Oldest Soul - Für bewusstere Momente in schnelllebigen Zeiten Archiv
316 Episoden
1 Stunde 25 Minuten
Welche Podcastgespräche bleiben lange im Kopf – und warum? Steffen und ich blicken auf besondere Begegnungen aus „Oldest Soul“ und „Die Kunst zu leben“ zurück. Wir erzählen von Verena Schürmanns Impulsen zum Minimalismus, André Sterns Freude am spielerischen Lernen, Karin Kuschiks Souveränität und einem bewegenden Abschied von Beate Sander. Ein persönlicher Streifzug voller Hörempfehlungen – ausdrücklich keine Rangliste.
1 Stunde 2 Minuten
Achtsamkeit muss nicht das nächste To-do sein. Adrian Winkler spricht mit Peter von der Achtsamkeitsakademie darüber, warum Meditation mehr sein kann als ein Werkzeug gegen Alltagsstress. Aus seinem Waldhaus teilt Peter seine Sicht auf Naturverbundenheit, Selbsterkenntnis und liebevolle Beziehungen. Zwischen Kompost, Sandburgen und handwerklicher Arbeit erkunden die beiden, wie erfüllend das Erleben selbst sein kann – ohne ständig ein Ergebnis erreichen zu müssen.
20 Minuten
Weniger Süßigkeiten im Alltag und ein bewussterer Blick auf das eigene Leben: Adrian Winkler und Steffen Kirchner teilen im ersten Teil ihres Soul Talks persönliche Erkenntnisse aus den letzten Wochen. Adrian erzählt, wie er sich nach drei Wochen ohne zusätzliche süße Extras fühlt. Steffen spricht über Gewohnheiten und ein eindrückliches Gespräch mit einer Frau, die nach schweren Krebserkrankungen ihr Leben neu ausgerichtet hat. Ein Austausch darüber, was kleine Veränderungen und große Einschnitte in uns bewegen können.
23 Minuten
Ich hab eine Garantie für Dich. Hundert Prozent, funktioniert jedes Mal: Du wirst enttäuscht. Von Deinem Partner, Deinen Kollegen, Deinen Freunden. Immer wieder. Ich kenne diese Garantie sehr gut, denn ich habe sie jahrelang selbst eingelöst. Und ehrlich gesagt war es deshalb nicht immer leicht, mit mir zusammenzuarbeiten. Vor Kurzem durfte ich bei anderen beobachten, wie genau dieses Muster abläuft … … und plötzlich saß ich da und habe mich selbst darin wiedererkannt. In dieser Folge erzähle ich Dir, was hinter fast jeder Enttäuschung steckt, warum das Wort Ent-Täuschung eigentlich eine gute Nachricht ist und wie Du aufhören kannst, Dich ständig über andere zu ärgern. Ohne Dir alles gefallen zu lassen und ohne Deine Ansprüche aufzugeben. Hör rein, wenn Du Dich schon mal bei dem Gedanken erwischt hast: „Also ich hätte das ja ganz anders gemacht.“ Let it flow, let it grow Dein Adrian
1 Stunde 6 Minuten
Kennst Du das Gefühl, wenn ein Pulli nicht mehr passt … aber Du noch nicht weißt, welche Größe Du als Nächstes brauchst? Genau darüber sprechen Steffen und ich in dieser Folge. Von Herz zu Herz, ohne Drehbuch, ohne Antworten, die schon feststehen. Steffen erzählt ganz offen, dass er gerade selbst mitten in so einer Phase steckt. Etwas in seinem Leben hat seine Zeit gehabt … das spürt er deutlich. Nur was stattdessen kommt? Das weiß er noch nicht. Und genau da wird es interessant. Denn die meisten von uns wollen in so einem Moment sofort eine Antwort. Einen Plan. Eine neue Richtung, an der wir uns festhalten können. Steffen macht etwas anderes. Er zieht sich zurück, wird still, hört einfach mal wieder in sich rein. Kein Aktionismus. Keine Checkliste für die nächste Lebensphase. Wir sprechen darüber, warum dieses Nicht-Wissen so unangenehm ist. Warum wir Übergänge am liebsten überspringen würden, direkt vom alten in den neuen Zustand. Und warum genau diese Zwischenzeit, so unbequem sie sich anfühlt, vielleicht der wichtigste Teil des ganzen Prozesses ist. Diese Folge ist für Dich, falls Du gerade selbst merkst, dass etwas nicht mehr passt … beruflich, privat, oder einfach in Dir drin. Falls Du das Gefühl hast, aus etwas rausgewachsen zu sein, aber noch keine Ahnung hast, wohin die Reise als Nächstes geht. Vielleicht nimmst Du aus dieser Folge nichts Fertiges mit. Aber vielleicht die Erlaubnis, gerade nichts zu wissen. Und trotzdem zu vertrauen.
26 Minuten
Neale Donald Walsch wurde einmal gefragt, ob er derjenige sei, mit dem Gott spricht. Seine Antwort: Die Frage sei nicht, zu wem gesprochen wird. Die Frage sei, wer zuhört. Steffen und ich reden in dieser Folge genau darüber. Über die Sprache des Lebens. Über die leisen Botschaften, die uns jeden Tag erreichen, wenn wir offen genug sind, sie zu bemerken. Denn das Leben spricht ständig zu uns. In Begegnungen, in Zufällen, in dem Gefühl im Bauch, das wir lieber ignorieren. Die Frage ist nur: Nehmen wir diese Geschenke an? Oder schicken wir sie zurück, ohne sie überhaupt ausgepackt zu haben? Wir sprechen über das Annehmen-Lernen. Über learn to receive, und warum das für viele von uns schwerer ist als geben. Über die Momente, in denen wir achtsam genug waren, eine Botschaft zu erkennen und die, in denen wir komplett daran vorbeigelaufen sind. Dies ist ein Ausschnitt aus einem längeren Gespräch. Das vollständige Gespräch findest Du bei Steffen im Podcast „Die Kunst zu leben". Link in den Shownotes. Let it flow and let it grow. Adrian
1 Stunde 14 Minuten
Stell Dir vor, Du wachst auf. Und die Person neben Dir kennst Du nicht. Genau das ist Michi Schreiber passiert. Sie und ihr Mann Marc standen kurz vor ihrem großen Traum … eine Auffangstation für verletzte Wildtiere an der Küste Südafrikas. Dann kam der Unfall. Marc überlebte. Michi auch. Aber sie verlor ihr Gesicht. Ihre Erinnerungen. Die Verbindung zu allem, was ihr Leben bisher ausgemacht hatte. In dieser Folge spreche ich mit Michi über Amnesie, über acht Operationen, über eine Lähmung, die eigentlich ihr Lachen hätte nehmen sollen. Und darüber, was von einem Menschen bleibt, wenn die Erinnerung geht. Was mich am meisten bewegt hat: Wie viel Liebe es braucht, für zwei Menschen sich zu erinnern, wenn einer es nicht mehr kann. Michis Buch „Ich erinnere mich für Dich" erscheint jetzt … die Geschichte dahinter erzählt sie hier zum ersten Mal in dieser Tiefe. Wenn Dich diese Folge berührt hat, so wie sie mich berührt hat: Ich freu mich, wenn wir in der Oldest Soul Circle darüber weiterreden. Was bedeutet Erinnerung für Dich? Was würde bleiben, wenn sie fehlt? Let it flow, let it grow Dein Adrian
55 Minuten
Neulich lag ich mit Alina auf der Couch. Ich schau mich um. Auf dem Tisch stehen noch die Aufstriche vom Frühstück. Die Wäsche hängt immer noch über dem Ständer. Und in der Küche wartet die Spülmaschine schon den ganzen Tag darauf, ausgeräumt zu werden. Und während ich da so liege, fällt mir noch eine Newsletter-Idee ein. Und noch was. Und noch was. Irgendwann frage ich Alina: Wann ist eigentlich mal nichts zu tun? Genau diese Frage hat mir auch ein Hörer geschickt, per Mail. Jörg. Seine Beobachtung hat mich ehrlich gesagt getroffen: Ist das, was wir Persönlichkeitsentwicklung oder gelebte Spiritualität nennen, nicht manchmal einfach nur eine neue Verkleidung für denselben alten Leistungsmodus? Früher hieß es schneller, höher, weiter. Heute heißt es mehr Yoga, noch tiefer atmen, noch bewusster leben. Der Zwang dahinter bleibt derselbe. Diese Folge habe ich mit Steffen aufgenommen, und wir sind ziemlich tief reingegangen. Ich erzähle von einer Geschäftspartnerin, die ein Meeting lieber aufs Telefon verlegen wollte, weil sie noch ihre 10.000 Schritte schaffen musste. Steffen erinnert sich an eine alte Frage seines Lehrers Kurt: Wenn dein Körper ein Haus wäre, in welchem Zimmer würdest du gerade wohnen? Kopf, Herz, Bauch, Beine? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben einen Unterschied gefunden, der für mich seitdem alles verändert hat: den zwischen dem, was ich tue, und der Aufgabe, die eigentlich dahintersteckt. Meditation, Sport, Dankbarkeitsjournal, das sind Tätigkeiten. Aber was, wenn ich die Aufgabe dabei komplett aus den Augen verliere und einfach nur noch eine To-do-Liste abarbeite? Dann wird, wie Steffen es nennt, aus Meditation ein Kind, das Sandkuchen backt. Sieht aus wie ein Kuchen. Ist aber keiner. Ich erzähl auch von einem Tag, an dem einfach alles schiefging, angefangen bei einer umgekippten Kapseldose bis zur Autotür, die mir gegen die eigene Schulter knallte. Und wie ich in diesem Moment gelernt habe, kurz innezuhalten, statt einfach weiterzumachen. Steffen teilt seinen kleinen Alltags-Hack für genau solche Momente: sich nicht fragen, was noch alles zu tun ist, sondern was gerade die eigentliche Aufgabe ist. Am Ende bleibt für mich eine Frage stehen, die vielleicht die wichtigste von allen ist: Wo kommt eigentlich dieses Gefühl her, nie genug zu sein? Und stimmt es überhaupt noch für dich, so wie du heute lebst? Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal dabei ertappst, wie du selbst deine Selbstfürsorge zur Pflicht machst. Let it flow and let it grow. Adrian
29 Minuten
Vor drei Wochen hab ich eine Entscheidung getroffen. Eine einzige. Und seitdem passieren Dinge, die ich mir selbst nicht erklären konnte. Eine 2,5-Stunden-Radtour aus dem Stand, ohne Training, ohne Hungerast. Volle Klarheit auf der Bühne. Tischtennis bis 2 Uhr nachts an der Isar, ohne dass mir die Augen zufielen. Ich dachte erst: Zufall. War es nicht. In dieser Folge erzähl ich dir, was diese eine Entscheidung war… und was tatsächlich in deinem Körper passiert, wenn du sie auch triffst. Keine Diät. Kein Verzicht auf alles. Nur eine einzige, klare Veränderung, die mehr Energie freischaltet, als ich für möglich gehalten hätte. Ich nehm dich mit in die drei Wochen, die ich gerade selbst noch durchlebe... inklusive der wissenschaftlichen Erklärung, warum das überhaupt funktioniert, und einem Gedanken aus meinem Gespräch mit Dr. Manuel Burzler über Epigenetik, der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Am Ende bekommst du einen ganz konkreten Impuls für deinen eigenen Alltag. Kein Programm. Nur ein Anfang. Let it flow, let it grow Adrian
23 Minuten
An der Isar in München gibt es eine Stelle, an der sich das Wasser selbst verlangsamt … eine Art Labyrinth aus Stromschnellen, direkt neben dem Maximilianeum. Dort hab ich einen Mann getroffen, der da jeden Tag reinschwimmt. Völlig entspannt. Während ich mich beim ersten Versuch nur abgekämpft und angeschlagen hab. Er hat mir gesagt: lass dich einfach treiben. Und dann hat er mir, ohne es zu wissen, meinen eigenen Satz zurückgegeben. Let it flow. In dieser Folge erzähl ich dir, wie diese eine Begegnung mich Monate später an einen See geführt hat … ohne Plan, ohne gebuchtes Bett, nur mit Vertrauen. Und wie genau daraus einer der schönsten Abende meines Lebens wurde. Es geht um Kontrolle. Um Sicherheit, die uns manchmal mehr kostet, als sie schützt. Und um die Frage, was eigentlich passiert, wenn wir aufhören, uns gegen den Fluss des Lebens zu stemmen. Ich freu mich, wenn dich diese Folge berührt … und noch mehr, wenn du mir davon erzählst. Alle Wege dazu findest du wie immer in den Show Notes. Let it flow, let it grow. Dein Adrian
25 Minuten
Zwei Typen kommen in die Sauna. Laut, ungefragt, mitten in ihrer eigenen Welt. Sie reden über Belanglosigkeiten – lautstark – und ignorieren komplett, dass da noch jemand sitzt, der schon vorher in Stille war. Ich. In dieser Folge SOUL TALK erzählt Adrian genau diese Situation – und die Frage, die ihn danach nicht mehr losgelassen hat: War es echtes inneres Wachstum, sich in eine Beobachterposition zurückzuziehen? Oder war es nur eine elegante Umschreibung dafür, die eigene Wut über die Rücksichtslosigkeit der beiden einfach wegzudrücken? Gemeinsam mit Steffen Kirchner geht es um den spirituellen Umgang mit Nervensägen – mit Menschen, Situationen und Umständen, die uns aus der Ruhe bringen. Wo verläuft die Grenze zwischen echtem Reframing und spirituellem Bypass? Wann ist „ich beobachte das nur" eine reife Reaktion – und wann eine Ausrede, um unangenehme Gefühle nicht fühlen zu müssen? Ein Gespräch über Achtsamkeit ohne Selbstbetrug, über die Kunst, in unangenehmen Situationen bei sich zu bleiben, ohne die eigene Wut zu verleugnen – und darüber, warum echte innere Ruhe manchmal erst nach dem ehrlichen Anerkennen von Ärger möglich wird. Diese Folge ist ein Ausschnitt aus einem längeren Gespräch. Die vollständige Version hörst du bei Steffen Kirchner im Podcast „Die Kunst zu leben".
1 Stunde 28 Minuten
Mein Nachbar aus dem 8. Stock (nicht 9. wie in der Folge) ist Business-Coach. Wusste ich schon lange. Gefragt, was er eigentlich den ganzen Tag macht, habe ich ihn nie. Diesmal schon. Er kommt einfach mit dem Aufzug runter, in Hausschuhen, und setzt sich auf meine Couch. Martin Frederik Garbers war früher CFO eines amerikanischen Konzerns. Dann wurde sein Unternehmensbereich verkauft, und er ist stattdessen den Jakobsweg gegangen. Zwei Millionen Schritte, wie er sagt. Aus dieser Erfahrung ist sein eigenes Coaching-Format entstanden: ganze Tage im Gehen statt am Schreibtisch. Und ein Modell, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Vier innere Stimmen: König, Krieger, Liebhaber, Weiser. Wir reden über ein starkes Nein, das erst das große Ja möglich macht. Über einen kleinen Test, den er mir gestellt hat, ohne dass ich es gemerkt habe. Und über einen Nebel auf dem Jakobsweg, der ihm mehr Ruhe gebracht hat als jedes Panorama. Wenn dir manchmal die klare Entscheidung fehlt... oder du lieber ghostest, als ehrlich Nein zu sagen... dann ist diese Folge für dich. Let it flow, let it grow. Adrian
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spricht Adrian Winkler mit Anita Horn-Lingk, Expertin für Psycho-Physiognomik – auch bekannt als Face Reading oder Gesichterlesen. Seit 25 Jahren liest Anita Gesichter, Körperausdruck und Ausstrahlung, um Menschen dabei zu helfen, ihre Talente, Begabungen und Charakteranlagen zu erkennen. Bevor sie zur Physiognomin wurde, arbeitete Anita als Fotografin und Drehbuchautorin. Genau diese Liebe zum genauen Hinschauen führte sie schließlich zur Physiognomik – einer Lehre, die ihr half, Menschen auf einer ganz neuen Ebene zu verstehen. In diesem Gespräch erfährst du unter anderem: Warum der sogenannte Nasensteg viel über Feinsinnigkeit und erotische Ansprechbarkeit verrät. Was ein kraftvoller Nacken mit sexueller Ausdauer und dem Bedürfnis nach körperlicher Liebe zu tun hat. Wieso Augenkontakt eine der intimsten und zugleich am meisten vermiedenen Formen von Nähe ist – und wie ein bewusster Blickwechsel jede Beziehung verändern kann. Wie Anitas eigene Nasenflügel als Jugendliche ihre größte Kommunikationshemmung widerspiegelten – und wie sie lernte, sich selbst zu verändern. Warum unser Gesicht sich mit jeder Entscheidung, die wir treffen, verändert – wir sind, wie Anita sagt, „wirkliche Schöpfer unseres Äußeren". Wie Face Reading als Werkzeug für mehr Selbstverständnis, Empathie und friedvollere Beziehungen genutzt werden kann – privat wie beruflich. Anita gibt außerdem Einblicke in ihr neues Buch, in dem sie unter anderem fünf Paare begleitet, die sich auf diesen Prozess eingelassen haben – und erzählt, warum sie Face Reading als echtes „Friedenstool" versteht. Ein Gespräch, das dir hilft, nicht nur andere Menschen, sondern vor allem dich selbst mit neuen Augen zu sehen.
1 Stunde 33 Minuten
Ich habe Steffen eine Sprachnachricht geschickt. Keine wütende. Aber eine ernste. "Hey Steffen, ich glaube, wir rauschen gerade wertemäßig ziemlich krass zusammen." Drei Menschen hatten mich unabhängig voneinander angeschrieben. Alle mit derselben Frage: Ob ich Steffens neueste Podcast-Folge gehört hätte. Und falls ich seiner Meinung wäre... würden sie sich auch von mir distanzieren. Also habe ich reingehört. Und wusste sofort, worum es ging. Steffen war bei einem großen Sportsender zu Gast, um über das frühe WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft zu sprechen. Er wollte nicht über den Bundestrainer reden. Er wollte tiefer gehen. Gesellschaftliche Parallelen. Ein Satz über kulturelle Durchmischung. Ein Vergleich zwischen dem Mannschaftsfoto von 2014 und 2026. Und dann kam die Reaktion. Vorwürfe. Trigger-Worte. Die Frage, ob Steffen rassistisch denkt. Diese Folge ist der ehrlichste, direkteste und schärfste SOUL TALK, den wir je aufgenommen haben. Ich bin Steffen so oft ins Wort gefallen wie noch nie zuvor. Das ist überhaupt nicht meine Art. Aber ich konnte es nicht einfach so stehen lassen. In der ersten Hälfte lasse ich Steffen einfach erzählen. Was er wirklich gemeint hat. Wo Kultur aufhört und Herkunft anfängt. Warum er zwischen "erlernbar" und "vererbt" unterscheidet. Und warum er glaubt, dass Deutschland eine Leitkultur braucht... ohne dabei über Ethnie oder Hautfarbe zu sprechen. In der zweiten Hälfte wird es hitziger. Ich stelle die unbequemen Gegenfragen. Ich benenne die Stellen, an denen ich selbst gestolpert bin beim Zuhören. Wir reden über Vorurteile, über Schuldbewusstsein, über die Angst, überhaupt noch etwas zu sagen zu dürfen, ohne sofort in eine Ecke gestellt zu werden. Für mich war eine Sache entscheidend: Ob es bei Steffen Demut gibt. Einsicht, dass manches vielleicht falsch formuliert wurde. Hätte er nur gesagt "ich stehe zu jedem Wort, genau so wie ich es gesagt habe"... ich glaube, meine Reise mit ihm im SOUL TALK wäre an diesem Punkt zu Ende gewesen. Diese Folge ist kein bequemer Talk. Sie ist ein echter Test einer Freundschaft, die auf Radical Honesty aufgebaut ist. Und sie zeigt, was passiert, wenn zwei Menschen sich nicht aus dem Weg gehen, sondern durch den Konflikt hindurchgehen. Let it flow, let it grow / Adrian
32 Minuten
Letztes Wochenende durfte ich zusammen mit meiner Gefährtin Alina beim SEOM Festival in Marburg ein Konzert spielen – veranstaltet von meinem Freund Patrick Kammerer alias SEOM. In dieser Folge teile ich von Herz zu Herz sechs Learnings, die ich dort geschenkt bekommen habe und die mein Handeln im Alltag bereits verändert haben.
Oldest Soul - Für bewusstere Momente in schnelllebigen Zeiten
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