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Schiffspodcast - Dani fährt Schiff Archiv

66 Episoden
35 Minuten
Eine Fahrt mit der Basler Fähre ist eine Auszeit von der Hektik der Stadt.

Fährifrau Rosi Tiefenthal gibt im Schiffpodcast einen Einblick in ihren Alltag auf dem Rhein.

Die Fähren sind auch heute noch wichtig für Mobilität und Identität in Basel.

In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren. 

Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.

Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.

Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.

Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.

Links

Fähri-Verein Basel

https://www.faehri.ch/faehren

Fähre Wild Maa

https://www.wild-maa-faehri.ch/

Schiffsradar

https://schiffsradar.org

Logbuch eines Fährmanns

https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/

 

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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
32 Minuten
Im Dampfzentrum Winterthur sind rund 30 Dampfmaschinen ausgestellt.

Ein Highlight ist die oszillierende Dampfmaschine der «Giessbach» vom Brienzersee.

Das Zentrum wird ehrenamtlich betrieben.

Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde.

Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben. 

Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk. 

Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist.

Links

Dampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.ch

Video über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuch

Kempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-engines

Inhaltsverzeichnis

0:00      Maschinen im Dampfzentrum Winterthur

0:15      Einleitung

1:10      Das Dampfzentrum Winterthur

4:15      Geschichte des Dampfzentrums

6:00      Bedeutung der Dampfmaschine

7:50      Dampfmaschinen heute

10:10   Pflege und Unterhalt

13:15   Nachwuchs

16:10   Organisation Dampfzentrum

17:35   Andreas persönlich

20:10   Giessbach-Maschine

23:50   Lützelau-Maschine

24:50   Tandemmaschine Tram Basel

26:40   Lichtmaschine Dampfschiff Beatus

28:15   Maschine für die Weltausstellung in Paris

31:15   Verabschiedung

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38 Minuten
Wir lernen die grössten Schiffe der Welt kennen. Dario Fahrni führt in die Kreuzschifffahrt ein – ein Gebiet, auf dem er sich auskennt. 20 Kreuzfahrten hat er bereits gemacht und gibt einen Podcast dazu heraus.

Kreuzfahrten bieten für Dario Fahrni eine bequeme, erholsame Auszeit – selbst auf riesigen Schiffen wirken die Menschenmassen kaum spürbar.

Moderne Schiffe sind schwimmende Freizeitparks; sein Favorit ist die Costa Firenze.

Im Podcast gibt er Tipps zu Buchung, Kabinen und Preisen und erzählt von seiner eigenen Kreuzfahrt-Leidenschaft.

Für Dario Fahrni ist eine Kreuzfahrt vor allem eines: Ein perfekter Ausstieg aus dem Alltag. «Es ist eine bequeme Art zu Reisen, weil man das Bett und die Bar immer dabeihat», sagt er im Schiffspodcast. Nirgendwo sonst findet er so schnell Erholung wie an Bord eines Schiffes. Und doch sei jede Reise ein kleines Abenteuer.

Die Schiffe, die heute über die Meere fahren, sind riesige schwimmende Städte. Die MSC World Europa zum Beispiel bietet Platz für 7000 Passagiere. Dennoch spüre man von den Menschenmassen erstaunlich wenig, sagt Dario Fahrni – und räumt damit mit einem verbreiteten Vorurteil auf.

An Bord der Schiffe findet man Rutschbahnen, Kletterparks oder sogar Achterbahnen. Dario Fahrnis Lieblingsschiff ist die Costa Firenze. Im Schiffspodcast erklärt er, warum sie für ihn das schönste Schiff der Welt ist.

Im Schiffspodcast gibt Dario Fahrni Tipps, wie man die passende Kreuzfahrt findet, wo man am besten bucht, welche Unterschiede es bei den Kabinen gibt und mit welchem Preis man rechnen muss. «Das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt mich immer wieder», sagt er und erzählt von einer einwöchigen Kreuzfahrt, die ihn nur 150 Franken gekostet hat - Essen und Trinken inklusive.

Um seine Leidenschaft für Kreuzfahrten zu teilen, produziert Dario Fahrni zusammen mit seinem Kollegen Martin Bähler den Podcast Faszination Kreuzfahrt. «Die grosse Resonanz hat mich überrascht», sagt er – und gibt Einblicke, wie eine Folge entsteht.

«Entweder packt einen das Kreuzfahrtfieber nach der ersten oder zweiten Reise – oder gar nicht», sagt Dario Fahrni. Und er erzählt, welche Rolle der Film Titanic in seiner eigenen Begeisterung gespielt hat.

Links

Podcast Faszination Kreuzfahrt

welcomeaboard1990.ch/podcast-faszination-kreuzfahrt

MSC-Kreuzfahrten

msccruises.ch

Costa Kreuzfahrten

costakreuzfahrten.ch

Reisebüro Cruise-Expert Joel Lendenmann

cruise-expert.ch

Inhaltsverzeichnis

0:00      Schiffshorn Costa Fierenze

0:05      Begrüssung

1:15      Dario Fahrni

1:50      Faszination Kreuzfahrt

2:40      Die Kreuzfahrtschiffe

8:50      Die Reedereien

10:20   Tipps für die erste Kreuzfahrt

20:10   Podcast Faszination Kreuzfahrt

27:25   Dario beruflich

31:00   Titanic

35:30   Verabschiedung

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41 Minuten
In dieser Folge des Schiffspodcasts spricht Autor und Regisseur Michael Klemm über seine «Liebeserklärung» an das legendäre Thunersee-Dampfschiff. Inspiriert wurde er von der wahren Geschichte der «Blümlisalp», die fast zwanzig Jahre lang mit ungewisser Zukunft in einem Baggersee lag, ehe sie dann doch gerettet wurde.

Erzählt wird die Geschichte anhand des fiktiven Maschinisten Heinz, der viele Jahre auf dem Schiff gearbeitet hat. Nach der vermeintlich letzten Fahrt bricht für ihn eine Welt zusammen. Er ertränkt seinen Kummer im Alkohol - bis einige seiner Freunde beschliessen, die «Blümlisalp» wieder flottzumachen.

Dabei gehe es nicht einzig um die Schönheit des Schiffes, erklärt Michael Klemm. «Die Geschichte erzählt auch etwas über die Gesellschaft. Es geht um Verlust, Engagement und Selbstbestimmung der Menschen.» Im Gespräch mit dem Schiffspodcast zieht Klemm Parallelen bis hin zur künstlichen Intelligenz.

Der Regisseur verspricht ein unterhaltsames und lustiges Stück, bei dem auch gesungen wird. «Das Singspiel ist beschwingt, da nimmt man etwas mit und summt vielleicht sogar eine Melodie auf dem Heimweg.» Premiere ist in einem neuen Theater in Hünibach am Thunersee.

Als grosses Vorbild dienst das Singspiel «Im weissen Rössl am Wolfgangsee». Im Schiffspodcast erzählt Michael Klemm von seinem Besuch dort. Dabei lernen wir auch den «Kaiser» kennen, ein Schaufelradschiff aus dem Jahr 1873, das bis heute noch fährt.

Im Schiffspodcast erzählt Michael Klemm, wie er aus dem Odenwald in Hessen in die Schweiz kam und welcher berühmte Schriftsteller ihn dazu inspiriert hat. Einige Jahre lebte er in Saas-Fee, doch dann war ihm der Schnee zu viel und er zog an den Thunersee. Heute schwärmt er vom Thunersee – «wegen des Südlichen und der Leichtigkeit des Sees.»

Links

Singspiel «Blümlisalp», ab 7. November 2025 in Hünibach am Thunersee. Informationen und Tickets: grimalditheater.com

Bordbuch «Blümlisalp», erschienen im Prellbock-Verlag: prellbock.ch

Geschichte der Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee, erschienen im Weber-Verlag: weberverlag.ch

Frühere Folge des Schiffspodcast: Wie überwintern Dampfschiffe: schiffspodcast.ch

Inhaltsverzeichnis

0:00      Begrüssungspfiff Dampfschiff Blümlisalp

0:25      Einleitung

1:35      Begrüssung

3:40      Michaels Weg ins Berner Oberland

8:00      Das Dampfschiff Blümlisalp im Theater

9:35      Was ist ein Singspiel

11:30   Das Weisse Rössel

14:10   Dampfschiff der «Kaiser»

16:45   Müsterchen aus dem Singspiel

18:45   Der Maschinist Heinz

20:15   Gesellschaftskritik

23:40   Künstliche Intelligenz

28:30   Wie man ein Theaterstück schreibt

30:20   Die Umsetzung

32:35   Winterarbeit am Dampfschiff Blümlisalp

34:00   Wie man ein Theater eröffnet

38:30   Verabschiedung

40:35   Schlusspfiff Dampfschiff Blümlisalp

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55 Minuten
Kurt Hunziker kennt die Schifffahrt wie kaum ein anderer. Er hat 43 Jahre lang auf dem Schiff gearbeitet, fährt seit der Pensionierung oft mehrmals pro Woche als Passagier mit und analysiert die Schifffahrt seit Jahren als Journalist für die Dampferzeitung. Ruhig und sachlich ordnet er die vergangene Saison ein – und legt den Finger auf die wunden Punkte.

Er fordert von den Schifffahrtsgesellschaften mehr Mut und Offenheit. Sie sollen aktiver informieren, wenn ein Schiff ausfällt, und auch den Grund nennen. «Sonst entstehen Gerüchte. Das ist weder für die Passagiere noch für die Gesellschaften gut», sagt er im Schiffspodcast. Weil die Schifffahrt im Fokus der Öffentlichkeit steht, dürfe nichts verheimlicht werden.

Auch die Passagierzahlen auf den Schiffen sieht Kurt Hunziker kritisch. Häufig werde betont, wie ruhig und erholsam eine Schifffahrt sei. «Wenn es zu viele Menschen auf dem Schiff hat, kann es mühsam werden», sagt er im Schiffpodcast. Gleichzeitig würdigt er die Bemühungen der Schifffahrtsgesellschaften, Kurse doppelt zu führen und das Personal, das deswegen Überstunden leisten muss.

Auf dem Genfersee fiel die Saison 2025 rabenschwarz aus. Im Sommer fuhr kein einziges Dampfschiff. Für Reparaturen, zusätzliche Grenzgängerschiffe und den Bau einer neuen Werft wird eine halbe Milliarde Franken benötigt. Selbst für Kurt Hunziker, der über gute Kontakte zu den Schifffahrtsgesellschaften verfügt, bleiben viele Fragen offen.

Einen Wendepunkt für die Schifffahrt sieht Kurt Hunziker in der Corona-Krise. Damals ging qualifiziertes Personal verloren, unter dessen Auswirkung die Branche bis heute leidet. Positiv wertet er jedoch, dass sich die Schifffahrtsgesellschaften zunehmend für Teilzeitmodelle öffnen und damit den Bedürfnissen der jüngeren Generation gerecht werden.

Trotz allem blickt Kurt Hunziker zuversichtlich auf die kommende Saison. Die meisten Fahrpläne seien schon online einsehbar. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass das Wetter mitspielt. Zudem hänge vieles davon ab, wie sich die weltpolitische Lage – etwa in den USA, Gaza und der Ukraine – entwickelt. «Das wird sich auch auf den Tourismus in der Schweiz auswirken», sagt er.

Links

Dampferzeitung

Inhaltsverzeichnis

0:00 Horn Dampfschiff Schiller

0:35 Einleitung

2:05 Begrüssung

5:10 Dampferzeitung im Internet

9:35 Kurt Hunzikers persönliche Saison

15:20 Letzte Dampfschifffahrten

22:20 Rückblick Sommersaison 2025

25:35 Was ist los auf dem Genfersee?

31:25 Personalmangel

36:00 Warten auf Ersatzteile

37:40 Tiefer Wasserstand

39:00 Luxusangebot Gallia

44:40 Neue Schiffe

51:40 Saisonausblick

53:40 Verabschiedung

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48 Minuten
Im neuen Schiffspodcast nehmen wir euch mit ins Hafenmuseum in Basel. Museumsdirektor Rolf Schlebach führt durch die Ausstellung und erzählt dabei spannende Geschichten. Vom historischen Hafenmodell über die faszinierende Technik im Schiffssimulator bis hin zu persönlichen Erinnerungen– Schlebach gibt einen einzigartigen Einblick in die Welt der Schifffahrt und die Herausforderungen, die das Museum heute meistern muss.

Das grosse Hafenmodell ist ein Prunkstück des Hafenmuseums. Das Modell wurde ursprünglich für die Landesausstellung 1939 gebaut. Später wurde es überarbeitet und zeigt heute den Zustand des Hafens im Jahr 1954. Rolf Schlebach nutzt das Modell, um die Geschichte des Rheinhafens zu erzählen – zum Beispiel, wie das Hafenbecken 2 während des Zweiten Weltkriegs mühsam per Hand mit Pickel und Schubkarre ausgehoben wurde. Er weist auch auf ein besonderes Silo hin, das im Modell zu sehen ist.

Ein weiteres Highlight des Museums ist der Schiffsimulator. Unter Anleitung eines Instruktors können Hobbykapitäne damit zum Beispiel durch die Schleuse in Antwerpen fahren. «Die Leute sind oft erstaunt, wie träge ein Schiff reagiert», sagt Schlebach. Der Simulator funktioniert in Echtzeit, deshalb dauert die Schleuseneinfahrt etwa eine Viertelstunde. Schlebach will dem Publikum zeigen, welche Hilfsmittel ein Schiffsführer heute hat und wie spannend die Arbeit auf dem Schiff ist.

Einer von Rolf Schlebachs Lieblingsorten im Hafenmuseum ist beim Modell des Gütermotorschiffs Nostrano. «Es ist ein sehr spezielles Schiff», sagt Schlebach, der einen Teil seiner Jugend darauf verbracht hat. Es war das erste Schiff der Schweizer Reederei, das vom Schub- zum Schleppschiff umgebaut wurde. Danach kamen die beiden anderen «Italiener» Bodio und Sonvico an die Reihe. Im Schiffspodcast erzählt Rolf Schlebach von der schönsten Fahrt, die er auf der «Nostrano» erlebt hat.

Heute fährt Rolf Schlebach mit seinem eigenen Schiff: Dem Schleppboot Jupiter aus dem Jahr 1912. Ursprünglich wurde das Boot mit einer Dampfmaschine betrieben. In seiner Freizeit befährt er damit Gewässer in ganz Europa und bietet Skipper-Trainings an. Er betont, dass es viel nautisches Wissen erfordert, um so ein Schiff zu unterhalten. «Und viel Elan», sagt er, «Rechnen darf man dabei nicht, es ist sehr aufwändig.»

Als privates Museum kann das Hafenmuseum nicht mit Beiträgen der öffentlichen Hand rechnen. Neben den Einnahmen aus dem Ticketverkauf und dem Erlös von Sonderführungen ist es deshalb auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Schlebach erzählt, wie er unter diesen Umständen den zwei Millionen Franken teuren Umbau des Museums im Jahr 2020 meistern konnte.

 

Links

Hafenmuseum:

https://hafenmuseum.ch/

Neues Museum über Schweizer Schifffahrt

https://schiffspodcast.ch/episodes/neues-museum-uber-schweizer-schifffahrt

Besuch im Tower der Basler Rheinhäfen

https://schiffspodcast.ch/episodes/besuch-im-tower-der-basler-rheinhafen

 

Inhaltsverzeichnis

1:25 Geschichte des Hafenmuseums

5:55 Das Hafenmodell

6:50 Geschichte des Rheinhafens

8:20 Ein spezielles Silo

15:35 Schifferkinderheim

19:55 Rolf Schlebach beruflich

21:00 MS Jupiter

27:05 MS Nostrano

31:20 Der Schiffsimulator

38:25 Organisation des Hafenmuseums

44:40 Ausflugstipps

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47 Minuten
Remo Rey ist Geschäftsführer der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)

Seit Frühling ist er auch Präsident des VSSU, des Verbandes der Schweizer Schifffahrtsunternehmen

Der Verband vertritt die Interessen der Schifffahrt gegenüber Politik und Gesellschaft

Rey spricht über die Herausforderungen der Branche: lange Ausbildungen, hohe Kosten und umstrittene Angebote

Ein Schiff ist kein Postauto: Das erklärt Remo Rey zum Beispiel im Bundeshaus. Als Präsident des Branchenverbands VSSU vertritt er die Anliegen der Schweizer Schifffahrt gegenüber der Politik, dem Tourismus oder der Öffentlichkeit. «Es ist wichtig, dass man gemeinsam hinstehen und seine Bedürfnisse anbringen kann», sagt Rey im Schiffpodcast und erzählt, wie er in das Amt gestartet ist und was ihm dabei wichtig ist.

Der Verband der Schweizer Schifffahrtsunternehmen arbeitet eher im Hintergrund. «Ein zentraler Teil ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verkehr, wo Gesetze und Verordnungen vorbereitet werden.», sagt Rey und stellt weitere Aufgaben des Verbands vor. Dazu gehören die aktuellen Herausforderungen in der Schifffahrt:

Lange Ausbildungen erschweren die Personalplanung. Aktuell fahren nicht alle Schiffe in der Schweiz, weil Schiffsführerinnen oder Maschinisten fehlen. Remo Rey erläutert, wo die Ausbildung vereinfacht wird und warum sie dennoch lange dauern muss. Er zeigt auf, wie er als Geschäftsführer der Schifffahrtsgesellschaft URh mit dieser Herausforderung umgeht.

Manche Schiffe bleiben in der Werft, weil das Geld für Reparaturen fehlt. Remo Rey erklärt, warum die Schifffahrt teuer ist und dass Schiffsbetriebe auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind. Vor allem Investitionen in klimafreundliche Motoren übersteigen oft die finanziellen Möglichkeiten der Unternehmen. Im Schiffspodcast wird aufgezeigt, wie Schiffe eine Region attraktiver machen.

Viel Kritik einstecken muss die Schifffahrt wegen einer exklusiven Luxusfahrt für kleine Gruppen, die auf dem Vierwaldstättersee angeboten wird. Im Schiffspodcast verteidigt Remo Rey das Angebot und wirbt für frische Ideen. Solche Angebote seien notwendig, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, sagt Rey. «Die Schifffahrt muss im Gespräch bleiben». Mit klassischen Kursfahrten sei das kaum zu schaffen.

Wir nehmen den Schiffspodcast auf dem 100 Jahre alten Motorschiff Konstanz auf, das heute vorab als Hotelschiff dient. Remo Rey erzählt von der Suche nach einer Verwendung für das eher kleine Schiff und wie es ihm ans Herz gewachsen ist. Er spricht auch über das zweite historische Schiff der URh-Flotte: Das Motorschiff Stein am Rhein und seinen Sulzer Zweitaktmotor 6 TW 24 und welche Herausforderungen sich stellen, ihn zu erhalten.

Zur Schifffahrt ist Remo Rey eher zufällig gekommen. Davor war er Tourismusdirektor in Winterthur. «Die Schifffahrt vereint vieles, was mir wichtig ist: Gastgeber sein, Gastronomie, touristisches Angebot – aber auch neue Herausforderungen wie Finanzierung und Investitionsplanung», sagt der Betriebsökonom. Nach elf Jahren ist er noch immer mit Begeisterung dabei.

 

Links

Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein URh

https://www.urh.ch/

Spenden für MS Stein am Rhein

https://www.urh.ch/blog/erhalt-ms-stein-am-rhein

Der VSSU

https://schweizer-schifffahrt.ch/

Weitere Folge des Schiffspodcasts mit der URh

https://schiffspodcast.ch/episodes/so-wird-der-tag-der-offenen-werft-organisiert

Inhaltsverzeichnis

0:15      Einleitung

2:05      100 Jahre MS Konstanz

5:15      MS Stein am Rhein

9:25      Neuer Präsident VSSU

13:10   Aufgaben des VSSU

9:15      Gemeinsame Ausbildung

22:10   Personalmangel

33:00   Niedrigwasser

37:25   Finanzierung der Schifffahrt

41:20   Luxusangebote

46:05   Remo Rey persönlich

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41 Minuten
«Schlauchbootfahren ist ein wunderschönes Naturerlebnis», sagt Autorin Iwona Eberle im Schiffspodcast. Sie nimmt uns mit auf eine gemächliche Fahrt über glitzernde Flüsse, vorbei an Auen, Burgen und Baumlandschaften. Es wird klar, warum gerade das Schlauchboot ein ideales Fortbewegungsmittel ist, um die Schweiz neu zu entdecken.

Der Gummibootführer ist ein Herzensprojekt von Iwona Eberle. Im Buch stellt sie 22 Flusstouren vor, die für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet sind. Sie erzählt im Schiffspodcast, wie sie per Luftbild neue Routen sucht, die Flüsse zuerst mit dem Velo abfährt und jede Tour mehrmals testet. Schliesslich werden noch Fotos mit Models gemacht.

Wichtig ist die richtige Ausrüstung. Die Buchautorin sagt, worauf man beim Kauf eines Schlauchbootes achten sollte. Ausserdem erklärt sie, was weiter gebraucht wird, zum Beispiel stabile Paddel oder Schwimmwesten. Im Schiffspodcast erfährst Du, welchen Fehler Anfänger am häufigsten machen.

Für Einsteiger eignen sich viele Routen. Zum Beispiel auf dem Linthkanal von Giessen bis in den Zürichsee. Wer es ein bisschen wilder mag, kann sich auf die Reuss wagen – von Bremgarten nach Gebenstorf, vorbei an unverbauten Ufern und über steiniges Flussbett. Iwona Eberle zeigt, wie vielfältig Flusstouren in der Schweiz sein können.

Neben dem Gummibootführer hat Iwona Eberle zwei Badeführer geschrieben: Einen für das Tessin und einen für die Westschweiz. Dort stellt sie abgelegene, naturbelassene Badeplätze vor – oft mit Wasserfällen, türkisblauen Becken und meist ganz ohne Infrastruktur.

Ihre erste Gummibootfahrt führte Iwona Eberle direkt auf eine anspruchsvolle Strecke – und weckte ihre Neugier. Als sie merkte, dass es keine passende Literatur dazu gab, begann sie selbst zu recherchieren, bis sie beschloss, selber ein Buch zu schreiben. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie daraus eine grosse Leidenschaft und eine Menge Arbeit geworden ist.

 

Links

Gummiboot-Führer im Salamanderverlag

https://www.salamanderverlag.ch

Fotograf Christoph Hurni bei Flickr

https://www.flickr.com/photos/40826712@N00/

Gummiboot-Regeln der SLRG

https://www.slrg.ch/de/unterwegs-mit-dem-gummiboot-oder-stand-paddle-sup-das-muessen-sie-beachten

 

Inhaltsverzeichnis

1:20      Einleitung

2:40      Faszination Gummibootfahren

7:55      Gummibootführer

8:30      Gummiboot

12:40   Weitere Ausrüstung

15:40   Der Fotograf

19:15   Schwimmwesten

22:20   Gummibootfahren mit Kindern

23:30   Route für Anfänger

26:00   Regeln der SLRG

27:15   Eine anspruchsvollere Tour

29:05   Baden ohne Gummiboot

30:00   Persönlich

32:50   Neue Strecke finden

33:55   Badeplätze finden

39:50   Verabschiedung

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39 Minuten
Auf den Schiffen im Berner Oberland steht wieder eine Frau im Steuerhaus: Iren Ryser hat die Prüfung zur Schiffsführerin nach nur zwei Saisons auf See gemeistert. Sie ist aktuell die einzige Frau in dieser Position im Berner Oberland. Im Schiffpodcast gibt sie Einblicke in die Prüfungsphase, in ihren Alltag auf dem Schiff und erzählt, wie sie sich in der männerdominierten Branche behauptet.

Was ursprünglich mit einem kurzen Einsatz als Malerin in der Werft begann, entwickelte sich schnell zu einer Berufung. Innerhalb kürzester Zeit stieg Iren von der Matrosin zur Schiffsführerin auf. Ihre Geschichte zeigt, was sie auch anderen jungen Frauen rät: «Chancen packen, wenn sie sich bieten.»

«Während drei Monaten hatte ich kein Leben mehr», fasst Iren die Vorbereitung auf die theoretische Prüfung zusammen. Nach Feierabend musste sie mindestens eine Stunde lang lernen und sich die Antworten auf 900 Fragen einprägen. Im Schiffspodcast werden drei der Fragen besprochen. Iren erzählt von der theoretischen Prüfung, die ganze vier Stunden lang dauert.

Die praktische Prüfung ist nicht weniger anspruchsvoll. Iren musste nicht nur zeigen, dass sie das Schiff beherrscht, sondern auch, dass sie in Notfällen richtig reagiert. Dazu gehört zum Beispiel das berühmte Mann-über-Bord-Manöver. «Besonders hektisch wird es, wenn ein Feuer auf dem Schiff ausbricht.» Iren zählt im Schiffspodcast auf, was sie in einem solchen Fall alles unternehmen muss.

«Am Anfang hatte ich ein mulmiges Gefühl, mit dem Schiff an die Ländte zu fahren», erzählt Iren. Obwohl sie mit den kleinsten Schiffen der Flotte lernt, sind diese mit bis zu 40 Metern ungefähr so lang, wie zwei Gelenkbusse. Mit zunehmender Übung wurde alles einfacher. Heute kann es Iren kaum erwarten, im kommenden Frühjahr ein grösseres Schiff zu steuern.

Links

BLS bls-schiff.ch

Inhaltsverzeichnis

1:25      Einleitung

2:25      Schiffspatente

6:55      Ausbildung zur Matrosin

8:10      Theoretische Prüfung

14:15   Hornen

18:05   Praktische Prüfung

22:30   Als Frau auf dem Schiff

26:40   KI in der Schifffahrt

29:20   Arbeit als Matrosin

31:45   Die Kunst des Ländten

38:10   Verabschiedung

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41 Minuten
Wir sorgen für passende Stimmung an Bord und entdecken die Welt der Shantys. Während wir sie heute zur Unterhaltung hören oder singen, hatten diese Lieder früher eine andere, ernstere Bedeutung. Sie waren auch deutlich kürzer. Rainer H. Porschien vom Basler Seemannschor Störtebekers erklärt uns die Hintergründe. 

Viele kennen das Lied «Der Wellermann», ein traditionelles Walfängerlied aus Neuseeland. Während der Corona-Pandemie erlebte es durch eine Version von Nathan Evans ein Comeback. Rainer erzählt, wie der Hype um das Shanty die Störtebekers beeinflusst hat.

Shantys sind alles andere als ein Relikt der Vergangenheit – auch heute entstehen neue Lieder. Rainer stellt einige moderne Shantys vor, darunter Stücke von der Band Santiano, El Pony Pisador und den Dreadnoughts. Dabei sind auch bekannte Lieder, die regelmässig im Radio laufen und deren Verbindung zur Seefahrt nicht offensichtlich ist.

Wir tauchen ein in die Geschichte des Basler Seemannschors Störtebekers, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1962 zurückreichen. Der Name Störtebekers erinnert an den gefürchteten Seeräuber aus Hamburg, der vier Liter Bier in einem Zug getrunken haben soll. Rainer klärt auf ob die Sänger das auch können. Wie viele andere Chöre haben auch die Störtebekers heute Probleme mit dem Nachwuchs.

Im Schiffspodcast verrät Rainer seine persönliche Verbindung zur Seefahrt und berichtet von seiner besonderen Begegnung mit Freddy Quinn, dem bekannten Schlagersänger und Seefahrtromantiker.

In einem zweiten Teil lernen wir Silvia kennen. Sie begleitet die Störtebekers auf dem Akkordeon und ist die einzige Frau in der Gruppe. Wie sie damit umgeht, erzählt sie im Schiffspodcast. Tommy erklärt, warum er bei einem ersten Versuch nicht bei den Störtebekers mitmachen durfte und warum er jetzt doch noch mitsingen darf.

Website Störtebekers mit Terminen und Beispielliedern

https://stoertebekers-basel.ch

Playlist mit einigen vorgestellten Shantys

https://open.spotify.com/playlist/6G6Ru5Y1u2ahitXZjjI7l6?si=Sn2FnXEPR8a9QCHol0s8RQ

Beispiele moderner Shantys

Santiano, Es gibt nur Wasser

Nathan Evans, Wellermann

The Longest Johns, Bones in The Ocean

El Pony Pisador, Bully in the Alley

The Dreadnoughts, Randy Dandy-Oh

Nathan Evans, Told You So

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüssung

1:35 Was Shantys sind

5:30 Themen von Shantys

8:30 Moderne Shantys

9:15 Santiano

11:10 Wellermann

13:25 Dreadnoughts

13:55 Told you so

16:10 Störtebeker

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23 Minuten
Auf Instagram beantwortet Lilian gemeinsam mit ihrer Kollegin Lorena Zuschauerfragen zur Schifffahrt. Im Schiffspodcast erzählt sie, zu welchem Thema besonders viele Fragen gestellt werden. Neben diesem «Question Sunday» teilt sie regelmässig Eindrücke vom Alltag auf dem Schiff.

Im Sommer startet Lilian ihren Arbeitstag mit einem Kaffee in der Werft. Oft endet er dort mit einem Schwatz mit anderen Nautikerinnen und Nautikern der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Was Lilian dazwischen auf dem Schiff erlebt, erzählt sie im Schiffspodcast.

Der Einstieg in die Schifffahrt beginnt bei der ZSG als Matrose und führt über den Deckchef (Kassierin) entweder nach oben ins Steuerhaus (Schiffsführerin) oder nach unten in den Maschinenraum (Maschinistin). Im Schiffspodcast erklärt Lilian, warum ihr die Entscheidung schwer fällt.

Eine Hürde für Junge sieht Lilian darin, dass sie zuerst einen handwerklichen Beruf erlernen müssen. Sie findet es besser, wenn man eine Lehre als Matrose machen könnte, ähnlich, wie es auf dem Rhein bereits der Fall ist.

Lilian selber hat Malerin gelernt, bevor sie bei der Schifffahrt angefangen hat. Sie erzählt von ihrer Arbeit im Winter in der Werft und welche Rolle das Dampfschiff dabei gespielt hat.

Ihre Leidenschaft für die Schifffahrt hat Lilian vom Pontoniersport. Das ist eine traditionelle Wassersportart, die es so nur in der Schweiz gibt. Dort hat sie auch das Motorbootfahren gelernt und war total begeistert davon.

 

Links

Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft

https://www.zsg.ch

Question Sunday auf Instagram

https://www.instagram.com/zuerichseeschifffahrt

oder @zuerichseeschifffahrt

 

Inhaltsverzeichnis

0:05      Einleitung

1:45      Question Sunday

5:40      Alltag auf dem Schiff

8:15      Die dritte Saison

13:35   Junge zur Schifffahrt bringen

15:20   Malerin

18:20   Pontoniere

21:30   Mustang Club

22:30   Verabschiedung

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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
55 Minuten
Waldenburg im Kanton Basel-Land ist eher für seine Eisenbahn als für Schiffe bekannt. Es gibt dort aber eine krasse Werft, die man kennen sollte.

Weitab vom Rhein, in der Region Waldenburg, befindet sich die Bömmel-Werft von Dominic Faggiani, einem Modellbauer der Extreme. Gerade baut er an seinem jüngsten Schiff: einem 3,8 Meter langen Schlepper. Andere seiner Modelle führen den Schiffspodcast auf den Oberalppass, ins Basler Hafenmuseum, bis nach Duisburg und zu weitere Stationen in Europa.

Der Schlepper Bömmel ist ein typisches Modell von Dominic Faggiani. Mit fast vier Metern Länge und mehr als einem Meter Breite ist es schon ziemlich gross, um noch als Modell zu gelten. Dominic kann sich ans Steuer setzen und die «Bömmel» selbst fahren oder vom Ufer aus fernsteuern. Sie ist mit einem Pod, einem Bugstrahler, einem funktionierenden Echolot und vielen Extras wie Beleuchtungen, Radar und Markierbojen ausgestattet. Und doch ist sie kein typisches Modell für Dominic, weil sie kein historisches Vorbild hat.

Dominic hat sich als Restaurator von historischen Schiffen einen Namen gemacht. So hat er zum Beispiel das grosse Hafenmodell von 1939 im Basler Hafenmuseum aufgefrischt. Im Schiffspodcast erzählt er, warum ihm ein Tänzer dabei gute Dienste geleistet hat. Er erklärt auch, warum Modellschiffe, die geschützt in Vitrinen stehen, mit der Zeit trotzdem Schaden nehmen.

Seine Begeisterung für die Schifffahrt hat Dominic von seinem Stiefvater, der Schiffer auf dem Rhein war. Manchmal kam es vor, dass Dominic die Schule geschwänzt hat und stattdessen nach Basel zum Hafen fuhr. Im Schiffspodcast erzählt er, warum er keinen nautischen Beruf erlernt hat und wie er zum Modellbau kam.

Seine Modelle und noch viele mehr kann man am 3. und 4. Mai 2025 in Waldenburg anschauen. Dominic organisiert dort mehr oder weniger im Alleingang ein Schaufahren mit internationalen Ausstellern. Im Schiffspodcast erzählt er, was ihn dazu motiviert. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, einmal mit der heutigen Waldenburgerbahn zu fahren.

Links

Bömmel-Werft

https://www.bömmel-werft.ch

Hafenmuseum Basel

https://hafenmuseum.ch/

Remise Waldenburgerli

https://www.waldeburgerli.ch/

Inhalt

1:25 Modellschiff Bömmel 

6:39 Waldenburgbahn

11:45 Schaufahren Waldenburg

17:20 Die Bömmel-Werft

22:15 Modellbau

26:30 3D-Druck

30:35 Einkommen

31:10 Swiss Miniature

32:40 Hafenmuseum Basel

37:50 Hafenmodell

41:45 Dominic persönlich

48:25 Echte Schiffe

49:00 Arbeit mit Jugendlichen

54:05 Verabschiedung

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41 Minuten
Wir besuchen die Werft der URh bei Schaffhausen und blicken hinter die Kulisse der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein. Das tolle dabei: Ihr könnt das am Wochenende der offenen Werft am 5. und 6 April 2025 ebenfalls tun.

Es riecht nach frischer Farbe. Die Zierlisten des Motorschiffs Stein am Rhein leuchten rot. Irgendwo läuft ein Radio. Man muss aufpassen, wo man hintritt und was man anfasst. Alltag in einer Schiffswerft. Bald wird es hier ganz anders aussehen. Was es braucht, um eine Werft für die Öffentlichkeit herzurichten, erzählt Oberkapitän Urs Thaler im Schiffspodcast.

Das Motorschiff Stein am Rhein mit Baujahr 1956 wurde im Winter umfassend renoviert. Die Böden und Treppen wurden erneuert, die Wände des Salons aufgefrischt. Zudem wurde die periodische Schalenkontrolle durchgeführt. Beim Entfernen des Bodens kamen unerwartete Schäden zum Vorschein, die einen Mehraufwand verursachten – ein typisches Problem bei Schiffen, wie Oberkapitän Urs Thaler erzählt.

Das Motorschiff Konstanz ist das älteste Schiff der URh-Flotte und wird in diesem Sommer 100 Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es erstmals seit langem die Möglichkeit, mit dem «Konstanzerli» zu fahren. Im Schiffspodcast lernst du auch die anderen Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein kennen.

Wir lernen die URh besser kennen: Vanessa Tschan sagt, warum die Fahrt auf dem Rhein zu den schönsten Flussfahrten Europas gehört. Sie stellt die Highlights entlang der Strecke vor, zum Beispiel das Seemuseum Kreuzlingen, der Arenenberg oder der Munot in Schaffhausen.

Links

Tag der offenen Werft:

https://www.urh.ch/ausfluege-tage-der-offenen-werft

Flottensternfahrt ab Steckborn und weiteren Stationen (URh):

https://www.urh.ch/flottensternfahrt

Flottensternfahrt ab Konstanz, Meersburg, Hagnau (BSB):

https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/veranstaltungen/flottensternfahrt

Flottensternfahrt ab Romanshorn (SBS):

https://bodensee-schiffe.ch/erlebnisfahrten/flottensternfahrt-2/

Flottensternfahrt ab Bregenz (VL):

https://www.vorarlberg-lines.at/de/eventfahrten/erlebnisfahrten/flottensternfahrt

Inhaltsverzeichnis

1:30      Begrüssung

6:40      URh vorstellen

8:50      Passagiere

11:05   Schönste Stromfahrt Europas

15:40   Schiffe

16:10   Personal

16:25   Marketing

25:00   Tag der offenen Werft

30:00   Sternfahrt

33:15   Der Oberkapitän

36:50   Vorfreude auf den Saisonstart

39:30   Verabschiedung

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36 Minuten
Im Schiffspodcast blickt Jan Cermak, Leiter der BLS-Schifffahrt, auf sein erstes Jahr im Amt zurück. Er spricht über die Höhepunkte und Herausforderungen in seiner Amtszeit, über die Bedeutung des Marketings und den Wandel in der Schifffahrt.

Was unterscheidet Schweizer Gäste von Internationalen? Jan Cermak erklärt, warum Märkte wie China, Korea oder Südostasien so wichtig sind, um die Schiffe auch in der Nebensaison auszulasten – und welche Rolle schlechtes Wetter dabei spielt.

Er erzählt von den Dampfschiffen und wie wichtig sie als Leuchttürme sind. Er sagt aber auch, warum wir moderne Schiffe brauchen, und spricht von neuen Motoren, von einem neuen Schiff und einer neuen Werft. Man bekommt einen Einblick in die Balance zwischen Tradition und moderner Tourismusstrategie.

Jan Cermak erzählt, wie er von der Traditionsbäckerei Kambly in die Schifffahrt gewechselt hat. Er sagt auch, was ich da überrascht hat und was sein schönster Moment im ersten Jahr war.

Links

www.bls-schiff.ch

Inhaltsverzeichnis

0:15      Einleitung

1:05      Begrüssung

5:30      Marketing

8:00      Fernmärkte

16:45   Seepass

20:35   Dampfschiffe

27:30   Herausforderungen

35:20   Klima

39:05   Verabschiedung

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34 Minuten
Wer ein Restaurant auf einem Schiff führt, muss einzigartige Hürden überwinden. Die Gäste kommen alle auf einmal, in den Schiffsküchen ist wenig Platz und die Nachfrage schwankt je nach Wetter und Saison. Wie man diese Herausforderungen meistert, weiss zum Beispiel Christian Theiler. Er leitet die Schiffsgastronomie auf dem Thuner- und Brienzersee.

In der Hauptsaison arbeiten 95 Personen in den Küchen und in den Restaurants auf den Thuner- und Brienzersee-Schiffen, viele mit befristeten Verträgen. «Wir machen im Hochsommer sechsmal mehr Umsatz als in den Wintermonaten», erklärt Theiler. Um einige Mitarbeiter das ganze Jahr anstellen zu können, werden im Winter in Thun und Interlaken stationäre Restaurantschiffe betrieben. Theiler verrät, warum die Schiffe «Ufem Fluss» und «Ar Aare» zu einer Herzensangelegenheit geworden sind.

Im Winter kümmert sich Christian Theiler um die Personalrekrutierung. «Gerade nach der Corona-Pandemie war es schwierig, genug Leute zu finden», sagt er. Die Gastronomie habe es versäumt, die Branche attraktiver zu gestalten. Aber es werde nachgeholt, zum Beispiel mit besseren Anstellungsbedingungen oder mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter.

Zu den Besonderheiten der Schiffsgastronomie gehört auch, dass manche Gerichte an Land vorbereitet und an Bord fertiggestellt werden. Das erfordert eine ausgeklügelte Logistik. Theiler betont dabei, dass der Fokus auf Frische und Qualität der Speisen liegt. Er erklärt, wie die Speisekarte entsteht und wie es gelingt, ein ausgewogenes Angebot für unterschiedliche Gäste zu schaffen, das von den klassischen Eglifilets und den obligaten Pommes-Frites bis zu vegetarischen und veganen Gerichten reicht.

Thema im Schiffspodcast sind die drei Hauptbereiche der Schiffsgastronomie: Kursfahrten, Charterfahrten und kulinarische Sonderfahrten. Während Kursfahrten als öffentliches Verkehrsmittel fungieren und ein breites Angebot bereitstellen, sind Charterfahrten und Sonderfahrten wie Fondue- oder Grillabende profitabler und die Organisation einfacher, da sie besser planbar sind und entsprechend weniger Lebensmittelverschwendung verursachen.

Christian Theiler verbindet mit seinem Job nicht nur sein kulinarisches Fachwissen als gelernter Koch, sondern auch seine Liebe zum Wasser. Bereits als Kind segelte er regelmässig, und diese Nähe zum See ist heute ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Abschliessend blickt er positiv auf die kommende Saison, freut sich über Neuerungen bei der Infrastruktur und die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots.

Links

Restaurantschiff «Uf em Fluss», MS Brienz in Interlaken Ost

https://www.bls-schiff.ch/de/ufem-fluss-restaurantschiff-interlaken

Restaurantschiff «Ar Aare», MS Stadt Thun in Thun

https://www.ar-aare-thun.ch/

Schiffcatering Thuner- und Brienzersee

https://www.bls-schiff.ch/de/gastronomie/schiffcatering-thuner-und-brienzersee

 

Kulinarische Fahrten auf ausgewählten Schweizer Seen:

Léman, CGN

https://www.cgn.ch/de/unsere-rundfahrten.html?departure_stations=all_stations&season=all_seasons&cgn_type%5B%5D=Gourmet

Vierwaldstättersee, SGV

https://www.lakelucerne.ch/de/ihr-schifffahrts-erlebnis/angebote-tickets/kulinarische-schifffahrten/

Bodensee, SBS und BSB

https://bodensee-schiffe.ch/kursschifffahrt-fahrplaene/gastronomie/

https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/genussfahrten

Zürichsee, ZSG

https://www.zsg.ch/de/erlebnisschiffe

Greifensee, SGG

https://www.sgg-greifensee.ch/de/Kulinarische-Erlebnisfahrten.3.html

Walensee

https://walenseeschiff.ch/de/angebot/eventschiffe.html

 

Inhaltsverzeichnis

1:45 Begrüssung

3:45 Christians Arbeit

4:55 Schiffcatering Thuner- und Brienzersee

6:30 Arbeit im Winter

7:25 Schiffsrestaurant Ufem Fluss in Thun

10:40 Wie eine Speisekarte entsteht

11:45 Schiffsrestaurant Ar Aare in Interlaken

14:15 Schiffsgastronomie im Sommer

19:00 Unterschiede zum stationären Restaurant

20:35 Produktionsküche in Thun

23:20 Synergien der beiden Seen

26:00 Fachkräftemangel

29:00 Ausblick auf die neue Saison

Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren

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