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Der Wochenliederpodcast Archiv

305 Episoden
28 Minuten
Glaubt man dem Autor Jochen Riess und dem Komponisten Matthias Nagel, dann ist dieses Lied in nur 30 Minuten entstanden. Die erste Zeile greift das Motto des Kirchentags von 1985 in Düsseldorf auf, der mitten in einer konfliktreichen Phase des Kalten Kriegs stattfand. Trotzdem ist der Text nicht von gestern, sondern passt auch noch in unsere Zeit, die sich ganz anderen Herausforderungen gegenübersieht als Mitte der 80er Jahre.
36 Minuten
Im Sommer machen viele Podcasts Pause. Aber wir nicht. Freut euch auf eine neue Folge, in der wir dem Lied "Sonne der Gerechtigkeit" nachgehen. Dafür reisen wir nicht nur einige Jahrhunderte in der deutschen Kirchengeschichte zurück, sondern schauen sogar mal kurz bei den alten Ägyptern vorbei. Stichwort Sonnengott Re. Ja - damit hat die Sonne der Gerechtigkeit etwas zu tun.
37 Minuten
"Ein Dancklied, nach Essens und sunst, fur allerley Wohlthaten Gottes" - So hat Ludwig Helmbold sein bekanntestes Lied genannt, dass wir heute unter dem Namen "Nun lasst uns Gott, dem Herren" kennen.
30 Minuten
Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina und Kathrin auf der ganzen Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren.
28 Minuten
Vermutlich wird es dieses Lied nie in die Top Ten von Martinas und Kathrins Lieblingsliedern schaffen. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Trotzdem machen die beiden wieder viele Entdeckungen in Text und Melodie von "Wach auf, du Geist der ersten Zeugen". Hört am besten gleich einmal in die Folge hinein.
29 Minuten
Heute haben wir ein ganz besonderes Lied zu einem ganz besonderen Festtag für Euch dabei. Es geht um den "Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth" oder um "Mariä Heimsuchung", wobei es nicht Maria ist, die heimgesucht wird, sondern Maria sucht heim. Das passende Lied dazu hat Erasmus Alber geschrieben. Die Melodie wurde wohl von Bartholomäus Gesius komponiert. Lasst Euch überraschen und verzaubern.
30 Minuten
Das Lied "Komm in unsre stolze Welt" ist über 50 Jahre alt, aber kein bisschen altbacken. Martina mag am liebsten Strophe 3, Kathrin Strophe 4. Ursprünglich war das Lied als Adventslied gedacht, es passt aber auch zum Ende des Kirchenjahres und natürlich für den 4. Sonntag nach Trinitatis. Unbedingt am Sonntag singen!
33 Minuten
Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört immer noch zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs, was auch daran liegen könnte, dass der Johannistag nicht überall gefeiert wird. Wir haben diese Misere jedenfalls zum Anlass genommen, eine lange Folge aufzunehmen. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie, über Johannes den Täufer und über den Johannistag. Und in den Shownotes gibt es Hinweise, wie Ihr Teil eines Promotionsprojektes über den Wochenliederpodcast werden könnt.
36 Minuten
Für diese Folge haben wir uns mal wieder eine Gästin eingeladen - Friederike Kaltofen, die nicht nur Pfarrerin, sondern auch Musikerin ist. Bei dem Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" waren wir uns erfreulich uneinig. Kathrin treten zum Beispiel Text und Melodie der Strophen zu sehr auf der Stelle. Friederike sagt: Das muss genauso sein. Was meint Ihr?
45 Minuten
Endlich einmal Gospel. Davon brauchen wir mehr in der Kirche, finden Martina und Kathrin. In der aktuellen Folge des Wochenliederpodcast geht es um die Wurzeln des Gospel, um Friedrich Walz - den Texter der deutschen Version dieses ja ursprünglich amerikanischen Liedes, um die Frage, wie wir heute Abendmahl feiern und natürlich auch mal kurz um "Sister Act".
46 Minuten
Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis.Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde Annäherungen. Das gefällt uns gut. Zu Gast ist in dieser Folge Dr. Magdalena Herbst vom Pastoralkolleg der Sächsischen Landeskirche.
29 Minuten
Martina Hergt vom Wochenliederpodcast findet ja, dass die Melodie des Liedes "Brunn alles Heils" plätschert und blubbert und das meint sie ganz positiv. Außerdem passen Melodie und Text aus ihrer Sicht hervorragend zusammen und das ist ungewöhnlich, weil die Melodie ursprünglich für einen anderen Text geschaffen wurde.
36 Minuten
In der Genfer Zentrale des Ökumenischen Rates findet sich im Eingangsbereich an der Wand ein Zitat des Kirchenvaters Cyprian von Karthago. Es lautet: „Lampades sunt multae, una est lux“. Das heißt übersetzt: Es sind viele Flammen, aber nur ein Licht. Von diesem Zitat ließ sich der Schwede Anders Frostenson zu seinem Lied „Lågorna är många“ inspirieren. Als "Strahlen brechen viele" wurde dieses Lied in der Übertragung durch Dieter Trautwein auch bei uns populär. Die Melodie schuf Olle Widestrand.
43 Minuten
Auch wenn der Text so fremd wirkt wie die Melodie (in der Tonart F-mixolydisch) sind die beiden Hosts des Wochenliederpodcasts ziemlich angetan von diesem Lied. Martin Luther hat es auf der Grundlage des Hymnus „Veni creator spiritus“ geschrieben, den Hrabanus Maurus Anfang des 9. Jahrhunderts verfasst hat. Die Melodie ist fast genauso alt. Wenn das keine Neuentdeckung ist!
27 Minuten
Die biblische Rede vom Himmel ist vielschichtig. Er ist zuallererst mal ein Schöpfungswerk, aber aufgrund seiner Weite auch ein Gleichnis für Gottes Güte, Wahrheit und Weisheit. Und auf dieser letzten Linie liegt nun auch die Vorstellung, dass der Himmel die Wohnung Gottes ist und Christi Rückkehr zu seinem himmlischen Vater die Gestalt einer Himmelfahrt hat. Jetzt wisst Ihr's.