Entscheider treffen Haider - die Erfolgsgeheimnisse der Macher Archiv
451 Episoden
52 Minuten
Er passt zu unserer Reihe „Entscheider treffen Haider“ wie wenige Gäste vor ihm. Patrick Ittrich trifft andauernd und in wenigen Sekunden Entscheidungen, die oft schwierig sind und die für Millionen von Menschen relevant sein können. Er hat über seine Arbeit eine Buch geschrieben, dass „Die richtige Entscheidung“ heißt, und er hat zwei sehr unterschiedliche Gruppen im Griff: Superreiche und kleine Kinder. Ittrich ist Hamburgs einziger Schiedsrichter in der ersten Fußball-Bundesliga, im auf 20 Stunden reduzierten Hauptberuf arbeitet er als Verkehrslehrer für die Hamburger Polizei. Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider spricht mit ihm über den Spaß an Entscheidungen, über Video-Assistenten, Honorare – und über die Frage, ob man Weltstars anschreien sollte. Das komplette Gespräch hören Sie unter www.abendblatt.de/entscheider.
1 Stunde
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Michael Otremba einen Rekord an touristischen Übernachtungen in Hamburg verkünden konnte, den neunzehnten in Folge. Das war im Februar, der Chef der Hamburg Tourismus GmbH, beendete seine Pressekonferenz damals mit den Worten, dass Gästerekord Nummer 20 in einem Jahr folgen werde… Dann kam Corona, im April wurden nur noch 80.000 statt sonst 1,3 Millionen Übernachtungen registriert – und Hamburg merkte auf die brutalsmögliche Art, wie wichtig Touristen für die Stadt sind. Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider spricht mit Otremba über die vielkritisierten Touristen, die Hamburg so fehlen, über die Zukunft der Hotels – und über Hüte. Und er hat einen überraschenden Rat an alle, die in der Krise nach Investitionsmöglichkeiten suchen.
1 Stunde 2 Minuten
Was hat ihr Opa mit ihrer Karriere bei der „Tagesschau“ zu tun? Wieso war ihre Mutter den deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg nicht böse? Und was steht noch so alles in dem kleinen Notizbuch, das sie ihr feierlich übergeben? All das wollte Linda Zervakis (45) auf einer Reise zu ihren Wurzeln herausfinden, die sie sowohl mit ihrer Mutter Chrissie als auch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier antrat. Was dabei passierte, erzählt die deutsche Griechin Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider in dieser Folge von „Entscheider treffen Haider“ (zu hören unter www.abendblatt.de/entscheider). Es geht um Liebesgeschichten, die nur einen Zweck hatten, um furchtbare Autofahrten – und um eine verblüffende Frage ihrer Mutter. Das ganze gibt es übrigens auch als Buch: „Etsikietsi – Auf der Suche nach meinen Wurzeln“.
1 Stunde 2 Minuten
Er arbeitet an der Digitalisierung der Psychotherapie, nennt Pippi Langstrumpf ein verwahrlostes Mädchen und lobt diejenigen, die andere verächtlich als Helikopter-Eltern bezeichnen: Michael Schulte-Markwort ist Chef der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Eppendorf, aber auch Buchautor ("Burnout Kids", "Superkids") und Unternehmer. Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider spricht in unserer Reihe "Entscheider treffen Haider" mit ihm über das falsche Bild, das viele Eltern von Erziehung haben, über geklaute Sandkastenschaufeln - und insgesamt über die "Jugend von heute."
1 Stunde 8 Minuten
Er war bei der „Süddeutschen Zeitung“, beim „Spiegel“ und ist heute Chefredakteur und Verleger des „Cicero“. Wer Christoph Schwennicke deshalb, und wegen seiner regelmäßigen Auftritte in politische Talkshows, für einen (der besten) Politikjournalisten hält, hat nicht Unrecht – vor allem ist er aber ein fanatischer Angler. So fanatisch, dass er für Hornhechte schon einmal Barack Obama Barack Obama sein lässt… Lars Haider spricht mit Christoph Schwennicke über den ewigen Traum vom dicken Fisch, wie es ist, mit Spitzenpolitikern angeln zu gehen, warum sein Verhältnis zu Angela Merkel nicht mehr (so gut) ist, wie es einmal war – und über Angebot, zu dem er nicht nein gesagt hätte, und das gar nicht so lange zurückliegt
1 Stunde
Wie wird man eigentlich Direktor eines der wichtigsten deutschen Museen? Und was macht man dann daraus? Darüber spricht Lars Haider in dieser Folge von „Entscheider treffen Haider“ mit Alexander Klar, dem Chef der Hamburger Kunsthalle. Klar arbeitet nicht nur an der Digitalisierung des Museums und hat einen eigenen Podcast („Ich sehe was, was du nicht siehst“) – er hat auch große Pläne für die Kunsthalle: Die soll mit einem spektakulären Bau in Richtung Binnenalster wachsen, gern auch schwebend…
56 Minuten
Björn Dahler: „Die Maklercourtage ist nirgendwo festgelegt“ Er kennt sich mit Luxusimmobilien in Hamburg und Norddeutschland so gut aus, wie kaum ein anderer: Vor mehr als 25 Jahren hat Björn Dahler zusammen mit seiner Frau Kirsten das auf teure Häuser und Eigentumswohnungen spezialisierte Unternehmen Dahler & Company gegründet. In dieser Folge von „Entscheider treffen Haider“ spricht Dahler über Quadratmeterpreise von bis zu 38.000 Euro, die besten Wohnlagen Hamburgs, neue Kunden – und über die Maklercourtage, die künftig Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen bezahlen müssen. Außerdem erzählt er zum ersten Mal, wie seine Frau und er gemeinsam bei Engel & Völckers gekündigt haben, um sich selbstständig zu machen.
59 Minuten
Er ist der Mann, der Weltstars wie Lang Lang, Igor Levit und Anne Sophie-Mutter nach Hamburg holt – und er hat seit der Eröffnung der Elbphilharmonie drei Jahre wie im Rausch hinter sich. Burkhard Glashoff (50), Chef der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette („Pro Arte“) spricht in bei „Entscheider treffen Haider“ über die Unterschiede zwischen Pop- und Klassikkünstlern, Hunger und Extrawünsche, Masken und Geld. Das komplette Gespräch hören Sie unter www.abendblatt.de/entscheider. Das sagt Burkhard Glashoff über… … die Frage, wie man die Weltstars der Klassik nach Hamburg holt: „Erstmal muss man überhaupt wissen, wo man anrufen muss. Das ist gar nicht so einfach, weil jemand wie Lang Lang eben nicht im Telefonbuch steht. Dann muss man zu den Agenten der großen Stars durchdringen, bei denen sich Anfragen nach Auftritten ihrer Künstler natürlich stapeln. Und schließlich muss man, wenn man diese beiden Hürden genommen hat, einen Termin finden, an dem etwa die Elbphilharmonie frei ist und der Künstler Zeit hat. Außerdem ist wichtig, dass man die Agenten über die Jahre persönlich ziemlich genau kennenlernt, damit man weiß, womit man sie und die Künstler am ehesten locken kann.“ … die Klassikstars und das Geld: „Natürlich spielt das Geld eine Rolle, wenn du einen Star zu einem Auftritt nach Hamburg holen willst, allerdings vor allem in der Popmusik. In der Klassik kommen noch zwei andere wichtige Kriterien dazu. Das erste ist: Wo findet das Konzert statt? Die Klassikkünstler legen großen Wert darauf, in Hallen zu spielen, die akustisch gut funktionieren und in denen sie ein begeisterungsfähiges Publikum vorfinden. Ob man in der Stadthalle Wanne-Eickel oder der Elbphilharmonie auftritt, macht da schon einen Unterschied. Das zweite Kriterium ist das Vertrauen in den Veranstalter. Die klassische Musik ist ein sehr persönlich geprägtes Geschäft. Vielen Künstlern ist es wichtig, dass sie den Veranstalter kennen und gut finden, was der sonst so macht. Und was das Geld betrifft: Wir haben in der Klassik anders als in der Popmusik Festgagen. Da gibt es natürlich eine weite Spanne: Das beginnt etwa für große, namhafte Symphonieorchester im mittleren fünfstelligen Bereich und kann bis zu 300.000 Euro für einen Auftritt gehen.“
51 Minuten
Thomas Collien: „Ich musste das St. Pauli Theater einfach kaufen“ Er betreibt zwei der schönsten und ältesten Theater Hamburgs, ach was, Deutschlands: Thomas Collien ist der Chef vom St. Pauli Theater und seit gut einem Jahrzehnt auch vom Hansa-Theater – und einer, von dem man gar nicht so viel weiß, außer, dass er mit neben seiner Frau noch eine große Liebe hat: Ulrich Waller, seinen künstlerischen Partner. Bei „Entscheider treffen Haider“ spricht Collien über die ungewöhnliche Männerfreundschaft, die Lizenz 007 und einen Familienbetrieb, in dem er wahrscheinlich die letzte Generation ist. Ach ja, und um Theaterspielen mit An- und Abstand geht es natürlich auch.
1 Stunde 9 Minuten
Es sind große Zahlen, mit denen sich Joachim Knuth im Moment beschäftigt: 300 Millionen Euro muss der neue Intendant des Norddeutschen Rundfunks in den kommenden vier Jahren einsparen und das Medienhaus damit bis zu seiner eigenen Pensionierung neu erfinden. Im Gespräch mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider erzählt Knuth, der Chef von rund 3300 Mitarbeiter ist, was er vorhat: Es geht um die Zukunft von 1100 freie Mitarbeitern, um Einschnitte im Unterhaltungsprogramm, um die NDR-Orchester – und darum, dass er so wenig wie möglich am Journalismus sparen will.
54 Minuten
Sie hat die vergangenen Monate allein in einem Büro beim NDR verbracht, in selbstverordneter Büroquarantäne, weil es ja nicht so viele „Tagesthemen“-Moderatoren gebe. „Ich bin ein bisschen vereinsamt, Herr Haider“, sagt Caren Miosga in dieser Folge von Entscheider treffen Haider, in der es natürlich nicht nur um die jüngste Zeit, sondern gleich um die kompletten 13 Jahre geht, die sie eine der wichtigsten deutschen Nachrichtensendungen moderiert. Die Themen: Warum Interviews mit Staatsoberhäuptern (und Politikern insgesamt) schwierig sind und wieso sie eines mal abgebrochen hat. Was die Geburt ihres ersten Kindes mit Angela Merkel zu tun hat. Warum sie nach einer Woche Arbeit immer eine Woche frei hat. Und wie sie zu einer gendergerechten Sprache und zu Anglizismen steht. All das und noch viel mehr erzählt Caren Miosga in diesem Podcast, der „vor der Sendung aufgezeichnet worden ist“.
50 Minuten
Wer glaubt, dass Christoph Birkel etwas mit den namensgleichen Nudeln zu hat, liegt richtig – und doch wieder nicht. Die neue Folge von „Entscheider treffen Haider“ beginnt zwar mit der Geschichte und dem tragischen - weil unnötigen - Ende des deutschen Teigwaren-Unternehmens. Doch dann geht es um Hochtechnologie, Weltmarktführer, Digitalisierung und Homeoffice: Denn die Nudelproduzenten von einst betreiben heute einen der größten deutschen Technologieparks – in Hamburg. Birkel sagt trotzdem: „Den Geruch von frisch gebackenen Nudeln wirst du nicht los.“
48 Minuten
Ein eigener Eisladen, am besten gleich eine Kette - das klingt nach viel Spaß, entspannten Gästen, großen Margen, besser geht’s nicht. Aber ist das wirklich so? Darüber spricht Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider heute mit einem Mann, der in seinem ersten Leben Weltmeister und Weltrekordler im Schwimmen war, um kurz nach seinem größten Triumph den Profisport zu beenden und einen Eisladen auf St. Pauli zu eröffnen. Inzwischen gehören Markus Deibler sechs Geschäfte, Eis der Marke Luicellas wird in Supermärkten in ganz Deutschland verkauft, und mit Frank Thelen ist ein Investor aus der Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ eingestiegen. Ein Gespräch über Eissorten mit langen Namen, glückliche Mitarbeiter und den Preis einer Kugel, zu dem jeder Kunde eine Geschichte weiß.
1 Stunde 14 Minuten
Til Schweiger hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Coronavirus beschäftigt, viel darüber gelesen und sich in der Krise immer wieder zu Wort gemeldet. In seinen verschiedenen Rollen ist der 56-Jährige zudem massiv von den Folgen der Krise betroffen: Das gilt für Schweigers Film - genauso wie für seine Hotelprojekte, für seine Restaurants und ein geplantes Flusskreuzfahrtschiff. Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider hat mit dem Schauspieler über den deutschen Weg im Kampf gegen Corona, über den Lockdown, bedrohliche Zahlen und einen Virologen gesprochen, der Schweiger leidtut.
1 Stunde 1 Minute
Wie viele Vorstandsvorsitzende eines Unternehmens mit fast drei Milliarden Euro Umsatz und 4300 Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, ist nicht bekannt. Christoph Villanek macht genau das. Auch sonst ist der gebürtige Innsbrucker anders, als man sich CEOs vorstellt. Das beginnt mit der Geschichte, wie er an die Spitze von Freenet, Deutschlands größtem Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz, gekommen ist und endet bei den Briefen, die er seinen Kollegen schreibt. Ein Gespräch über Einkommensmillionäre, Erfolgsdruck – Homeoffice, von dem Villanek nun wirklich gar nichts hält.
Entscheider treffen Haider - die Erfolgsgeheimnisse der Macher
Erfolgreiche Menschen aus Hamburg erzählen, wie sie geworden sind, was sie geworden sind.