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Alter, was geht? Archiv

57 Episoden
49 Minuten
Lernen hört nicht mit dem Abschluss auf und schon gar nicht mit einem bestimmten Geburtstag - jedenfalls, wenn man mit Lernen positive Erfahrungen verbindet.

In dieser Folge spreche ich mit Sandra von Doetinchem, die ziemlich vom anderen Ende der Welt zugeschaltet ist: aus Honolulu auf Hawaii. Sie hat zu Bildung im Alter promoviert, forscht an der Universität Hawaii und berät mit ihrer Firma Skilled Tomorrow Unternehmen und Menschen in der zweiten Karrierehälfte. Ein Gespräch über Lernfreude, Altersdiskriminierung und darüber, warum Erfahrungswissen gerade jetzt wertvoller ist, als viele denken.

Einige Themen der Folge:

Warum „lebenslanges Lernen" in Deutschland und den USA zwei verschiedene Dinge meint

Kinder lernen, weil sie müssen – Erwachsene, weil sie wollen: was das für Weiterbildung bedeutet

Der zweite Grund, warum Ältere in Kurse gehen: die anderen Teilnehmenden

Reskilling-Müdigkeit im KI-Zeitalter – wenn die nächste Schulung schon wartet

Drei von fünf Beschäftigten über 50 erleben Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz

Was eine „longevity smart" Regierung anders machen müsste

Challenge, Novelty, Variety: die drei Zutaten, die Lernen wirklich fürs Gehirn wirksam machen

Warum Hawaii eine höhere Lebenserwartung hat als das amerikanische Festland

Und was das hawaiianische Aloha mit gutem Altern zu tun hat
42 Minuten
Ausnahmsweise geht es in dieser Folge nicht um Megatrends und langfristige Entwicklungen, sondern um Tagespolitik: die Alterssicherungskommission der Bundesregierung hat 33 Maßnahmen zur Rente vorgelegt – und die Bundesregierung will sie tutto completo umsetzen. Was steckt drin?

Ich schaue mir die drei größten Blöcke genauer an:

das Gesamtversorgungsniveau als neue politische Leitgröße,

das Rentenalter – und warum ich die Anhebung für richtig und sozial halte, auch wenn das erstmal seltsam klingt – und

die Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, inklusive der Frage, warum das Geld im Ausland angelegt werden muss und was die Konsequenzen sind.

Mein Fazit: Das Paket ist klug, durchdacht und ausgewogen. Ob es durchkommt – das ist die andere Frage. Bärbel Bas hat gesagt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches als Ganzes verabschiedet werden soll. Wenn das gelingt, wäre es ein politisches Gesamtkunststück.
1 minute
"Die Rente ist sicher" – einer der berühmtesten Sätze der deutschen Nachkriegspolitik. Und laut Walter Riester völlig irreführend.

In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat.

Einige Themen der Folge:

Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet

Das Rentenniveau als „Nullnummer" und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet

Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung" im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat

45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht

Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt

Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!
52 Minuten
Jeder Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.

In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von "Die größte Reise deines Lebens - gelassen älter werden", über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.

Einige Themen der Folge:

Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann

Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug

Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden

Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter

Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können

Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“

Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen

Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.

Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: https://amzn.eu/d/00yH9oOq
1 Stunde 1 Minute
Teilhaben oder abgehängt werden? Wer profitiert vom langen Leben – und wer nicht? Wann und wie geht es auseinander und wie weiter?

„Alter, was geht?“ feiert Jubiläum! In der 50. Folge spreche ich mit Dr. Frank Berner vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) über den 9. Altersbericht der Bundesregierung – und über die großen Ungleichheiten im Alter, die oft hinter Durchschnittszahlen verschwinden.

Die großen Fragen der Episode:

Wie ungleich sind die Lebenssituationen älterer Menschen wirklich?

Warum wächst die Altersarmut? Warum hilft die Grundsicherung nicht so gut, wie sie könnte?

Weshalb sind besonders Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stark betroffen?

Was heißt Teilhabe jenseits von Job, Familie und Ehrenamt?

Wie hängen finanzielle Ressourcen und Selbstbestimmung zusammen?

Warum Altersbilder (Alterismus, Ageismus) unser Verhalten – und sogar Selbstdiskriminierung – prägen

Dr. Berner erklärt, wie die Altersberichte entstehen, welche Rolle die Sachverständigenkommission spielt und warum der Bericht mehr ist als eine politische Pflichtübung.

Im Zentrum steht die Frage, was „Teilhabe im Alter“ eigentlich bedeutet – und warum Selbstbestimmung ohne passende gesellschaftliche Rahmenbedingungen oft eine Illusion bleibt.

Diese Jubiläumsfolge ist Rückblick und Realitätscheck zugleich: Sie zeigt, warum Alter kein einheitlicher Lebensabschnitt ist – und warum wir dringend über unsere Vorstellungen vom Altern nachdenken müssen, wenn Teilhabe mehr sein soll als ein Schlagwort.

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!

Zum 9. Altersbericht geht es hier: Link.

Und zu meinem neuen Buch Aha sagt man überall geht es hier: Link.
1 minute
Altern wir uns arm? Oder arbeiten wir einfach falsch? Und überhaupt: wer macht die passende Arbeit in einer schrumpfenden Gesellschaft?

Deutschland altert – und das ist erstmal eine gute Nachricht. Wir leben länger, oft gesünder und verbringen mehr Jahre im Ruhestand als jede Generation vor uns. Gleichzeitig geraten Arbeitsmarkt, Wachstum und Wohlstand unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Rentenausgaben, schwächelnde Produktivität.

In der neuen Folge von „Alter, was geht?“ spreche ich mit Martin Müller von KfW Research über die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Arbeitsmarkt.

Wir reden darüber,

warum der Fachkräftemangel kein vorübergehendes Konjunkturproblem ist,

weshalb Zuwanderung allein die demografische Lücke nicht schließen kann,

und wieso Deutschland trotz hoher Arbeitslosigkeit gleichzeitig Arbeitskräfte fehlen.

Mit Zahlen, Szenarien und internationalen Vergleichen zeigt sich , was passiert, wenn Millionen Babyboomer in Rente gehen – und warum die Wirtschaft kaum noch wächst oder sogar effektiv schrumpft, wenn wir nicht gegensteuern.

Die großen Fragen der Episode:

Wie stark trifft uns der demografische Wandel wirklich?

Reichen Produktivität und KI aus, um weniger Arbeitskräfte zu kompensieren?

Müssen wir länger arbeiten – oder einfach klüger?

Warum Bildung der mächtigste, aber langsamste Hebel ist

Weshalb Arbeitszufriedenheit entscheidend dafür ist, ob Menschen bereit sind, mehr zu arbeiten

Und was Deutschland von Japan, Schweden und der Schweiz lernen kann

Außerdem geht es um:

Fachkräftemangel vs. Arbeitslosigkeit – ein scheinbarer Widerspruch

Teilzeit, Vier-Tage-Woche und die Grenzen individueller Lösungen

Ältere Erwerbstätige, Aktivrente und mögliche Mitnahmeeffekte

Die stille Reserve am Arbeitsmarkt

Alternde Mittelständler, fehlende Nachfolge und Investitionszurückhaltung

Warum viele Länder Europas uns beim Altern bald überholen – und was das für Migration bedeutet

Funfact der Folge:

Die Arbeitszufriedenheit steigt mit dem Alter. Ältere Beschäftigte sind im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als Jüngere – in der Schweiz sogar auf „Glatte Eins“-Niveau. Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel, warum dort mehr gearbeitet wird.

Und hier noch drei interessante Papiere von KfW Research und Martin Müller:

Martin Müller (2025): Was tun gegen den Fachkräftemangel in der Industrie?

Martin Müller (2025): Wachstumsschwäche durch Fachkräftemangel: Wohin führt ein „weiter so“, was können wir tun?

Schwartz/Gerstenberger (2025): Alterung: unterschätztes Hemmnis von Investitionen im Mittelstand

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!
53 Minuten
0,75 Kinder pro Frau. Das ist der OECD-Rekord nach unten und die Hälfte gegenüber dem notorisch alternden Deutschland.

In der neuen Folge „Alter, was geht?“ spreche ich mit Fabian Kretschmer, Korrespondent in Seoul (u.a. für die taz), über die Demografie von Südkorea und was die Alterung mit dem Land macht.

Hier ein kleiner Ausblick, warum es so wenige Kinder in Südkorea gibt:

Es hat mit der Arbeitskultur zutun, die kaum Raum für Familie lässt,

mit enorm hohen Wohnkosten und teurer Bildung,

mit Idealen von Jugendlichkeit, die sich schlecht mit Familie vereinbaren lassen,

und schlichtweg mit einer sehr männlich geprägten Gesellschaft, die Frauen, insbesondere Müttern, das Leben sehr schwer macht.

Die Folgen?

Eine Gesellschaft, die schneller altert als jede andere.

Wachsende Einsamkeit und ein steigendes Risiko sozialer Isolation.

Ein Rentensystem, das kaum zu halten ist.

Schwierigkeiten, das eigene Militär mit Nachwuchs zu versorgen

Und ein schwächelndes Wirtschaftswachstum – weil schlicht die Arbeitskräfte fehlen.

Aber auch:

Zunehmende Offenheit für Immigration: nicht aus Weltoffenheit, sondern aus purer Notwendigkeit.

Eine nachwachsende Generation, die sich dem Leistungsdruck verweigert, und auch wieder ein positiveres Bild von Nachwuchs und Familienplanung hat.

Die Podcasts von Fabian sind:

Beijing Briefing

Asien-Copy-Paste

Viel Spaß beim Zuhören!
59 Minuten
Brauchen wir mehr Cappuccino in der Rente?

Gemeinsam mit Professorin Lisa Brüggen (Universitäten Tilburg & Maastricht) beleuchten wir, warum Rentnerinnen und Rentner in den Niederlanden im Schnitt rund 1.000 Euro mehr im Monat erhalten als in Deutschland und wieso man auch als hochindividualistische Gesellschaft sich eine Rente geben kann, die für alle gleich hoch ist - egal wie viel man gearbeitet und verdient hat.

Themen der Episode:

Das Cappuccino-System: Grundrente, Betriebsrenten und private Vorsorge

Wie die Niederlande Altersarmut erfolgreich vermeiden

Renteneintrittsalter und die große Rentenreform bis 2028

Altersbilder, Arbeitsmarkt und Demografie im Vergleich zu Deutschland

Die Niederlande zeigen, dass Rente auch anders geht – einfacher, gerechter und mit weniger Altersarmut. Höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und hinhören - nehmt euch gerne einen Cappuccino dazu!

0:07 Ein Blick auf das Rentensystem

3:15 Der niederländische Cappuccino-Rentensystem

6:24 Die erste Säule: Grundrente erklärt

14:08 Die zweite Säule: Betriebsrenten im Detail

19:28 Die dritte Säule: Private Altersvorsorge

25:12 Altersgrenze und Renteneintritt

30:00 Funfact

32:19 Demografie der Niederlande im Überblick

37:30 Klimawandel vs. demografischer Wandel

41:24 Altersbilder in Deutschland und den Niederlanden 48:11 Die große Rentenreform in den Niederlanden

52:52 Lehren für Deutschland aus den Niederlanden
53 Minuten
Geburtenrückgang durch teuren Wohnraum, Urbanisierung, spätes Heiratsalter, hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Vereinbarkeit von Karriere und Beruf - was für Deutschland offensichtlich ist, gilt auch für die Türkei. Ergebnis: auch die Bevölkerung der Türkei würde schrumpfen, wenn sie keine Einwanderung hätte.

Mit Dr. Yaşar Aydın von der SWP spreche ich über die Gründe für den Geburtenrückgang und darüber was die türkische Politik dagegen tut, wie sich die Demografie in der politischen Landschaft niederschlägt und wie sich Generationenkonflikte zwischen konservativen Eltern und bauchfreitragenden Töchtern zeigen – oder auch nicht.

Wir schauen uns an, wer in die Türkei einwandert und wozu -  wer aus dem Land auswandert und warum, wie das Rentensystem funktioniert, wie Pflege organisiert wird und was wir als alternde Gesellschaft von der Türkei lernen können.

Und im Funfact erfahren wir, was die Demografie mit einem der liebsten Hobbys der Menschen in der Türkei zu tun hat: der Bienenzucht.

Viel Spaß beim Zuhören!
48 Minuten
Das aktuelle Rentensystem hat auf mindestens drei Probleme keine guten Antworten: Altersarmut, unterschiedliche Lebenserwartungen und einen sich ausweitenden Leistungsbegriff. Das wird sich mit dem "so weiter" und "so fort", das zurzeit die politisch vorgetragenen Konzepte durchdringt, nicht lösen lassen.

Vielmehr braucht es einen mutigen Paradigmenwechsel: einen Übergang zu einer einheitlichen, armutsvermeidenden Bundesrente in einheitlicher Höhe, gekoppelt an den Mindestlohn, für alle, die 50 Jahre im Land leben und 20 Jahre mindestens gearbeitet haben. Man kann natürlich immer noch reicher sein als andere in der Rente: aber eben nicht durch die gesetzliche. Denn deren Job wäre es, Armut zu verhindern, und nicht mehr Leistung zu belohnen. Das klingt radikal, ist aber in den Niederlanden bereits gelebte Praxis. Auch für Deutschland würde ich daher sagen: so gleich statt so fort. Hört gerne mal rein, was meine Gründe sind. Manche werden euch überraschen.

Das Konzept habe ich in einem Impulspapier, welches beim Zentrum für neue Sozialpolitik erschienen ist, ausformuliert. Ihr findet es hier.

Die im Funfact erwähnte Dokumentation "Die Wahrheit über unsere Rente" findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Zuhören!
52 Minuten
Wir begeben uns in das London des 17. Jahrhunderts und werden nicht nur zu Augenzeugen von Aufstieg und Wachstum, Pest und Feuer, Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch einer schicksalhaften Geburt: der Geburt der Demografie am 4. Februar 1662 durch den Tuchhändler John Graunt.

Wir sprechen über die Lebensumstände der Menschen der damaligen Zeit. Welche Rolle spielten Tod und Leben? Wie heiratete man, wie starb man, wie oft und woran? Genau das konnte man damals auf den sogenannten Bills of Mortality ablesen: wöchentlich aktualisiert wurde festgehalten, wie viele Menschen in welchen Teilen der Stadt starben. Das Ziel: vor allem zu wissen, wo die Pest grassierte und welche Viertel man meiden sollte.

Aber auch die Grundlage für die erste statistische Abhandlung und wissenschaftliche Aufbereitung von Daten über Bevölkerung und Krankheiten. Wie das Leben damals verlief und wie John Graunt diesen völligen Quereinstieg in die Wissenschaft vollbrachte, erfahren wir im Gespräch mit dem Historiker Andreas Edel.

Von ihm ist gerade die erste umfassende Biografie über John Graunt erschienen:

"Zwischen Pest und Feuer: John Graunt - der Mensch hinter den Zahlen" (Herder Verlag)

Über den folgenden Link kommt ihr zum kostenlosen E-Book: Link.

Viel Spaß bei dieser Zeitreise mit Nachwirkungen bis heute!
50 Minuten
Die Ein-Kind-Politik ist abgeschafft und will doch nicht gehen: kaum mehr als ein Kind haben chinesische Frauen im Durchschnitt. Die Bevölkerung altert und schrumpft rasant - viel schneller als in Deutschland.

Bis Ende des Jahrhunderts könnte China, das bereits von Indien als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst wurde, weit unter eine Milliarde Menschen fallen. Im Jahr 2050 werden die über 60-Jährigen knapp 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das konfuzianische Kernprinzip der kindlichen Pietät, Gehorsam der Jungen gegenüber den Alten, wackelt und die Generationenbeziehungen werden neu verhandelt.

Was sind die Gründe dafür? Und was sind die Konsequenzen? Wie wird die Pflege der Alten organisiert? Was heißt das für Chinas Außenpolitik? Woher kommt künftig der Wohlstand?

Ich freue mich sehr, mit dem renommierten Sinologen Professor Björn Alpermann von der Universität Würzburg einen ausgewiesenen Experten im Gespräch zu haben, der uns durch all diese spannenden Facetten der chinesischen Gesellschaft führt.

Ganbei!
28 Minuten
"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.

Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können?

Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.

Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!

Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:

Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.

(03:30) Der Altersprozess

(05:52) Städte und Zellen

(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind

(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen

(14:42) Fun Fact

(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus

(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod

(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?

(26:02) Schluss

#Alter #Longevity #Cryotech
28 Minuten
"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.

Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können?

Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.

Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!

Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:

Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.

(03:30) Der Altersprozess

(05:52) Städte und Zellen

(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind

(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen

(14:42) Fun Fact

(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus

(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod

(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?

(26:02) Schluss

#Alter #Longevity #Cryotech
28 Minuten
“The invention of ways to increase human longevity is the world's second-oldest profession, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die.

Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?

Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment!

If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.

#longevity #oldage #antiaging #transhumanism

(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications

(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells

(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction

(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities

(16:53) Fun Facts and Insights on Aging

(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities

(22:36) Societal Views on Death and Aging

(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan

(24:35) Practical Advice for Healthy Aging
Alter, was geht?

Alter, was geht?

- ein Streifzug durch Kultur, Geschichte, Politik und Philosophie und alles außer Anti-Ageing