Sterbewelten - der Hospizpodcast Archiv
41 Episoden
49 Minuten
In dieser Podcast-Folge des Hospiz Podcasts „Sterbewelten“ erzählt Barbara Stäcker die bewegende Geschichte ihrer Tochter Nana, die bereits im jungen Alter von nur 21 Jahren an einer Krebserkrankung verstorben ist. Noch während ihrer Krankheit hat Nana die Vision für eine ganz besondere Initiative: Menschen mit einer Krebserkrankung durch professionelle Fotoshootings unvergessliche, schöne Momente und ein Stück Selbstbewusstsein zu schenken. In dieser Podcast-Folge spricht Stephanie Wossilus mit Barbara Stäcker über ihre Tochter Nana und den Verein „Nana – Recover your Smile e. V.“ und wie aus einem ersten Foto ein ganzer Verein entstanden ist.
55 Minuten
In der neuen Folge des Hospiz-Podcasts „Sterbewelten“ berichten zwei Kolleginnen über ihren Start direkt nach der generalistischen Pflege-Ausbildung im stationären Hospiz. Anca ist auf den Wunsch, im Hospiz zu arbeiten, durch ihre Mutter gekommen, die als Hospizhelferin im ambulanten Bereich tätig ist. Claire hat sich nach einem Praktikum im Hospiz für die Begleitung von Menschen und ihren Zugehörigen im palliativen Setting entschieden. In dieser Podcast-Folge erzählen sie, was die Arbeit hier so besonders macht, und geben Einblicke in spannende und berührende Erfahrungen aus dem ersten Jahr.
1 Stunde 10 Minuten
Frau Professorin Claudia Bausewein ist eine der renommiertesten Palliativmedizinerinnen Deutschlands und begleitet seit vielen Jahren schwerkranke Menschen und ihre An-/Zugehörigen. Professorin Bausewein leitet die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin in Großhadern und die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Stadt und Landkreis München und Ebersberg. Sie hat einen Lehrstuhl an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus berichtet Professorin Bausewein u.a. über ihr Engagement für den Christophorus Hospiz Verein (CHV). Ein Meilenstein hin zu einer breiteren Akzeptanz von Palliativmedizin ist die Änderung der Studienordnung 2009. Ausführlich beleuchtet Professorin Bausewein, wie das Thema „Kommunikation in der Palliativmedizin“ z.B. mit Schauspieler-gestütztem Training v.a. in der Lehre der Medizinstudent*innen vermittelt wird. Sie würdigt die Leistung von Pater Iblacker für die Hospiz- und Palliativbewegung: „Ohne die visionären Ideen von Reinhold Iblacker und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und für die Idee zu begeistern, wäre die Hospizarbeit und Palliativmedizin heute nicht das, was sie ist.“
49 Minuten
Wenn wir über das Sterben sprechen, denken wir oft zuerst an körperliche Beschwerden. Doch es gibt einen Schmerz, der tiefer reicht. Ein Leiden, das Medikamente nicht lindern können. Eine existenzielle Verzweiflung, die entstehen kann, wenn das tragende Fundament des Lebens wegbricht und Sinn- und Hoffnungslosigkeit Raum greifen. Im ersten Teil unserer Doppelfolge mit der Wiener Palliative-Care-Expertin Ingrid Marth und dem Innsbrucker Palliativmediziner Dr. Christoph Gabl tauchen wir tief in das Thema existenzielles Leid(en) ein. Dr. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), ist leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Innsbruck & Innsbruck Land der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. E-Mail: christoph.gabl@posteo.at Ingrid Marth B. A., Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Zusatzausbildung in Palliative Care, ist pflegerische Leiterin des Mobilen Palliativteams der Caritas Socialis in Wien. E-Mail: ingrid.marth@gmx.at Artikel: Gabl C., Z Palliativmed 2025.
[Existenzielles Leid und Sterbewünsche - 12 wissenswerte Hintergründe](https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-2608-0522.pdf?cooperation=wl8ekr3kDSFh1oAQQOsA9SWoFa3pZiYvBmifGhZf) Podcast: [Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen - über das Zuhören: ](https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-das-philosophische-radio/audio-giovanni-maio-verstaendigung-und-verstehen-100.html)
38 Minuten
Todes- beziehungsweise Sterbewünsche sind – selbst bei bester Palliativversorgung – keineswegs selten. Sie sind ein komplexes Phänomen und untrennbar mit existenziellem Leiden verbunden. Darüber sprechen wir mit der Wiener Palliative-Care-Expertin Ingrid Marth und dem Innsbrucker Palliativmediziner Dr. Christoph Gabl im zweiten Teil unserer Doppelfolge zum existenziellen Leid(en). Dr. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), ist leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Innsbruck & Innsbruck Land der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. E-Mail: christoph.gabl@posteo.at Ingrid Marth B. A., Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Zusatzausbildung in Palliative Care, ist pflegerische Leiterin des Mobilen Palliativteams der Caritas Socialis in Wien. E-Mail: ingrid.marth@gmx.at
40 Minuten
Elisabeth Jungbauer ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und im ambulanten Team des Christophorus Hospiz Vereins tätig. Im CHV werden sowohl im stationären Hospiz als auch bei ambulanten Begleitungen seit vielen Jahren ätherische Öle eingesetzt, um spezifische Symptome wie Juckreiz, Angst oder Atemnot zu lindern und eine leichte, angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn sowie über die Haut und können unterstützend zur medikamentösen Therapie verwendet werden. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt Elisabeth über ihre Arbeit mit Aromapflege, die „durch die Nase direkt ins Herz geht“.
44 Minuten
Karl Albert Denk ist ein erfahrener Bestatter, der in und um München tätig ist. In seinem gewachsenen Familienbetrieb ist ihm wichtig, dass alles passt. „Zu dem Leben, das wir feiern und zu den Angehörigen, die diesen Abschied mit uns gestalten.“ Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt er eindrücklich über seine Arbeit.
35 Minuten
Seit zwei Monaten ist Frau F. im Christophorus Hospiz und bewohnt ein Zimmer im ersten Stock mit Blick auf den schönen Garten. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt sie über ihr Leben im Hospiz.
43 Minuten
Sind wir nur dann frei, wenn wir tun können, was wir wollen? Und was bedeutet das für Menschen, die an einer schweren Erkrankung leiden? Mit diesen existenziellen und hochaktuellen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Dr. Celina von Bezold bereits seit über zwanzig Jahren. Im Mai 2025 war sie als Rednerin beim Hospizhelfertag des Christophorus Hospiz Vereins zu Gast. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus, Robert Milbradt und dem Publikum – die Folge wurde live aufgezeichnet – wirbt sie für einen anderen, erweiterten Blick auf die Themen Freiheit und Selbstbestimmung am Lebensende.
38 Minuten
Petra Hintermaier, Palliativpflegefachkraft erzählt über ihre Arbeit im Christophorus Hospiz
40 Minuten
Wo möchten Sie sterben? Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht? Diese Frage wurde schon vielen Leuten gestellt... und die häufigste Antwort ist: zu Hause. Das stellt man sich irgendwie am Schönsten vor: in den vertrauten vier Wänden, im eigenen Bett. Wie ist aber zu Hause sterben in echt? Und was bedeutet es für die Angehörigen eines schwerstkranken Menschen, ohne deren Fürsorge ein Sterben zu Hause oft nicht möglich wäre? Darüber haben wir mit Brigitte Aderbauer gesprochen: Sie hat ihren Ehemann über dreieinhalb Jahre zu Hause versorgt und begleitet, die letzten Monate mit Unterstützung unseres ambulanten Palliativteams.
35 Minuten
In Frieden leben und sterben? Am Ende des Lebens spitzen sich auch diese Fragen zu: Was bedeutet Verzeihen? Was ermöglicht Verzeihen? Was kann Verzeihen verhindern? Kann/sollte alles verziehen werden oder nicht? Wie ist ein Leben mit Unverzeihlichem möglich? Wie könnte ich mich oder gar andere versöhnen? Sind die Antworten darauf so individuell wie die Menschen selbst? Martina Kasper, Gesprächspartnerin von Sepp Raischl, ist seit fünf Jahren Koordinatorin im ambulanten Hospiz- und Palliative Care-Team des CHV.
38 Minuten
Michaela ist seit über 12 Jahren Hospizhelferin beim CHV. Sie engagiert sich nun im Tagesangebot an der Effnerstraße 93, dem sog. Tandem, nachdem sie viele Jahre einzelne Patientinnen und Patienten im häuslichen Bereich oder Pflegeheim begleitet hatte. Was macht ihr Engagement im Tandem aus? Was bewegt sie? Wie ist sie dazu gekommen und wie kann sie damit gut umgehen und leben?
35 Minuten
Seit September 2023 engagiert sich Simon, 18 Jahre alt, im Christophorus Hospiz im Rahmen eines „freiwilligen sozialen Jahres“ (FSJ). Wer hätte das gedacht: George Orwell hat ihn dazu gebracht! Im Gespräch mit Sepp Raischl erzählt er von seinen Erfahrungen, seiner Motivation, wie er mit Schwierigkeiten zurechtkommt und was ihn die Begegnung mit Bewohner*innen und dem Team lehrt.
47 Minuten
Harry Braun ist Diakon in der Evang.-luth. Landeskirche in Bayern, Seelsorger in der Kirchengemeinde St. Markus, Notfall- und Palliativseelsorger – seit 2012 sowohl im SAPV-Team des CHV wie auch im Landkreis München. Er ist in der häuslichen Begleitung im multiprofessionellen Team dabei. Was ist Seelsorge? Was macht seelsorgerliche Begleitung aus? Wie geht das ganze Team damit um und wann kommt er persönlich ins Spiel?