Im Gespräch mit Katrin Wolfrum Ein Börsengang eröffnet mittelständischen Unternehmen neue Finanzierungsmöglichkeiten, ist jedoch weit mehr als ein kurzfristiges Finanzierungsprojekt. Die Vorbereitung auf den Kapitalmarkt ist ein umfassender Transformationsprozess, der organisatorische, finanzielle, rechtliche sowie kommunikative Veränderungen erfordert. Im Mittelpunkt steht die sogenannte IPO Readiness. Dazu gehören unter anderem die passende Rechtsform, die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS, eine überzeugende Equity Story, professionelle Corporate Governance- und Compliance-Strukturen sowie ein belastbares internes Reporting. Auch der Wertpapierprospekt, die BaFin-Billigung und der Aufbau einer Investor-Relations-Funktion müssen frühzeitig vorbereitet werden. Darüber spricht Esra Laubach, F.A.Z. Business Media, in dieser Ausgabe des RSM Ebner Stolz Mittelstandstalks mit Katrin Wolfrum, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei RSM Ebner Stolz. Sie erläutert, was Börsenreife konkret bedeutet, welche Anforderungen mittelständische Unternehmen erfüllen müssen und warum eine frühzeitige Vorbereitung entscheidend ist. Im Talk geht es beispielsweise um folgende Fragen: • Was bedeutet IPO Readiness und in welchen Bereichen müssen Unternehmen börsenreif werden? • Wann ist ein Börsengang das passende Finanzierungsinstrument und welche Alternativen sollten geprüft werden? • Warum sollten Unternehmen mindestens 18 bis 24 Monate für die Vorbereitung einplanen? • Welche Anforderungen gelten für Rechtsform, IFRS-Rechnungslegung und Finanzhistorie? • Welche Corporate Governance-, Compliance- und Reportingstrukturen müssen vor der Erstnotiz aufgebaut werden? • Was zeichnet eine überzeugende Equity Story aus? • Welche typischen Fehler können den Börsengang verzögern oder gefährden? • Welche drei Maßnahmen sollten Unternehmen sofort angehen, wenn sie in einigen Jahren an die Börse möchten?
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.