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Ich bin so frei Archiv

67 Episoden
25 Minuten
“War does not make any difference between sex or age. Everyone suffers”, says Member of the Ukrainian Parliament, Halyna Yachenko. Halyna was elected to the Ukrainian Rada in 2019 and is the Deputy Chair of Sluha Narodu, SN (Servant of the People), a centrist, pro-European and anti-corruption party. In the Rada she serves as Deputy Chair of the Committee on Anti-Corruption Policy. She is also a Co-Chair of German-Ukrainian interparliamentary friendship group. We discuss how parliamentarians in Ukraine still manage to do their work, even when the country is at war. She talks about her two children, who are currently refugees abroad and what kind of support she expects from international partners. Season Two of “Ich bin so frei” kicks off with the obvious: A female voice on freedom and how to shape our future, directly from Kiev. [NGO “Shelter”](https://prykhystok.gov.ua/ "Titel des Bildes") Housing for refugees founded by Halyna Yanchenko Please follow and comment episodes on: [Instagram](https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/) [Twitter](https://twitter.com/Zoe_vF)
27 Minuten
Für die Finalfolge der Staffel 1 von „Ich bin so frei“ habe ich mit der Journalistin Anna-Lena von Hodenberg (Podcast-Gast der Folge 16) die Rollen getauscht. Anna-Lena interviewt mich dazu, was mich bewegt hat den Podcast zu starten, was ich gelernt habe und was mich am meisten berührt hat. Wir sprechen auch darüber, was es noch alles zu tun gibt und warum es wichtig ist, dass nicht nur CEOs zu Wort kommen. Natürlich gibt es am Ende auch einen Ausblick auf die Staffel 2 und ein paar Eindrücke zur Arbeit für die mächtigste Frau der Welt. Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ Twitter: @Zoe_vF
32 Minuten
„Das erwartete Lebenserwerbseinkommen bei Frauen liegt bei 830.000, bei Männern sind es 1,5 Millionen Euro“, analysiert Manuela Barišić vom Projekt Beschäftigung im Wandel der Bertelsmann Stiftung. „Auf das gesamte Leben betrachtet verdienen Frauen somit etwa 45% weniger als Männer.“ Kinder führen bei Frauen zu großen Einkommenseinbußen, bei Männern hingegen machen sich Kinder finanziell kaum bemerkbar. Faktisch werden Beschäftigungspotentiale insbesondere bei Frauen nicht ausgeschöpft und so bleiben große Wachstumspotentiale der deutschen Wirtschaft ungenutzt. „Das können wir uns auch aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangel einfach nicht leisten. Wir brauchen dringend Reformen und einen Mentalitätswandel“, so Barišić. Im Gespräch unterhalten wir uns auch über strukturelle Schwächen des deutschen Arbeitsmarktes, insbesondere im Niedriglohnsektor und warum die Koalitionsvereinbarungen zum Beispiel bezüglich des Ehegattensplittings hinter ihren Erwartungen zurückbleiben. Hintergrund: https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/about-us/who-we-are/contact/profile/cid/manuela-barisic-2 https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/publications/publication/did/raus-aus-der-zweitverdienerinnenfalle-all Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.fre
35 Minuten
„Nach sieben Monaten Arbeitslosigkeit hatte ich genug davon, dass niemand mein Potential sieht. Da habe ich selbst gegründet“, sagt MentorMe-Gründerin Karin Heinzl. Wir sprechen über den Mut, nicht nur in warmen Gewässern zu schwimmen, und wie sie es geschafft hat, mit ihrem Sozialunternehmen mit und für Menschen zu arbeiten. Sie berichtet sehr offen und schonungslos über Punkte in ihrem Leben, an denen sie als Frau aus einer bildungsfernen Familie allein nicht weiterkam und sich Rat und Unterstützung gewünscht hätte. Karin sagt „Ein Mentoring wäre fantastisch gewesen, zum Zuhören, um dann gemeinsam mit mir einen Lösungsweg zu suchen, den ich dann gestärkt hätte gehen können.“ Heute ermöglicht sie genau das anderen Frauen. Hintergrund: Ihr sucht eine Mentorin, einen Mentor: https://mentorme-ngo.org Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ Twitter: @Zoe_vF
29 Minuten
Berufswunsch Friedensstifterin? Dr. Almut Wieland-Karimi erklärt in der aktuellen Folge, wie das gelingt. Sie ist Geschäftsführerin des Zentrums für internationale Friedenseinsätze (ZIF), eine Tochterorganisation vom Auswärtigen Amt. Ob in Somalia, der Ukraine oder in Kolumbien: Das ZIF entsendet, trainiert und qualifiziert zivile Expertinnen und Experten für Friedenseinsätze, humanitäre Einsätze und Wahlbeobachtungen weltweit. Wir diskutieren darüber, wie Friedenseinsätze überhaupt entstehen und welche Qualifikationen bei Auslandseinsätzen notwendig ist. „Mein Wunsch ist, einer breiten Öffentlichkeit zu erklären, warum wir deutsche Steuergelder nutzen, um weltweit Frieden zu schaffen“, sagt sie im Gespräch. Dr. Wieland-Karimi blickt auch auf ihre Zeit in Afghanistan in den Jahren 2003-2005 zurück und reflektiert dabei zum Thema Erwartungsmanagement und was wir jetzt aktuell für afghanische Frauen tun können. Sie erläutert zudem, warum sie zurückhaltend ist, eine feministische Außenpolitik so zu benennen. Hintergrund: https://www.zif-berlin.org/ Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ Twitter: @Zoe_vF
33 Minuten
„Wir sind das Beiboot, das Innovation in den großen Tanker spült“, sagt Barbara von Wnuk-Lipinski, Vorstandsmitglied des Cyber Innovation Hubs der Bundeswehr, über den Einfluss ihres Wirkens auf einen Arbeitgeber, der 265 000 Soldaten und Zivile beschäftigt. Wir sprechen darüber, warum es so schwierig ist große Tanker — egal ob Unternehmen oder die öffentliche Hand — umzulenken oder Innovationen zuzulassen, während sie ihrem täglichen Geschäft nachgehen. Eine Idee: Neue Denkansätze. So arbeitet ihr Team u.a. mit dem Scrum-Modell. Jeden​ Morgen wird abgefragt, wo heute der sogenannte „Blocker“ (Herausforderung des Tages) liegt und wie das Team helfen kann, den „Blocker“ zu überwinden. Zudem definieren die MitarbeiterInnen die Ziele, oder zumindest den Weg dorthin selbst, was die Eigenmotivation wesentlich erhöht. Wir sprechen auch über ihren Respekt für Soldaten, die geschworen haben, unsere Freiheit zu verteidigen und was Freiheit auch für ihre Familiengeschichte bedeutet. Barbara gibt im Gespräch auch Einblick in ihr persönliches Engagement im Bereich digital literary an Schulen, wo sie ganz konkret Schüler auf ihre unlöschbaren Spuren im Internet aufmerksam macht. Als dt.-franz. Influencerin (laPrussienneParisienne) hat sie bei den Kids auch die notwendige Street Credibility, zudem macht die eingebürgerte Französin und ehemaliges Mitglied des CDU-Bundesvorstand (als jüngst gewählte Frau) sich auch für französische Kultur und ein modernes Frankreichbild stark. https://www.cyberinnovationhub.de https://www.welt.de/print-welt/article420808/26-Jahre-Studentin-Kandidatin-fuer-den-Bundesvorstand.html https://www.linkedin.com/in/strategiccommunicationsprofessional https://www.instagram.com/laprussienneparisienne/?hl=de
35 Minuten
„Unser größtes Ziel ist es, Betroffene so gut zu unterstützen, dass sie der Einschüchterung und dem Hass im Netz trotzen“, sagt Anna-Lena von Hodenberg, Gründungsgeschäftsführerin von HateAid. Gemeinsam mit anderen gründete sie im Jahr 2018 das Social Startup HateAid. Einerseits weil so schockiert war wie einfach es ist, Menschen im Netz zu diffamieren. Zweitens, weil sie beim näheren Hinsehen und Nachhören merkte, wie schwer es für die Betroffenen tatsächlich ist, sich zu wehren. So erzählt sie beispielsweise von einem Klienten, der von der Polizei nach Hause geschickt wurde, nachdem seine Adresse im Internet mit dem Hinweis „Holt ihn euch!“ veröffentlicht wurde. Heute leistet HateAid Prozesskostenfinanzierung für Betroffene und berät u.a. auch Strafverfolgungsbehörden. Dazu bemerkt Anna-Lena von Hodenberg im Interview: „Wenn sie zur Polizei gehen und die wissen nicht was TikTok ist, dann wird es schwierig. Den Leuten wird teilweise gesagt, sie sollten doch einfach aus Social Media aussteigen, das ist oft keine Böswilligkeit, sondern Unkenntnis. Hier müssen wir die Strafverfolgungsbehörden sensibilisieren. Ohne Sensibilisierung keine Rechtsdurchsetzung.“ Mit ihrem Team ist sie entschlossen, „Hatern“ im Internet etwas entgegenzusetzen und das Problem systemisch anzugehen, um die ungezügelte Hetze auf Internet-Plattformen zu regulieren. Sie berichtet: „Die Plattformen haben einen großen finanziellen Anreiz Hass und Hetze laufen zu lassen, um an Daten zu kommen, denn Plattformen profitieren von viel Interaktion und davon, dass Menschen möglichst lange auf den Plattformen bleiben.“ Anna-Lena von Hodenberg warnt: „Die Vergewaltigungsandrohung triggert Menschen mehr als das Katzenvideo, das entspricht der menschlichen Natur. Wir müssen entscheiden, ob wir Plattformen erlauben wollen, immer wieder das Schlechteste in uns hervorzubringen.“ Daher wirbt sie im Podcast-Gespräch eindringlich für umfassende Nutzerrechte und aussagekräftige Transparenzpflichten. Sie erzählt vom Grundsatzprozess der Klägerin Renate Künast gegen Facebook, den HateAid unterstützt, und der Notwendigkeit eines neuen EU-Gesetz (Digital Services Act), damit die Online-Plattformen mehr gegen Hass im Netz unternehmen. Wir unterhalten uns auch darüber, wie sie es trotz der Konfrontation mit dem alltäglichen Hass schafft, optimistisch und positiv zu bleiben. Wer Interesse hat mehr zu erfahren über ein Thema, das alle Netznutzer und Verfechter von Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit angeht, der kann sich auf ein kämpferisches Interview mit Anna-Lena von Hodenberg freuen. Wenn ihr HateAid bei der Beratung der Betroffenen und Meinungsvielfalt unterstützen möchtet, könnt Ihr hier spenden. Für Betroffene: App: Meldenhelden, https://hateaid.org/meldehelden-app/ kontakt@hateaid.org; tel:+49 30 25208838 Hintergrund: https://hateaid.org/ https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/digital-services-act-package Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/
35 Minuten
„Wir stehen in Deutschland vor einem Patchwork an Regelungen, das weder den Paaren mit Kinderwunsch noch den Ansprüchen der Reproduktionsmedizin gerecht wird“, sagt Dr. Julia Bartley, Leiterin des Bereiches Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie an der Universitätsklinik Magdeburg. Wir sprechen darüber, dass Unfruchtbarkeit eine der wenigen, wenn nicht die einzige von der Weltgesundheitsorganisation definierte Krankheit ist, dessen Behandlung in Deutschland nicht vollständig von den Krankenkassen abgedeckt wird. Zudem ist die Grundlage für die Behandlungen ein Gesetz von 1990 (Embryonenschutzgesetz), das dringend überarbeitet werden sollte. Faktisch führt es u.a. derzeit dazu, dass Behandlungen in Deutschland weniger erfolgreich sind, als das was die Medizin leisten kann, sodass Paare/Frauen mit Kinderwunsch unnötig leiden. Dr. Bartley plädiert zudem dafür, aus Gleichberechtigungsgründen die Eizellspende in Deutschland zu legalisieren und das Thema „Unfruchtbarkeit“ zu enttabuisieren. Denn jetzt mangelt es an Aufklärung über die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und Betroffene werden oft (auch finanziell) alleine gelassen. In die Zukunft blickt sie optimistisch, denn die neue Bundesregierung hat jetzt die Möglichkeit das Leben der Betroffenen mit wenigen zeitgemäßen Schritten sehr zu verbessern. Wer Interesse an einem wichtigen, aktuellen Beitrag zum Thema Gleichberechtigung (auch für homosexuelle Paare) und Überalterung hat, der darf sich auf Dr. Bartleys unaufgeregte Fachexpertise freuen. Weitere Infos: http://www.krep.ovgu.de/Team/Ärzte/Dr_+Julia+Bartley-p-204.html https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2019_Stellungnahme_Fortpflanzungsmedizin_web.pdf https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2021_Stellungnahme_Embryonenschutz_web.pdf https://www.profamilia.de/fileadmin/landesverband/lv_nordrhein-westfalen/pro_familia_NRW_rechtebasierte_Fortpflanzungsmedizin_Positionspapier_2020_Mai.pdf Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/
38 Minuten
„Menschen, die auf Missstände aufmerksam machen, erkennen Risiken früh und bringen Innovation voran“, sagt Katharina Weghmann, Partnerin und Head of Integrity bei dem globalen Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY. "Deshalb kann ein Unternehmen von einer guten Unternehmenskultur, wo sich Menschen sicher fühlen in Meetings beizutragen und alle wirklich zuhören, nur profitieren." Wir reden über ihre zwei Leben von ihrer anfänglichen klassischen Marketing-Karriere hin zum „Jedi“ für Ethik und Integrität. Auch sprechen wir über Moral in der Arbeitswelt und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. Katharina stellt fest: „Ethik, Integrität und ESG sind KPI -(Key Performance Indicator) gesteuerte Themen, Investoren blicken da immer mehr drauf.“ Sie berichtet davon, wie Netzwerke Mut und Energie geben und wie sehr es ihr geholfen hat, als eine von 25 Frauen zur „Wirschaftsrevolutionärin“ von der Frauenplattform Edition F gekürt zu werden. Weitere Informationen: https://www.linkedin.com/in/corporateintegrity/ https://www.fr.de/wirtschaft/whistleblower-expertin-system-immer-staerker-einzelne-12204663.html https://ec.europa.eu/germany/news/whistleblower20191216_de https://www.wuv.de/marketing/edition_f_kuert_25_wirtschaftsrevolutionaerinnen https://editionf.com Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com https://instagram.com/ich.bin.so.frei?utm_medium=copy_link
33 Minuten
„Ich bin absolute Überzeugungstäterin, ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass unsere Generation entscheidende Schritte zur Lösung des Klimawandels beitragen muss. Die Finanzindustrie spielt hier eine wichtige Rolle“, sagt Viola Lutz. Sie leitet bei der Nachhaltigkeits-Analyse-Agentur ISS ESG den Bereich Climate Solutions. Mit einem Team von über 40 Personen unterstützt sie Kunden bei der Entwicklung von Lösungen, mit denen die Klimaauswirkungen und -risiken für Finanzinstitute und Investoren handhabbar werden sollen. Vom Forbes Magazine wurde sie im Jahr 2020 zu den 30 under 30 im Bereich Finanzen gezählt. Wir sprechen über die Rolle der Privatwirtschaft bei der Eindämmung des Klimawandels und ob sich nachhaltige Anlagen finanziell lohnen. Wer offen dafür ist, Klimawandel auch mal durch die Augen der Privatwirtschaft zu verstehen, der ist bei dem Interview mit Viola richtig. Tune in! https://www.issgovernance.com/esg-de/ Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/
30 Minuten
„Es gibt einen besonderen Ort in der Hölle für Frauen, die anderen Frauen nicht helfen“, zitiert MdB Bettina Stark-Watzinger die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright. In der aktuellen Folge "Ich bin so frei" sprechen wir über liberalen Feminismus, klimafreundliche deutsche Exportschlager und warum Freiheit auch anstrengend sein kann. MdB Stark-Watzinger ist Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion und war in der 19. Wahlperiode u.a. Mitglied im einflussreichen Haushaltsausschuss. Ihre Mission ist Bildung und Chancengleichheit für alle und eine Trendwende in der Steuerpolitik, hin zu weniger Belastung für die Bürger und Bürgerinnen. Wer Lust auf ein energiegeladenes Interview voller Tatendrang hat: tune in! Weitere Infos: https://www.stark-watzinger.de/ Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com Jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/
28 Minuten
„Mir kommen die besten Ideen beim Wickeln“, sagt Thorsten Giersch, Chefredakteur bei Kienbaum und Autor der Kolumne „The Walking Dad“, bei der er zu den Erfahrungen aus seiner Elternzeit berichtet. Mit Thorsten spreche ich über strukturelle Benachteiligungen von Männern in der Elternzeit, typische Rollenbilder und Sätze wie "Das Kind bekommt aber schon noch deine Frau". Thorsten schwört auf Teilzeit. „Menschen, die 75% arbeiten, sind wesentlich effektiver“, sagt er. „Meine 50% Arbeitszeit verteilt sich zwischen 5 und 21 Uhr Uhr, das bedeutet Flexibilität zu Gunsten der Familie. Alleine der Fachkräftemangel erfordert, dass die Unternehmen geschmeidiger bei Arbeitsstunden und Arbeitsort werden", so Thorsten, "sonst bekommen sie keine guten Leute!" Wir thematisieren auch, ob breite Teile der Gesellschaft Gleichberechtigung wirklich anstreben, was die „Vereinbarkeitslüge“ ist und warum die Verringerung der Gender Pay Gap ein wichtiges Ziel bleibt. Weitere Infos: Kolumne: https://www.linkedin.com/pulse/das-kind-bekommt-schon-noch-deine-frau-oder-thorsten-giersch/?trackingId=i%2BKPoYw3Td2FAln0D%2BfLMw%3D%3D https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-1/gender-pay-gap.html https://www.kienbaum.com/de/blog/frauen-leistungsstark-aber-auch-leistungsgerecht-verguetet/ https://www.kienbaum.com/de/blog/gender-pay-gap-in-deutschen-vorstaenden-warum-der-erste-blick-truegt/ „Die 160 Billionen Dollar pro Jahr ist die Summe, die der Weltwirtschaft pro Jahr verloren geht, weil Frauen systematisch benachteiligt werden“ Quelle Weltbank. https://blogs.imf.org/2018/11/28/economic-gains-from-gender-inclusion-even-greater-than-you-thought/ Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com
31 Minuten
“Ich stelle mich auf eine grüne Wiese, bin offen und habe Vertrauen in das, was ich mitbringe”, so geht Jennifer neue Jobs an. Ihre Mission: Fortschritt. Wir reden über ihre "Scanner-Persönlichkeit", welche Kompetenzen in Zukunft gebraucht werden und warum wir diese (noch) nicht in Stellenausschreibungen wiederfinden. Als Work4Germany Fellow im Bundeskanzleramt versucht sie derzeit Wandel und Fortschritt in die öffentliche Verwaltung zu bringen. Heute ist schon die zehnte Folge. Ein guter Grund zu feiern! Mit dem Podcast möchte ich nicht nur wunderbare, kompetente Frauen hörbarer machen, sondern einen Pool von fachlich starken, engagierten Frauen kreieren, als Rednerinnen und Input-Geberinnen für Veranstaltungen und Konferenzen. In den letzten Folgen war alles dabei, von Umweltchemikerin, Politikerin bis Unternehmerin, bedacht, freiheitsliebend, sozial, reflektiert und zukunftsgewandt. Wer Lust auf ein Interview voller vorwärtsgewandten Optimismus hat, gerne reinhören... Weitere Infos: https://work.4germany.org Kontakt: ichbinsofrei@outlook.com
39 Minuten
"All unser Sein beginnt und endet mit einer Immobilie“, sagt Susanne Klabe, Geschäftsführerin des Landesverbands Berlin/Brandenburg, Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Ihre Mission: Wohn- und Arbeitsräume für alle Berliner und Brandenburger zu schaffen, und zwar für alle Budgets und unabhängig von der Einkommensgruppe. Wir reden über das zunehmende Unwohlsein und die (gefühlte) Unsicherheit als Mieter in der Hauptstadt, über Wohnungsmangel, Tauschwirtschaft, Singlehaushalte und Investoren. Susanne erzählt auch von Bauplanungsprozessen, an denen 56 verschiedene Stellen beteiligt sind und vom Eidechsenschutz. Für alle, die schon immer verstehen wollten, warum das Bauen und Wohnen in der Hauptstadt so kompliziert ist, woran es hakt und was letztendlich der Volkentscheid von Deutsche Wohnen und Co Enteignen vom 26. September in der Praxis bedeutet, gerne reinhören… Weitere Informationen: https://weiterdenken-statt-enteignen.de/ https://www.dwenteignen.de/ https://www.bfwberlin.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/
37 Minuten
„Eine Globalisierung, die den Menschen dient“, das ist Nicola Brandts Anliegen. Als Leiterin des OECD Berlin Centres wirbt sie für eine bessere Politik für ein besseres Leben. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist eine internationale Organisation, deren Ziel eine Politik ist, die Wohlstand, Gerechtigkeit, Chancen und Lebensqualität für alle sichern soll. Ihr Beitrag: Fakten, Transparenz, Beratung. Besonders bekannt ist die OECD beispielsweise für die PISA Studie zur Schulbildung, die in Deutschland vor einigen Jahren eine regelrechte Schockwelle ausgelöst hatten. Nicola spricht darüber, welchen Beitrag die OECD zuletzt geleistet hat, um die globale Besteuerung gerechter zu machen, also dass Internetriesen wie Google oder Amazon auch für Infrastruktur, Bildung etc. benötigte Steuern zahlen. Wir diskutieren über Engpässe bei Lieferketten wie bei Holz oder Metall und was jetzt getan werden muss, um die Wirtschaft anzukurbeln sowie über sinnvolle Klimainvestitionen. Mehr Infos: https://www.oecd.org/berlin/kontakt/nicolabrandt-leiterindesoecdberlincentre.htm https://www.oecd-ilibrary.org https://www.gut-leben-in-deutschland.de/index.html https://dejure.org/gesetze/BBG/7.html Kontakt: ichbinsofrei@allaudio.de