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Die wundersame Welt des Sports Archiv

51 Episoden
29 Minuten
Integration ist nicht gleich Inklusion. Selbst Goethe wusste es damals schon, als er schrieb: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen." Und genau so ist es. Wir müssen Menschen an der Gesellschaft teilhaben lassen, statt einzig ihr Dasein zu akzeptieren. Teilhabe muss die wichtigste Leitlinie einer modernen Gesellschaft sein. 

Darum geht es in dieser Folge. Peter Großmann und Ingo Froböse diskutieren Inklusion aus Sicht des Sports. Was läuft gut, wo könnte es besser sein? 

Eines ist klar: Die Basis selbst hat für Bewegung gesorgt. Menschen mit Behinderung selbst haben sich für Inklusion eingesetzt. Aber dennoch müssen wir uns die Frage stellen, wo Inklusion aufhört oder möglicherweise fehl interpretiert wird. 

Man nehme die Paralympischen Spiele: Selbst hier werden nicht alle Menschen mit Behinderung inkludiert, gibt es doch von ihnen separiert die Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung. 

Argumentationen – ein Für und Wider. Diese Folge beleuchtet beide Seiten. 
31 Minuten
Entspannung braucht Anspannung. Ohne Anspannung keine Weiterentwicklung. Sie wirkt wie ein Lebensmittel für den menschlichen Organismus und führt zur Stimulation von Wachstums- und Entwicklungsprozessen. Ruhe und Entspannung allein hingegen können diesen Effekt nicht erzielen. 

Und dennoch: Der Belastungsbegriff ist in unserer Gesellschaft nach wie vor negativ konnotiert. Das liegt aber vor allem daran, dass die Balance zwischen An- und Entspannung fehlt. Stress ist etwas Gutes – solange die Entspannung danach optimal vollzogen wird. Und daran scheitern leider die meisten. 

In dieser Folge besprechen Peter Großmann und Ingo Froböse, wie das Gleichgewicht zwischen Entspannung und Anspannung wieder hergestellt werden kann. Damit der Belastungsbegriff wieder ein bisschen weiter ins positive Licht gerückt wird. 
32 Minuten
Citius, altius, fortius. Oder auch: Höher, schneller, weiter.

Dieser Slogan ist wahrscheinlich den meisten ein Begriff. Begeistert ist Professor Froböse von ihm jedoch nicht mehr, wurde er doch in den letzten Jahren überdimensional ausgequetscht. Zwar ist er nach wie vor ein wunderbares Motto, hat aber seine Limitationen. Und genau darüber sprechen Peter Großmann und Ingo Froböse in dieser Folge.

2021 hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu entschlossen, das Motto zu erweitern: „Schneller, stärker, höher – Gemeinsam“ Aber was wird das ändern? Nicht viel. Da sind sich die beiden einig. Denn im Mittelpunkt stehen die, die die Goldmedaille gewinnen oder diejenigen, von denen man zunächst keine Rekorde erwartet hätte. So geht es in jedem der zwei Fälle am Ende des Tages bei Olympia nach wie vor um Leistung.

Festgehalten werden kann aber eines: Der Grat, an dem wir Leistung definieren, muss ein anderer sein: Jede Person hat Talente und diese gilt es richtig zu fördern. Denn für die eine ist es vielleicht die Goldmedaille bei Olympia, für den anderen reicht aber schon die reine Teilnahme. Wer an seiner persönlichen Leistungssteigerung arbeitet, erreicht etwas für sich selbst.
29 Minuten
230.000 Hüften und 165.000 Knie werden pro Jahr in Deutschland ausgetauscht. Viele von uns Menschen gleichen im mittleren Alter bereits einem Ersatzteillager.    Aber sind diese Zahlen der Beweis dafür, dass nichts für immer hält?    Prinzipiell hätten Gelenke schon das Potenzial, ein langes Leben zu pflegen, tun sie aber nicht. Hier ein kleiner Eingriff, da eine größere OP. Die Notwendigkeit, Gelenke zu reparieren, ist offensichtlich gegeben. Und in der Tat: Bei vielen Menschen gehen oft Jahre geprägt von Schmerzen voraus, bis sie sich für eine Operation entscheiden. Das macht niemand aus Jux und Tollerei, kann aber am Ende möglicherweise die Lebensqualität erhalten.   Einer der häufigsten Auslöser für Gelenkprobleme ist nicht selten Arthrose, also eine Veränderung der Gelenkstrukturen, die sich in Knorpelschwund äußert. Wie sie zustande kommt und vor allem, wie sie verhindert werden kann, klären wir in dieser Folge.
31 Minuten
Den Rückenschmerz kennt jede:r von uns, aber behandeln tut ihn kaum jemand vernünftig. Alte Glaubenssätze wie Schonung oder das Vermeiden bestimmter Bewegungen halten sich als Maßnahmen bis heute. Doch es ist ganz anders: Unsere Wirbelsäule ist hochkomplex und muss entsprechend betrachtet werden. Woher Rückenschmerzen in der Regel kommen und was du dagegen tun kannst, besprechen wir in dieser Podcastfolge.
32 Minuten
Verletzungen summieren sich im Profisport zunehmend. Gerade beim Fußball sind sie an der Tagesordnung und sorgen für Ausfälle im Kader. Das liegt mitunter an der Veränderung des Spiels an sich, das im Vergleich zu früher deutlich schneller geworden ist und mehr Körperkontakt abverlangt.   Aber auffällig ist vor allem eines: Die meisten Verletzungen treten ohne gegnerischen Kontakt auf. Grund hierfür sind vor allem Ermüdungsprozesse in der zweiten Halbzeit.    Und was heißt das nun? Trainieren die Profis nicht richtig? Oder nicht das, was sie eigentlich trainieren sollten?    In dieser Folge gehen wir dieser Problematik auf den Grund, beleuchten die Trainingsweisen von Spitzensportler:innen und zeigen auf, wie Verletzungen vermieden werden können. Wichtig ist vor allem eins: Training darf nicht nur auf Leistung getrimmt sein. Auch im Profisport müssen regenerative und prophylaktische Einheiten Einzug ins Training finden, damit die Spieler:innen auch in der 90. Minute noch leistungsfähig sind. 
30 Minuten
Was macht der eigenen Körper eigentlich, wenn er aktiv ist oder Sport treibt? Hier fällt schnell der Begriff „Leistungsdiagnostik". Doch was fällt da eigentlich genau drunter und wofür benötige ich sie als Breitensportler:in?  Diesen Fragen sowie dem Ursprung der Leistungsdiagnostik gehen wir in dieser Folge auf den Grund.
30 Minuten
Wandern, Yoga, Bewegung oder Sport? Letzteres treibt den einen oder den anderen bereits den Angstschweiß auf die Stirn. Sie betrachten Sport als Unwort, haben vielleicht in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Aber die gute Nachricht vorweg: Sport kann mehr sein, als viele denken. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Definitionsdilemma rund um Sport und körperliche Aktivität und versuchen, die Gemüter ein wenig zu besänftigten. Denn zumindest für Ingo Froböse ist Sport natürlich die schönste Nebensache der Welt.
30 Minuten
Süchte können sich in vielerlei Hinsicht äußern. Mal ein kleines Stückchen Schokolade hier oder ein Törtchen da – wir kennen es. Aber kann auch Sport süchtig machen? Und wie äußert sich die Sucht dann? Dieser Frage gehen wir in dieser Folge auf den Grund. 
28 Minuten
Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ist wohl eines der aktuell am heißesten diskutierten Themen in unserer Gesellschaft. Umso wichtiger, dass es auch im Sport Anklang findet – Gesprächs- und Handlungsbedarf gibt es genug. 

In dieser Folge widmen wir uns daher beiden Geschlechtern gleichermaßen und behandeln die unterschiedlichen körperlichen Konstitutionen und Voraussetzungen sowie leistungs- und sportartenspezifische Differenzen zwischen Frauen und Männern.

Wir gehen den Fragen nach, wie Inklusion im Sport sichergestellt und Sportarten vergleichbar gemacht werden können.

Außerdem wird es historisch: Wie sehen eigentlich die Hintergründe des Frauensports aus? Mit welchen Mitteln haben sich Frauen für ihr Recht zum Sporttreiben starkgemacht? 
32 Minuten
Schauen wir uns die Statistiken an, haben Kinder und Jugendliche sich noch nie so wenig bewegt und waren dabei so übergewichtig wie aktuell. Dabei kann Sport so viel zu einem gesunden Lebensstil beitragen – und das auch schon in frühen Jahren. Er kann nicht nur die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl von Kindern stärken und ihnen dabei helfen, soziale Kompetenzen, Toleranz und Akzeptanz zu entwickeln. Vor allem ist er für die Ausbildung der eigenen Körperwahrnehmung wichtig. In dieser Folge beschäftigen wir uns daher mit den wichtigen Fragen, an welche Bedingungen die Vermittlung von Sport im Kinder- und Jugendalter geknüpft ist und was dabei schief gehen kann? Eine der wichtigsten Botschaften an Eltern vorweg: Körperbewusstsein entwickelt sich über Jahre. Strukturen dafür müssen zunächst geschaffen werden, die Welt will exploriert werden. Heißt: Alles in den Mund und die Hand nehmen, zu rollen, zu drehen, zu kriechen, zu krabbeln, zu laufen, zu hüpfen, zu fallen – all das muss als Kind entwickelt und erlernt werden. Und das passiert oft reflexartig als Reaktion auf Umwelteinflüsse. Dementsprechend umso wichtiger, dass wir unseren Kindern die nötigen Bewegungsräume schaffen, in denen sie sich ausprobieren können. Die wichtigste Aufgabe für Eltern lautet also Vorbild sein, Bewegungsräume schaffen und Kinder dazu animieren, diese eigenständig zu erkunden.  
34 Minuten
Ein einzelner Marathonlauf macht im besten Fall nicht krank, im schlechtesten aber schon. Denn die 42,195 Kilometer stellen eine Wahnsinnsbelastung dar. Über mehrere Stunden sportliche Leistungen zu erbringen – das ist für den menschlichen Organismus ohne Training und ausreichende Vorbereitung eine Höchstbelastung. Dementsprechend wichtig ist es, sich entsprechend vorzubereiten und sich am Tag des Laufs auch mal selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
32 Minuten
Auf die Dosis und den Zeitpunkt der Einnahme und nicht das „Gift“ an sich kommt es an – das wusste schon Paracelsus. Nachvollziehbar wird es am Beispiel Kaffee: Viele von uns brauchen ihn morgens nach dem Aufstehen und kommen ohne vermeintlich gar nicht aus dem Bett. Das ist aber leider ein Trugschluss, denn: Physiologisch betrachtet, ist der Cortisolspiegel (Cortisol ist neben Adrenalin das bekannteste Stresshormon) nachts zwischen 2 und 3 Uhr am niedrigsten, sodass wir eigentlich da schon mit einem Käffchen nachhelfen müssten. Macht aber natürlich kaum jemand, da die meisten Personen zu dieser Zeit schlafen. Wenn (berufstätige) Menschen ihren ersten Kaffee also morgens zwischen 6 und 8 Uhr trinken, wirken höchstens der Placeboeffekt und die Macht der Gewohnheit. Sinniger wäre es, den ersten Kaffee einige Stunden nach dem Aufstehen zu trinken, wenn sich schon wieder etwas Müdigkeit breit macht und der Cortisolspiegel sinkt. 
31 Minuten
Das Warten hat ein Ende – Staffel 2 ist da. Und zur Feier des Tages lassen wir die Gerüchteküche aufkochen: Sportler:innen sind seltener krank als Nicht-Sportler:innen. Stimmt das? Dieser Frage gehen Peter Großmann und Ingo Froböse heute auf den Grund und decken auf, ob und wenn ja, inwieweit körperliche Aktivität unser Immunsystem stärken kann. Also dann: erstmal wieder runterkochen, Kopfhörer auf und entspannen.
32 Minuten
Vegetarisch, Vegan, Low Carb und Co... Ernährung steht im Fokus wie nie, doch langsam sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Peter Großmann und Prof. Dr. Ingo Froböse bringen Licht ins Dunkle und erklären, worauf du achten solltest, um deinen Körper optimal zu versorgen.

P.S.: Das war Staffel 1!

Wir gehen in eine kurze Pause und sind ab dem 5.11. wieder mit neuen Folgen für euch am Start!

Habt ihr Wünsche und Anregungen, die wir in Staffel 2 berücksichtigen sollten?