Wertschätzung, Führung und Selbstmanagement Archiv
136 Episoden
4 Minuten
Meine Antworten auf das Leben sind ein Spiegel dafür, wie ich Verantwortung übernehme. Ich selbst konstruiere mir meine Wirklichkeit. „The scene is outside, the seer is inside!“ Wie also will ich die Wirklichkeit wahrnehmen? Welche Antworten finde ich auf das leben?
4 Minuten
Vorstellungen, wie die Welt ist oder sein sollte, wie ich bin oder sein sollte – sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Vor-Stellungen: Sie stellen sich vor die Wirklichkeit und prägen die eigenen Wahrnehmungen. Dies zu erkennen und sich einem Prozess des Entlernens und Neu Lernens anzuvertrauen, ist daher eine wichtige Voraussetzung, um sich und andere besser zu führen.
5 Minuten
Sich selbst annehmen, ist die Königsdisziplin. Allzu gerne hätten wir uns anders als wir sind. Doch all die Verdrehungen um irgendwelcher Effekte willen machen weder glücklich, noch authentisch, noch kraftvoll. Mut zu sich selbst, genauer zu dem \"wie Gott mich gemeint hat\", ist daher die Basis aller Selbstführung.
5 Minuten
Menschen brauchen Sinn in ihrem Leben, und Menschen, die führen wollen ganz besonders. Doch was gibt unserem Leben, Denken, Fühlen, Handeln Sinn? In dem Podcast wird zwischen den äußeren und den inneren Wahrnehmungssinnen unterschieden und die Frage aufgeworfen, wie es gelingt, zwischen all den Sinnangeboten den rechten Weg zu finden.
6 Minuten
Ob gewollt oder nicht: Wir stehen in der Reihe der Eltern und Großeltern. Ihre Vermächtnisse wirken fort, auf der Ebene des Unbewussten und des Bewussten. Hier zu einer guten Haltung zu kommen, die sowohl zu würdigen weiß „was du ererbt von deinen Vätern“, als auch zu unterscheiden weiß, was auf Loslassen und Transformation drängt, ist eine wichtige Grundlage von Führungskunst.
6 Minuten
Wovor wir uns am meisten fürchten, der Tod, kann zur Quelle der Kraft werden. Er konfrontiert jeden von uns mit der Endlichkeit und lässt damit das Leben kostbar erscheinen. Und er fordert auf, dem eigenen Leben mutig einen Sinn zu geben.
4 Minuten
Mit diesem Podcast beginne ich eine neue Serie von Podcasts. Sie widmet sich dem Thema Führungskunst. In diesem Begriff verdichtet sich für mich eine Haltung der Führung, die auf der Grundlage einer achtsamen Selbstführung entwickelt wird. Es ist eine Selbstführung, die sich vor dem Leben verantwortet, getreu dem Satz von Albert Schweitzer „Wir sind Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will“. In diesem ersten Podcast der neuen Serie geht es darum den Blick zu weiten, indem wir das Geschenk des Lebens würdigen und wertschätzen.
52 Minuten
Das Europäische Friedensprojekt gerät in Vergessenheit. Da ist es gut, wenn Menschen aus einer umfassenden Perspektive auf das gegenwärtige Geschehen blicken. Dies geschah im Mai 2016 als die Integrale Akademie Ungarn und Integral Europe zu einer Konferenz an den Plattensee in Ungarn einluden. Das Thema war Reinventing Europe. Mehr als 400 Menschen aus rd. 30 Ländern kamen zusammen, um die Herausforderungen aus einer Integralen Perspektive zu diskutieren. Mit dabei war als Komoderatorin Prof. Dr. Barbara v. Meibom. In dem Interview beleuchtet sie den Prozess und insbesondere die systemische Aufstellung, die sich mit Heilungsimpulsen für den Europäischen Raum befasste.
47 Minuten
Salutogenese – Gesundheit entsteht, wenn es gelingt, dem Herzen zuzuhören und Denken und Fühlen miteinander in Einklang zu bringen. Burnout droht hingegen, wenn – metaphorisch gesprochen – Gaspedal und Bremse gleichzeitig bedient werden: Gas geben beim Denken und Tun und bremsen bei Herz und Sein. Der Podcast ist Barbara v. Meiboms Eröffnungsvortrag der Jahrestagung des Bundesverbandes Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater e.V. \"Auf dem Weg in die erschöpfte Gesellschaft – alternativlos!?\", die vom 20. – 23. April 2016 in Suhl/Thüringen stattfand.
7 Minuten
Nachdem Gutmensch zum Unwort des Jahres gewählt wurde, ist ein genauerer Blick interessant. Unser Verständnis der Begriffe Gutmensch, Gutes tun und Gutsein erweist sich bei genauerem Hinsehen als Ausdruck des jeweiligen Menschenbildes. Dieses bestimmt in hohem Maße das eigene Denken, Fühlen und Handeln in Selbstführung und Führung.
6 Minuten
In Krisenzeiten brauchen wir noch mehr das Gefühl der Verbundenheit als üblicherweise. Dafür zu sorgen, ist eine wichtige Aufgabe der Führung und Selbstführung. \"Statt das Fehlende zu beklagen – für das Fehlende sorgen\" ist eine Haltung, in der wir nicht nur andere \"nähren\", sondern auch uns selbst. Dies gelingt umso mehr, wenn die Hinwendung zum anderen nicht aus dem Gefühl des Mangels, sondern aus dem der Fülle erfolgt.
8 Minuten
Krisen konfrontieren uns mit unseren eigenen Glaubensvorstellungen und Erwartungen. Bei tiefgreifenden Krisen sind wir aufgefordert, bisherige Glaubensvorstellungen und Erwartungen loszulassen. Die Flüchtlingskrise und die globalen Wanderungsbewegungen sind eine solche Krise. Je länger wir uns auflehnen gegen das, \"was ist\", desto weniger Energie haben wir, um mit den Herausforderungen umzugehen. Deswegen ist eine der vordringlichsten Aufgaben in Selbstführung und Führung, sich den Realitäten zu stellen und sich für einen Prozess des Ent-Lernens und Neu-Lernens zu öffnen.
9 Minuten
Menschen zeigen archetypische Muster des Umgangs mit Krisen. In diesem Podcast werden sechs Archetypen nach Carol Pearson vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit diesen Archetypen können wir seelisch - geistige Kräfte aktivieren, die einen angemessenen Umgang mit Krisen unterstützen.
7 Minuten
Die Zivilgesellschaft in Aktion offenbart ausgeprägte Licht- und Schattenseiten. Hierin zeigt sich die Macht der Gefühle, welche durch die Flüchtlingsbewegungen aufbrechen: Sind es Gefühle, die Trennung und Spaltung unterstützen oder Gefühle, die eine Kultur der Verbundenheit befördern? Jede und jeder trägt Verantwortung für die eigenen Gefühle. Sich ihrer bewusst zu werden, ohne sie abzuspalten, ist dabei der erste Schritt in Richtung Begegnung mit sich und anderen.
7 Minuten
Die Flüchtlingskrise ist Ausdruck von globalen Ausgleichsbewegungen. Ihre Folgen lassen sich nicht ohne zivilgesellschaftliches Engagement bewältigen. Dabei zeigt sich, dass das Politisch-Administrative System vor einem notwendigen Strukturwandel steht, den wir als zivilgesellschaftliche Akteure nachdrücklich einfordern und unterstützen können.