Yoga, Meditation und spirituelles Leben Archiv
1293 Episoden
8 Minuten
Zwei wunderschöne Geschichten, an die du dich immer wieder erinnern kannst. Die Geschichte von einem Bauern, seinen Pferden und seinem Sohn. Und die Geschichte eines Königs und seines Ministers. Beide Geschichten haben als Essenz: Es ist alles zum Besten. Du weißt in der Situation oft nicht warum. Du kannst aber davon ausgehen, dass dem so ist - und aus dieser Gewissheit heraus handeln. 79. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.
18 Minuten
Welche Eigenschaften muss ein Yoga Aspirant entwickeln, um sich für den Weg des Jnana Yoga zu qualifizieren? Darüber spricht Sukadev Bretz in dieser Zusammenfassung eines Abendvortrags im Sivananda Ashram Rishikesh. Es ist dies ein Kommentar zu mehreren Versen des Viveka Chudamani , eines der Hauptwerke des Yoga Meisters Sankara bzw. Shankaracharya. Die vier Eigenschaften sind Viveka (Unterscheidungskraft), Vairagya (Nichtanhaften, Entsagung), Shatsampat (die Tugenden der Gelassenheit) und Mumukshuttva (Sehnsucht nach Erleuchtung). Diese Eigenschaften (Sadhana Chatushtaya) sind nicht nur notwendig, um spirituell zu wachsen, sondern auch, um wirklich uneigennützig dienen zu können. Diese Zusammenfassungen von Vorträgen indischer Meister haben einen besonderen Charme: Sie sind losgelöst von den westlichen Lebensumständen und westlicher Psychologisierung. So findest du hier indische Spiritualität recht authentisch. Alle Yoga Vidya Vorträge und Podcasts.
16 Minuten
Wenn du einen Sinn im Leben siehst, kannst du mit allem, was dir geschieht, geschickt umgehen. In diesem Podcast spricht Sukadev über den 5-fachen Sinn des Lebens, wie ihn das Yoga lehrt. Wenn du diesen fünffachen Sinn des Lebens verinnerlicht hast, kannst du mit allen Wechselfällen des Lebens umgehen. Dies ist wieder ein Mitschnitt aus dem Seminar "Gelassenheit entwickeln". Hier der Vortrag in Kurzform: Der fünffache Sinn des Lebens: (1) Erfahrungen machen (2) Kräfte entfalten (3) Lernen und wachsen (4) Etwas in dieser Welt bewirken (5) Die Erleuchtung erlangen. Vom Standpunkt der Reinkarnations- und Karmalehre heißt es ja: Du musst jede wichtige menschliche Erfahrung machen, bevor du zur Erleuchtung kommst. Freue dich über jede schwierige Aufgabe und unangenehme Erfahrung: Du hast das bald hinter dir ... 78. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast konzipiert, gesprochen und produziert von und mit Sukadev Bretz.
5 Minuten
Die Höchste Wahrheit ist: Brahman allein existiert – ohne ein Zweites. Es gibt nichts anderes als Brahman. Sukadev erzählt einen Morgenvortrag nach, den Swami Atmaswarupananda im Sivananda Ashram Rishikesh im Februar 2014 gehalten hat. Kein Vortrag für Yoga Anfänger – aber für alle, die tiefer in Yoga und Vedanta Inspiration erhalten wollen, eine besondere Bereicherung. Die Wahrheit der Schriften ist leicht zu wiederholen: Brahman allein existiert. Wie kannst du diese Wahrheit in den Alltag bringen? Sukadev spricht über verschiedene Aspekte spritituller Praxis – und darüber, wie du von Meditationserfahrungen zur vollen Verwirklichung kommst. Alle Yoga Vidya Vorträge und Podcasts
9 Minuten
Gelassenheit gegenüber dem Schicksal ist die dritte Säule der Gelassenheit: Gelassenheit gegenüber dir selbst ist die erste, Gelassenheit gegenüber anderen die zweite, Gelassenheit gegenüber dem was dir passiert ist die dritte Säule der Gelassenheit. Wie kannst du diese Gelassenheit erlangen? Gehe von der Arbeitshypothese aus: Leben ist eine Schule, Schicksal ist eine Chance. Werde dir bewusst: was auch immer geschieht - du kannst daraus lernen. Du weißt zwar in der Situation oft nicht, was deine Lernaufgabe ist. Aber du kannst fest davon ausgehen, dass du eine hast. Dies ist die 77. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast. Konzept, Sprecher, Produktion: Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Mitschnitt aus einem Seminar "Gelassenheit entwickeln" bei Yoga Vidya Bad Meinberg.
11 Minuten
Was sind die Eigenschaften eines Menschen, der fest verankert ist im Yoga? Darüber spricht Sukadev in diesem Vortrag, der eine Nacherzählung ist eines Vortrags von Swami Padmanabhananda, den er im Sivananda Ashram Rishikesh im Februar 2014 gehört hat. Krishna beschreibt an mehreren Stellen in der Bhagavad Gita die Eigenschaften eines Heiligen, eines im Yoga fest Verankerten, eines Weisen. Diese Verse sind nicht dazu da, um andere zu beurteilen. Vielmehr dienen sie dazu, sich selbst zu entwickeln, selbst diese Eigenschaften zu entfalten. Im sechsten Kapitel der Bhagavad Gita beschreibt Krishna den Yoga Rudha, denjenigen, der im Yoga fest verankert ist: Der Yoga Rudha ist voller Wohlwollen, er ist offenherzig. Er ist ein Freund aller, er ist unparteiisch. Ein Yoga Weiser ist wohlwollend gegenüber Freunden und Gegnern, gegenüber Guten und weniger Guten, er ist voller Gleichmut gegenüber Heiligen und Verbrechern. Wer fest verankert ist im Yoga, weiß: Alles ist letzlich göttlich. Entwickle diese Eigenschaften immer mehr. Sei wachsam. Erinnere dich an deine Ideale – so wirst du zum Höchsten kommen. Alle Yoga Vidya Vorträge und Podcasts
38 Minuten
Gelassenheit ist für jeden anders. Jeder muss sein Leben anders leben. Dynamische, einfühlsame, Gelassenheit - darum geht es in dieser Podcastreihe. Hier spricht Sukadev darüber: Wie kannst du dein Temperament annehmen? wie kannst du mit deinem Temperament gelassen leben? Was kann mit deiner Persönlichkeit Gelassenheit heißen? Denn Temperament und Persönlichkeit ist nur mit viel Aufwand und sehr langsam änderbar. Vielleicht hast du zyklothymes Temperament ("himmelhochjauchzend-zu Tode betrübt"), vielleicht hast du melancholisches oder cholerisches Temperament. Vielleicht bist du stark Vata (unruhig-flexibel) oder Pitta (feurig). Nimm dein Temperament an - und überlege, wie du es geschickt leben kannst - aus einem Geist der Akzeptanz für dich und andere. Heilige sind sehr unterschiedlich - so wirst auch du als Heiliger im Werden deinen Weg finden können, wie du mit deinem Temperament gelassen leben wirst. 75. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz. Mitschnitt aus einem Seminar "Gelassenheit entwickeln" bei Yoga Vidya Bad Meinberg.
6 Minuten
Weisheit schließt Wissen und praktische Erfahrung ein und geht über beide hinaus. Weise werden bewundert. Weise Menschen tun viel Gutes, sie bewirken viel, sie haben Charakter. Wenn man einen Weisen fragt, bekommt man die besten Ratschläge. Was aber ist höchste Weisheit? Höchste Weisheit betrifft Fragen, auf die es keine echte Antwort gibt. Es heißt: Gott ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend. Gott ist die Liebe. Warum aber ist die Welt so wie sie ist? Die Welt scheint sich anhand von Gesetzmäßigkeiten zu entwickeln. Wo bleibt da Platz für die Allmacht Gottes? All das sind Fragen, auf die es keine wirkliche Antwort gibt. Jesus sagte: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, kommt ihr nicht in das Himmelsreich. Ein Weiser weiß – und er ist einfach wie ein Kind. Dies ist eine weitere Zusammenfassung eines Vortrags, den Sukadev im Rahmen seiner Indienreise im Februar 2014 im Sivananda Ashra Rishikesh gehört hat. Alle Yoga Vidya Vorträge und Podcasts
55 Minuten
Um gelassener mit deinen Mitmenschen umgehen zu können, sind Einfühlungsvermögen, Mitgefühl und Liebe wichtig. Es geht hier also um liebevolle Gelassenheit, engagierte Gelassenheit - nicht kalte, gefühllose Gelassenheit. Sukadev gibt dir ein paar Tipps: (1) Wenn du einen Menschen triffst, grüße ihn mit echtem Gefühl. Wenn ihr wieder auseinander geht, grüße den anderen wiederum. (2) Verbinde dich jeden Tag von ganzem Herzen mit den 3-10 wichtigsten Menschen, am besten morgens - entweder als Teil deiner Meditation, vor deiner Meditation, oder als Meditation. Oder auch einfach so. Im Umgang mit deinem Partner gilt das auch: Bevor ihr euch am Abend viel erzählt, fragt, Aufgaben verteilt, nehmt euch 1 Minute schweigend in den Arm und fühlt euch vom Herzen her. Genauso mit den Kindern: wenn du deine Kinder am Nachmittag/Abend siehst, nimm dir eine Minute, um sie vom Herzen her zu spüren. Gib der Liebe eine Chance. (3) Sieh die Welt aus den Augen eines anderen. Versuche zu verstehen, zu spüren, wie der/die andere "tickt", also wahrnimmt, denkt, fühlt. Höre die Lebensgeschichte des anderen an. Erzähle deine eigene Lebensgeschichte: Jeder lebt in seiner eigenen Welt - jede Welt ist faszinierend, aber nicht ganz verstehbar. (4) Gehe davon aus, dass jedes Verhalten in einem bestimmten Kontext sinnvoll ist oder war - Ausdruck von legitimen Bedürfnissen ist (5) Lebe mal mit der Arbeitshypothese: Menschen tun alles auch deshalb, um Liebe zu schenken und/oder um Liebe zu bitten. Sie tun es manchmal auf sehr verquere Weise - und manchmal bitten sie um die Liebe von jemandem, der gar nicht mehr in seinem Körper ist (z.B. Vater/Mutter). Es fällt leichter, mit einem Menschen umzugehen, wenn man ihn als liebevoll erlebt, oder eben auch als liebevoll (6) Denke über ein paar "paläoanthropoligische" Hypothesen nach: Heutiges menschliches Verhalten ist erklärbar aus dem, was in der Steinzeit sinnvoll war: In der Steinzeit waren Angst, Ärger, Neid wichtige Kraftgeber, welche das Überleben des einzelnen gesichert haben. Und es gab eine "Aufgabenteilung": Dadurch dass es in jedem Stamm mindestens einen hypersensiblen, z.T. fast paranoiden Menschen gab, der jede Gefahr schon von weitem erahnte, konnten manche andere im gleichen Stamm entspannt die Schönheit genießen. Bringe also den "Paranoiden" Wertschätzung entgegen - sie tragen die Gene in sich, welche das Überleben deiner Vorfahren gesichert haben. Und sie sind auch jetzt wertvoll: Sie warnen vor allen möglichen Gefahren. So haben Optimisten ihren Platz: Sie wagen viel - und erfinden Neues. Und die Pessimisten: Sie warnen vor Gefahren - und sie treffen so wichtige Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr. So sind Ordnungsfreaks und Regelfanatiker wichtig - sie helfen, dass die Regeln, unter denen alle leben wollen, eingehalten werden. Und die Rebellen sind wichtig - sonst würde alles starr werden und bei Änderungen in der Umgebung kollabieren - od
11 Minuten
Dhruva war ein Kind, das im Alter von 5 Jahren mit spirituellen Praktiken begann und so zum Heiligen wurde. Sukadev erzählt hier eine Geschichte nach, die er im Sivananda Ashram Rishikesh gehört hat. Diese Geschichte soll zeigen, wie man durch eigene Anstrengung (Purushartha) sein Schicksal ändern kann – und wie auch anfangs egoistische Motive einen auf der Gottessuche voranbringen können. Eine ausführliche Wiedergabe dieser Geschichte findest du im Yogawiki unter Dhruva . Dhruva bekam von dem Heiligen Narada das Mantra Om Namo Bhagavate Vasudevaya. Dhruva wiederholte das Mantra mit großer Konzentration, und auch mit Kumbhaka, also mit Pranayama. Besonders inspirierend sind auch die Gebete, die Dhruva sprach, als er Darshan, die Vision Gottes, hatte: Oh Gott, du hast die Welt geschaffen, du betrittst die Welt, du aktivierst die Welt. Oh Gott, wie könnte ich dich verehren – alles gehört dir schon. Oh Gott, du bist eins. Du bist auch die Kosmische Maya, das Universum. Mit deinen Gedanken schaffst du alles. Du bist eins – und manifestierst dich doch als vieles. Wer kann dich verstehen?
29 Minuten
Der Yoga-Meister Swami Vishnu-devananda hatte eigene und sehr effektive Weisen, seinen Schülern tiefe Gelassenheit beizubringen - und zwar durch Aufgaben im Alltag. Sukadev erzählt ein paar der Lektionen, mit denen Swami Vishnu-devananda ihn gelehrt hat: (1) Denke groß, aber sein mit kleinem zufrieden (2) Mache das, was du nicht magst, solange, bis du es magst - und nimm es dir vor, es zu mögen: "Learn to love it". (3) Hänge nicht am Ergebnis. Handle klug, sei aber nicht verhaftet. So wird es sehr plastisch, wie ein Meister seine Schüler lehrt. Du kannst aber auch ohne Meister dich dazu inspirieren zu lassen, diese Lektionen anzunehmen und im Alltag zu leben. Dies ist die 71. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Dies ist ein Mitschnitt eines Vortrags im Rahmen eines Satsangs während des Seminars "Gelassenheit entwickeln" bei Yoga Vidya Bad Meinberg.
7 Minuten
Yoga heißt im tiefsten Sinn Einheit. Yoga ist die innere Transformation, um Gott überall zu sehen. Alle Yoga Techniken, einschließlich Meditation, Selbstbefragung, selbstloser Dienst, helfen, diese innere Transformation zu bewirken. Diese Techniken bringen eine Evolution – und eine Reinigung. Wenn der Geist gereinigt ist, siehst du die Dinge so, wie sie sind. Entwickle eine Sehnsucht nach der Wahrheit. Entsage allen Illusionen, allen Falschheiten, verwirkliche die Wahrheit. Gehe jenseits des Ego, jenseits aller Trennungen, jenseits allen Schmerzes. Sukadev erzählt hier einen Vortrag mit Swami Atmaswarupananda im Sivananda Ashram Rishikesh vom Februar 2014 nach. Diese Nacherzählungen haben etwas Authentisches, etwas Besonderes: So hörst du über die Yoga Spiritualität besonders authentisch, etwas weniger gefärbt durch die Brille des Europäers.
55 Minuten
Ein Herzstück des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcasts. Eine sehr effektive Technik, um zu Gelassenheit zu kommen, ist das Einberufen der inneren "Konferenz der Minister". Wenn du diese Podcastserie schon eine Weile anhörst, bist du mit diesem Konzept schon vertraut - vielleicht probierst du es ja auch schon eine Weile aus - und arbeitest damit. Es ist jedoch gut, wichtige Konzepte öfter mal zu wiederholen. Also hier auch schriftlich die wesentlichen Punkte Grundlage ist das Raja Yoga Modell des menschlichen Geistes: Du bist das unsterbliche Selbst (Atman), Satchidananda (Sein-Wissen-Glückseligkeit). Du hast ein inneres Instrument, Antarkarana, die Psyche, deinen Geist mit seinen geistigen Fähigkeiten. Du hast auch ein äußeres Instrument, Bahirkarana. Das innere Instrument (Antarkarana) besteht aus Ahamkara (Ego), Buddhi (Vernunft, Urteilsvermögen, Entscheidungsvermögen), Manas (Denkprinzip), Chitta (Unterbewusstsein). Im Unterbewusstsein hast du viele innere Anteile, die es alle gut mit dir meinen. Du kannst dich selbst bzw. deine Buddhi als Führungspersönlichkeit (Raja, König) etablieren - und deine inneren Anteile als wohlwollende, aber manchmal irregeleitete Minister. Die Technik besteht darin, die Minister zu Wort kommen zu lassen, sie zu würdigen, sie wertzuschätzen. Bei einem Problem, das dich aus der Gelassenheit herausholt, kannst du zunächst den dominierenden Minister fragen. Dann kannst du einen zweiten, meist dem ersten entgegengesetzten Minister fragen. Dann kannst du mindestens einen, eventuell auch erheblich mehr Minister zu Wort kommen lassen. Anschließend kannst du mindestens den Grund/die Gründe deines inneren Ärgers, deiner Ängste, deiner Zerrissenheit besser würdigen. In vielen Fällen kannst du anfangen zu schmunzeln. In manchen Fällen fällt dir intuitiv eine gute Vorgehensweise ein. In manchen Fällen kannst du eine gute bewusste Entscheidung treffen. Dies ist die 70. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz. Mitschnitt aus einem Seminar "Gelassenheit entwickeln" bei Yoga Vidya Bad Meinberg.
11 Minuten
Jaya Ekadashi ist der Ekadashi-Tag im Februar bzw. im Monat Magha. Er gilt als besonders geeignet für Fasten und für Mantra-Rezitation. Klassischerweise wird an diesem Tag auch die Vishnu Sahasranama rezitiert. Um Jaya Ekadashi ranken sich viele Legenden. Sukadev erzählt hier eine Geschichte nach, die er im Sivananda Ashram Rishikesh in einem Abendsatsang an Jaya Ekadashi gehört hat: Es waren einmal zwei Gandharvas, himmliche Tänzer, am Hof von Indra, dem König der Götter bzw. der Engel. Die beiden verliebten sich ineinander. Als es zu einer Tanzaufführung am himmlischen Hof kam, waren die beiden abgelenkt und kamen aus dem Rhythmus. Daher mussten sie den Himmel verlassen und als Menschen sich inkarnieren. An Jaya Ekadashi passierte es, dass sie nichts essen konnten, und vor Hunger zu Gott beteten und Mantras rezitierten. Nachdem Jaya Ekadashi vorbei war, kamen himmlische Botschafter, die sie von ihrem menschlichen Körper befreiten und so zurück brachten in die Himmelsebenen. So heißt es, dass durch Fasten und Mantra Rezitationen Verfehlungen und Fehler überwunden werden können - und man sich erheben kann in höhere Ebenen des Bewusstseins. Alle Yoga Vidya Vorträge und Podcasts
12 Minuten
Warum ist regelmäßige Hatha Yoga Praxis so hilfreich für Gelassenheit? Sukadev spricht insbesondere darüber, warum Tiefenentspannung so wichtig ist: Mache jeden Tag eine Tiefenentspannung: So bekommst du schnell neue Kraft und Energie. So nimmst du Verspannungen nicht in den nächsten Tagesabschnitt mit. Und du verhinderst, dass sich Teufelskreise ergeben aus äußeren Reizen - generveter Gemütszustand - Verspannungen - welche wieder einen genervten Gemütszustand hervorruft. Tiefenentspannung ist besonders wirkungsvoll in der Mittagspause oder nach der Arbeit. Spätestens beim Einschlafen kannst du Tiefenentspannung üben. Sukadev spricht auch über die Wirkung von Asanas - als psychosomatisch wirksamen Techniken. Und Pranayama, Atemübungen sind nicht nur im Alltag hilfreich - sondern eben auch als eine Art "Alltags-Hygiene". Dies ist die 67. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast. Ein Mitschnitt aus einem Seminar "Gelassenheit entwickeln" bei Yoga Vidya Bad Meinberg.