RSM Ebner Stolz Mittelstandstalk Archiv
52 Episoden
32 Minuten
Im Gespräch mit Katrin Wolfrum Ein Börsengang eröffnet mittelständischen Unternehmen neue Finanzierungsmöglichkeiten, ist jedoch weit mehr als ein kurzfristiges Finanzierungsprojekt. Die Vorbereitung auf den Kapitalmarkt ist ein umfassender Transformationsprozess, der organisatorische, finanzielle, rechtliche sowie kommunikative Veränderungen erfordert. Im Mittelpunkt steht die sogenannte IPO Readiness. Dazu gehören unter anderem die passende Rechtsform, die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS, eine überzeugende Equity Story, professionelle Corporate Governance- und Compliance-Strukturen sowie ein belastbares internes Reporting. Auch der Wertpapierprospekt, die BaFin-Billigung und der Aufbau einer Investor-Relations-Funktion müssen frühzeitig vorbereitet werden. Darüber spricht Esra Laubach, F.A.Z. Business Media, in dieser Ausgabe des RSM Ebner Stolz Mittelstandstalks mit Katrin Wolfrum, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei RSM Ebner Stolz. Sie erläutert, was Börsenreife konkret bedeutet, welche Anforderungen mittelständische Unternehmen erfüllen müssen und warum eine frühzeitige Vorbereitung entscheidend ist. Im Talk geht es beispielsweise um folgende Fragen: • Was bedeutet IPO Readiness und in welchen Bereichen müssen Unternehmen börsenreif werden? • Wann ist ein Börsengang das passende Finanzierungsinstrument und welche Alternativen sollten geprüft werden? • Warum sollten Unternehmen mindestens 18 bis 24 Monate für die Vorbereitung einplanen? • Welche Anforderungen gelten für Rechtsform, IFRS-Rechnungslegung und Finanzhistorie? • Welche Corporate Governance-, Compliance- und Reportingstrukturen müssen vor der Erstnotiz aufgebaut werden? • Was zeichnet eine überzeugende Equity Story aus? • Welche typischen Fehler können den Börsengang verzögern oder gefährden? • Welche drei Maßnahmen sollten Unternehmen sofort angehen, wenn sie in einigen Jahren an die Börse möchten?
38 Minuten
Seit dem 23.07.2026 gilt in Deutschland das neue Recht auf Reparatur. Hersteller bestimmter Produkte sind nun gesetzlich verpflichtet, diese auf Verlangen des Verbrauchers zu reparieren — unabhängig von der kaufrechtlichen Gewährleistung. Für viele Mittelstandsunternehmen bedeutet das sofortigen Handlungsbedarf: bei der Reparaturinfrastruktur, bei Lieferverträgen und bei der Produktdokumentation. Darüber spricht Esra Laubach, F.A.Z. Business Media, in dieser Ausgabe des RSM Ebner Stolz Mittelstandstalks mit Christine Diener, Rechtsanwältin bei RSM Ebner Stolz in Stuttgart. Sie erläutert die neuen Pflichten aus den §§ 479a ff. BGB, das Verbot von Reparaturhindernissen, die subsidiäre Haftungskette für Importeure und Händler sowie die Verlängerung der Gewährleistungsfrist um zwölf Monate bei Wahl der Reparatur. Im Talk geht es insbesondere um folgende Fragen:
29 Minuten
Warum Benchmarking für mittelständische Unternehmen jetzt zum entscheidenden Steuerungsinstrument wird. Kennzahlen sind für Geschäftsführer und CFOs im Mittelstand unverzichtbar – doch isoliert betrachtet sagen sie oft weniger aus, als viele glauben. Eine EBITDA-Marge von acht Prozent kann solide wirken, im Branchenvergleich aber ein Warnsignal sein. Umgekehrt kann dieselbe Marge in einem anderen Sektor Ausdruck überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit sein. Genau darüber spricht Esra Laubach, F.A.Z. Business Media, in dieser Ausgabe des RSM Ebner Stolz Mittelstandstalks mit Florian Seizer, Partner bei RSM Ebner Stolz in Stuttgart. Es geht um die Aussagekraft von Finanzkennzahlen, die Ergebnisse einer groß angelegten Benchmarking-Studie mit mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen und die Frage, wie Unternehmen ihre Zahlen richtig einordnen. https://www.ebnerstolz.de/de/ueber-rsm-ebner-stolz/publikationen/studien/benchmarking-studie-2026-107574.html
28 Minuten
Die richtige Kommunikation in Bankengesprächen in der Krise ist das A&O. Die richtige Kommunikation in Bankengesprächen in der Krise ist das A&O. Viele CFOs und Geschäftsführer scheuen insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie diesen vor Bankengesprächen in der Krise zurück: Was tun, wenn die Kennzahlen kippen? Was, wenn Covenants unter Druck geraten oder der Quartalsreport kritische Fragen durch die Bank zur Folge hat? Diesen Fragen widmet sich Esra Laubach, F.A.Z. Business Media, in dieser Ausgabe des Mittelstandstalks im Gespräch mit Oliver Haas, Finanzanalyst und Direktor bei RSM Ebner Stolz. Er berät mittelständische Unternehmen unter anderem zu den Themen Finanzierung und Financial Modelling Im Talk geht es insbesondere um folgende Fragen: Was steht im Umgang mit der Hausbank auf dem Spiel, wenn sich ein Unternehmen in der Krise befindet? Was sind Covenants und warum sind sie in einer unternehmerischen Krise so wichtig? Wie kann ein Frühwarnsystem aussehen, das drohende Covenant-Verletzungen rechtzeitig erkennt? Was sollte ein Unternehmen tun, wenn das Financial Model eine sich anbahnende Krise zeigt? Was sollten Unternehmen tun, um den Schaden zu begrenzen – und was passiert, wenn die Bank sich nicht auf einen Waiver einlässt? Welchen zentralen Tipp sollten Unternehmen beherzigen – sowohl jene, die frühzeitig auf die Bank zugehen, als auch jene, die zunächst abwarten?
18 Minuten
Unternehmen müssen ab September 2026 die Vorgaben der EmpCo-Richtlinie einhalten. Dann ist das sog. Greenwashing verboten. Falsche Nachhaltigkeitsversprechen tauchen gefühlt immer häufiger in der Werbung auf. Und das wird ab September 2026 unterbunden: Die EU hat die sog. Empowering Consumers Directive, kurz „EmpCo-Richtlinie“, verabschiedet. Sie wurde inzwischen in deutsches Recht umgesetzt und Unternehmer müssen die Vorgaben demnächst befolgen. Was das für mittelständische Unternehmen bedeutet, bespricht Esra Laubach (F.A.Z. Business Media) mit Daria Madejska, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verwaltungsrecht bei RSM Ebner Stolz mit einem Fokus auf Umweltrecht.
28 Minuten
Unternehmenskrisen sind in Deutschland keine Seltenheit – im Gegenteil: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Für Geschäftsführer und Unternehmer stellt sich daher die zentrale Frage: Wie erkenne ich eine drohende Krise frühzeitig und welche Handlungsoptionen habe ich? Die Antwort liegt in einer systematischen Krisenfrüherkennung und rechtzeitigen Restrukturierung.
23 Minuten
M&A-Prozesse sind in der gegenwärtigen, dynamischen Wirtschaftslage zentrale strategische Instrumente. Sie verhelfen zu Expansion und unterstützen im Fall von Restrukturierungen. Auch bieten M&A-Transaktionen für viele mittelständische Unternehmen die Chance, neue Märkte zu erschließen, Synergien zu heben oder strategische Ziele schneller zu erreichen. Leider ist der Unternehmensverkauf immer öfter auch die einzig mögliche Alternative, den Fortbestand des Unternehmens im Rahmen einer Nachfolgeregelung sicherzustellen.
25 Minuten
Mit dem Gesetz zur Modernisierung der Betriebsprüfung wurden neue Regelungen für die Durchführung von Außenprüfungen eingeführt. Im Mittelpunkt stehen vier Kernziele: die Digitalisierung der Prüfungsprozesse, mehr Transparenz, eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Finanzverwaltung sowie eine spürbare Beschleunigung des gesamten Verfahrens. Neben der technischen Modernisierung geht es vor allem um einen grundlegenden Mindset-Shift: Weg von der reinen Kontrolle, hin zu einem kooperativen Miteinander.
47 Minuten
Fachkräftemangel in Deutschland – ein Thema, das viele Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Doch was tun, wenn die Mitarbeitersuche im Inland an ihre Grenzen stößt? Eine vielversprechende Antwort darauf ist die wachsende Praxis des sog. „International remote hire“, d. h. die Anstellung von Mitarbeitenden, die im Ausland ansässig sind. Doch wie funktionieren solche Modelle und welche Fallstricke gibt es?
31 Minuten
Für Unternehmen ist es gerade jetzt wichtig, Krisenanzeichen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihr Unternehmen einer Krise entkommen kann, bevor sie entsteht? In den letzten Jahren hat die wirtschaftliche Situation in Deutschland vielen Firmen große Herausforderungen bereitet. 2024 war geprägt von einem deutlichen Anstieg der Insolvenzen. Gerade jetzt ist es wichtig, Krisenanzeichen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Welche gesetzlichen Anforderungen an die Krisenfrüherkennung gestellt werden und wie Unternehmen ein effektives Frühwarnsystem implementieren können, bespricht Esra Laubach, Redakteurin der FINANCE in dieser Folge des „Mittelstandstalks“ mit Janina Poppe, Wirtschaftsprüferin und Partnerin bei RSM Ebner Stolz in Stuttgart, sowie Jan Groß, Rechtsanwalt und ebenfalls Partner bei RSM Ebner Stolz in Köln. Es wird erläutert, wie ein Krisenfrüherkennungssystem aufgebaut sein sollte und welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können, um Gefahren abzuwenden. Zudem wird für Krisensignale sensibilisiert und fit für die Krise gemacht.
20 Minuten
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Koffer zu packen und Deutschland den Rücken zu kehren? Ob aus beruflichen oder persönlichen Gründen, der Schritt ins Ausland kann aufregend und bereichernd sein. Allerdings kann ein Wegzug ins Ausland auch komplexe steuerliche Folgen mit sich bringen, die bedacht werden sollten, um böse Überraschungen zu vermeiden.
25 Minuten
Eigentlich hätte die Europäische Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die sog. Sustainability Reporting Directive oder auch CSRD schon längst in deutsches Recht umgesetzt werden müssen - doch das sog. CSRD-Umsetzungsgesetz ist auf der Zielgeraden aufgrund des Bruchs der Ampel-Koalition im November 2024 gescheitert und muss nun in der nächsten Legislaturperiode erneut ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden. Offen ist derzeit, wie es mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung weitergeht.
20 Minuten
Die Bepreisung und Abrechnung innerhalb international agierender Unternehmensgruppen, sog. Verrechnungspreise, sind ein zentrales Thema der Steuercompliance von Unternehmen. Ab 2025 gelten verkürzte Fristen und erweiterte Anforderungen bei der Verrechnungspreisdokumentation. Was bedeutet das für Steuerabteilungen mittelständischer Unternehmen? Ab dem 01.01.2025 sehen sich Unternehmen mit deutlich verkürzten Fristen für die Vorlage von Verrechnungspreisdokumentationen sowie mit geänderten Anforderungen an deren Umfang konfrontiert. Diese Änderungen, die auf dem Gesetz zur Umsetzung der DAC 7-Richtlinie und dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz basieren, zielen darauf ab, die Transparenz konzerninterner Geschäftsbeziehungen zu erhöhen und steuerliche Gewinnverlagerungen zu bekämpfen. In der aktuellen Folge unseres Podcast „Mittelstandstalk“ besprechen Esra Laubach, FINANCE-Redakteurin bei F.A.Z. Business Media und Christian Zimmermann, Steuerberater, Fachberater für internationales Steuerrecht und Partner bei RSM Ebner Stolz in Stuttgart die geänderten Anforderungen für die Verrechnungspreisdokumentation und diskutieren, warum es für mittelständische Unternehmen so wichtig ist, sich auf diese Neuregelungen rechtzeitig vorzubereiten.