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Sterbewelten - der Hospizpodcast Archiv

41 Episoden
30 Minuten
Das Ehepaar Trixi und Robert arbeiten seit über 10 Jahren ehrenamtlich in der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden und ihren Angehörigen.Gleichzeitig geben sie ihre Erfahrungen auch an junge Menschen in Schule und Gemeinde weiter. Das bundesweite Projekt „Hospiz macht Schule“ gab den Anstoss, der Christophorus Hospiz Verein fördert nun den Austausch mit Schulen und Kirchengemeinden, indem v.a. ehrenamtliche Hospizhelfer*innen entweder Jugendliche im Christophorus-Haus begrüßen oder auch direkt vor Ort in die Schulen gehen. Sie erzählen von ihren Erlebnissen und einem anderen Umgehen mit Sterben, Tod und Trauer.
27 Minuten
Viele denken heute: Sterbebegleitung – dafür gibt es ja Fachleute, Menschen, die sich speziell dafür vorbereiten. Experten, die ich einschalten kann, übernehmen das. Bezahlen das nicht die Krankenkassen? Dabei sind die wichtigsten Begleiter diejenigen, die dem Betroffenen am nächsten stehen, die dazugehören: die Angehörigen. Aber gerade die, werden darauf nicht vorbereitet. Sie möchten gerne helfen, aber sie wissen nicht, worauf „man“ achten sollte. Elisabeth Scheib bietet einen „Crash-Kursus“ für Schnelleinsteiger an. Um was geht es da? Welche Erfahrungen macht sie dabei?
26 Minuten
Sepp Raischl im Gespräch mit der Palliativfachkraft Monika Mühlbauer. Monika berät und begleitet im Tagesangebot Tandem Menschen in einer früheren Phase ihrer Erkrankung und freut sich sehr, ihnen zu mehr Lebensqualität im Alltag verhelfen zu können. Sie erzählt von Menschen die sich langsam an die Realität einer nicht mehr heilbaren Erkrankung „herantasten“, die Gemeinschaft und Rat suchen, Stärkung für die häusliche Situation – oder auch wieder gesund werden. Bereits Folge 10 behandelte dieses vom CHV auf Spendenbasis getragene innovative Projekt.
48 Minuten
Sie war eine Säule des Teams der Sozialen Arbeit. Mit ihrer frischen und kontaktfreudigen Art war sie eine wichtige Ansprechpartnerin der ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen. Viele Jahre leitete sie an der Christophorus Akademie in Großhadern die Psychosozialen Palliativkurse. Zuletzt engagierte sie sich v.a. im Palliativ-Geriatrischen Dienst.
40 Minuten
Sepp Raischl ist seit 1992 beim CHV. Seit 2019 ist er Vorstandsmitglied und fachlicher Leiter. Er leitet auch das Christophorus Hospiz Institut für Bildung und Begegnung, das er seit 2016 im Team aufgebaut hat. Hören Sie, welche Aufgaben er hat und was ihn bewegt.
38 Minuten
Hans Steil kam als erfahrener Pflegedienstleiter einer Pflegeeinrichtung 2001 zum CHV. Er hat über 20 Jahre das palliativ-geriatrische Engagement des Vereins aufgebaut und gestaltet. Er ist für viele Kolleginnen und Kollegen in den Münchner Pflegeheimen zu einem sehr wichtigen Berater geworden. Ein Gespräch zum Abschied in den Ruhestand.
46 Minuten
Sepp Raischl im Gespräch mit Gerlinde Bichler. Sie leitet das Pflegeteam im ambulanten Bereich des Christophorus Hospiz Verein. Die medizinisch-pflegerische Beratung und Begleitung, die die Pflegefachkräfte neben ihren ärztlichen Kolleg*innen erbringen, ist auch nach über 30 Jahren Praxis innovativ.

Einfach Leben

17 Minuten
Ulrich, 68, ist vor 14 Tagen im stationären Hospiz eingezogen und wartet mit Spannung auf sein Sterben. Moritz, 19, der schon fast zehn Monate freiwillig im Hospiz mitarbeitet (FSJ) hat sich einige Fragen überlegt. Die beiden unterhalten sich im Garten des Christophorus Hospizes sehr offen und direkt über Leben und Sterben. Der Hospizbewohner gibt dem jungen Freiwilligen sogar noch einen Rat mit auf seinen Weg. Ulrich ist wenige Tage nach dem Gespräch im Garten des Hospizes verstorben.
22 Minuten
Juliane Lange leitet seit knapp zehn Jahren die Hauswirtschaft im Christophorus-Haus München. Im Gespräch mit Sepp Raischl, dem fachlichen Leiter, erzählt Juliane über die Bedeutung von Essen und Trinken bis zuletzt und ihre persönlichen Begegnungen und Erfahrungen im Hospiz. Auch wenn für viele sterbende Menschen Essen und Trinken am Ende an Bedeutung verliert, so ist Genuss und Gesellschaft immer ein Zeichen von Lebensqualität bis zuletzt.
40 Minuten
Hospizhelferinnen und –helfer bringen sich als Mitmenschen solidarisch und kompetent ein, um Schwerkranke und Sterbende zu begleiten. Ihr ehrenamtliches Engagement ist nicht zu ersetzen. Was macht ihren Dienst im stationären Hospiz aus? Wie kommt „man“ dazu und was löst es alles aus? Patricia Lintl erzählt in einem Gespräch mit Sepp Raischl von ihren Beweggründen und ihren Erfahrungen. Sie setzt sich seit 8 Jahren neben ihrer Vollzeitberufstätigkeit dafür ein, dass Sterben einen Platz und ein Zuhause im Leben der Menschen bekommt. Über die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner im Hospiz hinaus geht sie auch im Rahmen des Projektes „Hospiz macht Schule“ in Schulklassen.
23 Minuten
Susanne Cullmann ist Kunsttherapeutin und begleitet sowohl Menschen im Sterben wie in der Zeit der Trauer. Sie erzählt von ihrer Arbeit und von ihren Erfahrungen. Welche Bedeutung kann künstlerischer Ausdruck in diesen Lebensphasen haben? Susanne ist seit 2016 im ambulanten und stationären Bereich des Christophorus Hospiz Vereins tätig.
41 Minuten
Dr. med. Monika Lieb, ärztliche Leitung des Palliative Care-Teams des CHV (SAPV) erzählt von sich und von ihrer Tätigkeit im häuslichen Bereich. Seit 2009 beschäftigt der CHV auch Ärztinnen und Ärzte, die im multiprofessionellen Team mit Pflegefachkräften und Sozialarbeiter*innen, Seelsorger, Therapeutinnen und vielen Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Was macht eine ambulante Palliativmedizinerin? Und in welchen Situationen kann sie aktiv werden?
25 Minuten
Sepp Raischl im Gespräch mit Sylvia Schäfer, Atemtherapeutin im ambulanten Hospiz- und Palliativteam.
35 Minuten
Michael Clausing geht im Gespräch mit Birgit Reindl, der Leitung des Fachbereichs Soziale Arbeit und Ehrenamtliche Begleitung der Frage nach, wie frau/man zu diesem Engagement kommt, welche Vorbereitung dafür angeboten wird und wie die Tätigkeit schließlich auch aussehen kann.