterhalte ich mich mit Hans Dieter Allescher aus Garmisch-Partenkirchen.
25 Minuten
Dirk Wilhelm, Viszeralchirurg am Klinikum Rechts der Isar, spricht über proktologische Erkrankungen. Warum sind Patienten mit proktologischen Erkrankungen beim Chirurgen am besten aufgehoben? Was kann der Gastroenterologe beitragen? Und zuletzt: warum es einer gewissen Leidenschaft bedarf, sich mit dem Ende des Verdauungstrakts zu beschäftigen?
23 Minuten
Das Thema dieses Mal ist die Schnittstelle ambulant zu stationär. Hierüber berichtet Prof. Ahmed Madisch, der seinen Chefarztposten an einem großen Klinikum aufgegeben hat, um neue Wege zu bestreiten. Seit einem Jahr ist er Teilhaber einer Großpraxis mit Belegbetten, welche das gesamte gastroenterologische Spektrum abdeckt. Geht das überhaupt? Und wenn ja, werden große Praxisverbünde in der Zukunft zunehmend Abteilungen in den vielen Kliniken Deutschlands übernehmen?
28 Minuten
Frisch verabschiedet und vom Koordinator, Herrn Prof. Till Wehrmann, exklusiv vorgestellt und erörtert: die aktualisierte Fassung der Sedierungsleitlinie! Was ist neu? Oder bleibt alles beim alten? Zudem werfen wir einen Blick zurück auf die Historie der Sedierung und wagen einen Ausblick auf zukünftige Veränderungen.
23 Minuten
Den Magenballon gibt es seit mehr als 40 Jahre, diverse andere endoskopische Verfahren sind nach Einführung schon mittlerweile nicht mehr verfügbar oder werden aufgrund der Komplexizität nur selten eingesetzt. Woran liegt das? Wird die Adipositastherapie doch langfristig nur durch die Chirurgie und/oder Medikamente erfolgen, oder gibt es doch eine Nische für neue alternative endoskopische Verfahren? Hierüber berichtet Herr Prof. Georg Kähler.
22 Minuten
Der aktuelle Präsident der DGE-BV, Herr PD Dr. Dirk Hartmann aus Mainz, eröffnet als Gast die dritte Staffel. Wir sprechen über den Bedarf an endoskopischen Innovationen, warum sich manche Neuigkeiten durchsetzen, andere jedoch auf der Strecke bleiben. Last not least gewährt uns der DGE-BV-Präsident einen Ausblick auf das, was wir auf der nächsten Jahrestagung Anfang April 2024 in Berlin erwarten dürfen.