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Der Wochenliederpodcast Archiv

305 Episoden
28 Minuten
"Nun kommt der Heiden Heiland" gilt als ältestes Lied, das sich im aktuellen evangelischen Gesangbuch findet. Text und Melodie stammen aus der Feder des Mailander Bischofs Ambrosius. Ambrosius von Mailand lebte im 4. Jahrhundert, also in einer Zeit intensiver theologischer und kirchenpolitischer Auseinandersetzungen. Die spiegeln sich auch im Lied wieder. Wir danken Familie Dorschel für die musikalischen Beiträge zu dieser Folge des Podcast! Außerdem erklingt eine instrumentale Einspielung von D. Buxtehude (BuxWV 211).
49 Minuten
Einen besonderen und uns sehr lieben Gast hatten wir bei der Aufnahme zu dieser Folge in unserem "Studio" dabei, nämlich Peter Meis. Er war lange Jahre Professor und Rektor an der Fachhochschule für Religionspädagogik und Gemeindediakonie in Moritzburg, später dann einer der Superintendenten von Dresden und schließlich Dezernent für theologische Grundsatzfragen in der sächsischen Landeskirche. Mit ihm erkunden wir das Lied für den Martinstag: "Die Heiligen uns weit voran".
45 Minuten
Eine Folge unseres Podcasts außer der Reihe. Denn der 24. Sonntag nach Trinitatis wird nur sehr selten gefeiert. Und das Lied "Mitten wir im Leben sind" auch nur sehr selten gesungen. Dabei ist es theologisch und musikalisch ziemlich interessant. Wir haben jedenfalls jede Menge Entdeckungen gemacht. Als Gast hatten wir Michael Markert dabei. Er ist seit Kurzem Rektor des Kirchlichen Fernunterrichts in Mitteldeutschland und ein lieber Kollege von uns. In der Folge erklingt ein Ausschnitt aus: Felix Mendelssohn: Mitten wir im Leben sind / Op. 23 No. 3; Aufnahme mit La Chapelle Royale, Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe
35 Minuten
Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es verfasst - zwei Männer mit interessanten Biografien.
27 Minuten
Im Nachklapp zum vergangenen Sonntag widmet sich diese Folge dem Lied "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn". Es gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession.
30 Minuten
Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so. Eingespielt hat das Lied dieses Mal wieder der phantastische Carsten Hauptmann.
46 Minuten
Zum Staffelfinale stürzen wir uns auf das beliebte (und leider auch belastete) Lied: Großer Gott, wir loben dich. Ihm liegt der lateinische Hymnus "Te deum laudamus" zugrunde und es hat gerade bei der EKD-Aktion: "Schick uns dein Lied" Platz 3 belegt. Welche Rolle das Lied in der NS-Zeit gespielt hat und welche der elf Strophen wir zur Auswahl empfehlen, wenn es mal etwas kürzer sein soll, das erfahrt Ihr in unserer aktuellen Folge. Und weil wir nicht sonderlich konsequent sind, gibt es - trotz - Staffelfinale dann auch gleich eine Folge zum Wochenlied für den nächsten Sonntag. Denn dann ist ja schon Erntedank.
32 Minuten
"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische "solus Christus" hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts.
43 Minuten
Ein Morgenlied mit existentieller Grundstimmung. Das ist "Gelobt sei deine Treu", eins der Wochenlieder für den kommenden Sonntag. Geschrieben haben es zwei Sachsen, Gerhard Fritzsche und Johannes Petzold.
40 Minuten
Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde. Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.
21 Minuten
Beschwingt kommt das Wochenlied für den nächsten Sonntag daher, der um das Thema "Dankbarkeit" kreist. Das Lied orientiert sich (zumindest in Strophe 1 und 2) am Psalm 103. Der spielt am 14. Sonntag nach Trinitatis sowieso eine große Rolle.
46 Minuten
Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
34 Minuten
Ein neues Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen - Christian Kollmar. Er leitet die evangelische Posaunenmission in Sachsen und ist Pfarrer im Ehrenamt.
17 Minuten
Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin Mette hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.
28 Minuten
Dieses Lied aus der Feder des Dominkanerpaters Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik "Bewahrung der Schöpfung". Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina Hergt und Kathrin Mette, denn das Lied dreht sich um die sog. "letzten Dinge", also um Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.